Autor: Chris Reichmann

  • Fördern Haustiere tatsächlich die Gesundheit bei Kindern?

    Fördern Haustiere tatsächlich die Gesundheit bei Kindern?

    „Der beste Freund des Menschen“, diese Aussage trägt der Hund schon seit Jahren mit sich herum. Aber stimmt das wirklich und gilt das auch für andere Tiere? Ein weiterer Glaube ist, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Kindern haben. Das betrifft sowohl den körperlichen als auch den emotionalen Aspekt. Berücksichtigt man den Wunsch vieler Kinder nach einem Haustier (Katze, Hund oder Kaninchen), dann ist ein Zusammenhang zumindest logisch. Die neueste Studie sorgt aber für eine Überraschung. Sie sagt, dass die Gesundheit nicht nur von einem Tier, sondern von wesentlich mehr Aspekten beeinflusst wird. Das Leben mit einem pelzigen Vierbeiner hat also nicht automatisch Vorteile, schaden tut es allerdings freilich nicht.

    Die Unterschiede verschwanden

    Am Anfang der Studie hatten Kinder, welche mit einem Tier lebten, tatsächlich eine bessere Gesundheit. Ihre Motivation für körperliche Aktivitäten war höher und die Eltern haben sich nicht so viele Sorgen über das Verhalten, die Gefühle und über Stimmungen ihrer Sprösslinge gemacht. Hat man allerdings weitere Faktoren aufgenommen, die sich auf die Gesundheit auswirken, dann verschwand dieser Vorteil. Über 100 davon wurden berücksichtigt und bestanden unter anderem aus der Wohnsituation und dem Einkommen. Einen negativen Effekt konnte man selbstverständlich nicht feststellen, trotzdem erstaunt das Ergebnis und bestätigt frühere Arbeiten nicht.

    Glaubwürdigere Studie

    Schaut man sich Bilder von Kindern mit Haustieren an, dann ist ein positiver Einfluss kaum abzustreiten. Doch allem Anschein spielt das Tier nur eine kleine Nebenrolle, einen wesentlichen Punkt nehmen nämlich die Lebensumstände ein. Das heißt, wie lebt jemand und wie hoch ist das Einkommen. Die Forscher selbst sprechen aufgrund der Größe von einer der bislang glaubwürdigsten Studien. 2.200 kalifornische Kinder mit Haustier und rund 3.000 Sprösslinge ohne einem haarigen Begleiter nahmen an der Untersuchung teil. Für die Forscher könnte es aber noch eine Spur größer ausfallen. Ein Vorschlag wären zwei Gruppen, wobei eine mit und eine ohne Haustiere ausgestattet wird. Der Beobachtungszeitrum soll sich dann auf zehn oder sogar 15 Jahre belaufen. Im Moment ist das aber nur eine Vision, ob es tatsächlich mal dazu kommen wird, kann im Moment niemand sagen.

     


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  • Ventil soll Grünen Star verhindern

    Ventil soll Grünen Star verhindern

    Damit wir die Erde in all ihrer Schönheit wahrnehmen können, sind ein gesundes Hör- und Sehvermögen das A und O. Leider gibt es aber auch Ausnahmen, sodass Menschen beispielsweise an einem überdurchschnittlich hohen Augeninnendruck leiden. Dieser ist auf Dauer gesehen eine echte Gefahr, denn in den meisten Fällen entwickelt sich daraus der Grüne Star (auch als Glaukom bekannt). Dadurch wiederum ist eine Erblindung nicht ausgeschlossen, sofern keine Behandlung erfolgt. Schuld ist einfach gesagt das Kammerwasser, welches nicht abfließen kann (zum Beispiel aufgrund einer Verstopfung) und den Sehnerv beschädigt. Nun gibt es aber eine neue Hoffnung, denn das Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien (IIB) tüftelt an einer Art Ventil. Es wird zwar noch Jahre bis zu einem Einsatz am Patienten dauern, doch zumindest besteht ein Fundament.

    Das steckt genau dahinter

    Derzeit gibt es bereits gute Therapieverfahren, die den Augeninnendruck mithilfe von Medikamenten senken. Doch mit dem in Entwicklung befindlichen Implantat soll es für Betroffene noch einfacher werden. Der sogenannte Glaukomstent soll später über die minimalinvasive Methode beim Patienten landen. Darunter versteht man ein schonendes Mikro-Chirurgie-Verfahren, welches lediglich einen winzig kleinen Schnitt erfordert. Die Rede ist von rund einem Millimeter. Außerdem kommt ein Applikatorsystem zum Einsatz. Das Besondere an diesem Stent ist ein Ventil, das sich bei einem zu hohen Druck öffnet. Es findet also automatisch ein Ausgleich statt, sodass ein dauerhaft langer Augeninnendruck vermieden wird. Ein wichtiger Punkt bei der Forschung ist, dass das Ventil nicht zuwächst oder verstopft. Es soll zudem eine lange Lebensdauer haben und mit einem Medikament beschichtet werden. Sicher ist, dass ältere Patienten so mehr Lebensqualität gewinnen.

    3D-Druck

    Momentan steht die Entwicklung von Prototypen und einem Applikatorsystem im Vordergrund. Für diese Zwecke wird auch die 3D-Druck-Technologie verwendet. Im jetzigen Stadium befindet sich der Stent in der sogenannten vorklinischen Erprobung. Außerdem gab es schon nationale und internationale Patentanmeldungen, die in Zukunft ein marktreifes Produkt bringen sollen. Für die Betroffenen wäre es ein Geschenk, denn zu erblinden gehört zu den schlimmsten Vorstellungen. Zwar nimmt diese Zahl aufgrund effektiver Therapien ab, doch gegen eine noch bessere Form ist sicherlich nichts einzuwenden.

     


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  • Schlafen – das sind die Irrtümer

    Schlafen – das sind die Irrtümer

    Eine Nacht ohne Schlaf ist schlimm, noch extremer fällt jedoch der Tag danach aus. Dieses Szenario haben wir in der Regel alle schon mal erlebt und möchten es freiwillig nicht wieder tun. Abgeschlagen und müde, das sind nur zwei der Folgen. Die Stunden sind schwer wie Stein und die Lust auf jegliche Aktivitäten fehlt. Wer dann auch noch Arbeiten muss, der hat es besonders schwer. Aber warum ist das so? Der Körper muss tagsüber Höchstleistungen bringen und braucht irgendwann seine eigene Auszeit. Dies ist eben die Nacht, die für jeden von uns unverzichtbar ist. Fehlt diese aber, dann konnte der Körper keine Kraft tanken und ist schlapp und kraftlos. Außerdem gibt es rund um den Schlaf viele Mythen, die sich jedoch zum Teil völlig unberechtigt verbreitet haben.

    Diese Legenden gibt es

    Man behauptet, dass der Mensch rund acht Stunden Schlaf benötigt. So ganz richtig ist das aber nicht, denn die optimale Zeit variiert von Person zu Person. Wichtig ist es deshalb nicht auf diese acht Stunden zu kommen, sondern dass zwischen fünf und achten Stunden geschlafen wird. Alles in diesem Durchschnitt ist normal und führt zu einer ausgewogenen Nachtruhe. Übrigens ist es auch völlig im grünen Bereich, wenn man mehrmals aufwacht. 28 Mal sind dabei keine Seltenheit.

    Kühl und hart schlafen, diese Aussage findet man sehr oft. Doch auch hier ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn eine zu harte Matratze verursacht Schmerzen und ein zu weiches Modell bietet zu wenig Unterstützung. Die empfohlene Zimmertemperatur liegt bei 16 bis 20 Grad, außerdem sollte das Bett an der wärmsten Wand im Raum stehen.

    Vor dem Einschlafen ein Glas Wein, mit diesem Tipp soll es einfacher gehen. Grundsätzlich stimmt das auch, allerdings gilt das nur für die Einschlafphase. Man schläft also wirklich schneller ein, hat aber in den Tief- und Traumphasen Störungen. Der natürliche Ablauf wird gestört und es kommt zu lautem Schnarchen und zur Behinderung der Atmung.

    Angeblich soll ein Mittagsschlaf helfen, um Schlafstörungen zu unterbinden. Leider falsch, denn der Tag ist dafür da, um sich ordentlich auszupowern. Der Körper wird müde und die Chancen auf eine angenehme Nacht steigen. Ein Mittagsschlaf hingegen zieht den Schlaf vor, die Konsequenzen sind denkbar.

  • Erfolg: Organe vom Schwein in den Menschen transplantieren

    Erfolg: Organe vom Schwein in den Menschen transplantieren

    Schweine haben in Bezug auf den Menschen einen großen Vorteil, ihre Organe sind in etwa gleich groß und verfügen über sehr ähnliche Eigenschaften. Einen wirklichen Nutzen konnte man aber bislang noch nicht vorweisen, denn trotz dieser positiven Grundvoraussetzung gibt es zum Beispiel bei der Transplantation von Organgen Schwierigkeiten. Das betrifft in erster Linie die Viren, die eine Akzeptanz vom menschlichen Körper nicht zulassen. Es würde also abgestoßen werden. Nun könnte es aber erstmals in der Geschichte einen Wendepunkt geben, denn Wissenschaftlern von verschiedenen Universitäten ist jetzt genau für dieses Problem eine Lösung eingefallen. Natürlich hat man diese auch in der Praxis erprobt und kam dabei zu folgendem Ergebnis.

    Mission (zum Teil) erfolgreich

    Damit Organe von Schweinen in den Menschen verpflanzt werden können, muss man die DNA verändern. Dies ist jedoch eine enorme Herausforderung und stellt die Forscher vor einigen Problemen. Eine Untersuchung der Hautzellen an den Tieren brachte beispielsweise 25 Porcine endogene Retroviren (abgekürzt PERV) ans Tageslicht. Sie wurden in einem Experiment mit menschlichen Zellen vermischt und führten am Ende zur Infizierung des menschlichen Gewebes. Aus diesem Grund kam anschließend die Gen-Editing-Technologie zum Einsatz, die die Retroviren entfernt. Im nächsten Schritt wurde dieser Erfolg gleich umgesetzt.

    37 Schweine erfolgreich gezüchtet

    Man hatte also jetzt eine DNA ohne PERV. Ohne groß zu überlegen kam nun eine Klon-Technologie zum Einsatz, die Schweine ohne die schädlichen Viren erschaffen sollte. Und das klappte sogar, zu einem späteren Zeitpunkt konnte man 37 völlig gesunde Ferkel verzeichnen. Dabei handelt es sich um die am meisten genetischen Veränderungen an einem Tier, welche bislang durchgeführt wurden. Marktreif ist das Ganze leider noch nicht, es wird noch weitere Experimente und Forschungen benötigen. Der erste Schritt ist jedoch gesetzt und stellt gute Aussichten für die Zukunft bereit.

    Über eine solche Erfolgsmeldung freuen sich vor allem die Betroffenen. Es könnte nämlich die Wartezeit für eine Organtransplantation erheblich senken und für viele ein neues Leben bedeuten. Alleine in den USA warten zum Beispiel über 100.000 Menschen auf ein passendes Organ. Ein weiterer Vorteil an der ganzen Sache ist, dass man Schweine bei Bedarf in großer Zahl züchten kann.

     


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  • Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Bei einer Umfrage zur besten und beliebtesten Diät käme definitiv die Low-Carb-Methode auf den ersten Platz. Sie ist ein echter Dauerbrenner und gilt bei Abnehmwilligen als „Geheimwaffe“. Die Sicht der Betroffenen und die Meinung von Medizinern ist allerdings nicht immer gleich, so auch in diesem Fall. Experten sprechen eine Warnung aus, können aber gleichzeitig unter bestimmten Umständen eine Empfehlung aussprechen. Klingt erst mal verwirrend, doch allem Anschein nach kann Low-Carb bei manchen Krankheiten eine echte Hilfe sein. Der Erfolg dieser Methode hat übrigens auch mit den Promis zu tun, denn auch sie schwören auf dieses Konzept.

    Wenige Kohlenhydrate

    Das Wundermittel hinter diesem Begriff soll der Verzicht beziehungsweise die Reduzierung von Kohlenhydraten sein. Man nimmt also am Tag weniger ein als üblich. Der Verzicht auf Reis, Brot und Nudeln soll anschließend die Kilos in Windeseile purzeln lassen. Zumindest in der Theorie klingt es schon mal gut. Die richtig spannende Neuigkeit kommt aber erst jetzt, denn Ärzte und Gesundheitsgurus behaupten, dass man mit dieser Ernährungsweise Erkrankungen positiv beeinflussen oder gar komplett stoppen kann. Epilepsie, Krebs oder auch Autismus, wer sich streng an den Plan hält und maximal 50 Gramm (noch besser ist ein Maximum von 20 Gramm) Kohlenhydrate aufnimmt, der kann die Beschwerden deutlich lindern. In den USA wird damit auch schon gearbeitet, genauer gesagt macht es die renommierte Mayo-Klinik. Es fällt auf, dass neben der dosierten Menge auch fast keine Kohlenhydrate in der Ernährung zu finden sind.

    Die ketogene Ernährung

    Eine weitere Option ist die ketogene Ernährung. Krebszellen ernähren sich von Zucker (in sämtlichen Variationen), wodurch ein Wachstum stattfindet. Mit dieser Anwendung soll genau das unterbunden werden, sodass die Zellen aushungern. Einen positiven Einfluss haben auch Antioxidantien, die sich unter anderem in Himbeeren und Tomaten verstecken. Sie sollen angeblich Tumorzellen schrumpfen lassen. Vor zu viel Euphorie sei allerdings gewarnt, trotz „richtiger Ernährung“ kann niemand einen Erfolg garantieren. Jeder, der ein solches Versprechen gibt, ist unseriös. Unstrittig ist lediglich die Tatsache, dass Lebensmittel förderlich für den Verlauf einer Tumorerkrankung sein können. Außerdem ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn wenn ein Krebspatient stark abmagert, dann ist er auf Kohlenhydrate angewiesen.

     


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  • USA: Weniger Nikotin in Zigaretten soll kommen

    USA: Weniger Nikotin in Zigaretten soll kommen

    Jeden Tag liest man, dass Zigaretten ungesund sind und Betroffene aufhören sollten. Die Gesundheit schädigt man dadurch langfristig und es kann im schlimmsten Fall zum Tode führen. In den USA sterben zum Beispiel im Jahr ca. 500.000 Menschen an den Folgen, in Deutschland geht man von rund 120.000 aus. Aufgrund der Inhaltsstoffe ist es kein Wunder, es wird sogar vom einzigen legalen Konsumentenprodukt gesprochen, das zu unzähligen Todesfällen führt. Doch leider ist der Verzicht auf den Stängel eine Mammutaufgabe, nur wenige schaffen es tatsächlich auf Dauer aufzuhören. Schuld daran ist in erster Linie das Nikotin, denn dieser verschafft den nötigen Kick und führt zur Abhängigkeit. Erschreckend ist auch, dass in etwa 90 Prozent schon im jugendlichen Alter damit begonnen haben. Damit es in Zukunft weniger Raucher gibt, will man in den USA den Nikotingehalt senken beziehungsweise verschwinden lassen.

    Alternativen sollen attraktiver werden

    Das Ziel des Projekts soll sein, dass Betroffene zu weniger schädlichen Alternativen greifen. Dazu zählt vor allem die E-Zigarette, die im Vergleich zur normalen Version tatsächlich weniger Giftstoffe enthält. Frei ist aber auch sie davon nicht, noch besser ist es also nach wie vor komplett auf den blauen Rauch zu verzichten. Langfristig gesehen könnte es wirklich zu weniger Todesfällen führen, doch der Plan hat auch seine Schwächen. Im Vergleich zur jetzigen Situation wäre es fraglos besser, aber wie reagieren die Endverbraucher darauf?

    Höherer Konsum befürchtet

    Wenn wir tatsächlich von nikotinfreien beziehungsweise nikotinarmen Zigaretten ausgehen, dann befürchtet man einen höheren Konsum an sich. Dieser ist nötig, damit der Kick auch dann noch erreicht wird. Dadurch wiederum werden auch mehr Giftstoffe aufgenommen, was unterm Strich keinen positiven Effekt hätte. Ganz im Gegenteil, der Endverbraucher müsste mehr Kosten einplanen. Anders sieht es aus, wenn der Großteil durch das Projekt auf gesündere Alternativen umsteigt. Für die Tabakbranche wäre es ebenfalls ein Verlust, denn ohne Nikotin sinkt die Abhängigkeit. Theoretisch könnte man dann leichter mit dem Rauchen aufhören.

    Zum jetzigen Zeitpunkt muss man auf jeden Fall keine Angst haben, der Vorschlag ist noch nicht ausgereift und wird so schnell auch nicht kommen. Sollte es aber doch irgendwann in den USA eingeführt werden, dann wäre auch in Deutschland ein ähnliches Konzept denkbar.

     


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    Funktioniert das und sollte es auch bei uns so kommen?

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