Autor: Jessika Fichtel

  • Ixogon Zeckenrollen – Mittel gegen Zecken im Garten

    Ixogon Zeckenrollen – Mittel gegen Zecken im Garten

    Zecken gehören zu den größten Störenfrieden in der Sommerzeit. Die kleinen Blutsauger, die zur Ordnung der Milben gehören, sind jedoch nicht nur lästig, sondern können auch die Krankheiten FSME und Borreliose übertragen. Darum ist es besonders wichtig, einen Zeckenbiss schnell zu entdecken oder diesen präventiv zu verhindern. Eine dieser präventiven Maßnahmen wollen wir Ihnen im Folgenden etwas genauer vorstellen.

    Das Produkt

    Die Ixogon Zeckenrollen sind ein besonderes Produkt im Kampf gegen Zecken. Es handelt sich hierbei um ein Mittel, das sowohl den Menschen als auch Tiere vor Zecken und den durch sie übertragenen Krankheiten schützen. Die Rollen – 12 Stück an der Zahl – kommen in einer kompakten Schachtel daher und können individuell im Garten eingesetzt werden. Sie bekämpfen Zecken auf einer Fläche von bis zu 500 m2. Die Wirksamkeit hält laut Angaben des Herstellers ein Jahr an.

    So funktioniert es

    Das Besondere an den Ixogon Zeckenrollen ist, dass diese den natürlichen Ablauf der Natur nutzen, um den Zecken den Garaus zu machen. Die Wirkungsweise kann folgendermaßen erklärt werden:

    • Die einzelnen Rollen sind mit behandelter Baumwolle gefüllt
    • Sie sind der perfekte Ort für Mäuse, um darin ihr Nest zu bauen
    • Mäuse sind die Hauptwirte von Zecken und tragen maßgeblich zur Verbreitung der Parasiten bei
    • Die Maus krabbelt in eine Ixogon Zeckenrolle und kommt mit der zeckentötenden Substanz in Berührung
    • Die Substanz ist weder für die Maus noch Ihre Haustiere gefährlich
    • Außerdem wird die Maus immun gegen weitere Zecken und kommt daher nicht mehr als Wirt infrage

    Kurzum: Mithilfe der Ixogon Zeckenrollen wird der Kreislauf der Zeckenverbreitung unterbrochen. Die Tiere, die sich bereits an einer Maus eingenistet haben, sterben ab, andere haben keine Möglichkeit mehr, die immunisierten Wirte zu befallen.

    Die Wirksamkeit

    Es erklärt sich von selbst, dass es erst eine Weile dauert, bis die Ixogon Zeckenrollen ihre Wirkung vollständig entfalten. In der Regel kann jedoch schon nach rund zwei Wochen ein deutlicher Rückgang der Zecken festgestellt werden. Die Ixogon Zeckenrollen eignen sich insbesondere für die langfristige Anwendung. Wer die Papprollen über mehrere Jahre auslegt, kann sogar ein vollständiges Verschwinden der Zecken im heimischen Garten erzielen.

    Die Anwendung

    Ixogon Zeckenrollen lassen sich extrem einfach einsetzen. Um sich, Ihre Kinder und Haustiere vor Zeckenbissen zu schützen, müssen Sie die Rollen einfach nur im Garten auslegen. Den Rest erledigen die Mäuse.

    Bedenken Sie allerdings, dass es sich die Nager nicht überall gern bequem machen. Kontrollieren Sie daher regelmäßig, ob die Rollen wirklich bewohnt sind. Wenn sich keine Maus in die Zeckenrolle verirrt hat, ist es sinnvoll, diese an einem anderen Ort zu platzieren. Somit können Sie sichergehen, dass das Produkt seine maximale Wirksamkeit entfaltet.

    Natürlicher Schutz

    Der große Vorteil der Ixogon Zeckenrollen ist, dass Sie hierbei komplett auf die Verwendung von giftiger Chemie verzichten. Das ist nicht nur erfreulich für Ihren Garten, sondern schützt auch Kinder und Haustiere im besonderen Maße. Letztere sollten trotzdem nicht permanent mit den Rollen in Berührung kommen, da sie darin ein Spielzeug sehen könnten. Die Folge wäre unter Umständen, dass Hund, Katze und Co. die Papprollen entweder davontragen oder direkt vor Ort kaputtmachen.

    Tipp: Wenn Ihr Haustier ein großes Interesse an den Ixogon Zeckenrollen entwickelt, kann es helfen, eine Art Drahtkäfig darum aufzustellen.

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  • iga.Report 32: psychische Belastung in der Arbeitswelt

    iga.Report 32: psychische Belastung in der Arbeitswelt

    Arbeit kann – unter Umständen – krank machen. Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine neue Erkenntnis, die nun für große Überraschung sorgt. Doch auch wenn dieser Fakt bekannt ist, ist es wichtig, sich immer wieder mit den verschiedenen Auslösern der Erkrankungen auseinanderzusetzen. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) geht da mit gutem Beispiel voraus. Die Organisation, die aus gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen besteht, hat vor kurzem einen neuen Report veröffentlicht. In diesem geht es konkret um das Thema „psychische Belastung am Arbeitsplatz“.

    Psychische Belastung ist nicht gleich psychische Erkrankung

    Hiltraut Paridon, die Hauptautorin vom iga.Report 32 stellt gleich zu Beginn des Schriftstückes klar, dass psychische Belastungen am Arbeitsplatz differenziert betrachtet werden müssen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich ein Fehler in die Denkweise vieler Menschen eingeschlichen. Die psychischen Belastungen werden mit psychischen Erkrankungen gleichgesetzt oder als deren Vorstufe verstanden. Natürlich kann das eine das andere bedingen, doch ist es schlichtweg falsch, psychische Erkrankungen als einzige Folge einer psychischen Belastung zu sehen.

    Laut Paridon handelt es sich bei psychischen Belastungen in der Arbeitswelt um „die Anforderungen, die sich aus einer Arbeitssituation ergeben“. Sie weist außerdem darauf hin, dass sich Experten inzwischen darauf geeinigt haben, die psychische Belastung in vier Kategorien einzuteilen:

    1. die Arbeitsaufgabe bzw. den Arbeitsinhalt
    2. die Arbeitsorganisation bzw. den Arbeitsablauf
    3. die Arbeitsumgebung und die Arbeitsmittel
    4. die sozialen Beziehungen

    Demgegenüber steht die Definition von psychischen Erkrankungen, die von Hiltraut Paridon folgendermaßen erklärt werden: „Psychische Erkrankungen sind krankhafte Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, Verhaltens bzw. der Erlebnisverarbeitung oder der sozialen Beziehungen.“

    Umfassende Literaturrecherche zum Thema

    Beim iga.Report 32 handelt es sich nicht um eine eigenständige Studie, in der neue Erkenntnisse vorgestellt werden. Peridon und ihrer Kollegin Mühlberg war mehr daran gelegen, einen umfassenden Überblick über die bisher bestehende Literatur und Forschung zu verschaffen. Um das zu realisieren, wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, bei der im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April 2014 761 Arbeiten zu den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz gefunden werden konnten. Um eine qualitative Analyse durchzuführen, wurde die Zahl der Studien mehrfach dezimiert, bis schlussendlich 164 übrig blieben.

    Diese 164 Arbeiten wurden schließlich in verschiedene Kategorien eingeteilt, die die Vielseitigkeit der psychischen Belastung am Arbeitsplatz unterstrichen, und eingehender analysiert. Dabei erlangten die beiden Diplom-Psychologinnen Peridon und Mühlberg zahlreiche Erkenntnisse.

    Tipp: Hier können Sie den iga.Report 32 kostenfrei herunterladen und alle Ergebnisse nachlesen.

    Die verschiedenen Facetten der psychischen Belastung am Arbeitsplatz

    Körperliche Erkrankungen und Beschwerden z.B. Bluthochdruck, Schlaganfälle, Diabetes, Frühgeburten und geschwächtes Immunsystem
    Psychische Erkrankungen und Beschwerden z.B. Burnout, Depression, Suizid und Angststörungen
    Motivation und Affekt z.B. Arbeits(un)zufriedenheit, Kündigungsintentionen, Wohlbefinden und Motivation
    Gesundheitsverhalten z.B. Essverhalten, Sport, Raucherverhalten und Schlafqualität
    Berufliche Performanz z.B. Leistung am Arbeitsplatz, Kreativität und Gruppenleistung
    Familie und Freizeit z.B. Konflikte in der Familie, Möglichkeit abzuschalten und Erziehung
    Arbeitsausfall z.B. Abwesenheitszeiten, Frühberentung und Kündigung
    Sicherheit am Arbeitsplatz z.B. Sicherheitsverhalten
    Soziales Verhalten am Arbeitsplatz z.B. Konflikte, Aggressionspotential und Gruppenzusammenhalt

    Die Übersicht zeigt sehr gut, wie vielseitig der Einfluss der psychischen Belastung in der Arbeitswelt auf die einzelne Person ist. Sie macht außerdem klar, wie wichtig es ist, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, um mögliche Folgen zu vermeiden. Eine präventive Vorgehensweise ist hierbei das A und O und sollte insbesondere auch von Arbeitgebern ernstgenommen werden.

    Diese Faktoren machen das Arbeiten ungesund

    Im iga.Report 32 wird immer wieder auf Fehlbelastung im Beruf hingewiesen, welche für verschiedene gesundheitliche Schäden verantwortlich ist. Abschließend soll nun noch geklärt werden, welche psychischen Belastungen die Gesundheit besonders stark beeinflussen.

    • hohe Arbeitsintensität
    • geringer Handlungsspielraum
    • Kombination von hoher Arbeitsintensität und geringem Handlungsspielraum („job stain“)
    • Kombination von hohem job strain und geringer sozialer Unterstützung
    • geringe soziale Unterstützung
    • Ungleichgewicht zwischen Verausgabung und Belohnung
    • Überstunden
    • Schichtarbeit
    • Rollenstress
    • aggressives Verhalten am Arbeitsplatz
    • Arbeitsplatzunsicherheit

    Es gibt viele Variablen, die die Gesundheit eines Menschen beeinträchtigen können. Wenn Sie nicht wollen, dass Sie durch Ihre Arbeit krank werden, sollten Sie die oben stehenden Punkte vermeiden.

    Bild: © Depositphotos.com / kieferpix

  • Vorbräunen im Solarium: Ist das sinnvoll?

    Vorbräunen im Solarium: Ist das sinnvoll?

    Eine gebräunte Haut gilt nach heutigen Maßstäben als besonders schön und sexy. Dementsprechend sind viele Leute darum bemüht, ihren Teint nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über wie von der Sonne geküsst aussehen zu lassen. Vor allem im Herbst und Winter ist der Gang ins Solarium für viele daher unverzichtbar. Doch auch im Frühling feiern die Sonnenbänke Hochkonjunktur. Der Grund hierfür: Viele wollen sich im Solarium vorbräunen, um ihre Haut somit auf den Sommer vorzubereiten. Doch ist das wirklich sinnvoll?

    Vorbräunen im Solarium: Das künstliche UV-Licht der Sonnenbank

    Indem man seine Haut im Solarium vorbräunt, ist sie später besser gegen die natürliche UV-Strahlung der Sonne geschützt – so die allgemeine Argumentation der Sonnenbank-Anhänger. Was im ersten Moment sinnvoll klingt, ist allerdings durchaus diskutabel. Das UV-Licht im Solarium unterscheidet sich nämlich stark vom natürlichen UV-Licht – und ist auch keinesfalls weniger gefährlich.

    Da UV-B-Strahlen schon sehr lange als hautschädigend und krebserregend gelten, werden sie in Solarien weitestgehend herausgefiltert. Das sorgt dafür, dass viele Menschen denken, das künstliche Sonnenbad sei weniger gefährlich für den Körper und die Haut. Fakt ist aber, dass immer ein Rest der UV-B-Strahlen übrig bleibt. Außerdem sind auch UV-A-Strahlen bedenklich. Diese bräunen die Haut zwar schneller als die UV-B-Strahlen, sind aber ebenfalls krebserregend und beschleunigen die Alterungsprozesse der Zellen.

    Der Unterschied von UV-A- und UV-B-Strahlen

    Um herauszufinden, ob das Vorbräunen im Solarium sinnvoll ist, ist es wichtig, den Unterschied zwischen UV-A- und UV-B-Strahlen zu kennen.

    UV-A-Strahlen UV-B-Strahlen
    Die UV-A-Strahlen sind langwellig und dadurch energieärmer. Sie erzeugen eine sofortige, dafür aber nicht langanhaltende Bräunung der Haut. Durch die fehlende Energie bilden sie keine Lichtschwiele in der Haut. Die UV-B-Strahlen sind kurzwellig und wesentlich energiereicher als die A-Strahlen. Sie dringen tiefer in die Haut ein, verursachen Sonnenbrand und gelten als Auslöser für den schwarzen Hautkrebs. Um sich gegen diesen und weitere Hautkrankheiten zu schützen, baut der Körper bei UV-B-Strahlung eine sogenannte Lichtschwiele auf. Die Bräunung, die durch diese Strahlen entsteht, setzt später ein, ist dafür aber auch langanhaltender.

    Exkurs: Was ist eine Lichtschwiele?

    Bei den Lichtschwielen handelt es sich um einen natürlichen Abwehrmechanismus des menschlichen Körpers. Bei starker UV-B-Strahlung entwickelt die Oberhaut eine dicke Hornschicht. Diese hilft dabei, tieferliegende Hautschichten vor weiteren UV-Schäden zu schützen.

    Ist Vorbräunen im Solarium sinnvoll?

    Fassen wir also noch einmal zusammen: Beim Vorbräunen im Solarium setzen Sie sich weniger UV-B-Strahlen aus. Diese sorgen zwar für einen Sonnenbrand und lösen Hautkrebs aus, sind aber auch erforderlich, damit die Haut eine Lichtschwiele aufbaut. Wenn Sie sich nach dem Vorbräunen im Solarium der natürlichen Sonneneinstrahlung aussetzen, bedeutet das, dass Ihre Haut keinesfalls besser dagegen geschützt ist.

    Ganz im Gegenteil: Da viele Sonnenanbeter glauben, dass das Vorbräunen im Solarium die Haut ideal auf die natürliche Sonne vorbereitet, verzichten sie ganz bewusst auf Sonnenschutzmittel. Das Resultat sind leider allzu oft starke Verbrennungen und eine irreversible Schädigung der Haut.

    Ist Vorbräunen im Solarium schädlich?

    Jain. Wer seine Haut der künstlichen UV-Strahlung der Sonnenbank aussetzt, muss immer damit rechnen, seinen Körper zu schädigen. Die UV-A-Strahlung im Solarium ist nämlich um ein Vielfaches höher als unter natürlichen Umständen. Richtig gefährlich beziehungsweise schädlich wird das Vorbräunen im Solarium allerdings erst, wenn Sie die entsprechenden Grundregeln (zum Beispiel Dauer und Intensität des künstlichen Sonnenbades) missachten.

    So bereiten Sie Ihre Haut richtig auf die Sommer-Sonne vor

    Wer seine Haut im Solarium vorbräunen will, erzielt vielleicht einen schnell sichtbaren, aber keinesfalls schützenden Effekt. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, Sie aber dennoch auch nicht auf eine angenehme Sommerbräune verzichten wollen, sollten Sie unbedingt die folgenden Hinweise beherzigen:

    • Setzen Sie Ihre Haut nie länger als 10 Minuten der direkten Sonneneinstrahlung aus
    • Verwenden Sie immer Sonnenschutzmittel
    • Meiden Sie die Mittagssonne
    • Bedenken Sie, dass Sie auch im Schatten Sonnenbrand bekommen können
    • Vorbräunen im Solarium stellt keinen ausreichenden Sonnenschutz dar

    Bild: © Depositphotos.com / claudio.gangi.fastwebnet.it

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  • Fitness-Trend Outdoor Training: Ab nach draußen!

    Fitness-Trend Outdoor Training: Ab nach draußen!

    Mit dem Sport ist es wie mit der Mode: Jedes Jahr erscheinen neue Trends, die die Fitness-Jünger erst begeistern und dann eventuell wieder verschwinden. Auch 2016 gibt es eine Reihe von sportlichen Trends, die von großer Bedeutung sind und besonders viele Menschen ansprechen. Einer davon ist das professionelle Outdoor Training.

    Back to Basics

    Ganz allgemein kann ich der Welt der Fitness derzeit beobachtet werden, dass der Trend immer mehr hin zum Rudimentären geht. Anstatt die neuesten Hightech-Geräte im Fitnessstudio auszuprobieren, erlangen altbewährte Übungen wie Rumpfbeuge, Kniebeuge und Liegestütze wieder mehr Bedeutung. Trainings dieser Art zielen darauf ab, mit dem eigenen Körpergewicht zu arbeiten und dadurch Hanteln und andere Hilfsmittel unnötig zu machen.

    Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt das Outdoor Training, das vielerorts auch als Bootcamp oder Outdoor Gym bezeichnet wird. Auch hier geht es darum, den Fitnessstudios den Rücken zuzukehren und die körperliche Fitness mit ganz wenigen Hilfsmitteln zu trainieren. Der neue Trend vom Outdoor Training zielt darauf ab, die gegenwärtige Umgebung zu nutzen, um somit ein vielseitiges und abwechslungsreiches Workout zu erschaffen.

    So funktioniert das Outdoor Training

    Konkret bedeutet das, dass die Trainer und Teilnehmer beispielsweise die folgenden Elemente in das Outdoor Training integrieren:

    • Stufen und Treppen
    • Stangen und (Kletter-)Gerüste
    • Anstiege
    • Bänke
    • Geländer

    Das Ziel vom Outdoor Training ist es also, eine natürliche Umgebung, beispielsweise ein Park oder eine ähnliche Anlage, so zu nutzen, dass ein effektives Workout entsteht. Im Gegensatz zu anderen Outdoor-Sportarten wie Jogging, Fahrradfahren oder Wandern wird die Umgebung aktiv einbezogen und zum Trainingsgegenstand. Gleichzeitig werden andere Fitnessgeräte wie Hanteln oder Gummibänder überflüssig.

    Outdoor Training als Abstufung von Parcours

    Wenn man professionellen Outdoor Trainern bei der Arbeit zuschaut und beobachtet, auf welche Weise diese ihre Umgebung in das Workout integrieren, kommt oftmals eine ganz bestimmte Assoziation zustande: Das Training erinnert – in abgeschwächter Form – an Parcours, jene sportliche Aktivität, bei der Sie sprichwörtlich über Stock und Stein (und alle anderen Elemente, die sich Ihnen in den Weg stellen) springen. Parcours ist eine unglaublich kraftintensive Sportart, die den gesamten Körper fordert und nichts für Anfänger ist.

    Wer die Idee, alle möglichen Gegenstände und Umgebungen zu Fitnessstudio zu machen, gut findet, tut gut daran, einmal ein Outdoor Training auszuprobieren. Die Idee dieser Workouts kommt der von Parcours nämlich schon sehr nahe.

    Die Vorteile vom Outdoor Training

    Wenn Sie bis hier hin noch nicht vom Outdoor Training begeistert sind, dann tun die im Folgenden aufgelisteten Vorteile hoffentlich ihr Übriges. Denn eines ist Fakt: Das Workout im Freien ist eine hervorragende Möglichkeit, den Körper in Schwung zu bringen und damit den persönlichen Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen.

    Das Outdoor Training bringt die folgenden Vorteile mit sich:

    • erhöhte Sauerstoffzufuhr
    • Produktion von Vitamin D
    • vielseitiges und abwechslungsreiches Training
    • Training des gesamten Körpers
    • völlig neue Beanspruchung des Körpers durch immer andere Gegebenheiten
    • Förderung der Kreativität
    • bewusste Wahrnehmung der gewohnten Umgebung
    • geringe Kosten (wenn kein Personal Trainer engagiert wird)
    • zahlreiche spielerische Elemente, die das Workout in den Hintergrund treten lassen

    Outdoor Gym – Der Trend aus den USA

    Wenn man sich das Prinzip vom Outdoor Training einmal genau durch den Kopf gehen lässt, wird schnell klar, dass es sich hierbei im Grunde genommen um eine ziemlich alte Nummer handelt – schließlich hat sich der Mensch seit jeher im Freien aufgehalten und dort auch sportlich betätigt. Dennoch ist das ganz bewusste Training unter Einbeziehung der Umgebung als neuartiger Trend zu verstehen, der seinen Ursprung unter anderem im Westen der USA hat. Hier spielt sich das Leben sowieso vorrangig im Freien ab. Er erschien als logische Konsequenz, auch das Training zu nach draußen zu verlagern. An den Stränden Kaliforniens, Australiens und Brasiliens gehört es längst zum guten Ton, sich (für alle gut sichtbar) auszupowern. Nun setzt sich der Trend des Outdoor Gyms auch immer mehr in unseren Breitengraden durch.

    Bild: © Depositphotos.com / andresr

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  • Nivea Sun Protect & Refresh Kühlendes Sonnenspray LSF 50

    Nivea Sun Protect & Refresh Kühlendes Sonnenspray LSF 50

    Ein Bad in der Sonne ist für viele Menschen der perfekte Glücklich-Macher. Doch auch wenn die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut gut tun, darf niemals vergessen werden, dass sie auch gefährlich sind. Damit Sie im Sommer perfekt gegen die UV-Strahlung der Sonne geschützt sind, gibt es eine Vielzahl von Sonnencremes und -sprays. Eines davon – das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray – haben wir uns einmal genauer angeschaut und getestet.

    Produktbeschreibung

    Das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist mehr als nur ein einfacher Sonnenschutz. Es handelt sich hierbei um ein erfrischendes Spray, das an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung bietet und dabei auch angenehm und erfrischend riecht. Das Sonnenspray aus dem Hause Niveau ist in verschiedenen Lichtschutzfaktoren erhältlich. In unserem Test geht es um das Spray mit dem höchsten Lichtschutzfaktor: LSF 50 +. Das Produkt schützt sowohl gegen UV-A- als auch UV-B-Strahlen. Die Wirkung setzt sofort ein. Außerdem ist auch zu erwähnen, dass die Hautverträglichkeit vom Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray dermatologisch getestet wurde. Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut können unter Umständen dennoch gereizt auf das Spray reagieren. Wir empfehlen in diesem Fall, auf ein Sensitiv-Produkt auszuweichen.

    Einfaches Auftragen

    Ein riesiger Vorteil vom Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist das einfache Auftragen. Das Spray kommt sehr fein aus der Flasche und verteilt sich gleichmäßig auf der Haut. Es lässt sich kinderleicht verreiben und zieht sehr schnell ein. Außerdem hinterlässt es keinen fettenden Rand. Die Kleidung bleibt ebenfalls von weißen Spuren und Rückständen verschont. Für diese einfache Anwendung erhält das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray einen klaren Pluspunkt von uns.

    Das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist kein Pumpspray, sondern wird mithilfe von Treibgas betrieben. Deswegen wird es auch als Aerosol-Spray bezeichnet. Das bedeutet, dass das Sonnenschutzmittel ausgesprochen stark aus der Flasche kommt und auch an schwer erreichbare Stellen des Körpers gelangen kann. Dieser positive Effekt wird zusätzlich durch ein spezielles 360 Grad-Ventil verstärkt. Das Ventil sorgt nämlich dafür, dass Sie das Sonnenschutzmittel in jeder Position auftragen können. Auch eine Über Kopf-Nutzung ist – anders als bei Pumpsprays – möglich.

    Der Nachteil von Treibgas ist, dass das Spray schneller entzündlich ist. Lassen Sie es deswegen niemals ungeschützt in der Sonne liegen und halten Sie es von Zündquellen fern.

    Wirkung auch im Wasser

    Nivea arbeitet im Fall vom Sun Protect & Refresh Sonnenspray LSF 50 mit einer wasserfesten Formel. Das bedeutet, dass der Sonnenschutz auch dann gegeben ist, wenn Sie sich nach dem Eincremen ins Wasser begeben. Vor allem im Sommerurlaub oder an einem Tag am See ist diese Eigenschaft überaus nützlich.

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  • Spermaallergie: Oft belächelt, aber gefährlich

    Es gibt Menschen mit einer Pollenallergie, Menschen mit einer Tierhaarallergie und es gibt Menschen mit einer Spermaallergie. Was für manche vielleicht nach einem Scherz klingt, ist alles andere als lustig – denn eine Allergie gegen Sperma kann das gesundheitliche Befinden der Betroffenen stark beeinflussen und sogar eine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Lesen Sie hier alles über diese seltene Allergie.

    Warum kommt es zu einer allergischen Reaktion?

    Streng genommen sind Betroffene nicht gegen Sperma allergisch, sondern gegen die eiweißhaltige Flüssigkeit, in denen sich die Spermien befinden. Das sogenannte Seminalplasma wird vom Immunsystem im Falle einer Allergie (ähnlich wie beim Heuschnupfen oder anderen Allergien) für einen Krankheitserreger gehalten. Es reagiert mit starken Abwehrreaktionen (siehe nächster Abschnitt), um den Körper vor der scheinbaren Gefahr zu schützen.

    Info: Die Allergie gegen Sperma ist ein äußerst seltenes Phänomen. Forscher gehen davon aus, dass es weltweit rund 30.000 Fälle gibt. Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Bonn wollen festgestellt haben, dass rund die Hälfte aller Betroffenen auch unter anderen Allergien leidet.

    Allergie gegen Sperma: Die Symptome

    Wenn Betroffene mit Sperma in Berührung kommen, kommt es zu folgenden typischen Symptomen:

    • Schwellungen
    • Hautreizungen und -rötungen
    • Bildung von Quaddeln
    • Juckreiz
    • Erbrechen
    • Durchfall

    Wie bei anderen Allergien kann es auch im Fall der Allergie gegen Sperma zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Dieser kann sogar tödlich enden – beispielsweise dann, wenn die Atmung durch Schwellungen stark beeinträchtigt wird. Spätestens hier wird klar, dass die Spermaallergie keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

    Wer ist alles von der Allergie gegen Sperma betroffen?

    Sowohl Männer als auch Frauen können unter einer Allergie gegen Sperma leiden. Allerdings sind ein paar geschlechterspezifische Unterscheidungen zu treffen.

    Spermaallergie bei Frauen Spermaallergie bei Männern
    Wenn eine Frau allergisch auf das Seminalplasma reagiert, kann davon ausgegangen werden, dass die allergischen Reaktionen bei allen Männern auftreten. Es handelt sich hierbei nicht auf eine Allergie, die sich auf das Sperma einer einzelnen Person bezieht. Das Eiweiß, das die Allergie auslöst, ist nämlich bei jedem Mann chemisch betrachtet gleich. Beim Mann wird die Allergie gegen Spermien auch als Post Orgasmic Illness Syndrom bezeichnet. Es wurde erstmals im Jahr 2002 beschrieben. Es handelt sich hierbei um eine allergische Reaktion des Mannes auf sein eigenes Sperma beziehungsweise das Seminalplasma.

    Das Besondere am Post Orgasmic Illness Syndrom ist, dass die Symptome nicht denen der Spermaallergie von Frauen gleicht. Männer, die eine Allergie aufweise, reagieren mit Beschwerden, die eher an eine Grippe erinnern. Hierzu gehören Kopfschmerzen und Müdigkeit.

    Was kann gegen die Spermaallergie unternommen werden?

    Die wohl einfachste Möglichkeit für Frauen, sich vor einer allergischen Reaktion zu schützen, ist die Verwendung eines Kondoms. Das Barriere-Verhütungsmittel schützt nicht nur vor Schwangerschaft, sondern verhindert auch, dass die Frau mit dem Sperma des Mannes in Kontakt kommt.

    Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten der Behandlung dieser ganz besonderen Allergie:

    • Einnahme von Antihistaminika
    • Einnahme von Cortison
    • Adrenalin-Sprays (bei allergischen Schocks)
    • Hypersensibilisierung (für Männer und Frauen)

    Vor allem wenn Frauen, die eine Allergie gegen Sperma haben, einen Kinderwunsch haben, ist der Weg der Hypersensibilisierung unvermeidbar. Bei dieser Behandlung geht es darum, eine Toleranz gegenüber dem Seminalplasma herzustellen. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass dieses vom Immunsystem nicht mehr als Krankheitserreger angesehen wird. Der Körper reagiert dementsprechend nicht mehr abwehrend. Eine Hypersensibilisierung ist auch bei jeder anderen Form der Allergie durchführbar. Vor allem Pollen-Allergiker – also Menschen mit Heuschnupfen – greifen häufig auf die Behandlungsmethode zurück, um ihre Symptome zu lindern.

    Wenn auch die Hypersensibilisierung nicht anschlägt und die Allergie eine natürliche Schwängerung nicht zulässt, besteht immer noch die Chance der künstlichen Befruchtung. Ist die Frau (abgesehen von der Allergie gegen Sperma) gesund, ist diese meist erfolgreich. Es ist allerdings anzumerken, dass die Krankenkasse die Kosten für eine künstliche Befruchtung im Fall der Spermaallergie nicht übernimmt.

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