Autor: Sabrina S.

  • Wie kann Borderline behandelt werden?

    Wie kann Borderline behandelt werden?

    Das Borderline-Syndrom ist leicht mit endogenen Depressionen zu verwechseln. Die österreichische Schriftstellerin Brigitte Schwaiger ist ein gutes Beispiel hierfür. 1995 wendete sie sich hilfesuchend an eine Krankenschwester und zeigte ihre Hautverletzungen. Diese hatte sie sich zuvor selbst zugefügt. Da das Syndrom eine spezielle Behandlung erfordert, konnte der Autorin mit den Therapiemaßnahmen zu endogenen Depressionen nicht geholfen werden.

     

    Wie äußert sich Borderline?

    Das Borderline-Syndrom kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass betroffene Menschen enorm sensibel sind. Zudem auch einen außergewöhnlichen Zugang zu Stimmungslagen ihrer Mitmenschen aufweisen. Einhergehend mit diesem Symptom ist, dass Borderliner ein ausgeprägtes Helfersyndrom haben und damit oftmals selbst ausgenutzt werden.

    Auch Brigitte Schwaiger berichtet von diesem Phänomen. „Warum die alte Brigitte Schwaiger, die immer da war, wenn man sie brauchte, der man alle Sorgen erzählen konnte, und die gemieden wurde, wenn die Sorgenkinder eine gute Zeit hatten. Erfolge etc. und erst wieder, wenn eine Ehe geschieden war, traten sie wieder an und ein. Dann durfte ich Partnerberatung spielen, ohne Honorar natürlich, und der Dank war, dass die jeweiligen Partnerinnen dann auf mich eifersüchtig waren..“

     

    Geeignete Behandlung des Borderline-Syndroms?

    Die Behandlung auf endogene Depressionen ist in Augen der Schriftstellerin keine richtige Behandlungsweise. Borderliner sind sich zwar einig, dass das Krankheitsbild eine Spezialbehandlung brauche, aber ebenso sei unklar, wie diese aussehen könne. Schwaiger äußert vor allem die kritische Frage, was sie mit einem Heroinsüchtigen gemein habe und hinterfragt, wie bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern in einer patientendurchmischten Klinik eine gemeinsame Gesprächsebene geschaffen werden könne.

    Ebenso hält sie es für unklug, Menschen die andere schädigen mit Menschen, die sich selbst schädigen, zusammen zu behandeln. Mit ihrer Offenheit möchte die Schriftstellerin dazu beitragen, dass psychiatrische Erkrankungen und ihre Behandlung keine Tabu-Themen mehr sind und über die Behandlungsmaßnahmen von Borderline-Patienten, aber auch anderen psychischen Erkrankungen vernünftig geredet werden kann.

     

     

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    Foto: Peter Hill / pixelio.de

  • Ist die digitale Welt eine Gefährdung für die Gesundheit?

    Ist die digitale Welt eine Gefährdung für die Gesundheit?

    In einer Umfrage der Barmer kristallisierte sich heraus, dass Arbeitnehmer die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt als eine Belastung ansehen. Nicht nur die Gesundheit sei von den Folgen betroffen, auch das Familienleben würde in Mitleidenschaft gezogen werden. Rund ein Viertel der Befragten gaben an, sich aufgrund ihrer Arbeit ausgebrannt zu fühlen. Nun fordert Klaus Ernst, welcher in der Linken tätig ist, eine Antistressverordnung.

     

    Auswirkungen der Digitalisierung

    Laut der Studie stehen 18 % aller Konflikte zwischen dem Berufs- und Familienleben in Zusammenhang mit der Digitalisierung. Vor allem Führungskräfte und jüngere Arbeitnehmer würden an dem Druck der digitalen Welt leiden. Dennoch äußerten sich mehr als die Hälfte der Befragten positiv zu dem Wandel in der Arbeitswelt. Um auch die belastenden Arbeitnehmer zufrieden zu stellen und ihnen den Druck zu nehmen, gäbe es Wissenschaftlern zur Folge Möglichkeiten. Diese wirken dem negativen Einfluss der Digitalisierung auf die Lebensqualität entgegen.

     

    Maßnahmen zur Entlastung

    Stephan Böhm, welcher die Studie leitete, äußerte: „Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, Sport, Verzicht auf Diensthandy und Dienstcomputer in der Freizeit. Eine gute Beziehung zur Führungskraft gehen einher mit verringerten Arbeits- und Familienkonflikten sowie weniger emotionaler Erschöpfung“.

    Somit müsse also ein Ausgleich zu den Arbeiten in der digitalen Welt geschaffen werden. Auch müsse die Arbeitswelt flexibler gestaltet werden. Aus diesem Grund forderte Andrea Nahles, Arbeitsministerin, neue Flexibilitätskompromisse. Dabei werden die Bedürfnisse der Arbeitnehmer in der digitalen Arbeitswelt sowie im Familienleben berücksichtigt.

     

    Anstieg der Krankentage

    Klaus Ernst, welcher den Sitz des Linksfaktionsvize inne hat, kritisiert, dass die Krankentage der Arbeitnehmer in den letzten Jahren zugenommen haben. Dies aufgrund der Zuname an psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Allerdings würde sich die Bundesregierung weigern, eine Antistressverordnung einzuführen. Ernst fügt weiter hinzu, dass dies an unterlassener Hilfeleistung grenzen würde.

     

    Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

  • Ist Alkohol mit einer Diät kompatibel?

    Ist Alkohol mit einer Diät kompatibel?

    Vor allem Süßigkeiten und Snacks sind beliebte Nahrungsmittel für zwischendurch. Jedoch trinken viele Menschen auch gerne Alkohol. Gerade an Wochenenden, wenn Freunde zu Besuch kommen oder ein Besuch in einer Bar ansteht, wird gerne zu dem Genussmittel zurückgegriffen. Jedoch ist zu beachten, dass Alkohol bei dem Vorhaben, das Gewicht zu reduzieren, nur in Maßen konsumiert werden sollte. Immerhin liefern alkoholische Getränke dem Körper 7 Kalorien pro Gramm.

     

    Wirkung auf den Abnehmprozess

    Aufgrund der hohen Kalorienanzahl muss Alkohol bei einem Diätvorhaben mit in den Tagesplan der zuzuführenden Kalorien eingerechnet werden. Dies gilt auch für jene, die sich nicht nur in der Kalorienzufuhr einschränken, sondern sich darüber hinaus auch vermehrt körperlich betätigen. Dennoch ist nicht selten zu beobachten, dass die Gewichtsreduktion in Folge von Alkoholkonsum ausbleibt. Der Grund hierfür liegt in verschiedenen körperlichen Funktionsweisen.

    Gerade beim Konsum von Bier füllen sich die Kohlenhydratspeicher, welche sich in der Leber befinden. Der Körper versorgt sich zunächst durch diese Reserven mit Energie und sieht damit keinen Grund, eingelagerte Fette zu verbrennen. Auch der Stoffwechsel von Alkohol findet über die Leber statt und schränkt damit den Fettabbau ein. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Alkoholdehydrogenase (ADH), ein Enzym zum Alkoholabbau. Gleichzeitig ist das Enzym auch der Grund dafür, warum Menschen unterschiedliche Mengen an Alkohol vertragen. Je nach der Ausprägung der ADH-Produktion ist der Körper in der Lage, das Genussmittel schneller abzubauen.

     

    Appetitanreger Alkohol

    Zudem Abbau des Alkohols, der über die Leber abgebaut wird und somit die Fettverbrennung beeinflusst, regt das Genussmittel den Appetit an. Die erhöhte Magendurchblutung führt zu Hungerattacken, welche sich ebenso negativ auf eine Diät auswirken. Darüber hinaus sinkt die Hemmschwelle, zu leckeren Knabbereien zu greifen und damit die Vorsätze einer Diät über Bord zu werfen. Somit sollte Alkohol während dem Vorhaben, das Gewicht Reduktion nur in Maßen genossen werden. Am besten ist in dieser Zeit der Verzicht auf das Genussmittel.

  • Jeden Tag Leinsamen – Was passiert mit dem Körper?

    Jeden Tag Leinsamen – Was passiert mit dem Körper?

    Leinsamen haben den Ruf, die Verdauung anzuregen und damit bei einer Gewichtsreduktion unterstützend zu wirken. Darüber hinaus weisen die Samen der Flachspflanze einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auf. Ebenso sind sie reich an Ballaststoffe und versorgen den Körper mit einer Vielzahl an Vitaminen. Wie wirkt sich also der tägliche Konsum der Leinsamen auf den Körper aus?

     

    Positive Wirkung auf den Körper

    Leinsamen entstammen der Flachspflanze und sind für ihre Wirkung, die Verdauung anzuregen, bekannt. Der tägliche Konsum wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Verdauung aus. Auch sind die Samen reich an Inhaltsstoffen. Der Körper wird durch den Konsum der Samen mit Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen sowie Vitaminen versorgt.

    Darüber hinaus haben kubanische Ärzte dank einer Jahresstudie nun festgestellt, dass Leinsamen den Blutdruck senken. Zudem hat sich herausgestellt, dass die Samen eine positive Wirkung auf Hormonschwankungen nehmen sollen. Der Grund hierfür sollen die enthaltenen Lignane sein. Diese gehören zu den Phytohormonen, welche ähnlich wie Östrogene wirken. Somit soll der tägliche Konsum von Leinsamen eine reinere Haut bewirken.

     

    Leinsamen gegen Magenbeschwerden

    Neben den genannten Wirkungen wie der Verdauungsanregung und dem Eindämmen von Hormonschwankungen sagt man Leinsamen nach, lindernd bei Magen-Darm-Beschwerden zu wirken. Ursächlich hierfür sei, dass die Samen Schleimstoffe, welche sich schützend auf die Schleimhäute des Magens und Darms legen würden, enthalten. Somit würden sich die Samen nicht nur lindernd auf Entzündungen auswirken, sondern auch Verstopfungen entgegen wirken.

     

    Wie viel Leinsamen am Tag?

    Als Tagesdosis sollten nicht mehr wie 45 g der Leinsamen konsumiert werden. Andernfalls kann es zu Vergiftungserscheinungen aufgrund des Inhaltsstoffes Cyanid kommen. Die Wirkung der Samen setzt in der Regel 12 bis 24 Stunden nach Beginn der ersten Einnahme ein. Bis die Leinsamen ihre volle Wirkung entfalten, kann es zwei bis drei Tage dauern.

     

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  • Acrylnägel – eine Gefahr für die Gesundheit?

    Acrylnägel – eine Gefahr für die Gesundheit?

    Acrylnägel geraten zunehmend in die Kritik der Medien, da diese eine Gefahr für die Gesundheit darstellen sollen. Doch, was ist an den Gerüchten, dass die beliebten Kunstnägel gesundheitsschädlich sein sollen dran? Generell sollten Modellagen bei Experten durchgeführt werden. Diese sind nicht nur in der Lage, die Nägel präzise zu designen, sondern nutzen in der Regel auch Materialien, die für die Gesundheit ungefährlich sind.

     

    Gründe für die gesundheitsschädliche Kritik

    In Acryl ist Benzynol Peroxid (BPO) enthalten. Dieses kann sich in größeren Mengen gesundheitsschädlich auswirken. Jedoch sind in den Materialien, die zu Nagelmodellage verwendet werden nur geringe Mengen der gefährdenden Substanz enthalten. Auch die Kritik, dass die Dämpfe, welche beim Aushärten von dem Material entstehen, Krebs auslösen sollen, ist bisweilen nicht bewiesen. Dennoch ist es ratsam ein Nagelstudio aufzusuchen, das nach den europäischen Gesundheitsvorschriften arbeitet.

     

    Gefahren bei der Anfertigung der Nagelmodellage

    Das Aufsuchen von professionellen Nageldesignern ist nicht nur wichtig, um sicher zu gehen, dass hochwertige Materialien verwendet werden. Auch die Sorgfalt bei einer Nagelmodellage wichtig. Werden Acrylnägel nicht sorgfältig und fachgerecht bearbeitet, können kleine Luftlöcher entstehen. An den Stellen, an denen sich Acrylnägel von Naturnägeln lösen, können Feuchtigkeit, Schmutz sowie Bakterien Einzug erhalten. Als Resultat besteht die Gefahr, an Nagelpilz zu erkranken.

    Neben einer drohenden Infektion kann eine nicht fachgerechte Nagelmodellage, bei der minderwertige Materialien verwendet werden, zu einer Allergie führen. Die Modellierflüssigkeit sowie das Acrylpulver können Jucken und Hautirritationen hervorrufen. Tritt dieser Fall ein, sind Acrylnägel sofort zu entfernen und einen Hausarzt hinzuzuziehen.

  • Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörungen

    Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörungen

    Ein erholsamer Schlaf ist nicht nur wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Vielmehr haben Neurologen zunehmende Beweise gefunden. Diese weisen auf einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, hin. Prof. Dirk Hermann, welcher Neurologe an der Universitätsklinik Essen ist, äußert dazu: „Wir wissen seit ein paar Jahren, dass Schlafstörungen ein Risikofaktor für Schlaganfälle sind“.

     

    Größere Wahrscheinlichkeit Schlaganfall zu erleiden

    Nicht nur Schlaflosigkeit, auch zu viel Schlaf sowie Atemaussetzer können zu einem erhöhten Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken führen. Dies laut der Übersichtsstudie von Hermann und einem Schweizer Kollegen. Ebenso werde durch diese Aspekte die Erholung nach der Erkrankung beeinträchtigt. Hermann kritisiert: „Obwohl Schlafstörungen nach einem Schlaganfall häufig vorkommen, werden nur sehr wenige Schlaganfall-Patienten auf diese getestet“. Bei Schlafstörungen könne sogar ein weiterer Schlaganfall auftreten.

     

    Schlaf zur Genesung

    Gerade nach einem Schlaganfall brauche das Gehirn ausreichend Zeit sich zu holen. Bliebe aber ein erholsamer Schlaf aus, verhindere dies, dass sich die Nervenzellenkontakte neu ausbilden. Aus diesem Grund besteht die Forderung der Neurologen darin, den Ursachen für die Schlafstörungen auf den Grund zu gehen und zu behandeln. Sie kritisieren, dass Schlafstörungen bei Schlaganfallpatienten zu wenig Beachtung geschenkt werde.

     

    Atemmasken gegen Schlafaussetzer

    Um Schlafaussetzer zu behandeln, würden laut den Forschern bereits spezielle Atemmasken ausreichen. Diese sollen die Atemwege in Takt halten und somit gegen Atemaussetzer wirken. Gegen Schlafstörungen könnten zudem niedrigdosierte Antidepressiva helfen. Jedoch warnen die Wissenschaftler deutlich davor, zu viele Tabletten einzunehmen und verweisen auf entsprechende Fachärzte. Auch betont Hermann, dass Schlafmittel die Gefahr bergen, abhängig zu machen.

     

    Ernährung anpassen

    Um einen erholsamen Schlaf zu bekommen, können schon kleine Schritte ausreichend sein. Der Verzicht von Koffein oder schwerem Essen kann so zum Beispiel zu einer erheblichen Verbesserung des Schlafverhaltens führen. Auch sollte abends kein exzessiver Sport mehr betrieben werden. Des Weiteren sollten Schlafprobleme nicht durch einen Mittagsschlaf kompensiert werden.

     

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