Autor: Silvia Goeritz

  • Experten raten: Nicht zu heiß inhalieren

    Experten raten: Nicht zu heiß inhalieren

    Tränen die Augen, ist die Nase verstopft und tritt verschleimter Husten auf – dann machen bei einer Erkältung sehr oft die Nasennebenhöhlen komplett dicht. Zur Reinigung von Schleimhäutet und zum Befreien der Atemwege ist es oft hilfreich zu inhalieren.

     

    So inhalieren Sie richtig

    Inhalieren hat sich besonders bei

    • Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege
    • Entzündungen der Nasennebenhöhlen
    • Schnupfen
    • Husten

     

    bewährt. Darüber hinaus hilft das Inhalieren aber auch bei Personen, die unter einem extrem niedrigen Blutdruck oder entzündlichen Hauterkrankungen leiden.

     

    Für das Inhalieren daheim werden ein Handtuch und ein größerer Topf benötigt. Der Topf wird halb mit heißem Wasser oder einer speziellen Inhalationsmixtur befüllt. Anschließend setzen Sie sich direkt davor und legen sich das Handtuch über den Kopf. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass möglich nichts von dem Dampf entweicht.

     

    Lieber einmal öfter als zu lange inhalieren

    Die Dämpfe sollten für eine Zeitspanne von zehn bis höchstens 20 Minuten tief durch die Nase und den Mund eingeatmet werden. Dabei darf das Wasser jedoch keinesfalls zu heiß sein oder kochen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der inhalierenden Person schwindelig wird oder sie sich sogar die Atemwege verbrennen kann. Um ein Schwindelgefühl beim Inhalieren zu vermeiden, sollte auf ein zu langes Inhalieren verzichtet werden. Bewährt hat sich ein mehrfaches Inhalieren.

     

    Nach dem Inhalieren sollte auch nicht umgehend ins Freie gegangen werden. Dies kann den Kreislauf erheblich belasten. Die beste Lösung besteht darin, sich noch etwa 30 Minuten gut eingepackt im Bett zu erholen.

     

    Mehr Effektivität dank Inhalationsgeräte

    Personen, die lieber ein technisches Gerät verwenden, können Inhalatoren in der Apotheke erwerben. Diese erweisen sich besonders effektiv bei Beschwerden im Bereich der tieferen Atemwege. Dies beruht auf die Möglichkeiten der technischen Vernebelung, die unterschiedliche Tröpfchengrößen erzeugen kann. Die Größe der Tröpfchen legt fest, wie tief dieselben in die Atemwege eindringen. Darüber hinaus besteht bei Dampfinhalationsgeräten nur ein geringes Schwindelrisiko.

  • Zu viel Histamin im Körper

    Zu viel Histamin im Körper

    Histamin kommt als Botenstoff im Organismus von Tieren und Menschen vor. Eine gewisse Menge Histamin im Körper kann als positiv angesehen werden. Problematisch wird es jedoch, wenn sich ein Zuviel an Histamin im Körper befindet. Die Ernährung spielt hierbei eine nicht unbedeutende Rolle.

     

    Regulierung des Histamin Spiegels

    Das Gewebshormon Histamin wird vom Körper selbst produziert. Es hat zahlreiche lebenswichtige Funktionen zu erfüllen. Ferner ist Histamin ein bedeutsamer Stoff in Bezug auf Entzündungen und Allergien. Gleichzeitig kann ein Zuviel an Histamin im menschlichen Organismus aber auch zu ernsthaften Problemen führen.

     

    Bildet sich aus den unterschiedlichsten Gründen überschüssiges Histamin im Organismus des Menschen, so zeichnet das Enzym Diaminoxidase – kurz DAO – für dessen Abbau verantwortlich. Ein Überschuss an Histamin kann bei jedem Menschen unangenehme Beschwerden hervorrufen. Im Großen und Ganzen steht unserem Körper jedoch eine ausreichende Menge DAO zur Verfügung, um einen Abbau von Histamin zu gewährleisten.

     

    Sofern allerdings eine Unterversorgung mit DAO besteht oder dem Organismus derart viel Histamin zugeführt wird, dass dieser nicht mehr dazu in der Lage, dieses Hormon im ausreichenden Tempo abzubauen, kann es zu enormen Beschwerden kommen.

     

    Was ein Überschuss an Histamin bewirken kann

    Ein Überangebot an Histamin im Körper des Menschen kann unter anderem nachfolgende Auswirkungen nach sich ziehen:

     

    • Auftreten von Blähungen an den Augenlidern oder Beinen
    • Bildung von Ödemen
    • Darmkrämpfe
    • Durchfall
    • Erhöhte Herzfrequenz
    • Erweiterung der Blutgefäße
    • Erhöhte Bildung von Magensäure Ò Entzündung der Magenschleimhaut, Sodbrennen
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
    • Reizungen der Rachenschleimhaut und Nasennebenhöhlen
    • Verstärkter Heuschnupfen
    • Verstärkung vorhandener Entzündungsreaktionen im Organismus
    • Verstopfungserscheinungen

     

    Wie ein Überschuss an Histamin entsteht – was hat dies mit der Ernährung zu tun?

    Kann Histamin im Körper des Menschen nicht genügend reguliert werden, entsteht ein Überschuss. Dies kann dann der Fall sein, wenn ein zu geringer Anteil des Enzyms DAO verfügbar ist, da der Organismus einen Überschuss an Histamin freisetzt. Andererseits kann dies auch dann der Fall sein, wenn mit der Nahrungsaufnahme zu viel Histamin zugeführt wird.

     

    Die Ernährung nimmt eine übergeordnete Rolle ein. Verzehrt ein Mensch eine zu hohe Menge an histaminhaltigen Lebensmitteln, gerät der Organismus binnen kürzester Zeit in ein Ungleichgewicht von Zufuhr und Abbau des Histamins. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Lebensmittel nicht ausschließlich auf der Basis ihres Hinstamingehalts problematisch werden können.

     

    Eine Histamin Intoleranz basiert in aller Regel auf diesem Ungleichgewicht. Damit der menschliche Körper nicht weiterhin unnötig mit Histamin belastet wird, sollte auf weitere histaminhaltige Lebensmittel verzichtet werden.

     

    Wie können Nahrungsmittel zur Histamin-Challenge werden?

    Lebensmittel wie Parmesan, Tomaten und Rotwein stehen symbolisch für die Histamin Intoleranz. Eine Vielzahl der Menschen geht davon aus, dass gerade in diesen Lebensmitteln sehr große Mengen Histamin vorkommen. Tatsache ist jedoch, dass nicht einzig der Gehalt an Histamin in einem Nahrungsmittel entscheidend dafür ist, ob dieses bei einer vorhandenen Histamin Intoleranz vertragen wird oder auch nicht. Es müssen sämtliche Inhaltsstoffe des Nahrungsmittels Berücksichtigung finden.

     

    Weshalb Lebensmittel bei einer Histamin Intoleranz weniger gut vertragen werden, liegt unter anderen darin begründet, wenn sie

    • die Funktion so genannter Histaminliberatoren erfüllen (Histaminliberatoren führen im Körper eine Freisetzung des körpereigenen Histamins herbei. Dadurch erhöht sich die Konzentration, ein Überschuss kann sich bilden. Vornehmlich geschieht dies beim Verzehr von Erdbeeren, Meeresfrüchten und Zitrusfrüchten.)
    • erhebliche Mengen Histamin enthalten
    • eine Wirkung als so genannte DAO Hemmer haben. Unterschiedliche Nahrungsmittel sowie verschiedene Medikamente sind fähig, das für den Histamin Abbau zuständige Enzym vorübergehend zu hemmen. Dadurch geschieht eine kurzfristige Unterbrechung des Abbaus. Zu DAO Hemmern gehören Kakao, unterschiedliche Medikamente sowie Alkohol.
    • weitere biogene Amine enthalten, die vom Enzym DAO für den Abbau benötigt werden.

     

    Lebensmittel können demnach aus ganz unterschiedlichen Gründen ein Histamin Problem hervorrufen. Dies beruht nicht ausschließlich auf den Hinstamingehalts selbst. Das Auflisten von Nahrungsmitteln, in denen Histamin enthalten ist, macht also keinen Sinn. Stattdessen empfiehlt es sich, nach Möglichkeit sämtliche lebensmittelspezifischen Eigenschaften und Faktoren zu berücksichtigen.

     

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  • Sehnenscheide entzündet

    Sehnenscheide entzündet

    Wenn die Sehnenscheide sich entzündet

    Die Sehnenscheide entzündet sich immer dann, wenn eine bestimmte Bewegung stetig wiederholt wird. Das kann unter anderem beim Sport oder bei der Arbeit am Computer der Fall sein. Erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide äußern sich in stechenden beziehungsweise ziehenden Schmerzen und Schwellungen.

     

    Wo sich die Sehnenscheide entzünden kann

    An jenen Stellen, wo die Sehnen unmittelbar auf den Knochen treffen oder ihren Verlauf um einen Knochenvorsprung herum haben, sind diese von Sehnenscheiden bedeckt. Diese fungieren als Schutz vor zu starker Reibung.

     

    Werden jedoch bestimmte Sehnen zu heftig beansprucht, entzündet sich die Sehnenscheide. Am häufigsten trifft sich eine Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk an. Im Grunde kann jedoch jede Sehne, die ihren Verlauf entlang einer Sehnenscheide hat, hiervon betroffen sein.

     

    Entzündete Sehnenscheide – Ursachen

    Im Großen und Ganzen entzündet sich die Sehnenscheide als Folge einer anhaltenden monotonen Bewegung. Aber auch eine auf Dauer falsche Haltung führt zu einer Sehnenscheidenentzündung. Mögliche Ursachen hierfür können unter anderem sein:

     

    • dauerhafte monotone Bewegungen, beispielsweise am Computer oder beim Rudern
    • enorme Belastungen beim Musizieren, unter anderem Geige oder Klavier spielen
    • hohe Belastungen während sportlicher Aktivitäten, zum Beispiel Tennis
    • ungeeigneter Arbeitsplatz, beispielsweise ein schlecht eingestellter Tisch oder Tastatur

     

     

     

    Eher selten zeichnet eine entzündlich-rheumatische Erkrankung von Gelenken für eine entzündete Sehnenscheide verantwortlich. Gelegentlich kann als Ursache dafür, dass die Sehnenscheide entzündet, eine Infektion beispielsweise durch Gonokokken oder Mykoplasmen in Frage kommen.

     

    Sehnenscheide entzündet sich – mögliche Symptome

    Die Symptomatik einer entzündeten Sehnenscheide kann Ähnlichkeiten mit dem Karpaltunnelsyndrom aufweisen. Ist eine Sehnenscheide entzündet, kann dies an nachfolgenden Symptomen erkannt werden:

     

    • heftige stechende oder auch ziehende Schmerzen, bei von selbst in Erscheinung treten oder sich bei Bewegung bemerkbar machen
    • deutlich fühl- und hörbares Knirschen in den betroffenen Gelenken
    • Anschwellen, Erwärmung und Rötung der betroffenen Stelle

     

    Ergänzend verursacht eine chronisch auftretende Entzündung der Sehnenscheide knotenförmige Verdickungen. Derartige Verdickungen entstehen des Öfteren oberhalb des Fingergrundgelenks im Inneren der Handfläche.

     

    Sehnenscheide entzündet – Behandlungsmöglichkeiten

    Hat sich die Sehnenscheide entzündet, genügt im Allgemeinen eine nicht-operative Therapie. So können verschiedene Medikamente oder auch eine äußerliche Zufuhr von Kälte oder Wärme gegen eine entzündete Sehnenscheide wirken.

     

    Zusätzlich sollte bei auftretenden akuten Beschwerden auf die Durchführung der belastenden Tätigkeit verzichtet werden. Am besten wird das betroffene Gelenk ruhiggestellt, beispielsweise mit einer Gipsschiene.

     

    Bemerkt eine Person erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide, kann die betroffene Stelle gekühlt werden. Mit der Kühlung wird einer Entzündung entgegengewirkt. Zudem kann eine Kälte- oder Wärmezufuhr zur Linderung der Beschwerden beitragen.

     

    Als Medikamente kommen nicht-steroidale Antirheumatika zum Einsatz. Diese haben eine schmerzlindernde und zugleich entzündungshemmende Wirkung. Ferner kommen auch Präparate zum Einsatz, in denen Kortison enthalten ist sowie spezielle Salben. Diese zeigen positive Wirkungen gegen Schwellungen und Entzündungen.

     

    Treten bei einer entzündeten Sehnenscheide akute Schmerzen auf, verabreicht der Arzt auch ein örtliches Betäubungsmittel. Dieses wird in die Nähe des Nervs, der die Beschwerden verursacht, gespritzt.

     

    Zeichnet eine Infektion dafür verantwortlich, dass sich die Sehnenscheide entzündet hat, so muss der spezielle Erreger bekämpft werden. Der Arzt wird anhand einer Blutuntersuchung zunächst den Erreger bestimmen. Nach Vorliegen des Resultats verschreibt der Arzt in der Regel ein passendes Antibiotikum.

     

    Liegt ein besonders schwerer Verlauf einer Sehnenscheidenentzündung vor und bringt die nicht chirurgische Therapie keinen Erfolg, kann nur noch eine Operation helfen. Im Rahmen dieser wird der Operateur die verengte Stelle im Bereich der entzündeten Sehnenscheide aufspalten. Damit erfährt der Patient eine Entlastung.

     

    Vorbeugung möglich

    Entzündet sich die Sehnenscheide chronisch, so kann sich hieraus ein so genannter schneller Finger entwickeln. Für verschiedene Risikogruppen, die im Beruf sehr viel am Computer arbeiten müssen, gilt die Sehnenscheidenentzündung inzwischen als Berufskrankheit.

     

    Dem Phänomen einer entzündeten Sehnenscheide kann jedoch vorgebeugt werden. Und zwar, indem bei anfallenden monotonen Tätigkeiten in regelmäßigen Abständen Pausen eingelegt werden.

     

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  • Wirkstoffgruppen zur Behandlung von Diabetes Typ 2

    Wirkstoffgruppen zur Behandlung von Diabetes Typ 2

    Die chronische Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2 beruht auf einer mangelnden Wirkung des Hormons Insulin an den Fett-, Leber- und Muskelzellen des menschlichen Organismus. Daraus resultieren erhöhte Blutzuckerwerte.

     

    Mithilfe von Medikamenten kann bei Diabetes Typ 2 die Restfunktion der Bauchspeicheldrüse relativ gut unterstützt werden. Somit genügt die noch produzierte Menge an Insulin für den Tagesbedarf.

     

    Überblick über die Wirkstoffgruppen zur Behandlung des Diabetes vom Typ 2

    Zu den wichtigsten Wirkstoffgruppen, mit den Diabetes Typ 2 erfolgreich therapiert werden können, gehören

    • DPP 4-Hemmer
    • Biguanide
    • Sulfonylharnstoffe

     

    Einfach zu handhabende DPP 4-Hemmer

    Für Patienten mit Diabetes vom Typ 2 sind die DPP 4-Hemmer am einfachsten zu haben. DPP 4-Hemmer sind maßgeblich am Abbau von Cytokinen, Peptidhormonen wie auch Neuropeptiden beteiligt. Sie tragen zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle mit einem verminderten Hypoglykämie Risiko bei.

     

    DPP 4-Hemmer finden ihren Einsatz insbesondere in den Anfangsphasen des Diabetes Typ 2. In diesen liegt eine genügende Kompetenz von bestimmten für den Zuckerstoffwechsel verantwortlichen Bereichen vor. Das Positive an DPP 4-Hemmern ist darin zu sehen, dass diese keine Gewichtszunahme bewirken, sondern eher zur Gewichtsreduktion beitragen.

     

    Ein Wirkstoff aus der Gruppe der DPP 4-Hemmer ist Sitagliptin. Dieser hemmt die Enzymaktivität von DPP 4, das zum Abbau des GLP 1-Hormons beiträgt. Dieses Hormon wird durch einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels aktiviert. Sitagliptin kann den Hormonabbau blockieren, so dass diese lebensnotwendige Funktion wieder zur Verfügung steht.

     

    Der Wirkstoff kann maßgeblich zur Ausschüttung des wertvollen Insulins beitragen. Zeitgleich kann er eine Vergrößerung der Glukoseaufnahme im Gewebe sowie eine Verringerung der Glukoseproduktion innerhalb der Leber erzielen. Das Resultat ist ein ausgeglichener Blutzucker. Sitagliptin findet sich beispielsweise in dem Medikament Januvia.

     

    Einnahme von Biguanide bei Diabetes Typ 2

    Zur Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und der Aufnahme von Glucose im Fett- wie Muskelmuskelgewebe werden Biguanide eingesetzt . Biguanide hemmen die Glukoseaufnahme aus der Nahrung und tragen zur Senkung des Appetits bei. Ferner heben sie Verwertung der Glukose innerhalb der Muskelzellen an. Die in der Leber stattfinden Neubildung körpereigener Glukose wird blockiert. Ein typisches Biguanid ist das Medikament Metformin.

     

    Aus der verbesserten Aufnahme von Glucose im Muskel resultiert eine erhöhte Glykogen Konzentration. Diese zeigt positive Wirkungen auf die Senkung des Blutzuckerspiegels. Durch die Einnahme von Biguaniden kann eine leichte Gewichtsreduzierung erzielt werden. Diese ist mitunter bei Diabetikern recht sinnvoll, da eine Vielzahl von Typ 2 Diabetikern an Übergewicht leiden. So können Biguanide ideal in Kombination mit einer Diabetes Ernährung ihren Einsatz finden.

     

    Einzig Diabetiker, die über eine mangelnde Nierenfunktion verfügen, sollten auf die Einnahme von Biguanide verzichten. Erkrankte Nieren können den Wirkstoff nur relativ schlecht wieder ausscheiden.

     

    Gabe von Sulfonylharnstoffen

    Sulfonylharnstoffe zählen zu den Antidiabetika, die in Tablettenform gereicht werden. Sie tragen zur Senkung des Blutzuckers bei. Ihren Einsatz finden Sulfonylharnstoffe, da sie die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ideal anregen. Diabetiker, die dieses Medikament einnehmen, sollten unbedingt auf eine Nahrungsaufnahme in regelmäßigen Abständen achten. Ansonsten könnte eine Unterzuckerung drohen. Typische Sulfonylharnstoffe sind Glibenclamid oder Glimepirid.

     

    Die Wirkweise der Sulfonylharnstoffe beruht auf die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die das Insulin produzieren. Diese werden durch diese Stoffe angeregt, noch mehr Insulin zu produzieren und ins Blut abzugeben. Sulfonylharnstoffe können nur solange gegeben werden, wie die Bauchspeicheldrüse in der Lage ist, eigenes Insulin zu produzieren.

     

    Zum überwiegenden Teil kommen diese Wirkstoffe als Einzeltherapie zur Behandlung von Diabetes Typ 2-Patienten zum Einsatz, bei denen eine Behandlung mittels Biguaniden nicht möglich ist. Dies könnte beispielsweise in einer Unverträglichkeit gegen diese Medikamente liegen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Sulfonylharnstoffe mit der Gabe von Biguanide oder weiteren Medikamenten zu kombinieren.

     

    Vorsicht ist geboten, wenn zeitgleich bestimmte Betablocker eingenommen werden. Dann ist mit einer Erhöhung des Risikos für eine verstärkte und länger anhaltende Unterzuckerung zu rechnen. Eine der Ursachen für Unterzuckerung besteht in einem verstärkten Schwitzen. Durch Betablocker kann dieses Warnzeichen schwächer auftreten.

  • Was essen bei Magenbeschwerden

    Was essen bei Magenbeschwerden

    Magenbeschwerden können vielschichtige Ursachen haben – einerseits können den Schmerzen psychische Gründe, wie beispielsweise Stress zugrunde liegen. Auf der anderen Seite zeichnet auch eine falsche Ernährung für Magenbeschwerden verantwortlich.

     

    Dank Ernährungsumstellung Magenbeschwerden lindern

    Sind Magenschmerzen ernährungsbedingt, kann sich eine komplette Umstellung des bisherigen Speiseplans durchaus lohnen. Hierbei sollte auf üppige Mahlzeiten und fette Speisen verzichtet werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf den Verzehr von Produkten tierischer Herkunft weitestgehend zu verzichten. An deren Stelle sollte künftig Vollwertkost und Gemüse sowie Obst treten. Am besten wird der Tag mit Obst gestartet, ein zu spätes Abendessen sollte vermieden werden.

     

    Ferner lässt sich eine Übersäuerung des Magens verhindern, sofern

    • viele Ballaststoffe zu sich genommen werden
    • auf wenig Kohlenhydrate gesetzt wird
    • säurehaltige Nahrungsmittel vermieden werden

     

    Bestens als magenschonende Ernährung haben sich leichte Suppen, naturbelassener Joghurt sowie Salate bewährt. Bestenfalls würzen Sie Ihr Essen mit Gewürzen, die die Verdauung fördern. Dies können unter anderem Fenchel, Ingwer und Kümmel sein.

     

    Als hilfreich bei einer geplanten Umstellung der Ernährung hat sich ein individuelles Heilfasten erwiesen. Dadurch erfolgt ein Reinigen des Magen-Darm-Traktes.

     

    Linderung von Magenbeschwerden durch bestimmte Nahrungsmittel

    Nahezu jede erwachsene Person ist schon einmal von Magenbeschwerden betroffen gewesen. Werden bestimmte Regeln befolgt, lassen sich Magenprobleme jedoch relativ leicht durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel lindern.

     

    Wichtig ist insbesondere auf eine milde, leicht verdauliche Kost zurückzugreifen. Diese sollte möglichst wenig Säure und Fett beinhalten. Starke Magenbeschwerden können mithilfe des Fastens von wenigen Tagen und einer anschließenden Schonkost gut in den Griff bekommen werden. Haben die Schmerzen nachgelassen, kann nach und zu nach zu einer leichten Vollkost übergegangen werden.

     

    In der ersten Phase der Ernährung – dem Fasten – wird der Verdauungstrakt wesentlich entlastet. Dies geschieht in der Regel binnen ein bis zwei Tagen. Wer nicht gänzlich fasten möchte, kann auf das Saftfasten zurückgreifen. Dabei wird der Organismus mit sämtlichen wichtigen Vitaminen und Mineralien sowie ergänzend mit genügend Flüssigkeit versorgt.

     

    Während der zweiten Phase – der Schonkost – verzehren Menschen mit Magenbeschwerden bestenfalls Breie, Brühen, leichte Suppen. Der Heilungsprozess kann zusätzlich mit gegartem Gemüse, Kartoffeln und Reis unterstützt werden. Darüber hinaus darf das ausreichende Trinken nicht vernachlässigt werden. Hierzu eignen sich vorzugsweise stilles Mineralwasser und milder Tee.

     

    Die dritte Phase leitet den Übergang zur normalen Kost mithilfe der leichten Vollkost ein. Nicht zu schnell kann die Ernährung wieder auf weitere Nahrungsmittel ausgeweitet werden. Dabei kommen jedoch nur Lebensmittel in Betracht, die individuell vertragen werden.

     

    Um erneute Magenbeschwerden zu verhindern, empfiehlt es sich, künftig auf

    • blähende Gemüsearten
    • fette Fisch- und Fleischspeisen
    • frisches Brot
    • unreifes Obst
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Getränke mit einem hohen Kohlensäuregehalt
    • vollfette Milchprodukte

     

    zu verzichten.

     

    Viel Obst und Gemüse sowie ausreichend Trinken wichtig bei Magenbeschwerden

    Insbesondere Obstsorten, wie beispielsweise Äpfel, Birnen oder Pflaumen sowie Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, Fenchel und Kohl wirken sich besonders magenschonend aus. Sofern sich Magenschmerzen durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel verstärken, sollte in Zukunft auf diese verzichtet werden.

     

    Tierische Produkte sollten höchstens zwei pro Woche zu sich genommen werden. Zwei bis drei Eier in der Woche sind ausreichend.

     

    Wichtig ist auch ein umfassendes Kauen der Nahrungsmittel. Damit können Magenbeschwerden ebenfalls vermieden werden, da bereits im Mund der erste Verdauungssaft aus der Speicheldrüse abgegeben wird und mit zur Verdauung beiträgt. Ein zu hastiges Essen bereitet dem Magen mehr Arbeit. Diese kann sich zudem schmerzhaft äußern.

     

    Empfohlen werden viele kleinere Mahlzeiten, die über den gesamten Tag verteilt gegessen werden. Neben rund fünf Portionen Obst und Gemüse je Tag ist ein ausreichendes Trinken essentiell. Täglich benötigen die Nieren zur Säureausscheidung etwa zwei Liter Flüssigkeit. Am besten eignen sich ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie Mineralwasser.

     

    Kamillenblüten zeigen eine hervorragende Wirkung. Sie sind verdauungsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend. Pfefferminzblätter tragen zur Förderung der allgemeinen Verdauung bei und desinfizieren zusätzlich.

     

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  • Auch im Alter mobil – dank Rollatoren

    Auch im Alter mobil – dank Rollatoren

    Die Menschen werden immer älter und wollen trotzdem möglichst lange mobil und selbstständig bleiben. Auch ohne Fahrrad können Senioren noch mobil bleiben, zum Beispiel als Fußgänger. Selbst wenn die Beine nicht mehr so wollen, wie sie es sich wünschen, gibt es moderne Hilfsmittel. Der Rollator erfreut sich insbesondere im höheren Alter immer größerer Beliebtheit.

     

    Mehr Mobilität und Lebensqualität

    Dank moderner Rollatoren verfügen ältere Menschen über mehr Mobilität und Lebensqualität. Mit ihnen ist ein sicheres und verbessertes Bewegen im alltäglichen Leben möglich. Neue, bereits verloren geglaubte Möglichkeiten tun sich für Senioren auf, zum Beispiel

    • Spazieren gehen
    • selbstständig Einkaufen gehen
    • freies Bewegen in der eigenen Wohnung

     

    Und dies alles, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

    Aber nicht ausschließlich Senioren verwenden Rollatoren, auch jüngere Menschen sind gelegentlich auf die mobilen Geräte angewiesen. Dies könnten beispielsweise Personen sein, die schwer erkrankt sind und Einschränkungen durch Parkinson oder auch Multipler Sklerose in Kauf nehmen müssen.

     

    Darauf sollte vor dem Kauf eines Rollators geachtet werden

    Die Anforderungen an Mobilitätshilfen wie Rollatoren steigen ständig, so erhöht sich auch die Qualität bei der Fertigung. Hervorragendes Material und eine qualitativ hochwertige Verarbeitung ist vonnöten. Zudem sollten die Hilfsmittel besonders leicht zu handhaben sein. Vermehrt an Bedeutung nehmen daher auch Kriterien zu wie zum Beispiel

     

    • ein unkompliziertes Zusammenlegen sowie Auseinanderfalten
    • leichte Nutzung in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • platzsparend für enge Räume

     

    Zahlreiche Online Sanitätshäuser bieten die praktischen Rollatoren in unterschiedlichen Ausführungen. Ältere Menschen finden hier alles, was ihnen das Leben im hohem Alter so angenehm wie möglich macht, damit sie auch weiterhin mobil bleiben und trotzdem eine Entlastung erfahren.

     

    Dank der stetigen Weiterentwicklung verfügen in der heutigen Zeit Rollatoren über die notwendige Sicherheit. Trotzdem empfiehlt es sich, vor dem Kauf das gewünschte Hilfsmittel auf seine Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Besonders bedeutsam ist hierbei die Eigenschaft der Rutschfestigkeit auf Bodenbelägen wie

    • Betonplatten
    • Fliesen
    • Parkett
    • Schotter
    • Teppich

     

    Erst wenn diese Sicherheit des Rollators auf sämtlichen Untergründen gegeben ist, kann ein Kauf empfohlen werden. Weitere wichtige Eigenschaften, über die das neue Hilfsmittel verfügen sollte, sind ein vorhandener Rückstrahler und eine gut funktionierende Bremse. Insbesondere der Rückstrahler ist essentiell, wenn Sie sich in der dunklen Jahreszeit im Freien bewegen. Hierdurch ist die Sichtbarkeit für weitere am Verkehr teilnehmende Personen gegeben.

     

    Zusätzlich empfiehlt es sich das passende Zubehör zum Rollator einzukaufen. Hierzu können unter anderem ein Sitz oder die Einkaufstasche gehören. Aber auch der Rollator Schirm, das Tablett und eine Getränkehalterung sind sehr beliebte Rollator Zubehörteile. So ausgerüstet steht auch einem längeren Spaziergang nichts mehr im Wege.

     

    Rollatoren sind zwar sehr nützliche Hilfen, jedoch gelangen Personen mit ihnen auch nicht wirklich überall hin. Deshalb sollte eine Gehstockhalterung für den Rollator nicht vergessen werden.