Autor: Ulrike Dietz

  • Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.

    Nicht nur für die Gesundheit schädlich

    Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.

    Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen

    Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.

    Die Angst vor dem Entzug

    Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.

    Immer individuell

    Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.

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  • Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Wenn die monatliche Regel ausbleibt, dann denken die meisten Frauen an eine Schwangerschaft, aber es gibt noch andere Ursachen für eine Amenorrhoe, wie das Ausbleiben der Periode medizinisch korrekt genannt wird. Frauen, die in die Wechseljahre kommen, machen Bekanntschaft mit der Amenorrhoe, aber auch Frauen, die eine hormonelle Störung haben oder unter Stress stehen. Die Ursachen für eine Amenorrhoe sind vielseitig, dahinter kann sich eine Erkrankung, aber auch nur eine harmlose Störung verbergen.

    Welche Ursachen für eine Amenorrhoe gibt es?

    Während der Schwangerschaft und der anschließenden Stillzeit ist eine Amenorrhoe vollkommen natürlich, das Gleiche gilt für die Wechseljahre, wenn die Reifung der Eizellen erschöpft ist. Im Klimakterium nimmt die Zyklusfähigkeit langsam aber sicher ab, bis die Periode schließlich ganz ausbleibt. Es gibt aber nicht nur natürliche Ursachen für eine Amenorrhoe, es kann auch eine Krankheit oder eine Störung dahinterstecken. Mediziner unterscheiden zwischen der primären Amenorrhoe, die alle Frauen bis 16 Jahre betrifft, die noch keine Regelblutung haben und der sekundären Amenorrhoe, die nur Frauen betrifft, die zwar eine regelmäßige Regelblutung haben, die aber mehr als drei Monate ausbleibt.

    Die primäre Amenorrhoe

    Die meisten Mädchen bekommen ihre Periode zum ersten Mal zwischen dem 11. und dem 13. Lebensjahr, wenn die Regel aber nach dem 16. Geburtstag ausbleibt, dann handelt es sich um eine primäre Amenorrhoe, die in vielen Fällen angeboren ist. Eine Störung der Chromosomen, die die Eierstöcke blockiert, ist eine der möglichen Ursachen für eine Amenorrhoe, aber auch die unterschiedlichen Formen der Intersexualität lösen das Ausbleiben der Regel aus. In einigen Fällen sorgt auch ein vollständig verschlossenes Jungfernhäutchen dafür, dass das Menstruationsblut nicht abfließen kann und es zu einer primären Amenorrhoe kommt.

    Die sekundäre Amenorrhoe

    Es sind die Hormone, die den monatlichen Zyklus der Frau steuern. Dirigiert wird dieses Zusammenspiel von zwei Regionen im Gehirn, dem Hypothalamus, der im Zwischenhirn zu Hause ist und der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse. Die Hormone, die diese beiden Hirnregionen produzieren, bewirken die Reifung der Eizellen in den Eierstöcken und es bildet sich das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Wenn es in diesem komplizierten Prozess der Hormonbildung zu Störungen kommt, dann liegt eine sekundäre Amenorrhoe vor. Zu den Ursachen einer Amenorrhoe in sekundärer Form kann Stress gehören, denn seelische Störungen aller Art beeinflussen die Produktion der Hormone. Leistungssport kann ebenfalls eine der Ursachen für eine Amenorrhoe sein, ebenso wie Magersucht oder eine schwere seelische Erkrankung wie eine Depression. Bestimmte Medikamente sind die Ursache einer Amenorrhoe und auch eine Erkrankung der Nebennieren kann das Ausbleiben der Regel auslösen.

    Wann muss ein Arzt aufgesucht werden?

    Wenn die Regelblutung ausbleibt, dann es immer ratsam einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen für eine Amenorrhoe untersuchen zu lassen. Wann sollten Frauen zum Arzt gehen?

    • Wenn die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht
    • Wenn bis zum 16. Lebensjahr keine Regel eingesetzt hat
    • Wenn ein neues Medikament eingenommen wurde und dann die Regel ausbleibt
    • Wenn die Periode dreimal hintereinander ausgeblieben ist
    • Wenn die Einnahme der Pille ausgesetzt wurde
    • Wenn nach einer Operation die Regelblutung ausbleibt
    • Wenn es nach dem Ausbleiben der Regel zu Unterleibsschmerzen, zu Schmerzen in den Brüsten oder zu einem milchigen Ausfluss aus den Brüsten kommt

    Was können Frauen bei einer Amenorrhoe selbst tun?

    Wenn die Ursachen für eine Amenorrhoe nicht körperlich, sondern seelisch bedingt sind, dann können Frauen sich auch ohne eine ärztliche Therapie helfen. Um Stress abzubauen, können zum Beispiel autogenes Training, gezielte Muskelentspannungen und Meditation sehr hilfreich sein. Sport ist ebenfalls eine gute Idee, um Stress abzubauen. Allerdings sollte beim Sport nicht übertrieben werden, denn exzessives Training kann eine Amenorrhoe auslösen. Frauen, die stark abgenommen haben, sollten ihre Diät unterbrechen, dann setzt die Periode meist von selbst wieder ein.

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  • Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Sie sind winzig klein, sie leben vielfach unbemerkt und friedlich im Körper, aber sie können gefährliche Krankheiten auslösen – Mykoplasmen, Bakterien, die sich vor allem im Genitalbereich und in den Atemwegen sehr wohlfühlen. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann sehr unangenehm werden, da sie unter anderem eine Lungenentzündung auslösen können. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann durch ungeschützten Sexualverkehr entstehen und Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit den winzigen Bakterien anstecken, müssen mit der Gefahr leben, dass ihre Kinder schwer krank geboren werden.

    Was sind Mykoplasmen?

    Mykoplasmen ist ein Überbegriff für die kleinsten und einfachsten Organismen, die sich selbst vermehren können. Was Mykoplasmen so besonders macht, ist die Tatsache, dass diese Bakterien keine Zellwände, sondern nur hauchdünne Membranen haben, und deshalb werden sie auch Mollicutes, die Weichhäutigen genannt. Mykoplasmen sind Parasiten, die einen Wirt benötigen, um am Leben zu bleiben, und sie bringen alles mit, was einen richtigen Parasiten auszeichnet. Mykoplasmen sind klein, sie sind einfach, sie haben keine Zellwände und können sich nach Belieben verformen. Das alles macht es ihnen möglich, sich an eine Wirtszelle anzuheften. Wie effektiv Mykoplasmen sind, das beweist auch ihr Alter, denn die Familie der Mollicutes gibt es bereits seit 65 Millionen Jahren.

    Wie entsteht eine Infektion mit Mykoplasmen?

    Die Familie der Mykoplasmen ist groß, für den Menschen können aber nur drei Mitglieder dieser Bakterienfamilie gefährlich werden. Da gibt es den Mycoplasma hominis und den Ureaplasma urealyticum, die für eine Infektion mit Mykoplasmen im genitalen Bereich zuständig sind. Sie leben auf ihrer Wirtszelle, aber sie schädigen sie nur sehr selten, wenn sie es aber doch tun, dann kann es zur Entzündung der Harnröhre, der Prostata, der Gebärmutter, der Scheide oder des Nierenbeckens kommen. Der dritte relevante Erreger Mycoplasma pneumoniae löst immer eine Krankheit aus, nämlich eine atypische Lungenentzündung.

    Mykoplasmen sind sexuell übertragbar

    Kommt es zu einer Infektion mit Mykoplasmen, dann kann das durch Geschlechtsverkehr geschehen. In 50 % aller Fälle ist für eine solche Infektion mit Mykoplasmen der Ureaplasma urealyticum zuständig, und vielfach trifft es Frauen, die ein Kind erwarten. Für die Babys kann das schwerwiegende Folgen haben, denn sie haben ein zu niedriges Geburtsgewicht und sie werden nicht selten zu früh geboren. Auch wenn es zu Atemwegs- und Hirnhautinfektionen kommt, dann sind Mykoplasmen der Auslöser. Bis heute ist allerdings umstritten, ob der Erreger auch für Fehlgeburten oder für Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht werden kann. Wie oft und wie viele Mykoplasmen in den Schleimhäuten der Genitalien zu Hause sind, das hängt von der sexuellen Aktivität und der Zahl der Geschlechtspartner ab. Geschätzt wird, dass rund drei Viertel der Frauen und bis zu 45 % der Männer mit einem aktiven Sexualleben Mykoplasmen haben.

    Wie machen sich Mykoplasmen bemerkbar?

    Wie sich eine Infektion mit Mykoplasmen bemerkbar macht, ist unterschiedlich, es hängt immer davon ab, wo im Körper es zu einer Entzündung gekommen ist. Sind die Eileiter, die Scheide, die Blase, die Nieren, die Prostata oder die Harnleiter betroffen, dann kommt es einem übermäßigen Harndrang, zu Schmerzen beim Wasserlassen und auch zu einem gelblichen Ausfluss. Typisch sind zudem Schmerzen im Bereich der Nieren, die je nach Stadium der Entzündung sehr stark sein können.

    Wie werden Mykoplasmen behandelt?

    Um eine Infektion mit Mykoplasmen nachweisen zu können, werden bei Männern der Urin oder das Ejakulat untersucht oder ein Abstrich des Prostatasekrets gemacht. Bei Frauen werden der Urin und auch das Fruchtwasser getestet, oder es werden in der Scheide und am Gebärmutterhals Abstriche genommen. Behandelt wird die Infektion mit Antibiotika, aber nicht alle Mittel sind geeignet. Da Mykoplasmen keine Zellwände haben, kommt zum Beispiel Penicillin nicht infrage, denn das bekannteste Antibiotikum greift die Zellwände an, um einen Krankheitserreger zu zerstören.

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  • Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Einmal so dribbeln wie Messi und so flanken wie Ronaldo – welcher Freizeitkicker möchte auf dem Platz nicht so gut aussehen wie die ganz großen Stars. Fußballer wie Messi oder Ronaldo haben mit Sicherheit viel Talent, aber sie tragen auch die richtigen Fußballschuhe, die es ihnen einfacher machen, 90 Minuten die volle Leistung zu bringen. Wenn es um die passenden Fußballschuhe geht, dann stehen mehrere Aspekte im Vordergrund, wie zum Beispiel der Tragekomfort und die Stabilität. Auch das Ballgefühl, das Schussverhalten und die Lebensdauer sollten Kriterien sein, nach denen Fußballschuhe ausgesucht und gekauft werden.

    Fußballschuhe – Immer wieder neue Modelle

    Es ist nicht ganz so einfach, die passenden Fußballschuhe zu finden, denn die Auswahl ist mehr als nur groß. Beinahe jeden Monat bringt einer der bekannten Hersteller mindestens ein neues Modell auf den Markt und es ist schwer, sich in dieser riesigen Auswahl zurechtzufinden. Welcher Schuh ist für welchen Fuß der Richtige? Welches Stollenmuster sollen die Schuhe haben? Wird auf echtem Rasen, auf Kunstrasen, in der Halle oder auf einem Ascheplatz gespielt? Jeder der Fußball spielt, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen und erst dann eine Entscheidung fällen, welche Fußballschuhe von welchem Hersteller infrage kommen. Fußball ist ein schneller Ausdauersport, und wer mit zu engen, zu weiten oder viel zu kleinen Schuhen auf den Platz kommt, der wird das noch vor der ersten Halbzeit bereuen.

    Keine zu schnelle Entscheidungen treffen

    Wenn es um die Wahl der richtigen Fußballschuhe geht, dann sollte man viel Zeit mitbringen, denn der Schuh muss einfach perfekt sitzen, um den Fuß auch wirklich optimal stützen zu können. Es ist ein Fehler, die erstbesten Schuhe direkt im erstbesten Geschäft zu kaufen, besser ist es, die Hersteller und die Modelle, die eventuell infrage kommen, miteinander zu vergleichen. Jeder Hersteller hat eine eigene Form, Verarbeitung und auch ein besonders Material und nur durch einen direkten Vergleich lässt sich der passende Schuh für den Fuß finden. Selbst Profis probieren neue Schuhe erst einmal aus und die ersten Ballkontakte zeigen, ob dieses Modell auch das richtige ist. In den meisten Sportgeschäften besteht die Möglichkeit, mit den Schuhen zur Probe zu kicken. Eine solche Gelegenheit sollte man nutzen, um ein Gefühl für die neuen Fußballschuhe zu bekommen.

    Qualität hat ihren Preis

    Günstig ist nicht immer gut und wer lange Freude an seinen Fußballschuhen haben möchte, der sollte zunächst auf die Qualität und erst dann auf den Preis achten. Material und vor allem auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, denn nur so garantiert der Schuh auch Langlebigkeit. Die ideale Passform ist ebenso wichtig, und wirklich gute Fußballschuhe sind robust und halten einiges aus. Trotzdem ist ein hoher Preis nicht in jedem Fall ein Garant für eine erstklassige Qualität. Wer nichts dem Zufall überlassen will, der sollte sich im Internet die ausführlichen Tests ansehen, die dort zu finden sind.

    Die perfekte Größe finden

    Wer noch nie Fußballschuhe gekauft hat, der sollte nicht den Fehler machen und die gleiche Größe wählen wie bei normalen Straßenschuhen oder bei Sneakers. Fußballschuhe sollten nach Möglichkeit eng am Fuß sitzen, wenn jedoch beim Probelaufen im Sportgeschäft die Füße mit Druckschmerzen reagieren, dann ist es besser, eine größere Größe zu wählen. Sitzt die nächste Größe nicht perfekt, dann ist es sinnvoll, nach Halbgrößen zu fragen, die viele Hersteller anbieten. Wichtig ist es, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, denn das kann sowohl das Ballgefühl als auch die Sicherheit beim Laufen und die Stützkraft beeinträchtigen. Wenn der Schuh ein wenig zu eng sitzt, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Material weitet sich in der Regel meist schon während der ersten Trainingseinheiten.

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  • Ursachen für Hodenschmerzen – von harmlos bis gefährlich

    Ursachen für Hodenschmerzen – von harmlos bis gefährlich

    Wenn die Hoden schmerzen, dann haben die meisten Männer Angst, dass sich hinter diesen Schmerzen ein ernsthaftes Problem verbergen könnte. Hodenkrebs ist meist die zuerst genannte Angst, wenn es um die Ursachen für Hodenschmerzen geht, aber diese Angst ist in den meisten Fällen unbegründet. Die Ursachen für Hodenschmerzen sind in der Regel harmlos, aber wenn die Schmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um eine schwere Erkrankung ausschließen zu können.

    Ursachen für Hodenschmerzen – Krebs ist es selten

    Wenn die Hoden schmerzen, dann werden viele Männer panisch und fürchten, dass Krebs die Ursache sein könnte. Hodenkrebs äußert sich aber durch andere Symptome, wie kleine Schwellungen oder auch Knötchen unter der Haut. Schmerzen treten im Frühstadium von Hodenkrebs sehr selten auf, und wenn es überhaupt zu Schmerzen in den Hoden kommt, dann muss der Krebs schon sehr weit fortgeschritten sein. Hodenkrebs, der frühzeitig erkannt wird, lässt sich sehr gut behandeln, daher ist es wichtig, die Hoden in regelmäßigen Abständen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung von einem Arzt abtasten zu lassen.

    Schmerzen durch Hodenentzündungen

    Häufig sind die Ursachen für Hodenschmerzen in einer Entzündung zu finden. Vor allem wenn es sich um einseitige Schmerzen handelt, dann deutet das auf eine sogenannte Orchitis, eine Hodenentzündung hin. Ist das der Fall, dann sind selten beiden Hoden gleichermaßen betroffen, die Entzündung konzentriert sich meist nur auf einen Hoden. Zu den weiteren Symptomen einer Hodenentzündung gehören Kopfschmerzen, leichtes Fieber und eine allgemeine Abgeschlagenheit. In der Regel werden einseitige Entzündungen der Hoden von Viren oder Bakterien ausgelöst, die durch das Blut oder durch die Lymphen in den betroffenen Hoden wandern. Besonders häufig treten dabei Viren in Erscheinung, die Mumps auslösen, aber auch Viren, die für die Windpocken, für Malaria und das Pfeiffersche Drüsenfieber verantwortlich sind, können eine Hodenentzündung auslösen.

    Die Nebenhodenentzündung als Ursache

    Zu den Ursachen für Hodenschmerzen gehört auch die Epididymitis, eine Entzündung des Nebenhodens. Ausgelöst wird diese Erkrankung von einer Blasen- oder Prostataentzündung, aber auch wenn die Harnröhre betroffen ist, dann entzündet sich der Nebenhoden. Die Krankheitserreger kommen über den Samenleiter in den Nebenhoden und die Betroffenen verspüren Schmerzen im Rücken und in den Flanken, auch Bauchschmerzen können bei dieser Entzündung auftreten. Im späteren Verlauf könnten es auch Symptome sein, wie sie bei einer Hodenentzündung auftreten.

    Möglich ist auch ein Leistenbruch

    Der Leistenbruch gehört ebenfalls zu den Ursachen für Hodenschmerzen. Die Betroffenen spüren ein unangenehmes Ziehen in den Hoden und in der Leiste, besonders nach Erschütterungen wie Husten oder Niesen. Ob es sich tatsächlich um einen Leistenbruch handelt, kann der Arzt schnell durch abtasten feststellen, zudem macht sich eine Leistenhernie auch durch eine Beule, ein Anschwellen der Hoden oder eine Verdickung in der Leistengegend bemerkbar. Heißt die Diagnose Leistenbruch, dann ist eine Operation unumgänglich, denn sonst kann es zu einer gefährlichen Einklemmung des Darms kommen.

    Schmerzen nach dem Sex

    Selbst wenn es vielleicht komisch klingt, auch der Sex gehört zu den Ursachen für Hodenschmerzen. Nach dem Geschlechtsverkehr sind die Hoden sehr empfindlich und reagieren auf schon auf die kleinste Berührung. Wenn es nicht zu einer Ejakulation gekommen ist oder wenn die Erektion sehr lange gehalten wird, dann sind brennende oder stechende Schmerzen in den Hoden keine Seltenheit. Die Ursachen für die Hodenschmerzen liegen hier bei einem erhöhten Blutstrom in den Genitalien, der bei einer langen Erregungsphase zu Krämpfen in der empfindlichen Muskulatur der Samenwege führt. Früher wurden diese Schmerzen auch „Kavaliersschmerzen“ genannt, denn von wahren Kavalieren wurde behauptet, dass sie ihren eigenen Höhepunkt so lang hinausgezögert haben, bis die jeweilige Dame auf ihre Kosten gekommen war. Der berühmte Giacomo Casanova soll ein wahrer Meister auf diesem Gebiet gewesen sein.

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  • Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Viele Hausfrauen haben von ihren Müttern gelernt, dass Spinat und Pilze nicht aufgewärmt werden dürfen, denn dann sind sie giftig. So alt wie diese Weisheit, ist auch die Frage: Stimmt es, dass man Spinat nicht aufwärmen soll, oder ist es völlig ungefährlich, wenn das Gemüse am nächsten Tag noch mal aufgewärmt wird? Schuld an dieser kontroversen Diskussion ist das im Spinat enthaltene Nitrat, denn das soll richtig giftig sein, wenn der Spinat aufgewärmt wird.

    Auf die Lagerung kommt es an

    Im Spinat wie auch in vielen anderen Blattgemüsesorten, ist Nitrat enthalten. Nitrat ist eine harmlose Stickstoffverbindung, die die Pflanzen brauchen, um zu wachsen. Wird der Spinat falsch oder auch zu lange gelagert, dann verwandelt sich das an sich harmlose Nitrat in giftiges Nitrat und das kann unter Umständen gefährlich werden. Nur den Spinat aufwärmen und die falsche Lagerung reichen jedoch nicht aus, um aus Nitrat gefährliches Nitrat zu machen. Trotzdem heißt das nicht, dass man niemals Spinat aufwärmen sollte, für Erwachsene besteht nämlich keine Gefahr, sich am aufgewärmten Gemüse zu vergiften. Was man allerdings nicht tun sollte, ist, den Spinat nicht zu lange warm halten, er sollte schnell abkühlen und dann nicht länger als einen Tag und dann auch nur im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Spinat aufwärmen – eine Gefahr für den Magen?

    Spinat aufwärmen kann eine Gefahr für den Magen darstellen, denn wenn das Nitrat auf Magensäure oder auf durch den Mund aufgenommene Bakterien trifft, dann verwandelt sich die harmlose Stickstoffverbindung in Nitrosamine, die nicht ganz ungefährlich sind. Um diese Gefahr zu bannen, ist Vitamin C ein bewährtes Mittel, denn Vitamin C hilft dabei, diesen Prozess der Umwandlung von Nitrat in Nitrosamine zu stoppen. Es kann also hilfreich sein, zu einem Teller aufgewärmten Spinat ein Glas Orangensaft zu trinken oder vielleicht auch einen Salat mit einem Zitronensaftdressing zu essen.

    Gefährlich für Kinder

    Wenn man Spinat aufwärmen will, dann sollte das Gemüse nur von erwachsenen Menschen gegessen werden, denn bei Kindern ist Vorsicht geboten. Besonders kleine Kinder sollten keinen Spinat essen, der aufgewärmt wurde, denn Kindermägen reagieren sehr empfindlich auf Nitrat. Für Säuglinge kann das Nitrat im aufgewärmten Spinat sogar lebensgefährlich werden, denn das Nitrat kann den Sauerstofftransport im Blut blockieren, was dann letztendlich zur Blausucht führt. Kinder, die unter drei Jahren sind, sollten nur Spinat essen, der frisch zubereitet wurde oder der aus einem Gläschen kommt. Außerdem ist es wichtig, den Spinat vor dem Kochen sehr gründlich zu waschen und dann zu blanchieren, denn diese Maßnahmen helfen dabei, den Nitratgehalt deutlich zu senken.

    Warum Nitrat nicht nur gefährlich ist

    Spinat aufwärmen ist gefährlich – diese alte Küchenregel ist bis heute aktuell und noch immer wird das Nitrat als gefährlich eingestuft. Ernährungswissenschaftler sehen das aber ein bisschen anders, denn sie sehen Nitrat weniger kritisch und zeigen die Vorteile auf, die die Stickstoffverbindung hat. Es gibt einige Studien, die belegen, dass Nitrat die Blutgefäße weitet und damit für einen niedrigen Blutdruck sorgt, zudem wirkt sich das Nitrat positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Nahrungsmittel, die Nitrat enthalten, sind bei vielen Sportlern sehr beliebt, denn sie liefern viel Energie und fördern außerdem das Wachstum der Muskeln.

    Früher riskant

    Pilze und Spinat aufwärmen war in früheren Zeiten vielleicht ein Risiko, weil die hygienischen Zustände damals nicht perfekt waren. So wurden Lebensmittel vielfach auf der Kellertreppe gelagert, da es noch keine Kühlschränke gab. Auch der Spinat wurde so aufbewahrt und war entsprechend mit Bakterien belastet, die im Zusammenhang mit Nitrat sehr gefährlich werden konnten. Heute gibt es Kühlketten, die verhindern, dass das Blattgemüse bakteriell belastet wird. Wer also Spinat aufwärmen möchte, der kann das tun, frisch zubereitet schmeckt er aber wesentlich besser.

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