Autor: Ulrike Dietz

  • Krankenkassen rechnen mit Defiziten in Milliardenhöhe

    Krankenkassen rechnen mit Defiziten in Milliardenhöhe

    Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen laut „Frankfurter Rundschau“ offensichtlich mit einem Defizit in Milliardenhöhe. Wenn der steuerliche Zuschuss nicht angehoben wird, dann gibt es schon in diesem Jahr eine Lücke von 100 Millionen Euro, im nächsten Jahr wird die Lücke dann bei deutlich mehr als einer Milliarde Euro liegen.

    Schäuble weigert sich

    Ob die Versicherten in Zukunft mehr für ihre gesetzliche Krankenversicherung zahlen müssen, das hängt vor allem von Wolfgang Schäuble ab. Noch verweigert der Bundesfinanzminister die Steuerzuschüsse, die die Kassen so dringend brauchen, um die Beiträge stabil halten zu können. Aktuell bekommen die Kassen 14 Milliarden Euro vom Bund, für das nächste Jahr sind 14,5 Milliarden Euro eingeplant, aber auch das wird nicht annähernd ausreichen.

    Wer verursacht das Defizit?

    Der Bund hat sich offenbar verrechnet und für die Flüchtlinge viel zu geringe Krankenkassenbeiträge überwiesen, aber auch die 90,- Euro, die der Staat für jeden Hartz IV Empfänger an die Krankenkassen überweist, reichen nicht aus. Über die Gesundheitskosten, die die Flüchtlinge verursachen, gibt es bis jetzt noch keine verlässlichen Zahlen, erste Hochrechnungen zeigen jedoch, dass jeder Flüchtling wohl zwischen 180,- Euro und 200,- Euro kosten wird. Nach dieser Rechnung ergibt sich für die gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit von 1200 Euro pro Flüchtling im Jahr, bei 100.000 Flüchtlingen wären das schon 120 Millionen.

    Wie sieht die Zukunft aus?

    Wenn man davon ausgeht, dass bis 2017 noch einmal eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kommt, dann wird das Defizit immer größer und wächst auf mehr als eine Milliarde Euro. Wenn Wolfgang Schäuble nicht reagiert, um seine „schwarze Null“ nicht zu gefährden, dann müssen alle gesetzlich Krankenversicherten in Zukunft sehr tief in die Tasche greifen. Die Kassen werden die Zusatzbeiträge drastisch erhöhen, um die entstehenden Löcher wenigstens halbwegs füllen zu können, und die Gesundheit wird zukünftig wohl sehr, sehr teuer werden.

    Bild: © Depositphotos.com / stadtratte

  • Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Nicht nur Leckermäulchen können zu einer Torte sehr schwer nein sagen, denn eine Torte ist immer etwas ganz Besonderes. Es gibt unendlich viele Rezepte und für jeden Geschmack ist die richtige Torte dabei. Eine Schokotorte kann einen Kaffeetisch ebenso zieren wie auch eine fruchtig-frische Obsttorte oder eine klassische Sahnetorte. Mit der richtigen Küchenmaschine zum Beispiel aus dem Traditionshaus Bosch, lassen sich alle Tortenträume verwirklichen und für jeden Anlass kommt die richtige Torte auf den Tisch. Aber nicht nur die Sahne und der Teig für die Torte bekommt mit einer leistungsstarken Küchenmaschine die richtige Konsistenz, auch für Brote aller Art ist sie perfekt.

    Die Schokokusstorte – perfekt für den Kindergeburtstag

    Kinder mögen süße, reich verzierte Torten wie die Schokokusstorte mit Mandarinen, die garantiert der Hit bei jedem Kindergeburtstag wird. Folgende Zutaten werden gebraucht:

    Für den Biskuitteig:

    • Vier Eier
    • Vier Esslöffel heißes Wasser
    • 175 Gramm Zucker
    • Ein Päckchen Vanillezucker
    • 150 Gramm Mehl
    • 50 Gramm Speisestärke
    • Zwei Teelöffel Backpulver

    Die Eier und das heiße Wasser werden mit der Küchenmaschine schaumig geschlagen. Den Zucker mit dem Vanillezucker einrieseln lassen und zwei Minuten rühren. Das Mehl wird mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischt, die Hälfte zur Eiermischung geben und kurz unterrühren. Die andere Hälfte dazu geben und unterheben. Der Teig wird in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben und bei Ober/Unterhitze bei 180° Grad (Gas Stufe 2-3) gebacken. Nach dem Backen den Tortenboden auf ein Gitter stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden einmal waagerecht durchschneiden.

    Die Füllung:

    • Zwei Dosen Mandarinen à 175 Gramm
    • Zwölf Schokoküsse
    • 250 Gramm Sahnequark
    • Ein Teelöffel Zitronensaft
    • 25 Gramm Zucker
    • 150 Gramm saure Sahne
    • 500 Milliliter Schlagsahne
    • Drei Päckchen Sahnesteif
    • Zitronenmelisse zum Verzieren

    Die Mandarinen in einem Sieb gut abtropfen lassen, 18 Mandarinenspalten für die Verzierung zur Seite stellen und die restlichen auf dem unteren Tortenboden verteilen. Die Waffeln sehr vorsichtig von den Schokoküssen trennen und für die Garnitur beiseite legen. Die Schokoküsse mit dem Quark, dem Zitronensaft, dem Zucker und der sauren Sahne in der Bosch Küchenmaschine verrühren. Dann die süße Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und löffelweise unter die Quarkmasse heben. Ungefähr zwei Drittel der Masse auf die Mandarinen streichen, den oberen Boden daraufsetzen und die restliche Masse auf der Oberfläche und an den Seiten verstreichen. Die Torte anschließend eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit den geviertelten Waffelstücken, den Mandarinen und der Zitronenmelisse verzieren.

    Ganz nach Geschmack können statt der Mandarinen auch Sauerkirchen, Pfirsiche oder Bananen verwendet werden.

    Brot einfach selber backen

    Eigenbrötler nannte man früher diejenigen, die ihr eigenes Brot gebacken haben, heute sind diese Eigenbrötler wieder im Trend. Immer mehr Menschen entdecken das Brotbacken für sich, und vom kernigen Vollkornbrot bis zum luftig-knusprigen Partybrot wird alles im eigenen Backofen gebacken. Wenn es schnell gehen soll, dann sind Brotbackmischungen eine sehr gute Wahl, denn dank dieser vielfältigen Backmischungen muss sich niemand mehr mit dem oftmals komplizierten Umgang mit Hefe abmühen.

    Immer die richtige Rührgeschwindigkeit

    Einen Biskuitteig oder eine Quark-Sahnemasse lässt sich mit einer modernen Küchenmaschine einfach und schnell herstellen, schwieriger wird es bei sogenannten schweren Teigarten, wie zum Beispiel einem Hefeteig. Mit der MUM 5 Küchenmaschine von Bosch, die es übrigens in vielen tollen Farben gibt, wird auch ein Brotteig immer perfekt gemischt. Diese Küchenmaschine hat einen Teigsensor, der die Konsistenz des Teiges erkennt und dann entsprechend rührt. So werden die Zutaten immer mit der optimalen Geschwindigkeit verrührt und niemand muss sich mehr die Mühe machen, einen schweren Brotteig mit der Hand zu kneten. Soll nach dem Brot ein Kuchen gebacken werden, dann stellt sich der Sensor auch hier auf die passende Rührgeschwindigkeit ein.

    Bild: © Depositphotos.com / alan64

  • Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Viele Paare gönnen sich noch einen kleinen Urlaub, bevor das Baby geboren wird, und genießen die Zweisamkeit am Strand oder lassen sich in einem Wellnesshotel verwöhnen. Im Prinzip spricht nichts gegen eine Ferienreise in der Schwangerschaft, trotzdem sollten schwangere Frauen einige Dinge beachten, wenn sie vor der Entbindung noch eine Reise unternehmen wollen. Das gilt besonders für Flugreisen, denn fliegen in der Schwangerschaft ist nicht ganz ungefährlich.

    Fliegen in der Schwangerschaft – die Regeln der Airlines

    Werdende Mütter, die sich fit und gesund fühlen, können rein theoretisch bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin noch an Bord eines Flugzeuges gehen, vorausgesetzt die gewünschte Airline nimmt sie auch mit. Jede Fluggesellschaft hat andere Regeln, wenn es um schwangere Frauen geht. Während die eine Airline schwangere Frauen nur bis zur 30. Woche an Bord lässt, nimmt eine andere Frauen bis zur 36. Woche mit. Zu diesen Fluggesellschaften gehört auch die Lufthansa, die fliegen in der Schwangerschaft bis vier Wochen vor der Geburt erlaubt. Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Frauen, die mit Zwillingen schwanger sind, hier liegt die Grenze bei der 28. Woche.

    Nur mit ärztlichem Attest

    Fliegen in der Schwangerschaft ist nicht nur bei Urlaubsreisen ein Thema, auch Frauen, die beruflich viel unterwegs sind, sollten sich bei der jeweiligen Fluggesellschaft erkundigen, ob sie an Bord dürfen. Einige Airlines verlangen ein ärztliches Attest, bevor sie ein Flugticket an eine schwangere Frau verkaufen, um sich auf diese Weise abzusichern. Mit diesem Attest muss der behandelnde Frauenarzt bestätigen, dass es aus medizinischer Sicht keine Bedenken für eine Flugreise gibt. Zudem muss in dem Attest stehen, wann der voraussichtliche Geburtstermin ist und ob die Schwangerschaft unkompliziert verläuft. Aber selbst wenn das Attest des Arztes vorliegt und die Airline bereit ist, die Schwangere mitzunehmen, dann heißt das noch nicht, dass sie auch in das Land einreisen darf, in das sie fliegen möchte.

    Die Einreise in die USA

    Die meisten Länder haben keine Probleme damit, wenn eine schwangere Frau einreisen möchte, die USA machen jedoch eine Ausnahme. Frauen mit Babybauch, die in die Vereinigten Staaten einreisen wollen, müssen nachweisen können, dass sie während ihres Aufenthalts in den USA auch ausreichend krankenversichert sind. Außerdem muss die Schwangere bestätigen, dass sie sich nur für eine bestimmte Zeit im Land aufhalten will und nicht dauerhaft dort bleiben möchte. Kommt das Baby in den USA zur Welt, dann kann es zu einem „Million Dollar Baby“ werden, denn die Leistungen der meisten gesetzlichen Krankenkassen gelten nur im europäischen Ausland, nicht aber in den USA. Die Eltern müssen die Geburt in Amerika dann aus eigener Tasche bezahlen, und das kann sehr teuer werden.

    Die gesundheitlichen Risiken

    Fliegen in der Schwangerschaft birgt auch gesundheitliche Risiken, über die sich die Schwangere im Klaren sein sollte. Für Frauen, die unter starker Übelkeit leiden, ist fliegen in der Schwangerschaft zwar nicht gefährlich, aber sehr unangenehm. Die Gebärmutter, die mit Fruchtwasser gefüllt ist, verhält sich bei den Starts und Landungen wie ein gut gefüllter Magen während einer Fahrt im Fahrstuhl und entwickelt eine gewisse Eigendynamik. Es gibt aber auch ernstere Gründe, die das Fliegen in der Schwangerschaft zu einem Problem machen. Nicht fliegen sollten Frauen:

    • Bei Wehentätigkeit
    • Mit einer Thrombose
    • Bei starker Übelkeit
    • Bei Problemen mit dem Kreislauf
    • Wenn sich der Muttermund schon geöffnet hat
    • Bei erhöhtem Blutdruck
    • Während einer Risikoschwangerschaft
    • Bei einer Mehrlingsschwangerschaft

    Auch wenn es in der Vergangenheit Fehl- oder Frühgeburten gegeben hat, dann stellt fliegen in der Schwangerschaft ein Risiko dar. Das Gleiche gilt bei einer Fehllage der Plazenta und wenn es in der Schwangerschaft schon zu Blutungen gekommen ist. In diesen Fällen sollte vor dem Flug ein Arzt um Rat gefragt werden.

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  • Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Immer wenn die Temperaturen in den Keller gehen, dann haben die gefürchteten Noroviren Hochsaison und zwischen Januar und März vermelden die Krankenhäuser und Arztpraxen einen regen Zulauf. Die Wartezimmer und Notaufnahmen füllen sich mit Patienten, die über Durchfall und Erbrechen klagen und die Diagnose heißt sehr oft: Norovirus. Jetzt gibt es einen Leitfaden, wie man eine Ansteckung mit dem unangenehmen Virus vermeiden kann.

    Hygiene ist das A und O

    Hygiene wird im Kampf gegen den Norovirus ganz groß geschrieben. Auch wenn die Betroffenen keine akuten Beschwerden mehr haben, sind sie immer noch ansteckend, denn der Körper scheidet noch zwei Wochen das Virus aus. Um andere vor einer Ansteckung zu schützen, ist Händewaschen Pflicht, denn nur wenn die Hände immer gründlich und vor allen Dingen häufig gewaschen werden, dann hat das Norovirus keine Chance mehr. Wenn möglich, sollten Angehörige eine andere Toilette als die Betroffenen benutzen und die Kleidung der erkrankten Personen sollte nach Möglichkeit bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

    Gründlich putzen

    Der neue Leitfaden zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Norovirus gibt auch genaue Anleitungen, wie im Haus geputzt werden sollte. Leider sind Noroviren ausgesprochen hartnäckig und halten sich sehr lange auf Oberflächen. Milde umweltfreundliche Putz- und Reinigungsmittel können die Viren nicht bekämpfen, wer effektiv putzen will, der muss zu starken Desinfektionsmitteln greifen, aber selbst dann kann ein Erfolg nicht garantiert werden. Daher empfiehlt der Ratgeber, es nicht beim einmaligen Putzen zu belassen. Badewanne, Dusche und besonders die Toilette müssen nach jeder Benutzung mehrfach gründlich gereinigt werden.

    Handschuhe tragen

    Um eine Ansteckung mit Novoviren zu vermeiden, sollten nicht nur beim Putzen und Reinigen Einmalhandschuhe getragen werden, auch wenn die Bettwäsche eines Infizierten gewechselt wird, sind Handschuhe eine Notwendigkeit. Nach der Reinigung müssen die Hände wieder gründlich gewaschen werden, denn nur so kann eine Ansteckung vermieden werden.

    Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Nicht immer sorgt ein Röntgenbild oder eine Blutuntersuchung für Klarheit und auch eine Ultraschalluntersuchung bringt nicht in jedem Fall eine zuverlässige Diagnose. Vor allem wenn es um Erkrankungen des Magens und des Darms geht, dann ist es für den Arzt nicht immer so einfach, die richtige Diagnose zu stellen. Mit einer Magenspieglung jedoch wird es dem Arzt möglich, sich den Magen, die Speiseröhre und den Zwölffingerdarm anzusehen. Was passiert bei einer Gastroskopie? Ist die Untersuchung für den Patienten schmerzhaft und ist für eine Spiegelung ein Aufenthalt im Krankenhaus zwingend notwendig?

    Bei welchen Erkrankungen wird eine Magenspiegelung gemacht?

    Eine Gastroskopie ist hilfreich, wenn um die Ursachen für Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu finden. Bei folgenden Erkrankungen kommt eine Spiegelung des Magens infrage:

    • Schmerzen im Oberbauch
    • Ständiges Sodbrennen
    • Blut im Stuhl
    • Beschwerden beim Schlucken
    • Bluterbrechen
    • Ungeklärte Gewichtsabnahme
    • Fortwährende Blähungen

    Auch wenn der Verdacht einer Magenschleimhautentzündung besteht, dann wird der Arzt den Magen mit dem Gastroskop untersuchen, ebenso wenn der Verdacht auf Divertikel oder Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre besteht. Mit einer Gastroskopie kann der Arzt aber nicht nur die richtige Diagnose stellen, er kann die Beschwerden auch gleich behandeln. So können unter anderem Gewebe entnommen und Blutungen im oberen Teil des Verdauungstraktes gestillt werden. Bei Blutungen wird ein bluthemmendes Mittel gespritzt oder ein Clip platziert.

    Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Viele Menschen haben Angst, „einen Schlauch zu schlucken“, aber diese Angst ist unberechtigt, denn eine Magenspiegelung dauern in der Regel nicht länger als wenige Minuten. Der Arzt schiebt dabei das Gastroskop, das einen Durchmesser von nur wenigen Zentimetern hat und knapp einen Meter lang ist, durch den Rachenraum in die Speiseröhre und dann weiter in den Magen und den Zwölffingerdarm. Der Rachen wird vorher mit einem Spray betäubt, um die Untersuchung für den Patienten angenehmer zu machen. Wenn das Gastroskop am tiefsten Punkt angekommen ist, dann wird Luft in den Darmbereich geleitet, damit eventuelle Veränderungen besser zu erkennen sind. Gewebeproben entnimmt der Arzt mithilfe einer Zange und da das Gastroskop mit einem Monitor verbunden ist, kann der Arzt genau sehen, ob es Wucherungen, Geschwüre oder Blutungen gibt. Nach der Untersuchung wird das Gastroskop vorsichtig wieder herausgezogen.

    Welche Vorbereitungen sind notwendig?

    Eine Magenspiegelung kann in einem Krankenhaus gemacht werden, aber auch ambulant bei einem Facharzt für innere Medizin. Die Vorbereitungen für diese speziellen Untersuchungen sind aber immer gleich. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, müssen der Magen und auch der Verdauungstrakt vollständig entleert sein. Für den Patienten heißt das: Sechs Stunden vor der Magenspiegelung darf weder etwas gegessen noch getrunken werden. Wer allzu großen Durst hat, der darf ein wenig Wasser ohne Kohlensäure zu sich nehmen. Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen müssen, die sollten diese Mittel zwei Wochen vor der Magenspiegelung absetzen, um das Risiko einer inneren Blutung so gering wie möglich zu halten. Durch das Narkosespray vor der Gastroskopie kann ein taubes Gefühl im Rachen entstehen, das nach der Untersuchung noch einige Stunden anhalten kann. Bis das taube Gefühl abgeklungen ist, sollte ebenfalls nichts getrunken oder gegessen werden.

    Mit oder ohne Narkose?

    Eine Magenspiegelung verursacht zwar keine Schmerzen, aber wenn das Gastroskop in den Rachen eingeführt wird, dann entsteht ein unangenehmer Würgereflex. Wer sich das ersparen will, der kann sich eine sogenannte Schlafspritze geben lassen und so die Untersuchung in einer Art Dämmerschlaf erleben. Auch der Einsatz von Beruhigungsmitteln wie zum Beispiel Valium, ist bei einer Gastroskopie möglich und macht es dem Patienten leichter. Wer sich für eine leichte Narkose entscheidet, der muss anschließend noch ruhen und darf kein Auto mehr fahren. In diesem Fall ist es eine gute Idee, eine Begleitperson mitzubringen, die den Patienten nach Hause fahren kann.

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  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75