Autor: Ulrike Dietz

  • Lecker und gesund – Gemüse in vielen Varianten

    Lecker und gesund – Gemüse in vielen Varianten

    Vor allem im Winter gibt es viele leckere und sehr gesunde Gemüsesorten, die sich auf unterschiedliche Art zubereiten lassen. Gemüse schmeckt aber nicht nur in der kalten Jahreszeit einfach köstlich. Ob als Suppe, als Auflauf oder auch als Beilage macht Gemüse immer eine sehr gute Figur.

    Wer gerne Gemüse isst, der wird es in den folgenden Rezepten immer wieder neu entdecken.

    Suppe aus Linsen, Lauch und Curryhuhn

    Lauch und Linsen eigenen sich besonders gut für eine Gemüsesuppe und das Curryhuhn gibt dem Ganzen eine herrlich exotische Note.

    Die Zutaten

    • 450 g Hähnchenbrust
    • Zwei Liter Instantbrühe
    • Salz und Pfeffer
    • Ein Lorbeerblatt
    • Zwei Pimentkörner
    • Zwei Lorbeerblätter
    • Curry
    • 500 g Lauch
    • 400 g Möhren
    • 250 g Champignons
    • 250 g rote Linsen

    Die Hähnchenbrust abspülen, trocken tupfen und in einem Topf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen und rund 20 Minuten köcheln lassen. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und in mundgerecht Stücke schneiden. Den Lauch und die Möhren in Scheiben schneiden und die Pilze halbieren. Die Möhren in der Brühe fünf Minuten weichkochen, dann die Linsen, den in Ringe geschnittenen Lauch und die Pilze zugeben und alles noch mal fünf Minuten kochen. Das Fleisch zur Suppe geben und mit Curry pikant abschmecken.

    Die Nährwerte:

    Fett 15 Gramm
    Kohlehydrate 28 Gramm
    Eiweiß 27 Gramm
    Kalorien 350

     

    Auflauf mit Kartoffeln und Möhren

    Möhren gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten und in der Kombination mit Kartoffeln wird daraus ein schmackhafter Auflauf, der unter Garantie der ganzen Familie schmecken wird.

    Die Zutaten

    • 250 g Kartoffeln
    • 200 g Möhren
    • Drei Stangen Lauchzwiebeln
    • Ein Viertelliter Instant Gemüsebrühe
    • Ein Ei
    • Salz und Pfeffer
    • Ein Teelöffel Tomatenmark
    • 15 g geriebener Parmesankäse
    • Zwei Esslöffel Milch

    Die Möhren und die Kartoffeln schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Das Gemüse mit den Kartoffeln in der Brühe 15 Minuten kochen. Anschließend in eine gefettete Auflaufform füllen und die Eier mit dem Salz, dem Pfeffer, dem Tomatenmark und dem Parmesan in der Milch verquirlen. Die Masse über das Gemüse gießen und im Backofen bei 200° Grad rund 20 Minuten überbacken.

    Die Nährwerte:

    Fett   8 Gramm
    Kohlehydrate 40 Gramm
    Eiweiß 16 Gramm
    Kalorien 300

     

    Rosenkohl mit Hacksteak

    Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und die kleinen Röschen schmecken in der Suppe ebenso gut wie auch als Beilage. In diesem Rezept werden sie zusammen mit einem Hacksteak serviert und wer möchte, der kann dazu noch Salz- oder Bratkartoffel essen.

    Die Zutaten

    • 150 g Tatar oder gemischtes Hackfleisch
    • 300 g Rosenkohl
    • Eine Zwiebel
    • Ein Esslöffel Magerquark
    • Ein Esslöffel Haferflocken
    • Je ein Teelöffel Rapsöl und tiefgefrorene Kräuter
    • Eine Prise Muskat
    • Fünf Esslöffel Wasser

    Das Hackfleisch mit den Kräutern, Salz, Pfeffer, dem Magerquark und den Haferflocken mischen, durchkneten und zu flachen Steaks formen. Die Zwiebel würfeln, den Rosenkohl putzen, halbieren und am Strunk kreuzförmig einschneiden. Das Öl erhitzen, die Hacksteaks von beiden Seiten anbraten und anschließend warm stellen. Den Rosenkohl und die Zwiebel im Bratfett anbraten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dann das Wasser zugießen und den Kohl 12-15 Minuten kochen.

    Die Nährwerte:

    Fett 11 Gramm
    Kohlehydrate 13 Gramm
    Eiweiß 46 Gramm
    Kalorien 350

     

    Spitzkohl mit Pute und Nudeln

    Auch der Spitzkohl ist ein köstliches Wintergemüse, und der feine Geschmack des Kohls wird durch die Nudeln und das Putenfleisch perfekt verfeinert.

    Die Zutaten

    • 50 g feine Bandnudeln
    • Je eine Zwiebel und eine Möhre
    • 100 g Putenfilet
    • 200 g Spitzkohl
    • Ein Teelöffel Rapsöl
    • 75 ml Instant Brühe
    • Salz, Pfeffer und Muskat

    Die Nudeln wie auf der Packung angegeben garen. Die Möhre und die Zwiebel und dünne Scheiben schneiden und dann in der Pfanne leicht anbraten. Das Putenfilet und den Spitzkohl in Streifen schneiden und dazutun. Die Brühe dazugeben und alles mit Pfeffer, Muskat und Salz würzen. Zugedeckt ca. zehn Minuten leicht kochen lassen. Zum Abschluss die Nudeln mit dem Gemüse und dem Fleisch mischen und das Ganze auf einem Teller anrichten.

    Die Nährwerte:

    Fett   5 Gramm
    Kohlehydrate 49 Gramm
    Eiweiß 27 Gramm
    Kalorien 350

     

    Salat mit Rote Beete

    Gemüsesalate eigenen sich perfekt als kleine Zwischenmahlzeit oder auch als leichtes Abendbrot. Dieser Salat mit Schafskäse, Feldsalat und Rote Beete ist etwas für Feinschmecker.

    Die Zutaten

    • 100 g Rote Beete aus dem Glas
    • 50 g Schafskäse
    • Eine Zwiebel
    • Ein Esslöffel Öl
    • Zitronensaft oder Essig
    • 100 g Feldsalat

    Die Rote Beete und den Schafskäse würfeln, die Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Alles mit Öl, Essig oder Zitronensaft marinieren, fein abschmecken, dann auf dem gewaschenen Feldsalat anrichten und mit Vollkorntoast servieren.

    Die Nährwerte

    Fett   2 Gramm
    Kohlehydrate 73 Gramm
    Eiweiß 12 Gramm
    Kalorien 360
  • Gesunde Rezepte für die schnelle Küche

    Gesunde Rezepte für die schnelle Küche

    Nicht jeder, der sich gesund ernähren will, hat auch die Zeit stundenlang in der Küche zu stehen und aufwendig zu kochen. Das muss auch nicht sein, denn es gibt eine Fülle von köstlichen Rezepten, die schnell zubereitet sind, die alles haben, was gesundes Essen haben sollte und die kein Vermögen kosten. Bei den Rezepten für die schnelle gesunde Küche ist für jeden Geschmack das Passende dabei, und wer auf die schlanke Linie achten will, der kann mit diesen Rezepten auch prima abnehmen.

    Fisch mit Zucchini

    Es muss nicht immer Fast Food sein, auch Gemüse, Fisch, Nudeln und Co. eigenen sich perfekt für den großen Genuss.

    Die Zutaten

    • 90 g Vollkornreis
    • Eine Zwiebel
    • Zwei Teelöffel Öl
    • Eine Zucchini
    • 200 g Tomaten aus der Dose
    • Ein Lorbeerblatt
    • Thymian und Basilikum
    • Eine Zitrone
    • 150 g Fischfilet, wahlweise Scholle, Seelachs oder Kabeljau

    Den Reis nach Vorschrift kochen. Die Zwiebel fein hacken und dann in Öl andünsten. Die Zucchini vierteln, in dünne Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Die Tomaten, das Lorbeerblatt und den Thymian dazugeben. Das Ganze im offenen Topf auf kleiner Flamme sämig einkochen lassen und dann mit dem Basilikum abschmecken. Das Fischfilet in der Zwischenzeit ca. sieben Minuten in etwas Wasser garen, dann mit der Zitrone beträufeln und mit Salz würzen.

    Den Reis auf einem Teller anrichten, das Gemüse und den Fisch dazugeben.

    Die Nährwerte:

    Fett    8 Gramm
    Kohlehydrate   42 Gramm
    Kalorien 400 Gramm
    Eiweiß   40 Gramm

     

    Tortilla aus Kartoffeln und Gemüse

    Kartoffeln werden oft zu Unrecht als Dickmacher verurteilt, dabei ist die Knolle ausgesprochen gesund und macht auch nicht dick. Wer gerne Kartoffeln mit knackig frischem Gemüse isst, der sollte diese schnelle Tortilla unbedingt probieren. Kleiner Tipp: die Kartoffeln schon am Vortag kochen, dann geht es noch schneller.

    Die Zutaten

    • 200 g Zucchini
    • Eine rote Paprikaschote
    • Eine Zwiebel
    • Eine große Kartoffel
    • Ein Ei
    • Zwei Zweige Thymian
    • Salz und Pfeffer
    • Einen Teelöffel Raps- oder Olivenöl
    • Ein Esslöffel Mineralwasser

    Die Zucchini und die Paprika in Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Kartoffel schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Gemüse, Zwiebeln und die Kartoffel in Öl anbraten. Das Ei mit dem Thymian, dem Pfeffer, dem Salz und dem Mineralwasser verquirlen und die Masse über die Zwiebel, die Kartoffeln, die Paprika und die Zucchini gießen und das Ganze bei schwacher Hitze stocken lassen. Fertig ist eine leckere schnelle Tortilla.

    Die Nährwerte:

    Fett   10 Gramm
    Kohlehydrate   42 Gramm
    Kalorien 350
    Eiweiß   15 Gramm

     

    Apfel-Hähnchen Salat

    Geflügel und Früchte passen immer wunderbar zusammen und wer einen frischen Apfel mit kalorienarmem Hähnchenfleisch kombiniert, der bekommt einen gesunden und bunte Salat, der zum Mittagessen ebenso gut schmeckt wie zum Abendbrot.

    Die Zutaten

    • 80 g Hähnchenfilet
    • Ein Apfel
    • Zwei Selleriestangen
    • Eine gelbe Paprika
    • Zwei Esslöffel Naturjoghurt
    • Ein Teelöffel leichte Mayonnaise
    • Ein Teelöffel Öl
    • Zwei Esslöffel Orangensaft
    • 50 g Kopfsalat
    • Ein Esslöffel Petersilie oder Kerbel
    • 40 g Vollkornbrot

    Das Hähnchenfilet zunächst in Streifen schneiden, mit etwas Salz und Paprikapulver würzen und dann in Öl knusprig braun braten. Den Sellerie und die Paprika in Würfel schneiden und den Apfel schälen, entkernen und würfeln. Den Joghurt mit der Mayonnaise und dem Orangensaft verrühren und dann abschmecken. Die Creme unter das Gemüse heben, auf den gewaschenen Salatblättern verteilen und die Hähnchenstreifen darauf legen. Mit der fein gewiegten Petersilie bestreuen und dazu getoastetes Vollkronbrot essen.

    Die Nährwerte:

    Fett   9 Gramm
    Kohlehydrate 44 Gramm
    Kalorien 345
    Eiweiß 22 Gramm

     

    Bandnudeln mit Gemüse und Putenfleisch

    Putenfleisch hat wenig Kalorien, schmeckt aber hervorragend. Zusammen mit Gemüse und Nudeln wird daraus ein schnelles, aber immer köstliches Gericht für alle, die die Abwechslung lieben.

    Die Zutaten

    • 350 g weiße oder grüne Bandnudeln
    • 150 g Möhren
    • Vier Frühlingszwiebeln
    • 200 g Zuckerschoten
    • 200 g Putenfleisch
    • Salz und Pfeffer
    • Einen Esslöffel Öl
    • 150 ml Instant Gemüsebrühe
    • 250 g Frischkäse mit Kräutern
    • Zwei Esslöffel Zitronensaft
    • Petersilie und Schnittlauch

    Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Zuckerschoten waschen und halbieren. Das Putenfleisch in Streifen schneiden, salzen, pfeffern und in Öl braun anbraten. Das Gemüse in die Pfanne geben und anbraten, die Brühe dazu geben und bissfest dünsten. Den Frischkäse unterrühren und das Fleisch unterheben. Das Ganze zwei Minuten köcheln lassen, auf einem Teller anrichten und mit den Kräutern sowie dem Zitronensaft würzen.

    Die Nährwerte:

    Fett 12 Gramm
    Kohlehydrate   9 Gramm
    Kalorien 495
    Eiweiß 42 Gramm
  • Gesund frühstücken – der perfekte Start in den Tag

    Gesund frühstücken – der perfekte Start in den Tag

    Das richtige Essen kann viel zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen und sich gesund zu ernähren ist gar nicht so schwer. Eine Menge Lebensmittel, die viele wichtige Nährwerte enthalten, schmecken einfach lecker und lassen sich zudem schnell und ohne großen Zeitaufwand zubereiten. Ob Frühstück, Mittag- und Abendessen oder auch Dessert – gesund und genussvoll essen muss kein Widerspruch sein.

    Rührei mit Möhren und Brotherzen

    Ernährungsexperten sind sich einig, dass ein gutes Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Wenn das Frühstück dann auch noch gesund ist, umso besser. Wie wäre es mit einem Rührei mit Möhren und leckeren Brotherzen mit Frischkäse?

    Die Zutaten

    • Eine kleine Möhre
    • Ein Ei
    • Salz und Pfeffer
    • Zwei Esslöffel Milch (1,5% Fett)
    • Zwei Teelöffel Rapsöl
    • Schnittlauch
    • Eine Scheibe Vollkornbrot
    • Ein Esslöffel Frischkäse (13 % Fett)

    Die Möhre wird in feine Streifen geraspelt und das Ei mit der Milch verrührt. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Möhren leicht anbraten, dann die Milch-Ei-Masse dazugeben und das Ganze stocken lassen. In der Zwischenzeit mit einer Herzform für Plätzchen aus dem Vollkornbrot Herzchen ausstechen, sie mit Frischkäse bestreichen und mit dem klein geschnittenen Schnittlauch bestreuen. Fertig ist das gesunde und leckere Frühstück.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 13 Gramm
    Fett 16 Gramm
    Kohlehydrate 14 Gramm
    Zucker    0 Gramm
    Ballaststoffe 4,5 Gramm
    Kalorien 262

     

    Das fruchtige Frühstück

    Wer sich am Morgen nicht an den Herd stellen, aber trotzdem gesund in den neuen Tag starten will, der kann das auch mit einem leckeren Früchtequark, der wenig Kalorien, dafür aber viele gesunde Nährstoffe hat.

    Die Zutaten

    • Eine Apfelsine
    • 100 g getrocknetes Obst, wie Apfelringe, Feigen oder auch Pflaumen und Aprikosen
    • Ein Esslöffel gehackte Mandeln
    • Ein Esslöffel Pinienkerne
    • 250 Gramm Magerquark
    • Zwei Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure

    Die Apfelsinen halbieren und dann auspressen. Die getrockneten Früchte in feine Würfel schneiden, darüber den Orangensaft gießen und das Ganze 15 Minuten ziehen lassen. Die Mandeln und Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten bis sie goldgelb sind, und den Quark mit dem Wasser cremig rühren. Die Obstwürfel unterrühren, den Quark mit den Mandeln und Pinienkernen bestreuen und den köstlichen Quark genießen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 23 Gramm
    Fett   9 Gramm
    Kohlehydrate 38 Gramm
    Zucker   0 Gramm
    Ballaststoffe   7 Gramm
    Kalorien 336

     

    Krabbensalat – das Powerfrühstück

    Nicht nur nach einer langen Partynacht schmeckt dieser Salat zum Frühstück einfach toll, auch wer ein etwas anderes Frühstück abseits von Brot und Müsli möchte, der sollte sich diesen Salat zubereiten.

    Die Zutaten

    • 100 g Magerquark
    • 150 g Joghurt (0,3% Fett)
    • Eine halbe Salatgurke
    • Eine kleine Zwiebel
    • Eine halbe Zitrone
    • Drei Stiele Dill
    • Etwas Kresse
    • Salz und Pfeffer
    • 300 g Krabben geschält
    • Vollkornbrot
    • Ein kleiner Apfel

    Zunächst den Quark mit dem Joghurt glatt rühren, dann die Gurke schälen, entkernen und wie die Zwiebel und den Apfel in sehr feine Würfel schneiden. Die Zitrone auspressen, den Dill fein hacken und zusammen mit der Gurke, dem Apfel und der Zwiebel zur Joghurt-Quarkmasse geben. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und die Krabben vorsichtig unterheben. Die Kresse über den Salat geben, und zuletzt die Brotscheiben im Toaster knusprig rösten und zum Salat genießen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 15 Gramm
    Fett   1 Gramm
    Kohlehydrate 19 Gramm
    Zucker   0 Gramm
    Ballaststoffe 3,5 Gramm
    Kalorien 152

     

    Köstliches Haferflockenfrühstück

    Für die Engländer ist ein Frühstück ohne Haferflocken nicht denkbar aber auch in Deutschland haben die gesunden Flocken immer mehr Freunde gefunden. Dieses Frühstück kann aber nicht nur durch Haferflocken, sondern auch mit seiner fruchtigen Frische überzeugen.

    Die Zutaten

    • 150 g Haferflocken
    • 50 g getrocknete Cranberrys
    • 100 ml Apfelsaft
    • 50 g Walnüsse
    • 3 Esslöffel Ahornsirup
    • 300 g Frischkäse (13 % Fett)
    • 150 g Joghurt (0,3 % Fett)
    • 300 g körniger Frischkäse (13 % Fett)
    • Zwei Birnen
    • Eine Prise Zimt
    • Drei Esslöffel Ahornsirup

    Die Zitrone auspressen, die Haferflocken, die Cranberrys und den Apfelsaft mit dem Zitronensaft mischen und entweder eine Stunde oder über Nacht ziehen lassen. Die Walnüsse hacken und in der Pfanne knusprig rösten. Den Joghurt mit dem Frischkäse, dem Ahornsirup und dem Zimt mischen, die Birnen schälen und dann in feine Stifte schneiden. Das Ganze zu den Haferflocken geben und mit den gerösteten Walnüssen bestreuen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 18 Gramm
    Fett 14 Gramm
    Kohlehydrate 52 Gramm
    Zucker   5 Gramm
    Ballaststoffe 6,5 Gramm
    Kalorien 415
  • Die Akteure im Gesundheitswesen

    Die Akteure im Gesundheitswesen

    International gesehen gehört das Gesundheitswesen in Deutschland nicht zu den sogenannten staatlichen Gesundheitssystemen, wie das zum Beispiel in Russland der Fall ist. Beim deutschen Gesundheitswesen spielen der Staat und die Politik die Hauptrollen, besonders der Bundesminister für Gesundheit und sein Ministerium sind wichtige Akteure, denn sie stecken den Rahmen für die Gesetze, die das Gesundheitswesen betreffen. Genau genommen gliedern sich die Akteure des Gesundheitswesens in Deutschland in drei verschiedene Ebenen:

    • Auf der ersten Ebene stehen die staatlichen Stellen, die sich nach der föderalen Struktur in den Bund, das jeweilige Bundesland und schließlich in die Kommunen gliedern. Den größten Einfluss auf dieser Ebene haben aber die einzelnen Parteien.
    • Auf der zweiten Ebene des deutschen Gesundheitswesens finden sich die Körperschaften und Verbände, die die gesundheitliche Versorgung der Bürger organisieren und vor allen Dingen auch sicherstellen und gewährleisten.
    • Auf der dritten Ebene finden sich schließlich die Unternehmen und die Organisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz oder auch die Malteser und die Caritas.

    Kurz zusammengefasst kann man die drei Ebenen so beschreiben: Die erste Ebene erlässt die Gesetze, die zweite Ebene ist damit beschäftigt, diese Gesetze praxistauglich zu machen, und die dritte Ebene muss versuchen, die neuen Gesetze auch anzuwenden. Funktionieren können diese drei Ebenen aber nur dann, wenn sie eng zusammenarbeiten, was leider nicht immer der Fall ist. Oftmals werden Gesetze erlassen, die sich schlicht kaum oder gar nicht umsetzen lassen. Das ist ein Grund, warum es im deutschen Gesundheitswesen oftmals krankt.

    Der Einfluss der Politik

    Wenn es um Fragen zum Gesundheitswesen geht, dann ist zuerst der Deutsche Bundestag gefragt, denn er regelt alles gesetzlich und muss darauf achten, dass ein einheitliches Leistungsprinzip eingehalten wird, in dem keiner der Versicherten bevorzugt oder vernachlässigt wird. Vorbereitet werden die Entscheidungen, die später vom Parlament verabschiedet werden, von einem Ausschuss, der für die Gesundheit und die soziale Sicherung in Deutschland zuständig ist. In der Praxis entscheiden Experten darüber, was die Politiker nur noch absegnen müssen, der Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat damit wenig zu tun, trotzdem ist sein Einfluss sehr hoch.

    Die Entscheidungen, die im Gesundheitswesen getroffen werden müssen, befassen sich unter anderem mit der Zulassung neuer Medikamente, mit der Versorgung in den Krankenhäusern und mit medizinischen Produkten. Aber auch die Genforschung und der Bereich der Krankenpflege gehören zu den Dingen, mit denen sich die Experten und die Politiker auseinandersetzen. Wer wissen möchte, was es auf den unterschiedlichen Gebieten im Gesundheitswesen Neues gibt, der kann sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums informieren.

    Wie in allen anderen Bereichen der Politik, so unterliegen auch die Dinge, die das Gesundheitswesen betreffen, den einzelnen Parteien und den Politikern, die für ihre Partei in diversen Ausschüssen sitzen. Eine Grundlage, auf der neue Gesetze entstehen, ist die Forschung. Es kann durchaus passieren, dass der Politiker einer Partei der Meinung ist, dass man ein neues Medikament zulassen sollte, weil seiner Ansicht nach die Forschung befriedigende Ergebnisse geliefert hat, der Politiker einer anderen Partei aber meint, dass noch mehr geforscht werden muss, bevor das Medikament auf den Markt kommen kann. Diese Streitigkeiten und Kontroversen können sich über einen sehr langen Zeitraum ziehen und ein Medikament, das vielleicht dringend gebraucht wird, kann nicht zugelassen werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch passieren, dass ein Medikament zu schnell auf den Markt kommt, ohne dass ausreichend über die Nebenwirkungen geforscht wurde. Der Fall des Medikaments „Contergan“ ist dafür ein trauriges Beispiel.

    Streit um die Finanzierung

    Eines der größten Probleme im deutschen Gesundheitswesen ist aber der stetig währende Streit um die Finanzierung. Die Parteien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie immer weiter von der Grundprinzipien des Sozialstaats abrücken. Schon heute fühlen sich viele gesetzlich Krankenversicherte wie Bürger zweiter Klasse, denn sie müssen oftmals Wochen, wenn nicht sogar Monate auf einen Termin bei einem Facharzt warten, während diejenigen, die privat krankenversichert sind, diesen Termin sehr viel schneller bekommen. Eine neue Regelung besagt zwar, dass kein Patient länger als vier Wochen auf einen Termin warten soll, in der Praxis lässt sich diese neue Regelung jedoch kaum umsetzen.

    Das Gesundheitswesen eines so großes Landes wie Deutschland kostet sehr viel Geld, und die Beiträge der gesetzlich Versicherten reichen schon lange nicht mehr aus. Um mehr Geld einzunehmen, könnte der Staat die Beiträge für die Krankenversicherung erhöhen, aber das ist ein Tabuthema, besonders dann, wenn wieder einmal Wahlen vor der Tür stehen. Wer gewählt werden will, der muss sich sozial geben, ist die Wahl dann aber vorbei, schaut kaum jemand noch so genau hin, welche neuen Gesetze auch im Gesundheitswesen verabschiedet werden.

  • Die Geschichte des deutschen Gesundheitswesens

    Die Geschichte des deutschen Gesundheitswesens

    Wer in der heutigen Zeit krank wird, der geht zu einem Arzt, legt seine Versicherungskarte von der Krankenkasse vor und wird dann entsprechend vom Arzt behandelt. Die Rechnung für diese Behandlung bekommt der gesetzlich Versicherte nicht zu Gesicht, denn der Arzt rechnet nach jedem Quartal direkt mit der jeweiligen Krankenkasse ab. Es ist kaum vorstellbar, dass es vor rund 130 Jahren in Deutschland noch ganz anders ausgesehen hat, denn damals war es keine Selbstverständlichkeit einen Arzt aufzusuchen, denn dieser Service kostete unter Umständen sehr viel Geld.

    Erst der Reichskanzler Otto von Bismarck sorgte 1883 dafür, dass alle Deutschen in den Genuss ärztlicher Behandlung kommen konnten, denn er führte in Deutschland das Gesundheitswesen ein, eine der Säulen des Sozialwesens in Deutschland.

    Hilfe statt Revolte

    Das Leben der Menschen im Deutschland des 19. Jahrhundert war schwer. Es war das Zeitalter der Industrialisierung und die Menschen mussten an zwölf Stunden und an sieben Tagen in der Woche in den Fabriken für wenig Geld schuften. Der Lohn reichte trotzdem nicht zum Leben und wenn ein Familienmitglied krank wurde, dann wurde ein Besuch beim Arzt zu einem finanziellen Problem. Diese Zustände führen dazu, dass sich die Arbeiter organisierten und die Arbeitbewegung entstand. Otto von Bismarck, der damals Reichskanzler war, erkannte zwar die Gefahr, die von der Arbeiterbewegung ausging, aber er saß in einer Art Zwickmühle.

    Auf der einen Seite waren die unzufriedenen Arbeiter, die sich nicht länger ausbeuten lassen wollten, auf der anderen Seite waren die reichen Fabrikbesitzer, mit denen es sich Bismarck nicht verderben wollte. Er musste eine Lösung finden, mit der beide Seiten zufrieden waren. Bismarck wusste, dass er die Arbeitszeiten nicht verkürzen konnte und auch Mindestlöhne standen nicht zur Debatte, denn das hätte die reichen Fabrikbesitzer verärgert. Bismarck musste eine andere Lösung finden, wenn er das ohnehin schon große Elend nicht noch mehr vergrößern und so eine Revolte riskieren wollte.

    Was es Bismarck noch schwerer machte, das war die Forderung, die Kaiser Wilhelm I. gestellt hatte. Der Kaiser, der ebenfalls fürchtete, dass sein Volk auf die Straße gehen würde, wollte mehr Fürsorge von staatlicher Seite, vor allem für die Alten und Invaliden, und er wollte die Gründung von Krankenkassen. Bismarck musste handeln und entwarf einen Plan für das Sozialwesen. Dieser Plan trat am 15. Juni 1883 in Kraft, und Deutschland hatte zum ersten Mal eine gesetzliche Krankenversicherung.

    Die Grundpfeiler des Gesundheitswesens

    Als Bismarck die Sozialgesetze auf den Weg brachte, enthielten diese Gesetze viele wichtige Dinge, die das Leben der Arbeiter einfacher machten. So waren alle Arbeiter, die länger als sieben Tage beschäftigt waren und die mehr als 2.000 Mark im Jahr verdienten, dazu verpflichtet, sich sozial zu versichern. Die Arbeiter zahlten zwei Drittel selbst in ihre Krankenversicherung ein, das fehlende Drittel übernahm der Arbeitgeber. Wurde ein Arbeiter krank, dann zahlte die Krankenversicherung die notwendigen Medikamente und auch die Kosten für den Besuch beim Arzt.

    So konnten Arbeiter, die sich früher keinen Arzt leisten konnten, jetzt ihre Krankheiten und Verletzungen auskurieren, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen. Dazu kam auch das Krankengeld, das die Krankenkasse zahlen musste. Einen Anspruch auf dieses Krankengeld hatten alle Arbeiter, die länger krank waren, denn ab dem dritten Tag bekam jeder die Hälfte seines durchschnittlichen Lohns. Da aber das Krankengeld auf maximal zwei Mark am Tag und auf 13 Wochen begrenzt war, schützte die gesetzliche Krankenversicherung nur sehr bedingt vor einer materiellen Not. Das Existenzminimum einer Familie mit vier Mitgliedern lag zur damaligen Zeit bei rund 25,- Mark Woche, und man kann sich unschwer ausmalen, dass Familien, die mehr als zwei Kinder zu ernähren hatten, mit diesem Geld aus der Sozialkasse nicht auskamen.

    Der Ausbau der Sozialgesetze

    Im Laufe der Jahre baute Otto von Bismarck das Gesundheitswesen und die sozialen Gesetze in Deutschland immer weiter aus. Bald gab es eine gesetzliche Unfallversicherung, dann folgte die Invaliden- und Altersversicherung und unter Kaiser Wilhelm II. wurde dann auch die Sonntagsarbeit und die Kinderarbeit verboten.

    Die Grundpfeiler des Gesundheitswesens in Deutschland basieren noch heute auf den Ideen, die Otto von Bismarck durchsetzte. Bis heute muss sich keiner um finanzielle Einbußen Sorgen machen, wenn er krank wird und nicht arbeiten kann. Dafür ist das Gesundheitswesen der heutigen Zeit anfällig für Korruption, und auch der Lobbyismus steht mehr und mehr auf der Tagesordnung. Trotzdem gehört das deutsche Gesundheitswesen immer noch zu den besten der Welt.

  • Wie solidarisch ist das deutsche Gesundheitswesen?

    Wie solidarisch ist das deutsche Gesundheitswesen?

    Das Gesundheitswesen nach dem Solidaritätsprinzip ist einfach strukturiert: Alle Bürger zahlen in einen Topf ein und wenn einer dieser Bürger krank wird oder eine ärztliche Versorgung benötigt, dann wird das Geld für diese Leistungen aus dem Topf genommen. Einer für alle könnte man dieses Prinzip auch beschreiben, aber was so einfach klingt, lässt sich in der Realität leider nicht immer so einfach umsetzen. Welche Krankheit und welche Medikamente sind der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten zuzumuten und welche eher nicht? Es gibt einen Katalog, in dem alle Leistungen aufgelistet sind, die von der Gemeinschaft entweder übernommen, oder nicht gezahlt werden.

    Wer diesen Katalog zusammengestellt hat, der hat sich wahrscheinlich keine Gedanken darüber gemacht, dass jeder, der betroffen ist, sein Leiden für so wichtig hält, dass es von der Solidargemeinschaft getragen werden muss. Der Mann mit Potenzstörungen möchte, dass die Krankenkasse seine Tabletten bezahlt, die diese Störung beseitigen und auch die Frau, die unter ihren zu kleinen Brüsten leidet, möchte dass eine Operation, die ihr eine füllige Oberweite beschert, von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen mitgetragen wird.

    Der Leistungskatalog und die Solidarität

    Viele Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wer diese Leistungen trotzdem in Anspruch nehmen will, der muss sie entweder aus der eigenen Tasche bezahlen oder es eben lassen. So einfach sehen das die Krankenkassen, wenn sie eine Anfrage zum Beispiel für einen Eingriff auf dem Tisch haben, bei dem es sich um plastische Chirurgie dreht. Eine Frau, die ihre Brüste vergrößern lassen will, leidet nicht, zumindest nicht, wenn es nach dem Leistungskatalog der Krankenkassen geht. Der Eingriff ist nicht zwingend notwendig, denn weder die Gesundheit noch das Leben der Dame ist gefährdet, wenn sie den größeren Busen nicht bekommt.

    Die ästhetische Chirurgie ist aber nur ein Beispiel, es gibt noch andere Leistungen, die von der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten nicht bezahlt werden müssen, auch für andere Leistungen müssen die Versicherten selbst aufkommen:

    • Die Entfernung einer Tätowierung
    • Das Facelifting
    • Die Fettabsaugung
    • Bestimmte Früherkennungsuntersuchungen
    • Die Haartransplantation
    • Potenzmittel, wie zum Beispiel das Medikament „Viagra“
    • Bestimmte Impfungen, wie die Grippeimpfung oder die Impfung im Rahmen einer Reise
    • Die Leistungen von Heilpraktikern

    Diese Liste enthält noch viele andere Punkte, die zwar die Gesundheit betreffen, aber die nicht von der Kasse bezahlt werden, da es alternative, deutlich günstigere Behandlungsmethoden gibt, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.

    Der Leistungskatalog wird auch ständig erweitert, weil immer neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten auf den Markt kommen. Ein Grundsatz des Leistungskatalogs lautet daher: Zwar ist eine bestimmte Leistung grundsätzlich wirksam, aber die kostet zu viel, weil es eine gleichwertige Leistung gibt, die weniger Kosten verursacht. Wer sich zum Beispiel eine Warze im Gesicht mittels eines Lasers entfernen lassen möchte, der sollte sich im Vorfeld bei seiner Krankenkasse informieren, ob die Kasse diesen Eingriff bezahlt. In der Regel wird die Kasse den Eingriff nicht finanzieren, denn es gibt alternative Behandlungsmethoden wie beispielsweise die Vereisung, mit der die Warze ebenso sicher entfernt werden kann.

    Das Kriterium der Verhältnismäßigkeit und der Wirtschaftlichkeit wird in der Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen, besonders deutlich wird das heute schon bei der Zahnbehandlung.

    Teure Zähne

    Zahnbehandlungen zählen zu den teuersten Leistungen, die das deutsche Gesundheitswesen kennt. Wer schöne Zähne haben will, der muss dafür sehr tief in die Geldbörse greifen, denn vieles wird nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Wenn es zum Beispiel um den Zahnersatz geht, dann sind Implantate eine tolle Sache. Diese Implantate werden anstelle der echten Zähne fest im Kiefer verankert und halten ein Leben lang. Implantate sind aber auch sehr teuer und sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Die Kassen argumentieren, dass es auch noch andere Alternativen zu den teuren Implantaten gibt, die weniger aufwendig sind und die nur einen Bruchteil kosten. Für denjenigen, der gerne schöne Zähne haben möchte, ist das ein Grund sich zu ärgern, denn schließlich zahlt auch er in die Gemeinschaftskasse ein. Für die Krankenkassen ist es aus ihrer Sicht aber nicht zumutbar, dass die Solidargemeinschaft für diese teure Leistung aufkommen soll, wenn es auch günstiger geht.

    Heute sieht es so aus, dass die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten nur noch für eine medizinische Grundversorgung aufkommen muss. Alles, was darüber hinaus geht, muss jeder Einzelne selbst bezahlen, es sei denn, es gibt keine Alternative zu einem bestimmten Medikament oder zu einer Behandlungsmethode. Es ist daher immer zu empfehlen, vor einer Behandlung die Kasse oder den Arzt zu fragen, wer für die Kosten aufkommt.