Kategorie: Abnehmen

Abnehmen mit Gesundheits-Magazin.net

Würde abnehmen so schnell funktionieren wie zunehmen, dann gäbe es keine Diäten mehr und kaum jemand auf dieser Welt hätte Probleme mit seinem Gewicht. Leider ist das nicht der Fall, denn wer erfolgreich abnehmen möchte, der muss zum einen sehr viel Geduld und noch mehr Selbstdisziplin mitbringen. Es gibt unendliche viele Diäten, die dabei helfen sollen, an Gewicht zu verlieren und für jeden sollte die passende Diät dabei sein. Viele Diäten sind sehr einseitig, viele kosten richtig viel Geld und wieder andere sind so exotisch, dass man sie kaum zu Hause nachvollziehen kann. Wer ernsthaft abnehmen möchte, der muss eigentlich nichts anderes tun als auf eine gesunde und vor allen Dingen eine ausgewogene Ernährung zu achten, denn es ist fast immer die falsche Ernährung, die dafür sorgt, dass die Waage nicht in die richtige Richtung ausschlägt.

Alle, die Abnehmen wollen, müssen zunächst einmal ihre Ernährung überdenken und dann das von der Speisekarte streichen, was dick macht. Stattdessen sollten Gemüse und Obst, weißes Fleisch und Fisch, Salate und Vollkornprodukte eingekauft werden, denn wer an Gewicht verlieren will, der muss auf die Dickmacher wie Zucker und Fett achten. Zusammen mit einem gezielten Sportprogramm wird es dann einfach, ein paar Kilo zu verlieren. Was weniger zu empfehlen ist, das sind die sogenannten Crash-Diäten oder auch Nulldiäten. Diese Diäten sind nicht nur gefährlich, sie sorgen auch dafür, dass das Gewicht so schnell wieder auf den Hüften ist, wie es vorher abgenommen wurde. Schnelle Diäten helfen kurzfristig dabei, einige Pfunde zu verlieren, für einen längeren Zeitraum sind sie nicht geeignet.

  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Paha_L

  • Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Die Dukan Diät gelangt mit großen Schritten nach Europa und wurde vom französischen Arzt Dr. Pierre Dukan entwickelt. Das Konzept konnte sich in Frankreich mit Erfolg etablieren und soll über 5 Millionen Frauen dazu verholfen haben schlank zu werden. Die Dukan-Diät hat mittlerweile die Stars und Sternchen erreicht, wodurch die Medien auf das Diätkonzept aufmerksam wurden. Zu den Stars, welche auf diese Diät schwören, zählen Jennifer Lopez und Gisele Bündchen. Beide erreichten nach der Geburt ihrer Kinder ihr sportliches Aussehen und Gewicht innerhalb kurzer Zeit dank der Dukan-Diät wieder.

    Dukan-Diät verzichtet auf Kohlenhydrate

    Im Rahmen der Dukan-Diät wird zum Großteil sowohl auf Fett als auch Kohlenhydrate verzichtet und auf eine kalorienarme Ernährung geachtet. Im Gegenzug steht der Schwerpunkt auf eine sehr eiweißhaltige Ernährung und verhindert den Muskelabbau in Phasen des Heißhungers. Die gezielte Ergänzung der Nahrungsmittel mit Kleie verhindert Verstopfungen und der Darm soll besser arbeiten. Auf Obst, Gemüse und Getreide muss bei der Dukan-Diät verzichtet werden.

    Die Dukan-Diät wurde in die vier Phasen Attack-Phase, Cruising-Phase, Consolidation-Phase und Stabilisations-Phase aufgeteilt:

    Attack-Phase

    In der Attack-Phase, die 1 bis 10 Tage dauert, wird ausschließlich Nahrung mit hohem Eiweißanteil und sehr niedrigen Fettgehalt gegessen. Es kann aus einer Liste von 70 Lebensmitteln gewählt werden, die genossen werden dürfen. Zur Auswahl stehen vor allem mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Haferkleie und Weizenkleie. Die Kleie darf nur in minimalen Mengen gegessen werden. Auf Zucker, Fett, Alkohol, Gemüse und Obst wird verzichtet.

    Cruising-Phase

    Die Cruising-Phase der Dukan-Diät dauert so lange bis das Zielgewicht erreicht wurde und Gewichtsverlust von 1 Kilo pro Woche sollten es mindestens sein. Der eiweißhaltige Speiseplan wird um Gemüse erweitert, dabei wird abwechselnd Eiweißkost und Gemüse gegessen. Die Auswahl ist auf bestimmte Gemüsesorten limitiert. Die Haferkleie-Menge steigt auf 2 Esslöffel pro Tag.

    Consolidation-Phase

    Die Konsolidierungs-Phase hat ihren Fokus auf das Halten des Gewichts und soll den berüchtigten Jojo-Effekt unterbinden. Je abgenommenen Kilogramm beläuft sich diese Phase auf jeweils zehn Tage.

    Auf dem Ernährungsplan steht die Proteinkost der ersten Phase, eine tägliche Obst-Portion, wenige kohlenhydrathaltige Speisen und zwei Scheiben Vollkornbrot. Beim Obst ausgeschlossen sind Bananen, Kirschen und Trauben. Wöchentlich dürfen zwei Genuss-Nahrungsmittel auf dem Plan stehen. Einmal wöchentlich gilt es nur Eiweißnahrung einzunehmen. Die Haferkleie-Menge wird erneut gesteigert.

    Stabilisationsphase

    Die Stabilisationsphase gilt dauerhaft und beinhaltet die Nahrungsmittel der ersten Phase und drei Esslöffel Haferkleie täglich.

    Effektive Diät aber gesundheitsgefährdend

    Die Dukan-Diät gilt als effektiv, weil innerhalb relativ kurzer Zeit das angepeilte Zielgewicht erreicht werden kann. Der Erfinder des Diät-Konzepts empfiehlt während der Diät eine ausreichende Menge Wasser zu trinken, damit der Stoffwechsel auf Grund der erhöhten Zufuhr an Proteinen eine Entlastung erfährt. Der Verzicht auf Obst und Gemüse wird von vielen Ernährungsexperten als kritisch gesehen. In Früchten und Gemüse sind wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamine enthalten, die der Körper benötigt.

    Das französische Bundesministerium für Ernährung hat die Dukan-Diät als gesundheitsgefährdend eingestuft. Die Nachteile dieses Diätkonzepts sind die Hauptgründe für diese Einstufung. Nach Ansicht von Dr. Dukan würden die Vorteile die Nachteile jedoch ausgleichen. Vor allem für Personen mit Diabetes und Übergewicht sei die Dukan-Diät nach Einschätzung ihres Erfinders geeignet.

    Bild: © Depositphotos.com / alex9500

  • 177 Millionen Menschen mit Übergewicht bis 2025

    177 Millionen Menschen mit Übergewicht bis 2025

    Die Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen wird nach einem Bericht der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) bis zum Jahr 2025 auf weltweit 177 Millionen Menschen steigen, wenn keine Maßnahmen zur Verhinderung dieser Entwicklung in Angriff genommen werden. Insgesamt wird es in zehn Jahren insgesamt 2,7 Milliarden Menschen auf dem Globus geben, die übergewichtig sind und davon würden rund 177 Millionen, die an einem schweren Übergewicht leiden und eine Therapie erfordere. In Deutschland sind 33 Prozent der Männer und jede zweite Frau von Übergewicht betroffen.

    Übergewicht erhöht Risiko zahlreicher Krankheiten

    Als Übergewicht gilt ein Body-Mass-Index ab 25 und Fettleibigkeit besteht ab einem BMI-Wert von 30. Das Risiko eine Krankheit, wie Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Krebs zu erleiden, steigt mit dem Körpergewicht. Je höher das Körpergewicht ist, desto stärker steigt das Risiko eine der genannten Krankheiten zu bekommen. Allein in Deutschland sind sechs Millionen Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen. In einem Zeitraum von 35 Jahren kam es zu einer Verzweifachung der Prävalenz von Adipositas und ist dem Bericht zufolge eine erschreckende negative Tendenz auf unserem Planeten. Gegen diese Entwicklung müssen von Seiten der Regierungen entsprechende Maßnahmen erlassen werden.

    Politik ist gefragt

    Die Politik ist zur Lösung des Problems der weltweit wachsenden Adipositas und den damit verbundenen Risiken für die Gesundheit der Menschen aufgefordert. Die DAG empfiehlt wirksame Präventionsmaßnahmen. Als ersten Punkt ein Werbeverbot von Lebensmitteln mit einem hohen Fettanteil oder Zuckergehalt, deren Zielgruppe vor allem Kinder und Jugendliche sind. Das Werbeverbot sollte im Kinder- und Jugendschutzgesetz verankert werden. Besonders die Werbung der Fasfood-Ketten und Süßwarenhersteller verleiten junge Menschen dazu fettreiche oder zuckerhaltige Nahrung zu kaufen.

    Die zweite Präventionsmaßnahme sieht verpflichtende Qualitätskriterien in Kindergärten und Schulen aller Bundesländer in der Ernährung vor. Die dritte vorbeugende Maßnahme sieht die Vergünstigung gesunder Lebensmittel durch Subventionen vor, während ungesunde Nahrungsmittel per Zucker-Fett-Steuer verteuert werden sollten. Der vierte präventive Schritt beschäftigt sich mit der Bewegung. Mindestens einmal pro Tag sollten sich Schüler an jeder Schule bewegen und so dem herrschenden Bewegungsmangel entgegenwirken.

    Gesundheitsfördernde Kommunen und Lebenswelten sollten auf Empfehlung der DAG geschaffen werden. In den Regelleistungskatalogen der Krankenkassen sollten Gewichtsmanagementmaßnahmen aufgenommen werden, um übergewichtige Menschen dabei zu unterstützen gesünder zu leben.

    Gesunde Ernährung und Sport

    Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind der Schlüssel zu einer Reduzierung des Übergewichts. Das Übergewicht kann mittels einer Ernährungsumstellung und Sport langsam gesenkt werden. Das körperlich wie seelische Wohlbefinden steigt mit jedem verlorenen Kilogramm Körpergewicht. Wer sich gesund ernährt und sich sportlich betätigt, lebt nicht nur länger. sondern hat einfach mehr Lebensfreude.

    Die Krankenkassen bezuschussen die Teilnahme an Fitnesskursen und Diätprogrammen. Im Rahmen einer Ernährungsumstellung ist die Inanspruchnahme einer Ernährungsberatung sehr hilfreich. Der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke, fettreiche Nahrung und allgemein ungesunde Lebensmittel kann sich langfristig positiv auf das gesamte Lebens auswirken.

    Bild: © Depositphotos.com / lightpoet

  • Abnehmen nach Ernährungsplan

    Abnehmen nach Ernährungsplan

    Der sichere Weg zur schlanken Figur

    Wer abnehmen will, der hat ein klares Ziel vor Augen, nur der Weg, der zu diesem Ziel führen soll, den können nur die wenigsten genau definieren, wenn sie abnehmen wollen. Abnehmen – das klingt leicht, leider ist es das nicht, denn wenn abnehmen so einfach wäre wie zunehmen, dann gäbe es keine Diäten mehr. Selbst wenn einerseits die Motivation hoch ist, jedoch andererseits die neue Bikinimode lockt, ist es oft ein schwerer Weg, um die ungeliebten Kilos wieder loszuwerden. Wer es sich einfacher machen will, der sollte sich professionelle Hilfe suchen, einen Ernährungs- und Bewegungsplan erstellen lassen und dann gezielt abnehmen.

    Richtig essen mit einem Ernährungsplan

    Es ist bekannt, dass Abnehmen nur über die richtige Ernährung funktioniert. Dabei geht es aber nicht nur darum einfach Lebensmittel wegzulassen, weil sie zu viel Zucker oder zu viel Fett enthalten, es ist vielmehr wichtig, die Nahrungsmittel richtig zusammenzustellen, damit die Ernährung ausgewogen wird. Es macht wenig Sinn, einfach auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, besser ist es, sich die Nahrung nach einem Bausteinsystem richtig zusammenzustellen. Dabei kann ein professioneller Coach helfen, der einen immer individuellen Ernährungsplan aufstellt. Ein professioneller Ernährungsplan berücksichtigt den persönlichen Stoffwechsel, das Alter, das Geschlecht und auch wie sportlich aktiv derjenige ist, der abnehmen will. Richtig abnehmen ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt und ohne dass Muskelmasse abnimmt – das ist das Ziel eines persönlichen Ernährungsplans.

    Abnehmen mit Sport

    Sicher ist es möglich, auch ohne Sport mit der richtigen Ernährung Pfunde zu verlieren, aber es dauert deutlich länger, bis sich der gewünschte Erfolg endlich einstellt. Die meisten möchten beim Abnehmen schnell sichtbare Ergebnisse sehen und wenn es zu lange dauert, dann sinkt die Motivation und die Kilos sind schneller auf den Hüften, als sie verschwunden sind. Sport sorgt dafür, dass die Kalorien schneller verbrannt werden, Sport ist aber nicht nur eine gute Sache, wenn es ums Abnehmen geht. Sport hält Körper und Geist fit, Sport lenkt ab und macht zudem sehr viel Spaß. Aber welcher Sport ist der richtige? Laufen, Rad fahren, Schwimmen oder doch das Fitnessstudio? Auch hier kann ein professioneller Coach helfen und einen Bewegungsplan aufstellen, der wie ein Ernährungsplan, immer individuell ist.

    Abnehmen oder Muskelmasse aufbauen mit einem Ernährungsplan?

    Die richtige Ernährung spielt nicht nur beim Abnehmen eine entscheidende Rolle, auch wenn Muskelmasse aufgebaut werden soll, dann ist die Ernährung ein wichtiger Faktor, denn das Stemmen von Gewichten allein reicht nicht aus, um die Muskeln perfekt in Szene zu setzen. Allerdings unterscheiden sich die Ernährungs- und Fitnesspläne eines normalen Freizeitsportlers von denen eines Bodybuilders, denn jeder verfolgt ein anderes Ziel. Die Seite http://die-trainerin.de/ueber-uns/ernaehrungsplan-und-abnehmen/ informiert ausführlich darüber, wo die Unterschiede liegen und was im jeweiligen Fall Priorität hat. Sportler wollen ihre Leistungen verbessern, fitter werden und dabei abnehmen. Bodybuilder wollen ihre Muskeln kompakter machen, und das funktioniert nur mit einem gezielten Training und der richtigen Ernährung.

    Erfolge erzielen

    Die meisten Diäten scheitern nicht am festen Willen, sie scheitern vielmehr an vielen alltäglichen Kleinigkeiten. Es müssen zum Beispiel bestimmte Lebensmittel eingekauft werden, oder es gibt komplizierte Rezepte und die Zubereitung eines Mittagsessens kostet zu viel Zeit. Vor allem für alle, die berufstätig sind, ist es oftmals unmöglich, einen Diätplan einzuhalten, zudem fehlt vielen für eine sportliche Betätigung die Zeit, weil ihr Tagesprogramm kaum Lücken lässt. Wenn der Ernährungsplan oder das Sportprogramm aber von einem Personaltrainer perfekt auf die Wünsche zugeschnitten werden, dann fallen Abnehmen und Sport leicht, denn es gibt eine feste Struktur, einen Rahmen, der es einfacher macht, sich zu orientieren.

    Bild: © Depositphotos.com / stockasso

  • Abnehmen beginnt im Kopf

    Abnehmen beginnt im Kopf

    Auf der ganzen Welt leiden Millionen Menschen an Übergewicht, besonders in den Industrieländern ist die Adipositas weit verbreitet und belastet die Gesundheitssysteme mit Zusatzkosten in Milliardenhöhe. Eine Diät zu beginnen bedeutet für die Mehrzahl der Übergewichtigen eine Qual und enorme Herausforderung. Der Gedanke an das Abnehmen bereitet zwar Freude, aber meistens bleibt es bei einem Versuch und die Diät wird abgebrochen. In der Folge bleibt das aktuelle Gewicht bestehen verbunden mit einem Risiko an Diabetes, Herzkrankheiten und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erkranken. Das Abnehmen beginnt im Kopf und sollte verinnerlicht werden, um erfolgreich eine Gewichtsreduktion zu erzielen.

    Denken und handeln

    Im Vorfeld einer geplanten Gewichtsabnahme empfiehlt sich die Konsultation beim Hausarzt, der einen dabei unterstützt das richtige Abnehmprogramm zu wählen. Die Krankenkassen bezuschussen Diäten und den Besuch von Fitnesskursen. Eine Anfrage bei der Krankenkasse gibt Klarheit darüber, ob ein Zuschuss zu einem Kurs gewährt werden oder eine Erstattung der Teilnahmegebühr möglich ist. Sind alle Fragen geklärt kann mit dem Abnehmen im Rahmen einer Diät begonnen werden.

    Eine Diät ist mit einer Ernährungsumstellung verbunden und hier kann ein Ernährungsberater behilflich sein die richtige Balance in der eigenen Ernährung zu finden. Der Ernährungsberater analysiert bei einem Gespräch die Essgewohnheiten und erstellt einen Ernährungsplan. Gesunde Nahrungsmittel sind die Grundlage für ein gesundes Körpergewicht und bereits beim Lebensmitteleinkauf gilt es darauf zu achten, welche der Lebensmittel in den Einkaufskorb gelegt werden.

    Folgende Regeln sollten beim Lebensmitteleinkauf eingehalten werden:

    • Nie mit leeren Magen einkaufen – Verleitet zum Kauf unnötiger Lebensmittel
    • Festes Budget für Einkauf
    • Regale mit Süßigkeiten ignorieren
    • Frische Lebensmittel einkaufen
    • Verzicht auf Fertiggerichte

    Die Wahl der Lebensmittel sind entscheidend für den Ernährungsplan und einer damit verbundenen gesünderen Lebensweise. Viel Obst und Gemüse gehören ebenso in den Einkaufskorb, wie alternative Lebensmittel.

    Alternative Lebensmittel und Bewegung

    Was sind alternative Lebensmittel? Alternative Lebensmittel ersetzen ungesunde Nahrungsmittel und der Einkauf könnte zum Beispiel so aussehen:

    • Dinkelmehl statt klassisches Mehl (Type 405, 450)
    • Stevia, Ahornsirup oder Honig statt normalen Haushaltszucker
    • Chia-Samen als Eiersatz
    • Leinsamen

    Die Kosten für diese und weitere alternative Lebensmittel sind zwar höher, aber im Gegenzug ernährt man sich gesünder. Vor allem die Chia-Samen tragen langfristig zu einer Gewichtsreduktion bei, weil sie ein Sättigungsgefühl von drei bis fünf Stunden erzeugen. Der Kauf eines Turbomixers, wie dem Personal Blender PB 350 XL, bereichert die Küche um ein wertvolles Gerät. Mit einem Turbomixer können Mehl gemahlen, Smoothies und Milchshakes hergestellt werden. Das eigene Mehl kann aus verschiedensten Quellen, wie Leinsamen, Dinkelkorn, Haferflocken oder Weizenkleie gemixt werden, um eine gesunde Alternative zum ungesunden industriell gefertigten Mehl aus der Tüte zu erhalten.

    Die Schwerpunkte einer Diät bzw. gesunden Lebensweise bilden eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Die Bewegung kann aus einem Spaziergang, Teilnahme an einem Zumba-Kurs, Radtour oder Schwimmen bestehen. Generell hat jeder Mensch andere Vorlieben beim Sport und Bewegung. Eine regelmäßige Bewegung, egal in welcher Form, führt zu zusammen mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung zu einer Gewichtsabnahme. Wer seine Sportart gefunden hat, der hat auch beim Abnehmen Spaß.

    Bild: © Depositphotos.com / lanakhvorostova

  • Warum war abnehmen früher einfacher als heute?

    Warum war abnehmen früher einfacher als heute?

    Nach dem Krieg waren alle Menschen zwangsläufig schlank, denn die Vergabe von Lebensmitteln war durch Lebensmittelkarten stark begrenzt, und wer nicht zum „Hamstern“ fahren konnte, der musste sich mit dem begnügen, was da war, und das war sehr wenig. Erst nach der Währungsreform und mit dem Wirtschaftswunder legten die Deutschen wieder an Gewicht zu, heute, 70 Jahre später, sind 59 % der Frauen und 79 % der Männer in Deutschland zu dick. Was aber erstaunlich ist, das ist die Tatsache, dass es heute deutlich schwerer ist, abzunehmen, als das noch in den 1980er Jahren der Fall war. Woran liegt das und warum fällt es 2015 bei der gleichen Anzahl an Kalorien und mit der gleichen sportlichen Aktivität so schwer, Gewicht zu verlieren?

    Eine neue Studie

    Warum es heute schwerer ist abzunehmen als noch vor 30 Jahren – diesem Phänomen wollten kanadische Wissenschaftler auf die Spur kommen und begannen vor 35 Jahren mit einer Langzeitstudie. Für diese Studie der York-Universität in Toronto wurden 36.000 Menschen zu ihren Essgewohnheiten befragt und von 14.000 dieser Studienteilnehmer wurden zudem die sportlichen Aktivitäten in diesem Zeitraum dokumentiert. Für die Studie war unter anderem die Zahl der Kalorien relevant, aber auch das Verhältnis der sogenannten Makronährstoffe wie Kohlehydrate, Proteine und Fett. Als die Studie jetzt ausgewertet wurde, kam es zu einem verblüffenden Ergebnis, denn der Body-Mass-Index der Studienteilnehmer steigt sowohl was die Menge an Kalorien als auch was die Menge an Kohlehydraten angeht, zwischen 10 % und 14 % an. Der Anteil an Fett und Proteinen schrumpfte hingegen um bis zu 9 %. Allerdings wurden die Studienteilnehmer im Verlauf der Jahre immer sportlicher, dieser Wert stieg bei den Männern um 47 %, bei den Frauen sogar um 120 % an. Erstaunlich ist aber, dass der Body-Mass-Index kontinuierlich gestiegen ist und der Sport es nicht geschafft hat, das Plus an Kalorien auszugleichen.

    Die Auswahl ist größer geworden

    Ein Grund, warum es heute schwerer ist abzunehmen als noch vor 35 Jahren, ist das übergroße Angebot an Nahrungsmitteln. Zwar musste auch in den 1980er Jahren niemand darben, aber das Angebot heute ist immens groß. Dazu kommt, dass sich die Esskultur in diesem Zeitraum komplett verändert hat, denn Essen ist in jeder Form, rund um die Uhr für jeden verfügbar. Es gibt immer mehr Menschen, die bewusst oder ungewollt alleine leben, und für diese Gruppe kommen mehr und mehr Fertiggerichte auf den Markt, die zu viele Kalorien und zu wenig Nährwerte haben. Süßigkeiten werden in einer riesigen Menge in jedem Supermarkt angeboten und auch die wachsende Zahl der Fast Food Restaurants ist mit ein Grund, warum das Abnehmen heute deutlich schwerer ist als früher.

    Der Körper hat sich angepasst

    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und der Körper passt sich an alle Lebenslagen problemlos an. So ist die kanadische Studie auch zu dem Ergebnis gekommen, dass sich zum Beispiel die Darmflora der Probanden im Verlauf dieser 35 Jahre verändert hat, um die neuen Nahrungsmittel verarbeiten zu können, die es heute gibt. Das Leben heute unterscheidet sich aber auch in anderen Bereichen von dem Leben, das die Menschen in den 1980er Jahren geführt haben. Der berufliche Stress ist gewachsen, was in der Folge zu einem veränderten Schlafverhalten führt, das alltägliche Leben ist hektischer geworden, der Leistungsdruck ist permanent gestiegen und schon Kinder müssen sich heute einem veränderten Lebensrhythmus anpassen. In den Nahrungsmitteln von heute sind zudem immer mehr schädliche Stoffe zu finden, die den Körper zwingen, sich umzustellen, um damit fertig zu werden.

    Abnehmen ist mehr als nur Kalorien zählen, abnehmen setzt damals wie heute auch Disziplin voraus und den Mut, die Einstellung zum Essen und zur Nahrung radikal zu ändern.

    Bild: © Depositphotos.com / valuavitaly