Kategorie: Abnehmen

Abnehmen mit Gesundheits-Magazin.net

Würde abnehmen so schnell funktionieren wie zunehmen, dann gäbe es keine Diäten mehr und kaum jemand auf dieser Welt hätte Probleme mit seinem Gewicht. Leider ist das nicht der Fall, denn wer erfolgreich abnehmen möchte, der muss zum einen sehr viel Geduld und noch mehr Selbstdisziplin mitbringen. Es gibt unendliche viele Diäten, die dabei helfen sollen, an Gewicht zu verlieren und für jeden sollte die passende Diät dabei sein. Viele Diäten sind sehr einseitig, viele kosten richtig viel Geld und wieder andere sind so exotisch, dass man sie kaum zu Hause nachvollziehen kann. Wer ernsthaft abnehmen möchte, der muss eigentlich nichts anderes tun als auf eine gesunde und vor allen Dingen eine ausgewogene Ernährung zu achten, denn es ist fast immer die falsche Ernährung, die dafür sorgt, dass die Waage nicht in die richtige Richtung ausschlägt.

Alle, die Abnehmen wollen, müssen zunächst einmal ihre Ernährung überdenken und dann das von der Speisekarte streichen, was dick macht. Stattdessen sollten Gemüse und Obst, weißes Fleisch und Fisch, Salate und Vollkornprodukte eingekauft werden, denn wer an Gewicht verlieren will, der muss auf die Dickmacher wie Zucker und Fett achten. Zusammen mit einem gezielten Sportprogramm wird es dann einfach, ein paar Kilo zu verlieren. Was weniger zu empfehlen ist, das sind die sogenannten Crash-Diäten oder auch Nulldiäten. Diese Diäten sind nicht nur gefährlich, sie sorgen auch dafür, dass das Gewicht so schnell wieder auf den Hüften ist, wie es vorher abgenommen wurde. Schnelle Diäten helfen kurzfristig dabei, einige Pfunde zu verlieren, für einen längeren Zeitraum sind sie nicht geeignet.

  • Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Kaffee ist der beliebteste Muntermacher am Morgen und in vernünftigen Mengen genossen, ist Kaffee auch gesund. Aber kann Kaffee dabei helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden? Ein neuer Trend aus den USA sagt ja, aber es sollte grüner Kaffee sein. Bekanntlich finden die Trends, die aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen, sehr schnell den Weg über den Ozean und es ist zu vermuten, dass auch der neue Diät Trend bald in Deutschland viele Fans findet. Was aber ist grüner Kaffee und was macht ihn zu einem Schlankmacher?

    Was ist grüner Kaffee?

    Die meisten werden Kaffee in Pulverform oder in Form von ganzen Bohnen kennen und beide Varianten haben eine tiefbraune Farbe. Wenn Kaffee aber noch roh, also noch nicht geröstet ist, dann ist er grün und schmeckt leider auch nicht so aromatisch wie gerösteter Kaffee. Grüner Kaffee ist eigentlich ungenießbar, denn er schmeckt sehr sauer und wird deshalb auch nicht als Heißgetränk genutzt. Erhältlich ist grüner Kaffee als Nahrungsergänzungsmittel, er kann wie Tee in Aufgussbeuteln gekauft werden, ist aber auch als kleiner Snack zum Knabbern sehr beliebt. In den USA wird grüner Kaffee in Kapseln gefüllt und gilt als der neue Geheimtipp, wenn es ums Abnehmen geht.

    Mit Vorsicht zu genießen

    button2-grünerkaffee

    Unreifer Kaffee enthält Chlorogensäure und diese spezielle Säure soll effektiv dabei helfen, an Körperfett zu verlieren. Die Universität Scranton in Pennsylvania führte zusammen mit dem MVJ Medical College am Research Hospital im indischen Bangelore eine Studie mit jeweils acht übergewichtigen Männern und Frauen im Alter zwischen 22 und 46 Jahren durch. Die Studienteilnehmer bekamen sechs Wochen lang dreimal am Tag eine Dosis von 350 Millilitern Chlorogensäure in Kapselform, weitere sechs Wochen nur zweimal täglich die gleiche Dosis und noch einmal sechs Wochen lang ein Placebo. Die Reihenfolge, in der die Kapseln verabreicht wurden, war zufällig und zwei Wochen lang wurden gar keine Kapseln eingenommen. Das Ergebnis klingt nicht gerade vielversprechend, denn das durchschnittliche Körpergewicht von 72 Kilogramm verringerte sich nach sechs Wochen um nur zwei Kilogramm. In den sechs Wochen, in denen nur die geringe Dosis gegeben wurde, sank das Gewicht um magere anderthalb Kilogramm und in den Placebo Wochen nahmen die Probanden 300 Gramm zu.

    Wie schädlich ist grüner Kaffee?

    Mediziner zweifeln die Ergebnisse der Studie an, und als sich dann noch heraus stellte, dass die Daten manipuliert wurden, sahen sich die Kritiker bestätigt. Jetzt gibt es eine neue Studie, die allerdings mit Mäusen durchgeführt wurde und diese Studie zeigt, dass die Chlorogensäure schädlich für die Gesundheit ist. Die Mäuse, die ein Gramm Chlorogensäure in einem Kilogramm Futter aßen, hatten am Ende der Studie Symptome, die auf eine Fettleber und auf Diabetes hinwiesen. Damit steht fest, dass die Kapseln mit dem Pulver aus grünem Kaffee zum einen die Kilos nicht wie gewünscht purzeln lassen und zum anderen auch noch die Gesundheit angreifen. Die Chlorogensäure im grünen Kaffee entfaltet ihre Wirkung bereits im Darm und verhindert, dass Glucose ins Blut gelangt. Wird grüner Kaffee regelmäßig nach einer Mahlzeit getrunken, senkt das auf Dauer den Blutzucker-Spiegel, aber das Gewicht verringert sich kaum.

    Bild: © Depositphotos.com / levkro

  • Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Die Deutschen werden immer dicker, aktuell hat über die Hälfte der Bürger Übergewicht. Schuld an diesem Dilemma sind auch die sogenannten Light-Produkte, denn sie versprechen etwas, das sie nicht halten können. Weniger Zucker, weniger Fett und damit auch weniger Kalorien sollen Light-Produkte enthalten, aber in den meisten Fällen handelt es sich um Mogelpackungen. Es sind vor allen die Ersatzstoffe, die den Zucker und das Fett ersetzen sollen, die massiv dafür sorgen, dass die Zeiger auf der Waage steigen, anstatt zu sinken.

    Wie light sind Light-Produkte?

    Vor allem die vermeintlichen Dickmacher wie zum Beispiel Butter, Mayonnaise oder auch Getränke, stehen bei den Light-Produkten im Fokus. Die Hersteller gaukeln den Verbrauchern vor, dass sie auf nichts verzichten müssen, denn es gibt schließlich alles auch in Light. Voller Geschmack, aber weniger Kalorien, das verspricht die Lebensmittelindustrie und lügt dabei, dass sich die Balken biegen. Am Beispiel der Leichtmargarine lassen sich diese Light-Versprechen schnell als Lüge entlarven, denn wer meint, mit einer leichten Margarine abzunehmen, der wird enttäuscht werden. Die Hersteller ersetzen bei der vermeintlich schlanken Margarine das Fett einfach durch Wasser, da aber Wasser nicht bissfest ist, muss es mit Bindemittel vermischt werden. Das wäre nicht weiter schlimm, nur dass die Bindemittel aus dem Chemielabor stammen, und auf der Basis von reinen Kohlehydraten hergestellt werden, die bekanntlich dick machen.

    Die Zuckerlüge der Light-Produkte

    Neben Fett spielt der Zucker bei den meisten Light-Produkten eine wichtige Rolle. Wer abnehmen will, der darf nicht zu süß essen. Die Lebensmittelindustrie reagiert auch hier nach Wunsch und bringt Light-Produkte auf den Markt, in denen jede Menge Zusatzstoffe zu finden sind. So findet sich Stevia anstatt Zucker im Erfrischungsgetränk, denn Stevia hat keine Kalorien, ist aber schädlich für die Gesundheit, wenn es überdosiert wird. Mediziner raten dazu, nicht mehr als vier Milligramm Stevia pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen, alles, was darüber hinaus geht, ist bedenklich. Für die Gesundheit schädlich sind aber auch Zuckeralkohole wie Xylit, Lactit oder Maltit. Diese sind ebenfalls in großen Mengen vor allem in Getränken, Eis oder Süßspeisen zu finden, die als Light-Produkte angeboten werden. Zuckeralkohole können zu massiven Magen- und Darmproblemen führen und die Hersteller müssten eigentlich Warnhinweise auf diesen Light-Produkten anbringen.

    Das Problem mit den Gutachten

    Es gibt zahlreiche Gutachten zu vielen Light-Produkten, die meist den Tenor haben, dass diese Produkte dabei helfen, abzunehmen und dass sie in keinem Fall schädlich für die Gesundheit sind. Viele Verbraucher orientieren sich an diesen Gutachten und kaufen mit ruhigem Gewissen Light-Produkte und sind überzeugt, sich auf diese Weise gesund zu ernähren. Oftmals ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn was die meisten Verbraucher nicht wissen, ist, dass nur wenige Gutachten wirklich neutral sind, die Mehrzahl wird von den jeweiligen Herstellern in Auftrag gegeben. Ein Gutachter, der von einem Lebensmittelhersteller beauftragt und auch bezahlt wird, kann also kaum objektiv sein und wird immer so bewerten, wie der Auftraggeber es gerne haben möchte.

    Alle, die erfolgreich abnehmen wollen, sollten mit einem Ernährungsberater sprechen und einen gezielten und individuellen Ernährungsplan aufstellen lassen. Abnehmen mit Light-Produkten funktioniert leider nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / Taden1

  • Übergewicht bei Kindern – warum Einzelkinder dicker sind

    Übergewicht bei Kindern – warum Einzelkinder dicker sind

    Dass die Kinder von heute deutlich dicker sind als früher, das ist eine bekannte Tatsache. Besonders dick sind aber Kinder, die entweder als Einzelkinder oder als Erstgeborene aufwachsen. Eine neue Studie hat jetzt herausgefunden, warum das Übergewicht bei Kindern vor allem diese beiden Gruppen trifft. Nach der aktuellen Studie zum Thema Übergewicht bei Kindern, ist das ältere Kind immer dicker als das jüngste Kind, und auch Einzelkinder werden besonders gut ernährt und bringen daher häufig zu viel auf die Waage.

    Jedes fünfte Kind

    Mittlerweile ist jedes fünfte Kind in Deutschland zu dick, in der Gruppe der Sieben- bis Zehnjährigen sind es sogar 15 %. Das zeigt die neue Studie, die sich mit dem Übergewicht bei Kindern befasst. Deutschland liegt damit im internationalen Trend, denn besonders in den führenden Industrienationen werden die Kinder immer dicker. In der Regel wird sowohl die falsche Ernährung als auch zu wenig Bewegung dafür verantwortlich gemacht, wenn Kinder zu dick sind, die neue Studie der Universität von Auckland/Neuseeland betrachtet das Übergewicht bei Kindern von einer anderen, völlig neuen Seite. Für die Studie wurden die Gewichts- und Gesundheitsprotokolle von 30.000 Frauen in einem Zeitraum von 20 Jahren ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass die Frauen, die als Einzelkinder aufgewachsen sind oder die als Erstgeborene auf die Welt kamen, ein um bis zu 30 % höheres Risiko hatten, übergewichtig zu werden. Aus früheren Studien war bereits hervorgegangen, dass das auch auf Männer zutrifft.

    Die möglichen Ursachen von Übergewicht bei Kindern

    Nicht selten verläuft die erste Schwangerschaft nicht so problemlos wie die folgenden Schwangerschaften, und das erste Kind leidet häufig unter einem leichten Ernährungsmangel. In der Folge verändert sich der Stoffwechsel des Kindes, und der noch kleine Organismus legt mehr Fettzellen an, die das Kind auch später nicht mehr so schnell wieder los wird. Für die These spricht auch die Tatsache, dass das erstgeborene Kind und auch das Einzelkind sehr viel mehr Zuwendung der Eltern bekommen und gut gefüttert werden. So lässt sich das Übergewicht bei Kindern erklären.

    Die Familien werden kleiner

    Die Familien werden auch in Deutschland immer kleiner. Heute hat jede dritte Mutter nur noch ein Kind und Familien, die zwei oder mehr Kinder haben, werden immer weniger. Forscher sehen zwischen der Ein-Kind-Familie und der Tatsache, dass die Kinder immer dicker werden, einen deutlichen Zusammenhang, und Ernährungswissenschaftler weltweit haben keinen Zweifel daran, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Je kleiner die Familien sind, umso größer ist das Risiko, dass die Kinder zu viel auf die Waage bringen.

    Auch die Eltern werden dicker

    Eine weitere verblüffende These der aktuellen Studie ist, dass nicht nur die Erstgeborenen und die Einzelkinder immer dicker werden, auch die Eltern legen zu. Da die Eltern ihrem Kind nur das Beste bieten möchten, steigt nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Ernährung. Die Nahrung wird gehaltvoller, fetter und macht daher auch schneller dick. Dazu kommt, das besonders in den ersten Lebensmonaten des Kindes die Eltern nicht mehr die nötige Zeit finden, um sportlich aktiv zu sein, und auch das führt dann letztendlich zu Übergewicht.

    Bild: © Depositphotos.com / londondeposit

  • Abnehmen mit Chia-Samen

    Abnehmen mit Chia-Samen

    Wer abnehmen will, ist nicht selten auf der Suche nach gesunden Methoden, die nicht nur den gewünschten Effekt mit sich bringen, sondern auch den Körper schonen. Ein Mittel der Natur, dass die Gewichtsabnahme fördert, gesund ist und obendrauf auch noch gut schmeckt und vielseitig einsetzbar ist, ist Chia. Mit Chia-Samen abnehmen bedeutet, auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten und seinem Körper etwas Gutes zu tun.

    Chia-Samen sind besonders reich an Ballaststoffen und daher außerordentlich gesund. Das Geheimnis der Samen: Sie quellen in Verbindung mit Wasser oder Früchten innerhalb kürzester Zeit und vergrößern sich dadurch um ein Vielfaches. Wer sich eine kleine Packung Chia-Samen kauft, wird überrascht sein, wie ergiebig diese ist und wie satt die kleinen Körnchen doch machen.

    Und noch besser: Chia-Samen machen nicht nur schnell satt, sie sättigen auch für eine lange Zeit. Dieses natürliche Abnehm-Mittel eignet sich also sowohl zur Zubereitung von kleinen Zwischen-Snacks als auch vollwertigen Mahlzeiten.

    Das unscheinbare Superfood

    Betrachtet man Chia, kann man sich kaum vorstellen, was alles in den kleinen Samen steckt. Die gräulichen Kerne erinnern auf den ersten Blick an Mohn und erwecken nicht den Eindruck einer nahrhaften Nahrungsquelle. Wer bei Chia-Samen aber an trockenes Vogelfutter denkt, der irrt sich. Das Geheimnis des Superfoods liegt in seiner Eigenschaft, zu quellen.

    Kamen die Samen erst einmal mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in Berührung, quellen sie und wachsen auf ein Vielfaches an. Der daraus entstehende „Brei“ kann für viele verschiedene Speisen verwendet werden. Wer die Chia-Samen roh essen möchte, kann dennoch von der beeindruckenden und vor allem sattmachenden Wirkung profitieren, da die Samen nachträglich im Magen quellen und dadurch ebenfalls ein Sättigungsgefühl erzeugen. Aus diesem Grund ist Chia perfekt für eine Diät.

    Chia-Samen sind kohlenhydrat-arm und enthalten kein Fett. Dem gegenüber stehen zahlreiche Inhaltsstoffe, die nicht nur gesund sind, sondern Sie auch bei Ihrem Vorhaben abzunehmen, unterstützen werden. Dazu gehören:

    • Ballaststoffe
    • Omega3-Fettsäuren
    • Proteine
    • Vitamin B
    • Kalzium
    • Eisen
    • Magnesium
    • Selen

    Die vielseitige Verwendung von Chia-Samen

    Wenn Sie das Internet nach Rezepten mit Chia-Samen durchsuchen, werden Sie erstaunt sein, wie viele Ergebnisse sich Ihnen offenbaren. Chia kann nicht nur pur gegessen werden, sondern ist auch eine hervorragende Ergänzung zu Obst-, Joghurt- und Quarkspeisen. Auch Salate, Müslis und Suppen können mit Chia-Samen aufgepeppt werden. Rezepte mit Chia-Samen sind eine perfekte Inspirationsquelle und helfen dabei, zu verstehen, wie vielseitig das Saatgut ist und auf welche Weisen man es einsetzen kann.

    Eines der beliebtesten Rezepte für Chia-Samen ist der sogenannte Chia-Pudding. Dieser, ein wenig an Haferschleim erinnernde Brei kann entweder pur oder in Kombination mit frischem Obst gegessen werden.

    Leckeres Rezept für Chia-Pudding

    Zutaten:

    • 1 EL Chia-Samen
    • 50 ml Mandelmilch oder fettarme Kuhmilch
    • 100 ml Naturjoghurt
    • Haferflocken

    Zubereitung:

    Verrühren Sie die Chia-Samen mit der Mandel- oder Kuhmilch und lassen Sie die Masse rund eine Stunde stehen, damit die Samen quellen kann. Anschließend müssen Sie nur noch den Naturjoghurt unterrühren und den Pudding mit verschiedenen Früchten garnieren. Wenn der Pudding zu flüssig ist, können Sie ihn mit ein paar Haferflocken „eindicken“.

    Dieses Rezept für Chia-Pudding ist nur eines von vielen. Sie können das Gericht auch mit Kokosflocken, gemahlenen Nüssen oder anderen Zutaten verfeinern oder einen Schoko-Chia-Pudding machen. Die meisten Rezepte für Chia-Samen sind vegan und fettarm.

    Wenn Sie auf der Suche nach Chia-Samen für Ihre gesunde, sattmachende und entschlackende Küche sind, werden Sie unter anderem im Reformhaus oder im Online-Handel fündig. Auch viele Spezial-Geschäfte, die sich zum Beispiel auf das Anbieten veganer Kost spezialisiert haben, haben die Chia-Samen längst in ihr Sortiment aufgenommen. Der Kilo-Preis von Chia liegt derzeit bei rund 30 Euro. Die Samen sind jedoch auch in kleineren Mengen erhältlich und wie bereits erwähnt sehr ergiebig.

    Chia-Samen: Das Powerfood der Maya und Azteken

    Chia hat seinen Ursprung in Mittelamerika. Bereits die alten Völker der Maya und Azteken wussten um die Wirkung des Superfoods. Chia war nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern stärkte die Krieger der Völker vor wichtigen Kämpfen. Um sich auf diese vorzubereiten und Kraft zu tanken, nahmen die Maya und Azteken zwei Esslöffen Chia-Samen zu sich, die sie zuvor in Wasser quellen ließen. Überlieferungen zu Folge sättigte diese Kost die Krieger ganze 24 Stunden lang und gab ihnen Kraft, um den Feind zu besiegen.

    Bild: © Depositphotos.com / fritzundkatze

  • Entschlackungskur macht wieder fit

    Entschlackungskur macht wieder fit

    Eine Entschlackungskur hat nicht nur den Vorteil einer Gewichtsabnahme, nein man bringt seinen Körper auch einfach wieder auf Vordermann. Schon bei der ersten Entschlackung spüren die meisten eine deutliche Verbesserung des eigenen Körper Gefühls. Natürlich spielen bei vielen Menschen auch die Pölsterchen eine große Rolle, die endlich verschwinden sollen. Aber bei einer Entschlackungskur werden vor allem die Organe entlastet und die zahlreichen Gifte werden aus dem Körper transportiert. Zahlreiche Vitalstoffe und Antioxidantien tun ihrem Körper einfach gut, Natürlich sollte niemand denken, dass man mit einer Entschlackungskur die Traumfigur erlangt und diese auch ein Leben lang hält. Aber als Einstieg in ein besseres Leben ist dies sicher der beste Weg. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können sie durchaus sehr schnell zur Traum Figur finden.

    Pudelwohl fühlen kann so einfach sein!

    Fühlt man sich täglich träge und müde wird es höchste Zeit, endlich etwas zu ändern. Natürlich wirkt sich eine Entschlackungskur sehr positiv auf ihren Körper und ihr Wohlbefinden aus.
    Was sind eigentlich Schlacken?

    Das Wort Entschlackungskur kennt wahrscheinlich jeder. Aber was sind eigentlich Schlacken? Ganz unterschiedliche Stoffe im Körper werden allgemein als Schlacken bezeichnet. Und diese müssen endlich wieder ausgeschieden werden. Eingelagerte Säuren sollten endlich wieder aus dem Gewebe verschwinden. Nur so können sie sich wirklich gesund fühlen. Gerade bei einer meist ungesunden Ernährung haben die Schlacken ein leichtes Spiel. Der eigene Organismus kann diese Schlacken nicht selbstständig ausscheiden und braucht in Form einer Entschlackungskur einfach mal etwas Hilfe.

    Aber auch oxidiertes Cholesterin wird als Schlacken bezeichnet. Krankheiten wie Arterissklerose können dadurch hervorgerufen werden. Aber auch verschiedene Herz und Gefäß Krankheiten können so hervorgerufen werden. Auch die bekannten Nierensteine, Gallensteine und Blasensteine gehören zu den Schlacken. Gicht und Nierensteine sind heutzutage keine Seltenheit mehr in der Bevölkerung. Und das allseits unbeliebte Übergewicht ist allgemein auch bei den Schlacken einzuordnen.

    Die eigene Ernährung überdenken

    Das wohl sehr unbeliebte Thema Ernährung wird gerne mal weggeschoben. Wir alle wissen wohl am besten, dass wir es mit der eigenen Ernährung nicht so genau nehmen. Eine ungesunde Ernährung sorgt nicht nur für Übergewicht, sondern auch für die Schlacken, die der eigene Körper nicht mehr selbstständig ausscheiden kann. Mit einer gesunden Ernährung kann man natürlich die Schlacken reduzieren.

    Fastenkur oder doch lieber eine Entschlackungskur?

    Wahrscheinlich hat jeder schon mal über eine Fastenkur nachgedacht. Aber welche Kur ist nun vorteilhafter? Natürlich sollten vor einer Fastenkur oder auch Entschlackungskur genau getestet werden, ob ihr Körper dafür gemacht ist. Menschen, die gravierende Gesundheits Probleme haben, können vielleicht vom Kreislauf her eine Entschlackungskur nicht machen. Dazu befragen sie bitte ihren Arzt. Gerade die Fastenkur, wo sie komplett auf Nahrung verzichten müssen kann schnell auf das komplette Organ System negativ wirken. Natürlich können sie eine spezielle Fasten Kur auswählen, die ihre Ausscheidungsorgane nicht überfordert.

    Dauer einer Entschlackungskur

    Es gibt verschiede Entschlackungskuren und jeder sollte selbst entscheiden, welche am besten in das eigene Leben passt. Möchten sie direkt über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen entschlacken oder lieber klein anfangen mit einer kürzeren Entschlackungskur? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um zu entschlacken. Aber jeder sollte selbst entscheiden, welche Form der Entschlackung am besten geeignet ist.

    Wichtig bei einer Entschlackung

    Das wichtigste bei einer Entschlackung ist natürlich, dass sie die säurebildenden Lebensmittel komplett streichen sollten. Nur so können sie ihre überschüssigen Schlacken aus dem Körper leiten.

    Positive Eigenschaften von einer Entschlackungskur

    Sehr positiv bei einer Entschlackungskur ist natürlich, dass man selbst kein Hungergefühl erlebt. Durch eine sehr hohe Trinkmenge, ist der Magen immer gut gefüllt und es ist kein Platz für Hunger. So verliert man auch gleich die überschüssigen Pfunde. Der eigene Säure-Basenhaushalt ist wieder im totalen Gleichgewicht und man bemerkt schon in den ersten Tagen ein viel besseres Körper Gefühl.

    Bild: © Depositphotos.com / MilanMarkovic

  • Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Bei Männern gefährlicher als gedacht

    Bierbauch, Plauze oder neumodisch Dadbod – geht es um das mehr oder weniger ausgeprägte Bäuchlein des männlichen Geschlechts gibt es viele Namen und noch mehr Ausreden, warum es ihn denn überhaupt gibt. Tatsache ist, dass er gesundheitlich nicht zu unterschätzen ist und deshalb vor allem mit einer Ernährungsumstellung entsprechend bekämpft werden sollte.

    Problemzone Nummer Eins: Der Bierbauch

    Der Bierbauch ist bei vielen deutschen Männern die Problemzone Nummer Eins. Dennoch tragen ihn die meisten mit einem gewissen Stolz vor sich her und machen sich nicht einmal Mühe, ihn unter entsprechend weiter Kleidung zu verstecken. Unter der neuen Bezeichnung Dadbod, also Papakörper, erlebt der Bierbauch derzeit quasi eine Aufwertung und wird damit fast vorzeigbar. Fragt man jedoch Ärzte um ihre Einschätzung, so sehen die diese Entwicklung eher skeptisch. Denn eines ist klar, einen so gemütlichen Eindruck die Plauze auch macht, in ihrem Inneren kann sich gefährliches Fett ansammeln und dieses sogar zwischen den Organen ablagern. Damit ist das Risiko gegeben, früher oder später an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden.

    Wer sich jetzt fragt, wie so ein Bierbauch entstehen kann, der sei darauf hingewiesen, dass der namensgebende Gerstensaft damit relativ wenig zu tun hat. Professor Andreas Fritsche unterrichtet Ernährungsmedizin und Prävention an der Uni Tübingen erklärt, dass die Plauze einfach dadurch entsteht, dass zu viele Kalorien konsumiert werden, die der Körper anschließend nicht mehr verbrennt. Damit ist der – übermäßige – Genuss von Bier eigentlich nur zweitrangig für den Bierbauch verantwortlich. Denn klar ist auch, dass jemand der gerne ein gutes Kölsch oder ein kleines Helles konsumiert, meist auch etwas dazu isst. Deshalb ist doch in gewisser Weise ein Zusammenhang mit dem Namen Bierbauch herzustellen.

    Der Bierbauch – typisch männlich

    Warum eigentlich nur Männer einen Bierbauch bekommen, hat weniger damit zu tun, dass Frauen kein Bier trinken. Es liegt vielmehr am individuellen Fettverteilungstyp. Während Männer diesbezüglich Typ Apfel sind, neigen Frauen zur birnenförmigen Figur – also einer Fettansammlung vor allem an den Oberschenkeln und am Po. Der Bierbauch beim Mann besteht aus unterschiedlichen Fettarten, zum Einen wäre das das subkutane, das sich direkt unter der Haut befindet und das viszerale, das sich tief im Bauchinneren sammelt. Und genau dieses ist besonders gefährlich, da es eine andere Zusammensetzung der Fettzellenstruktur hat als das subkutane. Und zusätzlich produziert es bestimmte Hormone, die zu einer weiteren Appetitsteigerung beitragen. Damit isst man noch mehr und noch mehr Fett lagert sich ab. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig ergänzt, dass das viszerale Bauchfett zudem Entzündungsstoffe aussendet, die sich schädlich auf die Blutgefäße auswirken und Fettstoffwechselstörungen begünstigen. Damit besteht die Gefahr, in der Folge an Diabetes zu erkranken.

    Gesunder Maßstab von Taille- und Hüftumfang

    Ein Bierbauch ist ja eigentlich klar ersichtlich, also braucht man nicht lange zu eruieren, wann man selbst gefährdet ist, an Folgeerkrankungen zu leiden. Wer es genauer wissen möchte, der sollte das sogenannte „Waist-to-Hip-Ratio“ überprüfen. Damit gemeint ist das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang. Optimalerweise ist bei Frauen die Taille schmäler als die Hüfte und bei Männern besteht in etwa der gleiche Umfang. Damit Männer den Bierbauch weg bekommen, gilt es eine längerfristige Lebensstiländerung durchzuführen. In erster Linie bedeutet dies, natürlich gesünder und weniger zu essen. Experten empfehlen den Umstieg auf mediterrane Kost, die vor allem

    • Viel Gemüse
    • Nüsse
    • Olivenöl bzw. Pflanzenöle generell
    • Fisch
    • Wenig Fleisch

    umfasst. Wichtig ist dabei, dass der Betroffene vor allem das Bauchfett abbaut, eine Gewichtsreduktion ist nicht das Entscheidende. Wer zu hungern beginnt, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes, vor allem aber trägt er den Bierbauch nicht ab. Denn der Körper verliert dabei vor allem Wasser und subkutanes Fett. Viel entscheidender ist regelmäßig Bewegung, wobei Experten von mindestens drei Mal wöchentlich ausgehen. Wer öfter joggt oder eine andere Ausdauersportart betreibt, darf sich dann vielleicht zur Feier des Tages auch wieder das eine oder andere Bierchen gönnen.

    Bild: © Depositphotos.com / Zoooom