Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen von Gesundheits-Magazin.net

Das Leben ist bunt und zuweilen auch aufregend, aber es ist selten langweilig. Auch Krankheiten gehören zum Leben, denn jeder Mensch bekommt mal einen Schnupfen, holt sich blaue Flecken oder bricht sogar mal ein Bein oder einen Arm. Für alle Krankheiten gibt es den passenden Arzt und das garantiert eine immer perfekte medizinische Versorgung. Viele Krankheiten können aber auch mit bewährten Hausmitteln effektiv behandelt werden, denn wer eine Erkältung hat, der kann zu Mitteln aus der Natur greifen und muss nicht unbedingt zu einem Arzt gehen. Allerdings sollte man immer sehr genau beobachten, wie eine Krankheit verläuft, denn wenn sich auch nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, dann wird es immer Zeit, einen Termin bei einem Arzt zu machen.

Gesund zu bleiben, ist nicht allzu schwer. Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind der Grundpfeiler eines gesunden Lebens, Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden und das Rauchen sollte man besser ganz lassen. Ärger und Stress können dafür sorgen, dass Krankheiten leichtes Spiel haben, und es ist immer besser eine gewisse Gelassenheit zu haben, um den täglichen Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein. Ruhe und Erholung gehören ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil, denn der Körper funktioniert wie eine Batterie und eine Batterie kann bekanntlich nicht immer auf vollen Touren laufen, sie muss von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden. Wenn in der Familie viele Mitglieder sehr alt geworden, dann ist es durchaus möglich, dass man ebenfalls ein hohes Alter erreichen kann. Eine gesunde Lebensweise und die moderne Medizin machen es möglich.

  • Cortison Nebenwirkungen – darauf ist zu achten

    Cortison Nebenwirkungen – darauf ist zu achten

    Medikamente wie etwa Cortison gehören für viele Menschen heute zum Alltag dazu, und nicht selten spielen auch die Cortison Nebenwirkungen eine Rolle. Cortison ist aber nicht nur in der Medizin längst zu einem der bekanntesten Therapiemittel geworden. Auch der menschliche Körper selbst ist in der Lage Cortison zu bilden. Dieses Hormon befindet sich in der Nebennierenrinde.

     

    Dabei ist dieses Hormon eine wichtige Stütze für den kompletten Hormonhaushalt des Körpers. Des Weiteren hat es einen großen Einfluss auf den Blutdruck, den Fettstoffwechsel und den Blutzucker.

     

    Wenn die Hormone überschüssig werden

    Im Laufe des Lebens kann es hin und wieder einmal vorkommen, dass

    • der Körper auf bestimmte Stoffe allergisch reagiert,
    • sich Entzündungen bilden, die zum Teil auch bei den inneren Organen entstehen oder
    • sich Hautausschläge bilden können.

     

    All diese Erkrankungen werden in erster Linie mit Cortison behandelt. Oftmals ist der Einsatz von Cortison dann von recht kurzer Dauer. In vielen Fällen kommt es jedoch vor, dass dieses Medikament über einen längeren Zeitraum in einer höheren Dosis eingesetzt wird. Demzufolge wird im Organismus des Menschen viel mehr Cortison als notwendig gebildet. Deshalb kann es zu Cortison Nebenwirkungen kommen.

     

    Die häufigsten Cortison Nebenwirkungen

    Die Bandbreite der Cortison Nebenwirkungen ist recht vielfältig. Diese sind vor allem davon abhängig, wie lange Cortison eingenommen wird.

     

    Demzufolge treten Nebenwirkungen bei kurzer Einsatzdauer in Form von

    • Muskelkrampfanfällen
    • Schlaflosigkeit
    • Schwindelanfällen
    • Kopfschmerzen
    • Stimmungsschwankungen

    in Erscheinung.

     

    Cortison Nebenwirkungen bei langer Einsatzdauer können sein:

    • anfälliges Immunsystem für Infekte
    • Blutdruckschwankungen
    • Cushing-Syndrom mit rötlichem Vollmondgesicht und Stiernacken
    • höhere Werte beim Blutfett und Blutzucker
    • Wassereinlagerungen
    • Zunahme an Gewicht
    • Muskelschwäche und Muskelschwund
    • Schlechte Wundheilung
    • Erhöhung des Augeninnendrucks
    • Trübung der Linsen im Auge
    • Steroidakne
    • verminderte Magenschleimbildung
    • höhere Kaliumausscheidung
    • Probleme des Wachstums bei Kindern
    • Störung der Sexualhormone
    • Selten kann sich auch das Blutbild verändern

    Selten auftretende Cortison Nebenwirkungen

     

    Neben den körperlichen Beschwerden kann es in seltenen Fällen auch zu Störungen im neurologischen Bereich kommen. Depressionen, Euphorie oder auch Psychosen können die Folge sein.

     

    Cortison Nebenwirkungen und der Hormonhaushalt

    Einen nicht gerade unerheblichen Einfluss kann die längere Einsatzdauer von Cortison auf den Hormonhaushalt haben. Dadurch kann relativ schnell der ganze Hormonkreislauf ins Schwanken geraten, was sich auf zahlreiche Funktionen im Körper negativ auswirken kann.

     

    Andererseits kann die auf lange Sicht gesehene Einnahme von Cortison ferner dazu führen, dass die körpereigene Produktion von Cortison Hormonen in der Nebennierenrinde extrem heruntergefahren wird oder sogar komplett ausfallen kann. Dies kann wiederum eine Verkleinerung der Nebennierenrinde zur Folge haben.

     

    Darüber hinaus kann es hier nach dem Absetzen der Cortison Medikamente zu unerwünschten Cortison Nebenwirkungen kommen. Denn die Nebennierenrinde benötigt erst einmal eine gewisse Zeit, bis sie dieses Hormon anschließend wieder selbst liefern kann. Um dies zu verhindern sollte das Absetzen von Cortison auch in kleineren Etappen und nicht abrupt erfolgen.

     

    So lassen sich die Cortison Nebenwirkungen minimieren

    Die Ärzte sind in der Gegenwart sehr darum bemüht, jede Behandlung mit Cortison individuell auf den Patienten abzustimmen. Dadurch halten sich die Cortison Nebenwirkungen in Grenzen. Oftmals wird gerade bei längeren Einsätzen des Medikaments auf eine Einhaltung einer möglichst geringen Dosierung geachtet. Zwar hat dies in der Regel eine lange Behandlung zur Folge. Jedoch kann sich diese positiv auf die nicht ganz vermeidbaren Cortison Nebenwirkungen wirken.

     

    Aber auch der Betroffene selbst kann einiges tun, um die Nebenwirkungen des Cortison Medikaments leichter zu machen. Neben einer ausgewogenen Ernährung – zu der neben reichlich Obst und Gemüse auch fettarme Milchprodukte und wenig Salz gehören – ist auch Bewegung eine gute Sache.

     

    Des Weiteren sollte sich jeder umfangreich über das Thema Cortison informieren, um die Wirkungen und Cortison Nebenwirkungen zu kennen. Dies macht auch ein Gespräch mit dem Arzt während der gesamten Therapie um einiges leichter, da er dann die beste Lösung finden kann.

  • Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Jeden Tag neben seinem Partner aufwachen ist der Traum vieler Menschen, doch in manchen Fällen kann es auch weniger schöne Effekte haben. Zum Beispiel wenn der Freund/Freundin nachtaktiv oder vom Schnarchen betroffen ist. Letzteres ist nicht nur sehr nervenaufreibend, sondern es kann unter Umständen auch eine reale Gefahr sein. Der Schnarcher selbst bekommt davon in der Regel nichts mit, eventuell fehlt ihm „lediglich“ der Schlaf am nächsten Tag. Das laute Schlafen an sich ist weniger gefährlich, Sorgen muss man sich dann machen, wenn es auch zu Atemaussetzern kommt. In so einem Fall ist der Partner der „Aufpasser“ beziehungsweise der „Arzt“. Aus medizinischer Sicht besteht zumindest keine Gefahr für eine Erstickung. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut unter eine bestimmte Grenze, dann springt der Körper als Wecker ein und holt den Betroffenen aus seinem Schlaf.

    Herzinfarkt und Schlaganfall

    Ernster wird es bei den Themen Herzinfarkt und Schlaganfall. Da im Körper ein Unterdruck entsteht (Brustraum) und ein Sauerstoffmangel herrscht, muss das Herz mehr leisten. Dies wiederum lässt das Risiko für die oben aufgezählten Gefahren steigen. Der Grund fürs Schnarchen ist nicht auf eine Sache alleine zurückzuführen, Schuld können unter anderem eine große Zunge, große Mandeln oder auch ein enges Kiefer sein. All diese Punkte führen zu einem instabilen/engen Atemweg. Eine weitere Ursache kann zudem die Atemwegsmuskulatur sein. Sollte sich ein Betroffener tagsüber überdurchschnittlich müde fühlen oder der Partner Atemaussetzer wahrnehmen, dann ist eine Untersuchung im Schlaflabor Pflicht. Dort werden dann verschiedene Messungen durchgeführt.

    Therapiemöglichkeiten

    Je nach Ursache gibt es andere Therapieansätze. Ein Beispiel sind spezielle Schienen, die den Unterkiefer vorverlagern und im Mund getragen werden. Dies soll den Atemweg erweitern. Eine weitere Lösung wäre eine nächtliche Überdruckbeatmung. Der Schnarcher schläft also mit einer Maske, welche einen positiven Luftdruck in einem geringen Ausmaß erzeugt. In manchen Fällen sind auch chirurgische Eingriffe eine Option. Große Mandeln können entfernt werden, bestimmte Weichteile wie der Gaumensegel oder das Zäpfchen lasse sich hingegen straffen. Wesentlich komplizierter und aufwendiger wäre ein Eingriff, der das Kiefer nach vorne verschiebt. Die effektivste Therapie lässt sich freilich nur nach einer genauen Untersuchung bestimmen, es braucht sich auch niemand dafür schämen, ein Schlaflabor aufzusuchen.

    Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, sie kann schließlich mit keinem Geld der Welt erkauft werden.

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  • Während der Schwangerschaft reisen – geht das?

    Während der Schwangerschaft reisen – geht das?

    Schwanger noch mal in den Urlaub fahren? Ist das nicht ein allzu großes Risiko? Die gute Nachricht: In der Regel spricht nichts gegen einen letzten gemeinsamen Urlaub zu zweit. Es sollte aber in jedem Fall vorab eine ärztliche Abklärung stattfinden. Was außerdem zu beachten ist, erklärt dieser Artikel.

     

    Welche Urlaubsorte eignen sich für Schwangere?

    Grundsätzlich können auch Schwangere reisen. In vielen tropischen Ländern gibt es allerdings Krankheiten, wie beispielsweise Malaria oder Typhus, die sowohl für die Mutter als auch das ungeborene Kind eine Gefahr darstellen können. Deshalb raten Experten von Reisen in diese Länder unbedingt ab. Außerdem sind die hygienischen Bedingungen nicht überall optimal. Eine ähnlich hohe medizinische Versorgung wie in Deutschland oder Österreich findet sich selten, wenn dann innerhalb Europas. Feuchtes Klima und extreme Hitze verkraften Schwangere oft ebenfalls nicht so gut.

    Wer keine allzu großen Risiken eingehen möchte, sollte sich besser für ein Urlaubsziel innerhalb Deutschlands oder Europas entscheiden und jede Reise immer mit dem Arzt abklären.

     

    Was sind geeignete Fortbewegungsmittel?

    Langes Sitzen während der Schwangerschaft birgt immer die erhöhte Gefahr einer Thrombose in sich. Dabei bilden sich Blutgerinnsel, vor allem in den Beinvenen. Das kann schwerwiegende Folgen haben, nicht zuletzt eine lebensgefährliche Lungenembolie. Bei einer Beinvenenthrombose zeigen sich bestimmte Symptome, auf die sofort reagiert werden sollte. Damit es gar nicht erst soweit kommt, können Schwangere auf Reisen folgendermaßen vorbeugen:

    Reisen mit dem Flugzeug

    • Ein Gangplatz sorgt dafür, dass die Beine zwischendurch immer wieder ausgestreckt werden können.
    • Auch im Flugzeug sollten sich Schwangere ausreichend bewegen. Dazu den Gang immer wieder mal auf- und ablaufen.
    • Viel trinken, damit das Blut verdünnt wird und entsprechend gut im Körper zirkulieren kann.
    • Vorbeugend Kompressionsstrümpfe tragen, die ebenfalls für ausreichend Blutzirkulation sorgen und geschwollene Beine entlasten.

    Reisen mit dem Auto und dem Zug

    Die erhöhte Gefahr des Thromboserisikos gilt natürlich auch bei langen Autofahrten. Pausen können dabei aber nach Bedarf selbst eingeteilt werden. So ist ausreichend Bewegung möglich. Beim Reisen mit dem Auto sollten Schwangere unbedingt darauf achten, dass der Gurt richtig angelegt ist: Der obere Teil muss über der Brust verlaufen, während der untere Teil unter dem Bauch liegen sollte, um nicht auf das Ungeborene zu drücken.

    Bei Reisen mit dem Zug können Schwangere die Möglichkeit nutzen, sich auch während der Fahrt uneingeschränkt zu bewegen. Das Gepäck kann bei der Bahn aufgegeben werden. So müssen keine schweren Gegenstände gehoben werden und ein stressfreies Reisen ist möglich.

    Geeignete Reiseziele, die auch während der Schwangerschaft angesteuert werden können, finden sich bei Anbietern wie travelix.de oder rewe-reisen.de. Schwangere haben so gerade in der aufregenden Zeit vor der Geburt noch einmal die Möglichkeit, mit gutem Gewissen zu entspannen.

     

    Impfungen während der Schwangerschaft

    Jede medizinische Behandlung muss während der Schwangerschaft gründlich hinsichtlich Risiken und Nebenwirkungen abgewogen werden. Das gilt grundsätzlich auch für eine Impfung, die für den Körper immer eine Belastung darstellt. Dieser muss gegen den Impfstoff Antikörper bilden. Schwangere sollten sich keiner unnötigen Belastung aussetzen. Impfungen, die nicht unbedingt notwendig sind, sollten daher unbedingt vermieden werden. Reisemedizinische Institute sind professionelle Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Urlaub und Impfung während der Schwangerschaft.

     

    Der richtige Reisezeitpunkt

    Als Zeitpunkt, um die erste Reise gemeinsam mit dem Ungeborenen anzutreten, eignet sich das zweite Trimester. Die anfängliche Übelkeit sowie die Müdigkeit sollten dann überstanden sein. Der Fötus ist gerade mal 18 bis 25 cm groß, weshalb auch die Beweglichkeit der Frau noch nicht zu sehr eingeschränkt ist.

    Natürlich kann eine Reise auch zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden. Viele Fluggesellschaften lassen Frauen aber nur bis maximal zur 35. Schwangerschaftswoche reisen. Andernfalls ist ein Attest vom Arzt notwendig.

     

    Essen vor Ort

    In Bezug auf die Ernährung sollte während der Schwangerschaft auf folgende Lebensmittel verzichtet werden:

    • Rohes Fleisch und roher Fisch
    • Ungeschältes Obst
    • Speiseeis

    Das gilt für das Inland ebenso wie für Reisen ins Ausland. Hier sollte vorsorglich auf Leitungswasser sowie Eiswürfel verzichtet und Mineralwasser aus Flaschen getrunken werden.

  • Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker werden im Allgemeinen sehr gut vertragen – dennoch können bei der Einnahme von Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Sie werden sehr häufig verschrieben, da die Wirksamkeit des Medikaments sehr hoch ist. Außerdem sind die Krankheiten, bei denen Betablocker eingesetzt werden, sehr verbreitet.

     

    Am meisten werden in Deutschland Betablocker mit dem Wirkstoff Metoprolol verschrieben. Aber auch Bisoprolol, Nebivolol und Carvedilol werden häufig eingenommen. Weiterhin zählen zu den Wirkstoffen Acebutolol, Sotalol, Atenolol und Propanolol.

     

    Anwendungsgebiete und Wirkung von Betablockern

    Diese Medikamente wirken über eine Blockierung bestimmter Rezeptoren. Betablocker blockieren die Bindungsstellen der Stresshormone Adrenalin sowie Noradrenalin.

     

    Da Betablocker die Rezeptoren der Stresshormone hemmen, können diese Medikamente bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden ihren Einsatz finden:

    • Herzinsuffizienz (Betablocker schirmen das Herz vor zu starkem Stress ab und schonen dieses)
    • Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt (Sauerstoffbedarf des Herzens sowie Angina Pectoris-Beschwerden werden vermindert)
    • Herzrhythmusstörungen (lebensverlängernder Effekt, erregungshemmende Wirkung durch Abschirmung von Stresshormoneinfluss)
    • chronische Bronchitis (lebensverlängernde Wirkung)
    • erhöhter Blutdruck
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Glaukom
    • Migräne
    • Tremor
    • Phäochromozytom
    • Portale Hypertension
    • Angststörung
    • Hämangiom
    • Dumping-Syndrom
    • Ehlers-Danlos-Syndrom.

     

    Die Wirksamkeit von Betablockern kann nur bei regelmäßiger Einnahme über einen (lebens-)langen Zeitraum bestätigt werden. Nachdem Betablocker in regelmäßigen Abständen eingenommen werden, lassen sich unter anderem folgende Effekte feststellen:

    • langfristig gesenkter Blutdruck
    • nachhaltig stabilisierter Blutdruck
    • Förderung der Durchblutung
    • Entlastung des Herzens durch Senkung des Herzschlags
    • Reduzierung des Sauerstoffbedarfs des Herzens
    • Dämpfung des Sympathikus Einflusses des Herzens

     

    Kontraindikationen für alle Betablocker

    Sofern folgende Krankheitsbilder vorliegen sowie eine gleichzeitige Medikamenten-Einnahme stattfindet, empfiehlt sich die Einnahme von Betablockern nicht:

    • Asthma Bronchiale
    • eine vorhandene Herzfrequenz unter 50/min
    • akut auftretende Herzinsuffizienz
    • AV-Überleitungsstörungen
    • COPD
    • Diabetes
    • gleichzeitige Einnahme von Kaliumkanalblockern vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ.

     

    Betablocker und ihre Nebenwirkungen

    Wie bei jedem anderen Medikament auch besitzen Betablocker Nebenwirkungen. Allerdings werden diese bei regelmäßiger Einnahme und guter Einstellung im Allgemeinen recht gut vertragen. Besonders nach dem Absetzen oder einer Anpassungs-Dosierung sind die Betablocker Nebenwirkungen meistens umkehrbar.

     

    Zu den Betablocker Nebenwirkungen können die so genannte Bradykardie – darunter ist ein zu langsamer Puls zu verstehen – oder ein verlangsamter Herzschlag zählen. Ferner treten Herzinsuffizienz, Überleitungsstörungen direkt am Herzen sowie Asthma- oder Luftnot-Anfälle in Erscheinung. Des Weiteren ist mit einem erhöhten Flüssigkeitsvolumen im Körper und verzögerten Symptomen bei einer vorliegenden Unterzuckerung zu rechnen.

     

    Zudem treten nicht selten Erhöhungen der Blutfettwerte auf. Demzufolge steigt das Risiko einer Erkrankung an Arteriosklerose. Des Weiteren machen sich

    • Erektionsstörungen
    • Müdigkeit
    • depressive Verstimmungen
    • Gedächtnisstörungen
    • Gewichtszunahme
    • periphere Durchblutungsstörungen werden verstärkt
    • Auslösen oder Verstärken der Symptome von Schuppenflechte
    • Schwindel
    • Abgeschlagenheit
    • kalte Extremitäten

    bemerkbar.

     

    Die volle Wirksamkeit der Betablocker setzt erst nach einigen Tagen oder sogar Wochen ein. Bis dahin können verstärkt verschiedene Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Nachdem das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde, können diese Betablocker Nebenwirkungen aber wieder verschwinden.

     

    Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments

    Betablocker dürfen nie abrupt abgesetzt werden. Das kann zu einem überschießenden Blutdruckanstieg führen. Ebenfalls kann die Herztätigkeit aus den Fugen geraten. Sofern Betablocker wieder abgesetzt werden, macht sich ein gezieltes Eingehen auf die Bedürfnisse des Patienten erforderlich.

     

    Von Patient zu Patient dauert das kontrollierte Absetzen der Betablocker verschieden lang –  ebenfalls abhängig von der bislang verabreichten Höhe der Dosis. Mit folgenden Betablocker Nebenwirkungen sowohl beim unkontrollierten als auch beim kontrolliertem Absetzen des Medikaments ist zu rechnen:

    • erhöhter Blutdruck
    • Herzinfarkt
    • Herzrasen
    • Schwindel
    • Übelkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Migräne
    • gesteigerter Ruhepuls im Allgemeinen
    • plötzliche Herzrhythmusstörungen (beispielsweise Vorhofflimmern).

     

    Dabei handelt es sich um folgenreiche Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments. Deshalb ist eine ärztliche Planung und Überwachung während dieser Zeit absolut notwendig.

     

    Ein bevorstehender Herzinfarkt kann vom Arzt rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Ferner kann der Arzt auf die anderen Betablocker Nebenwirkungen rechtzeitig reagieren. Demgemäß sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, unter anderem

    • EKG
    • Ultraschall
    • Abhören des Herzschlags mit einem Stethoskop
    • Blutdruck messen.

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  • Plötzlich auftretende Beinschmerzen – eventuell Symptom einer schweren Krankheit

    Plötzlich auftretende Beinschmerzen – eventuell Symptom einer schweren Krankheit

    Treten Beinschmerzen plötzlich auf, gehen viele Menschen von einer harmlosen Ursache aus. Doch gerade dann, wenn Beine anschwellen und kribbeln, kann sich dahinter eine ernste Erkrankung verbergen.

     

    Unterschiedliche Ursachen für Beinschmerzen

    Zahlreiche Menschen verspüren gelegentlich unterschiedliche schwer lokalisierbare Beinschmerzen. Dabei werden die Beine plötzlich schwer und warm. Oder sie ziehen und hinterlassen ein Gefühl der Dicke. Zwar können hierfür harmlose Ursachen vorliegen. Jedoch können diese Beschwerden in einigen Fällen auch auf schwere Krankheiten hinweisen.

     

    Die Beine stehen mit mehreren Gelenken in Verbindung. Zudem sind sie mit einer Vielzahl an Blutgefäßen, Muskeln und Nerven durchzogen. Prof. Hermann Josef Steinkamp – Gefäßzentrum der Angioclinic Berlin – äußert sich dahingehend, dass beispielsweise die Arterien der Beine vergleichsweise zu jenen an Hals und Herz wesentlich länger sind. Dadurch können sich wesentlich mehr Ablagerungen ansetzen.

     

    Auslöser für Beinschmerzen

    Einer der Auslöser für plötzlich auftretende Schmerzen an den Beinen kann die arterielle Verschlusskrankheit sein. Hierbei leidet der Betroffene unter Durchblutungsstörungen chronischen Verlaufs. Befindet sich die Krankheit im fortgeschrittenem Stadium, ist oft die Rede vom Raucherbein.

     

    Liegt eine Spinalkanalstenose vor, macht sich diese Erkrankung neben Rückenschmerzen auch in einem Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Beinen bemerkbar. Hierfür sind jedoch keine Störungen der Durchblutung verantwortlich. Sondern eher eine zunehmende Abnutzung der Wirbelsäule.

     

    Aber auch Venen können Beinschmerzen hervorrufen. Dabei geschieht dies in Form der tiefen Beinvenenthrombose. Norbert Frings – Capio Mosel-Eifel-Klinik für Venenerkrankungen Bad Bertrich – weist auf ein Blutgerinnsel hin. Jenes behindert den Blutrückstrom vom Fuß bis hin zum Herzen. Dabei schwillt das betroffene Bein an, erwärmt sich und hinterlässt ein Gefühl der Schwere.

     

    Gefährlich kann es laut Frings werden, wenn das Gerinnsel symptomlos bleibt. Erfolgt keine Behandlung kann eine Lungenembolie folgen. Denn ein Teil des Gerinnsels könnte sich lösen und dabei in ein Lungengefäß gespült werden. Dadurch droht ein akutes Herzversagen.

     

    Eine Behandlung mit Medikamenten ist umgehend zur Blockierung der Blutgerinnung erforderlich. Weitere Maßnahmen bestehen im Verzicht auf das Rauchen, einem Gewichtsverlust sowie dem Tragen von Kompressionsstrümpfen.

  • Wintereinflüsse rund um den Mund

    Wintereinflüsse rund um den Mund

    Die zarte Haut um den Mund herum ist gerade im Winter bei zahlreichen Menschen eine Problemzone. Die Haut ist spröde, trocken und rissig.

     

    Die Haut um den Mund spielt verrückt

    Rote Flecken oder mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen um den Mund herum sorgen oft für Fehldeutungen. Gehen die Hautveränderungen nicht bis an das Lippenrot heran, weist dies auf eine perorale Dermatitis hin. Die Ursachen können in Hormonschwankungen oder der zu häufigen Verwendung von Feuchtigkeitscremes liegen. Aber auch die Nutzung von Kortisoncreme oder silikonhaltigem Make-up können derartige Hautveränderungen hervorrufen.

     

    In diesen Fällen empfiehlt es sich, zwei Monate komplett auf Creme, Make-up und Reinigungsprodukte zu verzichten. Einzig klares Wasser findet Anwendung zum Waschen. Zeigt sich keine Wirkung, kann ein Hautarzt ein Antibiotikum verschreiben.

     

    Trockene Lippen – besonders im Winter ein Problem

    Da die zarte Haut über keine eigenen Talgdrüsen verfügt, muss diese um den Mund herum im Winter mit Fetten von außen versorgt werden. Dafür eignen sich besonders gut Fettsalben, bestehend aus tierischen und pflanzlichen Fetten.

     

    Neben Kakao– und reiner Sheabutter eignen sich sehr gut Bienen– oder Wollwachs zur Lippenpflege. Dahingegen empfiehlt sich der Verzicht auf Stifte mit Mineralölen. Diese legen sich ähnlich wie eine Folie auf die Lippen. Demzufolge entsteht ein Wasserstau, die Fette werden aus der Haut um den Mund herausgespült. Dadurch bildet sich noch trockenere Haut. Aber auch Glycerin ist nicht gut für die Lippenpflege. Bei der Verwendung einer großen Menge entzieht Glycerin den Lippen sehr viel Feuchtigkeit. Folglich sind diese sehr spröde.

     

    Eingerissene Mundwinkel

    Ein weiteres Problem um den Mund herum sind eingerissene Mundwinkel. Dahinter können sich Mangelversorgungen an Vitamin B12, Zink oder Eisen verbergen. Die schmerzenden Hautrisse lassen sich am besten mithilfe einer Heilsalbe behandeln.

     

    Allerdings besteht auch die Möglichkeit, mit der Ernährung etwas gegen eingerissene Mundwinkel zu unternehmen. Vitamin B12 befindet sich in hoher Konzentration in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs. Dahingegen findet sich viel Zink in Haferflocken, Hefe, Pinienkernen und Weizenkeimen. Hervorragende Eisenlieferanten sind unter anderem Eigelb, Hirse, Linsen, Salzhering und Soja.