Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Zeckenbiss – Wie gefährlich ist der Bourbon-Erreger?

    Zeckenbiss – Wie gefährlich ist der Bourbon-Erreger?

    Sommerzeit ist Zeckenzeit und wer von einer Zecke befallen wird, der macht sich natürlich auch Gedanken darüber, ob die Zecke nicht vielleicht eine gefährliche Krankheit übertragen hat. Borreliose und auch Gehirnhautentzündung heißen die Gefahren, die ein Zeckenbiss mit sich bringt. In den USA wurde jetzt ein weiterer Erreger gefunden, der für Aufsehen sorgt und den Zeckenbiss noch gefährlicher macht. Der sogenannten Bourbon-Erreger hat einem Mann im US-Bundesstaat Kansas das Leben gekostet und erst die US-Seuchenbehörde ist diesem Erreger nach langen Untersuchungen auf die Spur gekommen.

    Gefahren bei der Gartenarbeit

    Der 50 Jahre alte Mann aus Kansas arbeitete wie so oft in seinem Garten und fing sich gleich mehrere Zecken ein. Er entdeckte einen der kleinen Parasiten aber erst, als dieser an seiner Schulter deutlich sichtbar Blut gesaugt hatte. Einige Tage später fühlte sich der Mann krank, er bekam Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall und auch Fieber. Als sich Schüttelfrost dazu gesellte, suchte er einen Arzt auf. Dieser verschrieb die bei Zeckenbissen häufig verwendeten Antibiotika, denn er vermutete, dass es sich um eine der typischen Infektionen handelt, die durch den Biss einer Zecke entstehen.

    Doch das Antibiotikum braucht keine Linderung, im Gegenteil, der Patient war am vierten Tag der Behandlung nicht mehr ansprechbar und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort stellten die Ärzte einen seltsamen Ausschlag im Bereich des Rumpfes fest und bei einer Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass sich die Zahl der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen drastisch verringert hatte.

    Keine Besserung

    Die Ärzte waren ratlos und setzten die Therapie mit Antibiotika fort, allerdings ohne dass sich der Zustand des Patienten verbesserte. Das Fieber stieg, er fühlte sich nach wie vor krank und verlor seinen Appetit. Alle Tests, die normalerweise auf eine durch Zeckenbisse ausgelöste Infektionskrankheit hinweisen, waren negativ. Der Patient litt weder unter dem Rocky-Mountain-Fleckfieber oder unter Lyme-Borreliose und auch auf Ehrlichiose gab es keine Hinweise. Q-Fieber kam nicht infrage und auch Brucellose und Tularämie wurden mit negativem Ergebnis getestet.

    Am achten Tag der Erkrankung stieg das Fieber auf beinahe 40° Grad an und der Patient musste in eine Spezialklinik verlegt werden. Der Ausschlag hatte sich mittlerweile ausgebreitet und war neben dem Rumpf auch am Bauch, auf dem Rücken und auf der Brust sichtbar. An den Armen und Beinen sowie im Rachenraum stellten die Ärzte sogenannte Petechien fest, kleine rote Punkte, die auf eine Blutung in den kleinen Gefäßen hindeuten. Der Patient hatte Schwierigkeiten zu atmen und in beiden Lungenflügeln waren Rasselgeräusche zu hören.

    Keine Hilfe

    Einen Tag später wurden die Atembeschwerden so dramatisch, dass der Patient künstlich beatmet werden musste und in der Lunge hatte sich Flüssigkeit gesammelt. In der Folge versagten schließlich das Herz und die Nieren. Nach mehreren vergeblichen Reanimationen verstarb der Mann aus Kansas, elf Tage nachdem die ersten Symptome aufgetreten waren.

    Die Ärzte der Klinik wollten nun wissen, was für den rasanten und tödlichen Verlauf der Krankheit zuständig war und schickten eine Blutprobe an die US-Seuchenbehörde CDC. Die Wissenschaftler dort befassen sich schon lange mit den von Zecken übertragenen Krankheitserregern und ihr erster Verdacht, dass es sich vielleicht um den Heartland-Virus handeln könnte, wurde nicht bestätigt. Stattdessen fanden sie etwas ganz anders, nämlich ein Virus-Erbgut, das zu keinem der bisher bekannten Erreger passte.

    Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, züchteten die Wissenschaftler im Labor Viren und glichen sie dann mit dem Erbgut von anderen Viren ab. So kamen sie auch zur Gruppe der sogenannten Thogotoviren, sie wurden fündig und benannten den neuen Virus nach dem County in Kansas, wo er zum ersten Mal aufgetreten war – Bourbon-Virus. Mit diesem Virus gibt es jetzt eine neue Gefahr, die durch den Biss einer winzigen Zecke entsteht.

    Bild: © Depositphotos.com / Erik_Karits

  • Mumps – eine Kinderkrankheit, die Folgen haben kann

    Mumps – eine Kinderkrankheit, die Folgen haben kann

    Viele kennen Mumps unter den Namen Ziegenpeter, weil den Kranken früher ein Tuch um den Kopf gebunden wurde, was den Betroffenen das etwas einfältige Aussehen eines Ziegenhirten verlieh. Der Name Mumps leitet sich aber vom englische Wort Mump ab, was so viel wie verdrießlich bedeutet, wobei wir wieder beim Aussehen der erkrankten Patienten wären, denn die gucken nicht gerade begeistert in die Welt. Verstärkt wird dieser Ausdruck noch durch die angeschwollenen Ohrenspeicheldrüsen, die ein bisschen wie Hamsterbacken wirken. Mumps gehört zu den klassischen Kinderkrankheiten, die vor allem Kinder zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr betrifft.

    Die ersten Anzeichen

    Mumps ist eine Viruserkrankung mit einer Inkubationszeit zwischen zwei und drei Wochen. Eines der ersten Anzeichen ist hohes Fieber, das nicht selten auf 40° Grad steigt. Zeitgleich schwillt meist nur auf einer Seite die Ohrspeicheldrüse an, und da das Anschwellen auf den Gehörgang drückt, haben die Kranken auch Ohrenschmerzen. Nach einigen Tagen Ruhe steigt das Fieber erneut an und auch die Ohrspeicheldrüse auf der anderen Seite schwillt ebenfalls an. Durch die etwas voluminöse Gesichtsform stehen die Ohrläppchen ab, was den Kranken ihr charakteristisches Aussehen verlieht. Nach maximal zwei Wochen ist Mumps in der Regel überstanden und die Betroffenen sind ihr Leben lang vor einer erneuten Ansteckung geschützt.

    Wie wird Mumps behandelt?

    Normalerweise verläuft Mumps ohne große Probleme. Um die Krankheit vor allem für Kinder erträglich zu machen, kann es helfen feuchte Umschläge oder warme Ölpackungen auf die geschwollenen Ohrspeicheldrüsen zu legen, um zudem auch die Ohrenschmerzen lindern zu können. Zusätzlich sollte in der akuten Phase auf eine besonders sorgfältige Mundpflege geachtet werden. In den beiden Fieberphasen ist Bettruhe das oberste Gebot, und wenn das Fieber die 40° Grad Marke erreicht, dann können Wadenwickel die Temperatur senken. Obstsäfte und auch Früchte sollten während der Erkrankung nicht verabreicht werden, denn sie regen den Speichelfluss an und das ist schmerzhaft.

    Neben den Ohrspeicheldrüsen können auch die Lymphknoten am Hals anschwellen, und das ist immer dann der Fall, wenn der Kranke bei Bewegungen des Kopfs oder des Kiefers über Schmerzen klagt. Nicht selten fällt das Kauen und Schlucken schwer und daher sollten Kinder, die an Mumps erkrankt sind, nach Möglichkeit nur weiche Nahrung wie zum Beispiel Babynahrung bekommen. Ein sicherer Schutz vor Mumps ist eine Impfung, die auch als Kombiimpfung zusammen mit Masern und Röteln gegeben werden kann. Geimpft werden Kinder ab dem zweiten Lebensjahr und empfehlenswert ist eine Auffrischung zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr.

    Welche Komplikationen kann es geben?

    Mumps verläuft in der Regel ohne Probleme, aber es kann trotzdem zu Komplikationen kommen. Je älter der Patient ist, umso größer wird auch das Risiko, dass es zu einen schweren Verlauf der Krankheit kommt. Eines dieser Komplikationen ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, ältere Patienten leiden zudem unter starken Bauchschmerzen, Erbrechen und Übelkeit. Starke Kopfschmerzen sind ebenfalls ein Zeichen dafür, dass Mumps einen schweren Verlauf nimmt, selten sind hingegen Lähmungserscheinungen und Bewusstseinsstörungen. Zu den sehr gefährlichen Folgeerkrankungen von Mumps gehört aber eine Meningitis, eine Hirnhautentzündung. Immer wenn das der Fall ist, dann wird ein Aufenthalt im Krankenhaus und die Gabe von Antibiotika notwendig. Bei männlichen Patienten kann zu Schmerzen im unteren Bauchbereich kommen und auch die Hoden können in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Symptome treten allerdings selten bei Kindern auf, nur wenn erwachsene Männer an der Mumps erkranken, dann gehören Probleme mit den Hoden zu den Risiken.

    Diese Symptome sollten nie auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine Entzündung der Hoden ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie kann auch Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Erwachsene, die Mumps noch nicht gehabt haben oder die nicht geimpft sind, sollten sich daher von an Mumps erkrankten Patienten fernhalten.

    Bild: © Depositphotos.com / withGod

  • Hühneraugen und Warzen – wie wird man sie wieder los?

    Hühneraugen und Warzen – wie wird man sie wieder los?

    Wenn der Sommer kommt, dann kommt auch die Zeit der luftigen Sandalen und schicken Sandaletten. Viele tragen aber auch bei der größten Sommerhitze geschlossen Schuhe, denn sie haben ein Problem, das allgemein unter dem Begriff Hühnerauge bekannt ist. Während Hühneraugen nur an den Füßen auftreten, sind Warzen praktisch überall zu finden. Besonders gern entstehen Warzen auf dem Handrücken oder an den Fingern, aber auch im Gesicht sind Warzen keine Seltenheit. Selbst wenn Hühneraugen und Warzen harmlos sind, so möchten die Betroffenen diesen Makel gerne wieder loswerden.

    Was genau ist ein Hühnerauge?

    Clavus heißt das Hühnerauge in der medizinischen Fachsprache und fast jeder hatte schon einmal mit einem Hühnerauge zu tun. Ein Hühnerauge kann sich auf der Oberfläche der Zehen bilden, aber auch an der Seite der Zehen oder am Fußballen sind Hühneraugen keine Seltenheit. Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte oder verdickte Stellen, die immer dann entstehen, wenn die betroffene Stelle am Fuß zu stark belastet wurde oder wenn es zu einer übermäßigen Reibung kommt, zum Beispiel durch schlecht sitzende Schuhe. In der Mitte des Hühnerauges bildet sich eine Art Dorn, der ebenfalls aus verhornter Haut besteht und der sehr tief in die unteren Hautschichten eindringen kann.

    Frauen sind übrigens deutlich häufiger von Hühneraugen betroffen als Männer. Das liegt daran, dass Frauen auch bereit sind, schlecht sitzende oder viel zu enge Schuhe zu tragen, nur um gut auszusehen. Von der einfachen Druckstelle über die schmerzhafte Blase bis hin zum unschönen Hühnerauge ist es da nur ein kurzer Weg. Ein Hühnerauge sollte auf gar keinen Fall mit einem Messer oder mit einer Schere herausgeschnitten werden, denn das kann böse Folgen haben. Der Arzt kann ein Hühnerauge schnell und schonend entfernen, aber auch Fußbäder sind eine gute Idee, um das Hühnerauge zu entfernen.

    Was sind Warzen?

    Warzen gehören zu den am meisten verbreiteten Hautirritationen, und kaum jemand kann von sich behaupten, er habe noch nie eine Warze gehabt. Warzen sind harmlose Hautwucherungen, die aber auch schmerzen können und vor allem unangenehm ins Auge fallen. Warzen können ganz unterschiedliche Formen haben. Es gibt Pinselwarzen, Mosaikwarzen, Dornwarzen und Flachwarzen, die meist im Gesicht zu finden sind und daher besonders stören. Im Genitalbereich treten überwiegend Feigwarzen auf.

    Warzen sind halbkugelartige Erhebungen auf der Haut, die zwischen zwei bis vier Millimeter hervorstehen. Die meisten Warzen sind so groß wie der Kopf einer Stecknadel, aber sie können auch die Größe einer Erbse erreichen. Auf der Warze ist eine Hornschicht, die sich taub und auch ein wenig schuppig anfühlt und in einigen Warzen sind auch schwarze Pünktchen zu sehen. Im Normalfall treten Warzen einzeln auf und werden Mutterwarzen genannt. Es kann aber auch passieren, dass die Mutterwarze um sich herum mehrere Tochterwarzen schart, die sich dann großflächig auf der Haut ausbreiten.

    Sind Warzen ansteckend?

    Im Gegensatz zu Hühneraugen sind Warzen ansteckend und sie verbreiten sich immer durch den direkten Hautkontakt. Aber auch wenn ein Betroffener sein Handtuch, seine Socken oder seine Schuhe mit anderen teilt, dann kann es passieren, dass sich die Warze überträgt. Auch wenn Warzen harmlos, aber ansteckend sind, sollten sie nach Möglichkeit entfernt werden. Kleine Warzen verschwinden, wenn sie vereist werden, denn der flüssige Stickstoff zerstört durch seine Kälte die obersten Schichten der Haut und die Warze lässt sich einfach entfernen. Um eine Warze zu vereisen, muss man nicht unbedingt zu einem Arzt gehen, es gibt auch Vereisungsstifte, die man in der Apotheke kaufen kann.

    Eine Alternative ist eine Behandlung mit einem Salizylsäure-Pflaster oder mit einem Salizylsäure-Gel. Das Pflaster und auch das Gel müssen alle zwei bis drei Tage auf die Warze aufgetragen werden und die Warze löst sich dann von selbst aus der Haut.

    Bild: © Depositphotos.com / DepositNovic

  • Hörsturz – taub aus heiterem Himmel

    Hörsturz – taub aus heiterem Himmel

    Ein Hörsturz tritt praktisch wie aus heiterem Himmel und oftmals ohne jede Vorwarnung auf. Die Betroffenen haben das Gefühl, als hätten sie einen Stöpsel oder Watte im Ohr und können nur noch schlecht oder gar nichts mehr hören. In vielen Fällen gesellt sich zur plötzlichen Taubheit auch ein Schwindelgefühl und es kommt zu einem dumpfen Schmerz im Ohr. Es ist immer noch nicht restlos geklärt, was einen Hörsturz auslösen kann, nicht selten haben die Betroffenen aber zuvor unter einem Tinnitus, also unter Ohrensausen gelitten. Bei den meisten tritt der Hörsturz jedoch unvermittelt auf.

    Welche Ursachen gibt es für einen Hörsturz?

    Auch wenn nicht klar ist, warum der Hörsturz so plötzlich auftreten kann, die möglichen Ursachen sind aber bereits gefunden. So wird vermutet, dass eine akute Durchblutungsstörung im Innenohr für einen Hörsturz verantwortlich ist. Im Innenohr, oder genauer gesagt in der sogenannten Hörschnecke sind die Haarzellen zu finden und diese Zellen haben die besondere Aufgabe, alle ankommenden Schallwellen, die in das Ohr dringen, in elektrochemische Signale umzuwandeln. Diese Signale werden dann über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet, so sie dann verarbeitet werden. Anschließend werden sie dann als Sprache, Musik oder auch Lärm wahrgenommen.

    Wenn aber die Haarzellen nicht mehr mit ausreichend Blut und mit Sauerstoff versorgt werden, dann wird das Hörvermögen eingeschränkt und das kann eventuell einen Hörsturz auslösen. Aber es gibt noch andere mögliche Ursachen, die für einen Hörsturz verantwortlich sein könnten. Chronische Entzündungen können ebenso schuld sein wie auch eine Autoimmunerkrankung. Eine Erkrankung der Halswirbelsäule kann vielleicht einen Hörsturz auslösen und auch ein Tumor im Bereich des Kopfes kommt infrage.

    Wie wird ein Hörsturz behandelt?

    Auch wenn es für die Betroffenen sehr unangenehm ist, aus medizinischer Sicht ist ein Hörsturz kein Notfall, denn bei ungefähr der Hälfte der Fälle verschwinden die Symptome nach 24 Stunden wieder und der Betroffene kann wieder normal hören. Als Faustregel gilt: Je geringer der Verlust des Gehörs ausfällt, um so besser ist die Prognose, dass der Hörsturz wieder von selbst verschwindet.

    Trotzdem sollte nach einem Hörsturz ein Arzt aufgesucht werden, denn hinter dem plötzlichen Verlust des Hörvermögens kann sich unter Umständen eine ernste Erkrankung verbergen, die schnell behandelt werden muss. Welche Therapie bei einem Hörsturz die beste ist, das ist ebenfalls noch nicht geklärt. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Therapieformen, die in den vergangenen Jahren erprobt worden sind, aber welche der Therapien erfolgreich ist, das hängt immer von der Schwere des Hörsturzes ab.

    Welche Therapien versprechen Erfolge?

    Handelt es sich um eine leichte Form des Hörsturzes, dann raten die Ärzte den Patienten, einfach ein paar Tage abzuwarten. Wenn sich die Symptome nach drei Tagen immer noch nicht gebessert haben, dann werden in der Regel Medikamente verordnet, die bei einer möglichen Entzündung und einem Abschwellen des Innenohrs helfen sollen. Die Medikamente können wahlweise in Form von Tabletten eingenommen werden, aber es ist auch möglich, den Wirkstoff direkt ins Ohr zu spritzen.

    Kann man einem Hörsturz vorbeugen?

    Eine gesunde Lebensweise ist die beste Vorbeugung, um keinen Hörsturz zu erleiden, nach Möglichkeit sollten auch Stress und belastende Situationen vermieden werden. Wer Probleme damit hat, Stress abzubauen, der sollte Yoga oder autogenes Training machen. Auch übermäßiger Lärm ist eine Gefahr, denn wenn die empfindlichen Haarzellen im Innenohr ständig überreizt werden, dann kann das einen Hörsturz begünstigen oder sogar auslösen.

    Menschen deren Blut verdickt ist und sehr schnell gerinnt, laufen ebenso Gefahr einen Hörsturz zu bekommen, und auch die Fettwerte im Blut können dafür verantwortlich sein, wenn es zu einem Hörsturz kommt, denn hohe Blutfettwerte können die Fließeigenschaften des Bluts verändern. Wer einen Hörsturz vermeiden will, der sollte sich zudem ballaststoffreich und fettarm ernähren.

    Bild: © Depositphotos.com / atholpady

  • Exotisches Fieber – gefährliches Reiseandenken

    Exotisches Fieber – gefährliches Reiseandenken

    Jeder bringt aus dem Urlaub ein kleines Andenken mit nach Hause, aber auf die Andenken, die immer mehr Urlauber aus tropischen Ländern mit nach Hause bringen, möchte man gerne verzichten. Mückenarten wie die Tigermücke sind immer häufiger an Bord von Flugzeugen zu finden, und mit der Mücke kommen auch gefährliche Infektionskrankheiten nach Europa. Das Dengue-Fieber oder das nicht weniger gefährliche Chikungunya-Fieber sind mehr und mehr rund um den Globus unterwegs. Heute werden mehr als 2,5 Milliarden Menschen weltweit von diesen Viren bedroht und 400 Millionen Menschen in 100 Ländern infizieren sich und viele von ihnen sterben an tropischen Krankheiten, die von Mücken übertragen werden.

    Tropenkrankheit Dengue-Fieber

    Vor allem das Dengue-Fieber ist auf dem Vormarsch. Alleine in Deutschland gab es 2013 mehr als 900 Fälle von Dengue-Fieber, und gegenüber dem Jahr 2001 ist das zehnmal so viel. Weltweit stieg die Zahl in den vergangenen 50 Jahren um das 30-fache und ein Ende ist nicht abzusehen. Dengue-Fieber kommt besonders häufig in Südamerika, Indien, Südostasien und in Zentralafrika vor, aber 2010 erkranken auch in Südfrankreich und Kroatien Menschen am Dengue-Fieber. Allein auf der Insel Madeira infizierten sich 2010 über 1.300 Menschen mit dem Virus.

    Nach Ansicht von Experten wird die Zahl der am Dengue-Fieber erkrankten in den nächsten Jahren noch weiter steigen, denn durch den klimatischen Wandel fühlen sich die Überträger der Krankheit, die Gelbfiebermücke und auch die Tigermücke, auch in Europa sehr wohl. Die Mücken werden mehr und mehr eingeschleppt, sie kommen mit dem Schiff und mit dem Flieger und sie sind blinde Passagiere, die erst bemerkt werden, wenn es schon zu spät ist.

    Die Mücken mögen Deutschland

    Die asiatische Tigermücke hat sich längst weitab von ihrem ursprünglichen Zuhause eine neue Heimat gesucht und lebt mittlerweile gerne in Italien, in Spanien, im Süden von Frankreich und auch in Deutschland. Vor drei Jahren wurden die exotischen Insekten in Bayern und auch in Baden-Württemberg zum ersten Mal gesichtet und seit dem sind sie auf dem Vormarsch. Auch wenn die Angst vor den Mücken groß ist, so gibt es doch eine beruhigende Nachricht, denn bei keiner einzigen der bisher untersuchten Mücken wurde das Dengue-Fieber nachgewiesen.

    Aber die Gefahr besteht trotzdem, denn theoretisch kann jede Mücke dieser Art, die einen Menschen gestochen hat, der bereits mit einer tropischen Krankheit infiziert hat, den Virus beim nächsten Stich weitergeben. Sie gibt das Virus aber auch an ihren Nachwuchs weiter, der infiziert sich und gibt das Virus weiter.

    Wie ein grippaler Infekt

    Nicht jeder, der von einer tropischen Mücke gestochen wird, erkrankt auch zwangsläufig am Dengue-Fieber, die meisten merken überhaupt nichts. In den meisten Fällen verläuft das Dengue-Fieber in einer milden Form. Die Infizierten haben grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Nur in zwei bis vier Prozent aller Erkrankungen kommt es auch zu inneren Blutungen und zu einem Schock, der zum Tode führen kann.

    Es gibt keinen Schutz vor dem Dengue-Fieber, denn bislang konnte noch keine Impfung gegen das Virus gefunden werden. Schützen kann man sich trotzdem, und zwar durch lange Kleidung, auch Mittel, die die Mücken abwehren, helfen effektiv dabei, dass man nicht von einer infizierten Mücke gestochen wird.

    Wie gefährlich ist das Chikungunya-Fieber?

    Neben dem Dengue-Fieber gehört auch das Chikungunya-Fieber zu den unliebsamen Reiseandenken aus den Tropen. Auch hier sind wieder die Tiger- oder die Gelbfiebermücke die Überträger, vor allem in Indien fordert das Fieber immer mehr Opfer. Wie beim Dengue-Fieber, so wurden auch beim Chikungunya-Fieber in Deutschland noch keine infizierten Mücken gefunden, aber das kann sich schnell ändern, denn Reisen in tropische Länder sind nach wie vor im Trend und mit jedem Reisenden steigt die Gefahr, dass immer mehr Mücken nach Deutschland kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / alexraths

  • Warum Frauen über 50 in ihre Gesundheit investieren sollten

    Warum Frauen über 50 in ihre Gesundheit investieren sollten

    Nach einer neuen Studie sind immer mehr Frauen, die die 50 hinter sich gelassen haben, bereit, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Sie haben erkannt, dass jedes Kilo mehr auf den Hüften das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, deutlich erhöhen kann und dass Zähneputzen die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, deutlich senken kann. Woher kommt dieser neue Gesundheitstrend? Vielleicht, weil Frauen mit 50 sich heute fühlen wie mit 30, vielleicht aber auch, weil sie im Schnitt rund fünf Jahre länger leben als die Herren der Schöpfung. Frauen achten mehr auf ihre Gesundheit und sie sind auch bereit, in eine gesunde Lebensform zu investieren.

    Die Zahlen steigen

    In Deutschland werden Frauen im Durchschnitt 83 Jahre alt, Männer sterben hingegen schon mit 78 Jahren. Durch den demografischen Wandel steigt die Zahl der Frauen, die über 50 Jahre alt sind, immer weiter an. In diesem Alter fangen besonders Frauen an, auf ihren Körper zu hören, denn die Menopause setzt ein und im Bekanntenkreis gibt die eine oder andere Freundin, die schon mit Krebs zu tun hatte. Frauen wird in der Mitte des Lebens bewusst, dass es Zeit wird, sich nicht mehr nur um die Familie und den Mann zu kümmern, sie möchten mehr an sich und ihre Gesundheit denken.

    Können wir 200 Jahre alt werden?

    Nicht nur Frauen können heute sehr alt werden. Forscher sind sich einig, dass es aus medizinischer Sicht kein Problem mehr darstellt, 200 Jahre alt zu werden. In Indonesien soll eine Frau gestorben sein, die angeblich 157 Jahre alt war, und in diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage: Warum ist das Leben immer noch limitiert? Das Leben birgt viele Risiken und das gilt besonders für Frauen um die 50. Sie leiden öfter unter Herz-/Kreislauferkrankungen, sie haben nicht selten Übergewicht und zu wenig Bewegung. Dazu kommen die großen Risikofaktoren wie Nikotin und Alkohol, aber auch Tabletten stellen für Frauen eine größere Suchtgefahr dar als für Männer. Zu wenig Schlaf und eine schlechte Bildung sorgen ebenfalls dafür, dass Frauen zumindest heute noch nicht in der Lage sind, ihren 200. Geburtstag zu feiern.

    Warum lohnt es sich, in die Gesundheit zu investieren?

    Frauen, die mit über 50 Jahren noch gesund, fit und begehrenswert sein wollen, müssen ein wenig investieren, aber die Geldanlage lohnt sich auf jeden Fall. Experten raten Frauen mit 50, sich mehr zu bewegen und mindestens vier Stunden pro Woche vielleicht in einem Fitnessstudio sportlich aktiv zu sein. Wer möchte, der sollte sich ruhig ein wenig Luxus gönnen, zum Beispiel durch einen persönlichen Trainer. Der Body-Mass-Index sollte nach Möglichkeit nicht über die magische Grenze von 25 steigen, denn ist der BMI über 30, dann wird es für die Gesundheit gefährlich.

    Auch die richtige Ernährung ist eine gute Basis, um ein hohes Alter zu erreichen. Besonders für Frauen um die 50 gilt: Sie sollten sich so gesund wie eben möglich ernähren, ideal ist eine Ernährung, die auf der mediterranen Küche basiert. Viel Fisch, wenig Fleisch, viel Gemüse, frisches Obst und nur erstklassiges Olivenöl sollten bei den Damen im mittleren Alter auf der Speisekarte stehen. Auch Geflügel sollte unbedingt ein fester Bestandteil der Ernährung sein, denn Geflügel ist eine hervorragende Quelle, wenn es um natürliches Eiweiß geht. Wöchentlich sollten zudem 30 Gramm Nüsse gegessen werden, denn Nüsse sind mehr als nur ein leckerer Snack, sie sind sehr gesund. Die aktuelle Studie aus Spanien hat ergeben, dass Frauen, die sich gesund ernähren, ihre Lebenserwartung um satte 30 % steigern können. Auch ausreichend Schlaf ist für Frauen, die die 50 überschritten haben, mehr als wichtig, denn neun Stunden Schlaf sind gesund und ein bewährtes Mittel gegen Falten.

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