Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Rotaviren – so beugen Sie vor (Hygiene und Schutz)

    Rotaviren – so beugen Sie vor (Hygiene und Schutz)

    Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich gehören definitiv zu den unangenehmsten Beschwerden, mit denen die Menschen -vor allem in der kalten Jahreszeit- konfrontiert werden. Dennoch: in der Regel ist ein solcher Infekt nach ein paar Tagen überstanden. Fakt ist jedoch auch, dass ein Befall mit Rotaviren auch vermieden werden kann. Auch wenn es sich vereinfacht anhören mag: ein hoher Hygienefaktor ist oftmals schon ausreichend, um verlässlich vorzubeugen.

    Hygiene und Schutz – das sind die Basics gegen Rotaviren 

    Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten sind die Infektionen mit Rotaviren besonders weit verbreitet. Daher gilt:

    • waschen Sie sich in regelmäßigen Abständen die Hände
    • reinigen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich
    • halten Sie -sofern möglich- Abstand von bereits infizierten Personen.

    Sollte es Sie dennoch erwischt haben, werden Sie schnell feststellen, dass Rotaviren noch unangenehmer und schwerwiegender sind als ein „normaler“ Magen-Darm-Infekt. Achten Sie hier in jedem Falle darauf, ausreichend zu trinken und Ihren Flüssigkeitshaushalt damit wieder aufzufüllen. Babys und Senioren sind hier in besonders hohem Maße von der Austrocknung gefährdet. Hier gilt es, frühzeitig gegenzusteuern.

    Infekte müssen nichts Schlimmes bedeuten – lassen Sie Ihren Körper üben!

    Was sich für Betroffene grotesk anhören mag, entspricht in vollem Umfang der Wahrheit. Fakt ist, dass ein gesunder Körper schnell lernt, mit verschiedenen Infekten umzugehen und nach einer Zeit auch resistent gegen sie zu werden.

    Bestes Beispiel hierfür sind die Infekte im Kindergarten- und Schulalter. Diese werden in der Regel im Laufe der Jahre deshalb weniger, weil das Immunsystem lernt, sie zu bekämpfen und stabiler zu werden. Ein Infekt stellt daher eine Art „Training“ dar, ist zwar unangenehm, schützt aber auf lange Sicht.

    Achten Sie auch auf die Verhaltensweisen anderer!

    Bei Imbissen und Gaststätten handelt es sich erfahrungsgemäß oftmals um Orte, an denen Viren besonders oft weitergegeben werden. Hier lässt sich der Kontakt zwischen Lebensmitteln und Menschen ohnehin nicht vermeiden. Achten Sie daher besonders auf Hygiene und entscheiden Sie sich -sollten Zweifel aufkommen- vielleicht auch sicherheitshalber für ein anderes Restaurant.

     

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  • Was ist POS – Psycho-Organisches Syndrom (ADHS / POS)

    Was ist POS – Psycho-Organisches Syndrom (ADHS / POS)

    Beim POS – Psycho-Organisches Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Dieses ist ein recht komplexes Organ. Bis heute birgt es noch viele Geheimnisse. Weitaus bekannter als das Wesen des Gehirns ist, dass es durch verschiedene Gründe auch zu Krankheiten kommen kann.

     

    Psycho-Organisches Syndrom – was wird darunter verstanden?

    Ein Psycho Organisches Syndrom ist eine Krankheit. Diese kann zu psychischen Veränderungen im Hirn führen. Dabei ist die Schädigung des Gehirns auf kein bestimmtes Areal des Kopfes beschränkt. Vielmehr wird diese durch unterschiedliche organische Verletzungen hervorgerufen.

     

    Die Ursachen für das Psycho-Organische Syndrom

    Die Ursachen für ein Psycho-Organisches Syndrom sind extrem unterschiedlich. Unter anderem kommen als Auslöser in Betracht:

    • Arteriosklerose im Gehirn
    • Hirn-Stoffwechselstörungen
    • jahrelanger Alkoholkonsum
    • eine Entzündung im Gehirn
    • Epilepsie
    • Gehirnblutungen
    • Gehirngefäßerkrankungen
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • geringer Sauerstoffgehalt
    • Infektionen
    • Tumore und Abszesse
    • Syphilis
    • Gehirnentzündung
    • Alzheimer

     

    Unterschiedliche Arten des Psycho-Organischen Syndroms

    Ein psycho-organisches Syndrom lässt sich in vier unterschiedliche Arten aufteilen:

    • Asthenische
    • Explosive
    • Euphoric
    • Apathisch

    Jede Art hat zudem ganz eigene Symptome.

     

    Symptome für das asthenische Psycho Organische Syndrom

    • Erschöpfung von Körper und Seele
    • Inkontinenz
    • hohe Sensibilität
    • leicht verminderte Intelligenz
    • schnelle Reizbarkeit
    • extrem wetterfühlig bei Hitze

     

    Symptome explosives Psycho-Organisches Syndrom

    Wer unter dem explosiven Psycho-Organischem Syndrom leidet, ist zumeist leicht reizbar. Ebenso liegen innere Spannungen und Anpassungsschwierigkeiten vor. Ferner können leichte Gedächtnisstörungen wie auch hysterische Reaktionen auftreten. Anfänglich lässt sich auch eine gewisse Aggressivität und Labilität feststellen. Zudem treten Tendenz zur Überbewertung und Paranoia in Erscheinung. Schließlich muss mit einem Verlust der Selbstkontrolle gerechnet werden.

     

    Symptome Euphoric Psycho-Organisches Syndrom

    • Hochstimmung und Selbstzufriedenheit
    • verringerte Kritikfähigkeit
    • schwere Gedächtnisstörungen
    • Wutanfälle
    • hilflos und weinerlich

     

    Symptome apathisches Psycho-Organisches Syndrom

    • eingeschränkte Interessen
    • Gleichgültigkeit gegenüber anderen und sich selbst
    • ähnliches Verhalten wie bei Schizophrenie
    • Müdigkeit
    • gewaltsames Lachen oder Weinen
    • organische Schäden am zentralen Nervensystem

     

    Kinder und Psycho-Organisches Syndrom

    Neben den Erwachsenen kann ein Psycho-Organisches Syndrom durchaus auch bei Kindern vorkommen. Infolgedessen kann die Spanne der Anzeichen einen weitaus größeren Bogen ausmachen, als im späteren Alter. Dabei sind diese auch ein wenig vom Alter der Kinder abhängig.

    Zu den häufigsten Symptomen bei Kindern bis vier Jahre gehören:

    • leichte Sprachverzögerungen, was sich negativ auf den Wortschatz auswirkt
    • kein Interesse an Erzählungen, Märchen, Liedern und Gedichten
    • angeborene Nervosität
    • extrem reizbar
    • Verdauungsstörungen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Allergien
    • gestörter Wach- und Schlafwechsel
    • kein Appetit
    • empfindlich gegen äußere Einflüsse
    • sensibel
    • labile Stimmung
    • ruhelos
    • Störungen der Wahrnehmung

     

    Ebenfalls häufig treten bei Kindern ab fünf Jahren verschiedene Symptome auf. Dazu gehören eine erhöhte affektive Erregbarkeit sowie Ungeduld. Ebenso wie ein Distanzmangel besteht eine besondere Reizbarkeit. Schließlich gesellen sich Stimmungsschwankungen und Aufmerksamkeitsdefizite hinzu. Überdies wird nicht selten eine verzögerte motorische Entwicklung beobachtet.

     

    Bei Schulkindern und Jugendlichen treten beispielsweise Symptome wie geistige Funktionsstörungen und impulsives Verhalten auf. Außerdem lässt sich ein Mangel an Selbstkritik nachweisen.

     

    Behandlungsmöglichkeiten für ein Psycho Organisches Syndrom

    Zuerst sind zur Behandlung eines Psycho-Organischen Syndroms einige Untersuchungen notwendig. Überdies wird die Schwere der Krankheit bestimmt. Ferner sind die hierfür in Frage kommenden Ursachen entscheidend.

     

    Des Weiteren geht es vor allem um die effektive Bekämpfung der Ursache des meist plötzlich auftretenden POS. Dabei kann der Einsatz von Therapien recht unterschiedlich sein. Meistens kommen Medikamente in Form von Antibiotika zum Einsatz. Aber auch antivirale Mittel und Hormone finden Anwendung. Auch liegen des Öfteren Störungen der Gefäße vor. Ebenfalls solche des Stoffwechsels im Gehirn. Selbige lassen sich mit speziellen Mitteln therapieren. Hierdurch soll vor allem die Elastizität der Blutgefäße in gesunde Bahnen gebracht werden. Gleiches gilt für den Stoffwechsel im Kopf.

     

    Neben der Behandlung mit Tabletten und anderen Medikamenten nehmen auch natürliche Therapien des seelischen Zustandes einen großen Platz ein. Zudem sind Gesprächstherapien extrem wichtig. Schließlich auch ein intensives Realitätstraining.  Des Weiteren ist eine richtige Pflege notwendig. Folglich sollte besonders auf ein vertrautes Umfeld während der Behandlung geachtet werden.

     

    Genauso liegen in manchen Fällen auch Folgen von motorischen Einschränkungen vor. Zudem zählt der jahrelange Gebrauch von Suchtmitteln zu den Auslösern. Dabei müssen neben Medikamenten auch Therapien zum Einsatz kommen. Diese ziehen eine Entgiftung des Körpers nach sich. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Ergotherapeuten nötig.

     

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    Im Folgenden haben wir Ihnen eine Information bezüglich POS und ADHS, weil diese beiden Begriffe oftmals verwechselt werden – POS oder ADHS? PDF

  • Skifahren und Gesundbleiben – eine sportliche Kombination

    Skifahren und Gesundbleiben – eine sportliche Kombination

    Was für viele Skilaien als utopisch gelten mag, hat sich mittlerweile zu einer fest untermauerten These in Sportlerkreisen entwickelt. Skifahren hält gesund! Immer mehr Menschen trauen sich zur Wintersaison auf die schneebedeckten Pisten und führen hier mitunter waghalsige „Stunts“ aus. Was abenteuerlich aussieht, hat nicht nur Tradition, sondern ist auch gesund. Wer sich ein wenig mit den körperlichen Auswirkungen des Skisports befasst, wird schnell erkennen, dass hier viele positive Eigenschaften zusammenkommen.

    Mehr als „nur“ ein Hobby

    Doch weshalb ist Skifahren eigentlich gesund und wie kann es helfen, das Immunsystem auf lange Sicht zu stärken. Diese Sportart charakterisiert sich unter anderem durch:

    • hohe Anforderungen mit Hinblick auf die Ausdauer der Sportler
    • viel Bewegung an der frischen Luft
    • einem ganz besonderen Trainingseffekt, der auch die tiefer sitzenden Muskeln beansprucht
    • eine vergleichsweise hohe Endorphinausschüttung.

    Ein Skiurlaub macht also nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund. Doch was, wenn nach dem ersten Tag auf der Piste ein gemeiner Muskelkater dafür sorgt, dass der Fahrer sich bei jeder Bewegung unwohl fühlt?

    Pause bei Muskelkater

    Bei einem Muskelkater handelt es sich um kleine Risse im Muskelgewebe. Der Skifahrer bekommt diese vor allem auch dann zu spüren, wenn er sich am ersten Tag seines Urlaubs auf die Bretter stellte und weitestgehend unvorbereitet losfuhr. Hier ist es in der Regel sinnvoller, einen Tag komplett zu pausieren, anstatt den Körper direkt neu zu belasten.

    Um Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen zu können, ist es daher auch wichtig, sich entsprechend vorzubereiten. Egal, ob Sie zuhause gern Inliner fahren oder ein Fitnessstudio besuchen: stimmen Sie die Bewegungen des Skifahrens auf Ihr Training ab! Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Körper ideal auf die kommenden sportlichen Herausforderungen vorbereitet ist.

    Viele Hotels in den Skigebieten bieten Ihren Gästen auch einen großen Wellnessbereich, inklusive Sauna, an. Darüber, ob letztere gegen einen akuten Muskelkater hilft, wird teilweise rege diskutiert. Fakt ist: Wärme kann dabei helfen, die Schmerzen zumindest kurzzeitig zu lindern und den Entspannungsfaktor folglich ein wenig zu erhöhen.

  • Noroviren – So schützen Sie sich vor dem Norwalk-Virus

    Noroviren – So schützen Sie sich vor dem Norwalk-Virus

    Eine der häufigsten Ursachen für plötzliche Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt sind Noroviren (Norwalk-Virus). Diese gehen mit Bauchkrämpfen, Durchfall und Erbrechen einher.

     

    Im Winter besonders gefährlich – Noroviren (Norwalk-Virus)

     

    Insbesondere in der kalten Jahreszeit ist die Gefahr groß, sich mit Noroviren anzustecken. Denn wir halten uns öfter als sonst in geschlossenen Räumen auf. Dazu kommt noch die trockene Heizungsluft. Diese trocknet unsere Schleimhäute zusätzlich aus. Somit haben die Erreger leichtes Spiel bei der Übertragung.

     

    Die Ansteckung geschieht unerwartet, meist während des Sprechens durch Speicheltröpfchen. Aber auch beim Händeschütteln ist jetzt die Gefahr sehr groß. Ferner geschieht eine Weitergabe der Erreger über Türklinken oder Verschmutzungen im Sanitärbereich.

     

    Für eine Infektion genügen bereits minimalste Virenmengen. Schon zehn bis 100 Erreger reichen aus, um sich mit Noroviren anzustecken. Dabei müssen sich Betroffene übergeben, Durchfall und Bauchkrämpfe gesellen sich schnell hinzu. Nicht selten treten Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber auf.

     

    Flüssigkeitsverlust durch ausreichendes Trinken ausgleichen

     

    Im Großen und Ganzen verlaufen Magen-Darm-Erkrankungen problemlos. Sie klingen relativ schnell wieder ab. Jedoch können diese insbesondere für

     

    • ältere, pflegebedürftige Personen
    • chronisch Kranke
    • Säuglinge

     

    auf Grund des erheblichen Flüssigkeitsverlusts zum Risiko werden. Deshalb müssen Erkrankte unbedingt ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Am besten eignen sich isotonische Getränke. Darüber hinaus ist Bettruhe einzuhalten.

     

    Effektives Vorbeugen – Öfter Hände waschen

     

    Während der risikoreichen Zeit im Winter empfiehlt es sich, auf die Einhaltung einiger Hygienemaßnahmen Wert zu legen. Selbstverständlich sollte es sein, sich nach dem Toilettengang die Hände gründlich zu waschen. Zudem sollten mit dem Norovirus Infizierte stets eigene Artikel zur Körperpflege und Handtücher verwenden.

     

    Vorsorge kann aber auch so aussehen, dass ausschließlich bei geschlossenem Toilettendeckel die Spülung getätigt wird. Geschieht dies nicht, gelangen große Mengen an Aerosolen in das Bad. Diese atmen andere ein.

     

    Türklinken und andere sanitäre Flächen sollten auf jeden Fall sehr sorgfältig geputzt werden. Denn Noroviren sind sehr robust und können auch Tage später noch ansteckend wirken.

     

    Selbst Erkrankte sollten auf keinen Fall Speisen für andere zubereiten. Bevor mit dem Kochen begonnen wird, empfiehlt es sich, die Hände gründlich mit Seife zu waschen. Bettwäsche, Handtücher und Kleidungsstücke sollten stets bei 60 °C in der Maschine gewaschen werden.

     

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  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Weshalb es besser ist im Streit seinen Ärger rauszulassen, haben wir für sie hier zusammengefasst.

    Wer sich ärgert, sollte seiner Wut unbedingt Luft machen. Ein ehrlicher Streit bringt in bestehenden Konflikten oftmals die besseren Lösungen.

     

    Einsetzen von Ich-Botschaften im Streit

    Wer sachlich beim Streiten bleibt, kann Konflikte besser lösen. Somit empfiehlt es sich, auf die direkte Anrede „Du hast das Mehl vergessen einzukaufen.“ zu verzichten. An dessen Stelle sollte versucht werden, lieber zu sagen: „Ohne das Mehl kann ich keine Plätzchen backen. Darüber ärgere ich mich jetzt.“

     

    Wenden Sie diese einfache Regel beim Streiten an, geschieht der Streit auf einer sachlichen Ebene. Niemand wird unnötig beschuldigt. Die im Beispiel genannte Ich-Botschaft gibt den eindeutigen Wunsch wieder: Plätzchen backen. Genau auf diesen Wunsch kann das Gegenüber nun neutral oder aber positiv reagieren. Während bei Du-Botschaften stets ein eindeutiger Vorwurf steckt. Dieser sorgt für eine Distanzierung vom anderen.

     

    Konflikte gehören zum Leben

    Konflikte und Streit finden sich im täglichen Leben immer wieder. In ihnen sind zahlreiche Emotionen enthalten. Laut Professor Philipp Yorck Herzberg – Helmut-Schmidt-Universität Hamburg – müssen Emotionen unbedingt rausgelassen werden.

     

    Am besten gelingt dies, indem weder Ich- noch Du-Botschaften Anwendung finden. Die bessere Lösung besteht in der Erkenntnis „Wir haben ein Problem.“ Gemeinsam an einer Lösung arbeiten birgt große Chancen zur erfolgreichen Konfliktbewältigung.

     

    Reinigendes Gewitter

    Dabei muss ein Streit nicht immer ruhig zugehen. Lassen Sie ruhig einmal richtig Dampf ab und schreien Sie Ihre Wut hinaus. Dies befreit und ist auch durchaus in Ordnung. Allerdings – so Experte Herzberg – sollte im Streit auf beleidigende Äußerungen verzichtet werden.

     

    Idealerweise ist es beiden Partnern nach dem Streiten mit ein wenig Humor wieder möglich, freundlich aufeinander zuzugehen.

     

    Bloß keine gute Miene

    Der Psychologe warnt jedoch davor, eine zu große Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen. Nur, damit der Frieden bewahrt bleibt. Konflikte aus dem Wege gehen, ist keine gute Lösung. Denn dies kann sogar gesundheitliche Schäden hervorrufen.

     

    Aus einer von der Universität Frankfurt durchgeführten Untersuchung geht hervor, dass konfliktscheue Probanden einen höheren Blutdruck aufweisen als jene, die Streit nicht aus dem Wege gehen.

     

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