Kategorie: Hausmittel

Hausmittel vom Gesundheits-Magazin.net

Fast jeder kennt sie, die guten alten Hausmittel, die es für die Beseitigung von hartnäckigen Flecken ebenso gibt wie auch für viele Krankheiten. Manches stammt noch aus dem reichen Schatz der Erfahrungen von Omas und Müttern, und bis heute haben Hausmittel Konjunktur und viele Menschen greifen gerne darauf zurück. Wer zum Beispiel mit einer Erkältung im Bett liegt, der muss nicht unbedingt zum Arzt und in die Apotheke laufen, oftmals reicht es, mit Hausmitteln der Erkältung den Kampf anzusagen. Eine heiße Zitrone oder eine heiße Milch mit Honig sind ebenso effektiv wie der Saft des Holunders, um mit der Erkältung fertig zu werden. Allerdings sollte man dabei beachten, dass Hausmittel bei einer Erkältung helfen, bei einer echten Grippe sind sie aber nutzlos und hier muss der Arzt aufgesucht werden.

Mit den passenden Hausmitteln können aber nicht nur diverse gesundheitliche Beschwerden erfolgreich bekämpft werden, auch wenn es um den Haushalt geht, gibt es viele bewährte Mittel, die wenig kosten, aber sehr effektiv sind. So kann man beispielsweise Rotweinflecken auf der Kleidung sehr gut mit Salz behandeln, und wenn das Wachs der Kerze auf die gute Tischdecke getropft ist, dann ist Löschpapier beim Bügeln eine gute Sache. Wer mehr über die unendlich vielen Hausmittel wissen will, der muss nur die ältere Generation in der Familie fragen oder aber einen Blick ins Internet werfen, denn dort gibt es viele Seiten, die sich nur mit diesem Thema befassen. Es muss nicht immer Chemie sein und auch teure Medikamente und Reinigungsmittel können von bewährten Hausmitteln ersetzt werden.

  • Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen, aber sie ist auch eine Art Spiegelbild, an dem sich unter anderem das Alter ablesen lässt. Die Haut ist empfindlich, sie reagiert auf Hitze ebenso verstimmt wie auch auf Kälte oder auf Umweltverschmutzung. Wird die Haut nicht gut gepflegt, dann wirft sie unschöne Falten, ist gereizt und das Hautbild lässt zu wünschen übrig. Es gibt viele Mittel, um die Haut so zu pflegen, dass sie gesund bleibt, aber nicht alle Pflegeprodukte halten, was sie vollmundig versprechen. Anders sieht es beim Kaktusfeigenöl aus, denn diese Pflege ist perfekt für die Haut und hält sie lange elastisch, geschmeidig und gesund.

    Die Kaktusfeige – eine seltene Pflanze

    Die Kaktusfeige ist eine seltene Pflanze, die ganz bestimmte Klimaverhältnisse braucht, um wachsen zu können. Die Pflanzen sind unter anderem in Mexiko und in den USA, aber auch in der Karibik und vor allem in Nordafrika zu finden. In Mexiko erfreut sich die Kaktusfeige großer Beliebtheit, denn die noch jungen Blätter und die Früchte werden in der landestypischen Küche für schmackhafte Eintöpfe und als pikante Zutat für Salate verwendet. Die Kaktusfeige wächst zunächst als Strauch, wird aber mit zunehmendem Alter immer mehr zu einem Baum, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Für das hautpflegende Öl werden die orange bis rötlich gefärbten eiförmigen Früchte verwendet.

    Wie wird Kaktusfeigenöl hergestellt?

    Nach der Ernte werden die Früchte zunächst von ihren Kernen befreit, anschließend gewaschen und dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Nach dem Trockenvorgang werden die Kerne in einem kühlen Raum gelagert, um zu verhindern, dass sie verderben, im letzten Schritt werden sie dann kalt zu Öl gepresst. Da für einen einzigen Liter Kaktusfeigenöl 450 Kilogramm Früchte benötigt werden, erklärt sich der relativ hohe Preis für dieses Hautpflegemittel. Qualitativ hochwertiges Öl wird immer kalt gepresst, günstige Öle werden hingegen durch eine chemische Extraktion produziert, bei der die Kerne pulverisiert und dann mit Hexan versetzt werden.

    Was macht das Öl so wertvoll?

    Kaktusfeigenöl enthält essenzielle Fettsäuren, von denen mehr als 85 % ungesättigt und somit sehr wertvoll für den Körper sind. Besonders wertvoll ist Linolsäure, denn sie wird nicht nur in der Medizin, sondern auch für die Körperpflege verwendet. Entzündete Haut wie auch trockene Haut kann daher mit Kaktusfeigenöl behandelt werden und bei Hautverletzungen, wie Beispiel bei Abschürfungen, wirkt das Öl zudem auch schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Linolsäure im Kaktusfeigenöl hat aber noch eine sehr positive Eigenschaft, denn sie regt die Produktion von sogenannten Prostaglandinen an. Dieses Gewebehormon unterstützt den Organismus bei der Blutgerinnung, es beugt entzündlichen Prozessen vor und beeinflusst das Schmerzempfinden.

    Innerlich und äußerlich

    Das kostbare Kaktusfeigenöl kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Wird es beispielsweise auf die Haut aufgetragen und sanft einmassiert, dann wirkt es sich auf die Erneuerung der Hautschichten aus. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen, und wer unter schuppiger Haut leidet, sollte die betroffenen Stellen mit Kaktusfeigenöl einreiben. In der Kosmetik wird Kaktusfeigenöl auch als Anti-Aging Mittel eingesetzt, denn durch seine Inhaltsstoffe kann es die freien Radikalen daran hindern, die Haut zu schnell altern zu lassen. Das natürliche Wachstum der Zellen wird gefördert, aber auch Augenschatten oder unschöne Augenringe verschwinden wieder, wenn die empfindliche und dünne Haut rund um die Augen regelmäßig mit Kaktusfeigenöl behandelt wird.

    Kaktusfeigenöl ist ein natürliches Produkt, das durch seine positiven Eigenschaften für alle empfehlenswert ist, die nicht nur auf die Schönheit ihrer Haut, sondern auch auf Nachhaltigkeit achten. Wenn es um die Schönheit geht, dann kann das wertvolle Öl kurzfristig zum Einsatz kommen, wenn die Haut aber gesund bleiben soll, dann ist eine langfristige Behandlung notwendig. Das kostbare Öl kann unter anderem hier gekauft werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iquazu

  • Die Top 6 Hausmittel gegen Sonnenbrand

    Die Top 6 Hausmittel gegen Sonnenbrand

    Der Juni steht vor der Tür. Mit ihm rückt der Sommeranfang unaufhörlich näher. Gerade in diesen Tagen bewegen Unwetter und hitzige Temperaturen das gesamte Land. Für viele geht es dennoch raus in die Gärten und Parks, um die ersten sonnigen Erfahrungen zu machen, auf die vor allen Dingen blasse und ungebräunte Haut sehr sensibel reagiert. Wir stellen aus diesem Grund die Top 6 Hausmittel gegen Sonnenbrand zusammen.

    Ist es erst einmal zu spät und der Sonnenbrand zeichnet sich auf dem Rücken oder im Schulterbereich ab, stellen sich unterschiedlich starke Schmerzen, Rötung und Spannungsgefühle ein. Die Haut ist stark gerötet und juckt. Gehen Sie diesem Jucken auf keinen Fall nach, denn darüber wird sich die Entzündung der Haut intensivieren. Bevor eines der Top 6 Hausmittel gegen Sonnenbrand notwendig ist, raten wir dazu, sich mindestens eine halbe Stunde vor dem Gang in die Sonne gründlich einzucremen. Vergessen Sie nicht den Bereich der Ohren, Hals und Dekolletee – diese Stellen gehören zu den besonders gefährdeten Hautpartien.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.1: Zitrone und kalte Kompressen

    Eine der häufigsten Hausmittel bei Sonnenbrand sind die kalten Kompressen. Stellen Sie zum Beispiel eine Mischung bzw. einen Verband aus Zitronensaft und kaltem Essig sowie Tee her. Tauchen Sie ein Stofftuch in diese heilsame Mischung und legen es auf die geröteten Stellen. Sie sollten nun feststellen, dass sich eine Linderung der Schmerzen und Spannungsgefühle direkt einstellt.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.2: Teebeutel

    Sollte es sich nur um eine marginale Verbrennung einer kleineren Hautpartie handeln, kann es ausreichen, einen Teebeutel darauf zu legen. Lagern Sie den Teebeutel für einige Minuten im Kühlschrank, so kombinieren Sie zugleich einen kühlenden Effekt mit den wohltuenden Inhaltsstoffen.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.3: Quark

    Joghurt und Quark sind die Top Hausmittel, die eigentlich jeder im Kühlschrank hat.

    1. Verdünnen Sie Quark mit kalter Milch,
    2. spülen die Hautpartie ab, trocknen diese leicht mit einem Handtuch und
    3. geben die Quarkpackung mit einem Spachtel darauf.
    4. Sie sollte nun geduldig abwarten, bis der Quark leicht angetrocknet ist, und diesen dann erst sanft wieder abspülen.

    Ganz nebenbei versorgt Quark die Haut mit feuchtigkeitsspendenden und wohltuenden Inhaltsstoffen.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.4: Gurke und Zwiebel

    Für das nächste Hausmittel gehen wir direkt in den Garten und ernten Gurke und Zwiebel. Schneiden Sie dieses Gemüse auf und legen die Stücke (aber auch Salatblätter) in rohem Zustand auf den Sonnenbrand. Neben dem kühlenden Effekt gibt das Gartengemüse seine Inhaltsstoffe und Feuchtigkeit an die Haut weiter.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.5: Honig oder Haferflocken

    Haben Sie sich sehr böse verbrannt? dann lassen Sie sich eine kühlende Wanne ein und legen sich für mindestens 30 Minuten hinein. Wählen Sie die Temperatur nicht zu kalt, andernfalls kann es zu einem Schock kommen. Im Hinblick auf pflegende Packungen hat sich vor allen Dingen medizinischer Honig als äußerst wirkungsvoll herausgestellt. Stellen Sie aus einer Tasse Haferflocken mit etwas Kefir und Honig eine Emulsion her und geben diese direkt auf den Sonnenbrand.

    Hausmittel gegen Sonnenbrand No.6: kühlende Packungen und Eiswürfel

    Eines der geläufigsten Hausmittel, die direkt bei einer Verbrennung angewandt werden, sind die kühlenden Verpackungen. Im Prinzip sollte es ausreichen, bei einer leichten Verbrennung ein paar Eiswürfel in ein Handtuch zu legen und diese Kompresse direkt auf den Sonnenbrand zu geben.

    In der Nachsorge sollten gerade natürliche Essenzen und Öle auf die beanspruchten Hautpartien gegeben und einmassiert werden. Schließlich hat die Haut jede Menge Feuchtigkeit verloren und ist stark beansprucht. Man kann tatsächlich über die Behandlung mit Ölen dem unangenehmen Schälen nach einem Sonnenbrand oder einer intensiven Bräunung entgegenwirken.

    Bild: © Depositphotos.com / 5nikolas5

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  • Jojobaöl – Wertvolles aus der Natur

    Jojobaöl – Wertvolles aus der Natur

    Simmondsia chinensis – so lautet der botanische Name des Jojobastrauches, ein immergrüner Strauch, der vor allem in den heißen Klimazonen der Erde zu Hause ist. Der Strauch mit den nussähnlichen Samen und den nelkenähnlichen Blüten wächst in Australien, aber auch in Mexiko, in der Wüste von Arizona und in Israel sowie im sonnigen Kalifornien und in Argentinien. Streng genommen ist das Öl, das aus den Samen gepresst wird, gar kein Öl, es ist vielmehr ein flüssiges Wachs, das sehr viele Vitamine enthält. Diese wertvollen Inhaltsstoffe sind besonders gut für die Haut, denn sie schützen die Haut unter anderem vor dem Austrocknen.

    Eine Wohltat für die gestresste Haut

    Die Haut, das größte Organ des menschlichen Körpers, muss viel aushalten. Sonne im Sommer, Kälte im Winter, trockene Heizungsluft und nicht zu vergessen, diverse Umweltgifte, die der Haut schwer zu schaffen machen. Umso wichtiger ist es, die Haut gut zu pflegen. Für diese Pflege ist Jojobaöl immer eine sehr gute Wahl. Das besondere Öl wird von der Haut sehr gut aufgenommen, es zieht schnell auch in die unteren Hautschichten ein, und auf der Oberhaut bildet sich kein unangenehmer fettiger Film. Neben den Vitaminen A, B und E sind im Jojobaöl Ölsäure, Erucasäure, Gadoleinsäure sowie Mineralstoffe zu finden, die zusammen die Fähigkeit haben, den Zellwachstum zu stimulieren und auch zu regulieren. Das macht Jojobaöl zu einem wirksamen Anti-Aging-Produkt.

    Eine große Hilfe bei vielen Beschwerden

    Da Jojobaöl auch Vitamin B enthält, wirkt es sich positiv auf das Nervensystem aus und kann auch bei Magen-Darmproblemen zum Einsatz kommen, zudem wird die Verdauung durch das wertvolle Öl angeregt und auch als Schlankmacher wird Jojobaöl angeboten. Da Jojobaöl nicht oral eingenommen werden sollte, müssen die betroffenen Körperregionen mit dem Öl eingerieben werden, um ihre Wirkung entfalten zu können. Wer auf handelsübliche Shampoos verzichten will, der sollte das Öl in die Spitzen und die Kopfhaut einmassieren, denn das stärkt die Haarstruktur und verleiht den Haaren einen besonders schönen Glanz. Alle, die auf unschöne Falten verzichten möchten, sollten Gesichtsmasken ausprobieren, die auf Jojobaöl basieren, denn das entspannt die Haut und glättet Stirnfalten ebenso wie Krähenfüße.

    Jojobaöl in der Medizin

    Zur heilenden Wirkung von Jojobaöl gibt es viele Studien. So hat sich zum Beispiel die Universität von Michigan dafür interessiert, welche Wirkung das Öl auf Pilze und Bakterien hat. Das Ergebnis ist verblüffend, denn sobald die Bakterien und die Pilze mit Jojobaöl in Kontakt kommen, dann sterben sie ab und das macht das Öl des Jojobastrauches für die Behandlung von Staphylokokken interessant. Eine Studie der Universität von Kairo kam ebenfalls zu diesem Ergebnis und dort wurde außerdem festgestellt, dass Jojobaöl auch bei resistenten Keimen und Bakterien wirkt. Eine Studie des Immanuel Krankenhauses in Berlin stellte zudem fest, dass Jojobaöl auch eine Hilfe für Menschen sein kann, die unter starker Akne leiden. Über einen Zeitraum von sechs Wochen wurden 192 Probanden mit einer Mischung aus Ton und Jojobaöl behandelt, und bei 54 % der Studienteilnehmer wurde das Hautbild deutlich verbessert.

    Worauf sollte man beim Kauf achten?

    Jojobaöl ist ein natürliches Produkt und es lohnt sich, auf eine hochwertige Qualität zu achten. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass es sich um kalt gepresstes Öl handelt, denn dieses Öl ist zum einen gehaltvoller und zum anderen hält es sehr lange und wird nicht schnell ranzig, wie beispielsweise Olivenöl. Kalt gepresstes Jojobaöl kann man sehr gut an seiner goldgelben Farbe erkennen. Wenn das Öl sehr hell oder dunkelgelb ist, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass es nach dem Pressen weiterverarbeitet wurde. Gutes Jojobaöl hat einen angenehm dezenten Duft und eignet sich daher perfekt als Hautpflege. Mehr zum Thema Jojobaöl gibt es hier: http://www.jojobaoel.info/.

    Bild: © Depositphotos.com / ifong

  • Hausmittel bei einer Winterdepression

    Hausmittel bei einer Winterdepression

    Eine Winterdepression beginnt in den meisten Fällen schon in den Herbstmonaten, wenn es bereits beizeiten dunkel wird. Der Mangel an Tageslicht bereitet den meisten Menschen Probleme. Die Stimmung sinkt, und nicht selten treten die ersten Symptome einer beginnenden Winterdepression auf. Hier können verschiedene Hausmittel positive Wirkungen auf den Menschen zeigen.

    Eine Herbstkur als Hausmittel bei einer beginnenden Winterdepression

    Verschiedene Hausmittel können dem Menschen bei der Bekämpfung einer sich anbahnenden Winterdepression erfolgreich entgegen treten. Beispielsweise hat sich Johanniskraut als Hausmittel bei einer Winterdepression sehr bewährt. Aber auch warme Farben in den Räumlichkeiten oder bei der Wahl der Kleidung helfen beim Vertreiben einer Depression.

    Um den Organismus des Menschen von körperlichen Giften zu befreien eignet sich als Hausmittel eine Blutreinigung im Herbst. Das Hausmittel der blutreinigenden Wirkung der Herbstkur kann bei der Vorbeugung gegen eine Winterdepression hilfreich sein. Wer sich für eine derartige blutreinigende Kur in den ersten Herbstmonaten entscheidet, kann dazu beitragen, Abfallprodukte und Schlacken aus seinem Körper auszuleiten. Diese tragen im Allgemeinen zu einer Übersäuerung von Körpergewebe und Behinderung der Arbeit unserer entscheidenden Entgiftungsorgane bei.

    Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass Sie von einer Winterdepression befallen werden, sollten Sie zu dem einfach Hausmittel greifen und derselben vorbeugen. Für die Mischung des wirksamen Hausmittels gegen die Winterdepression werden – gekauft in einer Apotheke – folgende Kräuter benötigt:

    Kräuter Menge
    Ackerschachtelhalmkraut 10 g
    Birkenblätter   5 g
    Brennnesselblätter 10 g
    Hagebuttenfrüchte   5 g
    Löwenzahnkraut sowie –wurzel 20 g

    Es werden zur Herstellung des Hausmittels gegen die Winterdepression zwei Teelöffel dieser Kräuter mit einem Viertelliter heißem Wasser übergossen. Anschließend muss die Kräutermischung etwa eine Viertelstunde ziehen. Pro Tag wird zur Anregung des Stoffwechsels empfohlen, drei Tassen Tee für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen zu trinken.

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    Mithilfe dieses Hausmittels gegen eine Winterdepression kann gleichzeitig noch etwas gegen Übergewicht getan werden. Darüber hinaus werden durch den Tee auch

    • Pickel bekämpft
    • Rheumatische Beschwerden gelindert
    • Unreine Haut gesäubert.

    Winterdepression und mineralstoffreiche Ernährung

    Wer an einer Winterdepression leidet und auf Hausmittel zurückgreifen möchte, der sollte auch seine Ernährung nicht vernachlässigen. Diese sollte in den winterlichen Monaten reich an

    • Kalium
    • Eisen
    • Magnesium

    sein.

    Kalium ist ein für das menschliche Leben enorm wichtiges Mineral, das für eine perfekte Leberfunktion und das Nervensystem wichtig ist. Wer zur Winterdepression neigt, sollte daher gern als Hausmittel schon im Herbst auf Nahrungsmittel, wie

    • Erd- und Haselnüsse sowie Mandeln
    • Erbsen und Karotten
    • Grüne Bohnen und Grünkohl
    • Kartoffeln
    • Birnen und Pflaumen

    zurückgreifen.

    Eisen wird die Blutbildung benötigt und ist ein gutes Hausmittel bei Neigung zur Winterdepression. Verzehrt werden sollten reichlich

    • Feldsalat
    • Hagebutten
    • Linsen
    • Rosinen und Trauben
    • Rote Beete
    • Rotkohl
    • Sojabohnen und Sojamehl

    Bewährt haben sich auch Produkte aus konzentrierten Pflanzenauszügen, welche kurmäßig angewendet werden.

    Magnesium ist ein Hausmittel gegen Stress bekannt und wirkt daher besonders gut gegen eine Winterdepression. Ferner zeigt Magnesium positive Wirkungen gegen Übersäuerung. Zu finden ist der Mineralstoff unter anderem in

    • Cashewkerne, Erdnüsse, Kokosnüsse, Mandeln, Paranüsse
    • Gurken, Rettich
    • Hafer, Weizenkeimlinge
    • Linsen und weißen Bohnen
    • Sojabohnen
    • Vollkornreis

    Johanniskrauttee – gutes Hausmittel gegen Winterdepression

    Bei Vorliegen einer Winterdepression liegen dieser nicht selten ein hohen Schlafbedürfnis, ein Lichtmangel und hoher Appetit zugrunde. Hilfreich wirken hier Spaziergänge – auch wenn das Wetter noch so schlecht ist. Ein bewährtes Hausmittel ist aber auch das Trinken von Johanniskrauttee.

    Johanniskrauttee kann von jedem, der von einer Winterdepression betroffen ist, selbst zubereitet werden. Für dieses einfache Hausmittel wird ein Esslöffel Johanniskraut mit 250 ml kaltem Wasser übergossen. Diese Mischung kann nun auf einem Herd zum Sieden gebracht werden. Nach etwa fünf Minuten wird die Flüssig abgeseiht. Empfehlenswert ist es, je Tag zwei bis drei Tassen Johanniskrauttee zu trinken. Bis das Hausmittel eine erste Wirkung gegen die Winterdepression zeigt, können drei Wochen vergehen. Daher sollte mit der Kur bereits Anfang Oktober begonnen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

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  • Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Die Ursprünge des Ölziehens finden sich im antiken Indien und in Russland, wo diese Heilmethode mit besonderen Ölen und Ölmischungen zur Gesundheit des Mundraums, der Zähne und des Zahnfleisches eingesetzt wurde. Aber Ölziehen war und ist bis heute auch eine Heilmethode, wenn es darum geht, den Körper zu entgiften und ihn von chronischen Krankheiten zu heilen. In der heutigen Zeit ist das Ölziehen ein Teil der alternativen Medizin. Diese bezieht auch die ayurvedische Heilkunde mit ein, die sich eng an der ganzheitlichen Zahnheilkunde orientiert.

    Gesund für Zähne und Mund

    Zahnfleischentzündungen sind unangenehm, schmerzhaft und sie können dafür sorgen, dass die Zähne frühzeitig ausfallen. Regelmäßiges Ölziehen soll das verhindern. Aus Studien geht hervor, dass sich das Zahnfleisch verbessert und Zahnfleischentzündungen zurückgehen, wenn der Mund jeden Tag mit Öl gespült wird. Ölziehen kann die Zähne aber auch optisch verändern, denn das Öl hat die Fähigkeit, den Zahnbelag und die Bakterien, die auf der Oberfläche des Zahns zu finden sind, zu binden, was die Zähne weißer macht. Ein teures Bleaching ist also nicht mehr notwendig, denn durch Ölziehen können die Zähne aufgehellt werden.

    Ein natürliches Mundwasser

    In jedem Mund befinden sich Bakterien, die Karies auslösen können und diese Bakterien sind dann für die unschönen Löcher in den Zähnen verantwortlich. Regelmäßiges Ölziehen kann die Bakterien schon nach kurzer Zeit reduzieren, und damit wirkt das Öl ähnlich effektiv wie Chlorhexin, ein chemischer Bestandteil, der in den meisten Mundspülungen und Mundwassern zu finden ist. Mundwasser sorgen zwar kurzfristig für einen frischen Atem, aber sie haben Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall für Ekzeme im Mundraum sorgen. Ölziehen ist hingegen ein natürliches Mundwasser, das ganz ohne Nebenwirkungen auskommt.

    Mit Öl gegen Mundgeruch

    Wer gerne Knoblauch isst, der kennt das Problem Mundgeruch nur zu gut, aber auch die Bakterien, die sich um Mundraum tummeln, sind für Mundgeruch verantwortlich. In Forschungen wurde nachgewiesen, dass Ölziehen die Anzahl der Bakterien deutlich verringert und das ganz ohne Chemie. Das Öl macht den Atem wieder frisch und neutralisiert auf natürliche Art und Weise unschönen Mundgeruch. Hier bekommen Sie mehr Informationen über Ölziehen.

    Welche Öle sind geeignet?

    Wer glaubt, dass zum Ölziehen ganz spezielle Öle verwendet werden müssen, der irrt sich, denn Ölziehen funktioniert mit ganz normalen Ölen, die in jeder Küche zu finden sind. Sonnenblumenöl ist ebenso zu empfehlen wie auch Leinöl oder ein gutes Olivenöl. Wer den Geschmack mag, der kann auch Sesamöl oder das beliebte und gesunde Kokosöl verwenden. Es gibt allerdings Spezialöle fürs Ölziehen, die eine antibakterielle Wirkung haben, welches Öl aber persönlich infrage kommt, das ist Geschmackssache.

    Ölziehen – die Anwendung

    Ölziehen oder auch Ölkauen sollte rund 20 Minuten dauern, wenn es richtig gemacht wird, denn nur dann kann sich das Öl auch bis in den hintersten Winkel des Mundes verteilen. Wer besonders gründlich vorbeugen möchte, der sollte eine Ölkur machen, die zwischen 14 Tagen und drei Monaten dauern kann. Eine solche Kur bietet sich für alle an, bei denen wiederholt Probleme mit dem Zahnfleisch auftreten. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, raten Heilpraktiker zu einem Zeitraum von mindestens vier Woche für eine Ölkur. Bei akuten Fällen von Zahnfleischentzündungen ist es sinnvoll eine Ölkur zu machen, die drei Tage dauert, denn so lange braucht das Zahnfleisch, um auf die Behandlung zu reagieren. Wer Ölziehen möchte, der sollte das am besten gleich nach dem Aufstehen tun, denn dann sind im Mund besonders viele Bakterien unterwegs, die der Körper in der Nacht nicht loswerden konnte. Die Mikroorganismen zeigen sich meist besonders deutlich auf der Zunge, dieser Belag verschwindet nach dem Ölziehen aber sehr schnell wieder. Nebenwirkungen sind beim Ölziehen übrigens nicht bekannt, es ist eben eine sehr natürliche Heilmethode.

    Bild: © Depositphotos.com / innovatedcaptures

  • Flohsamen – vielseitig für die Gesundheit im Einsatz

    Flohsamen – vielseitig für die Gesundheit im Einsatz

    Der Name Flohsamen führt ein wenig in die Irre, denn mit den kleinen Krabbeltieren hat die populäre Heilpflanze nichts zu tun. Allerdings verdankt die Pflanze ihren Namen dem Aussehen der Insekten, denn der Flohsamen oder besser gesagt, die Flohsamenschalen sind länglich geformt und haben mit ihrer rötlich-braunen Farbe durchaus Ähnlichkeit mit einem Floh. Flohsamen hat sich als Heilpflanze für den Magen- und Darmbereich einen guten Namen gemacht und gilt durch seine Ballaststoffe als wirksames Mittel gegen Verstopfung.

    Welche Inhaltsstoffe sind im Flohsamen zu finden?

    In der Heilpflanze, die vor allem in Mitteleuropa als Flohwegerich wächst, sind Ballaststoffe und Proteine zu finden, die den Körper mit lebensnotwendigem Eiweiß versorgen. Auch Flavonoide sind in den Samen zu finden, die antioxidativ wirken und für die Vorbeugung von Krankheiten eine große Rolle spielen. Primär sind es aber die Ballaststoffe, die die heilsame Wirkung ausmachen, denn in Wasser aufgelöst quellen die Samen auf, sie bilden durch das Fett, das in ihnen enthalten ist, eine weiche, geschmeidige Konsistenz und können so alle Bereiche des Darms erreichen.

    Die gesundheitliche Wirkung

    Flohsamen kommt vor allem bei Beschwerden des Darms zum Einsatz, und entfaltet seine Wirkung bei Verstopfung ebenso wie beim Reizdarmsyndrom und bei Durchfall. Darmfissuren, Divertikel und besonders Hämorrhoiden können den täglichen Stuhlgang problematisch und auch sehr schmerzhaft machen, Flohsamenschalen, die im Wasser aufgequollen sind, machen den Stuhl weicher und starkes Pressen ist nicht mehr nötig. Das macht den Samen zudem zu einer guten Alternative, wenn es um Abführmittel geht, denn die Samen machen ein chemisches Mittel überflüssig. Flohsamen kann aber auch den Cholesterinspiegel senken und ist ein hilfreiches Mittel für eine Diät. Da der Samen im Wasser sein Volumen deutlich vergrößert, entsteht im Magen schneller das Gefühl, satt zu sein, und auf diese Weise wird der Flohsamen zum Appetitzügler.

    Die Anwendungsgebiete von Flohsamenschalen

    Flohsamen sind ein anerkanntes Heilmittel bei Diabetes und entzündlichen Darmerkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn, aber auch schwangere Frauen können ihrem Darm, der in der Schwangerschaft gerne mal ein wenig träge ist, mit Flohsamenschalen natürlich auf die Sprünge helfen. Da Flohsamen ein natürliches Heilmittel sind, gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen und auch die Anwendung ist einfach, da die Samen auch in praktischen Kapseln angeboten werden. Bei Beschwerden mit dem Darm empfiehlt es sich, die Samen in Form von Pulver einzunehmen, denn zusammen mit Wasser können sie dann ihre heilsame Wirkung entfalten.

    Flohsamen richtig einnehmen

    Alle, die zum ersten Mal die Samen einnehmen, sollten sich darauf einstellen, dass die abführende Wirkung innerhalb von zwölf Stunden auftritt, aber es können auch bis zu drei Tage vergehen, bevor der Darm auf Trab kommt. Für die Dosierung gilt, ein bis zwei Teelöffel des Samens reichen als Tagesdosis in der Regel aus, sie werden mit 100 Millilitern Wasser verrührt und müssen dann quellen. Der Samen quillt anschließend im Körper noch weiter auf, deshalb sollte die Mischung auch im Liegen getrunken werden, damit die Atemwege nicht beeinträchtigt werden können. Optimal ist es, das Gemisch aus Flohsamen und Wasser morgens und abends zu trinken, ein regelmäßiger Stuhlgang stellt sich aber erst nach einer Woche ein.

    Wo kann man Flohsamen kaufen?

    Flohsamenschalen können in Apotheken, Reformhäusern und in der Drogerie gekauft werden. Bei nur leichten Beschwerden kann der Samen hilfreich sein, sollte es aber einen Verdacht auf Darmverschluss geben, dann dürfen die Samen nicht mehr eingenommen werden. Zudem ist es wichtig, dass keine allergischen Beschwerden zu befürchten sind. Die Samen können leichte Blähungen verursachen und auch ein Völlegefühl ist möglich, das jedoch in der Regel nur vorübergehend ist. Wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden, dann sollte vor der Einnahme von Flohsamen der Arzt gefragt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / HeikeRau