Kategorie: Hausmittel

Hausmittel vom Gesundheits-Magazin.net

Fast jeder kennt sie, die guten alten Hausmittel, die es für die Beseitigung von hartnäckigen Flecken ebenso gibt wie auch für viele Krankheiten. Manches stammt noch aus dem reichen Schatz der Erfahrungen von Omas und Müttern, und bis heute haben Hausmittel Konjunktur und viele Menschen greifen gerne darauf zurück. Wer zum Beispiel mit einer Erkältung im Bett liegt, der muss nicht unbedingt zum Arzt und in die Apotheke laufen, oftmals reicht es, mit Hausmitteln der Erkältung den Kampf anzusagen. Eine heiße Zitrone oder eine heiße Milch mit Honig sind ebenso effektiv wie der Saft des Holunders, um mit der Erkältung fertig zu werden. Allerdings sollte man dabei beachten, dass Hausmittel bei einer Erkältung helfen, bei einer echten Grippe sind sie aber nutzlos und hier muss der Arzt aufgesucht werden.

Mit den passenden Hausmitteln können aber nicht nur diverse gesundheitliche Beschwerden erfolgreich bekämpft werden, auch wenn es um den Haushalt geht, gibt es viele bewährte Mittel, die wenig kosten, aber sehr effektiv sind. So kann man beispielsweise Rotweinflecken auf der Kleidung sehr gut mit Salz behandeln, und wenn das Wachs der Kerze auf die gute Tischdecke getropft ist, dann ist Löschpapier beim Bügeln eine gute Sache. Wer mehr über die unendlich vielen Hausmittel wissen will, der muss nur die ältere Generation in der Familie fragen oder aber einen Blick ins Internet werfen, denn dort gibt es viele Seiten, die sich nur mit diesem Thema befassen. Es muss nicht immer Chemie sein und auch teure Medikamente und Reinigungsmittel können von bewährten Hausmitteln ersetzt werden.

  • Mundgeruch bekämpfen – so geht’s

    Mundgeruch bekämpfen – so geht’s

    Mundgeruch ist nicht nur für den Betroffenen eine unangenehme Sache, auch für die Mitmenschen kann Mundgeruch eine Zumutung sein. Fast jeder, der schon einmal Knoblauch gegessen hat, der weiß auch was Mundgeruch ist, aber immer dann, wenn der Mundgeruch chronisch wird, dann wirkt sich das auch auf das Sozialleben aus. Um den stetigen Geruch aus dem Mund verschwinden zu lassen, müssen zunächst die Ursachen gefunden werden.

    Welche Ursachen kann Mundgeruch haben?

    Wer Mundgeruch bekämpfen will, der muss zunächst einmal die Ursache kennen. Vielfach sind die Zähne schuld und ein Besuch beim Zahnarzt kann Klarheit bringen. Oft ist mangelnde Zahnhygiene die Ursache, denn wenn Speisereste zwischen den Zähnen hängen bleiben, dann führt das zu Mundgeruch. Aber auch kariöse Zähne und Entzündungen des Zahnfleischs können den Atem auf Dauer verschlechtern.

    Zu viel Eiweiß ist ebenfalls eine häufige Ursache für Mundgeruch. Alle, die viel Fleisch, Fisch und Milchprodukte essen, müssen oftmals den Mundgeruch bekämpfen. Viele Bakterien, die in der warmen und feuchten Mundhöhle leben, ernähren sich gerne von Eiweiß und je mehr Eiweiß sie bekommen, umso mehr Bakterien siedeln im Mundraum. Wenn dann auch noch eine schlechte Zahnpflege dazukommt, dann ist der Mundgeruch nicht mehr fern. In seltenen Fällen ist auch der Magen schuld, wenn es zu Mundgeruch kommt, denn wenn die Nahrung nicht richtig verdaut wird, dann steigen Fäulnisgase durch die Speiseröhre nach oben und das führt dann zu einem üblen Geruch aus dem Mund.

    Mit natürlichen Mitteln den Mundgeruch bekämpfen

    Mundgeruch bekämpfen funktioniert auch mit natürlichen Mitteln, zum Beispiel mit Süßholz. Wer seinen Mundgeruch bekämpfen will, der sollte Süßholz kauen oder auch Nelkenöl auf die Zunge träufeln. Eine ayurvedische Zahncreme ist ebenfalls ein gutes Mittel, wenn Sie Mundgeruch bekämpfen wollen. Diese spezielle Zahncreme, die es unter anderem im Reformhaus oder in der Apotheke zu kaufen gibt, reinigt nicht nur die Zähne, sondern auch die Mundhöhle und sorgt dafür, dass die Bakterien keine Chance mehr haben.

    Minze und Walnüsse sind ebenfalls ein bekanntes Mittel gegen Mundgeruch und auch Sarsapastillen lutschen kann dabei helfen, den unangenehmen Geruch zu vertreiben. Wenn Sie mögen, dann können Sie auch mit Zimt den Mundgeruch bekämpfen, denn die ätherischen Öle im Zimt halten den Atem lange frisch.

    Mundwasser mit Kräutern ist in zweierlei Hinsicht eine gute Idee gegen Mundgeruch. Die Kräuter wie zum Beispiel Kamille und Salbei, sorgen für einen frischen Atem und halten die Bakterien in Schach.

    Was ist wichtig beim bekämpfen vom Mundgeruch?

    Mundgeruch bekämpfen kann sehr einfach sein, wenn einige Grundregeln eingehalten werden. Zu diesen Regeln gehören:

    • Die Zähne mindestens zweimal am Tag mit Zahncreme gründlich reinigen
    • Zahnseide benutzen
    • Die Zunge mit einem speziellen Reiniger von Belägen befreien
    • Regelmäßig zum Zahnarzt gehen
    • Auf zu viel Eiweiß bei den Mahlzeiten verzichten
    • Ausreichend trinken
    • Kaffee und Alkohol meiden

    Wenn trotz aller Maßnahmen der Mundgeruch nicht verschwinden will, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und eine Blutuntersuchung machen lassen. Vielleicht besteht ein Mangel an Vitamin C oder auch eine Unterversorgung mit Zink, was den permanenten Mundgeruch auslöst. Wenn das der Fall sein sollte, dann können Sie entweder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um den Mangel auszugleichen, oder ein Mittel, was der Arzt verschreibt.

  • Sodbrennen – Was hilft

    Sodbrennen – Was hilft

    Was hilft gegen Sodbrennen?

    Ein gutes und reichhaltiges Abendessen, zum Nachtisch ein süßes Dessert und zum Abschluss eine Tasse Mokka und ein Schnaps – das alles kann in der Nacht zu einer unangenehmen Überraschung führen, nämlich zu Sodbrennen. Fast jeder zweite Deutsche ab dem 40. Lebensjahr wird in der Nacht wach, weil die Speiseröhre und der Magen wie Feuer brennen. Sodbrennen ist aber nicht nur schmerzhaft, es kann auch chronisch werden und wenn Sodbrennen nicht behandelt wird, dann kann sich sogar ein bösartiger Tumor bilden.

    Aber Sodbrennen muss nicht sein, denn wer sich richtig ernährt, der wird aller Voraussicht nach, damit auch keine Probleme bekommen. Wer aber zu häufigem Sodbrennen neigt, der kann das mit einer Reihe von guten alten Hausmitteln sicher bekämpfen.

    Wie entsteht Sodbrennen?

    Für das unangenehme Brennen ist ein Ringmuskel verantwortlich, der genau zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt. Dieser Muskel schließt nicht mehr so, wie er sollte und der Inhalt des Magens kann dann samt der Magensäure ungehindert in die Speiseröhre laufen. Da die Magensäure zu einem großen Teil aus ätzender Salzsäure besteht, die eigentlich dazu gedacht ist, die Nahrung zu zersetzen und die schädlichen Keime abzutöten, verursacht sie in den Schleimhäuten der Speiseröhre große Schmerzen, die sich wie eine Verbrennung anfühlen. Dem Magen selbst macht die Säure nichts aus, denn er ist auf sie eingerichtet.

    Gegen das schmerzhafte Brennen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die die Salzsäure binden sollen, aber es gibt auch einige sehr gute Hausmittel, die dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu Sodbrennen kommen kann.

    Wirksame Gemüse und Kräuter gegen Sodbrennen

    Bekanntlich ist gegen alles ein passendes Kraut gewachsen und das ist auch der Fall, wenn es ums Sodbrennen geht. Das Kraut, das hier helfen kann, heißt bitteres Tausendguldenkraut. Gekauft werden kann das Kraut, das schon die Oma kannte, als Tee in jeder Apotheke. Ein halber Teelöffel Tausendguldenkraut wird am Abend in ein Glas in ein viertel Liter kaltes Wasser gegeben. Am nächsten Morgen wird das Ganze durch ein Sieb gegossen und dann leicht erwärmt in kleinen Schlucken getrunken. Zwar macht das bittere Kraut seinem Namen alle Ehre, aber es hilft nicht nur bei Sodbrennen, sondern auch bei Blähungen, bei Völlegefühl und auch bei anderen Schwierigkeiten mit der Verdauung.

    Ein anderes wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist Sellerie, und auch hier ist es ein Tee, der für Linderung sorgt. Die frischen grünen Blätter des Sellerie werden gewaschen, klein gehackt und dann in einem Liter Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie fünf Minuten ziehen und werden dann durch ein Sieb geschüttet. Der Saft wird dann lauwarm und ungesüßt am besten nach dem Essen getrunken. So wird verhindert, dass sich zu viel Magensäure bildet. Natürlich ist auch Sellerie als Salat eine gute Sache, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie füllten unter anderem Spanferkel mit Pinienkernen, Datteln und Sellerieblättern.

    Sodbrennen in der Nacht verhindern

    Das schmerzhafte Brennen tritt vor allem nachts auf. Wer es verhindern will, der sollte am Abend weder fettes Fleisch noch Hülsenfrüchte essen und auch auf süße Nachspeisen verzichten. Zucker und Fruchtsäure lösen in den meisten Fällen Sodbrennen aus, aber auch Alkohol und Nikotin sind nichts für Menschen, die mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Während der Nacht sollte der Kopf zudem ein wenig erhöht liegen, denn das verhindert, dass die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen kann.

     

  • Muskelkater – Wirsame Hausmittel

    Muskelkater – Wirsame Hausmittel

    Wirksame Hausmittel gegen einen Muskelkater

    Fünf Kilometer gejoggt, zwei Stunden Tennis gespielt oder eine Radwanderung gemacht – am selben Tag fühlen sich die meisten Menschen noch sehr wohl, aber der Tag danach kann zu einer echten Qual werden, und zwar dann, wenn der gefürchtete Muskelkater kommt. Die Arme und Beine schmerzen, jede Bewegung tut weh und man möchte sich nur noch hinlegen und warten, bis der Schmerz endlich vorbei ist.

    Wer einen ausgewachsenen Muskelkater hat, der muss nicht gleich in die Apotheke oder zum Arzt gehen, es gibt eine Reihe von bewährten Hausmitteln, die helfen können den Schmerz nach der körperlichen Anstrengung zu besiegen.

    Wie entsteht ein Muskelkater?

    Immer wenn ein Muskel über Gebühr belastet wird, dann kann es in den Muskelfasern zu feinen Rissen kommen, den sogenannten Mikrorupturen. In diese Risse sickert langsam Wasser ein und es bilden sich nach 24 bis 36 Stunden kleine Wasseransammlungen oder Ödeme. Die Fasern der Muskeln schwellen durch das Wasser an und werden gedehnt. Der Schmerz, der durch diese Überdehnung entsteht, wird Muskelkater genannt.

    Was hilft bei Muskelkater?

    Es gibt eine Reihe von natürlichen Mitteln, die bei einem Muskelkater prima helfen. Einreiben mit einer Arnikatinktur ist eine gute Sache, denn wenn die schmerzenden Körperpartien mit Arnika eingerieben werden, dann entspannen sich die Muskelfasern und der Schmerz lässt schnell nach. Wenn es in den Beinen oder Armen schmerzt, dann kann auch ein mit Essig getränkter Lappen helfen, der für 15 Minuten aufgelegt wird. Für eine Entspannung der Muskeln ist auch Johanniskrautöl ein bewährtes Mittel, denn auch hier werden die Muskeln wieder gelockert und der Schmerz verschwindet.

    Wer Zeit hat, der kann auch ein Bad mit Rosmarinöl nehmen, was vor allem dann eine gute Idee ist, wenn viele Muskelpartien betroffen sind, wie das nach dem Joggen oder dem Tennis spielen der Fall ist. Ein Besuch in der Sauna ist ebenfalls sehr hilfreich, um den Muskelkater zu bekämpfen, denn die Wärme macht die Muskeln weich und locker.

    Die schnelle Hilfe gegen Muskelkater

    Alle, die es erst gar nicht zu einem Muskelkater kommen lassen wollen, sollten regelmäßig Magnesiumtabletten einnehmen, denn das verhindert, dass es in den Muskeln zu Rissen kommt. Eine schnelle Hilfe kann auch eine Banane nach dem Sport sein, denn Bananen enthalten viel Magnesium und sorgen so dafür, dass die Muskelfasern erst gar nicht reißen können.

    Steht eine Radtour ins Haus, dann ist es hilfreich, schon ein paar Tage vorher einen Tee aus Majoran und Gänseblümchen zu trinken. Die Mischung wird mit kochendem Wasser übergossen, muss dann zehn Minuten köcheln und abkühlen. Über den Tag verteilt werden drei Tassen getrunken und der Muskelkater hat keine Chance mehr.

    Nicht besonders schmackhaft, aber effektiv ist ein Tee aus Stiefmütterchen. Der Tee muss acht Stunden ziehen und dann in kleinen Schlucken getrunken werden. Er schmeckt nicht gut, aber er hilft. Auch das alte Hausmittel Zitrone ist gut gegen Muskelkater. Wenn die Muskeln schmerzen, einfach in eine Zitronenscheibe beißen. Effektiv können aber auch eine heiße Gemüse- oder Kartoffelsuppe sein, die zudem wesentlich besser schmecken als die saure Zitrone. Wenn die Muskelschmerzen aber besonders schlimm sind, dann kann nur eine mehrtägige Pause vom Sport helfen.

  • Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – lästig, aber eine Immunreaktion des Körpers

    Als Schnupfen wird landläufig bezeichnet, wenn die Nase ständig läuft oder verstopft ist. In jedem Fall handelt es sich um eine Reizung der Nasenschleimhäute, die zu einer verstärkten Sekretbildung führt. Im Normalfall dient die Sekretbildung zur Selbstreinigung. Die feinen Nasenhaare dienen als Filter der Atemluft. Sie fangen kleinste Partikel ab, die so nicht mit in die Lunge gelangen können. Ein ständiger Fluss von Nasensekret gehört demnach zu den Schutzmechanismen des menschlichen Körpers.

    Die Ursachen für eine übermäßig tropfende Nase können sehr vielfältig sein. Der Mediziner definiert acht verschiedene Formen von Schnupfen, der auch mit dem griechischen Kunstwort Rhinitis bezeichnet wird. Dabei wird in drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Sie umfassen zum Einen die allergischen Reaktionen, die Infektionen sowie diverse Formen von Reizungen. Im ICD-10-Standard wird der Schnupfen unter den Nummern J00, J30, J31.0 und A36.1 definiert.

    Die größte Palette der Ursachen für Schnupfen Symptome stellen die Infektionen dar. Immerhin haben die Wissenschaftler mehr als 200 unterschiedliche Viren ausfindig machen können, die als Haupt- oder Begleitsymptom einen Schnupfen auslösen. Bei den Allergien ist der klassische Heuschnupfen am weitesten verbreitet. Aber auch Farbstoffe und Duftstoffe gehören zu den typischen Allergenen, die zum Auftreten der Schnupfen Symptome führen.

    Einen Sonderfall beim Schnupfen stellt die Rhinitis vasomotorica dar. Sie gehört zu wenigen Arten von Schnupfen, bei denen organische Fehlfunktionen die Ursache sind. Sie liegen in einer Störung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Die Rhinitis hypertrophica wird durch Veränderungen des Gewebes verursacht, die zu einer Verdickung der Nasenflügel führen. Der Rhinitis pseudomembranica ist eine Begleiterscheinung der Diphtherie, die durch die konsequente Impfung aber kaum noch auftritt.

     

    Wichtiges zu Schnupfen:
    Eigentlich hat der Mensch immer ein wenig Schnupfen, weil die Sekretbildung ein wichtiges Element der Selbstreinigung der Nase ist. Sie ist der „Staubfänger“ der Atmung, der die Lunge schützen soll. Doch es gibt auch viele andere Ursachen für Schnupfen, bei denen Infektionen mit Viren und der Kontakt mit Allergenen die wichtigste Rolle spielen. Nur in den wenigsten Fällen sind organische Veränderungen dafür verantwortlich. Wir erklären Ihnen in allgemein verständlicher Form, wie man welche Art von Schnupfen auseinander halten kann, und stellen Ihnen einige Therapien und Hausmittel vor, mit denen man sich bei einem lästigen Schnupfen Erleichterung verschaffen kann. Und wir zeigen auf, wo man sich mit einem Schnupfen anstecken könnte, und welchen Schutz es dagegen gibt.

    Wenn die Nase läuft…

    … dann kann das viele Ursachen haben. Und genau diese müssen zuerst abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung mit einem Antibiotika oder Antihistaminika eingeleitet wird. Bis dahin kann man sich zuerst einmal mit einem Nasenspray mit Meerwasser oder kräuterhaltigen Nasenölen Erleichterung verschaffen. Auch eine Nasenspülung trägt dazu bei, die Symptomatik ein wenig einzudämmen.

    Wenn ganz plötzlich die Nase läuft, dann kann es sich wohl um eine Allergie als auch eine Infektion handeln. Im einfachsten Fall hat man sich schlicht erkältet, indem man mit ungeeigneter Kleidung bei schlechtem Wetter draußen war und sich unterkühlt hat. Die Inkubationszeiten bei Infektionen mit Viren können zwischen wenigen Stunden und einer Woche liegen.

    Die meisten von ihnen werden über die Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu muss man wissen, dass beim Niesen ein erheblicher Druck erzeugt wird und die winzigen Sekrettröpfchen viele Meter weit fliegen können. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmärkte und Kindereinrichtungen stellen in der „Schnupfenzeit“ also die größten Gefahren dar. Hier sollten die Japaner ein Vorbild sein, die sich in solchen Zeiten mit einem Mundschutz schützen, ohne sich dafür zu schämen.

    Eine Allergie führt ebenfalls dazu, dass einem plötzlich die Nase läuft. Hier sind allerdings häufig auch die Augen mit betroffen. Sie wirken verquollen, sind gerötet und tränen. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Deshalb sollte man beobachten, wann und wo akut die Nase läuft. Die verstärkte Sekretbildung kündigt sich bei einer Allergie häufig mit einer Niesattacke an. Diese tritt allerdings auch dann auf, wenn die Nasenschleimhäute durch trockenen Staub oder durch Dämpfe mit chemischen Stoffen gereizt werden.

    Schnupfen – Was tun?

    Wenn man einen kräftigen Schnupfen hat, dann sind zu einem hohen Prozentsatz Viren schuld. Deshalb besteht die erste Maßnahme darin, seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. In dieser Hinsicht ist die Begrüßung per Handschlag etwas, worauf man in der Schnupfenzeit verzichten sollte. Außerdem sollte regelmäßiges und gründliches Händewaschen zur Pflichtübung werden, wenn man einen Schnupfen hat.

    Beim Niesen sollte man sich von anderen Menschen abwenden, selbst wenn man sich das Taschentuch vor die Nase hält. Die winzigen Sekrettröpfchen werden mit einer enormen Energie aus der Nase geschossen. Tests haben bewiesen, dass sie mehr als zehn Meter weit fliegen können. Um eine Ansteckung zu vermeiden, wäre es auch sinnvoll, sich ausnahmsweise einmal nicht das Bett zu teilen, sondern möglichst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dieser sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden, auch wenn feuchte Luft von den Kranken als angenehmer als trockene Luft empfunden wird. Das kann man zum Beispiel mit Luftbefeuchtern erreichen, wobei allerdings nur Wasser zum Einsatz kommen sollte, weil die ohnehin gestressten Nasenschleimhäute durch chemische Zusätze noch mehr gereizt werden.

    Wer einen Schnupfen hat, der sollte reichlich trinken. Oftmals ist für eine unangenehme Verdickung des Sekrets schlicht Flüssigkeitsmangel im Körper verantwortlich. Schwellen die Wangen neben den Nasenflügeln an oder die Region um die Nasenwurzel wird klopfempfindlich, ist ein Besuch beim Arzt angeraten, denn dann könnte sich der Schnupfen zu einer Sinusitis ausgeweitet haben. Damit bezeichnet der Mediziner es, wenn die Nasennebenhöhlen mit betroffen sind. Weil dann die Gefahr von Komplikationen besteht, wird mit Antibiotika und diversen physikalischen Anwendungen wie Ultraschall oder „Lichtkasten“ gearbeitet.

    Omas Hausmittel bei Schnupfen

    Unsere Ahnen haben den Schnupfen zuallererst mit einem Kräuterdampfbad bekämpft. Dafür muss man heute nicht mehr den ganzen Kopf unter ein großes Handtuch und über einen Topf mit kochendem Wasser stecken. In der Apotheke gibt es dafür Inhalatoren. Auch diverse ätherische Öle sind zu bekommen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich das Sekret verflüssigt, während die Inhaltsstoffe der Kräuter beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu trägt auch die aufgenommene Feuchtigkeit an sich bei. Wer die Wärme als Hausmittel bei Schnupfen nicht verträgt, kann alternativ auch zu Kaltverneblern greifen, die sich sogar schon bei kleinen Kindern anwenden lassen.

    Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch bei einem Kräuterbad, das vorzugsweise unter dem Zusatz von Eukalyptusöl durchgeführt wird. Die wirkstoffhaltige warme Luft kann bis tief in die Atemwege eindringen. Je nach Konstitution kann man dabei mit ansteigenden Wassertemperaturen arbeiten. Sie führen zu einer Durchwärmung des gesamten Körpers. Allerdings sollte man das nicht tun, wenn man ohnehin schon Fieber hat.

    Ebenfalls als sehr wirksames Hausmittel bei Schnupfen zählt echter Bienenhonig. Er kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Der Klassiker ist dabei heiße Milch mit Honig. Aber auch ein Tropfen Flüssighonig mit einem Wattestäbchen in der Nase verteilt, kann die Schleimhäute beruhigen.

    Sitz das Sekret recht fest, weil es sich verdickt hat, helfen feucht-heiße Umschläge auf der Nasenregion. Auch die Rotlichtlampe kann hier kleine Wunder bewirken. Fest sitzendes Sekret sollte man auch nicht mit aller Gewalt ausschnauben, weil dann die Gefahr besteht, dass es in die Nasennebenhöhlen gedrückt wird. So eklig das auch klingt, die HNO-Ärzte empfehlen hier das „Hochziehen“ und Ausspucken als den wesentlich förderlicheren Weg, das Sekret aus der Nase los zu werden.

  • So lindert man Sodbrennen mit Naturmittel

    So lindert man Sodbrennen mit Naturmittel

    Sodbrennen kann so richtig unangenehm sein und einen fast in den Wahnsinn treiben. Zu Sodbrennen kommt es dann, wenn es zu einer Störung des Schließmuskels, zwischen Speiseröhre und Magen kommt. Funktioniert dieser Schließmuskel, dann wird verhindert, dass die Säure aus dem Magen in die Speiseröhre gelangt. Funktioniert es eben nicht, dann kommt es zum unangenehmen Sodbrennen. Das aber muss nicht sein, denn mit einfachen Naturmitteln, kann das saure Aufstoßen verhindert werden. Oft kommt es zu Sodbrennen, wenn Stress und Hektik an der Tagesordnung stehen. Oder auch wenn zu hastig und zu üppig gegessen wird. Auch Kaffee und Alkohol können Sodbrennen fördern.

    Naturheilmittel gegen Sodbrennen

    Heilerde kann sehr gut gegen das Sodbrennen helfen. Diese wird in Pulverform und auch als Kapseln angeboten. Für welche Variante man sich entscheidet, ist vollkommen egal. Das Naturheilmittel hat den Vorteil, dass es die überschüssige Säure binden kann. Heilerde aber sollte immer mit sehr viel Wasser eingenommen werden. Ebenfalls ein wunderbares aber sehr wirksames Mittel ist, vor dem Essen einen geriebenen Apfel zu essen. Wer es gar nicht erst soweit kommen lassen will, dass Sodbrennen überhaupt erst entstehet, der sollte, bestimmte Speisen rigoros vom Speiseplan streichen. Dazu gehören vor allem fette, stark gewürzte und auch blähende Lebensmittel. Auch Tee kann hervorragend bei Sodbrennen helfen. Es eignet sich Kamille-Pfefferminze-und Melissentee. Dieser Tee wird dann immer sofort nach dem Essen getrunken, eine Tasse Tee, egal, von welcher Sorte verhindert, dass Sodbrennen entstehen kann. Eine Rollkur mit Kamillentee hat sich sehr gut bei Sodbrennen bewährt. Es ist auch gar nicht schwer, es anzuwenden. Dazu trinkt man sofort nach dem Aufwachen eine Tasse des Tees. Dann bleibt man einfach 5 Minuten liegen und zwar auf dem Rücken, dann 5 Minuten auf der linken Seite, danach 5 Minuten auf dem Bauch und abschließend 5 Minuten auf der rechten Seite. Dadurch soll bezweckt werden, dass der komplette Magen mit dem Kamillentee gespült und gestärkt wird.

     

    Welche Naturheilmittel helfen noch bei Sodbrennen

    Damit der feuerspeiende Drachen im Körper, so könnte man Sodbrennen auch beschreiben, keine Möglichkeit mehr hat, sein Feuer zu speien, sollte eben auf altbewährte Naturheilmittel zurückgegriffen werden. Leider ist es so, dass Sodbrennen eben nicht nur dieses Brennen verursachen kann, denn es kann auch zu weiteren und auch ernsthaften Erkrankungen führen. Wer unter ständigem Sodbrennen leidet, der gefährdet damit auch die Gesundheit seiner Zähne. Daher müssen alle auslösende Faktoren so schnell wie möglich ausgeschalten werden, denn im schlimmsten Fall kann Sodbrennen, die Entstehung von Speiseröhrenkrebs begünstigen. Auch Nüsse können ganz toll helfen, wenn einen das Sodbrennen erwischt hat. Vor allem Haselnüsse und Mandeln eigenen sich absolut gut und sind vollkommen unbedenklich. So können auch Kinder und Schwangere von diesem Naturheilmittel Gebrauch machen. Dabei werden die Mandeln oder Nüsse einfach nur ganz gründlich zerkaut, solange bis ein Brei entsteht. Dieser Brei bindet dann die Säure, die im Magen produziert wurde. In jedem gut sortierten Lebensmittelladen gibt es Natron zu kaufen und dieses Naturheilmittel ist ein wunderbares Mittel bei Sodbrennen. Dazu wird das Pulver einfach in einem Glas Wasser gemischt und schluckweise getrunken. Ein Weiteres wundervolles Produkt aus der Natur ist die Aloe vera. Wer immer wieder unter Sodbrennen leidet, der sollte eine Kur mit Aloe vera machen, denn so kann verhindert werden, dass es zu weiteren Attacken kommt. Es reicht dabei vollkommen aus, täglich einen Esslöffel voll dieses Saftes einzunehmen.

     

    Gute Tipps aus der Natur gegen Sodbrennen

    Natürlich kann auch ein Medikament eingenommen werden, aber zuerst sollte man es doch mit anderem, mit Naturheilmitteln versuchen. Zuerst muss man seine Essgewohnheiten überdenken und dabei auch bestimmte Dinge weglassen. Auch ein Glas warmes Wasser kann die ersten Beschwerden lindern. Frisch gepresster Saft von Möhren bindet ganz einfach die überschüssige Säure. Wer allzu oft unter Sodbrennen leidet, der kann auch mal seine Lebensweise überdenken. Stress muss abgebaut werden, hier eignen sich auch Entspannungsübungen und Meditation. Auch auf Rauchen kann starkes Sodbrennen verursachen, daher ist es besser, darauf zu verzichten.

  • Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen können einem das Leben regelrecht zur Hölle machen. Diese hämmernden und pochenden Schmerzen können den Betroffenen das Leben regelrecht zur Hölle machen. Leider ist es für viele so, dass sie viel zu schnell zur Schmerztablette greifen. Das aber muss nicht sein, denn es gibt eine ganze Reihe, toller und vor allem auch sehr wirksamer Hausmittel, welche die Kopfschmerzen schnell lindern können. Am besten sollte es also mit natürlichen Mitteln versucht werden, die Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Dazu sollte aber gesagt sein, dass diese Mittel am besten helfen, wenn sie gleich zu Beginn des Kopfschmerzes angewendet werden.

    Kopfschmerzen können sehr unangenehm sein

    Wer unter Kopfschmerzen leidet, der wird sich wünschen, diese auch recht schnell wieder loszubekommen und Hausmittel sind da eben die Wahl Nummer eins. Denn leider können Kopfschmerzen auch das Wohlbefinden extrem beeinträchtigen. Schnell kann auch die Leistungsfähigkeit darunter leiden und denn Alltag erschweren. In der Regel ist es so, dass Kopfschmerzen eine harmlose Ursache haben. Wer aber unter ständigem Kopfschmerz leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Zu bedenken gibt es auch, dass Kopfschmerzen von den Zähnen oder der Halswirbelsäule herkommen können. Mit Hausmitteln und auch eine Änderung der Lebensweise können die Kopfschmerzen einfach in den Griff zu bekommen sein.

    Schnelle Hilfe mit Hausmitteln bei Kopfschmerzen

    Oft hängt der Kopfschmerz mit Flüssigkeitsmangel zusammen. Wer Kopfschmerzen bekommt, der sollte so schnell wie möglich versuchen, mindestens einen Liter Wasser in kurzer Zeit zu trinken. Das ist eines der Hausmittel bei Kopfschmerzen, welches sehr schnell wirkt. Wenn der Kopfschmerz aufkommt, dann kann es auch sehr hilfreich sein, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Ein Weiteres sehr wirkungsvolles Hausmittel bei Kopfschmerzen ist, kalte Kompressen auf die Stirn zu legen. Auch eine Tasse starker Kaffee mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone kann wahre Wunder bei Kopfschmerzen vollbringen. Pfefferminzöl kann auch eine Wunderwaffe gegen üble Kopfschmerzen sein. Einfach ein paar Tropfen sanft auf die Stirn einmassieren. Kommt der Schmerz dann, wenn extrem viel Stress vorhanden ist, dann sollte man mit Entspannungsübungen beginnen, denn diese bauen den Stress ab und somit auch die Kopfschmerzen.

    Weitere hilfreiche Tipps bei Kopfschmerzen

    Ganz wichtig ist es, wenn einen den Kopfschmerz überkommt, sich Ruhe zu gönnen, denn genau das ist es jetzt, was der Körper benötigt. Diese Zeit ist einfach ganz wichtig, am besten Fenster und Türen schließen und einfach die Augen zumachen. Das Licht muss bei Kopfschmerzen gedämmt werden, denn dieses kann man bei Kopfschmerzen einfach nicht ertragen und es kann die Symptomatik zusätzlich noch verschlimmern. Es ist einfach so, dass Licht die Augen reizt und den Kopfschmerz noch schlimmer werden lässt. Auch das Telefon sollte einfach ausgeschalten werden, sodass es wirklich zu keinen Störungen kommen kann und man sich dadurch dann einfach wieder viel schneller erholen kann. Der Kopfschmerz kann auch ganz hervorragend mit Lavendelöl bekämpft werden. Dabei werden wenige Tropfen des Öls, einfach auf die Schläfen und die Stirn gegeben und mit den Fingern sanft einmassiert. Das ist extrem wohltuend und sehr beruhigend. Oft werden Kopfschmerzen auch durch Verspannungen ausgelöst. Und deshalb muss versucht werden, diese Ursache zu bekämpfen.

    Kopfschmerzen Notfalltipp

    Als Notfall Tipp und auch wunderbares Hausmittel, kann, helfen, ein warmes Vollbad zu nehmen. In das Wasser sollte etwas Lavendelöl gegeben werden, die ätherischen Öle von Lavendel können helfen, den Schmerz zu besiegen und auch um die Verspannungen zu lösen. Nach Bad sollte man sich aber eine gewisse Zeit Ruhe gönnen, um das entspannende Bad nachwirken zu lassen. Ist die Muskulatur am Rücken dauerhaft verspannt, dann kann Massage, sehr schnell Besserung bringen. Der Kopfschmerz kann also wunderbar mit einfachen und hilfreichen Hausmitteln besiegt werden. Eine Schmerztablette sollte immer erst dann genommen werden, wenn Hausmittel keine Besserung bringen.