Kategorie: Sonstiges

Allgemeine Informationen von Gesundheits-Magazin.net

Das Leben ist bunt und zuweilen auch aufregend, aber es ist selten langweilig. Auch Krankheiten gehören zum Leben, denn jeder Mensch bekommt mal einen Schnupfen, holt sich blaue Flecken oder bricht sogar mal ein Bein oder einen Arm. Für alle Krankheiten gibt es den passenden Arzt und das garantiert eine immer perfekte medizinische Versorgung. Viele Krankheiten können aber auch mit bewährten Hausmitteln effektiv behandelt werden, denn wer eine Erkältung hat, der kann zu Mitteln aus der Natur greifen und muss nicht unbedingt zu einem Arzt gehen. Allerdings sollte man immer sehr genau beobachten, wie eine Krankheit verläuft, denn wenn sich auch nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, dann wird es immer Zeit, einen Termin bei einem Arzt zu machen.

Gesund zu bleiben, ist nicht allzu schwer. Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind der Grundpfeiler eines gesunden Lebens, Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden und das Rauchen sollte man besser ganz lassen. Ärger und Stress können dafür sorgen, dass Krankheiten leichtes Spiel haben, und es ist immer besser eine gewisse Gelassenheit zu haben, um den täglichen Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein. Ruhe und Erholung gehören ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil, denn der Körper funktioniert wie eine Batterie und eine Batterie kann bekanntlich nicht immer auf vollen Touren laufen, sie muss von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden. Wenn in der Familie viele Mitglieder sehr alt geworden, dann ist es durchaus möglich, dass man ebenfalls ein hohes Alter erreichen kann. Eine gesunde Lebensweise und die moderne Medizin machen es möglich.

  • Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    LSD – diese drei Buchstaben stehen für Lysergsäurediethylamid, aber auch für eine Droge, die ihre große Zeit schon lange hinter sich hat. Trotzdem ist die Trenddroge LSD nach wie vor gefragt, denn noch immer gibt es Fans, die sich der halluzinogenen Wirkung von LSD hingeben. LSD ist eine seltsame Droge, denn sie macht nicht abhängig, kann aber schwere gesundheitlichen Schäden auslösen. Die Trenddroge LSD wird heute noch in Form von Tabletten, Kapseln oder als Flüssigkeit verkauft, wenn auch unter ihrem neuen Namen Acid.

    Die Geschichte der Trenddroge LSD

    Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann fühlte sich an einem sonnigen Tag im April des Jahres 1943 nicht so recht wohl. Den ganzen Tag hatte er in seinem Labor mit Lysergsäurediethylamid gearbeitet und fühlte jetzt eine seltsame Ruhelosigkeit, auch die visuellen Wahrnehmungen, die er hatte, konnte der Chemiker nicht so richtig einordnen. Der Grund für seinen merkwürdigen Zustand musste mit Lysergsäurediethylamid zusammenhängen, und um Klarheit zu bekommen, nahm Albert Hofmann am nächsten Tag 0,25 mg LSD und erlebte, diesmal ganz bewusst, den zweiten LSD-Rausch seines Lebens. Karriere machte die Trenddroge LSD in den 1960er Jahren, wo sie vor allem unter Hippies einen hohen Stellenwert hatte. Der damals noch unbekannt Timothy Leary, seines Zeichens Professor an der berühmten Universität von Harvard, wurde zu einem LSD Guru und pries die bewusstseinserweiternden Eigenschaften der halbsynthetischen Droge. Angeblich waren auch die Beatles von der damaligen Trenddroge LSD begeistert und widmeten ihr mit „Luzy in the Sky with Diamonds“ sogar einen Song.

    Was genau ist LSD?

    LSD ist eine sogenannte halbsynthetische Droge, denn die im LSD enthaltene Lysergsäure ist ein natürlicher Wirkstoff des Mutterkorns, einem Schmarotzerpilz, der auf Getreideähren zu Hause ist. Im Rahmen seiner Forschungen hat Albert Hofmann dem Mutterkorn nur eine Diethylamid-Gruppe hinzugefügt und schon war die Trenddroge LSD geboren. Unter dem Namen Delysid wurde LSD vom Pharmaunternehmen Sandoz als Medikament auf den Markt gebracht und zur Unterstützung von Psychotherapien eingesetzt. Noch in den 1990er Jahren war es einigen Ärzten in der Schweiz erlaubt, LSD bei der Behandlung psychisch Kranker einzusetzen.

    Wie wirkt LSD?

    Die Trenddroge LSD gehört zur Familie der Halluzinogene und erweitert das Bewusstsein, wenn man den Anhängern der Droge glauben darf. Wer LSD einnimmt, der kann verschiedene Emotionen zur gleichen Zeit erleben, oder dass die Stimmungen in schneller Folge einander abwechseln. Je nach Höhe der Dosis erzeugt LSD Halluzinationen und auch Wahnvorstellungen. Die Konsumenten haben das Gefühl, dass sie sich selbst und auch die Zeit verändern, alle Empfindungen werden praktisch ins Gegenteil verkehrt, man kann plötzlich Farben hören und Musik sehen. Diese „Reise“ kann ein Erlebnis sein, aber sie kann auch für massive Panikattacken sorgen. Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, nimmt dann Überhand, es stellt sich die Angst ein, wahnsinnig zu werden, und auch Todesangst und tiefe Verzweiflung sind auf einem „Trip“ mit der Trenddroge LSD keine Seltenheit.

    Wie schadet LSD der Gesundheit?

    Auch wenn es bei LSD anders als bei Heroin und Kokain keine körperliche Abhängigkeit gibt, so kann es bei einem regelmäßigen Konsum doch zu ernsten gesundheitlichen Schäden kommen. Ein Risiko sind zum Beispiel Psychosen wie die Schizophrenie, die sich dauerhaft einstellen können, aber auch Depressionen und Angstzustände können durch den Konsum von LSD auftreten. Eine weitere Gefahr stellen die sogenannten Flashbacks dar, die häufig vor allem bei denjenigen vorkommen, die hohe Dosen der Droge einnehmen. Diese Flashbacks stellen sich sehr plötzlich und ohne Vorwarnung ein und können sogar noch nach Wochen oder Jahren nach der Einnahme von LSD immer wieder auftreten.

    Die meisten stoppen die Einnahme von LSD, nachdem sie schlechte Erfahrungen auf einem der „Trips“ gemacht haben, und nehmen nie wieder LSD ein.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Sollten Kinder gegen Meningokokken geimpft werden?

    Sollten Kinder gegen Meningokokken geimpft werden?

    Es beginnt wie eine harmlose Erkältung und ist in Wirklichkeit eine Krankheit, die für kleine Kinder lebensgefährlich sein kann, wenn sie nicht rechtzeitig richtig behandelt wird – Meningitis, auch bekannt als Hirnhautentzündung. In Großbritannien ist jetzt ein heftiger Streit um eine Impfung gegen die Auslöser der Krankheit, die sogenannten Meningokokken entbrannt, der auch nach Deutschland schwappen kann.

    Das Parlament berät

    Eltern, die ihr Kind verlieren, wollen ihren unendlichen Schmerz selten mit fremden Menschen teilen, in Großbritannien ist das seit einigen Wochen anders. Verzweifelte Eltern veröffentlichen in den sozialen Netzwerken erschreckende Bilder ihrer schwer kranken und sterbenden Kinder. Sie wollen so auf eine Krankheit aufmerksam machen und sie haben damit Erfolg, denn das englische Parlament berät jetzt darüber, ob eine Meningokokken-Impfung für alle Kinder bis elf Jahre eine Pflichtimpfung werden soll. Zudem gibt es eine landesweite Petition, die bis jetzt 800.000 Menschen unterzeichnet haben.

    Eine Standard-Impfung

    Einen zuverlässigen Impfstoff gegen Meningokokken gibt es erst seit rund drei Jahren. Wenn das Parlament der Petition folgt und eine Pflichtimpfung einführt, dann wird England das einzige Land weltweit sein, was Babys und Kleinkindern kostenlos eine Standardimpfung anbietet. Die Kinder bekommen die erste Spritze, wenn sie zwei Monate alt sind und genau das ist es, was unter den Eltern zu einer heftigen Diskussion führt. Bei älteren Kindern wird die Impfung nicht mehr kostenlos angeboten und die Eltern müssen diese Impfung dann aus eigener Tasche bezahlen.

    Die Lage in Deutschland

    Deutschland ist von einer Pflichtimpfung gegen Meningokokken noch sehr weit entfernt, denn bisher rät die Ständige Impfkommission (STIKO) nur dann zu einer Impfung, wenn es ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung gibt. Das gilt zum Beispiel bei Menschen, die mit einer Immunschwäche auf die Welt gekommen sind, aber auch für alle, die mit Menschen Kontakt haben, die bereits an einer Meningitis erkrankt sind.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Warum Blut spenden so wichtig ist

    Warum Blut spenden so wichtig ist

    Blut wird nicht umsonst Lebenssaft genannt, denn Blut ist überlebenswichtig. Nach schweren Unfällen, aber auch bei verschiedenen Krankheiten, wie zum Beispiel bei chronischer Blutarmut, wird Blut benötigt, damit die Unfallopfer oder die Kranken überleben können. Möglich wird das nur durch Blutspenden, die Leben retten und so den Menschen, die krank sind, den Alltag leichter machen. Wer Blut spenden will, der hilft aber nicht nur im medizinischen Sinne, auch für die pharmazeutische Forschung und zu wissenschaftlichen Zwecken wird ständig Blut gebraucht.

    Wer darf Blut spenden?

    In Deutschland darf jeder Blut spenden, der mindestens 18 Jahre und höchstens 75 Jahre alt ist. Wenn schon mehrfach gespendet wurde, dann entfällt die Obergrenze, aber Spender ab dem 72. Lebensjahr müssen sich ärztlich untersuchen lassen, ob sie für eine erneute Spende infrage kommen. Zwischen zwei Blutspenden müssen laut Blutsicherheitsgesetz acht Wochen oder 56 Tage liegen, Frauen dürfen viermal, Männer bis zu sechsmal im Jahr spenden. Allerdings darf nicht jeder sein Blut spenden, Menschen die eine Tätowierung oder ein Piercing haben, können von der Spende ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt auch für Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern, wenn sie Drogen nehmen oder unter einer Tropenkrankheit wie Malaria leiden. Bei diesen Spendern besteht die Gefahr, dass sie unter dem HIV Virus oder unter Hepatitis C leiden. Ausgeschlossen sind außerdem homosexuelle Männer, was von den Interessenverbänden nach wie vor als diskriminierend empfunden wird.

    Wem helfen Blutspenden?

    Das gespendet Blut kommt in eine Blutbank. Von dort aus geht es an die Krankenhäuser, die keine eigene Blutbank haben, und die zum Beispiel Blut für aufwendige Operationen brauchen. Vor allem werden Blutspenden jedoch in der Krebstherapie verwendet, es kommt Menschen zugute, die unter der Bluterkrankheit leiden oder die chronisch blutarm sind. In diesen Fällen ist eine Blutspende alle drei Tage notwendig. Gespendetes Blut wird auch von den Pharmaunternehmen für die Forschung gebraucht, und viele Unfallopfer können nur dann überleben, wenn sie rechtzeitig eine Bluttransfusion bekommen.

    Was passiert bei einer Blutspende?

    Jeder hat wahrscheinlich schon mal einen Aufruf zur Blutspende gelesen, aber nicht jeder traut sich auch, spenden zu gehen. Dabei ist Blut spenden einfach, es ist nicht gefährlich und die Schmerzen sind minimal. Beim jeweiligen Blutspendedienst wie beispielsweise dem Roten Kreuz, müssen alle potenziellen Spender zunächst ihre persönlichen Daten angeben und sich mit dem Personalausweis ausweisen. Dann wird ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt, der Blutdruck, die Körpertemperatur und der Puls werden gemessen. Durch einen Einstich im Finger (bei Erstspendern am Ohrläppchen) wird anschließend der sogenannte Hämoglobinwert bestimmt, und die Blutgruppe wird mittels eines Schnelltests ermittelt. Die eigentliche Blutspende dauert dann in der Regel nur zehn Minuten, in denen ca. 500 Milliliter Blut entnommen werden. Nach der Blutspende können sich die Spender zehn Minuten ausruhen, sie bekommen einen kleinen Imbiss und viel zu trinken, damit der Kreislauf nicht schlapp macht. Nach etwa einer Woche wird dann der Blutspenderausweis per Post zugeschickt.

    Welche Arten von Blutspende gibt es?

    Wer zum Blut spenden geht, der gibt eine sogenannte Vollblutspende ab. Das heißt, aus dem gespendeten Blut können je nach Bedarf drei unterschiedliche Blutpräparate hergestellt werden, und zwar aus den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, den Blutplättchen oder Thrombozyten und dem Blutplasma. Neben der Vollblutspende gibt es noch die Apheresespende, bei der nur einzelne Bauteile wie das Blutplasma verwendet werden, das restliche Blut fließt dann wieder in den Körper zurück. Diese Form der Blutspende ist sehr wichtig, um zum Beispiel die stetige Nachfrage nach speziellen Blutprodukten abdecken zu können.

    Keiner, der Blut spenden will, muss Angst haben, blutarm zu werden, denn der Verlust des Blutes ist schon nach wenigen Tagen wieder komplett ausgeglichen. Nur die roten Blutkörperchen brauchen ca. zwei Monate, bis sie sich regeneriert haben.

    Bild: © Depositphotos.com / weerapat

  • Welt-Lepra-Tag – Erinnerung an eine vergessene Krankheit

    Am 31. Januar ist der Welt-Lepra-Tag, ein Tag, der an eine Krankheit erinnern soll, die zwar uralt ist, aber noch nichts von ihrem Schrecken verloren hat. Jedes Jahr infizieren sich weltweit noch immer 200.000 Menschen mit Lepra, eine Zahl die zeigt, dass man Lepra nicht aus dem Gedächtnis streichen sollte. Obwohl Lepra nur sehr schwach ansteckend ist, sind es die Ärmsten der Armen, die immer noch an Lepra erkranken und vor allem ihnen ist der Welt-Lepra-Tag gewidmet.

    Welt-Lepra-Tag – der Tag der Aussätzigen

    Das Wort Lepra kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet so viel wie aussätzig. Bis heute müssen die Menschen, die sich mit Lepra infiziert haben, wie Aussätzige leben und sind kein Teil der menschlichen Gemeinschaft mehr. Lepra ist eine Krankheit mit einer sehr langen Geschichte, die schon in der Bibel erwähnt wird und in ägyptischen Mumien nachgewiesen wurde. Erst 1873 wurde vom norwegischen Arzt Armauer Hansen die Ursache der Krankheit entdeckt, und zwar das Bakterium, das die Krankheit auslöst. Im Mittelalter wütete die Lepra auch in Deutschland und die Erkrankten mussten in über 1000 sogenannten Leprosenhäusern leben, die über das ganze Land verteilt waren. Einen an Lepra erkrankten Menschen zu berühren, galt damals als todbringend und die Menschen glaubten, dass man dafür von Gott in Form von Geschwüren bestraft wird.

    Wie wird Lepra übertragen?

    Wie bei vielen anderen Infektionen, so wird auch Lepra durch Tröpfchen übertragen und ist bis heute immer dort zu finden, wo die hygienischen Bedingungen mehr als schlecht sind. Am Welt-Lepra-Tag will die WHO auf die geschätzt 126.000 Kranken in Indien ebenso aufmerksam machen, wie auch auf die 30.000 Leprakranken, die heute in Brasilien leben. Das sind allerdings nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer dürfte nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation deutlich höher liegen. Mit dem Welt-Lepra-Tag will die WHO die Leprakranken aus dem Schatten holen und die Aufmerksamkeit auf die Menschen richten, die immer noch von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

    Keiner will darüber reden

    Es scheint, als sei die Lepra eine Krankheit, die zwar existiert, aber von der keiner etwas wissen möchte. Mit dem Welt-Lepra-Tag sollen die Regierungen der betroffenen Länder aufgefordert werden, die Zahl der Kranken nicht weiter zu beschönigen, sondern offen zu diesem Problem zu stehen. Um die Lepra wirklich ausrotten zu können, müssen Ärzte in den Ländern, in denen die Krankheit noch immer grassiert, deutlich besser ausgebildet werden, denn in vielen Fällen wird die Krankheit immer noch nicht richtig diagnostiziert. Der Welt-Lepra-Tag soll das Schweigen brechen und die Welt auf die Krankheit aufmerksam machen.

    In Afrika funktioniert es

    Der Welt-Lepra-Tag zeigt aber auch, dass der Kampf gegen die Krankheit durchaus erfolgreich sein kann. In vielen afrikanischen Ländern, wie zum Beispiel in Nigeria, dem Senegal, in Tansania und auch in Uganda ist Lepra immer noch ein Thema. Im Gegensatz zu den Staaten in Asien und Südamerika wird in Afrika das medizinische Personal im Gesundheitswesen jedoch besser und intensiver geschult, um Lepra schneller und besser diagnostizieren zu können. Entsprechend gut ist die Therapie, denn die Patienten werden vor, während und vor allen Dingen auch nach der Behandlung immer wieder untersucht und kontrolliert. Es gibt keine Leprahäuser oder Leprainseln, auf denen die Kranken wie Aussätzige leben müssen, die Pfleger, Ärzte und viele freiwillige Helfer sind im ganzen Land ständig unterwegs und besuchen die Kranken zu Hause. In Afrika gibt es heute weniger als einen Leprakranken auf 10.000 Einwohner und damit gilt die Krankheit aus Sicht der WHO als ausgerottet. Gemessen an der Einwohnerzahl wäre Deutschland mit 8000 Kranken offiziell ein leprafreies Land, in den letzten drei Jahren wurden aber insgesamt nur sechs Fälle gemeldet. Alle Infizierten hatten einen Migrationshintergrund und hatten sich schon in ihrer Heimat angesteckt.

  • Gute Vorsätze fürs neue Jahr ganz einfach umsetzen

    Gute Vorsätze fürs neue Jahr ganz einfach umsetzen

    Bei den meisten Menschen beginnt das neue Jahr mit Sekt, Feuerwerk und vielen guten Vorsätzen. Wenn der Sekt getrunken wurde und das Feuerwerk verglüht ist, dann schwindet auch der Wille, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Nur die wenigsten schaffen es, das selbst gesteckte Ziel auch wirklich zu erreichen, die überwiegende Mehrheit gibt viel zu schnell auf. Psychologen haben jetzt einen Plan entwickelt, der es leichter machen soll, guten Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen.

    Gute Vorsätze als Langzeitpläne

    Das Leben von einem auf den anderen Tag einfach umzukrempeln, das funktioniert nur in sehr seltenen Fällen. Wer gute Vorsätze für das neue Jahr hat, der sollte nicht alles auf einmal wollen, sondern vielmehr Prioritäten setzen und langfristig planen. Gesundheitspsychologen empfehlen in Drei-Monatsschritten vorzugehen, denn auf diese Weise wird es einfacher, das Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Wer einen Plan für die nächsten zwei Jahre macht, der sollte sein Leben zunächst in sechs unterschiedliche Kategorien einteilen:

    • Soziale Kontakte
    • Ernährung
    • Spaß
    • Bewegung
    • Entspannung
    • Lebensaufgabe

    Anschließend werden diese sechs Kategorien nach Prioritäten geordnet, denn jeder hat ein anderes Ziel, das erreicht werden soll. Wer zum Beispiel abnehmen möchte, der setzt die Ernährung an die erste Stelle, gefolgt von Bewegung und Spaß. Bei allen, die viel Stress im Beruf haben, hat die Entspannung Priorität, und wer vielleicht den Job wechseln oder umziehen möchte, der sollte die Lebensaufgabe an die erste Stelle setzen.

    Wie funktioniert der Zwei-Jahres-Plan?

    Damit gute Vorsätze nicht nur Vorsätze bleiben, wird der Zwei-Jahres-Plan in acht Schritte à drei Monate eingeteilt. Für die erste Kategorie, die in der Liste der Prioritäten ganz oben steht, wird ein konkretes Ziel ins Auge gefasst, was innerhalb von drei Monaten erreicht werden soll. Wer die Bewegung an die erste Stelle gesetzt hat, der kann sich zum Beispiel vornehmen, zweimal pro Woche sportlich aktiv zu werden. In der zweiten Kategorie sollte das angestrebte Ziel in sechs Monaten erreicht werden, in der dritten Kategorie nach neun Monaten. Auf diese Weise gerät niemand unter Druck, denn es bleibt ausreichend Zeit, um gute Vorsätze in die Tat umsetzen zu können. Gute Vorsätze, wie mehr Sport zu treiben, weniger zu essen oder mehr Zeit für Freunde zu haben, lassen sich nicht von heute auf morgen in die Tat umsetzen, sie brauchen Zeit und das macht den Zwei-Jahres-Plan so effektiv und damit letztendlich auch erfolgreich.

    Das Potenzial richtig einschätzen

    Das Programm, wie gute Vorsätze auch in die Tat umgesetzt werden können, stammt ursprünglich von einem Krebsforscher. Er entwickelte dieses Programm für einen Patienten, der nur noch 18 Monate zu leben hatte und seine verbleibende Zeit so sinnvoll wie eben möglich nutzen wollte. Aus diesem Plan wurde schließlich ein Programm für Menschen, die bereit sind ihr Leben zu ändern, oder die ihrem Leben einen neuen Sinn geben möchten. Wichtig ist, dass jeder sein eigenes Potenzial erkennt und richtig einschätzen kann. Dabei ist es vor allen Dingen wichtig, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, denn wer sich selbst belügt, der muss zwangsläufig scheitern. Wichtig ist es aber auch, Ratschläge von Verwandten, Freunden und Bekannten anzunehmen, denn in diesem Fall kann die Kritik immer nur konstruktiv sein. Vor allem wenn es darum geht, eine neue Lebensaufgabe zu finden, ist es von Bedeutung ausreichend Zeit zu haben, denn wer bei der Wahl eines neuen Berufes, bei der Hochzeit oder beim Kinderwunsch zu schnelle Entscheidungen trifft, der wird es unter Umständen sehr schnell wieder bereuen. Hier gilt es ganz besonders, den Zwei-Jahres-Plan einzuhalten und langfristig zu entscheiden.

    Wer gute Vorsätze hat, der kann sie nur mit Geduld und Weitsicht in die Tat umsetzen. Zu schnell zu entscheiden oder zu schnell aufzugeben, führt nie zum Erfolg.

    Bild: © Depositphotos.com / ginasanders

  • Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Wenn sich die Familie vergrößert, dann wird die Wohnung zu klein und es muss nach etwas Neuem gesucht werden. Wer auf die Suche nach einer neuen Wohnung geht, der sollte bei einem Besichtigungstermin aber nicht nur den Grundriss genau studieren und sich nach der Höhe der Miete erkundigen, sondern den Vermieter noch einige andere, sehr wichtige Dinge fragen. Gesundes Wohnen heißt das Stichwort, denn auch wenn die Wohnung vielleicht genau den Wünschen und Vorstellungen entspricht, heißt das leider noch lange nicht, dass man dort auch gesund wohnen kann.

    Asbest – eine große Gefahr im Altbau

    Altbauwohnungen haben einen ganz besonderen Charme, vor allem wenn sie hohe stuckverzierte Decken und angenehm knarrende Parkettböden haben. Gesundes Wohnen im Altbau ist aber nicht immer selbstverständlich, denn in vielen Altbauwohnungen lauern unsichtbare Gefahren, die auf Dauer der Gesundheit und dem Wohlbefinden schaden können. So ist zum Beispiel Asbest in vielen alten Häusern immer noch ein Thema. In den 1970er Jahren wurde gerne und viel Asbest verbaut, vor allem als Dämmmaterial und für den Feuerschutz. Besonders gefährlich wird Asbest, wenn es nur schwach gebunden ist und damit die Möglichkeit hat, in die Raumluft zu entweichen. Asbest ist lungengängig, das heißt, es kann sich in den Lungen festsetzen und dann für Lungenkrebs sorgen. Wer ein gesundes Wohnen anstrebt, der sollte sich auf jeden Fall beim Vermieter kundig machen, ob Asbest verbaut worden ist oder ob das Haus, das schon Jahrzehnte alt ist, bereits entsprechend renoviert wurde. Mehr Informationen zum Thema Asbest gibt es bei immowelt.de.

    Blei – eine andere Gefahr für gesundes Wohnen

    Neben dem krebserregenden Asbest stellt Blei in alten Rohrleitungen eine weitere Gefahr für gesundes Wohnen dar. Blei ist ein Schwermetall und damit auch ein Nervengift, das starke gesundheitliche Gefahren birgt. So wird Blei zum Beispiel für eine verminderte Intelligenz bei Kindern und für mangelnde Konzentrationsfähigkeit verantwortlich gemacht. Vor allem im Norden und im Osten von Deutschland sind Bleirohre keine Seltenheit, und wer sich eine Altbauwohnung ansieht, der sollte besonders in diesen Regionen einen Blick auf die Wasserrohre werfen. Ob Blei verbaut wurde, lässt sich relativ leicht an den geschweißten Schnittstellen und an den markanten Kratzern auf den Rohren feststellen. Wenn die Wohnung trotzdem infrage kommt, dann können Mieter vom Eigentümer des Hauses einen Nachweis über die Unbedenklichkeit der Wasserqualität verlangen. Außerdem geben schon sehr einfache Wassertests Auskunft darüber, ob Blei im Spiel ist oder nicht.

    Gesundes Wohnen – Vorsicht vor aktuellen Schadstoffen

    Eine Wohnung in einem Neubau ist leider kein Garant für gesundes Wohnen, denn es gibt auch viele Schadstoffe, die in Neubauwohnungen verbaut wurden. Eine der größten Gefahren geht von VOCs, von flüssigen Kohlenwasserstoffverbindungen aus. Diese Giftstoffe befinden sich vor allem in Farben und Lösungsmitteln, aber auch in einigen Klebern sowie in elektrischen Geräten. Handelt es sich um schwere flüchtige Kohlenwasserstoffe, dann werden diese für Flammschutzmittel oder auch für Weichmacher eingesetzt. Die Rückstände finden sich im Hausstaub, und wer diesen Schadstoffen über einige Jahre hinweg ausgesetzt ist, der muss mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Gesundes Wohnen wird auch nicht mehr möglich sein, wenn Biozide im Haus oder in der Wohnung zu finden sind. Biozide befinden sich unter anderem im Silikon, das zum Verfugen der Fliesen im Bad und in der Küche verwendet wird. Auch in einigen Teppichböden können sich Biozide finden, sie werden dort als Schutz vor Motten benutzt.

    Falsches Lüften, aber auch sogenannte Kältebrücken können für den größten Feind im Haus, den Schimmel verantwortlich sein. Vor allem in Neubauten ist Schimmel keine Seltenheit, denn oft haben die Wände nicht ausreichend Zeit zum Trocknen gehabt. Da Schimmel nur dort wachsen kann, wo es feucht ist, muss die Feuchtigkeit verschwinden, damit wieder ein gesundes Wohnen möglich ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Saaaaa