Blog

  • Nachlassabwicklung – ein notwendiger Prozess

    Nachlassabwicklung – ein notwendiger Prozess

    Wenn ein Angehöriger stirbt, dann ist das für die Hinterbliebenen immer ein großer emotionaler Schock, aber nicht immer bleibt die Zeit, den Tod zu verarbeiten. Auch wenn die Verwandten Ruhe brauchen, um die Trauer zu bewältigen, es warten viele unaufschiebbare Termine, die erledigt werden müssen. So müssen nicht nur die Beerdigung organisiert und der Nachlass geregelt werden, es stehen auch Behördengänge auf dem Plan, die Bank muss benachrichtigt werden und vielfach müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushaltes kümmern. Nicht selten fühlen sich die Verwandten dann überfordert und wissen nicht, was zuerst und was zuletzt getan werden muss. In diesem Fall bietet sich eine professionelle Nachlassabwicklung an, die Zeit, Ärger und vor allem viel Stress erspart.

    Welche Leistungen umfasst eine Nachlassabwicklung?

    Den Angehörten fehlen oft die Erfahrung und auch das Wissen, wie ein Nachlass korrekt abgewickelt wird, und daher ist es eine gute Entscheidung, den Nachlass von einem Spezialisten abwickeln zu lassen. Zu einer professionellen Nachlassabwicklung gehören unter anderem:

    • Die Auflösung des Haushaltes
    • Der Verkauf von Hausrat, eventuell auch von Schmuck, Kunstgegenständen oder Antiquitäten
    • Die Kündigung des Mietverhältnisses
    • Die Kündigung bei den zuständigen Versorgungsunternehmen, wie beispielsweise dem Stromversorger
    • Der Verkauf des Autos
    • Der Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung
    • Die Auflösung der Konten im In- und Ausland
    • Die Regelung der Grabpflege

    Alle diese Dinge kosten die Hinterbliebenen viel Zeit, aber wenn zum Beispiel eine Wohnung nicht zeitnah ausgeräumt wird, dann kostet auch das bares Geld, denn die Miete läuft in diesem Fall weiter. Eine professionelle Nachlassabwicklung umfasst jedoch nicht nur die unmittelbaren Tätigkeiten, die nach einem Todesfall getan werden müssen, auch das Erbe muss geregelt werden.

    Eine Hilfe für die Erben

    Nach dem Tod eines Angehörigen muss nicht nur der Nachlass abgewickelt, sondern auch das Erbe geregelt werden. Erben ist nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhört, denn an Streitigkeiten rund ums Erbe sind schon viele Familien zerbrochen. Wer mit einem professionellen Nachlassverwalter wie zum Beispiel der Hoerner Bank AG zusammenarbeitet, der kann die Probleme minimieren, die es vielfach um das Erbe gibt. So kümmert sich die Hoerner Bank AG  bei der Abwicklung des Erbes auch um alle erforderlichen Dokumente und Unterlagen, die für die Beantragung eines Erbscheins benötigt werden. Die Mitarbeiter des Bankhauses kümmern sich zudem um die Suche nach möglichen Erben, die im Ausland leben und unterstützen den Alleinerben bei Verwaltung des Erbes.

    Ein Partner für die Erbengemeinschaft

    Nicht nur für einen Alleinerben ist ein kompetenter Nachlassverwalter eine sehr große Hilfe, auch für eine Erbengemeinschaft ist die Zusammenarbeit mit einem Nachlassverwalter ein Vorteil. Ein kundiger und seriöser Nachlassverwalter kann im Vorfeld eventuelle Zwistigkeiten zwischen den Erben schlichten und die Regelung des Erbes in eine Richtung lenken, mit der alle Mitglieder einer Erbengemeinschaft einverstanden sind. Es muss jedoch immer die Voraussetzung gegeben sein, dass sich die Erben mit der Abwicklung durch einen Nachlassverwalter einverstanden erklären. Wenn das der Fall ist, dann kann der Nachlass ohne Ärger und ohne Streit geregelt werden. Wie bei einem Alleinerben, so kümmert sich der Nachlassverwalter auch bei einer Erbengemeinschaft um die notwendigen Behördengänge, um den Verkauf der Wertgegenstände des Verstorbenen und um die Auflösung des Haushalts. Die Erben haben so immer die Gewissheit, dass nichts Wichtiges übersehen wird und dass alle Dokumente und Unterlagen zusammengefasst werden und nicht verloren gehen. Die Erben können selbstverständlich darüber bestimmen, welche Aufgaben der Nachlassverwalter übernehmen soll und welche Aufgaben sie selbst übernehmen möchten.

    Der Tod eines geliebten Menschen muss durch die Trauer verarbeitet werden, aber die Bürokratie kümmert sich nicht um diesen so wichtigen Prozess. Mit einem professionellen Nachlassverwalter wird es für die Angehörigen und auch die Erben leichter, mit dem Verlust zurechtzukommen.

    Bild: © Depositphotos.com / ivonnewierink

  • Die Legende vom gesunden Frühstück

    Die Legende vom gesunden Frühstück

    Wenn wir frühstücken, dann sind wir fit für den Tag, wir können besser denken und wir bleiben gesund – diese Argumente bringt die Nahrungsmittelindustrie gerne, wenn es darum geht, Cornflakes, Müsli, Honig und Marmelade zu verkaufen. So schlüssig die Argumente auch klingen, sie haben einen entscheidenden Haken, sie stimmen nicht. Frühstück muss nicht sein, wir sind genetisch noch nicht einmal darauf eingestellt.

    Der Hype um die Leistungsfähigkeit

    Seit Jahren predigen Unternehmen wie Kellogg´s oder auch Nestlé, dass der Mensch unbedingt frühstücken muss, um den Stress des Tages überhaupt zu überstehen. Ernährungswissenschaftler aus Deutschland und den USA sagen jetzt, alles Blödsinn, auch wer nicht frühstückt, der geht fit in den Tag und keiner muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er ohne ein üppiges Frühstück zur Arbeit oder in die Schule geht. Der menschliche Instinkt sagt uns, dass wir am Morgen keinen Hunger haben, und diese Programmierung hat in der Steinzeit ihren Ursprung. Unsere Urahnen mussten in Ermangelung eines Kühlschranks erst auf die Jagd gehen, um etwas zu essen zu haben, für uns ist es heutzutage nur schwer vorstellbar, dass man früh am Morgen losgezogen ist, um Wild für das Frühstück zu jagen.

    Eine Erfindung des Industriezeitalters

    Da die Blutzuckerwerte am Morgen naturgemäß hoch sind, ist es kein Problem, auch ohne Frühstück gesund in den Tag zu starten und erst um die Mittagszeit etwas zu essen. Das Frühstück, wie wir es heute kennen, ist eine Erfindung aus dem Industriezeitalter, denn im Mittelalter reichte den Menschen trockenes Brot und eventuell auch eine dünne Suppe. Als die industrielle Revolution kam, mussten die Arbeiter schon am Morgen reichhaltig essen, um den Kohlehydratstoffwechsel in Schwung zu halten. Das üppige Frühstück, wie es heute von Kellogg´s und Nestlé propagiert wird, ist höchstens etwas für Menschen, die schon am Morgen körperlich schwer arbeiten müssen oder Hochleistungssportler sind.

    Bild: © Depositphotos.com / monticello

  • #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    Wer gesetzlich krankenversichert ist, der „genießt“ lediglich eine Grundversorgung, alle anderen Leistungen, wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, sind im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch alternative Heilmethoden sind in der Grundversorgung für Kassenpatienten nicht vorgesehen und wer sich von einem Heilpraktiker behandeln lassen möchte, der muss selbst zahlen. Wer sich hingegen richtig versichert, der kann viele Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Die VIACTIV ist eine Krankenkasse, die eine gute Gesundheitsfürsorge bietet und das zu ebenso guten Preisen.

    Gesundheitsvorsorge auf höchstem Niveau

    Die VIACTIV ist vielleicht Deutschlands sportlichste Krankenkasse. Die 780.000 Mitglieder der VIACTIV profitieren unter anderem von Angeboten für sportmedizinische Präventionen, sie können Fitness-Kurse buchen und bekommen von der Krankenkasse einen attraktiven Zuschuss. Auch Osteopathie-Behandlungen gehören zum Therapieangebot der VIACTIV, und wer wissen will, wie es um die persönliche Fitness bestellt ist, der kann ganz einfach einen Sportcheck machen lassen, der von der VIACTIV bezuschusst wird. Die etwas andere Krankenkasse ist an 70 Standorten in Deutschland zu finden und wer mehr wissen will, der kann sich auf der Homepage unter www.viactiv.de ausführlich informieren.

    Gesunde Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

    Es ist eine Tatsache, dass Zähneputzen alleine mit der Zahnbürste nicht ausreicht, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Die Zahnbürste kann schädliche Belege nur oberflächlich entfernen, das was in den Zahnzwischenräumen ist, wird von einer manuellen Zahnbürste erst gar nicht erfasst. Aber genau diese Speisereste sind es, die für die Zähne und das Zahnfleisch gefährlich werden können, denn sie sorgen für Karies und auch für Erkrankungen des Zahnfleisches. Zahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen, aber viele wollen oder können die hohen Kosten für eine solche gründliche Reinigung der Zähne nicht bezahlen. Im Leistungskatalog der VIACTIV hat die professionelle Zahnreinigung einen festen Platz und wird mit bis zu 60,- Euro im Jahr bezuschusst.

    Was passiert bei einer Zahnreinigung?

    Wer gesunde Zähne möchte, der muss sich wohl oder übel in den bequemen Stuhl einer Zahnarztpraxis setzen, aber das Ergebnis einer Zahnreinigung kann sich sehen lassen und ist immer die Mühe wert. Die speziell für diese Reinigung ausgebildete sogenannte Prophylaxe-Assistentin untersucht zuerst die Mundhöhle des Patienten und kontrolliert, ob es vielleicht Fehlstellungen, übermäßig viele Belege oder auch Blutungen gibt. Anschließend werden die Belege sanft entfernt sowie die Ränder von Zahnfüllungen und Kronen abgetragen. Danach kommt eine fluoridhaltige Politur zum Einsatz, die die Oberflächen der Zähne glättet, um so der Neubildung von schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken. Ein ebenfalls fluoridhaltiges Öl oder ein spezieller Lack sorgen für einen effektiven Schutzfilm, und mit ein paar wertvollen Tipps für die Pflege der Zähne zu Hause, ist die professionelle Zahnreinigung dann auch schon zu Ende.

    Den Zahnarzt fragen

    Eine gründliche Zahnreinigung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, was eigentlich unlogisch ist, denn wenn die Versicherten gesunde Zähne haben, dann spart das eine Menge Geld. Es ist eine Tatsache, dass diejenigen, die sich ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen, weniger Karies bekommen und nicht so häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben. Karies und Paradentose sind die häufigsten Ursachen für Zahnprobleme, für die dann die Kassen und letztendlich auch die Versicherten aufkommen müssen. Die Mitglieder der VIACTIV bekommen den Besuch beim Zahnarzt für eine Zahnreinigung bezuschusst, aber es lohnt sich trotzdem, die Kosten der Zahnärzte für eine Reinigung miteinander zu vergleichen. Jeder Zahnarzt hat andere Konditionen und nur wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Da zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr empfohlen werden, bezuschusst die VIACTIV die professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit jeweils 30 Euro (= 60 Euro).

    Bild: © Depositphotos.com / graphicphoto

  • Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Die meisten Menschen kennen Diabetes unter ihrem bekannten Namen Zuckerkrankheit, aber heißt das automatisch, dass jeder, der zu viel Zucker isst, auch Gefahr läuft, an Diabetes zu erkranken? Nein, sagt der Leiter der medizinischen Klinik für Endokrinologie der Berliner Charité, Professor Andreas Pfeiffer. Der Zucker sorgt zwar für Übergewicht, aber er ist nicht die Ursache für die Zuckerkrankheit.

    Kein Zusammenhang

    Zwar liegt es nah, dass Zucker auch die Zuckerkrankheit auslöst, aber aus medizinischer Sicht haben Zucker und Diabetes nichts miteinander zu tun. Wer viel Zucker zu sich nimmt, der wird schnell übergewichtig werden und dieses Übergewicht ist dann ein Risikofaktor Diabetes, einen direkten Zusammenhang gibt es aber nicht.

    Zu wenig Bewegung

    Neben dem Übergewicht ist es vor allem der Mangel an Bewegung, der Diabetes auslösen kann. Wer erst gar nicht Gefahr laufen will, an Diabetes zu erkranken, der muss nur einige Pfunde abnehmen und sich mehr sportlich betätigen, denn Bewegung und eine ausgewogene gesunde Ernährung bilden den besten Schutz, um nicht an Diabetes zu erkranken. Wenig gesättigte Fettsäuren sind bei der Ernährung ebenso wichtig wie auch Ballaststoffe und natürlich nicht allzu viel Zucker.

    Ist Diabetes vererblich?

    Diabetes ist zwar keine klassische Erbkrankheit wie zum Beispiel die Bluterkrankheit, aber es gibt eine gewisse Veranlagung. Wenn ein Elternteil oder die Großmutter an Diabetes erkrankt war, dann gibt es ein erhöhtes Risiko, dass auch die Kinder und Enkel Diabetes bekommen. Um dem vorzubeugen, hilft wieder die gesunde Ernährung und auch wer sportlich aktiv ist, kann die Gefahr senken, an Diabetes zu erkranken. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen unter der Zuckerkrankheit, das hat Diabetes zu einer Art Volkskrankheit gemacht. Beunruhigend ist vor allem, dass schon Kinder bedingt durch Übergewicht zuckerkrank werden. Daher sieht die Medizin die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern dieses Schicksal zu ersparen und auf eine gesunde Ernährung zu achten.

    Bild: © Depositphotos.com / joruba75

  • Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Hand aufs Herz, jeder von uns hat es doch schon einmal gemacht: Wenn es hier kneift und dort juckt, ziehen wir gern „Dr. Google“ zur Rate, um Symptome zu googlen. Die semiprofessionelle Online-Recherche trägt schnell Früchte des Erfolgs. Es dauert nie lang, bis die Suchmaschine erste Ergebnisse ausspuckt, die vermuten lassen, unter welcher Krankheit wir eventuell leiden. Doch anstatt uns zu freuen, ist der Schreck groß. Denn Symptome googlen bedeutet allzu oft auch, neue, bis dahin unbekannte, dafür aber umso beängstigendere Krankheiten kennenzulernen. Was von der Mehrheit der Menschen als ungefährliches Informieren wahrgenommen wird, wird von den Ärzten mit immer mehr Argwohn beobachtet. Diese warnen inzwischen auch ausdrücklich davor, Symptome zu googlen.

    Online-Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

    Erst vor kurzem veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Online-Umfrage, die sie zum Thema „Symptome googlen“ durchgeführt hat. Demnach gaben 45 % der Ärzte – also fast jeder zweite Arzt – an, von Patienten genervt zu sein, die im Vorfeld eigenmächtig Symptome googlen und sich über mögliche Behandlungsmöglichkeiten schlaumachen.

    Doch nicht nur der Nerv-Faktor stößt den Medizinern bitter auf. Viele von ihnen beklagen im Rahmen der Befragung auch, dass das selbstständige Recherchieren der Patienten weniger aufklärend, dafür umso verwirrender wirkt. Anstatt auf das Urteil des Arztes zu vertrauen, pochen immer mehr Patienten auf ihre Erkenntnisse, die Sie beim Symptome googlen erlangt haben. De Folge sind nicht nur frustrierte Ärzte und unzufriedene Patienten, sondern auch eine starke Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses zwischen beiden Parteien.

    Symptome googlen ersetzt den Gang zum Arzt (nicht)

    Der Trend hin zum Befragen von „Dr. Google“ hält weiter an und greift sogar noch mehr um sich. Immer mehr Menschen, die unter einer gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, wenden sich zuerst an die Suchmaschine Google, ehe sie einen Arzt aufsuchen. Symptome googlen ist – salopp formuliert – zum neuen Volkssport geworden. Kein Wunder, schließlich erfordert es nur wenig Aufwand und ist kostenlos. Jeder, der unter einem „Wehwechen“ leidet, kann bequem von zuhause aus im Internet nach Antworten suchen, anstatt sich auf den Weg zum Arzt zu machen und dort beispielsweise lange Wartezeiten und unbefriedigende Aussagen in Kauf zu nehmen.

    Die Gefahren vom Symptome googlen

    Dass diese Entwicklung keinesfalls wünschenswert ist, sollte nicht nur Medizinern, sondern auch den Patienten klar sein. Wer sich krank fühlt und seine Symptome googlet, setzt sich gleich mehreren Gefahren aus.

    • Falsche „Diagnosen“ aufgrund von mangelhaften oder falschen Angaben
    • Zwielichte Homepages, die nicht informieren, sondern nur Geld machen wollen
    • Zweifelhafte (Selbst-)Behandlungsvorschläge

    Das steigende Interesse der Patienten an der Erkrankung

    Die Bertelsmann-Stiftung kam allerdings auch zu positiven Ergebnissen. So freuten sich immerhin rund 40 % der befragten Ärzte darüber, dass das Interesse an der eigenen Gesundheit steigt. Wenn eine Krankheit erst einmal eindeutig diagnostiziert wurde, spricht nichts dagegen, sich eigenständig mithilfe des Internets darüber zu informieren – vorausgesetzt, der Patient nutzt hierfür vertrauensvolle Quellen und lässt sich nicht von Falschaussagen in die Irre führen.

    So erkennen Sie eine vertrauensvolle Quelle im Internet

    Wenn Sie sich krank fühlen und Ihre Symptome googlen wollen, ist es unverzichtbar, vertrauensvolle Internetseiten von zwielichtigen unterscheiden zu können. Eine gute Informationsquelle erkennen Sie unter anderem an den folgenden Merkmalen:

    • Krankheiten werden umfassend und facettenreich beschrieben
    • (medizinische) Aussagen werden mit glaubwürdigen Quellen belegt
    • Es wird kein „Allheilmittel“ zur Bekämpfung der Krankheit in den Himmel gelobt (meist handelt es sich hierbei um spezielle Präparate)
    • Auch im Hinblick auf mögliche Therapien gibt es immer mehrere Ansätze und nicht „die eine ultimative“
    • Es gibt einen Verweis, der rät, trotz Online-Recherche immer auch einen Arzt aufzurufen
    • Kommentare anderer Leser werden kompetent und hilfreich beantwortet

    Fazit: Symptome googlen immer mit Vorsicht genießen

    Es ist nichts dabei, wenn Sie sich kurz im Internet zu einer Krankheit oder Beschwerde informieren. Dennoch sollte diese Wissensquelle niemals über die fachliche Kompetenz eines Arztes gestellt werden. Ist das erst einmal geschehen, kommt es zu einem starken Vertrauensverlust und einer Verkomplizierung der nachfolgenden Behandlung.

    Bild: © Depositphotos.com / peogeo

  • Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Wer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet, riskiert seine Gesundheit. Erkrankungen des Herzens, Diabetes und auch Arthritis und Krebs sind die Krankheiten, die diejenigen treffen können, die ständig Überstunden machen, vor allem Frauen sind hier besonders gefährdet, das sagt zumindest eine aktuelle Studie.

    Mehr Arbeit, mehr Stress

    Menschen, die regelmäßig zu viel arbeiten, fühlen sich häufig müde und gestresst, sie haben oftmals Verdauungsprobleme und mit den Überstunden lässt die Arbeitsleistung mehr und mehr nach. Das „Journal of Occupational and Environmetal Medicine“ hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die sich vor allem mit den Spätfolgen der Überstunden befasst und dabei vor allem Frauen in den Fokus rückt. Die Ohio State University hat die Daten von mehr als 12.000 Amerikanerinnen ausgewertet, die mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und sie den Krankheitsbildern gegenüber gestellt.

    Das Risiko steigt

    Das Ergebnis der Studie aus den USA ist erschreckend. Frauen, die über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten, laufen Gefahr, herzkrank zu werden, aber auch Depressionen und Lungenkrankheiten sind keine Seltenheit. 65 % der befragten Frauen arbeitet bis zu 50 Stunden in der Woche, 13 % mehr als 60 Stunden. Während Männer diese Belastung besser bewältigen können, leiden immer mehr Frauen unter den Überstunden, denn sie haben nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ein anstrengendes Privatleben.

    An die Spätfolgen denken

    Frauen müssen verschiedene Rollen ausfüllen. Sie machen im Job die meisten Überstunden, sie sorgen für ihre Familien und sie erziehen ihre Kinder. Diese dreifache Belastung bleibt nicht ohne Folgen und diese Situation ist die Grundlage für Erkrankungen, die erst später auftreten können. Viele Frauen sind sich der Gefahren nicht bewusst, wenn sie ihre berufliche Laufbahn starten, aber sie sollten sich vor Augen halten, dass die Spätfolgen gravierend sein können und mögliche lebenslange Beschwerden bedeuten.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu