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  • Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Die Ursprünge des Ölziehens finden sich im antiken Indien und in Russland, wo diese Heilmethode mit besonderen Ölen und Ölmischungen zur Gesundheit des Mundraums, der Zähne und des Zahnfleisches eingesetzt wurde. Aber Ölziehen war und ist bis heute auch eine Heilmethode, wenn es darum geht, den Körper zu entgiften und ihn von chronischen Krankheiten zu heilen. In der heutigen Zeit ist das Ölziehen ein Teil der alternativen Medizin. Diese bezieht auch die ayurvedische Heilkunde mit ein, die sich eng an der ganzheitlichen Zahnheilkunde orientiert.

    Gesund für Zähne und Mund

    Zahnfleischentzündungen sind unangenehm, schmerzhaft und sie können dafür sorgen, dass die Zähne frühzeitig ausfallen. Regelmäßiges Ölziehen soll das verhindern. Aus Studien geht hervor, dass sich das Zahnfleisch verbessert und Zahnfleischentzündungen zurückgehen, wenn der Mund jeden Tag mit Öl gespült wird. Ölziehen kann die Zähne aber auch optisch verändern, denn das Öl hat die Fähigkeit, den Zahnbelag und die Bakterien, die auf der Oberfläche des Zahns zu finden sind, zu binden, was die Zähne weißer macht. Ein teures Bleaching ist also nicht mehr notwendig, denn durch Ölziehen können die Zähne aufgehellt werden.

    Ein natürliches Mundwasser

    In jedem Mund befinden sich Bakterien, die Karies auslösen können und diese Bakterien sind dann für die unschönen Löcher in den Zähnen verantwortlich. Regelmäßiges Ölziehen kann die Bakterien schon nach kurzer Zeit reduzieren, und damit wirkt das Öl ähnlich effektiv wie Chlorhexin, ein chemischer Bestandteil, der in den meisten Mundspülungen und Mundwassern zu finden ist. Mundwasser sorgen zwar kurzfristig für einen frischen Atem, aber sie haben Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall für Ekzeme im Mundraum sorgen. Ölziehen ist hingegen ein natürliches Mundwasser, das ganz ohne Nebenwirkungen auskommt.

    Mit Öl gegen Mundgeruch

    Wer gerne Knoblauch isst, der kennt das Problem Mundgeruch nur zu gut, aber auch die Bakterien, die sich um Mundraum tummeln, sind für Mundgeruch verantwortlich. In Forschungen wurde nachgewiesen, dass Ölziehen die Anzahl der Bakterien deutlich verringert und das ganz ohne Chemie. Das Öl macht den Atem wieder frisch und neutralisiert auf natürliche Art und Weise unschönen Mundgeruch. Hier bekommen Sie mehr Informationen über Ölziehen.

    Welche Öle sind geeignet?

    Wer glaubt, dass zum Ölziehen ganz spezielle Öle verwendet werden müssen, der irrt sich, denn Ölziehen funktioniert mit ganz normalen Ölen, die in jeder Küche zu finden sind. Sonnenblumenöl ist ebenso zu empfehlen wie auch Leinöl oder ein gutes Olivenöl. Wer den Geschmack mag, der kann auch Sesamöl oder das beliebte und gesunde Kokosöl verwenden. Es gibt allerdings Spezialöle fürs Ölziehen, die eine antibakterielle Wirkung haben, welches Öl aber persönlich infrage kommt, das ist Geschmackssache.

    Ölziehen – die Anwendung

    Ölziehen oder auch Ölkauen sollte rund 20 Minuten dauern, wenn es richtig gemacht wird, denn nur dann kann sich das Öl auch bis in den hintersten Winkel des Mundes verteilen. Wer besonders gründlich vorbeugen möchte, der sollte eine Ölkur machen, die zwischen 14 Tagen und drei Monaten dauern kann. Eine solche Kur bietet sich für alle an, bei denen wiederholt Probleme mit dem Zahnfleisch auftreten. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, raten Heilpraktiker zu einem Zeitraum von mindestens vier Woche für eine Ölkur. Bei akuten Fällen von Zahnfleischentzündungen ist es sinnvoll eine Ölkur zu machen, die drei Tage dauert, denn so lange braucht das Zahnfleisch, um auf die Behandlung zu reagieren. Wer Ölziehen möchte, der sollte das am besten gleich nach dem Aufstehen tun, denn dann sind im Mund besonders viele Bakterien unterwegs, die der Körper in der Nacht nicht loswerden konnte. Die Mikroorganismen zeigen sich meist besonders deutlich auf der Zunge, dieser Belag verschwindet nach dem Ölziehen aber sehr schnell wieder. Nebenwirkungen sind beim Ölziehen übrigens nicht bekannt, es ist eben eine sehr natürliche Heilmethode.

    Bild: © Depositphotos.com / innovatedcaptures

  • Aufregende Fesselspiele mit der Spreizstange

    Aufregende Fesselspiele mit der Spreizstange

    BDSM – also „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ ist längst mehr als ein erotischer Fetisch, der als Tabu gilt. Spätestens seit der Buch-Verfilmung „50 Shades of Grey“ ist klar: Fesselspiele sind salonfähig geworden. Und so wagen es immer mehr Pärchen, sich in die Welt von BDSM vorzutasten und unterschiedliche Praktiken und Spielzeuge auszuprobieren. Eines davon ist die sogenannte Spreizstange, ein Utensil, das zum Fesseln des passiven beziehungsweise unterwürfigen Partners genutzt wird und diesen gleichzeitig in eine sehr einladende Position bringt.

    Was kann man sich unter der Spreizstange vorstellen?

    Bondage, also die Kunst des erotischen Fesselns, lebt vom Einsatz zahlreicher Hilfsmittel. Während die meisten Paare den Einstieg mit klassischen Handschallen, Seidenschals und Seilen bestreiten, steigen die Neugier und der Wunsch nach Neuem schnell. So passiert es früher oder später immer, dass sich die Bondage-Fans auch an außergewöhnliche Spielzeuge heranwagen. Die Spreizstange ist ein sehr gutes Beispiel hierfür.

    Es handelt sich dabei – der Name lässt es bereits vermuten – um eine Stange, die eingesetzt wird, um bestimmte Körperteile zu spreizen. In der Regel handelt es sich hierbei um die Beine. Es ist aber genauso gut möglich, die Arme mithilfe der Spreizstange zu fesseln und auseinanderzuspreizen. Einige hochwertige Spreizstangen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, alle Gliedmaßen zu fixieren und in eine bestimmte – sehr offene beziehungsweise empfängliche – Position zu bringen. Auf diese Weise werden dem Partner, der gefesselt wird, alle Bewegungsfreiheiten entzogen, was für viele den Reiz von Bondage ausmacht.

    Um die Spreizstange perfekt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, greifen viele auf das Prinzip der Teleskopstange zurück. Das bedeutet, dass die Stange nach Belieben verstellt und in ihrer Breite verändert werden kann. Das hat zur Folge, dass Arme und/oder Beine mal mehr und mal weniger weit gespreizt werden. Auch hier wird wieder deutlich, wie wichtig die persönlichen und individuellen Vorlieben beim Bondage sind. Die Fetisch-Richtung folgt keinen bestimmten Mustern, sondern ermöglicht es jedem, sie nach Lust und Laune auszuleben und auf eine spezielle Weise zu interpretieren.

    Die Spreizstange im Überblick

    • Stange, die meist aus Metall oder Kunststoff besteht
    • Oftmals individuell in der Breite verstellbar (Teleskop-Stange)
    • Mit mehreren Fesseln für Arme und/oder Beine ausgestattet

    Tipp: Hochwertige Spreizstangen weisen in der Regel Fesseln auf, die aus weichem Leder bestehen. Diese haben den großen Vorteil, sich nicht unangenehm auf der Haut anzufühlen oder diese zu reizen. Darüber hinaus wird das Material Leder von vielen BDSM-Fans als besonders erregend und erotisch empfunden.

    Die Rollenverteilung von Top und Bottom

    Auch wenn beim Bondage alles erlaubt ist, was (allen Beteiligten) gefällt, gibt es doch eine kleine Reihe ausgesprochen wichtiger Regeln. Eine davon legt fest, dass es bei den Fesselspielen immer eine klare Rollenaufteilung gibt: Den Top und den Bottom.

    Top (auch Dom genannt) Bottom (auch Sub genannt)
    Der Top ist der aktive Part während einer Bondage-Session. Er bestimmt, was getan wird, fesselt, einen oder mehrere andere Partner und übt im Anschluss diverse sexuelle Praktiken aus. Außerdem ist es der Top, der eventuelle Bestrafungen durchführt, um die sogenannten Lustschmerzen zu verursachen. Der Partner, der die Rolle des Bottom einnimmt, ordnet sich dem Top unter und tut, was ihm befohlen wird. Das bedeutet in der Regel, sich fesseln zu lassen und den sexuellen Wünschen des Top auszusetzen. Der Bottom kann allgemein als passiv und unterwürfig beschrieben werden.

     

    Sowohl Bottom als auch Top können männlich und weiblich sein. Es ist keinesfalls vorgeschrieben, dass Männer beim Bondage beispielsweise immer dominierend und Frauen unterwürfig sind. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Rollen während einer Fessel-Session zu tauschen, um dem Liebesspiel noch mehr Varianz zu verleihen. Eine andere Variante vom Bondage sieht mehrere Tops oder mehrere Bottoms vor. Das bedeutet, dass Fesselspiele nicht immer nur zwischen zwei Personen stattfinden müssen.

    Der Einsatz der Spreizstange beim Bondage

    Wenn Sie sich auf ein Fesselspiel einlassen und dabei beispielsweise eine Spreizstange nutzen wollen, ist es wichtig, zu wissen, dass diese immer dem Bottom angelegt wird. Ziel ist es, diesen eine körperliche Situation zu bringen, die Bewegungen unmöglich machen.

    Außerdem werden Spreizstangen in aller Regel eingesetzt, um die Beine des Bottoms für eine problemlose Penetration zu spreizen. An dieser Stelle muss allerdings auch ausdrücklich erwähnt werden, dass der eigentliche Geschlechtsakt kein Muss beim Bondage ist. Viele Anhänger finden den Reiz gerade darin, die Penetration möglichst lang hinauszuzögern oder gänzlich zu vermeiden. Wie die Spreizstange beim Liebesspiel eingesetzt wird, ist daher jedem selbst überlassen. Es gibt keine „Spielregeln“, die bestimmen, wie die Praxis-Anwendung auszusehen hat.

    Wichtige Informationen zum Umgang mit einer Spreizstange

    Auch wenn die Spreizstange salopp als „Sex-Toy“ bezeichnet werden kann, handelt es sich hierbei keinesfalls um ein Spielzeug. Wer bisher gar keine oder nur wenige Erfahrungen im Bereich der Fesselspiele sammeln konnte, sollte sich langsam an die Spreizstange herantasten.

    Der Grund hierfür: Während des Fesselns wird der Körper in eine für ihn gänzlich unübliche Position gebracht – was ja auch Sinn der Sache ist. Was aber eigentlich zur sexuellen Luststeigerung beitragen soll, löst bei Ungeübten in der Regel erst einmal Krämpfe und Schmerzen aus. Darüber hinaus kann die mangelnde Bewegungsfreiheit bei einigen unerwartete Beklemmungsgefühle verursachen.

    Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie den Umgang mit der Spreizstange Schritt für Schritt üben. Legen Sie sie Ihrem Partner zu Beginn erst einmal für ein oder zwei Minuten an, damit sich dieser an das neue Gefühl und die veränderte Körperhaltung gewöhnen kann. Oftmals merkt man schon beim ersten Mal, ob diese sexuelle Praktik eher Lust oder Frust auslöst.

    Wenn alle Beteiligten – sowohl Bottom als auch Top – zu der Übereinkunft gekommen sind, das „richtige“ Liebesspiel mit der Spreizstange auszuprobieren, gilt es im Vorfeld noch, ein Notfallwort zu vereinbaren. Dieses ermöglicht es sowohl dem dominanten als auch dem unterwürfigen Teilnehmer, das Fesselspiel jederzeit zu beenden. Die Verwendung von solchen Signalwörtern ist eine Sicherheitsmaßnahme, die im gesamten BDSM-Bereich verbreitet ist und jedem ans Herz gelegt wird.

    Spreizstange

    Tipp: Ein einfaches „Stopp“ oder „Halt“ empfiehlt sich nicht als Signalwort, da es den meisten Menschen viel schneller als gewollt über die Lippen kommt. Überlegen Sie sich lieber ein ausgefallenes Wort, das nicht unbedingt etwas mit dem Fesselspiel zu tun haben muss.

    Der Umgang mit der Spreizstange im Überblick

    • Schrittweises Herantasten an die Fesselung
    • Ausprobieren, ob es allen Beteiligten gefällt
    • Festlegen von einem Signalwort, das das Fesselspiel zu jeder Zeit beenden kann

    Bild: © Depositphotos.com / sakkmesterke

  • Heißhunger auf Süßes und was psychologisch dahintersteckt

    Heißhunger auf Süßes und was psychologisch dahintersteckt

    Essen hat viel mehr mit der Psyche zutun als uns eigentlich bewusst ist: Bestimmt kennen Sie das plötzlich stark auftretende Bedürfnis nach etwas Süßem, Salzigem oder Fettigem? Dieser Drang geht bei vielen Menschen fast in Kontrollverlust über: Heißhunger, gefolgt von einer wahren Fressattacke, die anschließend Unwohlsein und Schuldgefühle auslöst. Aber was genau löst solche Attacken aus und wie kann man sie umgehen?

    Zum einen kann die Ursache hierfür in einem ausgeprägten Energie- und Nährstoffmangel liegen, zum anderen können aber auch unbewusste psychische Ursachen solche Anfälle hervorrufen. Auch hormonelle Veränderungen oder Stoffwechselerkrankungen kommen als potentielle Auslöser infrage. Um unkontrollierten Fressattacken vorzubeugen, ist daher eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung sowie regelmäßigen Bewegungseinheiten eine wichtige Grundlage.

    Auf Dauer können solche Heißhungerattacken zu Übergewicht und einem damit verbundenen erhöhten Risiko für zahlreiche Krankheiten, wie z.B. Hypertonie, Diabetes oder Arthrose, beitragen. Wer bereits unter einer Erkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck leidet, sollte besonders auf eine ausgewogene Nährstoffaufnahme achten – eine gesunde Ernährung bei Diabetes bildet nämlich eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.

    Psychologie und Gewohnheit – wie die beiden Faktoren bei Heißhunger zusammenspielen

    Weder die alltäglichen Gewohnheiten noch die unbewussten psychologischen Beweggründe dürfen bei der Bekämpfung von Heißhungerattacken außer Acht gelassen werden. Ehe man sich versieht, werden das Popcorn im Kino, die Schokolade auf der Arbeit oder die Tüte Chips beim Fernsehen zur Routine. Sind Körper und Psyche erst mal auf diese Naschereien eingestellt, entsteht in diesen Situationen aus Gewohnheit ein Verlangen nach Süßem oder Salzigem.

    Wie entstehen Heißhungerattacken aus psychologischer Sicht?

    • Kontrolle: Insbesondere Personen, die ihr Gewicht reduzieren möchten und sich somit intensiv mit Diäten und kontrolliertem Essverhalten beschäftigen, leiden oft an Heißhungerattacken. Mit einer veränderten Denkweise und Wahrnehmung kann diesen plötzlichen Anfällen ein Ende gesetzt werden: Essen sollte trotz Abnehmwunsch als Genuss betrachtet werden, die Lebensmittelauswahl sollte nicht zu stark kontrolliert werden und das gesamte eigene Essverhalten sollte keinen strikten Regeln unterliegen.
    • Stress: Stress-Esser greifen meist unter hoher körperlicher oder psychischer Belastung zu fettigem Fast Food oder zu Süßigkeiten. Stressige Phasen machen sich im Essverhalten auch dadurch bemerkbar, dass zum einen unregelmäßig, zum anderen aber auch extrem schnell gegessen wird. Aufgrund der hohen Essgeschwindigkeit setzt das natürliche Sättigungsgefühl erst verzögert ein, wodurch letztendlich mehr zu sich genommen wird als notwendig und geplant.
    • Langeweile, Traurigkeit oder schlechte Laune: Emotionale Esser greifen vor allem dann zu süßen und salzigen Snacks, wenn Sie über etwas verärgert sind, trauern oder sich auch nur langweilen. Süßigkeiten wirken in solchen Situationen entspannend und beruhigend, da Dopamin – auch bekannt als „Glückshormon“ – im Gehirn aktiviert wird und so für ein Wohlgefühl sorgt.

    Zwar unterscheiden sich die genannten Typen in ihren Ursachen, allerdings besitzen sie folgende Gemeinsamkeit: Es liegt grundsätzlich ein Gefühl der Unzufriedenheit vor, das durch Essen kompensiert wird. Die Folgen solcher Heißhungerattacken können sowohl psychische (Schuldgefühle und Selbstvorwürfe) als auch körperliche (Gewichtszunahme, verstärkte Insulinresistenz und Anstieg der Blutdruck- und Cholesterinwerte) sein.

    Was hilft wirklich gegen Heißhungerattacken?

    In erster Linie hilft es, sich selbst zu hinterfragen und zu analysieren:

    • In welchen Situationen überkommen mich die Gelüste?
    • Wann habe ich das letzte Mal zu viel gegessen?
    • Habe ich mich danach wirklich besser gefühlt oder hat das schlechte Gefühl weiter angehalten?

    Bringen Sie diese Antworten anschließend in Kontext mit dem Alltagsgeschehen und finden Sie heraus, was an dem jeweiligen Tag oder in dem Moment vorgefallen ist.

    Haben Sie herausgefunden, was Ihre Heißhungerattacken auslöst, dann können Sie effizient und gezielt dagegen angehen. Suchen Sie sich Ersatzbeschäftigungen, die Ihnen Freude bereiten: Eine Freundin anrufen, ein entspanntes Bad nehmen, zum Sport gehen oder ein langer Spaziergang durch den Wald. Zudem ist es wichtig, das eigene Essverhalten bewusst zu steuern (aber nicht zu kontrollieren!). Das bedeutet: Die Mahlzeiten sollten in Ruhe genossen und in regelmäßigen Zeitabständen in den Tagesablauf integriert werden. Denn, wenn eine Mahlzeit mal vollständig ausgelassen wird, steigern sich sowohl das Hungergefühl als auch das Verlangen.

    Übersicht der wichtigsten Tipps gegen Heißhungerattacken

    • Bewusster Genuss
    • Regelmäßige Mahlzeiten statt sporadischer und spontaner Speisen
    • Ausgewogene Ernährung statt Diäten, die die Begierde auf Süßigkeiten steigern
    • Bananen, Äpfel und ungesalzene Nüsse statt Schokolade, Gummibärchen, Chips und Co.
    • Ein Glas Wasser statt eine Tafel Schokolade, um die Esslust zu mindern

    Mit freundlicher Unterstützung von Accu-Chek®!

    Bild: © pixabay.com (CC0-Lizenz) / condesign

  • Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e – Peeling System

    Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e – Peeling System

    Sommerzeit ist Freibadzeit und passend zum Bikini muss auch die Haut perfekt gepflegt werden. Die Haare an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikinizone stören da nur und sollten entfernt werden. Wer eine gründliche Rasur bevorzugt, der ist mit dem Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e bestens beraten, denn der Braun bringt alles mit, was ein guter Epilierer haben sollte.

    Verarbeitung und Handhabung

    Braun ist schon lange der Spitzenreiter, wenn es um einfaches und sanftes Epilieren geht. Mit dem neuen Modell des bekannten Silk-épil gibt es einen neuen Star aus dem Hause Braun. Der Epilierer aus der bekannten 7er Reihe von Braun wurde komplett überarbeitet und hat unter anderem einen breiteren Epilierkopf, der noch mehr Haare erfassen kann und damit auch deutlich gründlicher ist. Möglich wird das mit der sogenannten MicroGrip Pinzetten Technologie, die besonders bei kurzen und sehr feinen Haaren gute Dienste leistet.

    Die Verarbeitung des Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e ist erstklassig, er sieht sehr edel aus und liegt auch sicher in der nassen Hand. Wie die Vorgängermodelle, so kann auch der neue Braun Epilierer trocken und nass genutzt werden. Obwohl der Kopf verbreitert wurde, ist das Modell noch immer auch für kleine Hände geeignet und lässt sich mit nassen Händen gut bedienen.

    Einfach zu handhaben

    Die Bedienung des Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e Epilierer ist denkbar einfach. Am zentralen Drehschalter wird die gewünschte Geschwindigkeit der Pinzetten eingestellt und wenn der Akku vollständig geladen ist, dann epiliert das neue Flaggschiff aus dem Hause Braun 40 Minuten lang, das Aufladen dauert nur knapp eine Stunde. Die neun verschiedenen Aufsätze lassen sich mühelos wechseln und ein kleiner Schalter macht es möglich, dass die Aufsätze fest verankert sind und nicht abfallen können.

    Die Aufsätze können ohne Probleme auch unter der Dusche schnell gewechselt werden und so gelingt jede Enthaarung genau nach Wunsch. Nassrasieren ist bei vielen Epiliergeräten eine echte Schwachstelle, nicht so beim Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e, denn das Gerät rasiert nass ebenso gründlich und schonend wie bei der trockenen Anwendung, selbst empfindliche Haut bleibt nach der Enthaarung zart und weich.

    Die Reinigung? Kein Problem!

    Männer kennen das Problem, einen Rasierer gründlich zu reinigen, es kann sehr kompliziert sein. Beim Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e ist das allerdings ein Kinderspiel. Die Haare werden einfach nur aus dem Epilierkopf gebürstet oder der Kopf wird unter dem Wasserhahn abgespült. Der Kopf sollte nach jeder Rasur gereinigt werden, denn wenn die abgeschnittenen Härchen im Epilierkopf verbleiben, dann können sie die Haut reizen und für unschöne rote Stellen sorgen.

    Besonders attraktiv ist der neue Braun Epilierer, da er eine schmerzfreie Entfernung der Haare auch an den empfindlichen Stellen des Körpers, wie beispielsweise an der Bikinizone, ermöglicht, auch kleinste Haare werden sicher erfasst und entfernt.

    Epilieren und pflegen

    Die Ausstattung des Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e lässt keine Wünsche mehr offen. Nach dem Epilieren kann ein Bürstenkopf aufgesetzt werden, der die Haut mit kreisenden Bewegungen sanft massiert. Die Bürstenmassage beruhigt die Haut optimal und sorgt zudem für eine bessere Durchblutung. Gekauft werden kann der neue Braun Silk-épil 9 SkinSpa 9-961e unter anderem bei Amazon, der Preis liegt bei knapp 110,- Euro.

    Pro:

    • Kann nass und trocken genutzt werden
    • Präzise Haarentfernung
    • Einfache Reinigung
    • Liegt perfekt in der Hand
    • Vielseitiges Zubehör
    • Starker Akku

    Contra:

    • Etwas laut
    • Akku kann nicht gewechselt werden

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  • Das Baby aus der Petrischale

    Das Baby aus der Petrischale

    Kann ein Baby völlig ohne die Hilfe der mütterlichen Gebärmutter heranreifen? Ja, das funktioniert, denn Wissenschaftlern in den USA und in Großbritannien ist es jetzt erstmals gelungen, zwei Embryonen 14 Tage lang destilliert in einer Petrischale heranreifen zu lassen. Die Embryonen wurden eine Woche nach der Befruchtung in Kulturschalen gesetzt und sie entwickelten sich ohne die mütterliche Gebärmutter weiter.

    Ein einzigartiger Vorgang

    Bisher war es nicht möglich, alle wichtigen Vorgänge rund um die Einnistung des Embryos auch außerhalb der Gebärmutter zu erforschen, und selbst nach den geglückten Versuchen in den USA und Großbritannien ist die Wissenschaft noch sehr weit davon entfernt, ein Kind außerhalb der schützenden Gebärmutter zu „züchten“. Allerdings liefern die Versuche neue Erkenntnisse darüber, wie es zu Fehlgeburten kommen kann, und genau das halten Forscher für sehr interessant.

    Nur zwei Wochen

    Die Wissenschaftler, die die Embryonen zwei Wochen in der Petrischale reifen ließen, fordern, dass die 14-Tage-Regel noch einmal überdacht werden muss. Diese weltweit geltende Regel besagt, das menschliche Embryonen nicht länger als zwei Wochen außerhalb der Gebärmutter verbleiben dürfen. Da es aber jetzt gelungen ist, die Embryonen länger als die vorgeschriebenen zwei Wochen erfolgreich zu kultivieren, wird es Zeit, diese Regelung zu überdenken. Das Problem bleibt jedoch die Frage der Ethik, die nach wie vor den Vorrang vor der Forschung hat.

    In Deutschland nicht erlaubt

    In Deutschland wären diese Versuche wie sie jetzt in Amerika und England stattgefunden haben, generell untersagt. Bislang waren sie nur in den USA, in Kanada, in Australien und in einigen europäischen Ländern wie Dänemark und Schweden erlaubt. In der Bundesrepublik gilt das sogenannte Embryonenschutzgesetz, das die Forschung an menschlichen Embryonen komplett verbietet. Embryonen dürfen einzig und allein zu dem Zweck erzeugt werden, um damit eine Schwangerschaft in die Wege zu leiten, und zwar in Form einer künstlichen Befruchtung.

    Bild: © Depositphotos.com / NikiLitov

  • Papiere, bitte! – Patienten dürfen ihre Krankenakte anfordern

    Baierbrunn (ots) – Egal ob in der Arztpraxis oder in der Klinik – Patienten haben ein Recht darauf, ihre Akten oder Unterlagen einzusehen und als Kopie mit nach Hause zu nehmen. Gerade ältere Menschen fordern einen OP-Bericht oder die Ergebnisse ihrer Blutuntersuchung nicht selbstverständlich ein. Sie wollten es sich nicht mit dem Arzt verscherzen, schildert Frank Lepold vom Deutschen Patientenschutzbund im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Dabei geht es um nichts weniger als die eigene Gesundheit.“ Auf die Originale hat der Patient keinen Anspruch, aber auf Kopien oder elektronische Datenträger, die er bezahlen muss. Mindestens zehn Jahre lang müssten die Krankendaten aufbewahrt werden. Falls sich ein Arzt mal verweigert, sollten Patienten ihr Anliegen ein zweites Mal vortragen – möglichst schriftlich. „Verweisen Sie auf die bestehende Rechtslage“, empfiehlt Judith Storf, Patientenberaterin des Bielefelder Gesundheitsladens. Bleibt die Anfrage ohne Erfolg, können sich Betroffene an unabhängige Patientenberatungsstellen oder die Bundesärztekammer wenden. Meist sind die Mediziner laut Storf aber kooperativ – weil das Vertrauen stimme, „und weil Ärzte wissen, dass das Recht aufseiten der Patienten ist“. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 5/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3321172