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  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen Aids?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen Aids?

    Seit Jahren suchen Forscher überall auf der Welt nach einem wirksamen Impfstoff gegen Aids. Forschern aus den USA ist jetzt zumindest ein Teilerfolg gelungen, denn sie haben einen Antikörper entwickelt, der die Patienten bis zu einem halben Jahr gegen den Erreger immun macht. Erste Tests mit Affen verliefen sehr vielversprechend.

    Bis zu 23 Wochen Schutz

    Die Forscher des Nationalinstituts für Allergie und Infektionskrankheiten in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland haben Affen über einen Zeitraum von Monaten einen speziellen Antikörpertyp gegeben und sie dann jede Woche einer Variante des Aids-Erregers ausgesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere durch diese einmalige Gabe der Antikörper bis zu 23 Wochen lang immun gegen eine Ansteckung waren. Für die Wissenschaftler um Malcom Martin sind diese Ergebnisse sehr vielversprechend und eventuell ein neuer Weg, um einen Impfstoff gegen Aids zu finden.

    Eine passive Immunisierung

    Die Arbeit der amerikanischen Forscher wird eine passive Immunisierung genannt, eine Methode, die zwar effektiv ist, bei der es aber ein Problem gibt. Die Antikörper werden vom Körper wieder abgebaut und müssen daher immer wieder neu verabreicht werden. Das nächste Ziel der Forscher ist es jetzt, einen Antikörper zu entwickeln, der eine sehr hohe Beständigkeit hat. Wenn das gelingt, dann wäre das ein großer Durchbruch, denn die Übertragung in passiver Form ist deutlich effektiver als die Impfstoffe, die bislang entwickelt wurden.

    Eine neue Hoffnung?

    Schon einmal gab es zu diesem Thema eine groß angelegte Studie, und zwar in Thailand im Jahre 2009. Danach ging die Forschung nur sehr langsam voran. Jetzt sieht es so aus, als gäbe es einen neuen vielversprechenden Ansatz. Noch ist allerdings völlig unklar, ob das menschliche Immunsystem die passiven Antikörper nicht irgendwann als einen Fremdkörper einschätzt und versucht, ihn wieder abzustoßen. Noch können die Antikörper nur mittels einer Infusion verabreicht werden und bis es ein Medikament gibt, können noch Jahre vergehen.

    Bild: © Depositphotos.com / alevbagater

  • So gesund ist die Mittelmeerküche

    So gesund ist die Mittelmeerküche

    Es gibt eine neue internationale Studie, die sich mit den Lebensmitteln befasst hat, die effektiv das Herz schützen. Das Ergebnis der Untersuchungen ist wenig überraschend, denn die Küche rund um das Mittelmeer hat sich als besonders gesund erwiesen. Diese spezielle Küche hat alles, was gesund, nahrhaft und lecker ist: Gemüse, frisches Obst, Fisch und auch Alkohol.

    Eine gesunde Lebensweise

    Es klingt ein wenig komisch, dass sich Alkohol in einer Ernährungsstudie wiederfindet, aber für die Wissenschaftler ging es nicht nur ums gesunde Essen, es geht um eine gesunde Lebensweise und dazu gehört auch Alkohol. 15.500 Menschen aus 39 Ländern haben an der Studie teilgenommen und alle hatten entweder bereits einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-/Kreislauferkrankung hinter sich. Zum Zeitpunkt der Studie lag das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmer bei 67 Jahren und sie waren in einem gesundheitlich stabilen Zustand.

    Interessante Ergebnisse

    Die Studie hat die Essgewohnheiten der Studienteilnehmer in die „Westliche Diät“ und die „Mittelmeer Diät“ unterteilt und kam, was die Ernährungsgewohnheiten angeht, zu einem sehr interessanten Ergebnis. Die Menschen in Asien und Nordeuropa sind der „Mittelmeer Diät“ zuzuordnen, denn sie ernähren sich überwiegend von Nudeln, Gemüse, Vollkornbrot, Obst und Hülsenfrüchten. Die Menschen in Osteuropa und in Lateinamerika sind hingegen der „Westlichen Diät“ zuzuordnen, sie essen mehr Frittiertes, süße Speisen und Weißbrot.

    Das Fazit der Studie

    Vier Jahre nach der Befragung waren 623 Studienteilnehmer an einem Herzleiden gestorben, 698 erlitten einen weiteren Herzinfarkt und 267 einen Schlaganfall. Erstaunlich war, dass die Zahl der Todesfälle und auch der Herzinfarkte gleichmäßig auf die Studienteilnehmer beider Ernährungsweisen verteilt war, trotzdem bescheinigen die Wissenschaftler der „Mittelmeer Diät“ ein deutlich niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten als der „Westlichen Diät“. Wer sich wie die Menschen in Spanien, Italien oder Griechenland ernährt, der ernährt sich auf jeden Fall sehr gesund und auch Alkohol in moderaten Mengen ist bei dieser Ernährung erlaubt.

    Bild: © Depositphotos.com / Piccia

  • Fit durch den Büroalltag

    Regus präsentiert vier Tipps für den gesunden und produktiven Achtstundentag am Büroarbeitsplatz

    Düsseldorf – 28. April 2016 – Wer seinen Blick durch das Büro wandern lässt, erkennt sie sofort: die Unfitten. Nach vorne gebeugt und aus kürzester Entfernung in den Monitor starrend, verharren sie acht Stunden täglich, fünf Tage die Woche in verkrampfter Haltung auf ihrem falsch eingestellten Ergonomie-Stuhl – Monat für Monat und Jahr für Jahr. Nur ein einziges Ritual unterbricht die allgegenwärtige „Bürostarre“ – und zwar das Mittagessen. Schnell muss es gehen und vor allem gut schmecken. Der Döner um die Ecke oder Pommes rot-weiß sind willkommene Alternativen zum faden Kantinenessen. Doch wirklich gesund kann das alles nicht sein und wer produktiv sein will, muss sich und seinem Gehirn mehr bieten als ununterbrochene Eintönigkeit.

    Regus, der weltweit größte Anbieter von flexiblen Bürolösungen hat zusammen mit Dr. Michèl Gleich von Gleich Personal Training vier Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, im Büroalltag fit zu bleiben. Michèl Gleich wurde mit dem NEOS Award 2015 als bester Personal Trainer-Newcomer ausgezeichnet und weiß, worauf es bei einem gesunden und fitten Büroarbeitstag ankommt:

    • Bewegung

    Wer schon auf seinem Schreibtischstuhl einen Ruhepuls von 130 hat, sollte darüber nachdenken, sich öfter zu bewegen. Während der Schreibtischarbeit sollte deswegen mindestens drei bis vier Mal pro Stunde die Sitzhaltung gewechselt werden. Die regelmäßige Veränderung der Sitzposition stärkt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern bewirkt auch, dass die unteren Extremitäten besser durchblutet werden. Regelmäßiges Aufstehen und der Gang zum Kollegen anstatt einer kurzen E-Mails sind ebenfalls wahre Wundermittel, um mehr Bewegung in den Büroalltag zu integrieren. Denn Bewegung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit: Durch Aktivität werden das Herz-Kreislauf-System angeregt und der Stoffwechsel in Schwung gebracht. Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff kann konzentrierter arbeiten. Insbesondere nach dem Mittagessen ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert.

    • Kleine Pausen

    Wer hart arbeitet, hat sich auch Pausen verdient. Für den Körper und die Konzentration ist es enorm wichtig, zwischendurch abschalten zu können und neue Energie zu sammeln. Deswegen ist es zwischendurch sinnvoll, den Stift sprichwörtlich fallenzulassen, aus dem Fenster zu schauen und das Geschehen zu beobachten. Außerdem ist es ratsam, in den Arbeitseinsatz kurze Dehn- oder Entspannungspausen einzubauen. Neben Entspannungsübungen können auch spezielle Übungen für den Rücken, Nacken oder die Augen die Konzentration steigern und zu einem besseren Arbeitspensum beitragen.

    • Ernährung

    Wer arbeitet, verbraucht Energie. Daher sollte dem Körper die richtige Qualität und Quantität an Energie in Form von drei geregelten Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung gestellt werden. Besonders Frühstück und Mittagessen sind unverzichtbar, denn sie versorgen den Körper und die Muskeln für den bevorstehenden Tag. Das Mittagessen sollte dabei idealerweise zu einer Hälfte aus Proteinen wie Geflügel, Fisch oder auch rotem Fleisch bestehen und zur anderen Hälfte aus energiereichen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Dabei sind Reis, Nudeln oder CousCous und Avocados empfehlenswert. Die abwechslungsreiche Mahlzeit belastet den Stoffwechsel nicht so sehr, verschafft dem Körper Energie und beugt der Müdigkeit vor. Für alle, die während des Tages unter Heißhungerattacken leiden, sind eine Handvoll Mandeln die perfekte Lösung. Aber auch ein Smoothie oder ein gesunder Shake sind gute Zwischenmahlzeiten.

    • Ergonomie

    Das A und O für gesundheitsfördernde Büroarbeit ist ein ergonomischer Arbeitsplatz. Egal welcher Stuhl oder Tisch: Die Höhe macht den kleinen aber feinen Unterschied. Der Bürostuhl sollte so eingestellt sein, dass die Füße den Boden mühelos erreichen können. Sowohl Ober-als auch Unterarme und Ober- sowie Unterschenkel sollten stets einen rechten Winkel bilden können. Generell ist es wichtig, auf einen geraden Rücken und eine aufrechte Kopfhaltung zu achten. Dabei kommt es darauf an, dass ein gerader Blick auf den Bildschirm und eine gute Erreichbarkeit von Maus und Tastatur gewährleistet sind.

    “Der moderne Arbeitsplatz im Büro ist geprägt von langem Sitzen und wiederkehrenden Bewegungsmustern”, sagt Michael Barth, Geschäftsführer von Regus in Deutschland. “Wir alle kennen die Verspannungen im Nacken, brennende Augen oder das Völlegefühl nach der Mittagspause. Wer aber gesund bleiben und möglichst entspannt durch den Büroalltag gehen will, muss aus dem Trott ausbrechen und sich selbst und seinem Körper etwas gutes tun – auch der Chef wird es einem danken, denn der gesunde und fitte Mitarbeiter ist auch ein produktiver Mitarbeiter.“

    Pressekontakt:
    Regus
    Marketing Germany
    marketing.germany@regus.com
    www.regus.de

  • Mann im Kreißsaal

    Werdende Väter sollten laut Experten besser auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet werden

    Baierbrunn (ots) – Mehr als 90 Prozent der werdenden Väter sind bei der Geburt ihrer Kinder dabei – Experten zufolge müssten sie viel besser auf das Geschehen im Kreißsaal vorbereitet werden. Leider fehle es bei Geburtsvorbereitungskursen „oft an systematischen männerspezifischen Konzepten“, beklagt der Kölner Soziologe Rainer Neutzling im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Hebamme und Vorsitzende des Vereins „Neue Kölner Elternschule“, Heidi Bernard, teilt diese Einschätzung: „Oft herrscht noch die Annahme vor, dass die Väter lediglich Begleiter und nicht Teil des Ganzen sind.“ Dabei sind in Zeiten, in denen Hebammen in der Regel mehrere Gebärende gleichzeitig betreuen, oftmals die Partner die wichtigste emotionale und körperliche Stütze der Frauen. „Wer seine Rolle während der Geburt kennt und weiß, was gerade geschieht, ist am besten vor übermäßigem Stress, Ohnmachtsgefühlen und Überforderungen geschützt“, erklärt Neutzling. Laut Professor Achim Wöckel vom Universitätsklinikum Würzburg erzielen die positivsten Effekte reine Männerkurse, „in denen auch der Dozent ein Mann und bestenfalls sogar ein Fachmann ist“. Allerdings sind Männerkurse in Deutschland immer noch kaum verbreitet. Neutzling zufolge ist vor allem wichtig, dass der Mann ernst genommen und wertgeschätzt wird. „Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Geburt ganz normal-heftig verläuft.“ Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 4/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3313213
  • Wie Sie einer Blasenschwäche vorbeugen können

    Baierbrunn (ots) – Etwa fünf Millionen Bundesbürger sind Schätzungen zufolge inkontinent. Vorbeugen lässt sich laut dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ beispielsweise, indem man Übergewicht abbaut: Wer zu viel auf die Waage bringt, belastet dadurch den Beckenboden sehr stark. Ein Gewichtsverlust senkt das Risiko für Blasenschwäche. Raucher sollten von ihrem Laster loskommen. Denn ein chronischer Raucherhusten kann eine Inkontinenz fördern, weil dadurch immer wieder Druck auf den Bauchraum ausgeübt wird. Hilfreich kann auch sein, die Blase zu trainieren – indem man gezielt versucht, die Zeitabstände zwischen den Toilettengängen schrittweise zu vergrößern. Zudem lässt sich durch spezielle Übungen die Muskulatur des Beckenbodens stärken. Das Training sollte anfangs unter fachgerechter Anleitung erfolgen, damit die Übungen richtig ausgeführt werden. Wer unter einer Blasenschwäche leidet, sollte einen Spezialisten aufsuchen. Der Arzt kann die geeignete Therapie auswählen und bei Bedarf auch Hilfsmittel verschreiben: Moderne Einlagen und Windeln erleichtern den Alltag. Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2016 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3313212
  • Vorsicht vor gefälschten Medikamenten

    Vorsicht vor gefälschten Medikamenten

    Der Zoll schlägt Alarm, denn immer mehr gefälschte Medikamente kommen auf den deutschen Markt. Der Zollfahndung Essen ist jetzt ein ganz großer Fisch ins Netz gegangen, die Zöllner konnten eine Bande dingfest machen, die mit gefälschten Potenzmitteln, Schmerzmitteln und Antibiotika einen Millionenumsatz gemacht hat. Aber leider ist dieser Fang nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn das Geschäft mit gefälschten, gefährlichen Medikamenten boomt.

    Internationale Banden

    Es sind zunehmend international agierende Banden, die dem Zoll zu schaffen machen. Die eigentlichen Drahtzieher sitzen in der Regel im Ausland und sie verkaufen die gefälschten Medikamente über Onlineapotheken, die keine Zulassung haben, aber auch über Webseiten an private Kunden. Für die Banden lohnt sich das Geschäft, denn mit gefälschten Medikamenten wird mittlerweile mehr Geld verdient als im Drogenhandel.

    Nahezu perfekt

    Die meisten gefälschten Medikamente kommen aus Asien oder aus Osteuropa und sie werden dort in Fälscherwerkstätten oftmals in Betonmischern zusammengemischt, und zwar mit Substanzen, die gerade verfügbar sind. Während vor einigen Jahren vor allem mit Potenz- und Haarwuchsmitteln Geld verdient wurde, werden heute Medikamente aller Art hergestellt. Die Auswahl reicht von der Tablette gegen Allergien über Medikamente gegen Herzinfarkte, bis hin zu Impfstoffen. Der 3-D-Drucker macht es zudem möglich, dass die Verpackungen kaum noch von den Originalen zu unterscheiden sind. Der Zoll arbeitet heute sehr eng mit den Pharmaunternehmen zusammen, um Fälschungen besser identifizieren zu können.

    Eine tödliche Gefahr

    Die gefälschten Medikamente sind in jedem Fall lebensgefährlich, in Großbritannien sind bereits sechs Menschen an diesen Fälschungen gestorben. Ob es in Deutschland schon Fälle gab, wo Menschen zu Schaden gekommen sind, ist nicht bekannt, da es sehr schwer ist, einen Nachweis zu erbringen. Wer Medikamente einnimmt und Nebenwirkungen verspürt, der geht selten zum Arzt, sondern setzt das Medikament wieder ab. Wer ganz bewusst gefälschte Medikamente kauft, der macht sich zudem nach dem Arzneimittelgesetz strafbar.

    Bild: © Depositphotos.com / garyphoto