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  • Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Immer wenn die Temperaturen in den Keller gehen, dann haben die gefürchteten Noroviren Hochsaison und zwischen Januar und März vermelden die Krankenhäuser und Arztpraxen einen regen Zulauf. Die Wartezimmer und Notaufnahmen füllen sich mit Patienten, die über Durchfall und Erbrechen klagen und die Diagnose heißt sehr oft: Norovirus. Jetzt gibt es einen Leitfaden, wie man eine Ansteckung mit dem unangenehmen Virus vermeiden kann.

    Hygiene ist das A und O

    Hygiene wird im Kampf gegen den Norovirus ganz groß geschrieben. Auch wenn die Betroffenen keine akuten Beschwerden mehr haben, sind sie immer noch ansteckend, denn der Körper scheidet noch zwei Wochen das Virus aus. Um andere vor einer Ansteckung zu schützen, ist Händewaschen Pflicht, denn nur wenn die Hände immer gründlich und vor allen Dingen häufig gewaschen werden, dann hat das Norovirus keine Chance mehr. Wenn möglich, sollten Angehörige eine andere Toilette als die Betroffenen benutzen und die Kleidung der erkrankten Personen sollte nach Möglichkeit bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

    Gründlich putzen

    Der neue Leitfaden zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Norovirus gibt auch genaue Anleitungen, wie im Haus geputzt werden sollte. Leider sind Noroviren ausgesprochen hartnäckig und halten sich sehr lange auf Oberflächen. Milde umweltfreundliche Putz- und Reinigungsmittel können die Viren nicht bekämpfen, wer effektiv putzen will, der muss zu starken Desinfektionsmitteln greifen, aber selbst dann kann ein Erfolg nicht garantiert werden. Daher empfiehlt der Ratgeber, es nicht beim einmaligen Putzen zu belassen. Badewanne, Dusche und besonders die Toilette müssen nach jeder Benutzung mehrfach gründlich gereinigt werden.

    Handschuhe tragen

    Um eine Ansteckung mit Novoviren zu vermeiden, sollten nicht nur beim Putzen und Reinigen Einmalhandschuhe getragen werden, auch wenn die Bettwäsche eines Infizierten gewechselt wird, sind Handschuhe eine Notwendigkeit. Nach der Reinigung müssen die Hände wieder gründlich gewaschen werden, denn nur so kann eine Ansteckung vermieden werden.

    Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Nicht immer sorgt ein Röntgenbild oder eine Blutuntersuchung für Klarheit und auch eine Ultraschalluntersuchung bringt nicht in jedem Fall eine zuverlässige Diagnose. Vor allem wenn es um Erkrankungen des Magens und des Darms geht, dann ist es für den Arzt nicht immer so einfach, die richtige Diagnose zu stellen. Mit einer Magenspieglung jedoch wird es dem Arzt möglich, sich den Magen, die Speiseröhre und den Zwölffingerdarm anzusehen. Was passiert bei einer Gastroskopie? Ist die Untersuchung für den Patienten schmerzhaft und ist für eine Spiegelung ein Aufenthalt im Krankenhaus zwingend notwendig?

    Bei welchen Erkrankungen wird eine Magenspiegelung gemacht?

    Eine Gastroskopie ist hilfreich, wenn um die Ursachen für Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu finden. Bei folgenden Erkrankungen kommt eine Spiegelung des Magens infrage:

    • Schmerzen im Oberbauch
    • Ständiges Sodbrennen
    • Blut im Stuhl
    • Beschwerden beim Schlucken
    • Bluterbrechen
    • Ungeklärte Gewichtsabnahme
    • Fortwährende Blähungen

    Auch wenn der Verdacht einer Magenschleimhautentzündung besteht, dann wird der Arzt den Magen mit dem Gastroskop untersuchen, ebenso wenn der Verdacht auf Divertikel oder Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre besteht. Mit einer Gastroskopie kann der Arzt aber nicht nur die richtige Diagnose stellen, er kann die Beschwerden auch gleich behandeln. So können unter anderem Gewebe entnommen und Blutungen im oberen Teil des Verdauungstraktes gestillt werden. Bei Blutungen wird ein bluthemmendes Mittel gespritzt oder ein Clip platziert.

    Was passiert bei einer Magenspiegelung?

    Viele Menschen haben Angst, „einen Schlauch zu schlucken“, aber diese Angst ist unberechtigt, denn eine Magenspiegelung dauern in der Regel nicht länger als wenige Minuten. Der Arzt schiebt dabei das Gastroskop, das einen Durchmesser von nur wenigen Zentimetern hat und knapp einen Meter lang ist, durch den Rachenraum in die Speiseröhre und dann weiter in den Magen und den Zwölffingerdarm. Der Rachen wird vorher mit einem Spray betäubt, um die Untersuchung für den Patienten angenehmer zu machen. Wenn das Gastroskop am tiefsten Punkt angekommen ist, dann wird Luft in den Darmbereich geleitet, damit eventuelle Veränderungen besser zu erkennen sind. Gewebeproben entnimmt der Arzt mithilfe einer Zange und da das Gastroskop mit einem Monitor verbunden ist, kann der Arzt genau sehen, ob es Wucherungen, Geschwüre oder Blutungen gibt. Nach der Untersuchung wird das Gastroskop vorsichtig wieder herausgezogen.

    Welche Vorbereitungen sind notwendig?

    Eine Magenspiegelung kann in einem Krankenhaus gemacht werden, aber auch ambulant bei einem Facharzt für innere Medizin. Die Vorbereitungen für diese speziellen Untersuchungen sind aber immer gleich. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, müssen der Magen und auch der Verdauungstrakt vollständig entleert sein. Für den Patienten heißt das: Sechs Stunden vor der Magenspiegelung darf weder etwas gegessen noch getrunken werden. Wer allzu großen Durst hat, der darf ein wenig Wasser ohne Kohlensäure zu sich nehmen. Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen müssen, die sollten diese Mittel zwei Wochen vor der Magenspiegelung absetzen, um das Risiko einer inneren Blutung so gering wie möglich zu halten. Durch das Narkosespray vor der Gastroskopie kann ein taubes Gefühl im Rachen entstehen, das nach der Untersuchung noch einige Stunden anhalten kann. Bis das taube Gefühl abgeklungen ist, sollte ebenfalls nichts getrunken oder gegessen werden.

    Mit oder ohne Narkose?

    Eine Magenspiegelung verursacht zwar keine Schmerzen, aber wenn das Gastroskop in den Rachen eingeführt wird, dann entsteht ein unangenehmer Würgereflex. Wer sich das ersparen will, der kann sich eine sogenannte Schlafspritze geben lassen und so die Untersuchung in einer Art Dämmerschlaf erleben. Auch der Einsatz von Beruhigungsmitteln wie zum Beispiel Valium, ist bei einer Gastroskopie möglich und macht es dem Patienten leichter. Wer sich für eine leichte Narkose entscheidet, der muss anschließend noch ruhen und darf kein Auto mehr fahren. In diesem Fall ist es eine gute Idee, eine Begleitperson mitzubringen, die den Patienten nach Hause fahren kann.

    Bild: © Depositphotos.com / kot36

  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – ein unschönes Wort, das immer mehr Frauen von ihren Arzt hören. Abort bedeutet, eine Frau hat in den ersten drei Monaten ihr Kind verloren, erst ab der zwölften Schwangerschaftswoche sprechen die Ärzte von einer Fehlgeburt. Mittlerweile sind es 30 % bis 40 % aller schwangeren Frauen, die schon früh ihr Kind verlieren, und für die meisten bedeutet das einen großen Verlust.

    Eine emotionale Bindung

    Die ersten drei Monate einer Schwangerschaft waren und sind eine kritische Zeit und viele Paare trauen sich in diesem Zeitraum nicht, die Schwangerschaft publik zu machen. Im Unterschied zu früheren Zeiten wissen Frauen heute schon sehr früh, dass sie in anderen Umständen sind und bauen so eine emotionale Bindung zu ihrem Baby auf. Schon ab der sechsten Woche kann der Arzt heute auf dem Ultraschall das Baby sehen, und wo noch vor einigen Jahren nur ein Rauschen war, ist heute ein kleiner Mensch in 3D zu sehen.

    Professionelle Hilfe

    Frauen, die in früheren Zeiten einen Abort hatten, wussten vielfach nicht einmal, dass sie schwanger waren, und hatten entsprechend auch keine Probleme, wenn sie das Kind verloren haben. Kommt es heute zu einem Abort, dann kann das zu großen psychischen Problemen führen. Nach dem Abort rauschen die Hormone buchstäblich in den Keller und die Trauer um das ungeborene Kind kann schnell in einer ernst zu nehmenden Depression enden. Neue Studien belegen, dass sich viele Frauen die Schuld daran geben, dass die Schwangerschaft durch einen Abort unterbrochen wurde und es dauert oftmals mehrere Monate, bis das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.

    Nicht sofort wieder schwanger werden

    Ärzte und Psychologen raten Frauen, wenn sie einen Abort hatten, davon ab, direkt wieder den Versuch zu unternehmen, schwanger zu werden. Es sollten mindestens zwei Monate vergehen, denn die Gebärmutter braucht diese Zeit, um sich von der unterbrochenen Schwangerschaft komplett zu erholen.

    Bild: © Depositphotos.com / dimaberkut

  • Wie kann akuter Heißhunger erfolgreich bekämpft werden?

    Wie kann akuter Heißhunger erfolgreich bekämpft werden?

    Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, der kennt auch die Heißhungerattacken, die es immer wieder schwierig machen, die Diät auch durchzuhalten. Tagsüber ist es nicht ganz so schwer, den akuten Heißhunger zu bekämpfen, aber am Abend, wenn der Stress des Alltags vorbei ist, dann wächst die Sehnsucht nach einem Stück Torte, nach einer Tafel Schokolade oder nach richtig fettigem und kalorienreichem Essen. Heißhunger entsteht immer dann, wenn es zu einem Leerlauf kommt, es langweilig ist oder wenn Frust entsteht. Aber nicht nur während einer Diät kann akuter Heißhunger zu einem Problem werden, auch Menschen, die unter Essstörungen leiden, kennen das Gefühl.

    Wie akuter Heißhunger entsteht

    Immer wenn wir Hunger haben, dann signalisiert der Körper, dass er Nachschub an Energie und Nährstoffen braucht. Mit dem Hungergefühl bewegt sich aber auch der Insulinspiegel, besonders wenn etwas Süßes gegessen wird, dann steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an, um kurze Zeit später wieder in den Keller zu rauschen. In der Folge steigt der Drang, wieder etwas zu essen, und das macht Menschen, die unter Diabetes oder unter Adipositas leiden, anfällig für Heißhungerattacken. Akuter Heißhunger kann schnell zur Gewohnheit werden, vor allem dann, wenn es ums Abnehmen geht. Während einer Diät wird der Körper praktisch nur mit dem Nötigsten an Nährstoffen versorgt, er kocht sozusagen auf Sparflamme. In dieser Situation wächst der Wunsch nach Essen, wobei besonders süßes, salziges oder fettiges Essen dabei im Mittelpunkt stehen.

    Den Heißhunger bekämpfen

    Akuter Heißhunger ist lästig und es fällt schwer, dem Drang etwas zu essen, nicht nachzugeben. Aber genau das sollten die Betroffenen tun, denn selbst wenn es Disziplin verlangt, wer dem Heißhunger nicht nachgibt, der ist auf dem richtigen Weg. Damit akuter Heißhunger wieder verschwindet, sollte man etwas Eiweißhaltiges oder etwas mit leicht verdaulichen Kohlehydraten essen, denn das macht für einen längeren Zeitraum angenehm satt. Akuter Heißhunger kann auch erfolgreich bekämpft werden, wenn man sich auf das Essen konzentriert, sehr bewusst jeden Bissen kaut und langsam isst, denn auf diese Weise wird das Sättigungsgefühl gefördert. Akuter Heißhunger hält rund eine Viertelstunde an und mit ein wenig Selbstdisziplin ist es möglich, diese 15 Minuten durchzuhalten und standhaft zu bleiben.

    Tipps und Tricks

    Es gibt einige wirkungsvolle Tipps und Tricks, damit akuter Heißhunger nicht zu einem Problem wird. Wenn die Lust auf Schokolade übermächtig wird, dann sollte man sich ein Stückchen von der Tafel abbrechen und den Rest ganz tief im Schrank verstecken. Versteckt werden sollte die Tafel aber immer bevor das Stückchen gegessen wird, denn dann ist die Gefahr nicht so groß, die restliche Tafel auch noch zu essen. Wenn der Heißhunger kommt, ist es auch eine gute Idee sich abzulenken, bis die kritischen Minuten vorbei sind, oder der Hunger mit dem richtigen Essen gestillt wurde. Um dem Heißhunger ein Schnippchen zu schlagen, kann auch hilfreich sein, die Zähne zu putzen oder einen Kaugummi zu kauen.

    So wichtig ist die richtige Ernährung

    Wer sportlich aktiv ist, der leidet seltener unter Heißhunger, denn Sport lenkt ab und gibt das Gefühl, für den Körper etwas Gutes zu tun. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, wenn um die Bekämpfung des Heißhungers geht. So ist es zum Beispiel wichtig, keine der täglichen Mahlzeiten auszulassen, denn nur dann kann der Blutzuckerspiegel ein gleichmäßiges Niveau halten und der Heißhunger stellt sich erst gar nicht ein. Viel zu trinken ist ebenfalls wichtig, 1,5 bis zwei Liter Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtschorle sollten es am Tag schon sein. So wird der Appetit gezügelt und der Stoffwechsel gefördert, der Heißhunger hat keine Chance mehr. Besonders wichtig ist es jedoch, immer gut zu frühstücken, denn das bremst den Heißhunger am Vormittag.

    Bild: © Depositphotos.com / runzelkorn

  • Schlafapnoe – gefährliche Atemaussetzer in der Nacht

    Schlafapnoe – gefährliche Atemaussetzer in der Nacht

    Viele Menschen wissen nicht, in welcher akuten Gefahr sie sich während der Nacht befinden, denn eine sogenannte Schlafapnoe bleibt oft unbemerkt. Die Atmung setzt dann für wenige Sekunden aus und während dieser Pausen nimmt der Sauerstoffgehalt im Blut immer wieder gefährlich ab. Zwar werden die Betroffenen kurz wach, wenn der Körper Alarm schlägt, aber die wenigsten können sich am Tag an diese Aufwachphasen erinnern. Eine Schlafapnoe bleibt trotzdem nicht unbemerkt, denn wer in der Nacht immer wieder aufwacht, weil die Atmung aussetzt, der ist am Tag zwangsläufig müde und unkonzentriert.

    Was sind die Ursachen für eine Schlafapnoe?

    Rund vier Prozent der Männer und zwei Prozent der Frauen in Deutschland leiden unter Schlafapnoe, und viele wissen es nicht einmal. Eine Ursache für die Atemaussetzer in der Nacht sind verengte Atemwege oder der Atemmuskel ist kurzzeitig nicht mehr in der Lage, mit dem Gehirn zu kommunizieren. Wer schnarcht, der muss mit einer Schlafapnoe rechnen und auch Menschen, die stark übergewichtig sind, leiden unter den Atemaussetzern während der Nacht. Die häufigste Form ist aber die obstruktive Schlafapnoe, die sogenannte OSA. Sie entsteht immer dann, wenn die Atemwege verengt sind und die Kraft der Muskeln nicht mehr ausreicht, um Luft zu holen. Bei dem Versuch Luft zu holen, wird der Widerstand in den Atemwegen so groß, dass es schließlich zu einer Atempause kommt. 80 % der Betroffenen, die unter einer Schlafapnoe leiden, haben Adipositas, sie sind fettsüchtig und ihr großes Körpergewicht sorgt über kurz oder lang dafür, dass sich die Atemwege so verengen, dass es zu Aussetzern beim Atmen kommt.

    Welchen Folgen kann eine Schlafapnoe haben?

    Bei Menschen, die unter Schlafapnoe leiden, setzt der Atem immer wieder für einen Zeitraum zwischen 20 und 30 Sekunden aus, nicht selten kann ein solcher Aussetzer aber auch über eine Minute anhalten. Meist ist es der Partner, der die Aussetzer bemerkt, und zwar immer dann, wenn das Schnarchen plötzlich abbricht und Stille herrscht. Die Betroffenen merken erst am nächsten Tag, dass die Nacht unruhig war, denn sie sind müde, sie können sich nicht mehr konzentrieren und nicken oftmals für mehrere Sekunden ein. Neben einer starken Tagesmüdigkeit kann es aber auch zu Bluthochdruck, zu Herzrhythmusstörungen, zu einem Schlaganfall oder zu einem Herzinfarkt kommen. Viele Betroffene leiden unter Bluthochdruck, denn immer wenn der Körper durch die Atemaussetzer unter Stress kommt, dann wird das autonome Nervensystem aktiv und das treibt dann den Blutdruck nach oben.

    Hilfe aus dem Schlaflabor

    Eine Schlafapnoe ist eine leise, aber eine große Gefahr. Wenn die Atempausen mehr als zehnmal in einer Stunde auftreten und länger als zehn Sekunden dauern, dann wird es Zeit, in ein Schlaflabor zu gehen und eine Atemtherapie zu machen. Nur ein Schlaflabor kann festgestellt werden, wie gefährlich eine Schlafapnoe wirklich ist, denn dort werden die Betroffenen während des Schlafes beobachtet und kontrolliert. Wer mehr über die persönliche Gefahr durch eine Schlafapnoe wissen möchte, der kann zum Beispiel einen einfachen Stresstest machen und so sehen, ob eine Gefährdung besteht. Aber ein Schlaflabor kann nicht nur feststellen, ob eine Schlafapnoe vorliegt, ein Schlaflabor wie das ambulante Schlafzentrum Osnabrück, bietet auch die Möglichkeit einer Therapie an. Schlafstörungen und eine Schlafapnoe können nicht nur die Gesundheit gefährden, sie beeinträchtigen auch das alltägliche Leben nachhaltig.

    Wie kann eine Schlafapnoe therapiert werden?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Schlafapnoe behandelt und therapiert werden kann. Handelt es sich um eine leichte Form, dann kann es schon hilfreich sein, ein paar Kilogramm abzunehmen. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin kann helfen, damit es nachts nicht zu Atemaussetzern kommt. Wer ruhig schlafen will, der sollte die Rückenlage vermeiden und auch spezielle Bissschienen können bei einer Schlafapnoe helfen.

    Bild: © Depositphotos.com / BVDC01