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  • Achtung Allergiker – aggressive Birkenpollen sind im Anmarsch

    Achtung Allergiker – aggressive Birkenpollen sind im Anmarsch

    Der milde Winter macht es möglich, dass schon jetzt viele Allergiker schniefen und sich die tränenden Augen reiben, denn die Pollen von Haselnuss und Erle sind bereits unterwegs. Das ist aber erst der Anfang, denn die als besonders aggressiv geltenden Birkenpollen stehen ebenfalls schon in den Startlöchern.

    Im Winter nichts Ungewöhnliches

    Im Südwesten Deutschlands sind die Pollen schon fleißig, auf einen Kubikmeter Luft kommen jetzt schon 100 bis 200 Haselnusspollen. Auch die Birken sind sogenannte Frühblüher und die milde Luft macht es möglich, dass die aggressiven Birkenpollen in diesem Winter in besonders großer Zahl auftreten werden. Birken wachsen in Gärten und am Straßenrand, und wenn es draußen wärmer wird, dann explodieren die Bäume förmlich und setzen Millionen an Pollen frei. In Deutschland leiden zwischen 15 und 20 Millionen Menschen unter einer Allergie, rund die Hälfte der Betroffenen regiert allergisch auf Birkenpollen.

    Die Allergie behandeln lassen

    Wer auf Haselnuss und Erle reagiert, der wird wahrscheinlich auch mit den aggressiven Birkenpollen Probleme haben. Die Deutsche Stiftung für Allergieforschung weist auch in diesem Jahr wieder daraufhin, dass Allergiker sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen, sondern behandeln lassen sollen. Antihistaminika sind die beste Wahl, um einer Allergie zu begegnen, denn diese Medikamente blockieren das Histamin schon an seinen Rezeptoren. Mittlerweile gibt es moderne, gut verträgliche Mittel gegen Allergien, die unter anderem auch nicht müde machen. Ein Nasenspray mit Kortison beruhigt die ständig laufende Nase und es verliert auch bei längerem Gebrauch nichts von seiner Wirkung.

    Für eine Sensibilisierung ist es zu spät

    Alle die besonders stark unter einer Pollenallergie leiden entscheiden sich häufig für eine Sensibilisierung, aber in diesem Jahr ist es dafür schon zu spät. Die Pollen fliegen bereits, auch dann wenn sie in der Luft noch nicht messbar sind. Für die spätere Gräsersaison ist eine Sensibilisierung allerdings noch möglich.

    Bild: © Depositphotos.com / stokkete

  • Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Jeder Mensch träumt und die meisten hatten schon einmal einen Albtraum. Die einen waren auf der Flucht vor einem Verfolger, die anderen stürzten von meterhohen Klippen ins Leere und wieder andere standen im Traum nackt in einer Menschenmenge. Nächtliche Albträume dauern nur wenige Sekunden und am nächsten Morgen haben die meisten Menschen diese angsteinflößenden Träume wieder vergessen, aber nächtliche Albträume können zu einer starken Belastung werden, nämlich dann, wenn sie immer wiederkehren.

    Was sind Träume?

    Träume sind immer eine Art Nachbearbeitung des vergangenen Tages. Sie sind das Gegenteil von bewussten und konzentriertem Überlegungen, Träume dienen vielmehr dazu, Vorstellungen und Eindrücke oder auch bestimmte Ideen zu verarbeiten, die am Tag gesammelt wurden. Warum wir träumen, das ist bis heute nicht restlos geklärt, Wissenschaftler vermuten aber, dass Träume alle Fragen beantworten, die man sich tagsüber gestellt hat, Träume sind demnach so etwas wie Problemlöser. Besonders intensiv träumen wir in der sogenannten REM-Phase, dann bewegen sich die geschlossenen Augen sehr heftig und im Gehirn kommt es zu einem Feuerwerk der Neuronen. Während des Traums steigt die Atem- und Herzfrequenz und wer in dieser Phase des Schlafes aufwacht, der wird sich an seinen Traum zumindest für kurze Zeit erinnern können.

    Nächtliche Albträume, die immer wieder kommen

    Schöne Träume stellen kein Problem dar, sie belasten nicht und viele Menschen stehen nach einem schönen Traum gut gelaunt auf. Ganz anders sieht es aus, wenn aus den schönen Träumen nächtliche Albträume werden, und besonders schlimm ist es, wenn diese Albträume immer wiederkehren. Geschätzt leiden fünf Prozent der Deutschen darunter, dass nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, sie werden chronisch und damit auch eine große Belastung für die Psyche. Immer dann, wenn die Albträume in einem Zeitraum von mehreren Monaten mindestens einmal pro Woche auftreten, dann sprechen Mediziner von chronischen Albträumen und in diesem Fall wird das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflusst.

    Gegen die Albträume kämpfen

    Wenn nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, dann ist das meist ein Zeichen für eine große psychische Belastung. Beruflicher oder auch privater Stress, eine Lebenskrise, aber auch wenn starke Medikamente eingenommen werden müssen, dann kann das für nächtliche Albträume sorgen, die sich einfach nicht abstellen lassen. In der Folge haben die Betroffenen irgendwann Angst davor einzuschlafen, da sie sich fürchten, wieder aus einem Albtraum aufzuschrecken. Wenn die schrecklichen Träume nicht verschwinden wollen, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der den Albträumen auf den Grund geht. Vielfach hilft eine sehr einfache Selbsthilfemethode, die aus drei wichtigen Punkten besteht: Konfrontation, Bewältigung und schließlich das Training. Was bei Albträumen jedoch nicht hilft, das sind Schlaftabletten, denn sie intensivieren vielleicht den Schlaf, eine Garantie, dass die Albträume verschwinden, gibt es aber nicht.

    Träumen kann trainiert werden

    Nächtliche Albträume können wieder verschwinden, und zwar durch sogenannte luzide oder bewusste Träume. Bei diesem klaren Traum ist sich der Träumende bewusst, dass das, was passiert, nicht real ist, er weiß, dass es sich nur um einen Traum handelt. Allerdings gibt es bei diesen bewussten Träumen ein großes Problem, denn die meisten träumen nur sehr selten bewusst oder luzide, aber man kann diese Träume trainieren. Das Training ist einfach, denn der Träumende muss sich nur eine einzige Frage stellen: Träume ich gerade? Wer sich diese Frage bewusst stellt, der wird sie irgendwann verinnerlichen und sich schließlich auch während eines Traumes fragen, ob es sich um einen Traum handelt oder nicht. Es dauert allerdings seine Zeit, bis dieser Prozess der Verinnerlichung abgeschlossen ist, mitunter vergehen sogar Monate, bis die Albträume tatsächlich verschwunden sind. Betroffene, die mit schweren Albträumen zu kämpfen haben, werden mit diesem Training kurzfristig keine Erfolge erzielen, in diesen Fällen kann eine gezielte Therapie bei einem Psychologen helfen.

    Bild: © Depositphotos.com / ruigsantos

  • Die Techniker Krankenkasse will Fitnessarmbänder nutzen

    Die Techniker Krankenkasse will Fitnessarmbänder nutzen

    Fitnessarmbänder sind im Trend und nicht nur Sportler binden sich die bunten kleinen Datenträger ums Handgelenk. Mit dem Fitnessarmband werden unter anderem die Schritte gezählt, der Puls und die Herzfrequenz gemessen, was die Armbänder natürlich auch für die Krankenkassen interessant macht. Die Techniker Krankenkasse will diese Daten jetzt effektiv nutzen.

    Auskunft über die Versicherten

    Normalerweise erfahren die Krankenkassen von den Krankenhäusern und den Ärzten, wie gesund oder krank ihre Mitglieder sind, die TK will sich diese Daten jetzt einfach und bequem über die beliebten Fitnessarmbänder holen. Wie oft bewegt sich das Mitglied in der Woche und wie steht es mit der Fitness? Lebt das Mitglied auch gesund und steht regelmäßig Sport auf dem Programm? Diese Fragen sind für Krankenkassen von Interesse und die Techniker Krankenkasse will nach Auskunft des Chefs Jens Baas diese Informationen vermehrt nutzen.

    Die elektronische Akte

    Die TK will zukünftig die Daten aus Fitnessarmbändern sammeln und sie in einer Art elektronischer Patientenakte zusammenfassen, die dann von der Kasse verwaltet wird. So bekommen nach Meinung der Techniker Krankenkasse nicht nur Ärzte, sondern auch die Kassen die Möglichkeit, das Risiko einer Erkrankung schon in einem frühen Stadium zu erkennen. Allerdings soll das Kassenmitglied selbst bestimmen, welche Informationen eingesehen werden können und welche nicht. Die TK betont in diesem Zusammenhang auch, dass es keine Pläne gibt, die Tarife mit einem gesundheitsbewussten Leben zu verknüpfen, ein Bonusprogramm kann man sich hingegen vorstellen.

    Der Minister ist dagegen

    Nicht nur Datenschützer sehen den Plänen der TK skeptisch entgegen, denn sie befürchten, dass irgendwann Menschen, die nach Meinung der Kassen nicht so gesundheitsbewusst leben, nicht mehr versichert werden. Das ist bei privaten Krankenkassen schon heute möglich, bei den gesetzlichen Kassen wird das durch das sogenannte Solidarprinzip verhindert. Auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ist dagegen, dass die Krankenkassen die Fitnessarmbänder nutzen, denn Puls- und Herzfrequenz sollen Privatsache bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / Vadymvdrobot

  • Schwanger mit 40 – Chance oder Risiko?

    Schwanger mit 40 – Chance oder Risiko?

    Was noch vor 50 Jahren unmöglich schien, ist heute keine Seltenheit mehr – eine späte Schwangerschaft. Als Spätgebärende gelten alle Frauen, die 40 Jahre oder älter sind und ein Kind erwarten. Auch wenn es heute aus medizinischer Sicht kaum noch ein Problem darstellt, die Risiken einer späten Schwangerschaft sind deutlich größer als bei einer Frau, die mit Mitte 20 ein Kind bekommt. Schwanger mit 40 – immer mehr Frauen entscheiden sich erst spät für ein Kind und das aus unterschiedlichen Gründen. Was spricht für eine späte Schwangerschaft und was dagegen?

    Zuerst die Karriere

    Anders als in früheren Zeiten sind viele Frauen nicht mehr nur Hausfrau, sie entscheiden sich für die Karriere und verschieben den Kinderwunsch nach hinten. Auch wenn der richtige Mann noch nicht gefunden wurde, dann muss das Wunschkind warten. Die biologische Uhr tickt jedoch unbeirrt weiter und mit dem Wissen, dass die Chancen, schwanger zu werden, immer weiter sinken, fällt dann die Entscheidung, ein Kind zu bekommen. Schwanger mit 40 – das ist nach Ansicht von Experten heute kein Problem mehr, aber 40 ist so etwas wie eine Grenze, denn nach dem 45. Lebensjahr ist es kaum noch möglich, mit den eigenen Eizellen schwanger zu werden. Viele Frauen, die zu diesem Zeitpunkt schwanger werden möchten, müssen sich einer Hormonbehandlung unterziehen, bei anderen klappt es aber auch auf natürlichem Weg.

    Schwanger mit 40 – was spricht dafür?

    Schwanger mit 40, das bedeutet, die Mutter ist reifer, sie ist abgeklärter, sie hatte Zeit sich zu entwickeln und sie ist in der Regel auch finanziell abgesichert. Die meisten Frauen, die in diesem Alter Mutter werden, leben schon lange mit einem Partner zusammen, das Paar kennt seine Schwächen, seine Stärken und bildet ein gutes Team als Grundlage für eine Familie. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die mit 40 schwanger werden, gebildeter sind als sehr junge Mütter, sie entscheiden sich sehr bewusst für ein Kind und kennen die Risiken.

    Schwanger mit 40 heißt für Paare, sie konzentrieren sich mehr auf ihr Kind als jüngere Eltern das tun, denn sie hatten bereits die Zeit zu reisen, Partys zu feiern, das Leben zu genießen, sich weiterzubilden und Erfahrungen zu sammeln. Frauen, die mit Mitte 20 schwanger werden, setzen sich zudem unter Druck, sie wollen alles richtig machen, sie wollen perfekt sein und stehen häufig stark unter Stress. Eine Frau von 40 ist gelassener, ruhiger, sie weiß die wichtigen von den unwichtigen Dingen zu unterscheiden, und diese Gelassenheit überträgt sich auch auf das Kind. Kinder von älteren Müttern wachsen deutlich entspannter auf und sie sind in vielen Dingen weiter als andere Kinder in ihrem Alter.

    Was spricht gegen Schwanger mit 40?

    Schwanger mit 40 – der größte Nachteil ist hier die medizinische Komponente, denn ab dem 35. Lebensjahr nimmt die Chance auf natürlichem Weg schwanger zu werden, immer weiter ab. Rein theoretisch ist eine Frau, die mit 40 schwanger wird, nur noch 15 Jahre von den Wechseljahren entfernt und die Anzahl der Eizellen sinkt von Jahr zu Jahr. Ein großes Risiko besteht darin, dass die Eizellen, die dann noch zur Verfügung stehen, nicht selten Chromosomendefekte haben und so die Gefahr stetig ansteigt, eine Fehlgeburt zu erleiden.

    Ist das 40. Lebensjahr erreicht, dann geht es mit der Fruchtbarkeit rapide bergab. Schwanger mit 40 heißt: Die Chance, auf natürlichem Weg ein Kind zu empfangen, liegt bei rund 25 %, ist die Frau 43 Jahre alt, dann liegt die Chance bei zehn Prozent, mit 46 nur noch bei 1,6 %. Auch die Zahl der Fehlgeburten steigt an. So verlieren rund 24 % der Frauen, die mit 40 Jahren schwanger werden, ihr Kind in den ersten drei Monaten, bei Frauen, die 43 sind, liegt die Gefahr bei 38 % und schon ein Jahr später ist das Risiko einer Fehlgeburt bei 54 %.

    Schwanger mit 40 ist ein bisschen wie Lotto spielen, man hofft auf einen Treffer und wird meist enttäuscht. Das gilt auch dann, wenn sich die Frau einer Hormonbehandlung unterzieht, denn es gibt keine Garantie, dass es mit der Schwangerschaft klappt. Schwanger mit 40 ist doppelt riskant, wenn auch der Partner schon älter ist. Zwar sind Männer auch mit 70 Jahren physisch noch in der Lage, ein Kind zu zeugen, aber mit zunehmendem Alter lässt die Qualität der Spermien nach und es gibt ein höheres Risiko für genetische Defekte beim Kind.

    Was bedeutet die späte Schwangerschaft fürs Kind?

    Schwanger mit 40 lässt die Gefahr für einen zu hohen Blutdruck und Diabetes um das Doppelte ansteigen, als bei Frauen der Fall ist, die mit 20 schwanger werden. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Gendefekts steigt, und zwar auf 1 : 110, dass das Kind mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Deshalb gehören Untersuchungen wie eine Amniozentese und eine Chorionbiopsie bei älteren Frauen mittlerweile fast schon zum Standard. Schwanger mit 40 heißt auch, dass das Kind wird mit großer Wahrscheinlichkeit mittels eines Kaiserschnitts zur Welt kommen, zudem haben viele Babys ein zu kleines Geburtsgewicht und leider steigt auch das Risiko einer Totgeburt.

    Nicht immer bedeutet schwanger mit 40 auch Risiko und Gefahr, die meisten Schwangerschaften verlaufen ohne Probleme und die späten Mütter bringen ein gesundes und normalgewichtiges Kind ohne Schwierigkeiten zur Welt. Das Problem ist aber, dass schwanger mit 40 für die meisten Ärzte eine Risikoschwangerschaft ist und die Mütter auch entsprechend behandelt werden. Es steht außer Frage, dass eine Frau, die spät Mutter wird, sehr genau beobachtet werden muss, aber schwanger mit 40 heißt nicht, die Mütter wie rohe Eier zu behandeln. Untersuchungen haben gezeigt, dass schwanger mit 40 eine schöne Zeit sein kann, wenn alles wie gewohnt weiter geht.

    Viele Kinder, die ältere Mütter haben, sind Überraschungskinder, vor allem dann, wenn die Mutter eigentlich gar nicht mehr damit gerechnet hat, schwanger zu werden. In diesen Fällen bedeutet schwanger mit 40: Es gab einen Glückstreffer, und die Schwangerschaften sind nicht selten sehr entspannt und glücklich.

    Schwanger mit 40 – das ist wie jede andere Schwangerschaft auch, eine Reise, die spannende 40 Wochen dauert. Schwanger mit 40 – das heißt, eine Herausforderung anzunehmen, und sich auf das Kind zu freuen, denn schwanger mit 40 bedeutet, dass aus einem Paar endlich eine Familie wird.

    Bild: © Depositphotos.com / ElizavetaLarionova

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak

  • Ärzte machen Front gegen Homöopathie

    Ärzte machen Front gegen Homöopathie

    Lange wurden Homöopathen als Alternativmediziner angesehen, für viele Mediziner und Wissenschaftler sind Homöopathen aber nichts anderes als Pseudomediziner, die unwirksame Medikamente verordnen und ihren Patienten eher schaden als helfen. Die Gegner der Homöopathie haben sich jetzt zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um mit Argumenten gegen die vermeintlich hilfreiche Medizin vorzugehen.

    Der Zusammenschluss der Kritiker

    Es sind Biologen, Ärzte und Wissenschaftler, die auf die Homöopathie im klassischen Sinne nicht allzu gut zu sprechen sind. 30 Kritiker haben eine Internetplattform gegründet, um so wörtlich, „die therapeutische Unwirksamkeit homöopathischer Präparate ins allgemeine Bewusstsein zu bringen.“ Aber nicht nur Fachleute sind unter den Kritiker der Homöopathie zu finden, auch Betroffene, die schlechte Erfahrungen mit der alternativen Medizin gemacht haben, bringen sich auf der Plattform ein.

    Die fragwürdigen Dosierungen

    Was die Homöopathie Gegner besonders beschäftigt, das ist die Dosierung der homöopathischen Mittel. So stellen sie die Wirksamkeit aufgrund der extrem niedrigen Dosierung infrage, denn ein Mittel, das im Maßstab von 1:100 gemischt wird, kann nicht mehr wirksam sein. In diesem Fall würde ein Gramm Wirkstoff auf 100 Tonnen Zucker kommen und jeder medizinische Laie kann sich vorstellen, dass es hier keinen Effekt mehr geben kann. Es gibt zudem keine Beweise, dass homöopathische Mittel helfen und um die Wirksamkeit zu bezweifeln, reicht ein wenig Logik aus.

    Der Glaube an die Schulmedizin

    Im Zeitalter der immer moderneren medizinischen Geräte und der stetig steigenden Zahl der Medikamente verlieren immer mehr Menschen den Glauben an die Schulmedizin und wenden sich stattdessen den alternativen Heilmethoden wie der Homöopathie zu. Die neue Plattform soll auch dazu beitragen, dass die Menschen wieder an die Schulmedizin glauben. Die Homöopathie Kritiker wollen auf ihrer Seite zudem dafür sorgen, dass die Fachbegriffe der Homöopathie verständlich werden, denn unter Excrementum caninum und Urinum equinum kann sich kaum jemand etwas vorstellen, unter Hundekot und Pferdeurin schon.

    Bild: © Depositphotos.com / filmfoto