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  • Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Die einen wünschen sich einen Stammhalter, die anderen wollen lieber ein Mädchen und wieder anderen ist es egal, welches Geschlecht das Baby hat, Hauptsache es kommt gesund und munter zur Welt. Es gibt aber auch Eltern, die wollen tatsächlich nichts dem Zufall überlassen und möchten das Geschlecht des Kindes bestimmen, nur geht das so einfach? Was müssen zukünftige Eltern tun, wenn sie unbedingt einen Jungen oder ein Mädchen haben wollen? Ist die Bestimmung des Geschlechts eine Wissenschaft oder gehören die Tipps und Tricks ins Reich der Mythen und Märchen?

    Storch, Storch bester …

    …bring mir eine Schwester, Storch, Storch guter, bring mir einen Bruder – so lautet ein bekannter Reim, den Kinder aufgesagt haben, wenn ein Geschwisterchen ins Haus stand. Der Spruch war eine Art Beschwörungsformel, denn gleichzeitig musste Zucker aufs Fensterbrett gestreut werden, wenn es ein Mädchen werden sollte, Salz, wenn sich die Kinder einen Bruder gewünscht haben. Heute versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, und zwar über die Nahrung. Wenn die Mutter zum Beispiel viel Müsli isst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Jungen zur Welt bringt. Forscher im englischen Exeter haben herausgefunden, dass eine Ernährung, die auf Kalorien und Nährstoffe setzt, häufig zur Zeugung eines Jungen führt. Ernährt sich die Mutter eher kalorienarm, dann kommt sehr wahrscheinlich ein Mädchen zur Welt. Fundierte Studien zu diesen Beobachtungen gibt es aber bislang leider nicht.

    Können Eltern mit Sex nach Plan das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen wollen, sollten die sogenannte Shettles-Methode studieren. Diese Methode, die von Dr. Landrum Shettles entwickelt wurde, bringt zukünftige Eltern den Traum vom Wunschgeschlecht ihres Babys angeblich etwas näher, aber sie verlangt Sex streng nach Plan. Nach Shettles steigen die Chancen einen Jungen zu bekommen, besonders stark, wenn das Paar entweder kurz nach dem Eisprung oder exakt zum Eisprungtermin Sex hat, den den Spermien muss quasi eine Punktlandung gelingen. Auch die Stellung beim Sex spielt eine entscheidende Rolle, in der „Missionarsstellung“ wird es eher ein Mädchen, Sex im „Doggy-Style“ erhöht die Chancen, dass es ein Junge wird.

    Wer ist der Schnellste?

    Das Geschlecht des Kindes bestimmen – das ist auch von der Schnelligkeit der Spermien abhängig. Die männlichen XY-Spermien sind zwar die Sprinter, aber sie haben eine eher kurze Lebensdauer. Deutlich robuster und auch langlebiger sind die weiblichen XX-Spermien, leider sind sie als Spaziergänger unterwegs. Kommt es zu einer Art Torschlusspanik, sprinten die XY-Spermien an den XX-Spermien vorbei, überholen sie, kommen ins Ziel und es wird ein Junge. Sind aber viele Spermien in der Samenflüssigkeit, dann wird es ein kleines Mädchen. Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen möchten, sollten sich je nach Wunschgeschlecht auch überlegen, wie oft sie Sex haben, denn die Häufigkeit der sexuellen Aktivitäten hat Einfluss auf die Qualität der Spermien. Je öfter ein Paar Sex hat, desto weniger XY-Spermien sind vorhanden und die Chancen, ein Mädchen zu bekommen, steigen an. Paare, die im Bett weniger aktiv sind, können mit einem Jungen rechnen.

    Immer wieder überraschend

    Selbst wenn die Wissenschaft Anhaltspunkte hat, wie Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, durch Studien belegt sind diese Anhaltspunkte nicht. Viele Eltern verlassen sich daher auf die modernen Ultraschallgeräte, aber auch hier kann es Überraschungen geben. Nicht selten gratulieren die Ärzte den stolzen Eltern, dass sie sich auf einen Stammhalter freuen können, im Kreißsaal hält die Hebamme dann aber ein gesundes Mädchen in die Höhe. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn wie sich die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind letztendlich entwickeln wird, das kann keiner vorhersagen und das ist auch gut so.

    Bild: © Depositphotos.com / Hannamariah

  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon

  • Elektroschocks – schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Elektroschocks – schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Wenn das Herz rast, das Atmen immer schwerer fällt und der Schwindel den Boden unter den Füßen wegzieht, dann sind das Anzeichen dafür, dass das Herz aus dem Takt geraten ist. Herzrhythmusstörungen lautet die Diagnose, und wenn es um eine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen geht, dann sind Elektroschocks eine effektive Maßnahme. Mit einem Defibrillator wird das Herz wieder in den richtigen Takt gebracht, und da sich diese modernen Geräte sehr einfach bedienen lassen, kann jeder zum Lebensretter werden.

    Nicht immer lebensgefährlich

    Das Herz ist mit einem gut funktionierenden Motor zu vergleichen, der läuft und läuft und läuft. Das Herz macht nie eine Pause, immer wieder zieht es sich zusammen, erschlafft wieder und pumpt auf diese Weise Tag für Tag rund 7000 Liter Blut durch den Körper. Normalerweise schlägt das Herz in einem immer gleichbleibenden Rhythmus mit einer Frequenz von 60 bis 100 Schlägen in der Minute. Wenn das Herz aber aus dem Rhythmus gerät, dann liegt die Zahl entweder unter 60 oder über 100, aber nicht immer ist eine Abweichung der Norm auch gefährlich. Zu schnelle, zu langsame oder zu unregelmäßige Herzschläge werden zwar auch als Herzrhythmusstörungen bezeichnet, aber sie führen nur sehr selten zu einer lebensgefährlichen Situation. Das Gleiche gilt auch, wenn das Herz plötzlich stolpert, denn das ist bis zu einem bestimmten Grad sogar normal.

    Gezielte Stromschläge – die schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Jeder weiß wahrscheinlich, was ein Defibrillator ist, aber kaum jemand weiß, wie dieser Elektroschocker eigentlich funktioniert. Defibrillatoren, die schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen, waren vor ein paar Jahren nur in den Notaufnahmen der Krankenhäuser und in Rettungswagen zu finden. Heute gibt es in jedem großen Einkaufszentrum mindestens einen dieser Elektroschockgeräte, in kleineren Ortschaften sind sie in der Bank oder im Gemeindehaus zu finden. Bei schweren Herzrhythmusstörungen verlieren die Betroffenen meist sofort das Bewusstsein und haben keinen Puls mehr. In dieser Situation kommt es auf jede Minute an, denn innerhalb von nur zehn Minuten sinkt die Chance zu überleben, um 50 %, auch Schädigungen des Gehirns aufgrund des hohen Sauerstoffmangels sind möglich.

    Effektive Erste Hilfe

    Wenn die Betroffenen ohne Bewusstsein sind und schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen gefragt ist, dann sollten die Helfer vor Ort zunächst die Atmung prüfen und dann mit der Herzdruckmassage beginnen. Perfekt sind 100 Druckbewegungen pro Minute, denn nur so kann der Blutfluss durch den Körper aufrechterhalten werden. Wenn das Herz flimmert, dann kann dieses lebensgefährliche Flimmern nur mit einem gezielten Elektroschock unterbrochen werden. Nach dem Stromstoß steht das Herz zwar kurz still, findet aber dann sofort wieder in den richtigen Rhythmus. Moderne Defibrillatoren, diese schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen, sind einfach zu bedienen und haben meist eine akustische Bedienungsanweisung. So wird es auch medizinische Laien möglich, im Ernstfall Leben zu retten.

    Große Hilfe durch kleine Elektroschocks

    Eine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen ist auch der Defibrillator, der in die Brust eingepflanzt wird. Menschen, die häufig mit Rhythmusstörungen zu kämpfen haben, bekommen einen kleinen Defibrillator implantiert. Das kleine Gerät ist mit einem Kabel direkt mit dem Herzen verbunden und ist in der Lage, jeden einzelnen Herzschlag zu analysieren. Kommt es zu einem Herzflimmern, dann sendet diese kleine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen einen elektrischen Impuls und das Herz schlägt sofort wieder im normalen Rhythmus. Wenn die Betroffenen wach sind, dann ist das zwar ein schmerzhafter Vorgang, aber er rettet das Leben. Eine andere Möglichkeit, das Herz wieder im normalen Rhythmus schlagen zu lassen, sind Medikamente, die das Blut verdünnen oder sogenannte Antiarrythmika, wie zum Beispiel Betablocker. Geeignet sind diese Medikamente besonders für Patienten mit nur geringen Beschwerden. Der Herzrhythmus wird auf diese Weise ständig kontrolliert und eine zu hohe oder zu niedrige Herzfrequenz wird vermieden.

    Bild: © Depositphotos.com / sudok1

  • Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Mit dem Wort Fasten bringen die meisten Menschen das Wort Verzicht in Verbindung, denn Fasten klingt immer nach wenig Abwechslung auf der Speisekarte, dafür aber für ein stetiges Hungergefühl. Das war vielleicht früher der Fall, die Fastenkuren von heute sorgen dafür, dass der Körper entgiftet wird, wieder neuen Schwung bekommt und das ganz ohne quälendes Hungergefühl. Die besten Fastenkuren sind einfach nachvollziehbar, sie kommen ohne komplizierte Speisepläne aus und sie sind ideal für alle, die ein paar Pfunde loswerden wollen.

    Mindestens einmal im Jahr fasten

    Auch wenn beim Fasten aller Anfang schwer ist, der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn wer fastet, der tut seinem Körper etwas Gutes. Die besten Fastenkuren können Krankheiten vorbeugen, sie steigern das Wohlbefinden und mit der richtigen Fastenmethode können schlechte Essgewohnheiten schnell der Vergangenheit angehören. Dass dabei auch noch die Pfunde schmelzen, ist ein schöner Nebeneffekt. Es spielt keine Rolle, wie gefastet wird, wichtig ist, dass mindestens einmal im Jahr eine Fastenkur gemacht wird. Um den Körper auf die Fastenkur vorzubereiten, sollte zwei Tage vorher nur leicht Verdauliches gegessen werden, die Fastenkur selbst sollte nicht länger als maximal zehn Tage dauern. Alle, die länger fasten wollen, sollten das nur unter der Aufsicht eines Arztes tun.

    Die besten Fastenkuren – Suppenfasten

    Wenn es um die besten Fastenkuren geht, dann darf das Suppenfasten nicht fehlen. Dreimal am Tag wird bei dieser bekannten und beliebten Fastenmethode nur eine warme Suppe gegessen. Zum Frühstück ist eine Haferflockensuppe optimal, denn Haferflocken sind wahre Vitaminbomben und enthalten zudem viele wertvolle Mineralstoffe. Die Fettverbrennung wird angekurbelt, der Darm wird aktiv und was vielleicht noch wichtiger ist, Haferflocken machen satt. Zum Mittag- und Abendessen gibt es eine Gemüsesuppe, und besonders wichtig ist es, mindestens zwei Liter stilles Mineralwasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

    Die bekannteste Fastenmethode – Heilfasten

    Die besten Fastenkuren kommen nicht ohne das Heilfasten nach Buchinger aus. Der Arzt Otto Buchinger entwickelte diese Fastenkur, bei der der Darm zuerst mit Bitter- und Glaubersalz gründlich gereinigt wird. Das Heilfasten kommt ohne feste Nahrung aus, erlaubt sind nur verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe, Wasser und Tees, die mit Honig gesüßt werden. Entspannungsübungen gehören zum Heilfasten ebenso dazu wie auch Leberwickel. Gefastet wird in einem Zeitraum zwischen fünf und sieben Tagen, wer in der Klinik fasten will, der kann auch 30 Tage auf feste Nahrung verzichten. Der Nachteil des Heilfastens besteht darin, dass diese Methode nicht so einfach in den Alltag integriert werden kann, wer ernsthaft nach Buchinger fasten will, der sollte Urlaub nehmen.

    Fasten mit Brötchen und Milch

    Die Liste für die besten Fastenkuren wäre unvollständig, wenn das Fasten nach Franz Xaver Mayr nicht dabei wäre. Bei dieser Fastenmethode werden jeden Tag drei trockene Brötchen gegessen und ein halber Liter Milch getrunken. Vor dem Frühstück und dem Abendessen muss ein Glas Wasser mit Bittersalz getrunken werden, denn damit wird der Darm gründlich geleert. Wichtig bei dieser Fastenkur ist es, die Brötchen so lange zu kauen, bis die Stücke fast flüssig sind, geschluckt wird das Ganze dann mit einem Löffel Milch. Die Milch sorgt dafür, dass der Körper Nährstoffe bekommt und da Flüssigkeit sehr wichtig ist, müssen täglich drei Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden.

    Einfach und effektiv – fasten mit Gemüse und Obst

    Die besten Fastenkuren, die vor allem Vegetarier ansprechen werden, bestehen aus Obst und Gemüse. Bis zu fünfmal pro Tag wird eine große Portion frisches Obst oder Gemüse gegessen, auf tierische Lebensmittel sowie auf Kaffee, Eier und Alkohol muss komplett verzichtet werden. Das Gemüse und das Obst versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen, der Stoffwechsel wird aktiviert und während des Fastens dürfen nur Wasser oder Kräutertees getrunken werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iqoncept

  • Schwanger trotz Krebs – wie gut sind die Chancen?

    Schwanger trotz Krebs – wie gut sind die Chancen?

    Wenn junge Menschen an Krebs erkranken, dann ist das immer eine Katastrophe. Besonders schlimm ist es aber, wenn die Betroffenen schwanger sind oder für die Zukunft die Gründung einer Familie planen. Schwanger trotz Krebs – geht das überhaupt? Wie können eine aggressive Chemotherapie, eine Strahlentherapie oder Medikamente mit einer Schwangerschaft oder einer Familienplanung vereinbart werden? Grundsätzlich gilt, wenn Krebs diagnostiziert wird, dann führt das nicht zwangsläufig zu Unfruchtbarkeit und nicht in jedem Fall muss eine Schwangerschaft abgebrochen werden.

    Schwanger trotz Krebs – die Therapie steht im Vordergrund

    Wird Krebs festgestellt, dann steht immer die Therapie im Vordergrund, denn je eher eine bestimmte Therapie eingeleitet wird, umso höher sind die Chancen, den Krebs erfolgreich zu bekämpfen. Schwanger trotz Krebs heißt in der akuten Situation, die Behandlung hat Vorrang, aber jeder Fall ist anders gelagert und nicht in jedem Fall muss die Schwangerschaft abgebrochen werden. Es kommt auch darauf an, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Steht der Geburtstermin kurz bevor, dann entscheiden sich die oft für einen Kaiserschnitt, um zeitnah mit der Chemo- oder Strahlentherapie beginnen zu können. Ist die Schwangerschaft allerdings noch in einem frühen Stadium, dann wird in der Regel zu einem Abbruch geraten, um mit der Therapie beginnen zu können.

    Chancen für die Familienplanung

    Schwanger trotz Krebs betrifft auch Menschen, die eine Familie planen. Auch in diesem Fall gibt es verschiedene Verfahren und Möglichkeiten, den Traum vom Kind doch noch zu verwirklichen. So können Männer, bei denen Krebs festgestellt wird, entweder ihr Sperma oder ihr Hodengewebe einfrieren lassen. Möglich wird das durch reproduktionsmedizinische Zentren, wo das Sperma gespendet und anschließend eingefroren wird. Um Hodengewebe zu entnehmen, müssen sich die betroffenen Männer einer Operation unterziehen, anschließend wird das Gewebe eingefroren und kann dann zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und für eine künstliche Befruchtung genutzt werden.

    Die Möglichkeiten für Frauen

    Auch Frauen haben die Möglichkeit, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, so einfach wie bei den Herren ist es hier allerdings nicht. Schwanger trotz Krebs heißt für Frauen, sie können ihre Eizellen einfrieren und die Eierstöcke verpflanzen lassen, beide Methoden sind aber sehr aufwendig. Bevor die Eizellen eingefroren werden können, muss sich die betroffene Frau zunächst einer Hormonbehandlung unterziehen, um die Eizellen reifen zu lassen. Die Behandlung, bei der zwei Wochen lang Hormone gespritzt werden müssen, sind jedoch kein Garant, dass es mit der Schwangerschaft auch wirklich klappt, die Rate liegt zwischen 40 und 60 %. Die Eierstöcke zu verpflanzen, ist kein Routineverfahren und bei dieser Methode wird nach jetziger Erkenntnis nur jede fünfte Frau schwanger. Bei Frauen, die älter als 35 Jahre sind, liegt die Quote deutlich tiefer. Eine weitere Methode ist die Gabe von bestimmten Hormonen, die für die Zeit der Krebserkrankung die Funktion der Eierstöcke unterbrechen.

    Was kostet die Fruchtbarkeit?

    Schwanger trotz Krebs – das ist auch immer eine Preisfrage, denn die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für die Kosten auf. So kostet das Einfrieren von befruchteten oder unbefruchteten Eizellen ca. 4000 Euro, pro Jahr kommen dann noch einmal rund 250,- Euro für die Lagerung dazu. Wird Gewebe aus den Eierstöcken entnommen, dann kostet das ca. 550,- Euro plus Lagerkosten und die Kosten für die Operation. Spermien werden für rund 350,- Euro eingefroren, und die gleiche Summe muss für die Lagerung gezahlt werden. Trotzdem lohnt es sich, mit der Kasse über das Einfrieren von Eizellen, Gewebe und Spermien zu sprechen, denn einige Kassen übernehmen die Kosten für das Einfrieren, nicht aber die Kosten für die Lagerung. Frauen, die schwanger trotz Krebs sind und die Schwangerschaft abbrechen möchten, müssen sich um die Kosten für den Abbruch keine Sorgen machen, denn die werden von den Krankenkassen bezahlt.

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  • Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Reisen auch in die entferntesten Länder dieser Welt stellen kein Problem mehr da, aber mit den unbegrenzten Reisemöglichkeiten steigt auch die Gefahr, dass sich neue Krankheiten immer schneller ausbreiten können. Aktuell ist es das Zika-Virus, was die Welt in Atem hält, denn es werden auch in Europa die ersten Infektionen mit dem Virus gemeldet. Urlauber haben das Virus aus Brasilien mit nach Deutschland gebracht und das in Hamburg ansässige Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat bereits zehn Infektionen festgestellt.

    Noch nicht meldepflichtig

    Wie groß die Gefahr durch das Zika-Virus in Europa tatsächlich ist, das weiß momentan noch keiner so genau, denn die Infektionskrankheit, die das Virus auslösen kann, ist nicht meldepflichtig. Daher fällt es Medizinern schwer, sich ein genaues Bild der Lage zu machen. Bekannt sind bisher vier Fälle in Großbritannien sowie jeweils zwei Fälle in Spanien und Italien, in Dänemark gab es einen Infizierten. Aber nicht nur die fehlende Meldepflicht macht es schwer, konkrete Zahlen zu bekommen, es gibt auch zu wenige Referenzzentren, in denen die richtige Diagnose gestellt werden kann. In Deutschland kommt nur das Bernhard-Nocht-Institut infrage, in Paris ist es das Pasteur-Institut und auch zwei Zentren in Großbritannien und den Niederlanden sind in der Lage, das Zika-Virus einwandfrei nachweisen zu können.

    Das Zika-Virus – vor allem für Schwangere eine große Gefahr

    Wer von einer Mücke gestochen wird, die das Zika-Virus überträgt, der muss in der Regel nicht mit einer schweren Krankheit rechnen, bei schwangeren Frauen hingegen stellt ein Mückenstich eine sehr große Gefahr dar. Viele Kinder kommen mit einem viel zu kleinen Kopf auf die Welt, sie haben Missbildungen im Gehirn und sind geistig behindert. In Brasilien wurden bereits 4000 Kinder mit der sogenannten Mikrozephalie geboren, und damit ist das südamerikanische Land das Land mit den meisten Infizierten. Bei Kindern, die kurz nach der Geburt gestorben sind, konnte das Zika-Virus ohne Zweifel im Fruchtwasser nachgewiesen werden, für fundierte Studien müssen aber noch weitaus mehr schwangere Frauen untersucht werden.

    Keine Infektion in Deutschland

    Es ist die asiatische Tigermücke, die das Zika-Virus mit einem Stich auf den Menschen übertragen kann. Diese Mückenart ist vor allem in Südostasien, in Südamerika und auch in Teilen von Afrika beheimatet, gesichtet wurde die Tigermücke aber auch schon in einigen Gebieten in Süddeutschland und im Süden von Europa. Bislang hat sich jedoch noch niemand mit dem Virus in Deutschland oder in Südeuropa infiziert, alle, die das Virus von einer Reise mitgebracht haben, waren in Südamerika oder auch auf einer der karibischen Inseln. Mediziner sprechen sich jetzt für eine Reisewarnung vor allem für schwangere Frauen aus, die in den nächsten Zeit zum Beispiel nach Brasilien reisen möchten. Die brasilianische Regierung ihrerseits hat bereits in Hinblick auf den Karneval und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

    Was sollten Reisende beachten?

    Alle, die eine Reise nach Brasilien, Kolumbien, nach Afrika, Südostasien oder in die Karibik planen, sollten sich während des Aufenthalts sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen vor Stechmücken schützen. Empfohlen werden Insektenschutzmittel, Moskitonetze und helle Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt. Menschen, die unter einen chronischen Krankheit oder an einer Störung des Immunsystems leiden, sollten sich vor Antritt der Reise von ihrem Arzt oder von einem erfahrenen Tropenmediziner untersuchen lassen. Die WHO rät Familien mit kleinen Kindern und besonders schwangeren Frauen von einer Reise in die gefährdeten Gebiete komplett ab. Wer trotzdem reist und innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub Fieber und Kopfschmerzen bekommt sowie Rötungen auf der Haut feststellt, der ist gut beraten zu einem Arzt zu gehen und eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Das Zika-Virus lässt sich im Blut einfach und schnell nachweisen.

    Bild: © Depositphotos.com / nickylarson