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  • Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

    Umfrage: Bei vielen Berufstätigen ist die Urlaubserholung schnell wieder verflogen

    Baierbrunn (ots) – Vielen Berufstätigen sind die ersten Arbeitstage nach den Ferien ein Graus. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ zufolge hat jeder Dritte (33,9 %) nach dem Urlaub immer erhebliche Schwierigkeiten, sich in der Arbeit wieder einzugewöhnen. Deutlich mehr als ein Drittel (38,0 %) klagt dabei über die erhöhte Arbeitsbelastung: Während der Ferien sei so viel liegengeblieben, dass die Aufarbeitung die ganze Erholung schnell wieder zunichtemache. Drei von zehn (30,8 %) schlafen vor dem ersten Arbeitstag meist sehr unruhig. Allerdings gibt es auch etliche, die sich nach dem Urlaub wieder richtig auf ihre Arbeit freuen (34,4 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.156 berufstätigen Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120934
  • Internet Medizinportale – die Sprechstunden sind gut besucht

    Internet Medizinportale – die Sprechstunden sind gut besucht

    Immer mehr Menschen verlassen sich nicht mehr nur auf das, was ihnen ihr Hausarzt sagt, sie besuchen „Dr. Google“ und die Medizinportale im Internet. In Deutschland suchen rund 40 Millionen Bürger in einem der vielen Medizinportale nach Hilfe und während die einen suchen, profitieren die anderen, nämlich die Pharmaunternehmen und Heilpraktiker, die an der Präsenz bei der weltgrößten Suchmaschine Google sehen können, was besonders stark nachgefragt wird. Diese Zahlen lassen sich dann für Werbezwecke und bessere Umsätze nutzen.

    Die Top 10 der Medizinportale

    Diagnostikseiten, Online-Sprechstunden, Internetapotheken und Medizinportale – das Internet ist beim Thema Medizin sehr gut aufgestellt. Viele, die im Internet unterwegs sind, glauben, dass sie keinen Arzt mehr nötig haben, sie suchen bei Google einfach die Diagnose und die passende Behandlung direkt dazu. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, welche Krankheiten und Beschwerden am häufigsten gegoogelt werden:

    1. Schilddrüsenvergrößerung
    2. Diabetes
    3. Hämorrhoiden
    4. Magenschleimhautentzündung
    5. Magersucht
    6. Neurodermitis
    7. ADHS
    8. Depressionen
    9. Durchfallerkrankungen
    10. Bluthochdruck

    Am häufigsten suchen die Menschen in Hamburg und Bremen nach Krankheiten und Therapien, gefolgt von Berlin und Nordrhein-Westfalen, am wenigsten vertrauen offensichtlich die Einwohner von Sachsen-Anhalt und Brandenburg dem Internet als medizinischem Ratgeber.

    Nicht immer die beste Wahl

    Jedes Medizinportal und jede medizinische Webseite bietet eine Fülle von Informationen, aber nicht immer entsprechen diese Informationen auch der Wahrheit. Die Studie hat sich auch mit der Qualität der einzelnen Medizinportale und Webseiten befasst und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. So schnitt in der Top 10 Liste nur die Seite zum Thema Magersucht mit einem „befriedigend“ ab, die anderen Seiten waren „ausreichend“ bis „mangelhaft“. Viele Betreiber von Webseiten mit medizinischem Inhalt setzen mehr auf Quantität statt auf Qualität und bieten nur oberflächliche und unzureichend recherchierte Informationen. Auch bei den Diagnostikportalen sieht es nicht sehr viel besser aus. Für die Studie wurden 23 kostenlose Diagnostikportale mit jeweils 45 Krankheiten unter die Lupe genommen und nur 34 % dieser Portale lieferte die richtige Diagnose zur jeweiligen Krankheit.

    Das Geschäft mit der Medizin

    Für Pharmaunternehmen und auch für Heilpraktiker ist das stetig steigende Interesse der Menschen an medizinischer Hilfe aus dem Internet zu einem lukrativen Geschäft geworden. Vor allem die Pharmaunternehmen profitieren, denn sie sind nicht länger auf die Empfehlungen von Ärzten angewiesen, durch Google haben sie die Möglichkeit, ihre Werbung punktgenau zu platzieren und ihre Kunden direkt anzusprechen. Das gilt aber nicht nur für Pharmaunternehmen oder Heilpraktiker, sondern auch für viele andere Branchen, die auf dem medizinischen Sektor arbeiten. So können sich die zahlreichen Pflegedienste an den Besucherzahlen der Medizinportale und Diagnostikseiten orientieren und dann ganz gezielt ihre Dienste anbieten. Die Hersteller von medizinischen Hilfsgeräten und auch private Kliniken müssen nur die Statistiken bei Google lesen und wissen dann, was die Menschen besonders interessiert.

    Bild: © Depositphotos.com / HASLOO

  • Die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie – ein Millionengeschäft

    Die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie – ein Millionengeschäft

    Es ist die gigantische Zahl von 40 Millionen Euro, die die Lobbyisten der Pharmaindustrie locker machen, um sich in der EU-Politik zu etablieren. Mit diesem Geld nimmt die Pharmaindustrie enormen Einfluss auf die Politik der EU und verschafft sich auf diese Weise große Vorteile und macht gute Geschäfte. Die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie zahlt sich aus, denn so kommen die Pharmaunternehmen wie zum Beispiel Bayer, in den Genuss von internen Informationen und das macht es einfacher, gute Gewinne zu erwirtschaften.

    So wichtig ist der gute Draht

    Geplante Gesetzesvorhaben wie das Handelsabkommen TTIP und die Datenschutzreform der EU begünstigen die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie, denn der enge Kontakt mit den zuständigen Politikern versorgt die Vertreter der pharmazeutischen Unternehmen mit den nötigen Informationen. Treffen zwischen Politikern und Lobbyisten sind längst keine Ausnahme mehr, sie sind vielmehr eine Selbstverständlichkeit. Es gibt keine Transparenz, keine Kontrollen, sondern nur freiwillige Angaben, inwiefern die Pharmaindustrie und die Politik zusammenarbeiten, Informationen dringen so gut wie gar keine nach draußen.

    Die Zahl wächst

    In einer immer älter werdenden Gesellschaft wird in Zukunft die Medizin und alles, was damit zusammenhängt, eine immer größere Rolle spielen. Die Pharmaunternehmen wissen das und bringen sich in der EU entsprechend in Position. Der Einfluss dieser Unternehmen wächst nach einer neuen Studie rasant schnell an. Waren es vor einem Jahr noch 23 im Transparenzregister aufgelistete Pharmaunternehmen, so sind es im ersten Halbjahr 2015 schon 40 Unternehmen. Alleine die Firma Bayer gibt aktuell fast drei Millionen Euro für die Lobbyarbeit in der EU aus, aber auch GlaxoSmithKline und die Novartis International AG lassen sich die guten Kontakte zu EU-Politikern viel Geld kosten.

    Der große Einfluss

    Wie effektiv die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie inzwischen ist, das zeigt auch die Zahl der Lobbyisten, die an EU-Sitzungen teilnehmen. Diese Sitzungen finden normalerweise hinter verschlossenen Türen statt und es dringt nichts, was dort gesprochen wird, nach außen. An rund 50 solcher geheimen Treffen der EU-Politikern und EU-Kommissaren nahmen auch Vertreter der Pharmaunternehmen wie Pfizer, Johnson & Johnson, Roche oder Shire teil. Im Moment dreht es sich hauptsächlich um Generika, und zwar in Hinblick auf der geplante Handelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA. Der Markt für generische Medikamente wächst stetig an und die Zahl der auslaufenden Patente wird sich drastisch erhöhen. Für die Pharmaunternehmen ist es wichtig, dass die Laufzeiten der Patente verlängert werden, denn das verspricht ein Geschäft in Milliardenhöhe. Um dieses Ziel zu erreichen, muss aber die Politik mitspielen. Hier setzt die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie an, denn die Pharmaunternehmen lassen ihre Beziehungen spielen, um die EU-Politiker von ihrer Sicht der Dinge zu überzeugen.

    Für den Verbraucher bedeutet das, er kann sich nicht mehr auf die Gesetze seines Landes verlassen, denn diese Gesetze werden immer öfter von Pharmavertretern diktiert.

    Bild: © Depositphotos.com / gemenacom

  • Natürlich heilen – wie wirksam ist Globuli?

    Natürlich heilen – wie wirksam ist Globuli?

    Schulmedizin oder Naturheilkunde? Für immer mehr Menschen stellt sich diese Frage nicht mehr, sie greifen gleich zu vermeintlich gesunden und sanften Naturheilmitteln. Homöopathie heißt das Zauberwort, denn nur was natürlich ist, das kann dem Körper auch nicht schaden. Vor allem Globuli, die kleinen Kügelchen aus Zucker erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und das, obwohl nicht erst seit heute eine kontroverse Diskussion um Globuli entbrannt ist. Viele halten Globuli für das Allheilmittel schlechthin, für andere ist es schlicht Hokuspokus, um gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was ist dran an den Kügelchen und haben sie überhaupt eine Wirkung?

    Was ist Globuli?

    Globuli hat weder einen Wirkstoff, noch ist es eine Arznei, es ist vielmehr eine Art Sammelbegriff für eine Form der Darreichung. In Globuli können Wirkstoffe enthalten sein, aber eben auch nicht. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt Globuli Kügelchen, was sich auf die Größe von 0,5 bis 1,5 Millimetern bezieht, der Inhalt besteht in der Regel mehr oder weniger aus reinem Rohrzucker. Wenn sich in Globuli ein Wirkstoff befindet, dann ist er oftmals so verdünnt, dass er sich kaum noch nachweisen lässt. Für die Kritiker ist damit der Placebo-Effekt erfüllt, die Globuli Befürworter sehen darin die hohe Wirksamkeit der kleinen Kugeln, denn je geringer die Dosierung, desto höher die Wirkung. Das klingt ein bisschen verrückt, denn schließlich ist es die Dosierung eines Wirkstoffs, die die Heilung letztendlich ausmacht.

    Das Gedächtnis des Wassers

    Globuli kommt vor allem bei chronischen, aber auch bei psychosomatischen Erkrankungen zum Einsatz und wird gerne bei Schmerzen, Asthma, Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen, aber auch bei Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen und Angstzuständen eingenommen. Dabei vertrauen diejenigen, die Globuli einnehmen, dem Wasser, was angeblich ein gutes Gedächtnis hat und mit dessen Mitwirkung sich Globuli im Körper entfalten soll. Bei denjenigen, die Globuli für blanken Unsinn halten, sorgen diese verwirrenden Thesen für Kopfschütteln.

    Globuli wird immer beliebter

    Auch wenn bekannt ist, dass Globuli nur aus Zucker besteht, jeder vierte Deutsche nimmt die kleinen Kügelchen und ist von seiner Wirkung überzeugt. Mehr als die Hälfte der Deutschen gab im Rahmen einer Befragung an, schon einmal ein homöopathisches Mittel wie Globuli ausprobiert zu haben. Aus klinischer Sicht hat Globuli keinerlei Wirkung und trotzdem übernehmen mittlerweile sogar einige Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung mit Globuli. Wenn Globuli tatsächlich eine Wirkung hat, dann beruht diese lediglich auf dem Zufallsprinzip, auf Spontanheilung oder auf Geduld. Auch der Placebo-Effekt hilft dabei, das Phänomen Globuli zu erklären, denn ob eine Arznei wirkt oder nicht, das hängt auch mit der psychischen Verfassung des Kranken zusammen. Die Selbstheilungskräfte spielen ebenfalls eine große Rolle, denn wer fest an etwas glaubt, in diesem Fall an die Wirkung von Globuli, der wird keine Beschwerden mehr haben.

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  • Keine harmlose Strahlendosis

    Warum es wichtig ist, unnötige radiologische Untersuchungen zu vermeiden

    Baierbrunn (ots) – Auch sehr niedrige Belastungen durch Röntgenstrahlen und Radioaktivität können Blutkrebs verursachen. Das ergab eine Studie an über 300 000 Angestellten von Atomkraftwerken. Jede zusätzliche Dosis von zehn Millisievert erhöht demnach das Erkrankungsrisiko um relative drei Prozent, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, keine unnötigen radiologischen Untersuchungen durchzuführen.

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120515
  • Abenteuer Auslandsjahr

    Was Jugendliche mit Diabetes beachten müssen

    Baierbrunn (ots) – Auf der Wunschliste der Länder, in denen Jugendliche ein Auslandsjahr verbringen wollen, stehen die USA und Kanada ganz oben. Chronische Krankheiten wie Diabetes können dabei allerdings ein Hindernis sein – denn für die Reise in Nicht-EU-Länder ist eine Auslands-Krankenversicherungen nötig. Und die zahlt in der Regel nicht für die Behandlung von Krankheiten, die schon vor Beginn des Auslandsaufenthaltes bestanden. Darauf weist das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ hin. Die Behandlung akuter Komplikationen wird allerdings übernommen. Um das Auslandsjahr dennoch zu ermöglichen, legen Jugendliche mit Diabetes häufig Vorräte für Insulin und Blutzucker-Teststreifen an. Ob die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt, muss im Einzelfall verhandelt werden.

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    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3120516