Blog

  • Mommy Makeover

    Ein Trend aus den USA und die Bedenken in Deutschland

    Baierbrunn (ots) – Eine Art chirurgische Rundum-Erneuerung für Frauen nach der Geburt ist in den USA Trend: „Mommy Makeover“ (etwa: Mama-Überarbeitung). Junge Mütter begeben sich dazu unters Messer, lassen Brust, Bauch, Haut und/oder die Scheide („love channel“) straffen. Auch bei uns werden schon solche Pakete angeboten, die etliche tausend Euro kosten, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ und weist darauf hin: Es gibt keine Erfolgsgarantie, aber Risiken für die Gesundheit. Dr. med. Jörg Angresius, Frauenarzt in Neunkirchen und Mitglied der AG Schwangerschaft und Geburt im Berufsverband der Frauenärzte, rät, selbstbewusst mit den Spuren umzugehen, die die Schwangerschaft hinterlassen hat: „Ein Kind zu bekommen ist kein Spaziergang. Auf diese Leistung kann die Frau stolz sein!“ Hebammen und Frauenärzte kennen viele Methoden, Schwangerschaftsfolgen anders anzugehen. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3119224
  • Lohnendes Nickerchen

    Ein Mittagsschlaf im Betrieb würde die Sicherheit und Produktivität erhöhen

    Baierbrunn (ots) – Ein Schläfchen am Arbeitsplatz ist eine einfache und günstige Strategie, die Sicherheit und Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Verweis auf Wissenschaftler der Universität von Michigan (USA). Nach einstündiger Ruhephase zeigten Testpersonen mehr Ausdauer bei kniffligen Aufgaben und hatten das Gefühl, weniger impulsiv zu sein. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3119225
  • Patientenberatung – immer mehr Menschen suchen Hilfe

    Patientenberatung – immer mehr Menschen suchen Hilfe

    Offensichtlich besteht in Deutschland viel Beratungsbedarf bei gesundheitlichen und medizinischen Fragen, denn immer mehr Menschen wenden sich an die Patientenberatung. Im vergangenen Jahr waren es rund 80.000 Bundesbürger, die sich an eine Patientenberatung gewandt haben, und in 82 % der Fragen drehte es sich um rechtliche Dinge. Immer mehr Menschen haben Fragen zum Thema Krankengeld und zu medizinischen Hilfsmitteln, und auch Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen standen im Mittelpunkt, wenn es um Fragen an die Patientenberatung ging.

    Viele Fragen

    Die Auswertung bei den Beratungsstellen, die zwischen April 2014 und März 2015 Menschen geholfen und beraten haben, hat ergeben, dass die meisten Bürger Fragen zu grundsätzlichen Dingen haben. Es geht unter anderem darum, wie man Einsicht in die Krankenakte bekommt und welche Möglichkeiten es gibt, eine zweite medizinische Meinung einzuholen. Bei rund einem Fünftel der Fragen drehte es sich um diese oder verwandte Themen. Die Patientenberatung wurde aber auch gefragt, wenn es um Zuzahlungen zum Beispiel beim Zahnersatz ging. So ging es in 9.285 Fällen nur um die von Zahnärzten ausgestellten Rechnungen. Auch die Terminvergabe bei Ärzten steht bei der Patientenberatung im Fokus, und immer wieder ist es auch das Krankengeld, mit dem es offensichtlich viele Probleme gibt.

    Immer wieder im Gespräch: medizinische Hilfsmittel

    Medizinische Hilfsmittel sind ein viel gefragtes Thema bei der Patientenberatung. So zum Beispiel, wenn es um Inkontinenz geht, ein sensibler Bereich für die Mitarbeiter der Beratungsstellen. Viele rufen an oder mailen, weil viele Krankenkassen sich weigern, Windeln für Erwachsene zu zahlen. Die Menschen wollen klare Auskünfte und keine Beschwichtigungen oder Verzögerungstaktiken, die sie zur Genüge von den Krankenkassen kennen, erzählen die Mitarbeiter, die in einer Patientenberatung arbeiten. Nicht selten kommen aber auch Beschwerden darüber, dass die Windeln gegen Inkontinenz, die von den Kassen bezahlt werden, undicht sind oder eine sehr schlechte Qualität haben.

    Hilfe bei rechtlichen Fragen

    Fragen, die in der Patientenberatung immer wieder auftauchen, drehen sich auch um rechtliche Fragen. Behandlungsfehler und auch vermeintliche Kunstfehler beschäftigen viele Anrufer und sie möchten wissen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten sollen. Die Berater können und dürfen am Telefon oder per Mail keine juristischen Auskünfte gegen, was sie aber tun können, sie können auf einen Anwalt verweisen, der sich auf Medizinrecht spezialisiert hat. Viele Menschen wollen zudem wissen, wie ihre Chancen stehen, wenn sie ihren Arzt vor Gericht bringen, und auch hier darf die Patientenberatung keine verbindlichen Auskünfte geben.

    Patientenberatungen sind eine sehr vernünftige Einrichtung. Schon nach der letzten Gesundheitsreform wurde sehr schnell klar, dass es immer mehr Menschen gibt, die eine Beratung benötigen und die viele Fragen haben, wenn es um Änderungen der gesetzlichen Regelungen geht. Die Zahlen derjenigen, die sich an eine Beratungsstelle wenden, steigt stetig an. Das zeigt, wie wichtig die Patientenberatung ist.

    Bild: © Depositphotos.com / alexraths

  • Masern – Hamburg startet Impfkampagne

    Masern – Hamburg startet Impfkampagne

    Eigentlich gehören die Masern zu den Kinderkrankheiten, aber auch Erwachsene können an Masern erkranken. Wenn das passiert, kann es gefährlich werden, denn 39 % derjenigen, die sich mit Masern infizieren, sind zwischen 20 und 59 Jahre alt. Um einen wirksamen Schutz aufbauen zu können, sollten schon Kinder gegen die Krankheit geimpft werden. Die Hansestadt Hamburg startet jetzt mit einer großangelegten Impfkampagne, denn die Masernfälle in Hamburg steigen drastisch an.

    Immer mehr Erkrankte

    Normalerweise gibt es in Hamburg rund 14 Masernfälle in einem Jahr, seit Beginn des Jahres 2015 sind es aber schon 86 und die Zahl steigt weiter. Jetzt hat sich der Hamburger Senat entschlossen, eine Impfkampagne zu starten, und wirbt in den U-Bahnen, in Bussen und überall in der Stadt mit Plakaten dafür, sich impfen zu lassen. Wer sich vor den Masern schützen will, kann beim Arzt aber auch in allen Krankenhäusern geimpft werden, zudem haben die Gesundheitsämter sogenannte Impfsprechstunden eingerichtet. Die zuständige Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) rät auch dazu, dass sich die Mitarbeiter von Firmen, Betrieben und Behörden impfen lassen. Zwar sind in Hamburg 94 % der Grundschüler geimpft, aber die steigenden Krankheitszahlen zeigen, dass es noch eine Lücke gibt.

    Masern schwächen das Immunsystem

    Masern sind hochansteckend und die Infektion erfolgt durch anhusten, durch niesen oder sprechen. Masern verlaufen in der Regel in zwei Phasen, einem ersten Stadium, bei der die Betroffenen grippeähnliche Symptome verspüren, in der zweiten Phase kommt es dann zum charakteristischen Hautausschlag. Bei Masern können nur die Symptome, aber nicht die Krankheit behandelt werden. In 10-20 % der Fälle treten Komplikationen wie eine Lungenentzündung, eine Mittelohrentzündung oder eine Bronchitis auf. Bei 0,1 % der Erkrankten werden die Masern lebensgefährlich, wenn zu den Masern eine Hirnhautentzündung kommt.

    Der beste Schutz

    Da Masern nicht mit Medikamenten bekämpft werden kann, ist eine Schutzimpfung das einzige wirksame Mittel, um einer Ansteckung zu entgehen. Kinder sind nach der Geburt bis zum neunten Lebensmonat durch die Antikörper der Mutter geschützt, sofern diese die Masern entweder schon hatte oder gegen die Krankheit geimpft wurde. Zwischen dem elften und dem 15. Lebensmonat erfolgt dann die erste Schutzimpfung. Ist das Kind zwischen 15 und 23 Monaten alt, dann sollte eine zweite Schutzimpfung erfolgen, die auch mit einer Impfung gegen Mumps und Röteln kombiniert werden kann. Alle, die als Kind nicht geimpft wurden, können das bis zum 18. Lebensjahr nachholen. Der Impfstoff gegen Masern besteht aus abgeschwächten Masernviren, und in 90 % ist die Impfung auch erfolgreich, denn nach vier bis sechs Wochen können Antikörper festgestellt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / dnaumoid

  • Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitness ist im Trend und wenn man der Werbung glauben darf, dann sind nur denjenigen gesund und leistungsfähig, die auch körperlich fit sind. Um die Fitness perfekt in den Alltag einbauen zu können, gibt es Fitnessarmbänder, die dabei helfen sollen, den optimalen Trainingsplan zu finden, diesen Plan auch einzuhalten und sich ganz nebenbei auch noch darüber informieren zu lassen, ob Herz und Kreislauf im gesunden Bereich sind. Es gibt Fitnessarmbänder, die den Puls messen, die Schritte zählen und über den Kalorienverbrauch informieren, natürlich haben sie auch eine Stoppuhrfunktion.

    Fitnessarmbänder – Vielseitig einsetzbar

    Die modernen Fitnessarmbänder, die jetzt auch wieder auf der IFA, der internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt wurden, sind kleine Alleskönner, die sich Fitness-Begeisterte einfach nur ums Handgelenk binden. Durch Apps werden diese Fitnessarmbänder mit dem Smartphone, dem Tablet oder auch mit dem heimischen Computer verbunden, auf dem später zum Beispiel Statistiken über das Fitnessprogramm erstellt werden. Wer möchte, der kann auch seinen Schlafrhythmus von einem Fitnessarmband überwachen lassen oder das Armband auf Weckfunktion stellen, um am Morgen leichter aus dem Bett zu kommen. Die Auswahl der Apps ist groß und so wird es sogar möglich, Lebensmittel im Supermarkt einzuscannen, um zu sehen, welche Nährwerte sie haben.

    Für Sportler interessant

    Sportler, die ihr Trainingsprogramm ernst nehmen, können von einem Fitnessarmband profitieren. Sie können die zahlreichen Apps nutzen, um ihre Werte zu messen, sie später am Computer auszuwerten und später die einzelnen Trainingseinheiten miteinander zu vergleichen. Auch wer Übergewicht hat und mit Sport ein paar überflüssige Kilos verlieren möchte, der kann Fitnessarmbänder für die tägliche Motivation nutzen. Beim täglichen Joggen werden zum Beispiel die Schritte gemessen und die Zeit, die für eine bestimmte Strecke gebraucht wird. Am Tablet oder PC kann man dann genau sehen, ob sich die Fitness verbessert hat oder ob das Trainingsprogramm eventuell umgestellt werden muss.

    Gut für die Gesundheit?

    Mediziner sind sich einig, dass Fitnessarmbänder das Leben nicht unbedingt gesünder machen, sie warnen vielmehr davor, sich von diesen Armbändern beherrschen zu lassen. So ist es nach der Ansicht von Ärzten nicht erforderlich, einen perfekten Schlagrhythmus zu finden, denn jeder Mensch hat einen eigenen Rhythmus, der sich im Laufe des Lebens immer wieder verändert. Im Grunde sind Fitnessarmbänder, auch wenn sie technisch noch so ausgereift sind, nichts weiter als eine Spielerei. Damit diese Armbänder einen wirklichen Nutzen für die Gesundheit darstellen, müssten sie noch ausgereifter sein und noch mehr Funktionen bieten. Als Wecker, als Schrittzähler und auch als schicke Armbanduhr sind Fitnessarmbänder eine gute Sache, aber keiner lebt gesünder, nur weil er ein solches Armband trägt. Alle, die nach einer günstigen Variante suchen, um fitter oder schlanker zu werden, die sollten mit einem Arzt ein Trainingsprogramm erarbeiten und einfach ihre Ernährung auf gesunde Lebensmittel umstellen.

    Bild: © Depositphotos.com / Vadymvdrobot

  • Blutvergiftung – nur schnelle Hilfe kann Leben retten

    Blutvergiftung – nur schnelle Hilfe kann Leben retten

    Noch immer hat eine Sepsis, eine Blutvergiftung nichts von ihren Schrecken verloren, denn wenn eine Blutvergiftung diagnostiziert wird, dann kommt es auf jede Minute an. Noch vor wenigen Jahren gehörte die Blutvergiftung zu den häufigsten Todesursachen, aber durch eine deutlich bessere Schulung vor allem der Notfallmediziner, konnte die Todesrate heute gesenkt werden. Trotzdem ist die Gefahr noch immer nicht gebannt, denn fast jeder dritte Fall von Sepsis endet nach wie vor mit dem Tod. Diese Rate von 30 % könnte nach Ansicht von Experten aber sinken, wenn die Ärzte auch in den Krankenhäusern besser geschult würden.

    Was ist eine Blutvergiftung?

    Eine Sepsis entsteht immer dann, wenn Bakterien und Pilze in eine offene Wunde eindringen können. Das setzt dann die körpereigene Abwehr außer Gefecht und der Körper beginnt damit, das eigene Gewebe zu zerstören. Dabei werden innerer Organe massiv beschädigt und das führt schließlich zum Tod. Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 175.000 Menschen eine Blutvergiftung, und die Tendenz ist steigend. Zieht sich ein Kind eine Sepsis zu, dann geht es um jede Minute, denn der kindliche Kreislauf kann der Infektion durch Bakterien nicht lange standhalten, nur eine gezielte Behandlung kann sein Leben retten. Die ersten Anzeichen einer Blutvergiftung sind hohes Fieber, Abgeschlagenheit und ein Anstieg der Herz- und Atemfrequenz. Patienten, die diese Symptome haben, sollten auf jeden Fall auch auf eine Sepsis untersucht werden, denn wenn das nicht passiert und wertvolle Zeit verloren geht, dann kann es zu spät sein.

    Besonders Kinder sind gefährdet

    Aktuell ist die Sepsis die zweithäufigste Todesursache bei Kindern, und in fast allen Bundesländern liegt die Zahl der Sterblichkeit bei 10 %. Niedersachsen wollte das so nicht mehr hinnehmen und begann damit, seine Ärzte und Rettungssanitäter gezielt zu schulen. Diese Maßnahme wurde ein großer Erfolg, denn die Sterblichkeitsrate bei Kindern mit einer Blutvergiftung sank im norddeutschen Bundesland auf nur noch zwei Prozent. Das hat Vorbildcharakter. Niedersachsen fordert nun die anderen Bundesländer auf, ebenfalls bessere Schulungen anzubieten, um so mehr Leben retten zu können.

    Gut behandelbar

    Eine Blutvergiftung ist zwar sehr gefährlich, aber sie lässt sich auch gut behandeln. Das Problem ist allerdings, dass eine Sepsis oftmals viel zu spät erkannt wird. Eine Stunde kann bei der Behandlung einer Blutvergiftung eine entscheidende Rolle spielen, ob der Patient überlebt oder nicht. Bei Kindern wird sofort mit der Behandlung begonnen, die in der Regel aus hoch dosierten Antibiotika besteht. In Niedersachsen wurde jetzt eine Art Netzwerk aufgebaut, in dem unter anderem auch Notärzte rund um die Uhr im Einsatz sind. Spezialisten können nach Bedarf eingeflogen werden und es gibt die Möglichkeit von Videoschaltungen, um Ärzten vor Ort helfen zu können. Auch eine gezielte Weiterbildung steht in Niedersachsen bei der Behandlung von Blutvergiftungen im Fokus.

    Bild: © Depositphotos.com / 3quarks