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  • Er hat einen Fernseher! / Max Moor bringt Kultur ins Fernsehen – und schaut selbst kaum rein

    Baierbrunn (ots) – Max (früher Dieter) Moor, Moderator von ttt – Titel, Thesen, Temperamente – und Biobauer im Brandenburgischen, hat sich vor wenigen Wochen einen Fernseher angeschafft. „So richtig schön groß, mit hoher Auflösung“, erzählte er dem Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. „Weil ich auch mal wieder einen Film in Groß sehen will, ohne ins Kino zu müssen. Er lief aber erst einmal.“ Ob das nicht etwas kokett sei bei seinem Beruf, will der Interviewer wissen. „Ja, wenn es Absicht wäre oder Berechnung. Aber es ergibt sich einfach nicht. Ich komme nicht dazu“, sagte Moor.

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    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3109402
  • Deutschlands Gesundheitsausgaben nicht effektiv / Im europaweiten Vergleich der Gesundheitssysteme liegen wir nur auf Platz neun

    Baierbrunn (ots) – Deutschland steckt viel Geld in sein Gesundheitssystem. Bei der Qualität hinken wir trotzdem acht anderen Ländern in Europa hinterher. Das brachte der Euro Health Consumer Index 2014 (EHCI) zum Vorschein, eine europaweite Vergleichsstudie der Gesundheitssysteme. Mitautor Professor Ulrich Keil von der Universität Münster sagt in der „Apotheken Umschau“ zwar selbst, es sei schwierig, die Qualität zu messen. „Doch inzwischen sind die Ergebnisse europaweit anerkannt.“ Das wird auch von der Europäischen Kommission so gesehen. Spitzenreiter des EHCI sind die Niederlande vor der Schweiz und Norwegen. Deutschland belegt Platz 9. Die Niederländer haben nicht nur bei etlichen medizinischen Kriterien die Nase vorn, sie gehen offenbar auch besonders effektiv mit dem Geld um: Sie schafften ihren Spitzenplatz, obwohl sie mit 3829 Euro pro Patient jährlich fast 800 Euro weniger als Ausgabenspitzenreiter Norwegen ausgaben und nur gut 200 mehr als Deutschland.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3109401
  • So bleibt die Haut nach kleinen Verletzungen schön (AUDIO)

    Baierbrunn (ots) –

    Anmoderationsvorschlag: Glatt wie ein Kinderpopo – so mögen wir unsere Haut am liebsten. Doch wenn wir uns beim Kartoffelnschälen schneiden oder das Knie aufschrammen, entsteht eine Wunde und es können Narben zurückbleiben. Wie man vorbeugen kann weiß Petra Bröcker: Sprecherin: Kleine Missgeschicke können schnell passieren. Man macht einen falschen Tritt, schrammt sich das Knie auf und blutet. Kein Drama, aber was muss man tun, damit solch eine Schürfwunde heilt und möglichst keine Narbe bleibt? Dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

    O-Ton Peter Kanzler: 13 sec.

    „Spülen Sie Schürfwunden kurz unter fließendem Wasser ab und desinfizieren Sie die Stelle mit einem Wundspray. Bei Schmerzen, Rötung, Wärmeempfindung oder vor allem bei Schwellungen sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.“

    Sprecherin: Wichtig ist auch, das richtige Pflaster zu verwenden, zum Beispiel bei kleinen Verbrennungen:

    O-Ton Peter Kanzler: 18 sec.

    „Es gibt Pflaster für die sogenannte feuchte Wundheilung. Diese sind zum Beispiel bei kleinen Verbrennungen geeignet. Sie beschleunigen die Heilung und beugen der Narbenbildung vor. Diese Pflaster sollten mehrere Tage auf der Haut bleiben. Sinnvoll sind auch Pflaster mit Silberionen. Sie verhindern, dass Keime sich stark vermehren können.“

    Sprecherin: Nach Operationen können ebenfalls Narben zurückbleiben. Doch dagegen können sowohl die Ärzte als auch die Patienten etwas tun:

    O-Ton Peter Kanzler: 22 sec.

    „Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten, der Narbenbildung vorzubeugen, sie zu kaschieren oder auch nachträglich zu glätten. Aber auch die Patienten selbst können dazu beitragen, dass Narben gut verheilen. Etwa durch leichte Massage, durch das Auftragen von Wundheilungscreme und den Gebrauch von speziellen Pflastern. Und ganz wichtig: Verzichten Sie auf Rauchen. Nikotin ist äußerst schlecht für die Wundheilung.“

    Abmoderationsvorschlag:

    Auch leichte Bewegung kann helfen, Narben zu vermeiden, schreibt die „Apotheken Umschau“. Wichtig ist aber, das frische Gewebe nicht zu stark zu strapazieren. Am besten man spricht mit seinem Arzt darüber, welcher Sport sich eignet.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3109348
  • ADHS bei Erwachsenen – mehr als eine Modekrankheit

    ADHS bei Erwachsenen – mehr als eine Modekrankheit

    Plötzliche Wutausbrüche, ständige Unaufmerksamkeit und eine permanente innere Unruhe – das sind bekannte Symptome bei Kindern, die ADHS haben. Dass aber auch bei vielen Erwachsenen ADHS diagnostiziert wird, das wissen nur wenige. Es ist jedoch erwiesen, dass auch Erwachsene darunter leiden, selbst wenn die Symptome anders aussehen als bei kindlichen Patienten. Bei Erwachsenen kommt außerdem noch dazu, dass sie im Alltag durch ihre Erkrankung stark beeinträchtigt sein können. Die Diagnose ist differenzierter und die erwachsenen Patienten müssen auch noch unter dem Vorurteil leiden, dass es sich bei ihrer Krankheit um eine Modekrankheit handelt.

    Als Kind erkrankt, als Erwachsener gefährdet

    Dass heute immer mehr erwachsene Menschen unter ADHS leiden, das liegt zum großen Teil auch an der öffentlichen Aufmerksamkeit, die der Krankheit zuteilwird. Zwar litten auch schon früher Erwachsene an ADHS, aber sie bekamen ein geringeres Feedback, als das heute der Fall ist. In Deutschland haben rund 5 % der Kinder und Jugendlichen schon einmal einen Arzt aufgesucht, weil der Verdacht auf ADHS bestand. Damit ist das sogenannte „Zappelphilipp-Syndrom“ die seelische Erkrankung, die bei Kindern am häufigsten auftritt. Wissenschaftler sind jetzt zu dem Schluss gekommen, dass rund 60 % der Erwachsenen, die als Kind an ADHS erkrankt waren, auch heute noch verschiedene Symptome zeigen. Die Hälfte ist sogar in ihrem Alltag stark beeinträchtigt.

    ADHS – Innen nervös, außen ruhig

    Wird bei Erwachsenen ADHS diagnostiziert, dann stellen die Ärzte in der Regel fast die gleichen Symptome wie bei Kindern fest. Unaufmerksamkeit und der ständige Drang sich zu bewegen gehören dazu, auch Impulsivität ist ebenfalls ein Symptom, was bei Erwachsenen und Kindern auftritt, bei erwachsenen Patienten ist das Krankheitsbild allerdings noch vielschichtiger. So kann ein Erwachsener der unter ADHS leidet, nach Außen die Ruhe selbst sein, aber innerlich unter Hochspannung stehen. Im alltäglichen und vor allem auch im beruflichen Leben kann das zu einer großen Belastung werden, denn wer sich nicht konzentrieren kann, der ist auch nicht in der Lage, seinen Aufgaben korrekt nachzukommen.

    Die Gefahr Suchtkrankheit

    Da das Problem ADHS immer häufiger bei Erwachsenen auftritt, haben einige Kliniken Spezialsprechstunden eingerichtet und auch viele Psychologen kümmern sich heute vermehrt um erwachsene Patienten. Sie beobachten die Folgen, die die Krankheit mit sich bringt. Beziehungen zerbrechen, die Betroffenen müssen um ihre Partnerschaft kämpfen und werden nicht selten gekündigt, wenn es am Arbeitsplatz zu Gefühlsausbrüchen kommt. Ein besonderes Problem ist aber die hohe Suchtgefahr, der erwachsene ADHS Kranke ausgesetzt sind. Viele verlieren den Überblick über ihre Finanzen und machen Schulden, die ihnen schließlich über den Kopf wachsen.

    Wie ein roter Faden zieht sich ADHS

    Wenn das Aufmerksamkeitssyndrom bei Erwachsenen auftritt, dann ist das keine plötzliche Erkrankung, die Krankheit zieht sich vielmehr wie eine Art roter Faden durch das ganze Leben der Betroffenen. Der Arzt muss bei jedem der Betroffenen eine sehr sorgfältige Anamnese machen, und bei vielen stellt sich dann heraus, dass die Krankheit bereits im Kindesalter zum ersten Mal aufgetreten ist. Vor allem wenn die Patienten 40 Jahre und älter sind, dann fällt die Anamnese nicht immer leicht, denn in dieser Zeit war die Krankheit noch nicht als solche bekannt. Die Kinder damals galten als unruhige Kinder, die nicht selten mit Schlägen „erzogen“ worden sind. Viele Patienten können sich noch an die kindliche Phase der Erkrankung erinnern, aber sie können die Symptome, die sie als Kind hatten, nicht mehr im erwachsenen Leben unterbringen. Wie stark die Symptome sind, das hängt aber nach Meinung von Psychologen auch immer davon ab, wie strukturiert das Leben ist. Kommt es wiederholt zu schweren emotionalen oder seelischen Belastungen, dann sind die Symptome in der Regel stärker und auch schwierige Familienverhältnisse machen es den Betroffenen deutlich schwerer, mit der Krankheit zu leben.

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  • Übergewicht bei Kindern – warum Einzelkinder dicker sind

    Übergewicht bei Kindern – warum Einzelkinder dicker sind

    Dass die Kinder von heute deutlich dicker sind als früher, das ist eine bekannte Tatsache. Besonders dick sind aber Kinder, die entweder als Einzelkinder oder als Erstgeborene aufwachsen. Eine neue Studie hat jetzt herausgefunden, warum das Übergewicht bei Kindern vor allem diese beiden Gruppen trifft. Nach der aktuellen Studie zum Thema Übergewicht bei Kindern, ist das ältere Kind immer dicker als das jüngste Kind, und auch Einzelkinder werden besonders gut ernährt und bringen daher häufig zu viel auf die Waage.

    Jedes fünfte Kind

    Mittlerweile ist jedes fünfte Kind in Deutschland zu dick, in der Gruppe der Sieben- bis Zehnjährigen sind es sogar 15 %. Das zeigt die neue Studie, die sich mit dem Übergewicht bei Kindern befasst. Deutschland liegt damit im internationalen Trend, denn besonders in den führenden Industrienationen werden die Kinder immer dicker. In der Regel wird sowohl die falsche Ernährung als auch zu wenig Bewegung dafür verantwortlich gemacht, wenn Kinder zu dick sind, die neue Studie der Universität von Auckland/Neuseeland betrachtet das Übergewicht bei Kindern von einer anderen, völlig neuen Seite. Für die Studie wurden die Gewichts- und Gesundheitsprotokolle von 30.000 Frauen in einem Zeitraum von 20 Jahren ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass die Frauen, die als Einzelkinder aufgewachsen sind oder die als Erstgeborene auf die Welt kamen, ein um bis zu 30 % höheres Risiko hatten, übergewichtig zu werden. Aus früheren Studien war bereits hervorgegangen, dass das auch auf Männer zutrifft.

    Die möglichen Ursachen von Übergewicht bei Kindern

    Nicht selten verläuft die erste Schwangerschaft nicht so problemlos wie die folgenden Schwangerschaften, und das erste Kind leidet häufig unter einem leichten Ernährungsmangel. In der Folge verändert sich der Stoffwechsel des Kindes, und der noch kleine Organismus legt mehr Fettzellen an, die das Kind auch später nicht mehr so schnell wieder los wird. Für die These spricht auch die Tatsache, dass das erstgeborene Kind und auch das Einzelkind sehr viel mehr Zuwendung der Eltern bekommen und gut gefüttert werden. So lässt sich das Übergewicht bei Kindern erklären.

    Die Familien werden kleiner

    Die Familien werden auch in Deutschland immer kleiner. Heute hat jede dritte Mutter nur noch ein Kind und Familien, die zwei oder mehr Kinder haben, werden immer weniger. Forscher sehen zwischen der Ein-Kind-Familie und der Tatsache, dass die Kinder immer dicker werden, einen deutlichen Zusammenhang, und Ernährungswissenschaftler weltweit haben keinen Zweifel daran, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Je kleiner die Familien sind, umso größer ist das Risiko, dass die Kinder zu viel auf die Waage bringen.

    Auch die Eltern werden dicker

    Eine weitere verblüffende These der aktuellen Studie ist, dass nicht nur die Erstgeborenen und die Einzelkinder immer dicker werden, auch die Eltern legen zu. Da die Eltern ihrem Kind nur das Beste bieten möchten, steigt nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Ernährung. Die Nahrung wird gehaltvoller, fetter und macht daher auch schneller dick. Dazu kommt, das besonders in den ersten Lebensmonaten des Kindes die Eltern nicht mehr die nötige Zeit finden, um sportlich aktiv zu sein, und auch das führt dann letztendlich zu Übergewicht.

    Bild: © Depositphotos.com / londondeposit

  • Fremdsprache für Oldies / Tipps für Senioren, die eine neue Sprache lernen möchten

    Baierbrunn (ots) – Mit 60 eine neue Sprache lernen? Klingt verrückt, tut aber sehr gut. „Das funktioniert am besten über genaues Hinhören und Nachsprechen und nicht über starres Auswendiglernen“, rät Professor Wolfgang Butzkamm im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Er lehrte in Aachen Englisch und Didaktik und unterrichtet Deutsch für Migranten. „Ich würde von Kursen abraten, in denen nur die Fremdsprache gesprochen wird und Deutsch tabu ist.“ Gerade für Anfänger sei das problematisch. Denn für den Einstieg in eine neue Sprache brauche man auch die Muttersprache. Butzkamm: „Eines sollten sich Spätlerner zudem klarmachen: Ohne Wiederholen und Üben geht es nicht.“

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    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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