Schlagwort: 2015

  • Kinder lernen im Alltag / Warum Äpfel zählen mehr bringen kann als eine raffinierte Mathe-Lern-DVD

    Baierbrunn (ots) – Kinder lernen im Spiel, nicht zielgerichtet und absichtsvoll. „Lernen findet in Alltagssituationen statt“, sagt der Münchner Pädagoge Professor Rolf Oerter im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eltern, die ihren Kleinen gern die faszinierende Welt von Zahlen und Mengen näher bringen möchten, brauchen dafür keine raffinierten Hilfsmittel. Den Alltag der Kleinen beobachten und ihre Neugier nutzen, ist oft der bessere Weg. Probiert der Vierjährige vielleicht gerade aus, wie weit er schon zählen kann? Dann könnte er ja mal den Tisch für vier Personen decken oder beim nächsten Einkauf sechs Äpfel in den Korb legen. Interessiert er sich dafür, wie schwer etwas ist und wie groß bestimmte Mengen sind, könnte er beim Kuchenbacken Mehl und Zucker abwiegen. Kinder helfen gerne. Es dauert dann vielleicht länger, bis man die Dinge erledigt – hat aber gleichzeitig eine kleine Mathe-Einheit eingeschoben.

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    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3101290
  • Heirat macht dick / Wer nicht mehr auf Partnersuche ist, achtet weniger auf sein Gewicht

    Baierbrunn (ots) – Verheiratete achten zwar eher auf gesunde Ernährung, bringen aber tendenziell mehr Gewicht auf die Waage als Unverheiratete. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Diese hatten 4555 Menschen aus neun europäischen Ländern befragt. Besonders Männer mit Trauschein neigen demnach dazu, ihre sportlichen Aktivitäten zu vernachlässigen. Die Unterschiede fanden sich in allen Ländern. Offenbar achten Menschen überall stärker auf ihr Gewicht, solange sie auf Partnersuche sind.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3101289
  • Entscheidend ist die Entscheidung: Krankenkassen verschicken knapp 70 Millionen Organspendeausweise

    Hamburg (ots) – Zum zweiten Mal bekommen knapp 70 Millionen Menschen in Deutschland, die 16 Jahre oder älter sind, einen Organspendeausweis zugeschickt. Die Reform des Transplantationsgesetzes verpflichtet die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen, ihren Versicherten alle zwei Jahre einen Ausweis mit Informationen zur Organspende zuzuschicken. Allein die Techniker Krankenkasse (TK) versendet zwischen dem 11. August und dem 27. Oktober 2015 über acht Millionen Briefe.

    Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK: „Umfragen, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa in unserem Auftrag gemacht hat, zeigen, dass wir bereits mit der ersten Versandaktion den Anteil der Versicherten, die einen ausgefüllten Organspendeausweis besitzen, deutlich erhöhen konnten. Wir hoffen, dass auch diesmal viele Versicherte, die seitdem 16 Jahre alt geworden sind oder sich inzwischen mit dem Thema beschäftigt haben, eine Entscheidung für sich treffen und diese dokumentieren. Eine so persönliche Frage sollte jeder selbst beantworten und nicht anderen überlassen.“

    Diese sogenannte Entscheidungslösung gilt seit der Reform des Transplantationsgesetzes 2012. Was viele nicht wissen: Spricht man sich zu Lebzeiten nicht für oder gegen die Organspende aus, werden die Angehörigen gefragt, ob sie einer Organentnahme zustimmen. Und: Die Wahrscheinlichkeit, einmal ein Spenderorgan zu benötigen ist größer als das man selbst als Organspender in Frage kommt.

    Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der TK-Internetseite unter www.tk.de/organspende (Webcode 018570).

    Hinweis für die Redaktionen:

    Am 1. November 2012 trat das reformierte Transplantationsgesetz in Kraft. Es verpflichtet die Krankenkassen, allen Versicherten ab 16 Jahren alle zwei Jahre Informationen zur Organspende mit einem Organspendeausweis zuzuschicken und sie aufzufordern, darauf eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende festzuhalten. Das Gesetz ist Ergebnis einer fraktionsübergreifenden Initiative, um die Situation der 11.000 Menschen zu verbessern, die derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan warten.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Daniel Burgstaler Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3092834
  • Macht Kita krank? Überdurchschnittlich hohe Fehlzeiten bei der Kinderbetreuung

    Hamburg (ots) – Ob Postboten, Zugführer oder Erzieher: Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 wurde so viel gestreikt wie lange nicht mehr. Und zumindest für die Erzieher ist noch kein Ende in Sicht: Gerade hat die nächste Runde der Tarifverhandlungen begonnen. Sollten diese scheitern, drohen ab Oktober weitere Streiks.

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat das zum Anlass genommen, die Krankheitsdaten der knapp 100.000 bei ihr versicherten Erzieherinnen und Erzieher im Jahr 2014 auszuwerten. Das Ergebnis: Im letzten Jahr war diese Berufsgruppe vier Tage mehr krankgeschrieben als der Bundesdurchschnitt. Die 18,9 Fehltage pro Kopf resultieren vor allem aus psychischen Störungen (4,1 Tage) und Krankheiten des Atmungssystems (3,3 Tage).

    „Dass Erzieher überdurchschnittlich von diesen Erkrankungen betroffen sind, ist nicht verwunderlich. Zum Beispiel psychische Störungen, zu denen auch Überlastungen gehören: Ein hoher Lärmpegel, immer komplexer werdende Aufgabenbereiche und zuletzt auch Auseinandersetzungen mit den Eltern – Kindererziehung kann stressig sein“, erklärt Gudrun Ahlers, Präventionsexpertin der TK. Und: Hohe Krankenstände müssen von den arbeitsfähigen Erzieherinnen und Erziehern kompensiert werden. „Das bedeutet für sie oft noch größere Gruppen und damit noch mehr Stress und gesundheitliche Belastung – ein Teufelskreis“, so die Spezialistin.

    Auch dass Erzieher oft an Atemwegserkrankungen leiden, sollte niemanden überraschen. Gudrun Ahlers erläutert die Situation: „Kindertagesstätten sind quasi Sammelbecken für Viren und Bakterien. Das macht nicht nur die Kinder krank, sondern natürlich auch die Erwachsenen.“

    Hinweise für die Redaktionen:

    Die Daten stammen aus dem Gesundheitsreport 2015. Dafür wertete die TK die Krankschreibungen der 4,4 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist.

    Der Report steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 718618) bereit.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Katharina Borgerding Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3097085
  • Zwist der Zwerge / Kleine Kampfhähne – Einschreiten oder streiten lassen?

    Baierbrunn (ots) – Das ist meine! Wenn Kleinkinder um die Schaufel im Sandkasten streiten, schwillt schnell wütendes Geschrei an. Eingreifen oder nicht – vor dieser Überlegung stehen Eltern oft. Wortreiche Erklärungen und Umstimmungsversuche sind wenig sinnvoll. „Dem Kleinen in solchen Situationen Einsicht vermitteln zu wollen, ist eine Überforderung“, erklärt Dr. Claudia Wölfer, Psychologische Psychotherapeutin aus Heidelberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Einschreiten ist erlaubt, aber weniger theoretisch und mehr praktisch, so Wölfers Rat. Zum Beispiel eine spannende Alternative anbieten – und trösten. Oft lassen sich Kleinkinder darauf ein. Etwa ab drei Jahren begreifen Kinder einfache Regeln, die ihnen helfen, Konflikte zu lösen.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3095831
  • Allein mit der Seelenpein / Warum so viele psychisch kranke Eltern eine Therapie scheuen

    Baierbrunn (ots) – Psychisch kranke Eltern suchen oft erst professionelle Hilfe, wenn die Probleme eskalieren. Das gilt besonders für Alleinerziehende. Zum einen liegt es am Tabu, das seelische Erkrankungen immer noch umgibt, aber auch daran, dass sie fürchten, langfristig von ihren Kindern getrennt zu werden. „Kliniken, die deshalb Eltern und Kinder aufnehmen und einbeziehen wollen, stehen aber häufig vor dem Problem, dass das nicht bezahlt wird“, erklärt Professorin Dr. Sabine Wagenblass von der Hochschule Bremen im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Für das eine – die Krankheit – sind die Kassen zuständig, für das andere etwa die Kinder- und Jugendhilfe“, so die Expertin, die auch Sprecherin der „Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern“ ist. „Das wird den Familien oft nicht gerecht.“

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3098226