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  • Lebermetastasen im Endstadium

    Lebermetastasen im Endstadium

    Bei Lebermetastasen handelt es sich um Tochtergeschwülste oder auch Absiedlungen, welche von bösartigen Tumoren ausgehen, die aber in anderen Regionen des Körpers angesiedelt sind. Lebermetastasen im Endstadium haben also nicht mit einem Leberkarzinom zu tun. Ein Karzinom ist eine Krebsgeschwulst, die direkt in der Leber entsteht.

    Was genau sind Lebermetastasen im Endstadion

    Wird der Begriff Lebermetastasen genannt, dann sind das Tumore in der Leber, die aber immer Absiedlungen anderer Tumore von Organen im Körper sind. Sehr oft kommt es zu Metastasen in der Leber durch einen Darmkrebs. Die Krebszellen im Darm, welche immer bösartig sind. Die Zellen des bösartigen Krebs aus dem Darm, gelangen dann über die Lymphe und das Blut in das Organ die Leber und genau das lässt dann die Metastasen in der Leber entstehen. Ist die Leber mit Krebs befallen, wird immer von einem sekundären Leberkrebs gesprochen. Kommt der Krebs nun also von einem anderen Organ, ist dies der primäre Krebs. Und genau das erzeugt dann den bösartigen Befall von Metastasen im Endstadion. Nicht nur Tumoren im Darm können aber für die Entstehung der Metastasen im Körper verantwortlich sei, denn auch andere Tumoren können der Auslöser sein. Das können Tumoren in Brust, Lunge und auch Magen sein. Haben sich durch diese ursächliche Tumore nun Lebermetastasen gebildet, dann ist die Krankheit bereits in einem stark fortgeschrittenen Stadium

    Was sind die Ursachen und Symptome

    Entstehen Lebermetastasen, sind die Ursachen sehr unterschiedlich. In der Regel wird der Patient schon einen Tumor im Darm haben. Und genau dieser Tumor löst den sekundären Krebs in der Leber aus. Es wird das Streuen von Metastasen ausgelöst. Immerhin handelt es sich bei 45% von Krebserkrankungen der Leber, um Metastasen. Grundsätzlich können alle Arten von Krebs die Lebermetastasen streuen,aber in der Regel ist es der Darm. Die Symptome können sein:

    • Appetitverlust
    • Gewichtsverlust
    • Übelkeit
    • Gelbsucht
    • Bauchschmerzen
    • Nächtlicher Schweiß

    Diagnose erstellen

    Liegt bereite eine Krebserkrankung vor und er Verdacht auf Lebermetastasen besteht, werden sicherlich verschiedenen Untersuchungen veranlasst. Durch eine Blutuntersuchung können Schädigungen an der Leber festgestellt werden. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann Aufschluss geben. Folgen wird sicherlich eine Computertomografie und auch eine Kernspintomografie. Mit einer Biopsie kann die vorhandene Diagnose dann bestätigen. Wie nun der weitere Verlauf sein wird, ist oft auch von der Grunderkrankung abhängig. Wichtig ist es eben, sofort zu reagieren, denn ist die Leber bereits mit Metastasen durchsetzt, kann schon von Lebermetastasen im Endstadium geredet werden. Handelt es sich jedoch nur um einzelne Metastasen, dann kann der Chirurg sie gut entfernen und die Lebenserwartung ist dabei eindeutig höher.

    Die Behandlung

    Es gibt bei Lebermetastasen nicht die Behandlung, diese richtet sich immer nach der Anzahl der Metastasen. Doch grundsätzlich kann gesagt werden, besteht Aussicht auf Heilung, dann wird ein andere Therapieansatz erfolgen, als wenn es sich um Lebermetastasen im Endstadium handelt. Ist letzteres der Fall, dann wird die Behandlung sich so gestalten, dass versucht wird, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität einigermaßen aufrecht zu halten. Vereinzelte Metastasen können chirurgisch entfernt werden, es kann auch sein, dass sogar ein Teil der Leber entfernt wird. Also Metastasen in der Leber bedeutet nicht immer gleich, dass diese sozusagen das Endstadion ankündigen, es gibt auch Hoffnung. Wichtig ist eben immer nur, dass auf die Symptome geachtet wird und dann auch unverzüglich gehandelt wird.

    So kann vorgebeugt werden

    Leider muss gesagt werden, es gibt keine Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Lebermetastasen im Endstadion entstehen. Wer darauf achtet, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, der senkt auf jeden Fall das Risiko. Nikotin und Alkohol sollten gemieden werden. Zur Ernährung sollten viel Obst und Gemüse gehören und auf Fett wird besser verzichtet.

  • Sexuelle Impotenz

    Sexuelle Impotenz

    Eine sexuelle Impotenz, auch als Erektile Dysfunktion oder Impotenz bekannt, ist eine sexuelle Störung bei Männern, die sich durch die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, äußert. Eine Erektion ist erforderlich, um eine sexuelle Aktivität zu vollziehen.

    Es gibt viele mögliche Ursachen für eine sexuelle Impotenz. Dazu gehören körperliche Faktoren wie Alter, Erkrankungen wie Diabetes oder Herzprobleme, Medikamente und Verletzungen. Auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen, wie Stress, Depressionen oder Beziehungsprobleme.

    Die Behandlung von sexueller Impotenz hängt von der Ursache ab. Mögliche Behandlungen umfassen Medikamente, die die Durchblutung verbessern, Penis-Implantate oder Vakuum-Erektionshilfen, psychologische Unterstützung oder eine Kombination aus diesen Methoden.

    „Es gibt keine Schwäche, die ein Mann nicht überwinden kann.“

    Arnold Schwarzenegger

    Es ist wichtig, dass Männer, die unter einer sexuellen Impotenz leiden, professionelle Hilfe suchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Es gibt keine Schande darin, sich für Hilfe zu entscheiden und es ist wichtig, dass Betroffene wissen, dass sie nicht alleine sind und dass es Behandlungsmöglichkeiten gibt.

    Es ist auch wichtig, dass Partner und Familienmitglieder unterstützend und verständnisvoll sind und dass sich die Betroffenen nicht schämen oder sich selbst Vorwürfe machen. Eine sexuelle Impotenz kann eine Belastung für eine Beziehung sein, aber mit Kommunikation und Unterstützung können Paare lernen, damit umzugehen und ihre Beziehung zu stärken.

    In jedem Fall sollte eine sexuelle Impotenz nicht als Hindernis betrachtet werden, sondern als Herausforderung, die gemeinsam gemeistert werden kann.

    10 Tips bei sexueller Impotenz

    1. Suchen Sie professionelle Hilfe: Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt oder einen Sexualtherapeuten wenden, um die Ursache für Ihre sexuelle Impotenz zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.
    2. Sprechen Sie mit Ihrem Partner: Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Partner über Ihre Gefühle und Bedenken sprechen und sich gegenseitig unterstützen.
    3. Reduzieren Sie Stress: Stress kann eine Ursache für sexuelle Impotenz sein, daher ist es wichtig, dass Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihren Stresslevel zu reduzieren. Dazu können regelmäßige Bewegung, Entspannungsübungen oder eine Veränderung Ihrer Lebensweise beitragen.
    4. Verbessern Sie Ihre Lebensweise: Eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und ausreichend Bewegung können dazu beitragen, Ihre sexuelle Funktion zu verbessern.
    5. Vermeiden Sie Drogen und Alkohol: Drogen und Alkohol können die sexuelle Funktion stören, daher ist es wichtig, dass Sie diese in Maßen oder besser ganz vermeiden.
    6. Berücksichtigen Sie mögliche Medikamenten-Wechselwirkungen: Manche Medikamente können die sexuelle Funktion beeinträchtigen, daher sollten Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Alternativen sprechen.
    7. Machen Sie sich mit Behandlungsmöglichkeiten vertraut: Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für sexuelle Impotenz, wie Medikamente, Penis-Implantate oder Vakuum-Erektionshilfen. Machen Sie sich mit den verschiedenen Optionen vertraut und besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche am besten für Sie geeignet ist.
    8. Erwägen Sie psychologische Unterstützung: Wenn psychische Faktoren wie Stress oder Beziehungsprobleme eine Rolle bei Ihrer sexuellen Impotenz spielen, könnte eine psychologische Unterstützung hilfreich sein.
    9. Versuchen Sie, sich nicht selbst Vorwürfe zu machen: Eine sexuelle Impotenz ist keine persönliche Schwäche und es gibt viele mögliche Ursachen. Versuchen Sie, sich nicht selbst Vorwürfe zu machen und an Ihrer Selbstwertschätzung zu arbeiten.
    10. Kommunizieren Sie offen und ehrlich mit Ihrem Partner. Eine sexuelle Impotenz kann eine Belastung für eine Beziehung sein, aber durch offene Kommunikation und Unterstützung können Paare lernen, damit umzugehen und ihre Beziehung stärken.

    Checkliste bei sexueller Impotenz

    Wenn Sie vermuten, dass Sie unter einer sexuellen Impotenz leiden, könnten folgende Punkte in einer Checkliste für eine Überprüfung hilfreich sein:

    • Haben Sie Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem sexuellen Verlangen oder in Ihrer Fähigkeit zu orgasmischen Erlebnissen festgestellt?
    • Nehmen Sie Medikamente, die möglicherweise die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem körperlichen oder emotionalen Wohlbefinden bemerkt, die möglicherweise eine Rolle bei Ihrer sexuellen Funktion spielen könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrer Beziehung oder in Ihrem sozialen Umfeld erlebt, die möglicherweise Auswirkungen auf Ihre sexuelle Funktion haben könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem Lebensstil bemerkt, die möglicherweise Auswirkungen auf Ihre sexuelle Funktion haben könnten, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung, wenig Bewegung oder ein hoher Alkoholkonsum?

    Diese Checkliste ist kein erschöpfendes Verzeichnis aller möglichen Faktoren, die eine sexuelle Impotenz beeinflussen können, sondern soll als Anregung dienen, um mögliche Auslöser für eine Erektile Dysfunktion zu erkennen. Wenn Sie sich Sorgen über Ihre sexuelle Funktion machen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.

  • Dem Blutdruck zuliebe: Mehr Bewegung im neuen Jahr!

    Dem Blutdruck zuliebe: Mehr Bewegung im neuen Jahr!

    Das neue Jahr ist noch jung, und dennoch dürften viele ihre, womöglich so ehrgeizig in An-griff genommene Vorsätze, bereits buchstäblich unter den Tisch fallen gelassen haben. Wenn es dabei vor allem um solche Vorsätze wie mehr Bewegung, gesündere Ernährung und/oder Abnehmen ging, dann sollten diese allerdings unverzüglich wieder aufgenommen und weiter-verfolgt werden – dem Blutdruck zuliebe.

    Jeder dritte Deutsche leidet unter Bluthochdruck

    Bluthochdruck ist ein sehr wichtiges und aktuelles Thema. Den Angaben der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL) zufolge ist jede(r) dritte Deutsche von Bluthochdruck betroffen; in der Gruppe der Ü-60-jährigen ist es sogar jede(r) zweite. Und obschon die Behandlungserfol-ge sowie die Aufklärungsquote in den vergangenen Jahren durchaus gestiegen sind, wissen immer noch rund zwanzig Prozent der Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung. Die hohe Dunkelziffer ist ein Problem, denn bis zu 50 Prozent aller Schlaganfälle und Herzinfarkte wären laut DHL vermeidbar, wenn rechtzeitig gegen den zu hohen Blutdruck vorgegangen würde.
    Von einer Hypertonie, also vom Bluthochdruck, spricht man hierzulande dann, wenn dauer-haft Werte oberhalb von 140/90 mm Hg gemessen werden. Als normal gilt ein Blutdruck von 120/80 mm Hg. Und wie so oft gibt es einen großen Bereich dazwischen bzw. oberhalb; so gilt etwa ein Blutdruck zwischen 130/85 mm Hg und 139/89 mm Hg noch als hochnormal; zwischen Werten von 140/90 mm Hg und 159/99 mm Hg spricht man von leichter Hypertonie – ab Werten oberhalb von 179/109 mm Hg dagegen schon von einer schweren.
    Bluthochdruck ist, allgemein gesprochen, eine Erkrankung des Gefäßsystems, die zu dauer-haft erhöhten Blutdruckwerten führt. Hierdurch entsteht die Gefahr, dass mit der Zeit lebens-wichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn oder die Nieren schwer be-schädigt werden. Wie bereits angesprochen können letztlich gar ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Folge sein. Das Ziel jeder Bluthochdrucktherapie ist es, die Blutwerte auf ein annehmbares Niveau zu senken – manchmal mit und manchmal ohne Medikamente. Ein erster Schritt, eine Hypertonie rechtzeitig zu erkennen, besteht darin, sich ein Blutdruckmessgerät anzuschaffen und den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren.

    Blutdruckwerte auch ohne Medikamente in den Griff bekommen

    Das »Gute« an sogenannten »Zivilisationskrankheiten« ist ja, dass sie sich nicht selten bereits durch wenige Lebensstiländerungen auch gänzlich ohne eine medikamentöse Behandlung bekämpfen lassen. Hierzu gehören ganz wesentlich die Bereiche Bewegung und Ernährung.
    Während bei Werten oberhalb von 140/90 mm Hg eine Behandlung mit Medikamenten in der Regel kaum zu vermeiden ist, können darunter liegende Blutdruckwerte oftmals mit mehr Sport und einer gesünderen Ernährung erfolgreich in den Griff bekommen werden. So weiß man mittlerweile sehr gut, dass Übergewicht zu einem erhöhten Blutdruck führt; jedes Kilo weniger entlastet die Gefäße insofern deutlich, wodurch der Blutdruck sinkt. Schlank zu sein bedeutet im Umkehrschluss jedoch keineswegs, dass man automatisch normale Blutdruckwer-te hat. Der sogenannte »TOFI-Phänotyp« (thin outside, fat inside), also der metabolisch Fett-leibige, kann ebenso an Bluthochdruck erkranken. Deshalb ist Sport bei der Bekämpfung von Hypertonie essentiell; es gilt, Muskelmasse auf- und Fettsubstanz abzubauen.
    Auch die Ernährung hat einen immensen Einfluss auf den Blutdruck. So sollten etwa stets mehr ungesättigte Fettsäuren – beispielsweise die Omega-3-Fettsäuren – als gesättigte zuge-führt werden. Letztere sollten maximal 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr ausmachen. Es sollten daher vor allem Fisch- und Nussprodukte konsumiert werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine moderate Kohlehydratzufuhr – hier insbesondere in Form von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Auf Salz, Zucker und Alkohol sollte nur sparsam zurückgegriffen werden.
    Es nützt also nichts: Die guten Vorsätze fürs neue Jahr sollten, falls sie überhaupt vernachläs-sigt worden sind, so schnell es geht wieder aufgenommen werden; sie stellen eine wichtige Investition in ein beschwerdefreies Leben im Alter dar.

  • Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Die Kapuzinerkresse wurde von den spanischen Eroberern in Südamerika entdeckt und im 16. Jahrhundert erstmalig in Europa verwendet. Naturheilkundler nutzten die Samen der „Blutblume aus Peru“ als Heilmittel gegen den damals weit verbreiteten Skorbut.

    Medizinpflanze mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen

    Die Heilpflanze wird traditionell bei Infektionen im Genitalbereich zur Keimhemmung eingesetzt. Heutzutage gedeiht die einjährige Pflanze, die problemlos aus Samen gezogen werden kann, auch im Garten oder auf dem Balkon. Im Sommer treibt die Kapuzinerkresse leuchtend gelborange Blüten, die einen pfefferartigen Duft verströmen. Der zipfelartige Blütensporn, der in seiner Form der Kopfbedeckung einer Kapuziner-Mönchskutte ähnelt, verhalf der Heilpflanze zu ihrem Namen. Aufgrund der speziellen Oberflächenstruktur der schildförmigen Blätter entsteht der sogenannte Lotus-Effekt, wobei Wassertropfen von der Blattoberfläche abperlen, ohne diese zu benetzen. Dabei werden automatisch Schmutzpartikel entfernt. Wissenswertes über die Kapuzinerkresse und andere Heilkräuter findet sich auf www.fid-gesundheitswissen.de. Auf diesem Informationsportal für Gesundheitswissen werden einzigartige Gesundheitspublikationen, die dem Leser einen Mehrwert vermitteln, veröffentlicht. Die Wirkungen der Kapuzinerkresse sind gut erforscht. Wissenschaftler bescheinigen der Heilpflanze einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Deshalb ist die Kapuzinerkresse ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung, indem sie die Ausscheidung von Giftstoffen fördert. Außerdem stimuliert die Heilpflanze Appetit und Verdauung, unterstützt die Durchblutung und erhöht das Wohlbefinden. Die Kapuzinerkresse fördert mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Senfölen die Funktion aller Organe. Senföle hemmen das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen. In den Blättern der Kapuzinerkresse ist vor allem Benzyl-Senföl enthalten, dessen positive Eigenschaften den medizinischen Wert der Heilpflanze ausmachen. Die Kapuzinerkresse gilt außerdem als natürliches Antibiotikum, die bei bakteriellen Atemwegsinfektionen erfolgreich eingesetzt wird. Verglichen mit synthetische Mitteln besitzen Heilpflanzen wie die Kapuzinerkresse keine oder nur geringe Nebenwirkungen. Die aromatischen Blätter der Kapuzinerkresse entfalten abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet eine heilende Wirkung und werden häufig bei Erkältungskrankheiten und Husten eingesetzt. Die Heilpflanze wirkt in frischem Zustand am besten und sollte deshalb als Küchenkraut verwendet werden. Durch den Genuss von Kapuzinerkresse wird der Organismus allerdings empfindlicher gegen die Wirkung von Alkohol. Die gesunde Kresse ist auf dem Wochenmarkt oder in gut sortierten Gemüsegeschäften erhältlich. Zur medizinischen Verwendung werden ausschließlich die Samen der Kapuzinerkresse sowie die oberirdischen Teile der Pflanze genutzt. Alle Bestandteile müssen frisch verarbeitet werden, da die medizinisch bedeutsamen Inhaltsstoffe beim Trocknen an Wirkung verlieren.

    Wirksam bei Erkältungen, Husten und Bronchitis

    Die unreifen Samen können als Kapernersatz genutzt werden. Blätter und Blüten der Heilpflanze sind essbar und eignen sich als Bestandteile oder zum Würzen von Salaten. In der Apotheke sind ebenfalls Fertigpräparate aus den Extrakten der Heilpflanze erhältlich. Kapuzinerkresse wird innerlich und äußerlich verwendet. Äußerlich kommt die Medizinpflanze in Form einer Packung zum Einsatz, die zur Unterstützung der Wundheilung auf kleinere Wunden gelegt wird. Für einen Aufguss genügen ein bis zwei Teelöffel Blätter, die mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden. Der Heiltee aus Kapuzinerkresse kann dreimal täglich getrunken werden und hilft bei Erkältungen, Bronchitis, Grippe, Blasen- und Genitalinfektionen. Mangelerscheinungen von Haut und Haaren können mit einem Aufguss aus den Pflanzenteilen der Kapuzinerkresse bekämpft werden. Geeignet ist die Heilpflanze ebenfalls zur unterstützenden Behandlung bei trockener Kopfhaut und als Vorbeugung bei drohendem Haarausfall. Aufgrund ihres schleimlösenden und antibakteriellen Effekts hat sich die Heilpflanze bei der Behandlung von Nasennebenhöhlenentzündungen und Infekten der oberen Atemwege bewährt. Kapuzinerkresse wirkt ebenfalls bei bakteriellen Infekten der Harnwege und stärkt aufgrund ihrer hohen Vitamin-C-Konzentration die Abwehrkräfte. Äußerlich wird die Kapuzinerkresse zur Durchblutungsförderung bei Prellungen angewendet.

  • Mundgeruch – was kann ich tun?

    Mundgeruch – was kann ich tun?

    Obwohl Mundgeruch unangenehm ist, kann er harmloser Natur sein. Und zwar immer dann, wenn diesem Phänomen keine Krankheiten zugrunde liegen.

     

    Mundgeruch – Verzicht auf austrocknende Getränke

    Als besonders schlimm erleben betroffene Personen Mundgeruch, wenn sie diesen selbst bei sich bemerken. Allerdings fällt dieser in den meisten Fällen zuerst dem Gegenüber auf. Und zwar durch einen fauligen Atem. Obwohl dieser ihnen unangenehm auffällt, schweigen sie aus Höflichkeit. Entsprechend einer statischen Auswertung ist Mundgeruch bei nahezu jeder vierten Person ein Problem. Dabei ist der faulige Atem nicht ausschließlich auf den Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch zurückzuführen.

    Der Bayerischen Landeszahnärztekammer zufolge können Betroffene gegen dieses Problem durchaus etwas unternehmen. Denn Mundgeruch geht meist auf einen zu trockenen Mund zurück. Aus diesem Grund ist es ratsam, auf den übermäßigen Genuss von Getränken wie Alkohol, Tee mit enthaltenen Gerbstoffen und Kaffee zu verzichten. Dahingegen zeigt sich ein regelmäßiges Trinken von Wasser förderlich für den Speichelfluss. Dadurch lassen sich Keime fortspülen, die Mundhöhle wird besser gereinigt.

     

    Weitere Ursachen von fauligem Atem

    Ebenfalls zu den Ursachen von Mundgeruch zählen verschiedene Zahnerkrankungen, beispielsweise Parodontitis oder Karies. Aber auch auftretende Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Trakts zeichnen hierfür verantwortlich. In seltenen Fällen kommen Diabetes, den Speichelfluss minimierende Medikamente oder Erkrankungen im Bereich der Verdauung in Betracht. Leiden Sie trotz umfangreicher Mundhygiene längerfristig unter diesem Phänomen, kann es hilfreich sein, einen Zahnarzt zur Abklärung der Ursachen aufzusuchen.

     

    Achten Sie auf eine gute Mundhygiene!

    Gesunde Schleimhäute wie Zähne können üblem Mundgeruch vorbeugen. Verantwortlich hierfür sind Bakterien. Wenn diese ausreichend Nahrung erhalten, können sie sich zwischen den Zähnen sowie in Vertiefungen an der Oberfläche der Zunge vermehren. Derartige Ablagerungen gelten als die häufigste Ursache für üblen Atem.

    Alleiniges Zähneputzen genügt dabei nicht. Mithilfe umfangreicher Mundhygiene können Sie selbst versteckt sitzende Bakterien entfernen. Dazu gehört neben dem gründlichen Reinigen der Zahnzwischenräume das Ausspülen des Mundraumes. Vergessen Sie Ihre Zunge nicht! Befeuchten Sie unbedingt sämtliche Schleimhäute im Mund.

     

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  • Ständige Müdigkeit – welche Ursachen kommen in Frage?

    Ständige Müdigkeit – welche Ursachen kommen in Frage?

    Müdigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. Oftmals lässt sich kein eindeutiger Auslöser hierfür feststellen. Nur in seltenen Fällen liegt eine körperliche Ursache vor. Allerdings befürchten viele Menschen, hinter ständiger Müdigkeit könnte sich eine ernsthafte Erkrankung verstecken. Jedoch können die Ärzte in den meisten Fällen Entwarnung geben.

     

    Müdigkeit – ein unspezifisches Symptom

    In der Regel kennen Hausärzte ihre Patienten sehr gut und wissen über deren Lebensumstände gut Bescheid. Das Umfeld von Patienten ist ein entscheidender Punkt bei der Ursachensuche. Demzufolge haben berufstätige, alleinerziehende Eltern oft Probleme zur Ruhe zur kommen. Sie schalten schlecht ab, leiden unter Schlafmangel. Dies kann eine der Ursachen für ständige Müdigkeit sein. Doch nicht jeder erschöpfte Mensch ist alleinerziehend. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob weitere gesundheitliche Probleme sich dazu gesellen. Ist er beispielsweise antriebs- und lustlos? Somit kann dies ein Hinweis auf eine depressive Phase sein. Aber auch eine Untersuchung im Labor kann Aufschluss geben über eventuelle Mangelzustände oder Funktionsstörungen der Schilddrüse.

     

    Weshalb Menschen in der Nacht von Sonntag auf Montag schlecht schlafen

    Oftmals findet sich für Müdigkeit kaum eine körperliche Ursache. Körperliche Erkrankungen sind hierfür eher selten. Vielmehr lassen sich Ursachen für Müdigkeit in Blutarmut, Diabetes, Problemen mit der Schilddrüse, Schlafapnoe-Syndrom oder auch einem stark verlangsamten Herzschlag finden. Dazu gesellen sich Belastungen psychischer Natur. Dies können Angststörungen ebenso sein wie stetiger Stress. Aber auch starker Alkoholgenuss und Medikamente kommen als Auslöser für ständige Müdigkeit in Betracht.

     

    Ständige Müdigkeit – wann ist ein Arztbesuch ratsam?

    Ein Arzt sollte immer dann aufgesucht werden, wenn die ständige Müdigkeit länger als 21 bis 28 Tage anhält. Und sich die hiervon betroffene Person in ihrem Alltag als sehr eingeschränkt erlebt. Oftmals erhalten solche Menschen den Rat, länger zu schlafen. Manchen Personen hilft dies in der Tat. Jedoch schafft mehr Schlaf nur bei sehr wenigen Menschen Abhilfe. Und zwar bei zwei bis drei Personen von 100 Betroffenen.

     

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