Schlagwort: Apotheke

  • Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen oder Stechwarzen sind harmlos, aber diejenigen, die eine solche Warze haben, wollen sie so schnell wie eben möglich wieder loswerden. Das hat seinen Grund, denn Dornwarzen entstehen mit Vorliebe unter dem Fuß und an den Stellen, an denen besonders viel Druck ausgeübt wird. Für die Betroffenen bedeutet das, sie haben eine vollkommen harmlose Warze unter dem Fuß, aber beim Gehen und Stehen trotzdem große Schmerzen. Dornwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus. Das Virus dringt durch kleine Verletzungen oder Risse in den Fuß ein und es können Wochen oder sogar Monate vergehen, bis sich die Dornwarze bildet.

    Achtung Ansteckungsgefahr

    Die Viren, die Dornwarzen auslösen, halten sich bevorzugt in einer warmen und feuchten Umgebung auf, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, in Umkleideräumen oder in Duschräumen. Es reicht schon aus, eine kleine Wunde am Fuß oder auch Schweißfüße zu haben, um eine Infektion auszulösen, die aber nicht in allen Fällen auch zu einer Dornwarze führt. Viele bemerken es auch gar nicht, dass sich eine Warze gebildet hat, aber in den meisten Fällen verursachen Dornwarzen Schmerzen. Dornwarzen sind grau oder auch bräunlich-gelb und meist flach, in der Regel bilden sie sich an den Zehen, am Fußballen oder auch an der Ferse. Wenn sie unter dem Fuß zu finden sind, dann machen sie besonders viel Probleme, denn durch den permanenten Druck beim Gehen oder Stehen wachsen die dornähnlichen Fortsätze der Warze nach innen, was dann zu Schmerzen führt.

    Was sind Mosaikwarzen?

    Dornwarzen können nicht nur nach unten, sondern auch nach oben wachsen. Wenn das der Fall ist, dann bilden sich sogenannte Mosaikwarzen auf dem Fuß, die leider nicht einzeln, sondern in großer Zahl auftreten. Diese Warzen können zu einer beträchtlichen Größe anwachsen, die meisten sind aber nicht größer als ein Stecknadelkopf. Auch wenn Mosaikwarzen keine typischen Druckschmerzen verursachen, wie das bei Dornwarzen unter dem Fuß der Fall ist, unangenehm sind diese Warzen trotzdem. Je nach Größe der Warze kann es passieren, dass die Schuhe Druck ausüben, was dann wiederum Schmerzen auslöst.

    Wie werden Dornwarzen behandelt?

    Dornwarzen können auf unterschiedliche Art behandelt werden und nicht immer ist ein Besuch bei einem Arzt erforderlich. Vielfach verschwinden die Warzen von ganz alleine wieder, aber wenn die Schmerzen zu groß werden, dann gibt es in der Apotheke verschiedene Mittel, um die Dornwarzen schnell und schonend wieder zu entfernen. Zu den frei verkäuflichen Mitteln gehören Tinkturen, die die Hornhaut aufweichen, die Warze löst sich dann nach einigen Tagen von selbst auf. Auch eine Kältebehandlung durch spezielle Warzenpflaster ist ein effektives Mittel. Dornwarzen selbst zu behandeln, kann allerdings langwierig sein, denn je nach Behandlungsart dauert es zwölf Wochen, bis die Warze vollständig verschwunden ist.

    Wann sollte ein Arzt die Dornwarzen entfernen?

    Wenn die Selbstbehandlung nicht funktioniert, dann sollte ein Arzt die Warze entfernen. Der Arzt benutzt entweder flüssigen Stickstoff, den Laser oder entfernt die Dornwarze mithilfe des Skalpells. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, geschädigten Nerven im Fuß oder auch alle, die unter Durchblutungsstörungen in den Füßen leiden, sollten Dornwarzen nicht selbst therapieren, sondern immer einen Arzt aufsuchen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die unter Diabetes leiden, denn in diesem Fall kann eine Selbstbehandlung gefährlich werden. Auch Versuche, die Dornwarze mit der Hilfe eines Hornhauthobels zu entfernen, sind nicht zu empfehlen, denn das kann zu schweren Verletzungen führen.

    Wie kann man vorbeugen?

    Damit erst gar keine Dornwarzen entstehen können, ist es ratsam, im Schwimmbad, in öffentlichen Duschräumen oder auch in der Sauna Badelatschen zu tragen. Auch ein desinfizierendes Fußbad nach dem Besuch des Schwimmbads ist eine effektive Möglichkeit, um Dornwarzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, je besser die Fußhygiene, umso größer ist die Chance, keine Dornwarze zu bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / Australis

  • Hohes Schlaganfall-Risiko für Arbeitswütige

    Forscher vermuten als Ursache Bewegungsmangel und erhöhten Alkoholkonsum

    Baierbrunn (ots) – Wer sehr viel arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko für einen Hirnschlag. Bei 55 Stunden pro Woche liegt es zum Beispiel um 33 Prozent höher als bei Menschen mit einer 40-Stunden-Woche, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Universität Umeå (Schweden) fanden diesen Zusammenhang, als sie Daten von mehr als 600 000 Personen analysierten. Die Ursachen für den Zusammenhang müssen noch genauer untersucht werden. Die Forscher vermuten aber, dass Bewegungsmangel und erhöhter Alkoholkonsum ausschlaggebend sein könnten. In Deutschland erleiden jährlich rund 270 000 Menschen einen Schlaganfall. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123119
  • Warum die Ebola-Epidemie außer Kontrolle geriet

    WHO unterschätzte extremes Misstrauen

    Baierbrunn (ots) – Die Ebola-Epidemie im vergangenen Jahr erreichte die dramatischen Ausmaße, weil die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) Gegebenheiten in Westafrika falsch einschätzte. „Die betroffenen Länder sind arm, besitzen kein funktionierendes Gesundheitssystem und sind teils extrem misstrauisch gegenüber Regierungsbehörden“, sagt die Soziologin und Politikwissenschaftlerin Professor Ilona Kickbusch in der „Apotheken Umschau“. Kickbusch arbeitete in einer unabhängigen Experten-Kommission mit, die das Geschehen analysierte. „Wir müssen nicht nur in einzelne Maßnahmen wie Impfungen investieren, sondern auch in den Aufbau von Gesundheitssystemen und die Ausbildung von Personal in armen Ländern“, fordert sie. So habe es in Liberia für mehr als vier Millionen Einwohner nur rund 50 Ärzte gegeben. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123120
  • Stillen hat offenbar einen positiven Einfluss auf die Zähne

    Training für den Mund

    Baierbrunn (ots) – Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern ergab: Kleine, die drei bis sechs Monate lang gestillt wurden, hatten ein um 33 Prozent niedrigeres Risiko für einen Überbiss und ein um 41 Prozent niedrigeres Risiko für schiefe Zähne. Vermutlich fördere das Stillen die Entwicklung der Muskeln im Mund. Der Grund: Das Kind setzt Kiefer und Zunge kräftiger ein als beim Trinken aus der Flasche. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3123122
  • Kaffee gut für den Blutzucker?

    Regelmäßiger Kaffeekonsum scheint den Zuckerspiegel zu senken

    Baierbrunn (ots) – Regelmäßiger Kaffeegenuss wirkt sich womöglich günstig auf den Blutzucker aus. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ unter Berufung auf eine indische Studie. Demnach haben Menschen, die mindestens drei Tassen Kaffee pro Tag trinken, unterm Strich bessere Zuckerwerte als Menschen, die gar keinen Kaffee trinken. Als Erklärung führen die indischen Forscher an, dass Kaffee die Spiegel des Fettgewebshormons Adiponektin erhöhe, das sich wiederum günstig auf die Zuckerwerte auswirke. Indien gehört zu den führenden Kaffee-Exportländern der Welt. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3123121
  • Von Verspannung bis Verschleiß

    Umfrage: Bundesbürger führen ihre Rückenschmerzen vor allem auf Muskelverhärtungen, falsches Heben und Arthrose zurück

    Baierbrunn (ots) – Stundenlange Arbeit am Computer, an der Supermarktkasse oder hinter dem Lkw-Steuer, lange Abende auf der Couch, über einem Tablet oder Buch – ein Großteil der Bundesbürger mit Rückenschmerzen führt diese Beschwerden auf Verspannungen oder Muskelverhärtungen zurück. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ nannten 46,0 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland, die in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen hatten, verspannte bzw. überdehnte Rückenmuskeln oder Verhärtungen in den Muskeln als vermutliche Ursache ihrer Beschwerden. Im Durchschnitt führten die Befragten zwei bis drei mögliche Ursachen an (2,4). Auf Platz zwei folgt falsches Heben oder Tragen (39,8 Prozent), vor Verschleiß (Arthrose) bzw. abgenutzten Wirbelgelenken (35,8 Prozent). Jeder Fünfte (21,3 Prozent) verwies auf einseitige Haltung am Arbeitsplatz. Bewegungsmangel machten 18,8 Prozent als Auslöser ihrer Rückenbeschwerden aus. Einen Hexenschuss oder plötzlich eintretenden Schmerz nannten 13,0 Prozent, einen Bandscheibenvorfall 11,8 Prozent. Fast jeder Neunte (10,8 Prozent) hielt Stress oder psychische Probleme für die Ursache seiner Rückenschmerzen, jeder Zehnte (9,9 Prozent) das eigene Übergewicht. 9,2 Prozent berichteten von Ischias-Beschwerden, 5,8 Prozent von Entzündungen wie z. B. Rheuma. Jeder Zwanzigste (5,2 Prozent) gab an, die Schmerzen seien durch eine Sportverletzung entstanden. Nur ein geringer Teil der Betroffenen berichtete von einem Unfall oder angeborenen Erkrankungen des Bewegungsapparats (jeweils 2,9 Prozent). 2,7 Prozent erklärten, die Ursache für die Beschwerden nicht zu kennen. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.126 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Rückenschmerzen betroffen waren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123192