Schlagwort: Arbeit

  • Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Viel zu viele Menschen sind Asbest ausgesetzt und machen sich zu wenig Gedanken darüber. Dabei ist die Gefahr nicht zu unterschätzen und kann sogar tödlich enden. Selbst wer nicht mehr damit konfrontiert wird, kann an den Folgen sterben – und das auch Jahrzehnte später. Obwohl die Auswirkungen bislang sehr wohl bekannt waren, kannte man den Grund nicht. Es war also unklar, was die Fasern im Körper anrichten und wieso es häufig zum Tod kommt. Schweizer Forscher haben diese Wissenslücke jetzt geschlossen, das Team bestand rund um Emanuela Felley-Bosco. Die Wissenschaftler sind im Universitätskrankenhaus Zürich tätig und der Bericht ist in der „Oncogene“ (einem Fachjournal) veröffentlicht worden.

    Andere Folgen als bislang angenommen

    Als Asbest bezeichnet man ein hitzebeständiges Material, welches aufgrund von Bearbeitungsprozessen (zum Beispiel sägen, bohren, schleifen und brechen) zu Fasern mutiert. Diese gelangen über die Atemwege in den Körper und richten unter Umständen schwere Schäden an. Bislang ging man davon aus, dass Asbest Lungenkrebs auslöst, doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Lunge dient nämlich als Wegleiter, sodass das lange und spitze Material in eine Zellschicht gelangt (sie umgibt innere Organe und es kommt auch die Bezeichnung Mesothel zum Einsatz). Da das Lymphsystem dieses aber nicht abbauen/entfernen kann, nistet es sich dort ein und führt zu einer regelmäßigen Verletzung des Gewebes. Zwar schaltet sich der Körper ein und löst eine Immunreaktion aus (es gehen Entzündungssignale raus), aber die aktivierte Wundheilung sorgt auch gleichzeitig für eine Zellteilung. Dadurch können Tumore viel eher entstehen.

    Immunsystem arbeitet nicht mehr optimal

    Eine Untersuchung mit Mäusen hat außerdem Mutationen (beziehungsweise mehr als normal) in der sogenannten RNA (vergleichbar mit der DNA) ergeben. Dies soll der Grund sein, wieso das Immunsystem von der Leistung her einen Gang zurückschaltet. Leider hat dieser Schritt Folgen, denn die Tumorzellen erhalten so nicht mehr die volle Abwehrkraft. Der Krebs kann dem zufolge entstehen und das Leben des Betroffenen komplett auf den Kopf stellen.

    Zukünftig effektivere Therapien

    Mit den neuen Erkenntnissen erwartet man auch effektivere Entwicklungen von Therapien. Sie sollen den Mesothel-Krebs den Kampf ansagen und auch gegen andere Krebsarten helfen. An der Untersuchung beteiligt waren die Universität Freiburg, die Universitätsspitäler Genf, Zürich und Toronto (Kanada) und die ETH Zürich.

  • Schmerzfrei dank Alexandertechnik

    Schmerzfrei dank Alexandertechnik

    Das Leben ist manchmal nicht einfach, Stress und Probleme erfordern Nerven und Energie. Manchmal hat man allerdings keinen Einfluss auf das Schicksal, dies betrifft zum Beispiel Kreuzschmerzen. Sie kommen meist aus heiterem Himmel, verschwinden dafür aber sehr lange nicht oder bleiben sogar für immer. Zumindest ist aber niemand alleine damit, es betrifft etwa ein Viertel aller Menschen. In Sachen Nackenschmerzen hat rund jeder Zehnte damit zu kämpfen. Frustrierend ist auch die Tatsache, dass die Ursache von Ärzten nur selten identifiziert werden kann. Gut, es gibt wirklich sehr viele Gründe, die dafür verantwortlich sein können. Ein paar davon sind Muskelverspannungen, eine einseitige körperliche Arbeit oder auch eine Fehlbelastung, welche durch zu langes Sitzen entsteht. Nun soll allerdings die sogenannte Alexandertechnik helfen, damit Betroffene wieder schmerzfrei leben können.

    Das steckt hinter der Technik

    Grundsätzlich haben die meisten Menschen bei Kreuz- oder Nackenschmerzen schon einiges ausprobiert. Ganz oben stehen Akupunktur, Massagen, ergonomische Bürostühle und Wärmepflaster. In manchen Fällen können diese Maßnahmen durchaus helfen, langfristige Erfolge sind wiederum eher selten. Zumal es auch verschieden ist, wie jemand auf eine solche Anwendung reagiert. Das gilt auch für die Alexandertechnik, die quasi helfen soll, dass man falsche Körperhaltungen wieder verlernt. Bei dieser Methode soll also eine Angewöhnung einer nicht korrekten Körperhaltung der Grund sein, wieso es zu den Schmerzen kommt. Mithilfe einer entsprechend ausgebildeten Trainerin führt man bei dieser Technik sanfte Korrekturen und bildliche Vorstellungen durch. Außerdem soll man sich so eine entspanntere Haltung angewöhnen, welche die Schmerzen endgültig aus dem Alltag verbannt.

    Studien sind durchaus positiv

    Es gibt bereits einige Studien zur Alexandertechnik. Diese besagen vor allem bei Kreuzschmerzen einen positiven Effekt, der aus 24 wöchentlichen Alexandertechnik-Behandlungen resultiert. Das bedeutet, dass die schmerzfreien Tage am Ende überwogen haben – verglichen mit dem Beginn und dem Ende der Untersuchungen. Weniger positiv fiel das Resultat bei Nackenschmerzen aus, hier hat die Methode wesentlich geringere Erfolge erzielen können. Alles in einem sind weitere Forschungen wünschenswert, um letztendlich noch bessere Ergebnisse vorweisen zu können.

    Tipp: Bewegungsübungen haben sich bei Kreuz- und Nackenschmerzen bewährt. Sie lindern die Beschwerden, allerdings muss man sie regelmäßig machen. Massagen wiederum haben wohl nur eine kurze Wirkung.

     

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  • Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Alzheimer und Krebs – das sind besonders heimtückische Krankheiten. Denn sie bleiben lange Zeit unbemerkt und übernehmen kaum spürbar das Regiment über unseren Organismus. Deshalb fürchten wir uns so sehr vor ihnen.

     

    Naturheilmittel aus dem Ayurveda lässt uns hoffen

    Immer mehr wissenschaftlichen Studien zufolge rückt ein Erfolg im Kampf gegen Krebs und Alzheimer in greifbare Nähe. Denn ein exotisches Gewürz könnte den Krebs bereits bekämpfen, bevor er überhaupt entsteht. Die Rede ist von Kurkuma, auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt.

    Zwischenzeitlich konnten rund 3000 wissenschaftliche Studien beweisen, dass der in Kurkuma vorkommende Wirkstoff Curcumin positive Wirkungen auf verschiedene Krebserkrankungen zeigt.

     

    Wie wirkt Curcumin gegen Krebs?

    Der bedeutsamste Wirkstoff von Kurkuma ist Curcumin. Auf Grund seiner stark antioxidativen Wirkung legt er sich schützend auf die menschlichen Körperzellen. Somit schützt Curcumin die gesunden Zellen vor Angriffen durch freie Sauerstoffradikale. Denn diese wollen im Organismus des Menschen Schäden anrichten. Da diese sich relativ schnell vermehren und unsere DNA schädigen, treten unkontrollierbare Zellteilungen auf. Im schlimmsten Fall kommt es zu Krebs.

    Aus diesem Grund ist es essentiell, freie Sauerstoffradikale aufzuhalten. Somit müssen sie ungefährlich gemacht werden, bevor sie eine Chance haben, Zellen anzugreifen und Erbgut zu schädigen. Ergänzend zu seiner Funktion als Schutzschild stimuliert der Wirkstoff Enzyme und Gene. Dadurch entledigen sich diese der Krebszellen.

     

    Kurkuma bekämpft Alzheimer

    Neben seinem wundersamen Effekt im Kampf gegen Krebs zeigt sich Kurkuma auch als Naturheilmittel bei Alterskrankheiten. Neuesten Forschungen zufolge kann das Gewürz auch Alzheimer erfolgreich bekämpfen.

    Bislang konnte kein Mittel gefunden werden, dass Alzheimer stoppen oder heilen könnte. Aber auch hier kommt Kurkuma seine enorme antioxidative Wirkweise zugute. Denn dank dieser hemmt das exotische Gewürz die Entwicklung von Eiweiß-Ablagerungen im Bereich des Gehirns. Dieselben erzeugen Verklebungen, so dass ein richtiges Arbeiten von Nervenzellen nicht möglich ist. Demzufolge lässt unser Gedächtnis immer mehr nach. Dank Kurkuma kann dies bald der Vergangenheit angehören.

     

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  • Die tatsächlichen Folgen von schlechter Luft

    Die tatsächlichen Folgen von schlechter Luft

    Der Mensch braucht die Luft zum Atmen, doch leider ist die Qualität dieser stark unterschiedlich. Das bezieht sich in erster Linie auf die verschiedenen Länder, so gehört Peking zu den Orten mit der größten Luftverschmutzung. Die Folgen sind freilich auf die gesundheitliche Ebene bezogen, doch nun gibt es weitere Erkenntnisse zu diesem Thema. Und zwar soll in Wahrheit nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche darunter leiden. Eine weitere Auswirkung zeigt sich beim Benehmen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie, welche man über mehrere Jahre ausgewertet hat.

    Die Untersuchung unter der Lupe

    Es ist kaum zu glauben, doch über 90 Prozent der Menschen sind einer schlechten Luft ausgesetzt. Diese Zahl veröffentlichte die WHO (Weltgesundheitsorganisation). Schlimm ist auch, dass im Jahr etwa sieben Millionen Menschen an den Folgen schlechter Luftqualität sterben. Schuld sind freilich die Inhalts- beziehungsweise Schadstoffe wie Ozon, Stickoxiden und Feinstaub.

    Verantwortlich für die Studie ist vorrangig Jackson G. Lu, er arbeitet an der Columbia-Universität. Sein Team verwendete für die Untersuchung Daten aus 9.360 US-Städten, die die Bereiche Kriminalität und Luftverschmutzung abdeckten. Die Analyse erstreckte sich über einen Zeitraum von neuen Jahren. Am Ende war es dann so, dass an sauberen Orten eine verminderte Kriminalität verzeichnet wurde. In Städten mit schlechter war sie hingegen höher.

    Angst ein wichtiger Aspekt

    Es gab noch weitere Experimente. Diese bestätigten einen Zusammenhang zwischen einer unterdurchschnittlichen Luftqualität und einem unmoralischen Verhalten. Die Teilnehmer mussten dafür an einen Ort denken, welcher entweder mit schlechter oder mit guter Luft ausgestattet war. Man behalf sich aus dem Grund mit diesem Trick, weil man die Probanden nicht an reale Orte mit schlechter Luft schicken konnte.

    Am Ergebnis würde sich aber wahrscheinlich nichts ändern, so zeigten die Personen mit den „schlechten“ Gedanken (also mit der schlechten Luft) einen ängstlicheren und kriminelleren Eindruck (sie schummelten). Beim Gedanken an reine Luft war es nicht beziehungsweise viel schwächer der Fall.

    Die Forscher weisen auch darauf hin, dass Angst nur ein Teil der psychologischen Erklärungen sei. So spielt es zum Beispiel auch eine Rolle, dass ein weniger schönes/attraktives Umfeld zu einem asozialen Verhalten führt. Somit ist es tatsächlich wahr, die Qualität der Luft hat nicht nur Einfluss auf die Gesundheit, sondern auch auf das Verhalten und die Psyche.

  • Auch stehende Berufe haben gesundheitliche Nachteile

    Auch stehende Berufe haben gesundheitliche Nachteile

    Am Ende des Tages macht man es meistens immer falsch. Das bezieht sich in diesem Fall auf die Frage, ob man besser einen sitzenden oder einen stehenden Beruf haben sollte. Fakt ist, dass viele eine stehende Arbeit bevorzugen, da diese angeblich besser für die Gesundheit ist. Doch neidische Blicke sind überflüssig, sowohl langes Sitzen als auch langes Stehen haben negative Folgen. Dieser Frage sind auch Forscher nachgegangen, sie wollten wissen, was ständiges Stehen für Auswirkungen auf die Herzgesundheit hat. Relativ bekannt ist, dass man bei einem Bürojob zwischendurch auch mal aufstehen sollte, doch wie wirkt sich langes Stehen aus?

    Das Ergebnis einer Langzeitstudie

    Die Untersuchung fand rund um das Team Peter Smith statt, er arbeitet am Institut für Arbeit und Gesundheit. Im Fokus der Studie standen 7.320 Männer und Frauen, die zwölf Jahre von den Forschern begleitet wurden. Es war von 2003 bis 2015 der Fall, außerdem hatten sie Einsicht in die Gesundheitsdaten der Probanden. Es sei auch gesagt, dass alle Teilnehmer zu Beginn völlig gesund waren.

    Nach den besagten Jahren war es nicht mehr so, 3,4 Prozent aller Männer und Frauen hatten zwischenzeitlich mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu kämpfen. Interessant ist, dass es mehr Männer (4,6 Prozent) als Frauen (2,1 Prozent) betraf.

    Die Forscher vermuten nun bei stehenden Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken. In Zahlen ausgedrückt liegt die Gefahr bei 4,6 Prozent (stehende Arbeit) und 2,8 Prozent (sitzende Arbeit).

    Mix aus Sitzen und Stehen

    Theoretisch gesehen müssten aufgrund der Studie Misch-Jobs ideal sein. Also Berufe, welche sowohl sitzende als auch stehende Aufgaben beinhalten. Doch die Praxis macht es einem nicht ganz so einfach, so profitiert offenbar nur das männliche Geschlecht davon. Bei ihnen ist das Risiko tatsächlich geringer, bei Frauen nimmt die Gefahr auch bei solch einer Tätigkeit nicht ab. Das Team rund um Peter Smith meint, dass die Art des Berufs eine entscheidende Rolle spielt. Männliche Studienteilnehmer sind überwiegend als Kurierfahrer aktiv, Frauen wiederum üben meist stressigere Jobs wie Erzieherin, Krankenschwester oder auch Lehrerin aus.

    Derzeit liegt die Empfehlung ganz klar bei solchen Misch-Jobs, sie haben den bislang größten Nutzen. Weitere Analysen müssen zeigen, wie es tatsächlich aussieht und wie sich das Risiko gezielt senken lässt.

  • Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Viele starten ein neues Jahr mit einer Grippe. Sie hat in dieser Zeit Hochsaison und macht vor niemandem Halt. Egal, ob jung oder alt. Freiwillig tut sich freilich niemand die Sache mit den Viren an, schließlich ist man dadurch für längere Zeit ans Bett gefesselt und muss sich außerdem mit den Begleiterscheinungen auseinandersetzen. Dazu zählen in erster Linie Husten, Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Hausmittel oder Medikamente aus der Apotheke können die Auswirkungen zwar lindern, doch ein Freifahrtschein für einen „normalen“ Alltag sind auch sie nicht. Man muss sich trotzdem ausruhen und viel trinken. Viele Pillen muss man außerdem mehrmals einnehmen, zumindest bis jetzt. Es gibt nämlich in Japan ein Pharmaunternehmen, welches eine Art Wunderpille verspricht. Sie soll aber nicht nur binnen 24 Stunden helfen, sondern es soll auch die Einnahme einer einzigen Dosis ausreichen.

    So arbeitet das Medikament

    Derzeit erhältliche Grippemittel können lediglich verhindern, dass das Grippevirus nicht mehr aus den bereits eingenommenen Zellen ausbrechen kann. Die noch nicht erhältliche japanische Pille hingegen geht die Sache wesentlich effektiver an, so verhindert das Mittel, dass die Bakterien gesunde Zellen erst gar nicht einnehmen können. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Zellsystem des Körpers nicht angegriffen werden kann.

    24 Stunden und nur eine Dosis

    Der Virus im Körper soll durch die neue Wunderpille in nur 24 Stunden eliminiert werden. Dies wäre eine echte Revolution, denn bislang ist der Zeitraum ca. dreimal länger. Außerdem reduziert sich die Einnahme auf eine einzige Dosis, auch dies ist derzeit mit zwei Dosen an fünf Tagen noch etwas anders. Die neue Medizin wäre also unterm Strich nicht nur effektiver, sondern sie würde auch schneller wirken.

    Dem Marktstart steht nichts im Wege

    Laut vorliegenden Informationen ist das Medikament im Moment in der Testphase. Es gibt allerdings so viele positive Ergebnisse, dass das Pharmaunternehmen noch im März 2018 mit einer Zulassung in Japan rechnet. In den USA hingegen könnte es erst 2019 so weit sein, ein Start in Deutschland ist ebenfalls wahrscheinlich, aber derzeit noch völlig ungewiss (vom Zeitrahmen her). Am Ende ist es also nur eine Frage der Zeit, wann der Endverbraucher Zugriff auf die Wunderpille hat.