Schlagwort: Asthma

  • Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Die dritthäufigste Art von Allergien ist die so genannte Tierhaarallergie. Diese bezeichnet aber nicht, wie vermutet werden könnte, eine Allergie gegen Tierhaare. Dennoch spielen unter anderem sogar Vogelfedern bei der Verbreitung von Allergenen eine große Rolle. Diese bleiben nicht selten darin haften und können so weiter verbreitet werden.

     

    Ausgelöst wird die klassische Tierhaarallergie unter anderem durch:

    • Schweiß
    • Speichel
    • Urin
    • Talg

    einiger Tiere.

    Mehr als zehn Prozent aller Tierhalter hierzulande, so eine Expertenschätzung, leiden unter einer Tierhaarallergie.

     

    Nase, Augen und Bronchien werden gereizt, wenn die von Tieren stammenden Allergene über die Atemwege aufgenommen werden. Aber auch ein direkter Hautkontakt mit Tieren kann natürlich allergische Reaktionen auslösen.

     

    Besonders deutliche Reaktionen auf Katzenhaare

    Dabei ist es ein Irrglaube, dass Tiere mit langen Haaren problematischer für Allergiker seien als Tiere mit kurzen Haaren. Bei Allergikern treten am häufigsten Reaktionen in Verbindung mit Katzen auf. Diese Allergene verbreiten sich besonders leicht. Sie haben eine spezielle Schwebeeigenschaft.

    So kann es vorkommen, dass sie an der Kleidung des Katzenbesitzers haften bleiben und sich an Orten verbreiten, die von Katzen nie aufgesucht wurden.

    Betroffene leiden dann zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Kino unter den Symptomen der Allergie. Das hat zur Folge, dass auch Menschen, die eben keine Katze haben, unter dieser Art der Allergie leiden, weil sie durch andere Menschen mit den Allergenen in Kontakt kommen.

     

    Hundehaar-Allergiker leiden oftmals etwas weniger

    Natürlich können auch Hunde Allergien auslösen. Oftmals sind hier die Symptome aber weniger aggressiv als bei einer Katzenhaarallergie. Wichtig ist es hierbei zu wissen, dass alle Hunderassen die gleichen Allergene besitzen. Die Unterschiede bestehen also nur in der vorhandenen Menge, sowie zwischen Männchen und Weibchen. Ein Hund kann bei einem Allergiker eine Reaktion auslösen, ein anderer aber wiederum nicht.

     

    Allergische Reaktionen in Verbindung mit weiteren Tierarten

    Starke allergische Reaktionen sind aber wiederrum bei einer Empfindlichkeit gegen Meerschweinchen festzustellen. Die Auslöser sind hier unter anderem Eiweißmoleküle, die im Urin der Tiere vorkommen. Auch Pferde können bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

    Bei Vögeln ist es der Sachverhalt jedoch wieder etwas anders. Neben den Allergenen (unter anderem – wie beschrieben- aus den Federn) können auch Vogelmilben zu einer Allergie führen.

     

    Die Symptome sind äußerst vielfältig und mitunter vergleichbar mit denen von Pollenallergikern. So tritt oft ein Kribbeln in Augen oder der Nase auf. Gerötete Augen sind ebenfalls in Zeichen für eine Überempfindlichkeit, ebenso wie Nesselausschlag und Niesattacken. Auch ein Fließschnupfen ist ein Anzeichen für eine bestehende Vogelallegie.

     

    Oft ist es so, dass die Reaktionen bereits unmittelbar nach dem Kontakt mit den Allergenen bzw. den Tieren auftreten. Wenn der Kontakt längere Zeit besteht oder die Allergie stark ausgeprägt ist, kann dies den Gesundheitszustand des Betroffenen extrem verschlechtern. Es kann zu Asthmaanfällen oder Atemnot kommen.

     

    Die Behandlung einer Tierhaarallergie – welche Möglichkeiten bestehen?

    Ein Allergietest gibt schnell Aufschluss über eine bestehende Tierhaarallergie. Antikörpernachweise im Blut bilden hier die Grundlage für die jeweiligen Erkenntnisse.

    Kurzfristig lassen sich Symptome auch medikamentös behandeln. Eine Immuntherapie oder eine Allergie-Impfung, eine Hyposensibilisierung kann als langfristige Behandlungsmethode in Frage kommen, beispielsweise dann, wenn Sie sich weigern, Ihren Liebling abgeben zu wollen.

     

    Gegebenenfalls ist vor allem die Hyposensibilisierung bei Betroffenen auch hilfreich für einen Schutz gegen zufällig auftretende Kontakte mit Allergenen. Möglicherweise treten die Beschwerden nach einer Zeit gar nicht mehr auf, zum Beispiel, wenn eine dreijährige Therapie durchgeführt wurde.

     

    Am ehesten lassen sich die Symptome natürlich durch das Vermeiden von Kontakten mit den Allergenen abstellen. Im eigenen Haushalt hilft unterstützend eine gute Reinigung von Matratzen, Gardinen, Teppichen und ähnlichem. Das kann die Allergenbelastung gering halten.

     

    Und schon beim Kauf von Alltagsgegenständen sollte einiges beachtet werden. Pelze, Schafwolle oder Angora sind für Allergiker absolut zu vermeiden, auch Rosshaarfüllungen oder Kamelhaar rufen oft starke Reaktionen hervor. Zudem sollte das Tragen von Straßenschuhen in der Wohnung vermieden werden.

     

    Raucher haben es übrigens besonders schwer, wenn sie an einer Tierhaarallergie leiden. Die Atemwege werden durch den Zigarettenrauch permanent gereizt. Das macht die Schleimhäute für Allergene noch angreifbarer.

     

    Einfache Maßnahmen, die der Betroffene selbst ausführen sollte, beziehen sich beispielsweise das Waschen der Hände nach jedem Kontakt mit dem entsprechenden Tier.

     

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  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

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  • Allergieprodukte – Mehr als 20.000 Substanzen können Allergien auslösen

    Allergieprodukte – Mehr als 20.000 Substanzen können Allergien auslösen

    Mit dem Frühling beginnt die Heuschnupfenzeit, doch auch andere Allergie geplagte Menschen benötigen jetzt verstärkt Allergieprodukte, die ihre Leiden erleichtern. Je nachdem, unter welcher Art Unverträglichkeit man leidet, danach richten sich die Mittel dagegen. Ein Notfall-Set mit einer Einmalinjektion sowie diversen Arzneimitteln für die erste Hilfe sollte jeder Allergiker dabei haben, um gegen einen Anfall entsprechend gerüstet zu sein.

     

    Wichtige Allergikerprodukte

    Allergikerprodukte sind bestimmte Gegenstände für den Hausgebrauch, die so ausgestattet sind, dass sie die Allergie nicht verschlimmern. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Matratzen, Bettwäsche und Bettbezüge oder spezielles Waschmittel für Allergiker. Die meisten dieser Produkte sind ökologisch hergestellt und beinhalten gar keine oder nur wenige Chemkalien.
    Neben milbendichten Betten gibt es auch Schutzbezüge, die diese Plagegeister fern halten, mit denen hauptsächlich Hausstauballergiker zu kämpfen haben. Ebenso von Vorteil sind Luftreiniger, vor allem, wenn die Allergie mit Atemproblemen einhergeht. Auch Asthmatiker profitieren von Allergieprodukten.

     

    Warum Allergieprodukte?

    Es handelt sich um qualitativ hochwertige Produkte für die Bereiche Wohnen, Schlafen und Haushalt. Sie werden unabhängig geprüft, auf Reizarmut getestet und sind für Allergiker geeignet. Durch einen Preisvergleich der Allergieprodukte erhält man preiswerte Lösungen. Auf jeden Fall sind alle Allergieprodukte darauf ausgelegt, einem Allergiker das Leben angenehmer und beschwerdefreier zu gestalten.

    Die verschiedenen Einflüsse aus unserer Umwelt und Schadstoffe in der Umgebung wirken sich allgemein schlecht auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Es gibt inzwischen mehr als 20.000 Substanzen, die Allergien auslösen. Dadurch wird die biologische Abwehr geschwächt. Praktische Tipps, vorbeugende Maßnahmen und im Fall der Allergie erleichternde Allergikerprodukte helfen, aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

     

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  • Allergische Rhinitis

    Allergische Rhinitis

    Wer an einer allergischen Rhinitis leidet, ist in seiner Lebensqualität enorm eingeschränkt. Rund 60 Millionen Europäer sind aufgrund des allergischen Schnupfens beeinträchtigt. Dabei handelt es sich bei der Allergie um eine empfindliche Reaktion des Körpers auf gewisse Stoffe. Beispielsweise reagieren Betroffene auf Pollen oder Milben. Zu unterscheiden ist eine allergische Rhinitis, die ganzjährlich auftritt oder mit bestimmten Jahreszeiten einhergeht. Neben dem Schnupfen können durch die Allergie Symptome wie Jucken der Nase auftreten. Ausserdem ist ein Juckreiz von Augen, Augenbrennen oder Atemnot keine Seltenheit. Die allergische Rhinitis ist auch unter der Erkrankung Heuschnupfen bekannt.

     

    Symptome der allergischen Rhinitis

    Mit einer allergischen Rhinitis, oder auch Heuschnupfen, gehen neben schnupfenähnlichen Symptomen auch folgende Beschwerden einher:

    • Augenbeschwerden:
      Gerade die Bindehäute der Augen lösen bei einer allergischen Rhinitis Beschwerden aus. Die Schleimhäute können nicht nur einen Juckreiz zum Opfer fallen. Ebenso obliegt ein Symptom in der Rötung der Augen. Während man lange die Annahme verfolgte, dass die Reaktionen durch das Eindringen von Pollen ausgelöst werden, hat man heute eine andere Erkenntnis erlangt. Es handelt sich vielmehr um eine Folge der Entzündungen der Bindehäute. Die Ursache liegt nach dem heutigen Kenntnisstand in der Entzündung der Nasenschleimhaut. Diese werden durch einen übertragen.
    • Nasenbeschwerden:
      Nicht selten haben Patienten, die auf Milben, Tierhaare oder gar Schimmelpilzsporen reagieren, einen sogenannten Dauerschnupfen. Dadurch wird vor allem die Nasenatmung erheblich eingeschränkt. Die Folge der Allergie kann bis zu einer trockenen Nase führen und Kopfschmerzen auslösen. Die Symptome ähneln dabei einer Erkältung.

     

    Damit die Beschwerden nicht chronisch werden, sollte eine Behandlung zeitnah eingeleitet werden.

     

    Folgen bei fehlender Behandlung

    Wer die ersten Anzeichen einer allergischen Rhinitis ignoriert, kann das unter Umständen im Verlauf des Krankheitsbildes bitter bereuen. Nach der Sofortphasenreaktion können Spätphasenreaktionen auftreten. Mit einwandernden Immunzellen aus dem Blut werden Giftstoffe in der Schleimhaut freigesetzt. Die gefährlichen Stoffe sind nicht nur für die Schleimhaut schädlich, auch umliegende Zellen können nachhaltig geschädigt werden. Infolgedessen entstehen kleine „Mikro-Narben“, welche sich an der Schleimhaut bilden. Bleibt die Behandlung über einen längeren Zeitraum aus, kann sich das unwiderruflich auf den Aufbau der Schleimhaut auswirken.

     

    Folgen für die Nasenschleimhaut

    Durch den anhaltenden Prozess verliert die Nasenschleimhaut ihre Flimmerhärchen. Ebenso werden die Schleimhaut-Drüsen reduziert und der normale Aufbau verändert sich. Folglich entstehen Atemprobleme, da die Luft nicht mehr gereinigt bzw. befeuchtet werden kann. Mit dieser Folge gelangen noch mehr Schadstoffe in die Lunge und es kann ebenso zu einem Schaden in der Lunge sowie in den Bronchien kommen. Die Konsequenz einer fehlenden Behandlung der allergischen Rhinitis kann zudem in dem Krankheitsbild Asthma bronchiale bestehen. Daher sollte die Behandlung schon bei ersten Anzeichen der Allergie erfolgen.

     

    Entstehung allergischer Rhinitis

    Leidet ein Patient an allergischer Rhinitis, reagiert der Körper auf Allergen, die im Normalfall keine Belastung darstellen. Gerade Pollen und Milben sind Allergene, die bei einer vorliegenden Allergie zu einer enormen Belastung führen. Mit der Immunreaktion geht eine Sensibilisierung einher. Das bedeutet, dass der Körper Antikörper produziert, um gegen die Allergene vorzugehen. Dadurch kommt es zu einer Entzündung, die durch die Vernetzung dieser Antikörper entsteht. Schließlich setzen sich die vernetzten Antikörper auf Immunzellen in der Schleimhaut und Entzündungsstoffe wie Histamin werden freigesetzt. Die Folgen davon bestehen in:

    • Einer Weitung des Blutgefäße
    • Ödemen bilden sich aus
    • Nasensekret wird gebildet
    • Nervenfasern in der Schleimhaut werden gereizt

     

    Werden erste Symptome erkannt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann enstprechend der Allergie passende Behandlungsschritte einleiten.

     

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  • Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histamin entwickelt sich mit der Lagerung bzw. Reifung von Lebensmitteln. Menschen, welche an einer Intoleranz leiden, sollten daher vor allem auf frische Lebensmittel achten. Wichtig ist, dass diese weitestgehend unverarbeitet sind. Gerade Fertiggerichte oder Konserven weisen einen hohen Histamingehalt auf. Aber auch Wein gehört zu einem Genussmittel, welches bei einer Intoleranz zur Unverträglichkeit führen kann. Durch die Fermentation ist in dem alkoholischen Getränk besonders viel Histamin zu finden. Ebenso verhält es sich mit Räucherwaren. Lebensmittel zu finden, welche mit einer etwaigen Intoleranz verträglich sind, ist aufgrund der Verarbeitung nicht einfach. Betroffene sehen sich daher oftmals vor eine Herausforderung gestellt.

     

    Symptome einer Histaminintoleranz

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Unverträglichkeit auf Histamin bei jedem Menschen eine andere Reaktion auslösen kann. Übliche Symptome sind:

    • Magen-Darm-Probleme: Haben Menschen eine Intoleranz gegen Histamine, kann es neben Bauchschmerzen und Durchfall auch zu Übelkeit kommen. Ebenso äußern sich Beschwerden in Krämpfen im Bauchbereich und Blähungen.
    • Kopfschmerzen: Schmerzen im Kopf aufgrund einer Histaminunverträglichkeit müssen nicht direkt nach dem Verzehr betreffender Lebensmittel auftreten. Es ist ebenso möglich, dass eine zeitlich versetzte Reaktion folgt.
    • Hautausschläge: Äußern sich die Beschwerden in Form eines Ausschlages, kann es zu Juckreiz, Schwellungen sowie Rötungen kommen.
    • Atembeschwerden: Liegt eine Intoleranz vor, kann sich das auch auf die Atemwege auswirken. Die Folge dessen sind Hustenreiz, Probleme mit der Nase oder sogar asthmaähnliche Anfälle.
    • Herz-Kreislauf-Probleme: Die Unverträglichkeit kann sich sogar auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Betroffene weisen Symptome wie Herzklopfen oder Schwindelgefühl auf.

     

     

    Nicht selten werden die Symptome mit einer Allergie verwechselt. Die Beschwerden können dabei in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Leiden die einen an leichten Schnupfphasen, können andere richtige Migräneanfälle erleiden. Häufig treten die Symptome aber auch erst nach einer Stunde auf. In diesem Fall kommt es meist zu Bauchschmerzen und anschließend Durchfall.

     

    Lebensmittel mit wenig Histamin, aber Begünstigung des Überschusses

    Neben Nahrungsmitteln, die einen hohen Gehalt an Histamin aufweisen, existieren auch Produkte mit einem geringen Gehalt. Jedoch können diese ebenso zu Reaktionen führen. Sie begünstigen die Ausschüttung des Stoffes im Darm. Die sogenannten Histaminliberatoren können sogar das histaminabbauende DAO-Enzym blockieren. Menschen, die an einer Intoleranz leiden, sollten aus diesem Grund auf Lebensmittel wie Schokolade, Kakao, aber auch auf bestimmte Obstsorten verzichten. Vor allem Erdbeeren und Zitrusfrüchte bergen ein hohes Reaktionsrisiko. Ebenso unvorteilhaft ist der Konsum von Tomaten und Nüssen.

     

    Lebensmittel mit einem geringen Gehalt an Histamin

    Nachdem nun ein Einblick in die Lebensmittel gegeben wurde, die bei einer Unverträglichkeit von Histamin vermieden werden sollten, bleibt die Frage: Was darf ich als betroffene eigentlich noch essen? Lebensmittel bleiben nur selten unverarbeitet und weisen mit zunehmender Lagerung einen steigenden Gehalt des Stoffes auf. Aus diesem Grund sind vor allem frische und unverarbeitete Nahrungsmittel, die einen geringen Anteil an Histamin haben, zu empfehlen.

    Zu diesen gehören:

    • Frisch gefangener Fisch
    • Bismarckheringe
    • Tiefkühlfisch
    • Rindfleisch
    • Butterkäse
    • Schafskäse
    • Apfelessig
    • Bier

     

    Neben den genannten Lebensmitteln gibt es auch eine Reihe von Produkten, die nur einen mäßigen Anteil des Stoffes beinhalten:

    • Sardinen
    • Sardellen
    • Thunfisch
    • Avocado
    • Aubergine
    • Spinat
    • Cheddar
    • Rotwein
    • Weißwein

     

    Menschen, die an einer Unverträglichkeit von Histamin leiden, können also durchaus auch auf Genussmittel zurückgreifen. Die Frage ist, wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist. In jedem Fall sollten Sie bei den oben genannten Symptomen Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser kann nicht nur die Beschwerden einstufen, auch kann er Ihnen empfehlen, wie Sie Ihre Ernährung passend umstellen können.

     

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  • Lebensmittelallergie

    Lebensmittelallergie

    Bei der Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie reagiert der Körper überempfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Das Immunsystem reagiert extrem stark auf diese Stoffe, die Allergene genannt werden. Oft können die Auslöser mit Hilfe von Hauttests (Provokationstests) herausgefunden werden, wobei manche Lebensmittel auch in Kombinationen mit anderen wirken. Auch so genannte Kreuzallergien sind im Bereich der Lebensmittelallergie möglich.

     

    Auslöser einer Lebensmittelallergie

    Zu den häufigsten Auslösern der Lebensmittelallergie, welche nach neuester Kennzeichnungspflicht auch auf Lebensmitteln angegeben sein müssen, zählen Eier, Nüsse, Milchprodukte, Fische sowie Schalentiere und bestimmte Obst- sowie Gemüsesorten. So können Steinobst, Äpfel, Karotten, Sellerie, Sojabohnen, Samen, Roggenmehl, Paprika und Gewürze für eine Lebensmittelallergie verantwortlich sein.

    Meist erfolgt die Reaktion auf die Allergene innerhalb weniger Minuten nach dem Kontakt bzw. Der Nahrungsaufnahme auf, seltener dauert es ein paar Stunden. Die Vermeidung der Allergie erfolgt am einfachsten durch das Meiden dieser Nahrungsmittel, sobald eine Überempfindlichkeitsreaktion festgestellt wurde.

    Ernährungsberater begleiten häufig Betroffene, damit diese nicht unter Mangelerscheinungen leiden und Alternativen nutzen können. Wenn bereits Säuglinge eine Lebensmittelallergie haben, so bildet sich diese in vielen Fällen innerhalb der ersten Lebensjahre zurück. Bei Erwachsenen ist die Allergie oft stark ausgeprägt und hält sich hartnäckig, oft ein Leben lang. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Allergie liegt zwar eine Unverträglichkeit zugrunde, jedoch gibt es auch nicht allergisch bedingte Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel die Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker.

    Bei einer Lebensmittelallergie spielen so genannte Kreuzallergien mit Pollen (landläufig als Heuschnupfen bekannt) und Latex eine Rolle. Beispielsweise kommt es zu einer Kreuzallergie mit Latex, wenn Obst mit Handschuhen angefasst wurde, welche Latex enthielten. Vorsicht ist bei einer Eiweißallergie vor Impfungen geboten, da Impfstoffe häufig auf Hühnereiern gezüchtet werden.

     

    Symptome der Lebensmittelallergie

    Je nach Art der Allergie kommt es zu Hautreaktionen, wie Quaddeln und Pusteln, Rötungen, Schwellungen und Ekzemen. Im Bereich der Atemwege reichen die Reaktionen vom Schnupfen bis zum Asthma. Lebensbedrohlich werden die Allergien dann, wenn der Rachenraum von einer Schwellung betroffen ist. So können Gaumen, Lippen oder Zungen anschwellen. Heftiger Juckreiz begleitet die Allergie. Auch Übelkeit, Durchfall, Erbrechen sowie teils recht heftige Koliken im Bereich des Verdauungstraktes sind typische Symptome bestimmter Lebensmittelallergien. Die Symptome müssen unbedingt behandelt werden, damit es nicht zu einem so genannten anaphylaktischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommt. Er ist lebensbedrohlich und führt unbehandelt schnell zum Herz-Kreislauf-Versagen.

    Stress, Anstrengung und Alkohl können die Allergie verschlimmern. Neben des Meidens der bekannten Allergene sollte der Betreffende Notfall-Sets mit Adrenalin, Glukokortikoid und einem oralen schnell wirksamen Antihistaminikum bei sich tragen. Für den Verdauungstrakt hilft die kurzzeitige Einname von Cromoglicinsäure. Linderung bei Ekzemen verschaffen Produkte, welche Urea, Aloe Vera, Sanddorn oder Urea enthalten. Es gibt auch Allergene, die sehr versteckt in Nahrungsmitteln, eventuell in Spuren enthalten sein können und dennoch die gefürchtete Allergie mit ihren Reaktionen auslösen können. Eine Hyposensibilisierung bietet sich nur bei einer Kreuzallergie mit Pollen an.

    Nachgewiesen wird eine Lebensmittelallergie meist durch den Pricktest, wobei es für Lebensmittel keine Standards bei den Testlösungen gibt. Eine Blutuntersuchung bringt zusätzlich Gewissheit, vor allem ein Test spezifischer Antikörper, was als RAST bezeichnet wird.

    Vorsichtsmaßnahmen

    Verarbeitete Lebensmittel lösen weniger Allergien aus, da einige Allergene beim Erhitzen, Säuern oder Zerkleinern zerstört werden. Tierischen Allergenen, Nüssen und Sellerie kann jedoch Hitze nichts anhaben, diese sollten ganz gemieden werden. Lebensmittel sollten darauf geprüft werden, ob die Allergene im Fertigprodukt bzw. Im verarbeiteten Lebensmittel enthalten sind, wie z. B. Bei Weizen, Sellerie, Soja, Ei oder in der Milch. Vorsicht vor Soßen, Puddings oder Feinkostsalate, in denen Allergene versteckt sein könnten. Hefe, Spinat, Rotwein oder Käse enthalten viel Histamin, was die allergische Reaktion verstärken kann und sind daher zu meiden.

     

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