Schlagwort: Augen

  • Abnehmen nach Ernährungsplan

    Abnehmen nach Ernährungsplan

    Der sichere Weg zur schlanken Figur

    Wer abnehmen will, der hat ein klares Ziel vor Augen, nur der Weg, der zu diesem Ziel führen soll, den können nur die wenigsten genau definieren, wenn sie abnehmen wollen. Abnehmen – das klingt leicht, leider ist es das nicht, denn wenn abnehmen so einfach wäre wie zunehmen, dann gäbe es keine Diäten mehr. Selbst wenn einerseits die Motivation hoch ist, jedoch andererseits die neue Bikinimode lockt, ist es oft ein schwerer Weg, um die ungeliebten Kilos wieder loszuwerden. Wer es sich einfacher machen will, der sollte sich professionelle Hilfe suchen, einen Ernährungs- und Bewegungsplan erstellen lassen und dann gezielt abnehmen.

    Richtig essen mit einem Ernährungsplan

    Es ist bekannt, dass Abnehmen nur über die richtige Ernährung funktioniert. Dabei geht es aber nicht nur darum einfach Lebensmittel wegzulassen, weil sie zu viel Zucker oder zu viel Fett enthalten, es ist vielmehr wichtig, die Nahrungsmittel richtig zusammenzustellen, damit die Ernährung ausgewogen wird. Es macht wenig Sinn, einfach auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, besser ist es, sich die Nahrung nach einem Bausteinsystem richtig zusammenzustellen. Dabei kann ein professioneller Coach helfen, der einen immer individuellen Ernährungsplan aufstellt. Ein professioneller Ernährungsplan berücksichtigt den persönlichen Stoffwechsel, das Alter, das Geschlecht und auch wie sportlich aktiv derjenige ist, der abnehmen will. Richtig abnehmen ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt und ohne dass Muskelmasse abnimmt – das ist das Ziel eines persönlichen Ernährungsplans.

    Abnehmen mit Sport

    Sicher ist es möglich, auch ohne Sport mit der richtigen Ernährung Pfunde zu verlieren, aber es dauert deutlich länger, bis sich der gewünschte Erfolg endlich einstellt. Die meisten möchten beim Abnehmen schnell sichtbare Ergebnisse sehen und wenn es zu lange dauert, dann sinkt die Motivation und die Kilos sind schneller auf den Hüften, als sie verschwunden sind. Sport sorgt dafür, dass die Kalorien schneller verbrannt werden, Sport ist aber nicht nur eine gute Sache, wenn es ums Abnehmen geht. Sport hält Körper und Geist fit, Sport lenkt ab und macht zudem sehr viel Spaß. Aber welcher Sport ist der richtige? Laufen, Rad fahren, Schwimmen oder doch das Fitnessstudio? Auch hier kann ein professioneller Coach helfen und einen Bewegungsplan aufstellen, der wie ein Ernährungsplan, immer individuell ist.

    Abnehmen oder Muskelmasse aufbauen mit einem Ernährungsplan?

    Die richtige Ernährung spielt nicht nur beim Abnehmen eine entscheidende Rolle, auch wenn Muskelmasse aufgebaut werden soll, dann ist die Ernährung ein wichtiger Faktor, denn das Stemmen von Gewichten allein reicht nicht aus, um die Muskeln perfekt in Szene zu setzen. Allerdings unterscheiden sich die Ernährungs- und Fitnesspläne eines normalen Freizeitsportlers von denen eines Bodybuilders, denn jeder verfolgt ein anderes Ziel. Die Seite http://die-trainerin.de/ueber-uns/ernaehrungsplan-und-abnehmen/ informiert ausführlich darüber, wo die Unterschiede liegen und was im jeweiligen Fall Priorität hat. Sportler wollen ihre Leistungen verbessern, fitter werden und dabei abnehmen. Bodybuilder wollen ihre Muskeln kompakter machen, und das funktioniert nur mit einem gezielten Training und der richtigen Ernährung.

    Erfolge erzielen

    Die meisten Diäten scheitern nicht am festen Willen, sie scheitern vielmehr an vielen alltäglichen Kleinigkeiten. Es müssen zum Beispiel bestimmte Lebensmittel eingekauft werden, oder es gibt komplizierte Rezepte und die Zubereitung eines Mittagsessens kostet zu viel Zeit. Vor allem für alle, die berufstätig sind, ist es oftmals unmöglich, einen Diätplan einzuhalten, zudem fehlt vielen für eine sportliche Betätigung die Zeit, weil ihr Tagesprogramm kaum Lücken lässt. Wenn der Ernährungsplan oder das Sportprogramm aber von einem Personaltrainer perfekt auf die Wünsche zugeschnitten werden, dann fallen Abnehmen und Sport leicht, denn es gibt eine feste Struktur, einen Rahmen, der es einfacher macht, sich zu orientieren.

    Bild: © Depositphotos.com / stockasso

  • Gallengangkrebs Früherkennung – Urintest bringt Gewissheit

    Gallengangkrebs Früherkennung – Urintest bringt Gewissheit

    Gallengangkrebs ist eine sehr seltene Krankheit, deshalb ist sie auch wenig erforscht und es stehen kaum Screenings für die Früherkennung zur Verfügung. Es gibt zwar die technischen Möglichkeiten für die Früherkennung, aber leider eben nicht flächendeckend. Jetzt gibt es allerdings eine weitere Methode, um Gallengangkrebs frühzeitig erkennen zu können, und zwar einen einfachen und schnellen Urintest.

    Kaum Symptome bei Gallengangkrebs

    Hellmuth Karasek, der bekannte Journalist und Literaturkritiker, verstarb in der letzten Woche an Gallengangkrebs und auch bei ihm, wie bei den meisten anderen Patienten, wurde die Krankheit zu spät erkannt. Das heimtückische am Gallengangkrebs ist, dass er sich nicht bemerkbar macht, denn es gibt so gut wie keine Symptome. Die Tumore, die im Gallengang entstehen, beschränken sich nicht nur auf die Galle, sie streuen in den Organen, die in der Nachbarschaft liegen. Die Leber ist ebenso oft betroffen wie auch der Zwölffingerdarm und die Bauchspeicheldrüse. Wird die Leber geschädigt, dann kommt es in der Regel zu einer Gelbsucht, die aber auch keine Schmerzen verursacht, nur die Augen und die Haut färben sich kaum merklich leicht gelblich. Wird die Gelbsucht erkannt, dann ist es vielfach aber schon zu spät und bei einem operativen Eingriff können bestenfalls nur Teile der Leber entfernt werden.

    Nur noch Palliativmaßnahmen

    Wenn der Arzt die Diagnose Gallengangkrebs stellt, dann offenbart sich meist die große Hilflosigkeit der modernen Medizin. Alles, was die Ärzte ihren Patienten noch anbieten können, sind Palliativmaßnahmen, die dem Patienten den verbleibenden Rest des Lebens so angenehm wie eben möglich machen. Zu diesen Maßnahmen gehört unter anderem auch die Gabe von Morphium, denn wenn der Gallengangkrebs im letzten Stadium ist, dann bereiten starke Tumorschmerzen den Patienten große Probleme.

    Eine einfache Maßnahme

    Weltweit erkranken von 100.000 Menschen nur ein bis zwei Menschen im Jahr an Gallengangkrebs, und daher sind flächendeckende Screenings, wie es sie zum Beispiel bei Brust- und Darmkrebs bereits gibt, nicht möglich. Allerdings gibt es eine andere Möglichkeit, und zwar durch einen Urintest. Diese Methode macht eine Früherkennung möglich, um Gallengangkrebs sicher zu erkennen. Der Test konzentriert sich auf verräterische Proteine im Urin und auch im Gallensaft und wenn diese Proteine ansteigen, dann besteht die Gefahr, dass es sich um Gallengangkrebs handeln könnte. Die Kosten für diese Früherkennungsmethode werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Eine Veranlagung

    Wie viele Krebsarten, so muss auch für den Gallengangkrebs eine Veranlagung vorliegen. Das heißt, Menschen, die in der Familie bereits Fälle dieser seltenen Krebsart haben, sind gut beraten, sich ab dem 50. Lebensjahr auf Gallengangkrebs untersuchen zu lassen. Es gibt Ärzte und Pharmaunternehmen, die sich jetzt an den gemeinsamen Bundesausschuss gewandt haben, um zu erreichen, dass die Kosten für den neuen Test, der die Früherkennung von Gallengangkrebs möglich macht, von den Krankenkassen übernommen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / angellodeco

  • Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Blitze im Auge auf oder es zeigen sich kleine Fusseln im Blickfeld. Auch schwebende Pünktchen und Fäden, die die Betroffenen wie einen Schwarm Mücken wahrnehmen, gehören zu den Phänomenen, die sich besonders dann zeigen, wenn man auf einen weißen Hintergrund wie beispielsweise eine weiße Wand schaut. Diese Blitze im Auge sind störend, aber sie sind in den meisten Fällen völlig harmlos. In der Regel handelt es sich um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers und die Blitze im Auge sind einfach nur Trübungen, die aus Kollagenfäden bestehen und die sich mit zunehmenden Alter verdichten können.

    Welche Störungen müssen behandelt werden?

    Nicht alle Sehstörungen müssen auch behandelt werden, aber es gibt Störungen, die behandelt werden müssen, da sonst eine Gefahr für die Sehkraft besteht. So kann es passieren, dass die Fasern fest an der Oberfläche der Netzhaut kleben, und wenn sie dann schrumpfen, dann reißen sie ein Loch in die Netzhaut. Wenn das in der Nähe von Blutgefäßen geschieht, dann kann es auch zu Blutungen innerhalb des Glaskörpers führen. Die Betroffenen sehen dann plötzlich eine Art Russregen aus kleinen schwarzen Flocken, die vor dem Auge auftauchen. Diese Symptome deuten auf einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut hin, und es kann zu einer Ablösung der Netzhaut kommen. Auch wenn sich vor dem Auge ein wandartiger Schatten auftaucht und sich das Blickfeld plötzlich nach oben oder nach unten verschiebt, dann besteht ebenfalls die Gefahr, dass sich die Netzhaut ablöst, was zur Erblindung führen kann.

    Sind Blitze im Auge ein Warnsignal?

    Eine Ablösung der Netzhaut kann sich auch durch Blitze im Auge ankündigen, und zwar immer dann, wenn die Betroffenen vom Dunklen ins Helle kommen. Lichtblitze im Augen deuten darauf hin, dass etwas an der Netzhaut zieht, immer dann, wenn die Augen bewegt werden. Wenn zum Beispiel der Glaskörper an der Netzhaut zieht, dann werden die Sinneszellen auf der Oberfläche der Netzhaut aktiviert und es zeigen sich die typischen Blitze im Auge. Diese Sehstörung kann harmlos sein, was immer dann der Fall ist, wenn es um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers geht. Möglich ist jedoch, dass sich die Netzhaut ablöst, was die Betroffenen nicht spüren, denn die Netzhaut hat kein Schmerzempfinden.

    Ein Anzeichen für Migräne

    Wer Zacken oder ein Flimmern vor dem Auge wahrnimmt, der muss sich in der Regel keine Sorgen machen, denn diese Sehstörungen sind ein Zeichen, dass sich eine Migräne ankündigt. Das Phänomen tritt jedoch auch ohne Kopfschmerzen auf, Augenärzte sprechen in diesem Fall von einer sogenannten Augenmigräne, die harmlos ist und nach wenigen Minuten wieder verschwindet. Wenn sich das Flimmern oder die Fusseln vor dem Auge aber öfter wiederholen, dann sollten die Betroffenen einen Augenarzt aufsuchen und die Augen untersuchen lassen. Blitze im Auge, Rußregen und auch Schattensehen muss sofort behandelt werden und das gilt besonders dann, wenn die Sehstörungen sich verändern oder verstärken.

    Blitze im Auge – Wie sieht die Behandlung aus?

    Der Augenarzt prüft zunächst die Sehschärfe des Patienten und untersucht dann den Glaskörper, indem er die Pupille erweitert, mittels eines Medikaments, das ins Auge geträufelt wird. Das Mittel ist noch zwei bis drei Stunden nach der Untersuchung wirksam, Patienten dürfen deshalb in diesem Zeitraum weder Auto fahren noch Maschinen bedienen. Stellt der Arzt einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut fest, dann folgt eine Behandlung mit dem Laser. Wenn sich die Netzhaut aber bereits abgelöst hat, dann ist eine sofortige Operation unumgänglich. Krankhafte Veränderungen, die die Augen betreffen, machen sich jedoch nicht immer bemerkbar, so sollten zum Beispiel Menschen, die unter Diabetes leiden, ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen und nicht darauf vertrauen, dass alles in Ordnung ist, nur weil sie gut sehen können.

    Bild: © Depositphotos.com / domencolja

  • Die 40 Schwangerschaftswochen (SSW) im Überblick

    Die 40 Schwangerschaftswochen (SSW) im Überblick

    SSW Entwicklung des Kindes und der Mutter
    1. SSW In der 1 SSW ist die Frau noch nicht schwanger. In dieser Zeit beginnt der weibliche Zyklus wie in jedem Monat: Die unbefruchtete Eizelle wird abgestoßen und die erneute Vorbereitung auf eine Schwangerschaft beginnt. In der 1. Schwangerschaftswoche bildet der Körper eine dicke Gebärmutterschleimhaut, die gut durchblutet wird. Diese Umgebung stellt den perfekten Sitz für eine befruchtete Eizelle dar. Während der 1 SSW weist die Frau noch keine typischen Schwangerschaftssymptome auf. Wer gezielt schwanger werden kann, kann die ersten Schwangerschaftswochen, in denen es noch nicht zur Befruchtung kam, dazu nutzen, um sich gezielt auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Eine effektive Vorbereitung umfasst folgende Punkte:
     
    ·         Gesunde Ernährung
    ·         Vermeiden von Stress
    ·         Viel Schlaf
    ·         Verzicht auf Alkohol und Nikotin
    2. SSW Auch die 2 SSW steht ganz im Zeichen der Schwangerschafts-Vorbereitung. Auch in diesem Zeitraum fand noch keine Befruchtung der weiblichen Eizelle statt, weswegen noch nicht die Rede von einer Schwangerschaft im eigentlichen Sinne sein kann. Der weibliche Organismus ist in dieser Zeit noch immer damit beschäftigt, die Schleimhaut der Gebärmutter aufzubauen.
    3. SSW Das Ende der 2 SSW und der Beginn der 3 SSW sind perfekte Zeitpunkte zur Zeugung eines Kindes. In dieser Zeit befinden sich die fruchtbaren Tage der Frau, in denen eine Zeugung möglich ist. Konnte ein Spermium die Eizelle befruchten, wandert diese von den Eierstöcken in die Gebärmutter, wo sie sich schließlich in der zuvor gebildeten Schleimhaut einnistet. Bis zum Ende der 3. Schwangerschaftswoche bildet sich der Embryo (so wird das ungeborene Kind in den nächsten Schwangerschaftswochen genannt) und die Plazenta, die für die Versorgung des neuen Lebens verantwortlich ist.

    Die meisten Frauen merken in dieser Zeit noch nicht, dass sie schwanger sind – und das, obwohl der Körper bereits auf Hochtouren arbeitet und viele Veränderungen durchmacht. Wenige werdende Mütter spüren in der 3 SSW ein Spannen oder Ziehen in den Brüsten, nehmen dies jedoch häufig nicht als Anzeichen für eine Schwangerschaft wahr.

    4. SSW Während dieser SSW entschlüpft der Embryo der Eizelle und nistet sich in der Gebärmutter ein. In der gleichen Zeit bilden sich die Plazenta, der Dottersack und die Fruchtwasserhöhle vollkommen aus. Der Embryo wird also hervorragend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

    Diese Phase der Schwangerschaftswochen ist eine ganz entscheidende. Hat der Organismus zuvor keine ausreichend dicke Schleimhaut gebildet, kann sich der Embryo dort nicht festsetzen. Er wird dann während der nächsten Periode unbemerkt ausgeschieden.

    Kommt es jedoch zu einer Einnistung, spüren viele Frauen ab der 4 SSW, dass sie schwanger sind. Typische Anzeichen in dieser Zeit sind:
     
    ·         Einnistungsblutung
    ·         Übelkeit
    ·         Stimmungsschwankungen
    ·         Müdigkeit
    ·         Wachstum der Brüste

    5. SSW Während die vorhergehenden Schwangerschaftswochen eine Art Vorbereitung waren, beginnt die tatsächliche Schwangerschaft in der 5 SSW. Der Embryo, der sich erfolgreich in der Gebärmutter eingenistet hat, entwickelt sich nun schnell. In der 5. SSW ist der Embryo etwa so groß wie ein Mohnkorn und entwickelt bereits die ersten Gesichtszüge. Außerdem hat er bereits einen Herzschlag. Dieser kann durch Ultraschall-Untersuchungen ermittelt werden. Der Herzschlag des Embryos ist etwa doppelt so schnell wie der der Mutter.

    Die Frau spürt in dieser SSW ein vermehrtes Spannen der Brüste. Außerdem wird die Schwangerschaft hier meist festgestellt, da die Periode ausbleibt.

    6. SSW Der Embryo wächst schnell und ist jetzt schon so groß wie eine Linse.

    Viele Frauen leiden ab der 6 S SSW unter starken Stimmungsschwankungen. Während sie sich in der einen Minute über die Schwangerschaft freuen, sind sie in der anderen von Ängsten geplagt. Grund hierfür sind die hormonellen Veränderungen im Körper. Vielen Frauen hilft es in dieser und den kommenden Schwangerschaftswochen, wenn sie mit dem Embryo sprechen und sich auf diese Weise an den Gedanken, schwanger zu sein, gewöhnen.

    7. SSW Die 7 SSW ist der Beginn der Beweglichkeit des Embryos. Die Bewegungen sind zunächst noch unkontrolliert und nicht spürbar. Dennoch können sie mithilfe des Ultraschalls genau beobachtet werden. Für viele Eltern ist dies ein Moment, in dem sie zum ersten Mal bewusst wahrnehmen, dass Leben in der Gebärmutter der Frau heranwächst. Der heranwachsende Säugling ist nun so groß wie eine Bohne und besitzt bereits einen Kopf und Gliedmaßen. Der Ultraschall zeigt außerdem Augen, Mund und Nase.

    In der 7 SSW gehen die meisten Frauen zur ersten Vorsorgeuntersuchung. Bei dieser erhalten sie auch ihren Mutterpass.

    8. SSW In der 8 SSW entwickelt sich der Embryo zum Fötus. Dieser ist nun 1,5 cm groß und sorgt dafür, dass sich die Gebärmutter immer weiter ausbreitet. Für viele Frauen bedeutet dies, dass sie deutlich öfter Harndrang verspüren, da die Gebärmutter auf die Blase drückt. Auch die Brüste wachsen in dieser Zeit merklich.
    9. SSW Die Schwangerschaftswoche 9 ist für viele Eltern besonders spannend, da nun auch ermittelt werden kann, ob vielleicht Zwillinge unterwegs sind. Der Fötus ist nun so groß wie eine Erdbeere. Er verliert den Schwanzteil und entwickelt mehr und mehr menschliche Züge. So sind ab der 9 SSW auch Finger und Zehen erkennbar.

    Werdende Mütter spüren in dieser SSW deutlich, dass sie schwanger sind. Die Brüste werden immer empfindlicher und schwerer, da die Milchproduktion bereits beginnt. Außerdem sind viele Frauen in dieser Zeit empfindlich gegen Gerüche und andere äußerliche Faktoren und entwickeln die typischen Heißhunger-Attacken.

    10. SSW Eine Schwangerschaft bedeutet für werdende Mütter nicht nur Beeinträchtigungen. Ab der 10. SSW entwickeln viele Frauen ein sehr gesundes und gutes Aussehen. Die Haut strahlt und das Haar wirkt voller. Es ist keine Einbildung, dass schwangere Frauen ein natürliches Strahlen entwickeln, das auch ihren Mitmenschen nicht verborgen bleibt.

    Der Fötus entwickelt sich in der 10 SSW selbstverständlich auch immer weiter. Er beginnt nun damit, sich gezielt zu bewegen.

    11. SSW In der 11 SSW können die meisten Eltern das erste Ultraschallbild ihres Kindes in den Händen halten. Viele nutzen diesen Zeitpunkt, um die Schwangerschaft öffentlich zu machen.

    Das Kind ist nun ca. 3 cm groß und beginnt damit, wichtige Organe wie das Gehirn auszubilden.

    12. SSW Die 12 SSW wird häufig auch als eine „magische Grenze“ bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt schwindet die Gefahr einer Fehlgeburt erheblich. Andererseits sollten werdende Mütter ab jetzt auch unbedingt auf Alkohol und Nikotin verzichten.
    13. SSW Während die ersten Schwangerschaftswochen für viele Mütter eher schwierig waren, beginnt nun das sogenannte Wohlfühltrimester. Die Frau fühlt sich merklich wohler, da sich der Körper nun vollständig auf die Schwangerschaft eingestellt hat.

    Der Fötus ist nun ca. 6 cm groß. Trotz des schnellen Wachstums verändert sich der Kopf nun nur noch sehr langsam. Das führt dazu, dass sich die Proportionen von Kopf und Körper nach und nach angleichen.

    14. SSW Ab jetzt können Frauen nur noch selten eine Schwangerschaft verheimlichen. Der Babybauch wächst nun unaufhaltsam. Das ist auch gut so, denn das ungeborene Kind braucht nun immer mehr Platz in der Gebärmutter. Wenn der Fötus nun bei der Ultraschall-Untersuchung günstig liegt, kann das Geschlecht bestimmt werden.
    15. SSW In dieser SSW spüren viele werdende Mütter zum ersten Mal die Bewegung ihres Kindes. Dieser Moment ist sehr wichtig für die Bindung zwischen Mutter und Kind und bleibt daher meist in guter Erinnerung. Väter und andere Personen können die Bewegungen des Kindes allerdings noch nicht durch Handauflegen spüren.

    Eine weitere gute Nachricht in der 15 SSW ist, dass die Entwicklung des Herzens nun vollständig abgeschlossen ist.

    16. SSW Nun kann das Geschlecht des Kindes mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bestimmt werden.

    Frauen fällt es ab dieser Zeit zunehmend schwerer, sich frei zu bewegen. Die Gewichtszunahme macht sich nämlich nun mehr und mehr bemerkbar.

    17. SSW Die 17. SSW zeichnet sich vor allem durch das Wohlbefinden der Mutter aus. Deren Körper hat sich nun voll und ganz an die Schwangerschaft gewöhnt und reagiert auch nicht mehr mit morgendlicher Übelkeit.

    Das Kind im Bauch wächst unaufhörlich und hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Dieser kann ab dieser SSW auch von anderen Personen gespürt werden.

    18. SSW Der Fötus hat nun ein sehr entspanntes Leben im Bauch der Mutter. Der Platz ist noch ausreichend, sodass er sich gut bewegen kann. Die übrige Zeit verbringt er mit Schlafen und Essen. Das ungeborene Kind wiegt nun rund 200 Gramm und ist 12 bis 14 cm groß. In der 18 SSW entwickeln sich die Brustwarzen des Kindes.
    19. SSW Der gesamte Körper des Fötus ist nun von einem weichen, flaumartigen Haar bedeckt. Außerdem entwickelt er nun verschiedene Hirnleistungen und reagiert zunehmend auf Geräusche und Licht.
    20. SSW Der Fötus ist nun schon größer als 20 cm und wächst unaufhaltsam weiter.

    Das bedeutet insbesondere für die werdende Mutter eine Umstellung des bisherigen Lebens. Der wachsende Bauch und die rasche Gewichtszunahme führen dazu, dass die Bewegungsabläufe der Frau stark beeinträchtigt werden.

    21. SSW Auch wenn viele Frauen bereits in den vorhergehenden Schwangerschaftswochen gelitten haben, wird der ständige Harndrang nun noch stärker. Das liegt daran, dass der Fötus permanent auf die Blase der Mutter drückt. Wichtig ist, dass Frauen nun nicht beginnen, weniger zu trinken, um seltener auf Toilette gehen zu müssen. Es ist wichtig, dass die Flüssigkeitszufuhr nach wie vor gewährleistet wird.
    22. SSW Der Bauch der Mutter wächst nun weiter. Wie beim Trinken gilt auch beim Essen: Bloß nicht einschränken. Es ist normal, dass Frauen während einer Schwangerschaft zunehmen – und zwar nicht nur am Bauch. Die Bildung von Fett ist ganz natürlich und dient der Gesundheit des Kindes. Frauen sollten aus diesem Grund keinesfalls eine Diät während der Schwangerschaftswochen machen.
    23. SSW Das Baby ist nun 30 cm groß und wiegt rund 600 Gramm. Außerdem ist es von Kopf bis Fuß mit der schützenden Käseschmiere bedeckt. Dieses Sekret wird von den Talgdrüsen des Kindes gebildet. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt, da das Baby durch die Käseschmiere besser durch den Geburtskanal rutschen kann.
    24. SSW In dieser SSW steigt die Gefahr der Schwangerschaftsdiabetes. Vor allem übergewichtige Frauen sind hiervon betroffen und sollten sich unbedingt umfangreich untersuchen lassen. Schwangerschaftsdiabetes ist nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Kind gefährlich.
    25. SSW Nachdem sich die werdende Mutter in den letzten Schwangerschaftswochen sehr wohl gefühlt hat, können ab der 25 SSW wieder vermehrt Stimmungsschwankungen auftreten. Diese sind normal und nicht besorgniserregend, sollten jedoch nicht ignoriert werden. Es ist wichtig, dass die Mutter über ihre Gefühle und Ängste spricht, anstatt diese zu verbergen. Häufig hilft dies auch, um den Vater mehr in den Prozess der Schwangerschaft einzubinden.
    26. SSW In der 26 SSW steht die Fruchtwasseruntersuchung an. Diese ist besonders wichtig, um sicherzustellen, ob sich das Kind richtig entwickelt. Bei der Fruchtwasseruntersuchung kann folgendes festgestellt werden:
     
    ·         Ist das Kind von Erbkrankheiten betroffen?
    ·         Leidet das Kind am Down-Syndrom?
    27. SSW In dieser SSW passiert das Kind die 1 kg-Grenze. Es entwickelt sich also prächtig. Werdende Mütter leiden in dieser Zeit häufig unter Wassereinlagerungen. Diese beeinträchtigen die Bewegungen zusätzlich und sorgen dafür, dass jeder Schritt schwerfällt. Das zunehmende  Gewicht hindert viele Frauen außerdem daran, ruhig und durchgehend zu schlafen.
    28. SSW Das Baby nimmt in dieser Zeit immer mehr Licht-Signale wahr. Das liegt unter anderem auch daran, dass es nun die Augen gezielt öffnen und schließen kann. Außerdem entwickelt das Kind nun einen regelmäßigen Wach-Schlaf-Rhythmus – der nicht selten genau entgegengesetzt dem der Mutter ist.
    29. SSW In der 29 SSW beginnt gewissermaßen der Endspurt der Schwangerschaft. Das Kind ist nun weitestgehend entwickelt und muss nur noch an Gewicht und Größe zulegen. Für viele Mütter bedeutet dies, dass sie nun immer öfter an ihre körperliche und nervliche Grenze geraten. Vielen hilft es, in dieser Zeit spezielle Sportangebote für Schwangere in Anspruch zu nehmen.
    30. SSW Der Fötus ist nun rund 40 cm groß und wiegt etwa 1400 Gramm. Da der Platz im Bauch allmählich enger wird, nimmt er die typische Fötus-Stellung ein, sprich: Die Knie werden angezogen und die Arme vor der Brust überkreuzt.

    Außerdem ist das Ungeborene nun sehr empfindlich gegen äußere Einflüsse. So kann es beispielsweise auch Schmerzen empfinden.

    31. SSW In der 31. SSW beginnt der gesetzliche Mutterschutz. Die Frau muss nun nicht mehr arbeiten gehen und kann sich voll und ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren sowie auf die anstehende Geburt vorbereiten.
    32. SSW Da der Platz im Bauch immer enger für das Kind wird, kann es sich nun auch nicht mehr wie zuvor bewegen. Für die Mutter bedeutet dies, dass sie das Kind seltener spürt. Doch keine Angst – das bedeutet nicht, dass sich der Fötus nicht ausgiebig auf die Geburt und das Leben vorbereitet. In der 32 SSW übt es beispielsweise, den Kopf zu drehen. Außerdem entwickelt sich in dieser Zeit das Immunsystem des Kindes.

     

    33. SSW Das Kind wächst weiter und ist nun schon überlebensfähig. Die Mutter sollte sich langsam auf die Geburt vorbereiten und beispielsweise  die Tasche für das Krankenhaus packen. In dieser Zeit besuchen viele Eltern auch den Kreißsaal, in dem das Kind auf die Welt kommen soll.
    34. SSW Fast alle Knochen des Kindes sind nun vollständig ausgebildet und hart. Die Ausnahme bildet der Schädel des Kindes, der aus mehreren Platten besteht, die nicht miteinander verbunden sind. Das ist wichtig, damit das Kind während der Geburt durch den Geburtskanal passt. Auch nach der Entbindung dauert es noch eine Weile, bis der Schädel geschlossen und hart ist.
    35. SSW Ab jetzt gilt höchste Alarmbereitschaft. Auch wenn eine Frühgeburt ab der 35. SSW keine großen Risiken mit sich bringt, sollte sie dennoch vermieden werden. Für die werdende Mutter bedeutet dies: Stress vermeiden und viele Ruhe-Phasen einlegen. Außerdem sollten die werdenden Eltern diese letzten Wochen zu zweit intensiv nutzen.
    36. SSW Der Fötus ist nun rund 50 cm groß und wiegt knapp 3 kg. Außerdem bereitet sich das Kind nun langsam seinerseits auf die Geburt vor – es wandert langsam mit dem Kopf voran in Richtung des Geburtskanals. Wenn das Kind mit den Beinen nach unten liegt, besteht die Gefahr einer Steißgeburt. Hier ist ein Kaiserschnitt oft unvermeidbar. Dennoch sollte man in der 36. SSW noch nicht in Panik verfallen. Noch hat das Kind Zeit, um sich zu drehen.
    37. SSW Die Geburt steht unmittelbar bevor. Es kann jeden Tag soweit sein.
    38. SSW Viele werdende Mütter besuchen unmittelbar vor der Entbindung spezielle Geburtsvorbereitungskurse. Diese helfen dabei, sich auf die Entbindung vorzubereiten.
    39. SSW Schlaf wird nun langsam zur Mangelware. Das Gewicht des Kindes und des Körpers hindert viele Frauen daran, ruhig zu schlafen. Außerdem steigt nun die Aufregung immer mehr.
    40. SSW Mediziner sprechen von einer Termingeburt, wenn das Kind innerhalb von drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommt. In der letzten SSW ist die regelmäßige Kontrolle durch den Frauenarzt unerlässlich. Viele Frauen werden in dieser Zeit auch schon vorsorglich ins Krankenhaus eingewiesen.

    Bild: © Depositphotos.com / mathom

  • Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Viele Menschen haben schon einmal Sehstörungen gehabt und sich wahrscheinlich gedacht, dass sie ihre Augen einfach nur überanstrengt haben. Wenn die Augen schmerzen, dann kann das ein Zeichen sein, den Augen eine kleine Pause zu gönnen. Wer aber öfter unter Augenschmerzen oder unter Sehstörungen leidet, der sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, denn es kann sein, dass die Nervenkrankheit Multiple Sklerose die Ursache für die Probleme ist.

    Welche Warnzeichen gibt es bei Multiple Sklerose?

    Tatsächlich können Augen schmerzen, wenn sie überanstrengt werden und es kann auch zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Wenn sich aber plötzlich die Farben verändern, wenn sie blasser wirken oder wenn man auf einmal dunkler sieht, dann kann das ein erstes Zeichen für Multiple Sklerose sein. Ein Alarmsignal ist auch, wenn die Augen bei Bewegungen schmerzen, denn auch dann steckt im schlimmsten Fall eine Multiple Sklerose dahinter. Die unheilbare Nervenkrankheit beginnt nämlich mit einer Entzündung des Sehnervs, der das Auge auf direktem Weg mit dem Gehirn verbindet.

    Wie kann der Arzt die Krankheit erkennen?

    Wenn ein Patient mit fortdauernden Sehstörungen oder schmerzenden Augen zum Arzt geht, dann wird dieser als Erstes mit einer Lampe ins Auge leuchten, um festzustellen, ob die Pupille langsam oder schnell reagiert. Schmerzt das Auge, dann reagiert die Pupille auffallend langsam. In der Regel wird der Arzt dann eine Kernspintomografie anordnen, denn es dann besteht der Verdacht, dass es sich tatsächlich um Multiple Sklerose handelt. Sollten im Laufe der Zeit noch andere Entzündungsherde im Gehirn auftreten oder wenn es zu verdächtigen neurologischen Symptomen kommt, dann besteht an der Diagnose Multiple Sklerose kaum noch ein Zweifel.

    Die Krankheit der jungen Erwachsenen

    MS, wie die Multiple Sklerose abgekürzt wird, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, das vor allem junge Menschen betrifft. Im Verlauf der Krankheit werden die schützenden Hüllen zerstört, die die Nerven umgeben, und der Verlauf der MS ist immer chronisch. Über die Ursachen der Multiplen Sklerose wurde lange gerätselt, heute gehen Ärzte davon aus, dass die Ursachen der Krankheit in einer Störung des Autoimmunsystems zu finden sind. Die Abwehr- und Entzündungszellen des Körpers greifen die körpereigene Struktur an und das führt dann zum Abbau der Schutzhüllen, die die Nerven umgeben. Die Fasern der Nerven werden so dauerhaft geschädigt und in der Folge werden Nervenreize schlechter oder überhaupt nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet. Was aber genau diesen Prozess in Gang setzt, das ist bis heute ein Rätsel. Die Symptome der Krankheit sind sehr unterschiedlich und das ist der Grund, warum Multiple Sklerose auch die Krankheit der vielen Gesichter genannt wird. Viele Betroffene verspüren Lähmungserscheinungen und eine erhöhte Spannung in den Muskeln, andere haben plötzlich Gefühlsstörungen in den Extremitäten, und auch Muskelschwäche und plötzliche Sehstörungen können ein Anzeichen für eine Multiple Sklerose sein.

    Bild: © Depositphotos.com / tongdang

  • Buchweizen – für die gesunde Küche

    Buchweizen – für die gesunde Küche

    Buchweizen ist ein jeder Hinsicht außergewöhnliches Nahrungsmittel, denn Buchweizen schmeckt wie Getreide, ohne Getreide zu sein. Wer bei Buchweizen an Bucheckern denkt, der liegt falsch, denn der Buchweizen gehört wie auch der Sauerampfer, zu den Knöterichgewächsen. Was den Buchweizen aber besonders interessant macht, ist sein guter Einfluss auf die Gesundheit, denn er hat einige herausragende Eigenschaften und stellt eine sehr gute Alternative für alle dar, die kein Getreide essen wollen oder dürfen.

    Keine Gluten und kein Lektin

    Lektine gehören zur Familie der Proteine, die sich mit den roten Blutkörperchen verbinden, wenn sie ins Blut gelangen und das Blut dick und zähflüssig machen. Immer wenn das der Fall ist, kann es zu gefährlichen Durchblutungsstörungen und Thrombosen, aber auch zu Herzinfarkten und zu Schlaganfällen kommen. Weizen und Roggen enthalten Lektin, wie viele andere Getreidesorten auch, im Buchweizen ist es nicht zu finden. Lektin kann auch den Darm negativ beeinflussen und es kann zu Entzündungsprozessen kommen, die nicht selten chronisch werden. Die Darmflora wird geschädigt und schließlich durchlässig, was wiederum der Auslöser für einige Autoimmunkrankheiten sein kann. Wer das Getreide durch Buchweizen ersetzt, der muss sich um diese Gefahren keine Gedanken mehr machen. Da Buchweizen auch keine Gluten enthält, ist er auch für Menschen geeignet, die auf Gluten allergisch reagieren.

    Viel Eiweiß, viele Vitalstoffe

    Buchweizen ist aber nicht nur frei von Schädlingen, er ist auch ein sehr guter Eiweißlieferant. Im Gegensatz zum Weizen hat Buchweizen prozentual gesehen weniger Proteine, liefert dafür aber eine Menge Vitalstoffe und essenzielle Aminosäuren. Diabetiker haben es oft nicht leicht, die passenden Lebensmittel für sich zu finden, und auch, wer mit einem zu hohen Blutzuckerspiegel zu kämpfen hat, der wird mit Buchweizen gut zurechtkommen. Buchweizen enthält viel D-chiro-Inositol, einen Inhaltsstoff, der den Blutzuckerspiegel reguliert. Studien mit Ratten haben gezeigt, dass der Blutzuckerspiegel um 19 % gesenkt werden konnte, nachdem die Tiere mit Buchweizen statt mit normalem Getreide wie Weizen oder Roggen gefüttert wurden. Buchweizen stellt eine preiswerte, sichere und leichte Möglichkeit dar, um den Blutzuckerspiegel auf Dauer zu senken.

    So gesund ist Buchweizen

    Buchweizen hat aber noch mehr gute Eigenschaften und ist ideal, wenn es darum geht, den Blutdruck zu senken, die Leber zu schützen und Krampfadern vorzubeugen. Buchweizen enthält Rutin, das die gute Eigenschaft besitzt, die Wände der Blutgefäße und auch die Kapillarwände zu stärken. Auf diese Weise wird die Gefahr von Krampfadern und Hämorrhoiden minimiert und das Rutin sorgt auch dafür, dass der Blutdruck in einem gesunden Bereich bleibt. Da Buchweizen auch Lezithin enthält, schützt er auch die Leber, denn wenn dem Körper Lezithin fehlt, dann kann die Leber nicht mehr den vollen Einsatz bringen und ihrer Aufgabe, den Körper zu entgiften, nicht mehr nachkommen. Da Buchweizen auch eine Menge Ballaststoffe hat, wird auch der Cholesterinspiegel gesenkt, was einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt verhindern kann.

    Buchweizen in der Küche

    Buchweizenkeimlinge bereichern die Küche auf vielfältige Art und Weise. Die Keimlinge können zum Beispiel in gekochte Speisen gemischt oder auch zum Brotbacken verwendet werden. Sie schmecken im Salat ebenso gut wie auch im Müsli oder im Dessert. Als kleiner Snack sind sie lecker und können vor dem Fernseher eine gesunde Alternative zu Chips, Salzstangen und Co. sein. Den Buchweizen zum Keimen zu bringen, ist ganz einfach. Alles was man tun muss, ist eine Tasse, die zu zwei Drittel mit Buchweizen gefüllt ist, mit der zwei- bis dreifachen Menge lauwarmem Wasser zu übergießen und diese Mischung dann gut durchzurühren, damit keine Körnchen mehr an der Oberfläche schwimmen. Eine Stunde sollten die Buchweizenkörner einweichen, denn dann haben sie genug Zeit, um sich vollsaugen zu können. Zu lange darf der Buchweizen aber nicht im Wasser bleiben, denn sonst verliert er seine Fähigkeit, zu keimen.

    Bild: © Depositphotos.com / MonaMakela