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  • Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Die Sonnenbrille gilt seit vielen Jahren als ein wichtiges, modisches Accessoire. Dabei sollten Sie nicht nur auf die modischen Aspekte achten, sondern auch darauf, inwieweit die Brille zum Schutz der empfindlichen Augen geeignet ist. Ein einziges, etwas zu lange dauerndes, Sonnenbad kann bereits dafür sorgen, dass Sie sich für einige Zeit mit einer Bindehautentzündung quälen müssen. Daneben tauchen häufig Juckreiz, Rötungen, Schmerzen und gelegentlich sogar eine gewisse Unschärfe in der Sehfähigkeit auf. Langfristig kann das Auge, bei ungenügendem Schutz, sogar ernsthafte Schäden davontragen. Das Risiko, an grauem Star zu erkranken, steigt mit längeren Aufenthalten in der prallen Sonne ohne vernünftigen Schutz deutlich an. Auch kann die Netzhaut durch zu starke Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum hinweg altersbedingte Schädigungen stärker hervortreten lassen. Diesen Effekt wird „Makuladegeneration“ genannt und droht, in einer Erblindung des Auges zu enden.

     

    UV-Schutz ist optisch nicht erkennbar

    Sonnenbrillen, die einen geeigneten UV-Schutz mitbringen, werden mit der Bezeichnung „UV-Schutz 400“ deklariert. Das bedeutet, dass sie das komplette Spektrum der ultravioletten sowie angrenzenden Strahlung herausfiltern. Ob eine Sonnenbrille diesen Wert tatsächlich erreicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen, denn der eigentliche UV-Schutz ist nicht am Tönungsgrad der Gläser festzumachen. Das Problem mit Sonnenbrillen ist, sofern sie keinen UV-Schutz mitbringen, die Absorption der Helligkeit. Dadurch erweitert sich zwangsläufig die Pupille, durch die dann eine deutlich höhere UV-Strahlung ins Auge eindringen kann.

     

    Ob eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet ist, kann man unter anderem am CE-Prüfkennzeichen erkennen. Wenn zusätzlich auch noch eine Bezeichnung wie beispielsweise „100 % UV-Schutz“ vorhanden ist. Verlässlich, in Bezug auf den Wirkungsgrad des UV-Filters, sind solche Angaben allerdings ebenfalls nicht, denn eine zuverlässige Überwachung existiert in diesem Bereich schlicht nicht. Klar ist, dass insbesondere billige Sonnenbrillen, wie man sie z. B. an Stränden kaufen kann, eher keinen UV-Schutz bieten – selbst dann nicht, wenn es auf den Brillen steht. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Sonnenbrille im Fachgeschäft kaufen. Dort können Sie sich zumindest wesentlich sicherer fühlen als beim Kauf bei windigen Straßenhändlern. Viele Optiker bieten sogar an, den UV-Schutz der Brille zu messen, damit Sie Klarheit über die Schutzwirkung der Sonnenbrille haben.

     

    Der Grad der Tönung ist ein Indikator für den Blendschutz

    Der Grad der Lichtabsorption entscheidet darüber, wie hoch der eigentliche Blendschutz einer Sonnenbrille ausfällt. Um den Grad des Blendschutzes zu erkennen, müssen Sie einfach nur auf einen Bügel der Sonnenbrille schauen. Dort finden Sie einen Wert zwischen 0 und 4. Welchen Schutzgrad Sie auswählen, sollten Sie vor allem vom Verwendungszweck abhängig machen, denn nicht jeder Schutzgrad ist für jeden Anlass geeignet.

     

    • Blendschutz Stufe 0
      Blendschutzwirkung 0 entspricht einer Lichtdurchlässigkeit zwischen 80 % und 100 %. Derartige Sonnenbrillen sind eher modisches Accessoire als schützende Brille und sind vor allem für den Abend gut geeignet, um evtl. zu grelles Neonlicht zu dämpfen.

     

    • Blendschutz Stufe 1
      Mit getönten Gläsern dieser Kategorie entspricht die Lichtabsorption einer Stärke zwischen 20% und 57%. Sie sind geeignet für helle Sonnentage, allerdings bei bedecktem Himmel. 
    • Blendschutz Stufe 2
      Mit einer Absorptionsrate zwischen 57 % und 82 % sind getönte Brillengläser der ideale Lichtschutz für mitteleuropäische Sommer. Die Abdunkelung ist alltagstauglich und kann sowohl in der Freizeit als auch beim Autofahren optimale Wirkung zeigen. 
    • Blendschutz Stufe 3
      Mit 82 % bis 92 % Lichtabsorption kommen Sie in einen Blendschutzbereich, wie er für Bergtouren, am hellen Sandstrand und allgemein in südlichen Regionen Europas durchaus brauchbar ist. 
    • Blendschutz Stufe 4
      Brillengläser in diesem Absorptionsbereich filtern zwischen 92 % und 97 % des einfallenden Lichts heraus und sind dementsprechend extrem dunkel. Sie eignen sich besonders gut für Gletschergebiete, weite und sonnenbestrahlte Schneeflächen und Hochgebirgstouren. Aufgrund der extrem starken Absorption sind diese Sonnenbrillen nicht dafür geeignet, im Straßenverkehr genutzt zu werden.

    Bunte Brillengläser können den Kontrast verstärken

    Sonnenbrillen werden mit Gläsern der unterschiedlichsten Farbgebung angeboten. Die Färbung der Gläser hat nicht nur einen modischen Aspekt, sondern auch einen Effekt auf die Art, wie Sie die Umgebung damit sehen. Beim Autofahren beispielsweise zeigen sich braun getönte Gläser als besonders nützlich, weil sie die Umgebungsfarben am besten Wiedergeben können. Folgende Färbungen haben sich besonders für bestimmte Tätigkeiten und Umgebungen bewiesen:

    • Grün, graue und braune Brillengläser
      Brillengläser dieser Färbung eignen sich besonders gut für alltägliche Situationen, denn ihr Effekt auf die natürlichen Farben der Umgebung ist am geringsten, was dem natürlichen Farbsehen sehr zugutekommt. 
    • Gelb- und orangefarbene Brillengläser
      Mit diesen beiden Farben lässt sich besonders die Fähigkeit, Kontraste wahrzunehmen, deutlich verbessern. Häufig sieht man beispielsweise Brillengläser dieser Färbung bei militärischen Einheiten oder auch im Schützenverein – eben überall dort, wo kontrastreiches Sehen von Vorteil ist. Als besonders geeignet hat sich diese Färbung übrigens auch bei Nebel erwiesen, denn auch dort ist die Sicht noch sehr detailgetreu. Es muss aber auch angemerkt werden, dass Brillengläser mit dieser Färbung von einigen Menschen als unangenehm empfunden werden. 
    • Blaue Brillengläser
      Mit blauen Gläsern in der Sonnenbrille erhalten Sie einen schwachen Blendschutz, dafür aber auch eine besonders klare Sicht. 
    • Farblose Gläser / Klarglas
      Farblose Brillengläser sind, sofern sie nicht ohnehin zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit genutzt werden, primär zum Schutz der Augen vor mechanischer Einwirkung (Späne, Funkenflug etc.) da. Sie üben keinerlei Veränderung auf die Art des Sehens aus und werden dementsprechend vor allem für den Indoor-Sportbereich genutzt, da keine Lichtschutzwirkung gegeben ist, wie sie im Außenbereich notwendig wäre. 

    Guter Schutz muss dicht am Auge liegen

    Der beste Schutz und die teuerste Sonnenbrille bringen nur wenig Nutzen, wenn die Gläser zu weit vom Auge entfernt platziert sind. Denn nur dann, wenn die Gläser möglichst dicht an den Augen platziert werden, kann das Licht nicht an den Gläsern vorbei direkt in die Augen gelangen. Eine wirklich gute Sonnenbrille zeichnet sich dementsprechend durch ihre angepasste Formgebung an. Sie sollte im oberen Bereich möglichst dicht am Kopf anliegen und bis zu den Augenbrauen reichen. An den Seiten muss eine gute Sonnenbrille bis an den Gesichtsrand gehen – idealerweise sind die Gläser sogar leicht gewölbt, um ihre Funktion voll erfüllen zu können.

     

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  • Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Aus einer Sehschwäche kann eine enorme Belastung werden. Nicht ausschließlich das Brillengestell ist eine relativ teure Angelegenheit. Zusätzlich wird zumeist noch eine Sonnenbrille in der passenden Sehstärke gebraucht. Ergänzend dazu haben zahlreiche Personen mit Sehproblemen Schwierigkeiten, morgens ihre Sehhilfe zu finden. Oder sie fühlen sich einfach mit einem Brillengestell auf ihrer Nase nicht sehr wohl.

    Für Erleichterung sorgen zwar Kontaktlinsen. Diese bergen allerdings beim Einsetzen einige Komplikationen. Hinzu gesellt sich ein erhöhter Hygieneaufwand. Um diesen kleinen Ärgernissen zu entgehen, steht diesem Patientenkreis das Augenlasern zur Verfügung.

     

     

    Unterschiedliche Methoden des Augenlaserns kurz vorgestellt

    Patienten stehen verschiedene Methoden zur Behandlung von Sehschwächen mittels Augenlaser zur Verfügung.

     

    Zum einen kann von der Augenlaser Methode LASIK Gebrauch gemacht werden.

    Bei LASIK wird mittels eines äußerst kleinen Präzisionsskalpells eine hauchdünne Schicht vom oberen Hornhautbereich abgehoben. Diese wird anschließend leicht zurückgeklappt. Nun beginnt die Augenlaser Operation mithilfe eines Kaltlicht-Lasers. Die sich unterhalb der Hornhautschicht befindliche Hornhaut erfährt nun eine individuelle Korrektur. Nach Ende der Augenlaser Operation erfolgt ein Zurücklegen der Hornhautschicht. Diese wächst automatisch in wenigen Tagen wieder zusammen.

     

    Anstelle des Präzisionsskalpells arbeitet die Femto-LASIK Methode mit einem noch präziseren Femtosekunden Laser. Dieser Laser kann im Gewebe Millionen winzig kleine Gasbläschen bilden. Diese bereiten die Trennungsebene vor. Mithilfe eines besonders feinen Instruments nimmt der Operateur die endgültige Durchtrennung vor. Ist der Chirurg nicht in der Lage, die Hornhaut zu öffnen, verschwinden die Gasbläschen von selbst wieder. Dies ist dann der Fall, wenn der Operateur mit der Lamellenposition unzufrieden ist. Als positiv bei der Femto-LASIK Methode ist anzusehen, dass keine Schnittfehler möglich sind. Außerdem ermöglicht diese Augenlaser Methode ein sehr gutes Schnittprofil sowie eine sehr präzise Schnittdicke.

     

    Beim Laser Epitheliale Keratomileusis – kurz LASEK-Verfahren – wird praktisch das Auge modelliert. Der Operateur arbeitet hier direkt auf dem empfindlichen Gebiet der Hornhaut. Durch diese Methode geschieht die Wundbildung nach außen. Dadurch haben Patienten in den ersten Tagen nach erfolgter Augenlaser Operation relativ starke Schmerzen. Anwendung findet die LASEK Methode gegenwärtig hauptsächlich in Fällen, bei denen die LASIK Methode ungeeignet erscheint.

     

    Kosten der Augenlaser Methoden

    Augenlasern verursacht etwas höhere Kosten als herkömmliche Behandlungen. Dies liegt im Gebrauch von hochmoderner Lasertechnologie begründet.

     

    Am weiten verbreitet ist die LASIK Methode, mit deren Hilfe Kurz- und Weitsichtigkeiten behandelt werden. Teure Sehhilfen sind erfolgter Augenlaser OP nicht mehr vonnöten. LASIK findet Anwendung bis -5 Dioptrien und bis +3 Dioptrien, wobei sich hier die Kosten auf etwa 1800 Euro belaufen. Wer diese Werte überschreitet, muss mit Kosten ab 2500 Euro rechnen.

     

    Die Femto-LASIK Methode hingegen schlägt schon etwas höher zu Buche. Rund 4000 Euro kostet die Augenlaser Operation. Neben fachkompetentem Personal werden hierbei auch qualitativ hochwertige Maschinen benötigt, die derartig hohe Kosten verursachen. Die recht hohe Erfolgsquote sowie eine relativ kurze Behandlungsdauer sprechen für sich.

     

    Im Großen und Ganzen fallen die Behandlungskostenwesentlich günstiger aus. Dies für Kurz- und Weitsichtigkeit bei der LASEK Augenlaserbehandlung, als dies bei LASIK der Fall ist. Abhängig von der Augenklinik sind hier jedoch vereinzelt auch enorme Preisschwankungen möglich. Preiswerte Anbieter im Raum Deutschland lassen sich bereits ab 800 Euro Kosten pro Auge finden.

     

    Günstige Augenlaser Operation im Ausland

    Wem die Kosten für das Augenlasern in Deutschland zu hoch sind, der findet im Ausland gute Kliniken mit moderaten Preisen. Sehr empfehlenswert ist die Augenklinik Bratislava NeoVizia, die qualitativ sehr hochwertige Augenlaser Operationen durchführt. Dabei bietet sie jedoch relativ günstige Preise für die Operationen an. Insgesamt bietet die Augenklinik vier Augenlaser OP Methoden an, um eine möglichst individuelle Behandlung zu ermöglichen. Preise ab rund 500 Euro pro Auge sind machbar. Trotzdem handelt es sich hierbei nicht um einen Billiganbieter. Die Klinik genießt landesweit ein sehr hohes Ansehen. Selbst Prominente lassen sich hier die Augen lasern.

  • Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Das körperliche, aber auch geistige Wohlbefinden ist heutzutage von enormer Wichtigkeit. Der menschliche Körper benötigt einen Ausgleich beider Komponenten zum Erbringen einer optimalen Leistung erbringen. Gegenwärtig befinden sich die Menschen in einer sehr schnelllebigen Zeit. Termindruck, Berufsstress und ein sehr enger Zeitplan im Privatleben führen oft dazu, dass die seelische Gesundheit aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge daraus ist, dass der Mensch sich unglücklich fühlt, impulsiver reagiert und auch weitaus sensibler ist. Inwiefern hat das seelische Ungleichgewicht Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden?

     

    Wie das menschliche Gehirn mit Stress umgeht

    Das menschliche Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Es hält alle organischen Funktionen im Körper am Laufen und muss nebenbei eine Menge tägliche Eindrücke verarbeiten. Außerdem wird der Alltagsstress bereits im Gehirn abgebaut.

     

    Warum zerstört der Stress unser Gehirn? Dafür sind 3 verschiedene Verhaltensweisen verantwortlich.

     

    Teil 1

    Das Gehirn besteht aus zwei Teilen. Diese beiden Teile verarbeiten die Informationen, die die Augen sehen. Vom Auge aus wird die Information an den hinteren Teil des Gehirns weitergegeben, welche die Information an den vorderen Teil weitergibt. Dieser vordere Gehirnteil entscheidet dann, welche Maßnahmen zu setzen sind. Anschließend sorgt dieser dafür, dass diese ausgeführt werden.

     

    Gerät der Mensch in eine Stresssituation, wird dieser Vorgang ausgeschaltet. Die Information vom Auge wird an den hinteren Gehirnteil weitergeleitet und dieser entscheidet sofort, welche Maßnahmen eingeleitet werden.

     

    Beispiel: Wenn ein Auto auf den Menschen zufährt, muss gleich gehandelt werden. Würde das Gehirn erst darüber nachdenken, was zu tun ist, wäre es zu spät. Dieser Vorgang dient also als Schutzfunktion des Körpers.

     

    Bei chronischem Stress ist dieser Informationsvorgang auf Dauer ausgeschaltet. Der vordere Teil des Gehirns wird nicht mehr richtig durchblutet und schaltet sich irgendwann ganz aus.

     

    Teil 2

    Das Gehirn ist damit beschäftigt Stresshormone zu produzieren. Dadurch ist es nicht mehr in der Lage ausreichend Glückshormone herzustellen. Dies führt dazu, dass der Mensch sich unglücklich fühlt.

     

    Teil 3

    Der Schlaf ist für das Gehirn von enormer Bedeutung. Im Schlaf werden die alltäglichen Erfahrungen verarbeitet. Stress führt zu Schlafmangel, so dass das Gehirn diesen nicht mehr verarbeiten kann.

     

    Wer leidet besonders unter Stress?

    Jeder Mensch ist unterschiedlich belastbar. Manche Menschen haben ein sehr hohes Belastungspotenzial, so dass diese Stress länger aushalten können, bevor sie krank werden. Besonders hochsensible Menschen leiden besonders unter dem alltäglichen Stress.

     

    Der Mensch muss heutzutage fähig sein, viele Dinge gleichzeitig auszuführen. Unterschiedliche Arbeiten sollen schnell erledigt werden, das Gehirn ist einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Außerdem bekommt das Gehirn heute viel zu viele Informationen gleichzeitig. Es ist nicht in der Lage, all diese Informationen zu verarbeiten, was wiederum zu einer Erhöhung des Stresslevels führt.

     

    Beachtet ein Mensch die seelischen Symptome, wie

    • Schlaflosigkeit
    • Gereiztheit
    • innere Unruhe

     

    und das Gefühl unglücklich zu sein nicht, so wird das Gehirn körperliche Symptome aussenden. Meist hört der Mensch eher auf seinen Körper als auf den Geist.

     

    Was tun, damit es nicht zu einer solchen Belastung kommt?

    Um das seelische und damit auch körperliche Wohlbefinden aufrechtzuerhalten, braucht das Gehirn geregelte Pausen. Es muss vom Alltag abschalten können, um alle Informationen zu verarbeiten. Hierfür gibt es einige Tipps:

     

    • Ausreichend Schlaf: Mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag sollten es sein. Nur so hat das Gehirn genügend Zeit, um Erlebnisse zu verarbeiten.

     

    • Auszeit: Zwischendurch eine kurze Pause Auch wenn es nur zehn Minuten sind, das Gehirn muss sich zwischendurch entspannen.

     

    • Nein sagen: Der Mensch sollte klar sagen, wann er überfordert ist und die Arbeit nicht mehr erledigen kann.

     

    • Stressabbau: Egal, ob Radfahren oder Spazierengehen – das Gehirn braucht nach getaner Arbeit Zeit, ohne Informationen zu bekommen.
  • Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Viel zu selten machen wir uns Gedanken um das Klima in unseren Wohnräumen. Doch wundert man sich erst einmal über die Häufigkeit an Erkältungen, die uns heimsuchen, den Schimmel an der Wand oder die beschlagenen Fensterscheiben, kann es oft nicht schnell genug gehen, etwas zu ändern. All die genannten Beispiele können Zeichen dafür sein, dass Ihre Wohnräume nicht über das richtige Klima verfügen. Gereizte Schleimhäute, Erkältungen, Schimmel und Wasser, das an den Scheiben herunterläuft sind die Folge. Doch wie bestimmt man die richtige Luftfeuchtigkeit? Dazu mehr in diesem Beitrag.

     

    Die aktuelle Luftfeuchtigkeit messen

    Mit Hilfe eines Hygrometers, das im Raum aufgestellt wird, kann man den Ist-Zustand der Luftfeuchtigkeit messen und bestimmen. Neben der Raumtemperatur zeigt das Gerät zusätzlich den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Liegt dieser unter 40%, sind Sie auf dem besten Wege, Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

     

    Die ideale Luftfeuchtigkeit

    In Wohnräumen wie Wohn-, Ess-, Arbeits- und Kinderzimmer sollte die optimale Luftfeuchtigkeit in etwa zwischen 40% und 60% liegen. Liegt die von Ihnen gemessene Raumfeuchte darunter oder darüber, sollten Sie entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Die ideale Raumtemperatur in den genannten Wohnräumen beträgt im Schnitt 20°C.

    In Küche und Badezimmer liegt der Idealwert bei 50% bis 70%, da hier entsprechende Tätigkeiten wie Kochen und Baden verrichtet werden, die für eine automatisch höhere Raumfeuchtigkeit sorgen. Sollte der Wert in diesen beiden Räumen dauerhaft über dem Grenzwert liegen, was gelegentlich schon mal vorkommen kann, sollten Sie die Fenster öffnen und die Feuchtigkeit nach draußen entweichen lassen.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig

    kann dies zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, die meist als normal wahrgenommen werden. Die Schleimhäute werden gereizt, die Augen tränen und die Nase läuft vom ständigen Niesen. Die Haut kann durch die trockene Luft gereizt werden, was oft zu Juckreiz führt.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch

    hat man schneller Schimmel an den Wänden als man die Fenster öffnen kann. Die Schimmelsporen finden im schlimmsten Fall den Weg in Richtung Atemwege, was Allergien und Asthma auslöst. Auch Hausstaubmilben mögen ein feuchtes Raumklima und fühlen sich dort mehr als wohl. Pures Gift für jeden Allergiker also.

    Hier ist richtiges Lüften angesagt und vor allem die Raumfeuchtigkeit auf einen gesunden Durchschnitt senken.

     

    Maßnahmen für eine höhere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Um die Raumfeuchtigkeit in Ihren Räumen dauerhaft zu erhöhen und somit zu verbessern, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

     

    • Luftbefeuchter: diese gibt es in zahlreichen Formen und Farben und eignen sich somit perfekt als unauffällige Dekorationsgegenstände für Fensterbretter und Heizung. Je nach Version können die Luftbefeuchter an den Heizkörpern angebracht oder im Raum aufgestellt werden.
    • Elektrische Luftbefeuchter: diese erzeugen Wasserdampf, der in Form von leichtem Nebel in die Raumluft abgegeben wird. Empfehlenswert für ein besonders trockenes Raumklima. Beachten Sie jedoch, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt, sobald sie den Idealwert erreicht hat, ansonsten besteht die Gefahr von Schimmel.
    • Feuchte Handtücher: am einfachsten und genauso effektiv wie Luftbefeuchter für die Heizung sind Handtücher, die Sie gut mit Wasser tränken, so dass sie nicht mehr tropfen. Im Anschluss legen Sie die Handtücher auf den Heizkörper und verbessern somit nachweislich die Raumfeuchte.
    • Behälter mit Wasser aufstellen: nehmen Sie ein paar Deko-Schalen zur Hand und befüllen Sie sie mit Wasser. Sie können sie im ganzen Raum verteilt aufstellen und dadurch für ein besseres Raumklima sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar hübschen Schwimmkerzen? Beachten Sie dabei, dass die neue Quelle für Feuchtigkeit nicht zur Stolperfalle wird. Stellen Sie sie am besten nicht auf dem Boden oder in Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
    • Grünpflanzen: Je mehr Grünpflanzen sich in einem Raum befinden, umso besser ist das Raumklima inklusive Luftfeuchtigkeit. Wenn sie bereits genug Pflanzen besitzen, versuchen Sie einfach mal, die Grünlinge öfter zu gießen.

     

    Maßnahmen für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Sind Ihre Räumlichkeiten bereits ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und befürchten Sie Schimmel, haben Sie folgende Möglichkeiten, um die Raumfeuchtigkeit zu reduzieren:

     

    • Regelmäßiges Messen der Luftfeuchtigkeit ist wichtig, so behalten Sie steigende Werte immer im Blick und können schnell reagieren.
    • Öffnen Sie die Fenster beim Lüften komplett und verzichten Sie darauf, sie auf „Dauerkipp“ zu halten. Am besten beschränken Sie die Dauer des Lüftens auf nur einige Minuten.
    • Lüften Sie mehrmals täglich, so sorgen Sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
    • Nasse Wäsche hängen Sie bei zu feuchten Räumen besser in einem Raum mit geringerer Raumfeuchte oder im Wäschekeller auf.

     

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  • Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Was noch vor einigen Jahren als „esoterisch“ und „öko“ galt, scheint heute angesagter denn je zu sein. Die Alternative Medizin verspricht Heilmethoden fernab der Schulmedizin und wird mittlerweile von Jung und Alt in Anspruch genommen. Doch wie verhalten sich hier eigentlich die Krankenkassen? Unterstützt ein Großteil die Vergabe von Globuli und Co. oder sind die Patienten hier gezwungen, alles aus eigener Tasche zu zahlen?

     

    Schulmedizin vs. Alternative – wer trägt die Kosten?

    Generell gilt immer noch, dass die Krankenkassen einer Alternativbehandlung in vielen Fällen skeptisch gegenüberstehen. Dennoch sind teilweise auch klare Richtungsänderungen zu verzeichnen. Viele Anbieter haben sich entsprechend dazu entschlossen, auf die Interessen und Belange Ihrer Mitglieder Rücksicht zu nehmen und einen Teil der Alternativen Medizin mit in ihren Leistungskatalog aufzunehmen und hier zumindest einen Teil der Behandlungskosten zu erstatten.

    Dennoch gilt auch, dass viele Bereiche der Alternativen Medizin noch nicht erforscht wurden und daher entsprechend nicht unterstützt werden. Wer jedoch auf Leistungen in den Bereichen…:

    • Naturheilverfahren
    • Akupunktur
    • Homöopathie

    zurückgreifen möchte, hat -abhängig von der jeweiligen Krankenkasse- gute Karten, eine Bewilligung bzw. Kostenübernahme zu erhalten.

     

    Die „Grundregeln“ der Erstattung – das sollten Sie wissen

    Aufgrund der Tatsache, dass viele Bereiche der Alternativmedizin noch unzureichend erforscht sind, sind die zur Verfügung gestellten Budgets bei den gesetzlichen Krankenkassen hier mitunter stark beschränkt. Oftmals verfahren die Kassen so, dass sie ihren Versicherten einen bestimmten Betrag auf einem so genannten „Gesundheitskonto“ zur Verfügung stellen, der dann -je nach persönlichem Behandlungsschwerpunkt- individuell eingesetzt werden kann.

    Wichtig ist es jedoch auch, dass Sie sich immer von den jeweiligen Vertrags- bzw. Kassenärzten behandeln lassen. Diese müssen über eine Zusatzqualifikation verfügen, damit Sie die Beträge wiederum über Ihre Krankenkasse abrechnen können. Die Mitgliedschaft des behandelnden Arztes in einem Berufsverband bzw. seine Ausbildung bilden damit die Basis für eine von der Kasse finanziell unterstützte Behandlung. Hier gilt es, sich unbedingt im Vorfeld zu informieren.

  • Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Der Tennisarm ist eine Sehnenentzündung am äußeren Ellenbogen. Ausgelöst wird dieser durch eine Überlastung im Bereich der Muskulatur des Handgelenks sowie des Unterarms. Am Tennisarm erkranken im Großen und Ganzen eher Männer als Frauen in den Altersklassen zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Tennisspieler erkranken im Allgemeinen in einem Alter zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr.

     

    Tennisarm – was genau ist das?

    In der Medizin ist vom Tennisarm im Zusammenhang mit einem Schmerzsyndrom die Rede. Dieser hat seinen Ursprung in der Finger- und Handmuskulatur. Ferner sind die äußeren Anfänge des Oberarmknochens vom Ellenbogen betroffen.

    Bedingt wird das Syndrom des Tennisarms durch Überlastungen im

    • Freizeitbereich, beispielsweise beim Handwerken
    • Sportlichen Bereich, unter anderem beim Tennisspiel
    • Beruf, Arbeiten am Computer mit der Maus oder vielen Schreibarbeiten

    An einem Tennisarm zu erkranken insbesondere Personen, die starken hohen Belastungen ausgesetzt sind. So wird beispielsweise ein erfahrener Tennisspieler kaum an einem Tennisarm erkranken.

     

    Worin die Ursachen für den Tennisarm begründet liegen

    Die Bezeichnung Tennisarm ist ein wenig irreführend. Denn sie bedeutet nicht zwingend, dass ausschließlich Tennisspieler zu dieser Erkrankung neigen. In der Realität tritt der Tennisarm bei sportlich aktiven Menschen eher selten auf. Im Grunde genommen ausnahmslos bei Anwendung einer falschen Technik.

    Hervorgerufen wird der Tennisarm durch eine chronisch verlaufende mechanische Überbeanspruchung. Aus diesem Grunde sind in aller Regel wesentlich häufiger

    • Bauarbeiter
    • Handwerker
    • Mechaniker
    • Sekretärinnen

     

    von einem Tennisarm betroffen. Aber auch andere Berufsgruppen, die vermehrt am Computer tätig sind, erkranken vermehrt am Tennisarm. Häufig arbeiten diese viel mit Maus und Co. Des Öfteren wird daher auch von einem Mausarm gesprochen.

    Der Tennisarm äußert sich in dem Auftreten von schmerzhaften Verschleißerkrankungen im Bereich der Streckmuskulatur. Nicht selten neigen auch zahlreiche ältere Personen zum Tennisarm. Bei diesem Personenkreis sind die Schmerzen oftmals arthrotischer Natur. Diese liegen im Bereich des Gelenks des Ellenbogens.

    Liegt bei einer Person eine Veranlagung hierzu vor, kann es zu einer chronischen Erkrankung kommen. Dies bedeutet, dass die Überlastung stets wiederkehrt.

     

    Behandlungsmöglichkeiten des Tennisarms

    Für die Therapie des Tennisarms stehen traditionelle wie operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Behandelt wird überwiegend mithilfe

    • von Kortison Injektionen
    • der Stoßwellentherapie
    • von Salbenverbänden
    • der elektromechanischen Stimulation

     

    Bewährt hat sich auch eine spezielle Krankengymnastik, die sich beim Tennisarm sehr umfassend darstellt. So können unter anderem Dehnübungen Erleichterung bringen.

    Sehr oft wird zur Therapie des Tennisarms auch das Tapen eingesetzt. Hierbei übernimmt das Tape die Stimulation des Gewebes. Es trägt zur Förderung der Heilung bei und kann gleichzeitig weiteren Beschwerden vorbeugen.

    Große Erfolge bei der Behandlung des Tennisarms werden auch mittels Akupunktur erreicht. Akupunktur kann auch während der Schmerz auslösenden Tätigkeit angewendet werden und hierbei den Prozess der Entzündung stoppen. Zählen jedoch die Tätigkeiten unmittelbar zum Alltag, kann Akupunktur nicht immer hilfreich sein.

     

    Homöopathische Anwendungen beim Tennisarm

    Auch die Homöopathie hält einige wirksame Mittel für die symptomatische Behandlung des Tennisarms bereit.

     

    Homöopathisches Mittel Wirkung Bemerkungen
    Arnica D6 Schmerzlinderung
    Formica rufa Schmerzlinderung Substanz der roten Waldameise; wird in Potenz D30 unter die Haut gespritzt
    Hypericum D4 Erholung der Schmerzen
    Ruta D200 Reduzierung der Schmerzen Anwendung alle 2 Tage oder dreimal je Tag in D3 Potenz

     

    Arnica D6, Hypericum D4 und Ruta D3 können auch als Kombination gemischt werden. Als Mixtur wird diese dreimal am Tag bei Schmerzen eingenommen.

     

    Als ergänzende Maßnahme hat sich eine Schonung des Arms erwiesen. Damit lässt die Überbeanspruchung der Sehnen des Tennisarms nach. Substanzen der Homöopathie sollten ausschließlich unter Beratung eines Fachmanns eingenommen werden.

     

    Bestehen die Schmerzen weiterhin oder tritt sogar eine Verschlechterung des Tennisarms auf, empfiehlt sich ein Wechsel des Verbands und eine Konsultation des behandelnden Arztes.

     

    Ist nach einem halben Jahr immer noch keine wesentliche Besserung des Tennisarms eingetreten oder sogar eine Verschlechterung, kann eine Operation Abhilfe schaffen.

     

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