Schlagwort: beratung

  • Ein guter Halt

    Viele Frauen tragen ihren BH in der falschen Größe – worauf sie achten müssen

    Baierbrunn (ots) – Zu eng, zu weit, zu knapp: Jede zweite Frau trägt ihren BH in der falschen Größe, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Im Idealfall sollte ein BH die natürliche Brustform möglichst wenig beeinflussen. Mit einem simplen Test könne man beim Kauf prüfen, ob der BH hält: die Arme nach oben nehmen und nach vorne beugen. Ein guter BH sollte sitzen bleiben. „Gerade bei großen Brüsten kann ein gut sitzender BH Nacken, Schultern und Wirbelsäule entlasten“, erklärt Frauenärztin Dr. Doris Scharrel aus Kronshagen. Bei Stillenden kann ein schlecht sitzender BH für einen Milchstau verantwortlich sein. Sportlerinnen, besonders Läuferinnen, sollten auf jeden Fall einen Sport-BH tragen. Dieser besitzt extra breite Träger sowie ein breites Brustband und muss enger sitzen als normale BHs. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 10/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3141974
  • Pflegende Angehörige besser gegen Arbeitslosigkeit abgesichert

    TK-Chef Baas begrüßt Pflegereform

    Hamburg (ots) – Mit der aktuellen Pflegereform will der Gesetzgeber Menschen, die ein Familienmitglied pflegen, besser sozial absichern. Beispielsweise sollen sie künftig automatisch gegen Arbeitslosigkeit versichert sein. „Dieses Maßnahmenpaket ist ein wichtiger Schritt für diejenigen, die im Moment den Löwenanteil der pflegerischen Versorgung in Deutschland leisten“, erklärt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK). „Denn Pflegeaufgaben zu übernehmen, wirkt sich auf das Berufsleben aus.“ 

    In der TK-Pflegestudie geben drei von zehn berufstätigen Befragten an, die Arbeitszeit reduziert zu haben, weil jemand in der Familie oder im engeren Umfeld pflegebedürftig geworden ist. Unter den nicht erwerbstätigen Befragten hat jeder Neunte aufgrund der Pflegetätigkeit den Beruf sogar komplett aufgegeben. 

    „Wer in der Familie Verantwortung übernimmt, darf keine sozialen Nachteile dadurch haben“, so Baas. „Wir müssen verhindern, dass jemand selbst hilfebedürftig wird, weil er durch die Pflegetätigkeit oder danach seinen Job verloren hat.“ 

    Um pflegende Angehörige zu entlasten, bietet die Pflegeversicherung schon jetzt zahlreiche Leistungen. Baas: „Hier navigieren wir unsere Versicherten durch einen Dschungel von Angeboten, nicht alle sind gleichermaßen bekannt. Eine gute Beratung ist dabei die Grundlage für eine mündige Entscheidung.“ Bisher war im Leistungskatalog der Pflegeversicherung streng genommen nur eine Beratung für Pflegebedürftige vorgesehen. Künftig sollen nun auch Pflegepersonen rechtlich verbindlich einen Anspruch haben. „Diese Neuregelung entspricht der Versorgungsrealität und orientiert sich zu hundert Prozent an der der Praxis.“ 

    Über den zweiten Teil der Pflegereform beraten heute parallel Bundestag und Bundesrat. 

    Hinweis zur TK-Pflegestudie: 

    Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli und August des Vorjahres insgesamt 1.007 pflegende Angehörige in persönlichen Interviews befragt. Die Studie „Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen“ ist in der Reihe WINEG Wissen erschienen. Sie steht unter www.tk.de (Webcode 700088) zum Download zur Verfügung. Hier finden sich auch weitere Infos zur Versorgung Älterer und zur Pflegereform, Infografiken sowie honorarfreie Pressefotos. 

     

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Teresa Urban Tel. 040 – 69 09 21 21 E-Mail: teresa.urban@tk.de www.newsroom.tk.de www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3131306
  • Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Männer, die ein schwaches Herz haben, sollten sich bei ihren sexuellen Aktivitäten ein wenig zurückhalten, so lautet die landläufige Meinung. Aber diese Meinung stimmt nicht in jedem Fall, denn neue Studien haben jetzt ergeben, dass auch Männer, die vielleicht schon mal einen Herzinfarkt hatten, durchaus sexuell aktiv sein können. Es gibt aber eine Ausnahme, denn es ist nicht alles erlaubt, was den Sex im Zusammenhang mit dem Herz betrifft.

    Ein Thema, über das gerne geschwiegen wird

    Männer und Sex – das ist ein Thema, über das gerne und viel gesprochen wird, welche Gefahren vom Sex für das Herz ausgehen – über dieses Thema wird nach wie vor geschwiegen. Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass es kaum Studien oder relevante Daten dazu gibt und auch die medizinische Beratung für Männer, die nach einem Herzinfarkt wieder sexuell aktiv werden möchten, lässt zu wünschen übrig. Eine neue Studie der Universität Ulm zeigt, dass weniger als die Hälfte der männlichen Infarktpatienten und weniger als ein Drittel der weiblichen Patienten, die Probleme mit dem Herzen haben, von ihrem Arzt über mögliche Risiken beim Sex aufgeklärt wurden. Es ist für Infarktpatienten immer ratsam, sich im Bezug auf Sex gründlich zu informieren.

    Sex – Das sagt die Studie

    Die Wissenschaftler der Uni Ulm untersuchten 536 Infarktpatienten zwischen 30 und 70 Jahren über den Zeitraum von zehn Jahren. Die Studienteilnehmer gaben Auskunft über ihr Sexualleben und mehr als die Hälfte der männlichen Teilnehmer hatte in einem Zeitraum von einem Jahr vor dem Infarkt mindestens einmal in der Woche Sex. 15 % hatten gar keinen Sex und nur drei Studienteilnehmer hatten eine Stunde vor dem Infarkt noch Geschlechtsverkehr. 80 % gaben an, dass sie 24 Stunden vor dem Infarkt mit einer Frau geschlafen haben. In den zehn Jahren, die die Studie dauerte, hatten 100 Teilnehmer erneut einen Infarkt oder einen Schlaganfall und ihre sexuellen Aktivitäten hat dieses Risiko nicht negativ beeinflusst. Daher sei es eher unwahrscheinlich, dass Sex der Auslöser für die gesundheitlichen Probleme war.

    Es gibt Einschränkungen

    Herzinfarktpatienten müssen in der Regel sogenannte Beta-Blocker einnehmen, um das Risiko eines erneuten Infarkts zu verringern. Beta-Blocker beeinträchtigen aber die Erektionsfähigkeit und nicht selten greifen Männer dann zu Viagra. Das ist gefährlich, denn die Potenzpille senkt den Blutdruck und das kann zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen. Männer, die nach einer Herzerkrankung zu Prostituierten gehen oder eine Geliebte haben, die deutlich jünger ist, nehmen häufig Viagra, um ihre Potenz zu verbessern. Diese Männer bringen sich durch Sex in Lebensgefahr und das gilt besonders für die Männer, die bereits mehr als einen Infarkt hatten. Auch Männer mit einer angeborenen Herzschwäche sollten beim Sex eher vorsichtig sein, denn die Einnahme von Medikamenten und die körperlichen Anstrengungen beim Sex können im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Bild: © Depositphotos.com / imagerymajestic

  • Hohes Schlaganfall-Risiko für Arbeitswütige

    Forscher vermuten als Ursache Bewegungsmangel und erhöhten Alkoholkonsum

    Baierbrunn (ots) – Wer sehr viel arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko für einen Hirnschlag. Bei 55 Stunden pro Woche liegt es zum Beispiel um 33 Prozent höher als bei Menschen mit einer 40-Stunden-Woche, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Universität Umeå (Schweden) fanden diesen Zusammenhang, als sie Daten von mehr als 600 000 Personen analysierten. Die Ursachen für den Zusammenhang müssen noch genauer untersucht werden. Die Forscher vermuten aber, dass Bewegungsmangel und erhöhter Alkoholkonsum ausschlaggebend sein könnten. In Deutschland erleiden jährlich rund 270 000 Menschen einen Schlaganfall. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123119
  • Warum die Ebola-Epidemie außer Kontrolle geriet

    WHO unterschätzte extremes Misstrauen

    Baierbrunn (ots) – Die Ebola-Epidemie im vergangenen Jahr erreichte die dramatischen Ausmaße, weil die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) Gegebenheiten in Westafrika falsch einschätzte. „Die betroffenen Länder sind arm, besitzen kein funktionierendes Gesundheitssystem und sind teils extrem misstrauisch gegenüber Regierungsbehörden“, sagt die Soziologin und Politikwissenschaftlerin Professor Ilona Kickbusch in der „Apotheken Umschau“. Kickbusch arbeitete in einer unabhängigen Experten-Kommission mit, die das Geschehen analysierte. „Wir müssen nicht nur in einzelne Maßnahmen wie Impfungen investieren, sondern auch in den Aufbau von Gesundheitssystemen und die Ausbildung von Personal in armen Ländern“, fordert sie. So habe es in Liberia für mehr als vier Millionen Einwohner nur rund 50 Ärzte gegeben. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de wwww.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123120
  • Stillen hat offenbar einen positiven Einfluss auf die Zähne

    Training für den Mund

    Baierbrunn (ots) – Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern ergab: Kleine, die drei bis sechs Monate lang gestillt wurden, hatten ein um 33 Prozent niedrigeres Risiko für einen Überbiss und ein um 41 Prozent niedrigeres Risiko für schiefe Zähne. Vermutlich fördere das Stillen die Entwicklung der Muskeln im Mund. Der Grund: Das Kind setzt Kiefer und Zunge kräftiger ein als beim Trinken aus der Flasche. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3123122