Schlagwort: Bewegung

  • Ist eine Atrophie gefährlich?

    Ist eine Atrophie gefährlich?

    Atrophie ist streng genommen keine Krankheit, sondern vielmehr eine Ansammlung von Beschwerden und Symptomen, die den ganzen Körper betreffen können. Atrophie lässt Gewebe oder auch Organe schrumpfen, die Zellen verkleinern sich und die Ursachen für diesen Vorgang sind sehr vielschichtig. Ist Atrophie gefährlich? Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten, denn es kommt immer auf den jeweiligen Körperteil an, der von den Symptomen betroffen ist.

    Was genau versteht man unter Atrophie?

    Im Grund ist Atrophie nichts anderes als Gewebeschwund, der durch eine Verkleinerung der Zellen in den Organen oder im Gewebe verursacht wird. Durch die verminderten Zellen kommt es dann zu einer Verkleinerung der Gewebeteile oder der Organe. Dieser Vorgang nennt sich Apoptose, was so viel wie Zelltod bedeutet. Dieser Zelltod macht eine Atrophie gefährlich, wenn zum Beispiel ein lebenswichtiges Organ wie die Niere betroffen ist. Eine Atrophie kann sowohl pathologischer als auch physiologischer Natur sein, jedoch ist eine Atrophie nicht in jedem Fall gefährlich. Der menschliche Organismus unterliegt im Laufe eines Lebens vielen Veränderungen und in einigen Phasen ist ein Gewebeschwund sogar erforderlich.

    Die Ursachen einer Atrophie

    Ob eine Atrophie gefährlich ist, das hängt immer von der Ursache ab. Handelt es sich um eine Ursache mit pathologischem und damit einem krankhaften Hintergrund, dann liegt das an einem Ungleichgewicht zwischen dem Aufbau und dem Abbau in der Struktur einer Zelle. Bei einer Altersatrophie sind es genetische Ursachen, die die Zellen im Gewebe oder in den Organen schrumpfen lassen. In diesem Fall haben die Organe und das Gewebe vereinfacht gesagt, ihren Dienst erfüllt und werden nicht mehr in vollem Umfang gebraucht. Andere Organe haben ihren Dienst schon früher getan und können abgebaut werden. Das ist zum Beispiel beim Thymus der Fall, der nach der Geschlechtsreife atrophiert und dann durch Fettgewebe ersetzt wird. Atrophie in den Eierstöcken leitet die Wechseljahre ein und auch die Produktion des Spermas wird mit zunehmendem Alter reduziert, bleibt aber erhalten.

    Wann ist Atrophie gefährlich?

    Kommt es zu einer sogenannten Hungeratrophie, dann wird eine Atrophie gefährlich, denn in diesem Fall wird nicht nur das lebenswichtige Fettgewebe verkleinert, auch die Muskulatur des Skeletts und des Herzens sind vom Schwund betroffen. Bei alten Menschen, die nur noch liegen können, wird ist eine Atrophie gefährlich, weil hier die Muskeln atrophieren und damit das Stehen oder Gehen unmöglich wird. Auch bei einer Inaktivitätsatrophie ist eine Atrophie gefährlich, denn wenn es zu einer verminderten Blut- und Nervenzufuhr kommt, dann sterben die Zellen ab und der Körper verliert die Energie, die er zum Leben braucht. Parkinson, Alzheimer und Demenz sind auf eine Atrophie zurückzuführen, denn mit zunehmendem Alter beginnt das Gehirn damit, Strukturen abzubauen.

    Wie kann eine Atrophie therapiert werden?

    Eine Behandlung oder Therapie ist nicht bei allen Varianten einer Atrophie möglich, in einigen Fällen, wie zum Beispiel bei einer Hirnatrophie, kann der Verlauf nur verlangsamt, aber nicht vollständig gestoppt werden. Es kommt auf die Form und die Ursache der Atrophie an, ob ein Abbau des Gewebes verhindert und der Stoffwechsel angeregt werden kann, sind beispielsweise die Muskeln betroffen, dann ist es möglich, die betroffenen Stellen physiotherapeutisch behandeln zu lassen. Helfen kann auch eine gezielte Bewegungstherapie, oftmals auch eine richtige Lagerung und Kühlung der betroffenen Körperpartien. Bei einer medikamentösen Therapie kommen in der Hauptsache schmerzstillende oder blutfördernde Medikamente zum Einsatz, denn vielfach ist auch eine schlechte Durchblutung der Auslöser für eine Atrophie. Bei Patienten, die unter Parkinson leiden, kommen sogenannte Dopaminergika zum Einsatz, denn diese Medikamente verhindern den Abbau von Dopamin im Gehirn. Aber auch in diesem Fall kann der Verlauf der Krankheit lediglich verlangsamt werden, ein vollständiges Verschwinden der Symptome oder eine Heilung gibt es bis heute leider noch nicht.

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  • Metabolisches Syndrom – eine Kombination aus vielen Risiken

    Metabolisches Syndrom – eine Kombination aus vielen Risiken

    Zu viel Fett am Bauch, zu hoher Blutdruck, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte, kurz alles, was man unter der Rubrik Wohlstandskrankheit zusammenfassen könnte, hat einen Namen – metabolisches Syndrom. Übergewicht und zu wenig Bewegung machen immer mehr Menschen krank und das bleibt auf Dauer nicht ohne Folgen, denn das metabolische Syndrom ist nur der Wegweiser, der Weg selbst führt zu Krankheiten wie Diabetes oder Beschwerden, die das Herz und den Kreislauf belasten.

    Metabolisches Syndrom – die Ursachen

    Nahrung gibt es im Überfluss, es gibt Technik, die das Arbeiten immer einfacher macht und natürlich auch Autos, mit denen man sein Ziel deutlich schneller erreicht, als zu Fuß. Diese Faktoren können ein metabolisches Syndrom auslösen und wer einmal in diesem Teufelskreis gefangen ist, der findet nur sehr schwer wieder heraus. Das metabolische Syndrom nimmt meist mit zu viel Bauchfett seinen Anfang, Mediziner sprechen dann von stammbetonter Adipositas und dieses Fett am Bauch führt dann zu vielen krankhaften Veränderungen, zum Beispiel beim Zucker- und auch beim Fettstoffwechsel. Die Hauptrolle spielt ein ganz besonderes Hormon, das Insulin, denn wenn das Insulin nicht mehr im Gewebe wirken kann, dann wird eine Resistenz aufgebaut und es kommt zum sogenannten Wohlstandssyndrom, auch metabolisches Syndrom genannt.

    Wie gefährlich ist das metabolische Syndrom?

    Menschen, bei denen ein metabolisches Syndrom diagnostiziert wird, haben erhöhte Blutfettwerte, einen viel zu hohen Blutzuckerspiegel und auch der Blutdruck bewegt sich in gefährlichen Höhen. Alle diese schlechten Werte sorgen für ein Verkalken der Arterien, aber auch Durchblutungsstörungen können die Folgen des metabolischen Syndroms sein. Wenn es schlimm kommt, dann gibt es bleibende Schäden für das Herz, ebenso wie für das Gehirn oder für die Nieren. Inwiefern sich die einzelnen Faktoren auf das Gesamtrisiko auswirken, das ist bis heute noch nicht restlos geklärt, es steht aber fest, dass besonders die Gefahr für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt deutlich ansteigt. Wer ein metabolisches Syndrom hat, der büßt auf jeden Fall an Lebensqualität ein und spielt unter Umständen sogar mit seinem Leben.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Um ein metabolisches Syndrom in den Griff zu bekommen, muss das Leben von Grund auf geändert werden, dazu gehört sowohl eine Nahrungsumstellung wie auch ein Sportprogramm. Je nachdem, wie schwer das metabolische Syndrom ausgeprägt ist, kann auch eine Behandlung mit Medikamenten notwendig werden, um beispielsweise den Blutdruck und den Zuckerspiegel zu senken. Die Ursachen für ein metabolisches Syndrom sind bei vielen Menschen schon in der Kindheit zu finden, umso wichtiger ist es daher, schon Kinder ausgewogen zu ernähren und sie für Sport und Bewegung zu begeistern.

    Vorbeugen ist besser als heilen

    Da das metabolische Syndrom in der Hauptsache in einer ungesunden Lebensweise zu finden ist, muss das Leben komplett umgekrempelt werden. Das ist aber leider leichter gesagt als getan, denn um das Syndrom zu bekämpfen, müssten Industrie und Politik an einem Strang ziehen. So sollte zum Beispiel das Essen in gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen, aber auch in Kantinen ausgewogen und damit gesund sein. Da viele Gemeindekassen leer sind, kann der Plan, ein gesundes und abwechslungsreiches Essen anzubieten, leider nicht immer in die Tat umgesetzt werden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass in weiten Teilen der Bevölkerung die Notwendigkeit des Umdenkens noch nicht angekommen ist. Viele wissen zwar, dass sie zu dick sind, was sie aber nicht wissen, ist, wie gefährlich das Übergewicht sein. Noch heute sind viele Menschen der Ansicht, dass dicke Kinder gesunde und vor allem niedliche Kinder sind, dass aus diesen Kindern später aber kranke Erwachsene werden können, wird hingegen erfolgreich verdrängt.

    Wenn der Grundstein für ein gesundes Leben nicht schon in der Kindheit gelegt wird, dann wird das metabolische Syndrom weiter auf dem Vormarsch sein.

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  • Bewegungsstörungen durch Ataxie – was können Betroffene tun?

    Bewegungsstörungen durch Ataxie – was können Betroffene tun?

    Das griechische Wort Ataxia bedeutet Unordnung und das trifft das Krankheitsbild, das bei Ataxie entsteht, recht gut, denn die Betroffenen leiden unter Bewegungsstörungen, die alle Körperteile betreffen können. So sind zum Beispiel normale Bewegungsabläufe nicht mehr möglich, aber auch das Sehen und das Sprechen kann betroffen sein. Bewegungsstörungen durch Ataxie sind vielfältig und für die Betroffenen immer mehr als nur unangenehm. Aber wie kommt es zu einer Ataxie und welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?

    Die unterschiedlichen Formen der Ataxie

    Das Wort Ataxie ist ein Überbegriff für Bewegungsstörungen, die auch die kleinsten Muskelpartien betreffen kann. Bewegungsstörungen durch Ataxie, die nur das Gehen betreffen, werden Gangataxie genannt, die Betroffenen haben Probleme damit, aufrecht zu gehen und fallen entweder durch einen kleinschrittigen Gang oder durch einen sehr unsicheren, breitbeinigen Gang auf. Wenn das Stehen oder Sitzen betroffen ist, dann spricht die Medizin von einer Rumpfataxie, hier können die Betroffenen nur schlecht ohne Hilfe stehen und neigen dazu, zu fallen. Eine Gliedmaßenataxie liegt dann vor, wenn das Schreiben nicht mehr möglich ist und bei einer Dysarthrie ist es nicht mehr möglich, sich zu artikulieren, die Sprache wird undeutlich, die Sätze sind abgehakt und die Stimme klingt verschwommen. Bewegungsstörungen durch Ataxie können aber auch die Augen und die Hände betreffen. In diesem Fall spricht man von einer optischen Ataxie, denn die Betroffenen sind unfähig, mit Kontrolle durch die Augen, bestimmte Handbewegungen zu machen.

    Welche Ursachen haben die Bewegungsstörungen durch Ataxie?

    Wenn es zu Bewegungsstörungen durch Ataxie kommt, dann sind keine Feinabstimmungen der einzelnen Bewegungen mehr möglich, die vom Kleinhirn und dem Rückenmark gesteuert werden. Es gibt verschiedene Ursachen, die eine Kooperation zwischen den verantwortlichen Zentren verhindern können. Einige werden im Laufe des Lebens erworben, bei anderen Formen sind genetische Ursachen schuld. Besonders häufig werden die Bewegungsstörungen durch Ataxie im Laufe des Lebens erworben, aber auch entzündliche Erkrankungen können das Kleinhirn so schädigen, dass es die Koordination und das Zusammenspiel der Bewegungen nicht mehr planen und durchführen kann. Das ist beispielsweise bei der Nervenkrankheit Multiple Sklerose der Fall, aber auch ein Tumor kann Bewegungsstörungen durch Ataxie auslösen.

    Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

    Bewegungsstörungen durch Ataxie sind ein Symptom für viele neurologische Krankheiten, und immer wenn es zu solchen Störungen kommt, dann muss ein Arzt aufgesucht werden, der den möglichen Hintergrund abklärt. Wer sich im Sitzen oder beim Stehen unsicher fühlt oder merkt, dass der Gang nicht mehr sicher ist oder taumelnd wird, der muss zum Arzt. Auch wenn es plötzlich nicht mehr möglich ist, die Handfläche nach oben zu drehen oder wenn die Hände stark zittern, ist ein Arztbesuch unumgänglich, denn dann kann es sich um Ataxie handeln. Treten die Probleme urplötzlich auf, sind das möglicherweise erste Anzeichen für einen Schlaganfall.

    Wie wird Ataxie behandelt?

    Der richtige Ansprechpartner ist ein Neurologe, der sich zunächst mit gezielten Fragen einen ersten Überblick verschafft, was als Ursache infrage kommen kann. Anschließend werden die Funktionen des Gehirns, der Nerven und des Rückenmarks, aber auch die Reflexe überprüft. Ein MRT, also eine Magnetresonanztomografie kann für Klarheit sorgen, aber auch Blutuntersuchungen und eine Nervenwasseruntersuchung können Auskunft über die Ursache der Ataxie geben. In der Regel ist es schwierig, eine Ataxie zu behandeln, und es gibt auch sehr wenige spezielle Therapieformen. Eine regelmäßige Physiotherapie verspricht vielfach Erfolge, denn zusammen mit einem Therapeuten lernen die Betroffenen wieder, ihre Bewegungen zu steuern. Die Übungen können auch zu Hause gemacht werden, in besonders schweren Fällen ist eine Kur ebenfalls eine sehr gute Idee. Wichtig ist ein völliger Verzicht auf Alkohol, denn der Genuss von Alkohol kann die Bewegungsstörungen noch verstärken. Ein Ansprechpartner ist hier die Deutsche Heredo-Ataxie-Gesellschaft-Bundesverband e. V.

    Bild: © Depositphotos.com / tashatuvango

  • TIA – Warnzeichen für den kleinen Schlaganfall

    TIA – Warnzeichen für den kleinen Schlaganfall

    Fast jedem Schlaganfall gehen Warnzeichen voraus und diese alarmierenden Zeichen werden als transitorische ischämische Attacken oder kurz TIA genannt. Die TIA Warnzeichen treten von einer Minute auf die andere auf und sie verschwinden in der Regel auch ebenso schnell wieder. Da die Attacken blitzschnell kommen und gehen, suchen nur die wenigsten einen Arzt auf, aber das kann fatale Folgen haben. Wenn dann der Schlaganfall kommt, wird die Zeit knapp, und es kann sehr schnell um Leben oder Tod gehen.

    Welche Vorzeichen gibt es?

    Die TIA Warnzeichen sind vielfältig und individuell stark oder weniger stark ausgeprägt. Praktisch wie aus heiterem Himmel kann es zu Sehstörungen kommen, die Betroffenen sehen verschwommen oder wie durch eine Milchglasscheibe, aber auch eine plötzliche Blindheit ist möglich. Arme und Beine können sich taub und pelzig anfühlen, manche Menschen sind nicht mehr in der Lage, ganze Sätze zu sprechen oder es fehlen die richtigen Worte. Alle diese TIA Warnzeichen dauern meist nur wenige Sekunden oder Minuten, in einigen Fällen aber auch Stunden. Vor allem wenn es um Ausfälle geht, die nur Sekunden dauern, kommen nur die wenigsten auf den Gedanken, den Notruf zu wählen und betrachten das Ganze als ein vorübergehendes Phänomen.

    TIA Warnzeichen künden einen Schlaganfall an

    Nicht alle TIA Warnzeichen weisen auf einen kurz bevorstehenden Schlaganfall hin, aber bei 40 % der Schlaganfallpatienten ging eine transitorische ischämische Attacke voraus. Mediziner sprechen daher von einem kleinen Schlaganfall, den jeder ernst nehmen sollte. Was den „richtigen“ Schlaganfall von TIA unterscheidet, ist der zeitliche Ablauf, denn während bei den TIA Warnzeichen nur ein sehr kurzer Zeitraum vergeht, können die Symptome bei einem Schlaganfall bis zu 24 Stunden andauern.

    Welche Ursachen gibt es?

    Die TIA Warnzeichen werden in den meisten Fällen durch einen Blutpfropfen verursacht, der für kurze Zeit ein kleines Gefäß im Gehirn verstopft. Die eigentliche Ursache ist in der Regel jedoch eine Verkalkung der Arterien, in deren Folge sich ein Pfropfen aus der Halsschlagader löst und dann eine sogenannte Karotisstenose auslöst. Auch ein Vorhofflimmern kann dafür verantwortlich sein, dass es zu einem Blutgerinnsel kommt. Da die Durchblutungsstörung nur vorübergehend ist, kann man sie nicht mit einem Schlaganfall gleichsetzen, trotzdem gilt TIA immer als medizinischer Notfall. Die TIA Warnzeichen erhöhen das Risiko, einen Hirninfarkt zu erleiden und dann geht es um jede Minute. Meist kommt es bei mehr als zehn Prozent der Betroffenen nach vier Wochen zu einem Schlaganfall und innerhalb von drei Monaten steigt die Zahl auf 17 %.

    Wie wird TIA behandelt?

    Wenn TIA Warnzeichen auftreten, dann sollte ohne zu zögern der Notruf 112 angerufen werden, selbst dann, wenn die Symptome bereits wieder nachlassen. Der Notarzt wird den Patienten ins Krankenhaus einweisen, wo er dann 24 Stunden lang auf der Intensivstation beobachtet wird. In weiteren Untersuchungen suchen die Ärzte nach anderen Erkrankungen, die die Symptome ausgelöst haben könnten, wie zum Beispiel Epilepsie oder auch Migräne. Wenn die Patienten wieder nach Hause entlassen werden, dann ist es wichtig, den Auslöser von TIA richtig zu behandeln. Wer unter zu hohem Blutdruck, unter Vorhofflimmern, unter Diabetes oder unter einer Arteriosklerose leidet, ist ein Risikopatient und muss diese Erkrankungen unter ärztlicher Aussicht in den Griff bekommen. Medikamente müssen regelmäßig und konsequent eingenommen werden und sollte die Halsschlagader schon verengt sein, dann ist eine Operation die einzige Option der Behandlung. Patienten, die unter einem Vorhofflimmern leiden, müssen Medikamente einnehmen, die das Blut verdünnen.

    Damit es erst gar nicht zu TIA oder zu einem Schlaganfall kommt, ist es hilfreich, den Lebenswandel zu ändern. Rauchen ist ebenso ein Risikofaktor wie Übergewicht und der Mangel an Bewegung, auch eine ungesunde Ernährung erhöht die Gefahr, einen kleinen oder klassischen Schlaganfall zu erleiden.

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  • Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Kein Sinnesorgan hat eine so große Bedeutung wie das menschliche Auge, denn nur mit den Augen können wir die Welt sehen und erkennen. Das Auge nimmt alle visuellen Reize wahr, die von außen kommen und verwandelt sie in elektrische Impulse. Die so gewonnenen Informationen werden dann über den Sehnerv direkt an das Gehirn weiter gegeben. Das menschliche Auge ist ein Wunderwerk aus vielen verschiedenen Bausteinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Der Augapfel, die Augenmuskeln, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen – das sind grob gesagt die wichtigen Bausteine, die uns das Sehen ermöglichen.

    Das menschliche Auge und seine Bausteine

    Der Bulbus oculi, der Augapfel, ist das, was vom Auge außen zu sehen ist, alle anderen Bausteine spielen ihre Rollen von der Außenwelt versteckt. Da ist der Bewegungsapparat mit den Augenmuskeln und die Tenon-Kapsel, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen, zu denen die Bindehaut, die Augenhöhle, die Augenlider und der Tränenapparat gehören. Der Augapfel ist dafür zuständig, die Lichtreize, wahrzunehmen, die von außen kommen. Er ist rund und etwas kleiner als ein Tischtennisball, und im Inneren des Augapfels verbergen sich der Glaskörper, die Linse und die Augenkammern. Der Augapfel selbst besteht aus drei Schichten, der äußeren, der mittleren und der inneren Augenhaut.

    Wie können wir sehen?

    Die Arbeit des Auges ist ein sehr komplexer Vorgang, der nur durch das enge Teamwork zwischen den Augen und dem Gehirn funktioniert. Um überhaupt sehen zu können, bedarf es einer Lichtquelle, und das kann zum Beispiel die Sonne oder eine Lampe sein. Wenn das Licht auf das menschliche Auge fällt, dann trifft es zunächst einmal auf die Hornhaut, dann auf die Pupille, dann die Linse und den Glaskörper und landet schließlich bei der Netzhaut. Die erste Station, die Hornhaut ist transparent und hat keine Gefäße, die Hornhaut ist das Fenster des Auges. Die zweite Station ist die Pupille, sie reguliert, wie viel des Lichts tatsächlich auf die Netzhaut kommt. Ist es dunkel, dann wird die Pupille größer, damit möglichst viel Licht hereinkommt, ist es hell, dann zieht sie sich zusammen und wird klein.

    Durch die Regenbogenhaut, die die Pupille umschließt, trifft das Licht dann auf die Linse und da diese gewölbt ist, werden die Lichtstrahlen hinter der Linse gebündelt und laufen dann auf der Netzhaut zusammen. Da die Linse ihre Form verändern kann, ist das menschliche Auge in der Lage, Dinge aus der Nähe und aus der Entfernung zu fokussieren. Das Bild, das schließlich auf der Netzhaut abgebildet wird, steht auf dem Kopf, aber über den Sehnerv kommen die Impulse der Nerven zur Sehrinde im Gehirn. Das Gehirn muss dann nur noch die gesendeten Signale auswerten und das Bild um 180° Grad drehen.

    So wird das Auge optimal geschützt

    Das menschliche Auge ist sehr empfindlich und muss entsprechend geschützt werden. Dazu hat die Natur verschiedene Schutzvorrichtungen eingebaut, die das Auge vor Schweiß, Staub, Schmutz, Nässe, Trockenheit und auch vor Bakterien schützt. Damit die Augen nicht so schnell verletzt werden können, liegen sie in knöchernen Augenhöhlen, einer Art Mulde im Gesichtsschädel, die den Augapfel umschließt. Die Augenhöhle, die sogenannte Orbita, setzt sich aus sieben Schädelknochen zusammen, die aneinandergrenzen. In der Augenhöhle sind Öffnungen, durch die sich die Gefäße ziehen und an zwei Stellen ist die Augenhöhle sehr zerbrechlich. Der Orbita-Boden und die seitliche Innenwand können zum Beispiel bei einem Faustschlag auf das Auge sofort brechen. Das menschliche Auge wird aber auch durch, zwei bewegliche Hautfalten geschützt, die Augenlider, die die vordere Seite des Auges bedecken und den Augapfel vor Druck von außen absichern. Zudem können Fremdkörper wie Staub oder Schweiß so nicht an den Augapfel dringen, und die Augen werden auch vor dem Austrocknen geschützt.

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  • Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Einmal so dribbeln wie Messi und so flanken wie Ronaldo – welcher Freizeitkicker möchte auf dem Platz nicht so gut aussehen wie die ganz großen Stars. Fußballer wie Messi oder Ronaldo haben mit Sicherheit viel Talent, aber sie tragen auch die richtigen Fußballschuhe, die es ihnen einfacher machen, 90 Minuten die volle Leistung zu bringen. Wenn es um die passenden Fußballschuhe geht, dann stehen mehrere Aspekte im Vordergrund, wie zum Beispiel der Tragekomfort und die Stabilität. Auch das Ballgefühl, das Schussverhalten und die Lebensdauer sollten Kriterien sein, nach denen Fußballschuhe ausgesucht und gekauft werden.

    Fußballschuhe – Immer wieder neue Modelle

    Es ist nicht ganz so einfach, die passenden Fußballschuhe zu finden, denn die Auswahl ist mehr als nur groß. Beinahe jeden Monat bringt einer der bekannten Hersteller mindestens ein neues Modell auf den Markt und es ist schwer, sich in dieser riesigen Auswahl zurechtzufinden. Welcher Schuh ist für welchen Fuß der Richtige? Welches Stollenmuster sollen die Schuhe haben? Wird auf echtem Rasen, auf Kunstrasen, in der Halle oder auf einem Ascheplatz gespielt? Jeder der Fußball spielt, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen und erst dann eine Entscheidung fällen, welche Fußballschuhe von welchem Hersteller infrage kommen. Fußball ist ein schneller Ausdauersport, und wer mit zu engen, zu weiten oder viel zu kleinen Schuhen auf den Platz kommt, der wird das noch vor der ersten Halbzeit bereuen.

    Keine zu schnelle Entscheidungen treffen

    Wenn es um die Wahl der richtigen Fußballschuhe geht, dann sollte man viel Zeit mitbringen, denn der Schuh muss einfach perfekt sitzen, um den Fuß auch wirklich optimal stützen zu können. Es ist ein Fehler, die erstbesten Schuhe direkt im erstbesten Geschäft zu kaufen, besser ist es, die Hersteller und die Modelle, die eventuell infrage kommen, miteinander zu vergleichen. Jeder Hersteller hat eine eigene Form, Verarbeitung und auch ein besonders Material und nur durch einen direkten Vergleich lässt sich der passende Schuh für den Fuß finden. Selbst Profis probieren neue Schuhe erst einmal aus und die ersten Ballkontakte zeigen, ob dieses Modell auch das richtige ist. In den meisten Sportgeschäften besteht die Möglichkeit, mit den Schuhen zur Probe zu kicken. Eine solche Gelegenheit sollte man nutzen, um ein Gefühl für die neuen Fußballschuhe zu bekommen.

    Qualität hat ihren Preis

    Günstig ist nicht immer gut und wer lange Freude an seinen Fußballschuhen haben möchte, der sollte zunächst auf die Qualität und erst dann auf den Preis achten. Material und vor allem auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, denn nur so garantiert der Schuh auch Langlebigkeit. Die ideale Passform ist ebenso wichtig, und wirklich gute Fußballschuhe sind robust und halten einiges aus. Trotzdem ist ein hoher Preis nicht in jedem Fall ein Garant für eine erstklassige Qualität. Wer nichts dem Zufall überlassen will, der sollte sich im Internet die ausführlichen Tests ansehen, die dort zu finden sind.

    Die perfekte Größe finden

    Wer noch nie Fußballschuhe gekauft hat, der sollte nicht den Fehler machen und die gleiche Größe wählen wie bei normalen Straßenschuhen oder bei Sneakers. Fußballschuhe sollten nach Möglichkeit eng am Fuß sitzen, wenn jedoch beim Probelaufen im Sportgeschäft die Füße mit Druckschmerzen reagieren, dann ist es besser, eine größere Größe zu wählen. Sitzt die nächste Größe nicht perfekt, dann ist es sinnvoll, nach Halbgrößen zu fragen, die viele Hersteller anbieten. Wichtig ist es, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, denn das kann sowohl das Ballgefühl als auch die Sicherheit beim Laufen und die Stützkraft beeinträchtigen. Wenn der Schuh ein wenig zu eng sitzt, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Material weitet sich in der Regel meist schon während der ersten Trainingseinheiten.

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