Schlagwort: Bewegung

  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak

  • Elektroschocks – schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Elektroschocks – schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Wenn das Herz rast, das Atmen immer schwerer fällt und der Schwindel den Boden unter den Füßen wegzieht, dann sind das Anzeichen dafür, dass das Herz aus dem Takt geraten ist. Herzrhythmusstörungen lautet die Diagnose, und wenn es um eine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen geht, dann sind Elektroschocks eine effektive Maßnahme. Mit einem Defibrillator wird das Herz wieder in den richtigen Takt gebracht, und da sich diese modernen Geräte sehr einfach bedienen lassen, kann jeder zum Lebensretter werden.

    Nicht immer lebensgefährlich

    Das Herz ist mit einem gut funktionierenden Motor zu vergleichen, der läuft und läuft und läuft. Das Herz macht nie eine Pause, immer wieder zieht es sich zusammen, erschlafft wieder und pumpt auf diese Weise Tag für Tag rund 7000 Liter Blut durch den Körper. Normalerweise schlägt das Herz in einem immer gleichbleibenden Rhythmus mit einer Frequenz von 60 bis 100 Schlägen in der Minute. Wenn das Herz aber aus dem Rhythmus gerät, dann liegt die Zahl entweder unter 60 oder über 100, aber nicht immer ist eine Abweichung der Norm auch gefährlich. Zu schnelle, zu langsame oder zu unregelmäßige Herzschläge werden zwar auch als Herzrhythmusstörungen bezeichnet, aber sie führen nur sehr selten zu einer lebensgefährlichen Situation. Das Gleiche gilt auch, wenn das Herz plötzlich stolpert, denn das ist bis zu einem bestimmten Grad sogar normal.

    Gezielte Stromschläge – die schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

    Jeder weiß wahrscheinlich, was ein Defibrillator ist, aber kaum jemand weiß, wie dieser Elektroschocker eigentlich funktioniert. Defibrillatoren, die schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen, waren vor ein paar Jahren nur in den Notaufnahmen der Krankenhäuser und in Rettungswagen zu finden. Heute gibt es in jedem großen Einkaufszentrum mindestens einen dieser Elektroschockgeräte, in kleineren Ortschaften sind sie in der Bank oder im Gemeindehaus zu finden. Bei schweren Herzrhythmusstörungen verlieren die Betroffenen meist sofort das Bewusstsein und haben keinen Puls mehr. In dieser Situation kommt es auf jede Minute an, denn innerhalb von nur zehn Minuten sinkt die Chance zu überleben, um 50 %, auch Schädigungen des Gehirns aufgrund des hohen Sauerstoffmangels sind möglich.

    Effektive Erste Hilfe

    Wenn die Betroffenen ohne Bewusstsein sind und schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen gefragt ist, dann sollten die Helfer vor Ort zunächst die Atmung prüfen und dann mit der Herzdruckmassage beginnen. Perfekt sind 100 Druckbewegungen pro Minute, denn nur so kann der Blutfluss durch den Körper aufrechterhalten werden. Wenn das Herz flimmert, dann kann dieses lebensgefährliche Flimmern nur mit einem gezielten Elektroschock unterbrochen werden. Nach dem Stromstoß steht das Herz zwar kurz still, findet aber dann sofort wieder in den richtigen Rhythmus. Moderne Defibrillatoren, diese schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen, sind einfach zu bedienen und haben meist eine akustische Bedienungsanweisung. So wird es auch medizinische Laien möglich, im Ernstfall Leben zu retten.

    Große Hilfe durch kleine Elektroschocks

    Eine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen ist auch der Defibrillator, der in die Brust eingepflanzt wird. Menschen, die häufig mit Rhythmusstörungen zu kämpfen haben, bekommen einen kleinen Defibrillator implantiert. Das kleine Gerät ist mit einem Kabel direkt mit dem Herzen verbunden und ist in der Lage, jeden einzelnen Herzschlag zu analysieren. Kommt es zu einem Herzflimmern, dann sendet diese kleine schnelle Hilfe bei Herzrhythmusstörungen einen elektrischen Impuls und das Herz schlägt sofort wieder im normalen Rhythmus. Wenn die Betroffenen wach sind, dann ist das zwar ein schmerzhafter Vorgang, aber er rettet das Leben. Eine andere Möglichkeit, das Herz wieder im normalen Rhythmus schlagen zu lassen, sind Medikamente, die das Blut verdünnen oder sogenannte Antiarrythmika, wie zum Beispiel Betablocker. Geeignet sind diese Medikamente besonders für Patienten mit nur geringen Beschwerden. Der Herzrhythmus wird auf diese Weise ständig kontrolliert und eine zu hohe oder zu niedrige Herzfrequenz wird vermieden.

    Bild: © Depositphotos.com / sudok1

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Viele Menschen, die mit 30 noch rank und schlank sind, werden sich an ihrem 50. Geburtstag kaum wiedererkennen, denn mit den Lebensjahren steigt auch unweigerlich das Gewicht. Die meisten nehmen ab dem 40. Lebensjahr zu und als ob diese Tatsache nicht schon schlimm genug wäre, es hat wenig Sinn, ab der Lebensmitte verschiedene Diäten auszuprobieren, denn die Pfunde wollen ab diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr weichen. Der Grund für diese Metamorphose ist im Stoffwechsel zu finden, denn der stellt sich ab dem 30. Lebensjahr langsam aber sicher um.

    Grundlegende Veränderungen

    Wer die 30 erreicht hat, der steht mitten im Leben und trotzdem beginnt zu dieser aktiven Zeit im Leben ein unmerklicher Prozess im Körper, der es dem Fett leichter macht, sich in den Problemzonen festzusetzen. Zu gravierenden Veränderungen kommt es dann um das 40. Lebensjahr, denn der Stoffwechsel wird immer langsamer und in der Folge werden immer weniger Kalorien verbraucht. Für diese Veränderungen sind mehrere Faktoren verantwortlich, so hat unter anderem auch die Produktion der Sexualhormone etwas damit zu tun. Das Sexualhormon Somatotropin ist für das Wachstum der Muskeln und den Abbau von Fett zuständig, wenn der Spiegel des Hormons sinkt, dann steigt der Anteil an Körperfett, während gleichzeitig die Muskelmasse immer weniger wird.

    Kann man mit Diäten gegensteuern?

    Nicht bei jedem steigt die Waage pünktlich zum 40. Geburtstag, bei einigen Menschen verschiebt sich das Verhältnis der Muskeln zum Fett etwas später. Das ist vor allem bei denjenigen der Fall, die sich ausgewogen ernähren und Sport treiben. Diejenigen, die nicht so sehr auf ihre Ernährung achten und auch mit sportlichen Aktivitäten nicht allzu viel anfangen können, die sollten sich nicht wundern, wenn die Waage in die falsche Richtung zeigt. Mit Diäten alleine kann man diesem natürlichen Prozess nicht aufhalten, es muss auch Bewegung ins Spiel kommen. Nur auf diese Weise wird effektiv verhindert, dass die Muskelmasse abnimmt und die Fettreserven zunehmen. Es reicht schon, regelmäßig spazieren zu gehen, um das Gewicht zu halten, Diäten helfen wenig, denn sie sorgen bestenfalls für schlechte Laune.

    Ins Schwitzen kommen

    Wer heute 40 Jahre alt ist, der wird sich nicht alt fühlen, auch wenn der Alterungsprozess unmerklich schon begonnen hat. Aber anstatt darauf zu warten, dass die Zeichen des Alters am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln sichtbar werden, ist es die bessere Idee, öfter mal richtig ins Schwitzen zu kommen. Wem Spaziergänge zu langweilig sind, der sollte nach einer Sportart Ausschau halten, die den Körper fordert und die Spaß macht. Radfahren und Laufen sind ideal, aber auch Nordic Walking und Tennis sind perfekt, um Ausdauer zu trainieren und dem Altern entgegenzuwirken. Wenn der Arzt nach einem gründlichen Check grünes Licht gibt, dann muss nur noch der berühmte innere Schweinehund überwunden werden und dann kann es losgehen.

    Nichts übertreiben

    Mit Diäten drastisch an Gewicht zu verlieren, das ist ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr so einfach. Dazu kommt, dass Diäten in diesem Alter mehr schaden als nützen können. Der Körper steckt strenge Diäten nicht mehr so einfach weg, denn diese Diäten stören natürlich den Ablauf des Organismus. Auf der anderen Seite werden in der Mitte des Lebens kleine Sünden vom Körper nicht mehr so einfach vergeben, Naschereien und fettes Essen gehen sofort auf die Hüften und andere Problemzonen. Da der Körper weder auf radikale Diäten noch auf üppiges Essen gut zu sprechen ist, sollte er mehr Vitamine bekommen. Mit zunehmendem Alter bleibt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen unverändert hoch und das heißt, auf dem Speiseplan sollte Obst ebenso stehen wie Gemüse, Vollkornprodukte, aber auch Fisch, mageres Fleisch und vor allem Milch und viele Milchprodukte.

    Bild: © Depositphotos.com / Subbotina

  • Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde und laut William Shakespeare wollte König Richard III. sein Königreich für ein Pferd hergeben. Reiten ist ein beliebter Sport, auf den viele auch in den Ferien nicht verzichten möchten und Reitferien machen nicht nur Kindern Spaß. In vielen Urlaubsregionen in ganz Europa werden Reitkurse und Stellplätze für Pferde angeboten, etwas Besonderes sind aber Reitferien am Meer, zum Beispiel in Dänemark.

    Vom Ackergaul zum Reittier

    Menschen und Pferde – das ist eine besondere Affinität. Schon immer haben Mensch und Tier eine enge Beziehung gehabt, schließlich gehört das Pferd zu den ältesten Nutztieren. Zunächst wurde das Pferd nur für die Arbeit auf dem Feld oder als Transporttier genutzt, später entdeckten die Menschen, dass Pferde auch als Reittiere gute Dienste leisten. Heute haben moderne Maschinen die Pferde bei der Landarbeit abgelöst, geblieben ist nur das Reittier und ein vierbeiniger Freund. Ob Islandpony oder Vollblüter, Pferde sind aus der Welt der Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer einen besonderen Urlaub erleben möchte, der sollte Reitferien am Strand machen. Am Wasser entlang zu galoppieren, das hat was von Freiheit und Abenteuer, ein wunderbares Gefühl, das immer mehr Urlauber hautnah erleben wollen.

    Wie ein Besuch im Fitnessstudio

    Reiten ist ein Sport und wie bei jeder Sportart, so stellt sich auch hier die Frage: Wie gesund ist das Reiten? Für die Gesundheit lohnt es sich auf jeden Fall, den Pferderücken zu erklimmen, denn Reiten kann Rückenschmerzen vorbeugen, die Bauchmuskulatur stärken, die Fähigkeit zur Koordination fördern und beim Reiten lässt sich Stress abbauen. Ähnlich wie beim Schwimmen, werden beim Reiten alle Muskeln beansprucht, denn der Reiter muss sich permanent den Bewegungen des Pferdes anpassen. Bei jeder der drei Gangarten werden andere Muskeln gefordert, langfristig wird die Wirbelsäule entlastet und das beugt Problemen mit dem Rücken effektiv vor. Das rhythmische Auf und Ab löst zudem Verspannungen und auch für eine gerade Körperhaltung ist Reiten der optimale Sport. Reiten kann man noch bis ins hohe Alter, und deshalb verlieren auch Reitferien nie ihren Reiz.

    Reitferien in Dänemark

    Warum bietet sich Dänemark für Reitferien an? Ganz einfach, weil die dänische Küste an der Nordsee 400 km lang ist. Die wunderschöne Küste erstreckt sich von den Inseln im Wattenmeer im Süden, über die Haffküste bis hin zur wilden Brandung im Norden. Entlang dieser Küste gibt es Ferienhäuser, Campingplätze und auch Reiterhöfe für alle, die gerne mit dem Pferd die Umgebung erkunden möchten oder das Reiten erlernen wollen. Auch die westliche Küste von Jütland ist perfekt für Pferdefreunde und Reitsportler. Zwischen Nymindegab und Søndervig können Reiter am Strand entlang traben und wer noch Anfänger ist, kann sich auf verschiedenen Reitbahnen mit dem Pferd vertraut machen.

    Auf dem Pferderücken die Region erkunden

    Reitferien bieten eine gute Gelegenheit, um die Umgebung des Urlaubsortes einmal auf andere Art und Weise zu erkunden. In vielen Orten an der dänischen Küste werden geführte Reittouren angeboten und die Teilnehmer einer solchen Tour lernen dabei die Schönheit der Küstenlandschaft kennen. Wer möchte nicht mit seinem Pferd in einen malerischen Sonnenuntergang reiten? Die Heide von Jütland ist hier ein ebenso schönes Ziel wie auch die zahlreichen Fjorde, die endlosen Strände und die weiten Dünenlandschaften.

    Das Pferd einfach mitbringen

    Auch wer sein Pferd von zu Hause mitbringen möchte, der wird in Dänemark viele Reiterhöfe finden, in denen das Pferd einen Platz findet. Die Reitschulen in Westjütland haben viel Erfahrung im Umgang mit Pferden und das Tier ist dort immer bestens aufgehoben. In der ganzen Region sind zudem viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu finden, sodass kein Reiter einen langen Weg hat, wenn er mit seinem Pferd ausreiten möchte.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexia