Schlagwort: Bindegewebe

  • Aqua-Fitness – gelenkschonendes Training

    Aqua-Fitness – gelenkschonendes Training

    Wer Probleme mit den Gelenken hat und dennoch Sport treiben möchte, sollte es mit Aqua-Fitness probieren. Unter Aqua-Fitness lassen sich sportliche Aktivitäten verstehen, die im Wasser stattfinden und somit die Gelenke schonen. Dabei sind sämtliche Formen, begonnen vom Aqua-Jogging über Aquarobic bis zur Wassergymnastik vertreten. Mithilfe dieses gelenkschonenden Trainings lassen sich Verbesserungen in Bezug auf Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft erzielen. Selbst Personen mit Rückenbeschwerden und Übergewichtige können von Aqua-Fitness profitieren.

     

    Aqua-Fitness ist besonders gelenkschonend

    Da wir Menschen im Wasser fast schwerelos sind, werden unsere Gelenke hier entlastet. Aus diesem Grund eignet sich das Training im Wasser ganz besonders für ältere Menschen wie auch für Personen mit Rückenproblemen, Schwangere und Übergewichtige. Ferner ist Aqua-Fitness die ideale Sportart für Personen mit Krampfadern und Venenproblemen. Bedingt durch den Wasserdruck erfährt der menschliche Körper eine Art Massage. Diese regt die Durchblutung von Haut, Muskeln und Bindegewebe an. Überdies erfährt der venöse Rückfluss vom Blut direkt zum Herzen Förderung.

     

    Aufbau von Muskeln und Kondition dank Aqua-Fitness

    Neben einer verbesserten Ausdauer stärkt Aqua-Fitness unser Herz-Kreislauf-System. Ferner bauen sich Muskeln auf. Da diese sich gegen den Widerstand des Wassers bewegen, ist das Training im Wasser wesentlich effektiver als an Land. Eine noch höhere Wirkung können wir erzielen, wenn Widerstandsverstärker Einsatz finden. Dabei kann es sich beispielsweise um Hanteln, Pool-Nudeln oder auch Wasserbretter handeln. Weil der Widerstand des Wassers heftige, reißende Bewegungen verhindert, hält sich die Verletzungsgefahr des Trainings im Wasser eher gering. Auch wenn Sie einmal umknicken oder stolpern, fängt Sie das Wasser weich auf.

     

    Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr während des Trainings achten

    Wie bei anderen Sportarten auch, sollten Sie beim Aqua-Fitness auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Denn auch beim gelenkschonenden Training unter Wasser kommen Sie ins Schwitzen. Diesen Wasserverlust müssen Sie ersetzen, um Ihren Körper leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund trinken Sie stets ausreichend! Sofern Sie länger als 60 Minuten trainieren, vergessen Sie nicht, auch während des Trainings zu trinken.

     

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  • Jeden Morgen ein Glas Zitronenwasser

    Jeden Morgen ein Glas Zitronenwasser

    Der perfekte „Startdrink“ am Morgen ist Zitronenwasser. Das lauwarme Getränk spendiert dem Körper nicht nur Nährstoffe und wichtige Vitamine, sondern es regt auch gleichzeitig die Verdauung an. Die Aufnahme von Flüssigkeit ist so oder so gut, denn über den Tag verteilt brauchen wir viel davon. Wer außerdem ein paar Kilos verlieren möchte, der ist mit Zitronenwasser ebenfalls gut bedient. Es hat sich nämlich als Abnehmhilfe bewährt.

     

    Positive Wirkung keine Überraschung

    Ayurveda, eine indische Gesundheitslehre, nutzt die Wirkung des Zitronenwassers schon seit Jahrhunderten. Es wird unter anderem zur Entgiftung der Leber eingesetzt und kann in nur wenigen Minuten zubereitet werden. Die Kombination des Zitronensafts und des lauwarmen Wassers regt die Verdauung an und füllt die Feuchtigkeitsspeicher wieder auf. Zusätzlich kommen Vitamin C und viele Nährstoffe in den Körper. Die Zitronensäure wirkt übrigens einer Übersäuerung vor und fördert die Entgiftung.

    Beim Thema Abnehmen setzen selbst Hollywood-Schauspieler auf das Zitronenwasser. Zwar gibt es auch Alternativen wie Honigwasser, doch aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit greift man vorrangig zum Getränk mit dem gelben Obst. Tipp: Wer sich direkt nach dem Aufwachen bewegt, der tut sich leichter mit dem Abnehmen. Es reicht bereits aus, wenn man im Bett liegt und die Beine wie beim Rad fahren schwingt.

     

    Richtig zubereiten

    Zitronenwasser darf weder zu heiß noch zu kalt sein. Ist die Temperatur zu hoch, dann gehen die gesunden Inhaltsstoffe (wie Vitamin C, Pektin und Kalzium) zum Teil verloren. Ist es hingegen zu kalt, dann kann es unter Umständen den Verdauungstrakt belasten. Richtig ist eine lauwarme Temperatur, die jedoch langsam zu erreichen ist. Im ersten Schritt ist nämlich ein Liter Wasser aufzukochen, welches anschließend abgekühlt wird. Anschließend kommt der Saft einer halbierten Zitrone dazu. Die zweite Hälfte schneidet man in Scheiben und wird ebenfalls hinzugefügt. Das war es auch schon, jetzt kann das Zitronenwasser getrunken werden.

    Das Getränk ist im Übrigen äußerlich angewendet eine super Hautpflege. Es strafft das Bindegewebe und geht gegen Bakterien vor. Es hat ein wenig den Effekt eines Anti-Aging-Mittels.

  • Ausschabung – kleiner operativer Eingriff in die Gebärmutter

    Ausschabung – kleiner operativer Eingriff in die Gebärmutter

    Bei einer Ausschabung handelt es sich um einen operativen Eingriff. Dabei geht es um die Entfernung von Teilen oder sogar der gesamten Gebärmutterschleimhaut. Dieser operative Eingriff wird auch als Abrasion oder Curettage bezeichnet.

     

    Gründe für eine Ausschabung

    Es gibt mehrere Gründe für die Durchführung einer Ausschabung, unter anderem:

    • diagnostische Zwecke (Feststellung von Zellveränderungen, beispielsweise bei Gebärmutterschleimhautkrebs)
    • Fehlgeburt und Fruchttod
    • nach einer Geburt
    • Schwangerschaftsabbruch
    • bei unregelmäßigen Blutungen.

     

    Zu diagnostischen Zwecken erfolgt eine mikroskopische Untersuchung der Schleimhaut nach einer Gebärmutterausschabung durch einen Pathologen. Somit können eventuelle Veränderungen schnell erkannt werden.

     

    Ebenfalls kommt für eine Ausschabung das Versterben des Embryos in der Frühschwangerschaft infrage. Manche Frauen erleben dann die Wehen-Tätigkeit einer normalen Geburt – andere Frauen erleben allerdings eine stille Geburt. Um gefährliche Komplikationen, wie zum Beispiel Blutungen oder Infektionen nach einem Abort zu vermeiden, wird in der Regel eine Gebärmutterausschabung durchgeführt.

     

    Auch wenn die Geburt bereits erfolgt ist, kann manchmal eine Ausschabung notwendig sein. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Teile des Mutterkuchens oder der Eihäute in der Gebärmutter verbleiben.

     

    Bis zur 12. Schwangerschaftswoche ist es in Deutschland möglich, eine unerwünschte Schwangerschaft abzubrechen. Dies geschieht häufig durch Saugkürettage. Häufige Gründe für eine Ausschabung sind unregelmäßige Blutungen. Oftmals werden diese Gebärmutterausschabungen während der Wechseljahre durchgeführt.

     

    Durchführung der Ausschabung

    Meistens wird eine Ausschabung der Gebärmutter unter Vollnarkose durchgeführt. Sofern nur Gewebe aus dem Gebärmutterhals entfernt werden soll, kann der Eingriff auch unter örtlicher Betäubung erfolgen. Dabei sieht der Ablauf einer Gebärmutterausschabung so aus:

    • Eingriff erfolgt auf gynäkologischen Stuhl
    • Beine und Intimbereich werden gewaschen, desinfiziert und abgedeckt
    • Platzieren spezieller Instrumente vom Operateur in der Scheide und Muttermund
    • Schleimhaut wird mit Kürette abgetragen
    • Absaugen des entfernten Gewebes.

     

    Risiken einer Ausschabung

    Wie bei jeder anderen Operation geht auch die Gebärmutterausschabung mit speziellen Risiken einher. Dabei kann es sich um starke Blutungen, Infektionen oder auch Perforationen von Organen handeln. Auch eine veränderte Menstruation oder Schmerzen nach der Operation sowie eine Gebärmutterhalsschwäche sind nicht komplett auszuschließen.

     

    Die Behandlung dieser Komplikationen hängt immer von der Schwere ab. Wenn der Schnitt bei einer Ausschabung zu tief gesetzt wird oder Restgewebe in der Gebärmutter zurückbleibt, kann es zu starken Blutungen kommen. Manchmal reichen blutstillende Medikamente zur Beseitigung dieser Komplikation aus. Streckenweise ist allerdings eine erneute Operation notwendig.

     

    Ferner kann sich eine Infektion der Wunde herausbilden. Dementsprechend kann diese Entzündung sogar zur Blutvergiftung führen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika und kreislaufunterstützenden Medikamenten.

     

    Sofern eine Perforation des Uterus vorliegt, können Keime in die Bauchhöhle gelangen. Um diese Komplikation zu behandeln, bleibt meist nur die vollständige Entfernung der Gebärmutter.

     

    Nach einer Gebärmutterausschabung kann es zu Vernarbungen kommen, die sogar Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Symptome dieser Vernarbungen und Verwachsungen sind unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationen sowie Fehlgeburten.

     

    Da es sich bei der Ausschabung um eine Operation handelt, können in den ersten Tagen danach Schmerzen im Unterleib auftreten. Ein Schmerzmittel kann da schnell Abhilfe schaffen. Eine folgenschwere Komplikation der Gebärmutterausschabung ist die Gebärmutterhalsschwäche. Das heißt, bei einer nachfolgenden Schwangerschaft ist dann das Bindegewebe des Gebärmutterhalses nicht mehr in der Lage, das Gewicht des Kindes zu tragen. Demzufolge besteht die Möglichkeit, dass es zu Frühgeburten oder Schädigungen während der Geburt kommt.

     

    Nach der Gebärmutterausschabung

    Eine Gebärmutterausschabung erfolgt meistens als ambulante Operation. Nachdem der Eingriff erfolgte kann die Patientin in der Regel am selben Tag wieder nach Hause gehen. Allerdings nicht mit dem eigenen Auto – wegen der Narkosemittel. Außerdem sollte sich die Patientin die nächsten Tage schonen und auf Warnsymptome achten. Zu diesen können unter anderem

    • plötzliche, stärker werdende Schmerzen
    • gespannte Bauchdecke
    • starke Blutungen
    • eitriger, übelriechender Ausfluss
    • Fieber
    • Schwäche

    gehören.

     

    Bei Auftreten vorgenannter Symptome ist ein schnellst mögliches Aufsuchen eines Arztes erforderlich. Zudem sollte die Patientin nach der Gebärmutterausschabung rund zwei Wochen auf Sport verzichten, damit das Risiko einer Blutung verringert wird.

     

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  • Notwendigkeit des Leitungswasser-Testens

    Notwendigkeit des Leitungswasser-Testens

    Wasser, insbesondere Leitungswasser, ist für den Menschen lebensnotwendig. Allerdings unterliegt unser Trinkwasser ständigen Veränderungen. Insbesondere in den verbauten Rohrleitungen, aber auch den Wasserhahnarmaturen, lauern diverse Gefahren.

     

    Mithilfe einer Wasseranalyse Sicherheit schaffen

    Wasser verdunstet, regnet dann aber auch wieder ab. Dabei ändert sich in der Menge aber nichts. Allerdings kommt es zur Qualitätsbeeinflussung. Die auf die Erde auftreffenden Niederschläge nehmen sämtliche Schadstoffe vom Boden und der Luft mit sich. Je mehr Schadstoffe vom Menschen ausgehen, umso mehr davon gelangen in das Leitungs- und somit auch Trinkwasser.

     

    Unser Trinkwasser zählt zu den kostbarsten Rohstoffen der Erde. Die zunehmende Industrialisierung gefährdet das Trinkwasser des Menschen. In unserem Leitungswasser befinden sich neben von der Natur aufgenommenen Pflanzenschutzmitteln zahlreiche

    • Bakterien
    • Chemikalien
    • Industrieabfälle
    • Schwermetalle

     

    Durch das mehrfache Klären und Wiederaufbereiten unseres Wassers wird dasselbe mit Ammoniak, Chlor und Neutralöl versetzt. Dadurch erhält der Mensch direkt aus dem heimischen Wasserhahn oftmals aufbereitetes Oberflächenwasser aus belasteten Seen oder Flüssen. Damit wir trotzdem möglichst gesund bleiben, wird die Durchführung einer Wasseranalyse empfohlen.

     

    Gefahren für Trinkwasser lauern überwiegend im Haushalt

    Experten zufolge sind im Trinkwasser rund eine Million unterschiedliche Substanzen enthalten. Zwar filtern Reinigungsanlagen von Wasserwerken das Wasser. Jedoch werden hierbei nur wenig bekannte Stoffe herausgefiltert.

     

    Das Rohrleitungssystem erfährt zusätzliche Kontaminierungen durch die Verwendung von Enthärtern und Rostschutzmitteln. Ferner sorgen ein hoher Druck sowie die nicht vorhandene Verwirbelung in der Trinkwasserleitung durch Kupfer und Blei zusätzlich für Kontaminierungen. Dabei erhöht sich insbesondere die Gefahr von Schwangeren wie auch Eltern von jüngeren Kindern erheblich. Durch das Abkochen von Trinkwasser lassen sich einzig Bakterien abtöten. Die Schadstoffe bleiben erhalten.

     

    Wer nun denkt, dann auf Mineralwasser umsteigen zu können, dem muss gesagt werden, dass selbst dieses bereits eine starke Belastung aufweist. Als mögliche Ursache hierfür kommen hohe Bodendüngungen mit Jauche und Stickstoff in Frage. Um schwangere Frauen und kleinere Kinder im Haushalt durch die Aufnahme von Trinkwasser nicht zunehmend zu belasten, sollte unbedingt ein Trinkwassertest in Betracht gezogen werden.

     

    Gedächtnis von Leitungswasser

    Das bislang größte Geheimnis von Trinkwasser wird in seinen Fähigkeiten der

    • Aufnahme von Informationen und Energie
    • Speicherung und Abgabe an Menschen, Tiere und Pflanzen

     

    gesehen. Somit verfügt Leitungswasser sozusagen über ein eigenes, abrufbares Gedächtnis. Wasser ist in der Lage, die einstmals übernommenen Informationen zum Urquell jeglichen Lebens zu machen.

     

    Dadurch ist Trinkwasser befähigt, die einmal gespeicherten Informationen abzuspeichern und an weitere Systeme, wie beispielsweise lebende Organismen, weiter zu geben. Demzufolge spielt Wasser eine zentrale Rolle im Bereich des Bindegewebes. Und zwar zur Regulierung des Elektrolyt-, Schadstoff-, Wärme- sowie Wasserhaushalts. Aber auch für das Säure-Basen-Gleichgewicht nimmt Trinkwasser eine bedeutsame Rolle ein. Ist die Wasserstruktur gestört, wirkt sich diese Störung im gesamten Organismus aus.

     

    Trinkwasser aus der Wasserleitung trinken

    Ohne Trinkwasser ist kein Leben möglich. Damit der Mensch gesund bleibt, muss dieser pro Tag eine ausreichende Menge an Flüssigkeiten zu sich nehmen. Am gesündesten ist hierbei immer noch das Leitungswasser.

     

    Leitungswasser hat sich bislang immer noch gegen teures Flaschenwasser bewährt. Die in Wohnungen verbauten Wasserhahnarmaturen, Rohrleitungen und deren Verbindungsstücke tragen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Wasserqualität bei. Bei auftretenden Verunreinigungen kann die Gesundheit des Menschen enorme Schäden erleben.

     

    Genau aus diesem Grunde empfehlen viele Experten, das aus der Leitung kommende Trinkwasser zu testen. Schneidet dieses während des Tests auf mikrobiologische Parameter sowie Schwermetalle positiv ab, ist der Nutzer im Besitz einer idealen Nahrungsmittelquelle.

     

    Privat durchgeführte Trinkwasseranalysen bringen es an den Tag

    Obwohl Vermieter in der Pflicht sind, unter anderem alle drei Jahre für einen Test des Leitungswassers auf Legionellen Sorge zu tragen, erfüllen diese Pflicht die wenigsten von ihnen. So wurde nachgewiesen, dass nahezu jeder sechste Haushalt die vorgeschriebenen Grenzwerte überschreitet.

     

    Sofern sämtliche Grenzwerte eingehalten werden, ist Leitungswasser eine gute alternative Lösung gegenüber Mineralwasser aus der Flasche. Verunreinigtes Trinkwasser kann besonders für Kleinkinder und Säuglinge fatale Schäden für deren Gesundheit hervorrufen. Neben Entwicklungsstörungen beim Säugling durch mit Blei belastetem Wasser treten Funktionsstörungen einzelner Organe auf Grund von Nickel oder Kupfer im Trinkwasser auf. Nicht selten rufen Bakterien Lungenentzündungen mit tödlichem Ausgang hervor.

     

    Um sicherzugehen, dass Ihr Trinkwasser einwandfrei ist, führen Sie eine private Trinkwasseranalyse durch!

  • Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – auch Hyaluronsäure – ist ein Mehrfachzucker, der nahezu überall in unserem Körper vorkommt.

     

    Geschichte von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure konnte im Jahr 1934 zum allerersten Mal chemisch isoliert werden. Jedoch kamen die ersten Hyaluron-Präparate erst 1981 auf den Markt. Dabei handelte es sich aber um tierische Quellen. Auf Grund des hierin enthaltenen tierischen Eiweißes führte dies häufig zu allergischen Reaktionen. Dieses Risiko konnte seit dem Jahr 1997 erheblich reduziert werden. Denn es kamen Hyaluron-Präparate auf den Markt, bei denen der Wirkstoff durch Bakterien gewonnen wurde.

     

    Vorkommen von Hyaluronsäure

     

    Hyaluron kommt zum überwiegenden Teil in nachstehenden Regionen des menschlichen Körpers vor:

     

    • Haut
    • Bandscheiben
    • Knochen
    • Gelenkflüssigkeit
    • Glaskörper des Auges.

     

    Auf Grund seiner Struktur kann die Säure Wasser binden. Somit trägt der Stoff weiterhin zu einer gut funktionierenden Mechanik und Stabilität der Gelenke bei. Hyaluronsäure sorgt außerdem für eine natürliche Elastizität der Haut und für ein straffes Bindegewebe. Im Alter geht der Hyaluron-Anteil zurück. Allerdings gibt es noch weitere Funktionen von Hyaluron, wie beispielsweise

     

    • Strukturfunktion im Gehirn
    • Wiederaufbau von Markscheiden, um Axone im Gehirn zu verhindern
    • Interaktion mit Zelloberflächenrezeptoren (Zellteilung und Wanderung)
    • krebsverhindernde Wirkung bei Nacktmullen durch langkettige Hyaluronsäure (bei Menschen bisher nur die kurzkettigen Hyaluronsäuren angewendet).

     

    Einsatzgebiete von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure wird in folgenden Bereichen eingesetzt, in der

     

    • Allgemeinmedizin
    • ästhetischen Medizin
    • Kosmetik-Industrie.

     

    In der Allgemeinmedizin lässt sich Hyaluron vor allem zur Behandlung von Gelenkverschleiß, zur Unterstützung der Funktionsfähigkeit der Nasenschleimhaut und zur Behandlung trockener Augen eingesetzt. Es werden im allgemeinmedizinischen Bereich noch weitere Anwendungsmöglichkeiten von Hyaluronsäure untersucht, wie zum Beispiel die

     

    • Wundversorgung
    • Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen.

     

    Hyaluron als Hilfe bei kosmetischen Problemen

     

    In der ästhetischen Medizin findet die Hyaluronsäure ihre Anwendung in der Faltenunterspritzung und zur Brust-, Po- und Lippenvergrößerung. Da winzige Fragmente derselben geringfügig besser in die Haut aufgenommen werden können, kommen diese vornehmlich in der kosmetischen Industrie zum Einsatz. Das soll beispielsweise den Effekt in einer Creme steigern. Dabei kann die Säure in verschiedenen Formen dargereicht werden, beispielsweise in Form von

     

    • Spritzen
    • Ampullen
    • Creme
    • Gel
    • Augentropfen

     

    Medikamente mit Hyaluronsäure und deren Nebenwirkungen

     

    Es gibt Hyaluron-Produkte, die freiverkäuflich in den Apotheken erhältlich sind. Dabei handelt es sich meistens um Cremes und Augentropfen. Soll dagegen Hyaluronsäure zur Faltenunterspritzung Anwendung finden, übernimmt ein Arzt die Injektionen. Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten, da der Stoff im menschlichen Körper vorkommt. Selbst Schwangere und Stillende können sie bedenkenlos anwenden.

     

    Dennoch kann sich beispielsweise die Injektionsstelle infizieren. Ferner kann es gelegentlich zu einer Unverträglichkeitsreaktion der Haut kommen. Hyaluron-Produkte haben zwar keine großen Nebenwirkungen – doch die Effekte halten leider nicht für immer. Ob es sich nun um die Faltenunterspritzung handelt oder zur Behandlung von Arthrose. Durch Hyaluronsäure können schnell Ergebnisse erreicht werden. Aber nach einem Viertel- bis halben Jahr lässt die Konzentration an Hyaluron leider wieder nach.

     

    Hyaluronsäure – zusammenfassende Informationen

     

    Hyaluronsäure hat viele Einsatzgebiete. Im medizinischen Bereich ist Hyaluron schon lange nicht mehr wegzudenken. Somit finden wir es zum Beispiel bei der Knie-Arthrose oder bei bestimmten Augenerkrankungen. Aber auch im kosmetischen Bereich ist die Hyaluronsäure wegen der starken wasserbindenden Fähigkeit beliebt.

     

    Was Hyaluronsäure jedoch so einsatzfähig macht, ist die geringe Gefahr an Nebenwirkungen. Ferner seine schnelle und hohe Effektivität. Dennoch kommt es besonders im kosmetischen Bereich auf die Konzentration an Hyaluronsäure an, damit sich der gewünschte Effekt erzielen lässt.

     

    Hyaluronsäure kann durchaus für alle Hauttypen nützlich sein – ganz besonders aber für Haut, die Alterungserscheinungen aufweist. Dabei kann sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigern sowie die äußeren Hautschichten stärken. Folglich lassen sich vorübergehend Falten und kleine Fältchen auffüllen. Sogar ein Ausbessern von Schäden der Haut aus der Vergangenheit ist möglich.

     

    Zusätzlich gibt es noch ganz andere Einsatzgebiete von Hyaluron. Beispielsweise werden bei der Schuhproduktion Gel-Einlagen mit Hyaluronsäure hergestellt, die ein besonders angenehmes Laufgefühl versprechen.

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  • COPD – Lunge verliert Kraft der Selbstheilung (chronischen Bronchitis)

    COPD – Lunge verliert Kraft der Selbstheilung (chronischen Bronchitis)

    Bei einer Erkrankung an COPD ist die Lunge nicht mehr in der Lage, sich selbst zu heilen. In einer Studie COPD wurde nachgewiesen, dass dies an der veränderten Kommunikation der Zellen untereinander liegt. Die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung nimmt ihren Anfang meistens mit einer chronischen Bronchitis.

     

    COPD oftmals als Folge einer chronischen Bronchitis

     

    Nach einer durchgemachten chronischen Bronchitis nimmt in den meisten Fällen die Lungenfunktion relativ schnell ab. Des Weiteren gesellen sich Verengungen der Atemwege und nicht selten ein Lungenemphysem dazu. Bei chronischem Verlauf erfahren die Lungenbläschen eine Schädigung. Dadurch verliert die Lunge ihre Kraft der Selbstheilung.

     

    Das Team um Melanie Königshoff – Leiterin der Abteilung Lungenreparatur und Regeneration vom Helmholtz Zentrum München – fand in einer Studie die Ursachen heraus. Und zwar kommt es während einer COPD zu einer Veränderung der Botenstoffe, mit denen die Lungenzellen untereinander kommunizieren.

     

    Unterbrochene Wundheilung

     

    Ferner würden Melanie Königshoff zufolge die typischen Reize für eine COPD – beispielsweise Zigarettenrauch – mit zu einer schlechteren Fähigkeit der Regeneration der Lunge beitragen. Zusätzlich stellten die Experten fest, woher dieses falsche Signal kommt. Dieses produzieren bestimmte Zellen im Bindegewebe. Dabei handelt es sich um so genannte Fibroblasten.

     

    Nach einer erfolgten Behandlung der Lungenzellen mit der Ausscheidung dieser Fibroblasten ging die Wundheilungsfähigkeit derselben verloren. Mit dem ausgeschiedenen Stoff war es jedoch andersherum den Wissenschaftlern möglich, eine Verlangsamung der Lungenzerstörung zu erzielen. Ferner ließ sich die Lungenfunktion wesentlich besser aufrechterhalten.

     

    Neue Erkenntnisse führen eventuell neue Therapiemöglichkeiten

     

    Nach Ansicht der Wissenschaftler zeigen diese neuen Erkenntnisse auf, dass die als typisch angesehene Weiterleitung von Signalen durch die ausgeschiedenen Stoffe der so genannten Fibroblasten gestört wird. Demnach wurde hier ein völlig neuer Mechanismus in Verbindung mit der COPD entdeckt. Demzufolge könnten sich neue therapeutische Ansätze finden, die enorm wichtig für die Behandlung der COPD sind. Dies betonte die Studienleiterin Königshoff.

    Weitere Infos:

    Böhringer-Studie Tiotropium+Olodaterol COPD (Studie als PDF)

     

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