Schlagwort: Blut

  • Dash-Diät – die beste auf der Welt!

    Dash-Diät – die beste auf der Welt!

    Die Anzahl der verfügbaren Diäten kann man schon lange nicht mehr an einer Hand abzählen. Es gibt einfach so viele davon, dass der Überblick verloren gegangen ist. In der Regel hat jeder schon mal einen Abnehmversuch gestartet, egal ob es nur ein paar Kilos zu viel sind oder doch mehr. Wichtig bei einer Diät ist aber nicht der schnelle Erfolg, sondern er muss langfristig anhalten. Im schlimmsten Fall fällt man nämlich in ein Loch und ist frustriert. Experten empfehlen für eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote die Dash-Methode. Sie ist nicht nur in der Theorie die Nummer eins, auch in der Praxis konnte sie schon einige Preise einstecken. Das Nachrichtenmagazin „U.S. News & World Report“ zeichnete die Methode mit dem Titel „Beste Ernährungsmethode“ aus, und das zum siebenten Mal hintereinander. Eine solche Erfolgsspur kommt nicht von irgendwoher.

     

    Entwicklung von Fachexperten

    Aus 38 unterschiedlichen Konzepten wurde die Dash-Diät auf den ersten Platz gewählt. Das System wurde außerdem von zahlreichen Instituten entwickelt, dazu zählt unter anderem das Nationale Herz-, Lungen- und Blutinstitut (auch NHLBI genannt). Eigentlich ist das Konzept gar nicht vorrangig aufs Abnehmen konzipiert, das zeigt sich beispielsweise im Namen. Ausgeschrieben steht die Abkürzung für „Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck“ und soll in erster Linie Menschen mit Bluthochdruck helfen. Diese Empfehlung wird auch von der Deutschen Hochdruckliga empfohlen. Wer also mit dem Leiden zu kämpfen hat und generell gesünder leben möchte, der trifft mit Dash voll ins Schwarze.

     

    Die Grundlage

    Die Basis der Diät sind cholesterin- und fettarme Lebensmittel, die zusammen mit viel Obst und Gemüse den Weg in den Körper finden. Dank dieser Zusammensetzung fällt nicht nur die Verbrennung von Kalorien leichter, es wirkt auch blutdrucksenkend. Ganz wichtig ist der Verzicht auf salzhaltige Nährstoffe, so soll man zusätzliches Salzen verhindern und anstelle davon Zwiebel und Kräuter nehmen.

    Im Detail betrachtet empfiehlt die NHLBI folgenden Plan:

    – fettarme Milchprodukte: rund 2 bis 3 Portionen am Tag

    – Vollkornprodukte: rund 7 bis 8 Portionen am Tag

    – Obst: rund 4 bis 5 Portionen am Tag

    – Gemüse: rund 4 bis 5 Portionen am Tag

    – Nüsse: 4 bis 5 Portionen in der Woche

    – mageres Fleisch: rund 2 Portionen am Tag

    – Süßigkeiten beziehungsweise zuckerhaltige Getränke: maximal 5 Portionen in der Woche

    – Öle und Fette: 2 bis 3 Portionen am Tag

     


    Was sind deine Meinung zur Dash-Diät? Hast du Erfahrungen oder wie nimmst du ab?
    Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! In den Kommentaren

     


     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • SHRED – was kann die Diät wirklich?

    SHRED – was kann die Diät wirklich?

    Eine neue Trend-Diät aus den USA verspricht viele Kilos ohne zu hungern. Shred ist ihr Name und wurde von Dr. lan K. Smith entwickelt. Er studierte Medizin in Harvard und war im nationalen Gesundheitsrat tätig. Erfolgsversprechend ist aber nicht nur das System, auch sein dazugehöriges Buch „Shred: The Revolutionary Diet“ stelle sich als erfolgreich heraus. Die „New Yorker Times“-Bestsellerliste nahm es innerhalb kürzester Zeit auf. Laut Dr. lan K. Smith können in den insgesamt sechs Wochen bis zu elf Kilogramm verschwinden. Das sind rund zehn Zentimeter Bauchumfang oder zwei Konfektionsgrößen weniger. Klingt gut, aber wo liegt das Geheimnis?

    So funktioniert Shred

    Als erstes hat jede Woche ihr eigenes Motto. Das wären Aufbruch, Herausforderung, Metamorphose, Aufschwung, Befreiung und Triumph. Unter all diesen Zeichen stehen Mahlzeiten, die regelmäßig und geregelt aufgenommen werden. Das A und O ist eine bestimmte Kalorienanzahl, die man nicht überschreiten darf. Genauer gesagt sind es 1.300 Kilokalorien. Hungern, so wie es oft bei Diäten der Fall ist, muss niemand, es sind sieben Mahlzeiten am Tag erlaubt. Davon fallen vier in die Kategorie „richtige Mahlzeiten“ und drei unter „Snacks“ (jeweils 100 bis 150 Kilokalorien). Passende Rezepte zu finden ist nicht schwer, zum Beispiel können es am Abend Möhren- & Selleriechips mit Porree-Dip sein. Auch Gemüse-Dipper mit scharfem Hummus wäre eine Option. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

    Auf die Pausen achten

    Entscheidend sind nicht nur die Lebensmittel, auch ein gewisser Abstand zwischen den Mahlzeiten ist wichtig. Im Idealfall sind es drei Stunden. Der Hintergedanke ist ein stabiles Hormonlevel und ein stabiler Insulinspiegel im Blut. Zudem werden Heißhungerattacken bestmöglich vermieden. Eine gute Diät kommt ohne Sport nicht aus, das gilt auch für Shred. Der Plan gibt vor, fünf Mal in der Woche je 45 Minuten zu trainieren. Das Buch hat auch Tipps auf Lager und verrät, welche Übungen effektiv sind und wie lange diese ausgeübt werden sollen. Für undisziplinierte Menschen gibt es außerdem eine Überraschung. Wird ein Training „vergessen“ oder eine Mahlzeit zu spät eingenommen, dann muss man den ganzen Tag wiederholen.

    Alles in einem ist die Shred-Diät eine Empfehlung. Bei sieben Mahlzeiten am Tag muss niemand hungern, und auch die Sporteinheiten schafft jeder. Kniffliger wird es da schon bei den Getränken. Während pro Tag zwei Tassen Kaffee erlaubt sind, sollte man während den sechs Wochen komplett auf Alkohol verzichten.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Mit Cora den Blutdruck überwachen

    Mit Cora den Blutdruck überwachen

    Herz-Kreislauf-Krankheiten sind gefährlich, deshalb sollte man darauf achten, dass es erst gar nicht so weit kommt. Schuld ist meist ein hoher Blutdruck, der die weiteren Prozesse in Gang setzt. Natürlich gibt es keine Maßnahmen, die zu 100 Prozent davor schützen, doch zumindest kann man effektiv dagegen lenken. Das Fundament ist eine Blutdruck-Überwachung, die eine genaue Auskunft gibt und bei Bedarf dem Hausarzt vorgeführt werden kann. Dadurch hat man immer alles in Blick und kann im Ernstfall einschreiten. Für jeden Besitzer eines iPhones (Apple) gibt es nun gute Nachrichten, denn im Store steht die App Cora zur Verfügung. Dabei handelt es sich genau um so eine App, die den Blutdruck immer im Blick behält und zusätzlich als Medikamenten-Coach herhält.

    Kostenlos mit optionalen Premium-Features

    Cora beschreibt sich im Untertitel mit „Dein Blutdruck-Coach“. Das Programm ist in seiner Grundform kostenlos und erfordert 65 MB Speicher und iOS 10.0 (oder neuer). Die Funktionen sind kostenfrei, lassen sich allerdings bei Bedarf gegen eine Gebühr aufstocken. Dann stehen unter anderem eine Export-Funktion und ein Passwortschutz zur Verfügung. Die Entscheidung fällt dann auf ein Monats- oder ein Jahres-Abonnement für 1,99 Euro beziehungsweise für 11,99 Euro.

    Überblick inklusive Verbesserungsvorschläge

    Die App selbst beschreibt sich als Gesundheits-Startup, welches Blutdruck-Patienten im Alltag unter die Arme greifen möchte. Es soll sowohl die Herzgesundheit verbessern als auch den Lebensstil unterstützen. Zum Einsatz kommen wissenschaftliche Methoden, die zu effektiven Änderungen beitragen. Im Bereich „Herausforderungen“ stehen Challenges bereit, sie motivieren den Nutzer zu Ausdauer-Aktivitäten. Sei es Spazieren gehen oder Schwimmen, jede Minute in der Natur hilft. Praktischerweise lassen sich Dauer und Häufigkeit anpassen, es sind also für jede Person individuelle Anpassungen drinnen.

    Cora: Kostenloser Blutdruck- und Medikamenten-Coach samt Apple Health-Anbindung

    Premium-Nutzer haben die Möglichkeit einer Exportfunktion. Dazu zählen CSV- und PDF-Berichte, die zum Beispiel beim nächsten Arztbesuch mitgenommen werden können. So hat man nicht nur selbst einen Überblick, sondern auch der Hausarzt sieht sofort was los ist. Und das ist ein echter Vorteil.

    Durchaus empfehlenswert

    Das Herz ist unser wichtigstes Organ. Es pumpt in jeden Winkel Blut und sorgt für die lebensnotwendigen Impulse. Damit dies so lange wie möglich bleibt, sollte man dafür etwas tun. Cora ist ein empfehlenswerter Ansprechpartner, der für jeden Blutdruck-Patienten interessant ist.

  • Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Mit der Einführung des Medikaments Viagra änderte sich für Millionen Männer weltweit das Liebesleben. Denn mit dem in Viagra verwendetem Wirkstoff Sildenafil lassen sich Erektionsstörungen (fachmedizinisch erektile Dysfunktion genannt) behandeln.

    Doch Viagra ist nicht das einzige Mittel, welches Männern, die unter Potenzstörungen leiden, helfen kann. Pharmakonzerne wie Lilly oder Bayer entwickelten weitere PDE-5-Hemmer wie Tadalafil, Avanafil und Vardenafil. Auch diese fördern, wie Sildenafil, die Durchblutung der Gefäße, indem sie ein Enzym hemmen, das diese steuert.

    Neben Viagra gibt es heute also auch Medikamente wie Cialis (Tadalafil) oder Levitra (Vardenafil) mit denen Erektions- und Potenzstörungen behandelt werden können. Doch für viele Männer vergrößert sich hiermit nicht nur die Auswahl an verfügbaren Medikamenten, sondern sie fühlen sich auch vor die sprichwörtliche Qual der Wahl gestellt.

    Vorab: jeder Wirkstoff hat seine ganz eigene Beschaffenheit und eignet sich somit je nach Anwendungsfall mehr oder mal weniger für einen Patienten. Umso wichtiger hier einmal etwas genauer hinzuschauen.

    Die Potenzmittel Viagra, Cialis und Levitra im direkten Vergleich

    Das Krankheitsbild der erektilen Dysfunktion ist nur auf den ersten Blick eines, das sich schnell eingrenzen lässt. Denn auch wenn die meisten Betroffenen übergreifend unter Potenz- und Erektionsstörungen leiden, können sich diese …

    • sowohl in ihren Ausmaßen als auch in ihren Ursachen enorm voneinander unterscheiden;
    • von Mann zu Mann grundverschieden äußern, denn Männer in verschiedensten Altersklassen und unterschiedlichsten gesundheitlichen sowie körperlichen Verfassungen können betroffen sein;
    • hinsichtlich Auslöser stark unterscheiden – differenziert wird hier in körperliche und psychische Ursachen.

    Aus diesem Grund ist es nach wie vor unverzichtbar, bei Erektionsstörungen erst einmal einen Facharzt wie einen Urologen aufzusuchen. Dieser kann die Ursachen abklären. Nur dann kann eine gezielte Behandlung erfolgen, die optimal auf den Patienten und auf dessen Krankheitsbild abgestimmt werden kann. Meistens besteht diese Behandlung allerdings heute daraus, die richtige Pille oder auch den richtigen Wirkstoff für den vorliegenden Fall und den betroffenen Mann zu finden. Und genau hier zeigt sich die größere Auswahl an potenzsteigernden Mitteln wie Viagra, Cialis und Levitra als sehr vorteilhaft.

    Pillen wie Cialis, Levitra und Viagra sind nur auf den ersten Blick „gleich“, dabei verfolgen alle das selbe Wirkungsziel und unterscheiden sich auch in puncto Erfolgsquote (rund 80 bis 82 Prozent) nicht stark voneinander.

    Sie unterscheiden sich jedoch durch den verwendeten Wirkstoff, sowie in Sachen Einnahme und Wirkungsweise voneinander. Cialis weist mit einer durchschnittlichen Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden beispielsweise im Vergleich zu Viagra und Levitra, die beide nur fünf bis sechs Stunden wirken, die längste Wirkungsweise auf.

    Zudem gibt es von Cialis recht niedrig dosierte Tabletten, die täglich eingenommen werden können und so dauerhaft wirken. Levitra weist hingegen mit rund 30 Minuten, bis nach der Einnahme die Wirkung eintritt, den schnellsten Wirkungseintritt auf. Cialis und Viagra beginnen beide erst nach rund einer Stunde zu wirken.

    Aufgrund der langen Wirkungszeit treten die verzeichneten Nebenwirkungen (etwa Kopfschmerzen und Muskelschmerzen) bei Cialis im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten zwar unter Umständen länger, aber auch weniger drastisch und seltener auf. Ähnlich verhält es sich mit Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten.

    Deutlich heftiger fallen die Nebenwirkungen (etwa Schwindel und Übelkeit) jedoch beim Mittel Levitra und dem darin verwendeten Wirkstoff Vardenafil aus. Trotzdem ist Viagra der Spitzenreiter, wenn es um die Häufigkeit der verzeichneten Nebenwirkungen geht. Zudem kann Viagra nicht gemeinsam mit nitrathaltigen Medikamenten (diese werden oft bei Bluthochdruck verschrieben) verwendet werden, da das zu einem zu starken Abfall des Blutdrucks führen würde.

    Fazit: Welches Medikament ist das Beste?

    Wie bereits angedeutet, weist jedes der drei bekanntesten und am häufigsten verwendeten Mittel seine ganz individuellen Vor- und Nachteile auf. Welche der drei Pillen also im jeweiligen Fall die Richtige ist, sollte im besten Fall vom behandelnden Arzt entschieden werden.

    Übergreifend lässt sich jedoch sagen, dass sich Cialis aufgrund der niedrigen Wirkstoffdosis und den verhältnismäßig geringen Nebenwirkungen etwas hervorhebt. Auch Hinsichtlich Flexibilität ist das Präparat sowohl aufgrund der längeren Wirkungsdauer als auch der Option der täglichen Einnahme wesentlich praktischer. Der Auflistung der Auftrittswahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen lässt sich darüber hinaus entnehmen, dass Cialis (vermutlich auch wegen der geringeren Wirkstoffkonzentration) als relativ nebenwirkungsarm eingestuft werden kann.

    Als Vergleich: Bei Cialis verspürten nur 11 Prozent der befragten Probanden von klinischen Studien die häufigsten Nebenwirkungen der Potenzmittel: Kopfschmerzen. Levitra verursachte bei 15 Prozent und Viagra sogar bei 21 Prozent Kopfweh, während weitere Nebenwirkungen wie Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit und Ausschlag bei Cialis gar nicht gemeldet wurden.

    Was ist deine Meinung zum Thema Potenzmittel? Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! Kommentare

     

    Quellen: Packungsbeilage Tadalafil | Packungsbeilage Sildenafil | Packungsbeilage Vardenafil | Vergleich der drei Potenzmittel

  • Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Und doch ist es wichtig, dass er sofort behandelt wird. Es gibt nämlich auch Infektionen der Scheide, welche schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit führen, dazu zählen z. B. Clamydien. Man sollte sich also nicht scheuen, unbedingt einen Frauenarzt aufzusuchen.

     

    Was dagegen tun?

    Wichtig ist in erster Linie, dass man seinen Frauenarzt oder seine Frauenärztin zu Rate zieht. Diese verordnen wirksame Zäpfchen und Salben, manchmal auch Medikamente, die eingenommen werden müssen. Aber meist reichen die Vaginalzäpfchen (Scheidenzäpfchen) aus und bei hartnäckigerem Befall eine Anti-Pilz-Salbe, ein so genanntes Antimykotikum. Der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin nimmt auch eine Probe des Scheidensekrets bzw. einen Abstrich von der Schleimhaut, um die Art des Pilzes zu ermitteln.

     

    Außerdem zu beachten

    Wichtig ist, auch den Partner mit zu behandeln, damit nicht durch den Geschlechtsverkehr der Scheidenpilz immer hin und her übertragen wird. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht scheuen, alle möglichen Partner anzugeben, damit eine wirksame Behandlung auch Erfolg hat.

    Um eine gesunde saure Scheidenflora wieder herzustellen, wird empfohlen, auch nach dem Verschwinden der Pilzinfektion weiterhin Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien einzusetzen. Wird der Scheidenpilz nicht behandelt, kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder Eileitern kommen und schlimmstenfalls ist eine Unfruchtbarkeit die Folge.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

    Was denkst du? Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! Kommentare

  • Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Bei Schmerzen tut man fast alles, damit diese so schnell wie möglich wieder nachlassen beziehungsweise verschwinden. Medikamente, Spritzen oder Wärme, die Optionen sind vielseitig. Derzeit macht jedoch ein neuer Trend die Runde, welcher sich auf die Kälte bezieht. Das Konzept dahinter ist aber nicht neu, schon seit Tausenden von Jahren werden die kühlen Temperaturen für therapeutische Zwecke genutzt. In Russland sind zum Beispiel Eisbäder ganz oben, unter einer Kneipp-Kur versteht man hingegen Kaltwasser-Treten. Die Kältekammern machen derzeit im Wellness-Bereich und im Leistungssport große Schlagzeilen, die Heilerfolge sollen dabei besonders hoch sein. Doch stimmt das überhaupt und wie verläuft so ein Prozess überhaupt?

    Minus 100 Grad

    Die Ganzkörper-Kältetherapie ist nichts für schwache Nerven. Wer sich dafür entscheidet, der wird für bis zu drei Minuten in eine Kryo-Sauna oder Kältekammer gebeten. Die Lufttemperatur liegt bei rund minus 100 Grad. Für die Hautoberfläche eine ordentliche Abkühlung, nahezu unverändert soll jedoch die Kerntemperatur des Körpers bleiben. Mit dem Frostschock sollen unter anderem Hautkrankheiten, chronische Schmerzen und Rheuma der Vergangenheit angehören (oder zumindest eine deutliche Verbesserung eintreten). Sportler profitieren von mehr Leistung und einer Verhinderung von Muskelkater. So gut die Gesundheits-Wunder in der Theorie auch sein sollen, viele Menschen wollen Fakten und Ergebnisse als Beweis haben.

    Wunderwirkungen sind fraglich

    Es mag sein, dass die Ganzkörper-Kältetherapie hilft, doch Beweise gibt es bislang nicht. Aus medizinischer Sicht ist es also durchaus ein Risiko, wenn man sich dafür entscheidet. Des Weiteren fehlen auch sicherheitsrelevante Informationen/Fakten, die gesundheitliche Schäden ausschließen. Natürlich werden zuvor empfindliche Körperstellen (wie die Brustwarzen, die Ohren und die Zehen) geschützt, eine Garantie für nicht auftretende Nebenwirkungen ist das aber nicht.

    Ganz im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Unterkühlung, Atemnot, Schwindel, Blutdruckanstieg oder Erfrierungen, die Liste ist lang. Außerdem raten viele Hersteller von Kältekammern ab, wenn bestimmte Beschwerden und Krankheiten vorliegen.

    Doch was heißt das jetzt genau? Die Kältetherapie ist bislang nicht erprobt, deshalb sollte man diese höchstens mit einem gesunden Körper machen. Niemand kennt die Gefahren und Risiken, Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Selbstverständlich kann es durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben, aber ohne handfeste Beweise sind die Vor- und Nachteile nicht präzise abzuwiegen. Wer es trotzdem wagen möchte, der tut dies auf eigene Gefahr.

     

    [content-egg-block template=offers_list]