Schlagwort: Blut

  • Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Österreichische Forscher wiesen in einer Studie nach, dass Alkoholkonsum in jungen Jahren zur Knochenschädigung führen kann.

     

    Erheblicher Alkoholkonsum für Knochenschädigung verantwortlich

    Wenn Sie als junger Mensch in regelmäßigen Abständen Alkohol zu sich nehmen, seien Sie gewarnt. Denn dies kann neben einer Organ- und Nervenschädigung auch eine beeinträchtigte Muskelleistung herbeiführen. Ferner können Krebserkrankungen, psychische Krankheiten wie auch Adipositas entstehen. Ein Zuviel an Alkohol lässt außerdem die Gefahr an einer Gastritis wie Fettleber zu erkranken steigern. Zudem erhöht sich durch den Alkoholgenuss ein mögliches Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nicht selten tritt ein Herzinfarkt auf. Trinken Sie darüber hinaus über eine längere Zeitspanne Alkohol, so kann zusätzlich eine Knochenschädigung in Erscheinung treten.

     

    Dazu führt jugendliches Komasaufen

    Exzessiver Alkoholgenuss ist auch unter der Bezeichnung Komasaufen bekannt. Dieses, besonders bei Jugendlichen, auftretende Phänomen wirkt sich bereits in jungen Jahren negativ auf die Knochen aus. Demzufolge nimmt die Knochenmasse stetig ab. Zusätzlich verschlechtert sich der Knochenstoffwechsel. Wenn Sie nicht an Osteoporose erkranken wollen, ist es ratsam, auf Wein, Schnaps und Bier weitgehend zu verzichten.

     

    Langzeitfolgen vom Komatrinken

    Basierend auf den Resultaten der durchgeführten Studie aus Österreich liegt es nahe, davon auszugehen, dass Komatrinken beim Menschen auch langfristig sich negativ auf die Knochenfunktion auswirkt. Fachleuten zufolge ist hiermit besonders bei Jugendlichen unter 20 Jahren zu rechnen. Denn bei diesen jungen Menschen können sich die Knochen noch nicht vollständig entwickeln.

     

    Frühzeitiger Alkoholgenuss vermindert Knochenaufbau

    Als Kooperationspartner der Studie wurden an der Wiener Veterinärmedizinischen Universität junge Schweine über acht Wochen mit einer Alkohol-Apfelsaft-Mischung gefüttert. Wissenschaftler entnahmen von den Tieren Serumproben. Hiervon sind unterschiedliche Marker des Muskel- und Knochenstoffwechsels bestimmt worden. Ferner kam es zur Begutachtung der Knochen acht Wochen nach Studienende.

    Im Rahmen dieser Kontrolluntersuchungen stellten Wissenschaftler Knochenschädigungen fest. Neben Veränderungen in den Knochen ergaben sich aus den entnommenen Blutproben reduzierte Kalzium- wie auch Phosphorspiegel. Normalerweise ist dies auch bei Menschen ein typisches Kennzeichen, das auf Veränderungen durch den regelmäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen ist.

  • Herpes im Winter – wie Sie vorbeugen können

    Herpes im Winter – wie Sie vorbeugen können

    Herpes im Winter ist bei einer Vielzahl von Menschen keine Seltenheit. Jedoch können Sie dem mit einigen simplen Schritten vorbeugen.

     

    Immunsystem stärken gegen Herpes im Winter

    Erkältungserscheinungen wie Niesen und Husten zeigen uns, dass Infektionskrankheiten gerade in der kalten Jahreszeit Hochkonjunktur haben. Deswegen ist für ein starkes Immunsystem eine ausreichende Menge an Vitamin D essentiell. Am besten füllen wir unsere Vitamin D-Vorrate in der sommerlichen Sonne auf. Wenn Sie jedoch sehr viel Zeit im Haus verbringen, versäumen Sie dies. Und wenn Sie obendrein noch anfällig für Infektionen und Herpes im Winter sind, ist es ratsam, den Blutwert kontrollieren zu lassen. Neuesten Erkenntnisse zufolge sollte der Blutwert oberhalb 40 ng/ml liegen.

     

    Nehmen Sie die Sonne ernst

    Aber auch in der kühlen Jahreszeit lohnt es, sich bei jedem Wetter draußen aufzuhalten. Denn auch die Wintersonne kann für Lippen mit Herpesneigung wohltuend sein. Und zwar hauptsächlich bei liegendem Schnee. Dieser reflektiert die Sonnenstrahlung. Plagt Sie Herpes im Winter, tragen Sie Lippenpflegestifte mit hohem Lichtschutzfaktor auf. Während der LSF 30 den höchsten Schutz birgt, hält der Handel sogar Pflegestifte mit Melissenextrakt bereit. Dieser kann nachweislich Herpes entgegenwirken.

    Ebenfalls wirksam zeigen sich Nahrungsmittel, in denen zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind. Denn sie können der menschlichen Haut beim Verkraften der UV-Strahlung helfen.

     

    So überstehen Sie Stressphasen am besten

    Gerade im Winter, wenn die Advents- und Weihnachtszeit naht, steht für viele von uns viel Stress an. Stress gilt nachweislich als Hauptauslöser für Herpes. Deshalb ist es unumgänglich, in den winterlichen Monaten für einen Ausgleich zu sorgen. So mancher Ärger lässt sich oft mit einem einzigen Laut vertreiben. Atmen Sie hierzu tief ein. Während des Ausatmens lassen Sie mit einem „Pfffft“ die Atemluft langsam entweichen. Dieser Vorgang wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus.

     

    Aber auch das Baden der Füße direkt vor dem Zubettgehen wirkt entspannend. Geben Sie dem Wasser noch einen passenden Zusatz bei. Beispielsweise zeigt ätherisches Lavendelöl schlaffördernde und entspannende Wirkung. Dazu benötigen Sie sechs Tropfen vom Lavendelöl, das Sie mit sechs Teelöffeln Milch verrühren. Anschließend geben Sie den Mix unmittelbar in Ihr Badewasser.

  • Lungenkrebs durch Bluttest früher erkennen

    Lungenkrebs durch Bluttest früher erkennen

    Eine chronische Entzündung der Atemwege, die man auch COPD nennt (eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung), geht in den meisten Fällen von Rauchern aus. Wer also zur Zigarette greift, der hat ein erhöhtes Risiko daran zu erkranken. Der negative Effekt daran: Der nächste Schritt zum Lungenkrebs ist nicht mehr weit. Sollte jedoch diese Situation eintreten, dann wird es meist sehr spät erkannt und die Chance auf Heilung sinkt. Das liegt aber nicht am Willen der Ärzte, es gibt bislang kein bewährtes Verfahren, welches genau und zuverlässig arbeitet. Das größte Problem sind Fehldiagnosen, sie würden beim Patienten Angst und Schrecken auslösen. Aus diesem Grund machen sich Homburger Forscher daran, dass sie eine Früherkennung auf Basis eines Bluttests entwickeln. Dieser soll zeigen, ob ein Betroffener bereits einen Tumor hat oder nicht.

    Biomarker als Basis

    Das Ziel ist ein einfacher Bluttest, der COPD-Patienten Auskunft darüber geben soll, ob Lungenkrebs bereits ausgebrochen ist oder nicht. An der Entwicklung sind das Zentrum für Bioinformatik der Universität des Saarlandes und das Institut für Humangenetik in Homburg beteiligt. Die Hoffnung der Wissenschaftler liegt in Biomarker, die sich im Blut des Betroffenen befinden. Besser gesagt sind es sogenannte mircoRNAs, welche unter anderem beim Verarbeiten von Erbinformationen einen hohen Stellenwert haben. Das Besondere daran: Der molekulare Fingerabdruck zwischen gesunden und krankhaft veränderten Zellen ist unterschiedlich. Die microRNAs sind also verschieden, was theoretisch eine Früherkennung mittels Bluttest möglich macht.

    Noch nicht Serienreif

    Die Hinweise von Biomarker im Blut liefern Merkmale auf bestehende Erkrankungen. Mit den neuesten Forschungen möchte man nun erreichen, dass die microRNAs auch gegen Lungenkrebs helfen. Kann man die Methode etablieren, dann würde ein Bluttest ausreichen, um bei COPD-Patienten einen Tumor nachzuweisen. Die positive Folge: Der Betroffene hat eine wesentlich höhere Heilungschance, da man früher mit der Behandlung beginnen kann. Es gibt allerdings noch einen Wermutstropfen, so schnell wird das System nämlich nicht zur Routinediagnostik. Stattdessen sagt der Studienleiter (Eckart Meese), dass es noch relativ viel Forschungsarbeit verschlingt. Die Aussichten stehen aber ganz klar auf Erfolg, im besten Fall ist es nur mehr eine Frage der Zeit.

  • Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Wenn das Gehirn nicht mehr richtig durchblutet wird, dann ist ein Schlaganfall die Folge. Dieser kann von einer Sekunde auf die andere entstehen und ist sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen ein Schock. Aufgrund der modernen Medizin überleben zwar die meisten Menschen, doch die Auswirkungen können nach wie vor umfangreich und vor allem gravierend sein. Einen Einfluss hat auch die Erstversorgung, die so schnell wie nur möglich eintreten muss. Typische Folgen eines Schlaganfalls sind Schwierigkeiten beim Sprechen, Denken und beim Sehen. Auch Lähmungen sind in vielen Fällen nicht ausgeschlossen. Besonders schlimm sind Trauer und Niedergeschlagenheit, denn dadurch ist es Schritt zurück in den Alltag besonders schwer.

    Die verschiedenen Therapien

    Schlaganfall-Patienten bekommen Therapien und Rehabilitationsprogramme verschrieben. Sie sollen Betroffenen nicht nur Linderung verschaffen, sondern sie auch wieder bestmöglich zurück in den Alltag bringen. Die Möglichkeiten sind dabei äußerst vielfältig und reichen von Fitnessprogrammen über Physiotherapie bis hin zu Sprachtrainings. Es gibt aber noch ein weiteres Verfahren, nämlich die Musiktherapie.

    Wie Musik helfen kann

    Studien belegen, dass eine Musiktherapie in erster Linie bei Gehproblemen hilfreich ist. Wichtig ist ein kräftiger Takt, der den Betroffenen beim Lernen unterstützt. Und dies funktioniert tatsächlich, wie eine Untersuchung beweist. So wurden spezielle Musikrhythmen verwendet, die den Schlaganfall-Patienten zu größeren und zu mehr Schritten verholfen hat. Vor der Musiktherapie sahen die Schritte noch wesentlich kleiner aus. Das A und O für den Erfolg ist die richtige Wahl aus Musik und Rhythmus. Ein Ton aus einem Metronom beispielsweise (welches ein regelmäßiges Tick-Tack erzeugt) ist nicht sehr effektiv.

    Weitere Erfolge möglich

    Kliniken bieten nicht nur bei einem Schlaganfall die Musiktherapie an, auch andere Beeinträchtigungen werden berücksichtigt. Singen soll zum Beispiel das Sprechen verbessern, die Beweglichkeit wiederum soll durch das Musizieren steigen (auf einem Instrument). Belegbare Beweise gibt es dafür aber leider nicht, man weiß also aufgrund fehlender Studien nicht, ob es wirklich funktioniert. Dies müsse man in Zukunft anhand von Untersuchungen herausfinden, der positive Einfluss auf die Gesundheit des Menschen ist jedoch unumstritten. Vor allem bei Trauer oder schlechter Stimmung kann Musik helfen.

  • Frauen schauen auf die Gesundheit der Männer

    Frauen schauen auf die Gesundheit der Männer

    Niemand geht gerne zum Arzt, doch manchmal muss es einfach sein. Mit der Gesundheit sollte man auch nicht spielen, hier ist Vorsicht immer besser als Nachsicht. Während Frauen und Männer in einer Partnerschaft im Durchschnitt zumindest die Pflichtbesuche absolvieren, geht es bei Single-Männern wesentlich schleppender zur Sache. Zu dieser Erkenntnis kam man durch eine Studie, die aus Schottland kommt und sich auf die Vorsorge gegen Darmkrebs spezialisiert. Die Untersuchung beziehungsweise die Auswertung hat man auf einer Konferenz präsentiert, die in Endinburgh stattfand und von der Universität Stirling durchgeführt wurde. Sie zeigt deutlich: Frauen treiben die Männer an, beim weiblichen Geschlecht hingegen gibt es fast keinen Unterschied.

    Das gibt es zur Studie zu sagen

    Zunächst muss man sagen: Wer in Schottland wohnt und zwischen 50 und 74 Jahre alt ist, der kann alle zwei Jahre kostenlos drei Stuhlproben untersuchen lassen kann. Diese landen anschließend bei lokalen Labormedizinern, der Fokus liegt auf verstecktem Blut. Ist dies vorhanden, dann besteht der Verdacht auf Darmkrebs. Für die Studie selbst hat man Daten von 1.000 Menschen hergenommen, darunter finden sich sowohl Frauen als auch Männer.

    Nun kommt der interessanteste Teil, das Ergebnis: Hatten Männer eine Partnerin, dann haben 79,5 Prozent davon den Test machen lassen. Waren die Männer hingegen alleine, dann sank der Wert auf 57,6 Prozent ab. Wesentlich kleiner fällt die Differenz bei den weiblichen Probanden aus: Waren diese in einer Beziehung, dann nahmen 77,8 Prozent davon am Test teil. War kein Partner vorhanden, dann ist ein Rückgang auf lediglich 73,3 Prozent zu verzeichnen.

    Ein nicht zu unterschätzendes Problem

    Im Gesamten betrachtet ist die „Faulheit“ der alleinstehenden Männer ein Problem. Nimmt man nämlich nicht am kostenlosen Darmtest teil, dann kann auch der Darmkrebs nicht frühzeitig erkannt werden. Zu dieser Erkenntnis kommen auch Studien, welche in Österreich gemacht worden sind. Auch hier nehmen es Männer ohne Partnerin nicht so genau. Zukünftig betrachtet sind deshalb Info-Kampagnen wichtig, die genau auf diese Zielgruppe abzielt und die Wichtigkeit dieser Vorsorgeuntersuchung hervorhebt. Man kann nur hoffen, dass diese Wege die erhofften Erfolge erzielen.

  • Skifahrer – diese Ernährung ist richtig

    Skifahrer – diese Ernährung ist richtig

    Ein Tag auf der Skipiste sorgt bei guten Bedingungen für Spaß und Freude. Egal, ob man diesen mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden verbringt. Mit einer passenden Ausrüstung ist der Grundstein gelegt, sie alleine ist aber nur ein Teil vom Ganzen. Einen oft unterschätzten Faktor spielt nämlich die Ernährung, diese ist für den Energiebedarf verantwortlich und stellt die nötige Konzentration her. Tritt allerdings der Hunger ein, dann verschwinden sowohl die Konzentration als auch die Energie, die Gefahr eines Unfalls steigt. Am Ende gefährdet man also nicht nur sich selbst, viel zu oft werden Unschuldige mitgerissen. Mit den richtigen Nahrungsmitteln lässt sich ein Sturz oder ein Zusammenstoß freilich nicht verhindern, doch das Risiko sinkt deutlich.

    Frühstück, Mittagessen und Snacks für Zwischendurch

    Nach dem Aufstehen ist logischerweise das Frühstück dran. Dies sollte fettarm, energiereich und vor allem leicht zu verdauen sein. In der Praxis zählen unter anderem Eiweißprodukte (wie Joghurt oder Milch), Vollkornbrot und ein vollwertiges Müsli dazu. Für den Körper bedeuten solche Lebensmittel Energienachschub, welcher unter anderem aus komplexen Kohlenhydraten und aus Eiweiß besteht. Ein weiterer Effekt: Der Blutzuckerspiegel steigt und sinkt nur langsam. Bei einem süßen Frühstück sieht es genau anders aus, darum ist dieses nicht zu empfehlen.

    Zu Mittag steigt die Lust auf Pommes und Schnitzel, aber davon sollte man sich nicht verführen lassen. So ein fettreiches Essen liegt schwer im Magen, klüger ist die Wahl einer vollwertigen Mahlzeit. Das wäre zum Beispiel ein Salat mit Putenstreifen, eine Brotplatte oder eine Suppe. Unterstützt beziehungsweise ergänzt sollte es mit einem isotonischen Getränk werden, dies gleicht Mineralstoffverluste aus.

    Über den Tag verteilt sind kleine Snacks wesentlich effektiver als große Portionen (die anschließend den Magen belasten). Das heißt, dass der Skitag mit Sportriegeln oder mit Obst zu verbringen ist. Kommt einem wiederum ein kraftloses und müdes Gefühl entgegen, dann verlangt der Körper eine Pause. Da spielt es auch keine Rolle, welche Nahrungsmittel man zuvor verzehrt hat. In solchen Fällen sind Trockenobst und Traubenzucker eine schnelle Hilfe. Wird es allerdings nicht besser und bleibt die Erschöpfung, dann sollte man den Skitag abbrechen und an einem anderen Tag einen neuen Versuch starten.