Schlagwort: Blutzuckerwerte

  • Immer mehr Chinesen sind zu dick

    Immer mehr Chinesen sind zu dick

    Menschen mit Übergewicht und die daraus resultierenden Krankheiten wie Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte und Herzinfarkte, das kennt man aus den westlichen Industrienationen wie den USA, aber nicht aus China. Eine neue Studie sagt jetzt etwas anderes, denn die Gesundheit der Chinesen hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verschlechtert. Bei rund der Hälfte der 6,8 Millionen Todesfälle bei Chinesen über 30 war eine Herz-Kreislauf-Erkrankung die Ursache, bedingt durch Übergewicht.

    Schuld ist der Westen

    Normalerweise hat asiatisches Essen einen sehr guten Ruf, wenn es um die Gesundheit geht. Viele Nährstoffe, wenig Fett und eine schonende Zubereitung machen die Gerichte der asiatischen Küche so bekömmlich und es heißt nicht umsonst: Wer chinesisch isst, länger lebt. Das gilt für die Chinesen selbst nicht mehr, denn seit sich das Land dem Westen geöffnet hat, wird der Alltag vieler Menschen im Reich der Mitte auch von westlichen Essgewohnheiten geprägt. Vor allem die jungen Menschen in China sind immer bequemer geworden, sie bewegen sich viel zu wenig, sie sind träge und sie essen zu viel.

    Ein Opfer des Wohlstands

    Es sind aber nicht nur die Folgen von zu fettem Essen und zu wenig Bewegung, die die Chinesen krank machen, auch die enorme Luftverschmutzung und das zum Teil stark verschmutzte Wasser sind schuld an vielen Krankheiten. Der eigentliche Grund für die vielen Todesfälle bei jungen Menschen ist jedoch der Wohlstand, denn er hat die Lebensbedingungen vieler Menschen komplett verändert. In den vergangenen fünf Jahren ist der ungesunde Lebenswandel kontinuierlich angestiegen, wie die Studie der Universität von Washington belegt. Mittlerweile sind rund 28 % der chinesischen Frauen und 27 % der Männer viel zu dick. Die Erwachsenen übertragen ihren Lebenswandel auch auf die Kinder, denn in den ländlichen Regionen hatten vor 20 Jahren nur 0,5 % der Kinder ein Problem mit Übergewicht, heute sind es 30,7 %.

     

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  • Leinöl – Reich an Omega 3-Fettsäuren

    Leinöl – Reich an Omega 3-Fettsäuren

    In Leinöl steckt ein enormer Reichtum an Omega 3-Fettsäuren, die für die Gesundheit des Menschen essentiell sind. Weiterführende interessante Informationen rund um das wertvolle Leinöl finden Sie auf dieser Website.

     

    Da es sich bei Leinöl um ein konzentriertes Fett handelt, finden sich hier mehr der wertvollen Omega 3-Fettsäuren als beispielsweise in Fisch. In fetthaltigen Fischarten wie beispielsweise Makrele, Hering oder Thunfisch finden sich gerade einmal drei Gramm dieser wichtigen Fettsäuren. Dahingegen verfügt Leinöl über einen Omega 3-Fettsäurenanteil von 55 Gramm pro 100 Gramm Öl. Dies birgt den Vorteil, dass bereits relativ wenig Leinöl am Tag zur Deckung des Bedarfs an Omega 3-Fettsäuren ausreichend ist.

     

    Leinöl – gut für die Gesundheit des Menschen

     

    Zahlreiche gesundheitliche Probleme gehen auf Mangelerscheinungen von Omega 3-Fettsäuren zurück. Hierzu zählen unter anderem auch

     

    • Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit
    • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems

     

    Auch auf das menschliche Gehirn nehmen Omega 3-Fettsäuren eine nicht unbedeutende Wirkung. Liegt ein entsprechender Mangel vor, machen sich über kurz oder lang deutlich wahrnehmbare Beeinträchtigungen im Bereich des Denkens bis hin zu Veränderungen im Verhalten sowie depressiven Verstimmungen bemerkbar.

     

    Bei einer regelmäßigen Zufuhr dieser Fettsäuren tritt eine wesentliche Verbesserung der vorgenannten Gesundheitsprobleme auf. Das innere Gleichgewicht erfährt eine Stabilisierung ebenso wie die Konzentrationsfähigkeit.

     

    Leinöl in Bezug auf verschiedene Erkrankungen

     

    In einer Vielzahl durchgeführter Studien konnte die positive Wirkung des Verzehrs von Leinöl auf das Wohlbefinden des Menschen nachgewiesen werden. Wer seine Ernährung pro Tag mit drei Teelöffeln Leinöl und drei Scheiben Leinsamenbrot ergänzt, kann nach einem dreimonatigen Zeitraum des regelmäßigen Verzehrs eine wesentliche Verbesserung der Blutfett- und Cholesterinwerte feststellen.

     

    In Zusammenhang mit Diabetes kann beobachtet werden, dass der Verzehr von Leinöl die direkt nach der Mahlzeiteneinnahme auftretenden höheren Blutzuckerwerte reduzieren kann. Nachgewiesen wurde dies in einer in Kanada durchgeführten wissenschaftlichen Studie. Personen, die einer Diabeteserkrankung vorbeugen wollen, können sich diese Wirkung des Leinöls zu Nutze machen. Aber auch bereits an Diabetes Erkrankte können von Leinöl profitieren, da dieses den Blutzuckerspiegel wesentlich minimieren kann.

     

    Darüber hinaus konnte in einer englischen Studie nachgewiesen werden, dass Leinöl die Nierenwerte verbessert. Ferner zeigen sich die vorkommenden Omega 3-Fettsäuren in dem gesunden Öl als sehr regulierungsfreundlich auf den Blutdruck.

     

    Leinöl – weitere bedeutsame Inhaltsstoffe

     

    Neben einer hohen Menge an Omega 3-Fettsäuren findet sich in Leinöl eine Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken. Dies sind zunächst einmal Polyphenole. Mit ihrer antioxidativen Wirkung tragen sie zum Schutz der Zellen des Organismus vor freien Radikalen bei.

     

    Zu den weiteren bedeutsamen Bestandteilen zählen Phytohormone, die eine vergleichbare Wirkung wie Östrogen aufweisen. Somit üben diese einen großen Einfluss auf die Verzögerung des Alterungsprozesses aus. Diese Lignane wirken antikarzinogen. Dies bedeutet, sie können einen prophylaktischen Schutz vor Krebserkrankungen bieten.

     

    Somit eignet sich Leinöl auch zum Einsatz als Anti-Krebsdiät. Neben dem Verzehr von kaltgepresstem Leinöl und Leinsamen gehören zu dieser speziellen Diät hohe Mengen an Gemüsesäften, Rohkost, Hüttenkäse, milchsauer vergorenem Gemüse und Bio-Quark.

     

    Leinöl – stets auf höchste Qualität achten

     

    Damit der Organismus des Menschen einen möglichst großen Nutzen aus der Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaft vom Leinöl ziehen kann, empfiehlt es sich beim Kauf darauf zu achten, dass das Öl von hoher Qualität ist.

  • Die Legende vom gesunden Frühstück

    Die Legende vom gesunden Frühstück

    Wenn wir frühstücken, dann sind wir fit für den Tag, wir können besser denken und wir bleiben gesund – diese Argumente bringt die Nahrungsmittelindustrie gerne, wenn es darum geht, Cornflakes, Müsli, Honig und Marmelade zu verkaufen. So schlüssig die Argumente auch klingen, sie haben einen entscheidenden Haken, sie stimmen nicht. Frühstück muss nicht sein, wir sind genetisch noch nicht einmal darauf eingestellt.

    Der Hype um die Leistungsfähigkeit

    Seit Jahren predigen Unternehmen wie Kellogg´s oder auch Nestlé, dass der Mensch unbedingt frühstücken muss, um den Stress des Tages überhaupt zu überstehen. Ernährungswissenschaftler aus Deutschland und den USA sagen jetzt, alles Blödsinn, auch wer nicht frühstückt, der geht fit in den Tag und keiner muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er ohne ein üppiges Frühstück zur Arbeit oder in die Schule geht. Der menschliche Instinkt sagt uns, dass wir am Morgen keinen Hunger haben, und diese Programmierung hat in der Steinzeit ihren Ursprung. Unsere Urahnen mussten in Ermangelung eines Kühlschranks erst auf die Jagd gehen, um etwas zu essen zu haben, für uns ist es heutzutage nur schwer vorstellbar, dass man früh am Morgen losgezogen ist, um Wild für das Frühstück zu jagen.

    Eine Erfindung des Industriezeitalters

    Da die Blutzuckerwerte am Morgen naturgemäß hoch sind, ist es kein Problem, auch ohne Frühstück gesund in den Tag zu starten und erst um die Mittagszeit etwas zu essen. Das Frühstück, wie wir es heute kennen, ist eine Erfindung aus dem Industriezeitalter, denn im Mittelalter reichte den Menschen trockenes Brot und eventuell auch eine dünne Suppe. Als die industrielle Revolution kam, mussten die Arbeiter schon am Morgen reichhaltig essen, um den Kohlehydratstoffwechsel in Schwung zu halten. Das üppige Frühstück, wie es heute von Kellogg´s und Nestlé propagiert wird, ist höchstens etwas für Menschen, die schon am Morgen körperlich schwer arbeiten müssen oder Hochleistungssportler sind.

    Bild: © Depositphotos.com / monticello

  • Metabolisches Syndrom – eine Kombination aus vielen Risiken

    Metabolisches Syndrom – eine Kombination aus vielen Risiken

    Zu viel Fett am Bauch, zu hoher Blutdruck, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte, kurz alles, was man unter der Rubrik Wohlstandskrankheit zusammenfassen könnte, hat einen Namen – metabolisches Syndrom. Übergewicht und zu wenig Bewegung machen immer mehr Menschen krank und das bleibt auf Dauer nicht ohne Folgen, denn das metabolische Syndrom ist nur der Wegweiser, der Weg selbst führt zu Krankheiten wie Diabetes oder Beschwerden, die das Herz und den Kreislauf belasten.

    Metabolisches Syndrom – die Ursachen

    Nahrung gibt es im Überfluss, es gibt Technik, die das Arbeiten immer einfacher macht und natürlich auch Autos, mit denen man sein Ziel deutlich schneller erreicht, als zu Fuß. Diese Faktoren können ein metabolisches Syndrom auslösen und wer einmal in diesem Teufelskreis gefangen ist, der findet nur sehr schwer wieder heraus. Das metabolische Syndrom nimmt meist mit zu viel Bauchfett seinen Anfang, Mediziner sprechen dann von stammbetonter Adipositas und dieses Fett am Bauch führt dann zu vielen krankhaften Veränderungen, zum Beispiel beim Zucker- und auch beim Fettstoffwechsel. Die Hauptrolle spielt ein ganz besonderes Hormon, das Insulin, denn wenn das Insulin nicht mehr im Gewebe wirken kann, dann wird eine Resistenz aufgebaut und es kommt zum sogenannten Wohlstandssyndrom, auch metabolisches Syndrom genannt.

    Wie gefährlich ist das metabolische Syndrom?

    Menschen, bei denen ein metabolisches Syndrom diagnostiziert wird, haben erhöhte Blutfettwerte, einen viel zu hohen Blutzuckerspiegel und auch der Blutdruck bewegt sich in gefährlichen Höhen. Alle diese schlechten Werte sorgen für ein Verkalken der Arterien, aber auch Durchblutungsstörungen können die Folgen des metabolischen Syndroms sein. Wenn es schlimm kommt, dann gibt es bleibende Schäden für das Herz, ebenso wie für das Gehirn oder für die Nieren. Inwiefern sich die einzelnen Faktoren auf das Gesamtrisiko auswirken, das ist bis heute noch nicht restlos geklärt, es steht aber fest, dass besonders die Gefahr für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt deutlich ansteigt. Wer ein metabolisches Syndrom hat, der büßt auf jeden Fall an Lebensqualität ein und spielt unter Umständen sogar mit seinem Leben.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Um ein metabolisches Syndrom in den Griff zu bekommen, muss das Leben von Grund auf geändert werden, dazu gehört sowohl eine Nahrungsumstellung wie auch ein Sportprogramm. Je nachdem, wie schwer das metabolische Syndrom ausgeprägt ist, kann auch eine Behandlung mit Medikamenten notwendig werden, um beispielsweise den Blutdruck und den Zuckerspiegel zu senken. Die Ursachen für ein metabolisches Syndrom sind bei vielen Menschen schon in der Kindheit zu finden, umso wichtiger ist es daher, schon Kinder ausgewogen zu ernähren und sie für Sport und Bewegung zu begeistern.

    Vorbeugen ist besser als heilen

    Da das metabolische Syndrom in der Hauptsache in einer ungesunden Lebensweise zu finden ist, muss das Leben komplett umgekrempelt werden. Das ist aber leider leichter gesagt als getan, denn um das Syndrom zu bekämpfen, müssten Industrie und Politik an einem Strang ziehen. So sollte zum Beispiel das Essen in gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen, aber auch in Kantinen ausgewogen und damit gesund sein. Da viele Gemeindekassen leer sind, kann der Plan, ein gesundes und abwechslungsreiches Essen anzubieten, leider nicht immer in die Tat umgesetzt werden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass in weiten Teilen der Bevölkerung die Notwendigkeit des Umdenkens noch nicht angekommen ist. Viele wissen zwar, dass sie zu dick sind, was sie aber nicht wissen, ist, wie gefährlich das Übergewicht sein. Noch heute sind viele Menschen der Ansicht, dass dicke Kinder gesunde und vor allem niedliche Kinder sind, dass aus diesen Kindern später aber kranke Erwachsene werden können, wird hingegen erfolgreich verdrängt.

    Wenn der Grundstein für ein gesundes Leben nicht schon in der Kindheit gelegt wird, dann wird das metabolische Syndrom weiter auf dem Vormarsch sein.

    Bild: © Depositphotos.com / kchungtw

  • Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Mit 1,4 Milliarden übergewichtigen Menschen ist die Fettleibigkeit ein weltweites 
Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland sind 53% der Frauen und sogar 67% aller Männer übergewichtig. Adipöse Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko an verschiedenen Erkrankungen zu leiden. Um das Gesundheitsrisiko zu senken wird in der Regel eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10% empfohlen. Neue Erkenntnisse weisen nun daraufhin, dass bereits 5% weniger Gewicht einen bedeutenden Unterschied bedeuten kann.

    Die aktuelle Studie der Fachzeitschrift Cell Metabolism (2016), untersuchte 40 Testpersonen in einer randomisierten Studie auf die Auswirkung des Gewichthaltens und der Gewichtsreduktion um etwa 5%, 10% oder 15%. Dabei wurden mithilfe von Gesundheits-Checks folgende Werte regelmäßig ermittelt: Gewicht, Blutwerte, Beta- Zellen, Funktionalitäts-, Insulinsensibilitäts-, Blutdruck- und Herzschlagratenmessungen. Etwa die Hälfte der Probanden wurde einer Kontrollgruppe zugewiesen, die das Gewicht halten sollte. Die Experimentalgruppe sollte eine Gewichtsreduktion von mindestens 5% anstreben, wobei sich folgende Verteilung ergab – 5% (n=19), 10% (n=9) und 15% (n=9).

    Weniger Körperfett und bessere Blutwerte

    Nach Beendigung des Untersuchungszeitraums von etwa 10 Monaten konnte der Körperfettanteil der Teilnehmer um durchschnittlich 8% verringert werden. Des Weiteren zeigte sich, dass speziell das besonders schädliche viszerale Bauch- und Abdominalfett um 7% schrumpfte.

    Viszeralfett produziert bis zu 600 verschiedene Hormone, die das natürliche Gleichgewicht im
 Körper stören. Allen voran sei hier die durch Hormone entstehende Insulinresistenz zu nennen.

    Obwohl viele Risikofaktoren wie Körperfettgehalt, Blutzuckerwerte, Insulinresistenz, Triglycerin-
und Alaninwerte reduziert werden konnten, blieb der Gehalt der Blutfettwerte nach einem 5%-igen Gewichtsverlusts unverändert. Außerdem konnte durch die Gewichtsreduktion der systolische Blutdruck gesenkt werden. Der diastolische Wert reagierte jedoch nicht. Die Wirkung auf die Insulin-Sensibilität verstärkt sich mit einer weiteren Gewichtsreduktion von 10-15% noch einmal deutlich.

    Eine stetige Gewichtsreduktion ist angezeigt

    Als eine zentrale Erkenntnis sehen die Forscher auch die bereits eintretenden positiven Effekte auf die Stoffwechselrate bei einer 5%-igen Gewichtsreduktion. Ebenso konnte ein beginnender Muskelaufbau bei einer Reduktion von 10%
 festgestellt werden. Beide Faktoren erleichtern das weitere Abnehmen. Für Betroffene kann dies eine Motivation darstellen, da für Sie ein messbarer Punkt erreicht werden kann, an dem die Gewichtsreduktion vereinfacht gelingt.

    Wird der Schritt zur Gewichtsreduktion gewagt, ist dieser zunächst hart und erfordert viel Disziplin. Doch wird die Grenze von 5% erst einmal erreicht, können Patienten durch eine verbesserte Lebensqualität und aufgrund eines erhöhten Grundumsatzes und Stoffwechsels leichter weiter Abnehmen oder ihr Gewicht halten.

    So gefährlich ist Übergewicht

    Adipöse Menschen haben teilweise mit ernsthaften Beschwerden zu kämpfen. Als Folgeerkrankungen sind unter anderem Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder vorzeitiger degenerativer Gelenkverschleiß möglich. Es besteht ein höheres Risiko an Herzschwäche oder einen Schlaganfall zu leiden. Frauen klagen zudem häufig über Hormonstörungen.

    Der Grad der gesundheitsbeeinträchtigenden Wirkung wird durch den BMI (Body Mass Index) eingeschätzt. So gilt z.B. dass bei einem BMI von 35 die Sterblichkeitsrate bereits doppelt so hoch ist wie bei Normalgewichtigen. Zudem wird davon ausgegangen, dass der Körperfettanteil bei einer normalgewichtigen jungen Frau rund 20 kg und bei einem Mann circa 15 kg betragen sollte.

    Dabei ist Fettgewebe keinesfalls negativ zu beurteilen. Neben der Thermoregulation werden auch Hormone im Fettgewebe gebildet. Zudem hat sich gezeigt, dass ein normales Fettmaß das Immunsystem stärkt, da zu wenig Fett Stress für den Körper bedeutet.

    Bild: © Depositphotos.com / ljsphotography

  • Therapie mit Nebenwirkung

    Schnelles Senken hoher Blutzuckerwerte kann Nerven schädigen
    Baierbrunn (ots) – Hohe Blutzuckerwerte bei Diabetikern sollten nicht zu schnell gesenkt werden. Denn Studien zufolge könnte das die Entwicklung von Nervenschäden fördern. „Möglicherweise entstehen bei einer aggressiven Blutzuckersenkung Stoffwechselprodukte, die die Nerven angreifen“, erklärt die Neurologin Professor Claudia Sommer von der Universität Würzburg im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ den Zusammenhang, der aber noch nicht vollständig geklärt sei. Die Expertin rät: „Als Faustregel kann gelten, dass der HbA1c-Wert in drei Monaten nicht um mehr als zwei Prozentpunkte sinken sollte.“ Der HbA1c ist ein Maß für die langfristige Blutzucker-Einstellung. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3112670