Schlagwort: Darm

  • Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Gewicht zu verlieren ist bereits eine große Herausforderung, noch schwieriger ist es allerdings auf der Erfolgsspur zu bleiben ohne Jo-Jo Effekt. Jeder der sich mal mit einer Diät auseinandergesetzt hat kennt den fiesen Jo-Jo-Effekt, dabei nimmt man nach Ende der Schlankheitskur wieder zu. In vielen Fällen zeigt die Waage sogar mehr als vorher an. Doch woran liegt das? Theoretisch kann es doch gar nicht möglich sein, wenn die Essensgewohnheiten nach der Diät nicht verändert wurden. Praktisch ist es dann aber leider doch irgendwie möglich. Eine lang gesuchte Antwort könnten nun Wissenschaftler liefern, die bei ihrer Forschung auf eine interessante Erkenntnis gestoßen sind.

    Jo-Jo Effekt Mechanismus entschlüsselt?

    Die Hauptverursacher sollen Darmbakterien sein. Während der Diät, in der man meist weniger isst oder die Kalorien reduziert, nimmt der Körper das Signal auf, weniger verbrauchen zu müssen und eine Art Vorrat zu speichern. In diesem „Energiesparmodus“ werden dann auch die Nährstoffe besonders effizient verarbeitet. Das führt zu einem Gewichtsverlust und zu einem Lächeln im Gesicht. Ist die Diät vorbei und das Essen „normalisiert“ sich wieder, dann fehlt der Umschwung in den „Normalmodus“ und jeder Bissen vom Schnitzel wird so gut es geht weiter als Vorrat angelegt. Und da dies mehr ist als während der Diät, nimmt man nach dem erfolgreichen Gewichtsverlust wieder zu.

    Darmflora durcheinander

    Bei schlanken Menschen dominieren im Verdauungstrakt die Escherichia-coli-Bakterien. Bei übergewichtigen Personen hingegen sind nicht nur weitere Bakterienarten vorhanden, sondern es aktivieren sich auch fürs Zunehmen fördernde Gene. In einem Versuch mit Mäusen vergingen 21 Wochen, bis das Ausgangsgewicht wieder erreicht war.

    Weitere Tests

    Dieses Phänomen bestätigte sich auch in weiteren Untersuchungen, sodass ein Zusammenhang sicher ist. Man transplantierte zum Beispiel auch das Mikrobiom einer dicken Maus in eine schlanke Kontrollmaus. Das Ergebnis war eine Gewichtszunahme. Mit dieser neuen Erkenntnis sollen Lösungen gefunden werden, die das Verdauungssystem erst gar nicht in den Energiesparmodus setzen.   

    Übringens entfällt der Jo-Jo Effekt beim Clean-9 in 99% der Fälle. Wir haben das Program hier vorgestellt.

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  • Positive Gedanken – leichteres Leben und auch gesünder

    Positive Gedanken – leichteres Leben und auch gesünder

    Niemand kann immer nur gute Laune haben. Manchmal läuft das Leben einfach nicht so, wie man es sich gerade vorstellt. Dann muss der Frust einfach raus. Das ist völlig normal, allerdings sollte die Phase negativer Gedanken auch irgendwann vorbei sein. Ansonsten kann es auf Dauer zu depressiven Verstimmungen oder sogar ausgewachsenen Depressionen kommen. Diese müssen dann medizinisch bzw. psychologisch behandelt werden. Damit dieser Fall nicht eintritt, sollte jeder wissen, wie wichtig positive Gedanken sind und was man dafür tun kann, auch in schwierigen Situationen positiv zu denken.

     

    Warum positive Gedanken so wichtig sind

    Wer positiv denkt, hat nicht nur ein leichteres Leben, er lebt auch gesünder. Unzählige wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich positive Gedanken sowohl auf den Körper als auch auf den Geist und die Seele auswirken. Sie beeinflussen den Hormonhaushalt, senken den Blutdruck und sind für die gesamte Funktion des menschlichen Organismus von entscheidender Bedeutung. Negative Gedanken hingegen können nicht nur psychische und seelische Beeinträchtigungen nach sich ziehen, sie wirken sich auch unvorteilhaft auf die körperliche Gesundheit aus. Pessimisten leiden öfter an Magen-Darm-Beschwerden, Kreislaufproblemen, Herzerkrankungen und sogar Krebs.

     

    So denken Sie positiv

    Denke positiv! Das ist einfach gesagt, für viele Menschen aber schwer umzusetzen. Hier einige Tipps, die dabei helfen, auch in ungünstigen Lebensphasen positiv zu denken:

    • Denken Sie intensiv über das vorhandene Problem nach, welches Ihre Laune negativ beeinflusst. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Ist der Super-GAU wirklich so schlimm, wie Sie Ihn sich zunächst vorgestellt haben?
    • Machen Sie sich bewusst, dass mehr als 95 % aller Probleme, die in unserem Kopf existieren, in der Realität nie eintreten werden.
    • Machen Sie in Ihrer Freizeit etwas, was Ihnen Freude bereitet und leicht von der Hand geht.
    • Sprechen Sie mit Freunden, Bekannten und Verwandten über Ihr Problem, lassen Sie sich auch von außen helfen.
    • Falls dies nicht hilft: Scheuen Sie sich nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel durch einen Psychologen oder Psychotherapeuten.

     

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  • Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat)

    Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat)

    Beschreibung Schüssler Salze 3

    Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat) stellt einen bedeutenden Bestandteil des Gefäßsystems und Blutes, sowie des Darmes dar. Im Körper ist Ferrum Phosphoricum ein wichtiges Transportmittel. Es hilft in erster Linie den roten Blutkörperchen dabei, den Sauerstoff zu binden. Diesen transportieren den Sauerstoff dann zu allen Körperzellen und Geweben. Nährstoffe werden zu Energie umgewandelt, je nachdem wieviel Sauerstoff die Zellen erhalten. Dank seiner Förderung des Sauerstofftransports ist Eisenphosphat äußerst wichtig für den Energiehaushalt und die Energiegewinnung. Wird plötzlich das körpereigene Immunsystem in Alarmbereitschaft versetzt (z.B. durch Verbrennungen, Entzündungen oder Verletzungen), so unterstützt Eisenphosphat die Abwehrkräfte. Daher sind Schüssler Salze 3 das passende Mittel für die erste Stufe einer Krankheit. Immerhin kommt das Ferrum Phosphoricum in allen Körperzellen vor.

     

    Die Anwendung von Schüssler Salze 3

    Als eine Mischung von Phosphor und Eisen werden die Schüßler-Salze 3 bei großer körperlicher Schwäche, bei Ohrenentzündungen, aber auch bei Erkältungen mit Husten und Fieber eingesetzt. Durch schnelle Bewegungen, Berührung und Geräusche, als auch durch kalte Getränke und kalte Luft verstärken sich die Beschwerdebilder. Besserung tritt dagegen bei langsamer Bewegung ein. In der Schwangerschaft stärkt Ferrum Phosphoricum das Immunsystem von Kind und Mutter. Gegeben wird das Mittel grundsätzlich bereits im Anfangsstadium und kann ganz positiv die Intensität der Symptome beeinflussen, ohne sie vollständig zu unterdrücken.

     

    Anwendungshinweise

    Angewendet werden die Schüßler-Salze 3 äußerlich und innerlich. D12 ist die gewöhnliche Potenzierung des Eisenphosphats. Wie viele Tabletten täglich eingenommen werden, hängt in erster Linie von der Stärke des Mangels ab. Hierzu fragen Sie am besten einen erfahrenen Therapeuten oder Apotheker. Bei Gelenkentzündungen, Schürf- oder Schnittverletzungen, Verstauchungen, Insektenstichen und Wunden hilft die Nutzung der Schüssler Salze 3 in Form von Salben. Sollte bei Beschwerden wie Verbrennungen oder Entzündungen der Gelenke die Therapie mit Ferrum phosphoricum-Salbe nicht anschlagen, kann eine Salbe mit Kalium Chloratum (Schüßler-Salz Nr. 4) unterstützend angewendet werden. Ferrum Phosphoricum kann für eine kurzfristige Wirkung sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Bei der inneren Anwendung lässt sich allerdings eine längerfristige Wirkung erzielen.

     

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  • Gefährdung durch Salat aus Plastikbeutel –  Bakterien zbsp. Salmonellen

    Gefährdung durch Salat aus Plastikbeutel – Bakterien zbsp. Salmonellen

    Abgepackter Salat aus Plastikbeutel im Supermarkt wirken gesund und sind zeitsparend. Nicht wenige Menschen greifen aus diesem Grund zu dem vorbereitenden Salat.  Dieser wartet nur noch auf den Verzehr. Allerdings sollten die Keime, die sich in solchen Salaten befinden, nicht unterschätzt werden. Dennoch liegt der Grund hierfür nicht in der Verpackung.

     

    Zeitersparnis im Vordergrund

    Verpackte Salat sehen oftmals eingefallen nicht gerade den Appetit aus. Dennoch greifen immer mehr Menschen auf Fertigsalate zurück. Die Ursache hierfür besteht darin, dass die Menschen auf die Zeitersparnis achten. Menschen möchten wenig Zeit investieren und dennoch etwas Gesundes zu sich nehmen. Das vorbereitete Grün findet sich mittlerweile nicht mehr nur in Supermärkten. Auch Flugzeuge, Kantinen sowie Schnellrestaurants bieten eine solche Mahlzeit in Verpackungen an.

     

    Salat aus Plastikbeutel ein Gesundheitsrisiko?

    So lukrativ die Zeitersparnis durch das zugeschnittene Grün erscheint, Wissenschaftler haben das verpackte Lebensmittel untersucht. Dabei kamen Forscher aus England zu dem Ergebnis, dass etwaige Lebensmittel ein Gesundheitsrisiko sein können. Dazu hat die Mikrobiologin Primrose Freestone die Schnittstellen des Grüns untersucht. Sie kam zu dem Ergebnis, dass sich an diesen besonders viele Bakterien bilden könnten. Gerade Salmonellen fühlen sich durch den austretenden Pflanzensaft angezogen. Dadurch werden Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst. Darüber hinaus könnten die Bakterien an der Verpackung besser haften.

     

    Entwicklung von Bakterien im Salat aus Plastikbeutel

    Die Untersuchung der Wissenschaftler zeigte, dass sich die Salmonellen besonders schnell vermehren. Die Bakterien wurden dazu in einer wässrigen Lösung mit Salatsaft beobachtet. Nach nur fünf Tagen haben sich 100 Bakterien zu einer Bakterienkolonie von 100000 entwickelt. Dabei ist zu bedenken, dass es sich bei dieser Zeit um eine typische Lagerdauer handelt. Somit kann Tütensalat nach nur fünf Tagen also ein deutliches Risiko für die eigene Gesundheit darstellen.

     

    Belag auf Salat

    Darüber hinaus fördere der Salatsaft auch die Bildung von Biofilmen auf den Salatblättern. Dabei handelt es sich um einen bakteriellen Belag. Dieser ist mit Zahnbelag vergleichbar und lässt sich nicht einfach nur abwaschen.

  • Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Nüsse als Gesundheitsschutz. Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt.

    Nüsse zeigen einen hohen Gesundheitswert. So halten sie das Gehirn, die Haut und das Herz jung. Studien zeigen außerdem, dass Nüsse eher schlank machen. Und nicht – wie bislang angenommen – zur Gewichtszunahme führen.

     

    Neue Erkenntnisse zu Nüssen

    Lange Zeit waren sie als wahre Kalorienbomben verschrien. Doch heute wird von Seiten der amerikanischen Gesundheitsbehörde das Knabbern von etwa 40 g Nüssen täglich empfohlen. Demgemäß kann ein regelmäßiger Verzehr von Nüssen laut durchgeführten Untersuchungen einen effektiven Schutz vor

     

    • Diabetes
    • Erkrankungen des Herzens
    • Gedächtnisschwäche
    • Übergewicht
    • Schlaganfall

     

    bieten. Forscher fanden heraus, dass Nüsse die Wärmeproduktion ankurbeln. Das heißt, Energie wird verbraucht. Dies wiederum führt zu einer Gewichtsreduktion.

     

    Nüsse als Gesundheitsschutz

     

    Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt. Diese Stoffe wirken sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Einer chinesischen Studie zufolge wirken die, in der Haut der Mandeln enthaltenen, Ballaststoffe sich regulierend auf die menschliche Darmflora aus.

     

    Darüber hinaus bieten Nüsse hohe Mengen an Magnesium und Kalzium. Dies ist bedeutsam für Muskeln und Knochen. Ferner bieten sie einen Reichtum am Spurenelement Zink, Selen, Vitamin E und sekundären Pflanzenstoffen. Wie Untersuchungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zeigen, können Nüsse hier sehr gut mit Spinat, Goji- und Blaubeeren mithalten.

     

    Insbesondere Walnüsse enthalten mehr als 13.000 antioxidative Einheiten. Jene werden ausschließlich von schwarzen Johannisbeeren und Acaibeeren übertroffen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Nüssen enthaltene Antioxidantien zur

     

    • Verbesserung der Blutgefäßfunktionen
    • Eindämmung chronischer Entzündungen
    • Vermeidung von Krebserkrankungen

     

    beitragen können. Bereits zwei Nussportionen in der Woche wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. In Haselnüssen sticht vor allem der hohe Eisengehalt heraus.

     

    Gute Haltbarkeit von Nüssen

     

    Am längsten können Nüsse frisch gehalten werden in ihrer eigenen Schale. Denn die Zufuhr von Luft und Licht verringert den Gehalt an Vitaminen. Ferner werden gesättigte Fettsäuren ranzig. Aus diesem Grunde empfiehlt sich ein Kauf von Kernen einzig in gut verschlossenen Verpackungen. Geöffnete Tüten sollten in ein verschließbares Gefäß umgefüllt und dunkel gelagert werden.

     

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  • ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    Charakteristische Symptome für ALS – amyotrophe Lateralsklerose – sind jene einer Muskelschwäche. Demnach kann diese Muskelschwäche an unterschiedlichen Stellen auftreten. Abhängig ist dies von jenen Muskelgruppen, die zuerst von der amyotrophen Lateralsklerose betroffen sind.

     

    Krankheitsbeginn einer amyotrophe Lateralsklerose – ALS

    Wie auch der Gesamtverlauf der ALS kann der Krankheitsbeginn sich in unterschiedlichen Formen äußern. Erste Anzeichen für die amyotrophe Lateralsklerose machen sich in

     

    • Problemen beim Halten von Gegenständen
    • Ungeschicktheiten, wie Fallen oder Stolpern

     

    bemerkbar. Dabei handelt es sich um Lähmungserscheinungen in den Armen oder auch Beinen. Jedoch verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Ferner ist es möglich, dass die ALS mit Schluck- oder Sprachstörungen einhergeht. Dies ist abhängig von der jeweils zuerst betroffenen motorischen Nervenzelle. Hierbei handelt es sich jedoch um ein seltenes Phänomen. Ungefähr nur bei jeder dritten Person ist damit zu rechnen. Genau nachvollziehen lässt sich der präzise Anfang der Erkrankung selten. Die amyotrophe Lateralsklerose beginnt meist schleichend.

    ALS amyotrophe Lateralsklerose

     

    Symptome im weiteren Verlauf der Erkrankung

    Die Symptomatik der ALS schreitet stetig voran. Hierzu gesellen sich zumeist spastische Symptome. Im Grunde genommen können sämtliche Muskeln hiervon betroffen sein. Ausnahmen bilden die Muskeln im Bereich

    • der Augen
    • der Blase
    • des Darms
    • des Herzens

     

    Auch der Schließmuskel ist nicht von ALS betroffen.

     

    Erkennbar ist die amyotrophe Lateralsklerose an unbewusst auftretenden Muskelzuckungen. Im Großen und Ganzen sind diese sehr deutlich zu sehen. Allerdings verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Im weiteren Verlauf der ALS macht sich eine allgemeine Schwäche der betroffenen Muskelregionen bemerkbar. Bevor der Arzt spezifische Lähmungen der Muskelpartien feststellt, können Patienten diese Schwäche bereits wahrnehmen. Im weiteren Verlauf können sich Krämpfe und versteifte Muskeln bemerkbar machen.

     

    Gesellen sich schließlich Störungen im Bereich der Sprache oder des Schluckens hinzu, kann Nahrung nur verzögert aufgenommen werden. Das heisst, es ist mit einer Gewichtsreduktion zu rechnen. Weitere Symptome äußern sich in

    • vorhandenen Essensrückständen im Mund
    • erhöhtem Speichelfluss aus dem Mund
    • Husten während der und im Anschluss an die Nahrungsaufnahme

     

    Weiter kann durch das Einatmen von Nahrung sich eine Lungenentzündung bilden. Kurzfristig kann ein Muskelkrampf im Schlund auftreten. Hieraus resultiert eine kurzzeitige Behinderung der Atmung.

     

    Zusätzlich auftretende Symptomatik

    Im weiteren Fortgang der ALS ist mit einer stets schlechter verstehbaren Sprache zu rechnen. Dies erinnert an Patienten mit einem Schlaganfall. Gegensätzlich zur amyotrophen Lateralsklerose tritt die Sprachstörung beim Schlaganfall urplötzlich auf.

     

    Als Ursache für die Sprachlähmung kommt beispielsweise die Muskulatur der Zunge in Betracht. Ferner treten ungewolltes Lachen oder Weinen in Erscheinung. Erklärbar sind diese Aspekte durch Krämpfe der Lach- und Weinmuskulatur. Den meisten betroffenen Patienten ist dies äußerst unangenehm.

     

    Zu den weiteren Symptomen der amyotrophen Lateralsklerose zählt die Lähmungserscheinung der Atemmuskulatur. Durch die Verringerung der Lungenfunktionalität treten bei Patienten mit ALS in zunehmendem Maße

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Störungen der Konzentrationsfähigkeit
    • Wenig erholsamer Schlaf

    auf.

     

    Derartige häufig vorkommende Symptome bei ALS lassen auf das Zurückgehen sämtlicher motorischer Funktionen schließen. Hierbei ist es unerheblich, welche Körperregion zuerst von amyotrophischer Lateralsklerose betroffen war. Einzige Ausnahmen bilden die Augen-, Herz- und Schließmuskeln. Mit einer gesamten Lähmung an Armen und Beinen ist im weiteren Verlauf zu rechnen.

     

    Wo die amyotrophische Lateralsklerose ihren Anfang nimmt

    Im Allgemeinen beginnt die ALS an den Hand- und Unterarmmuskeln, jeweils an einer Körperhälfte. Anschließend dehnt diese sich auf die zweite Körperhälfte sowie die Beine aus. Allerdings kann die amyotrophe Lateralsklerose ebenso ihren Anfang an der Muskulatur des Fußes oder Unterschenkels nehmen. Dann machen sich die Symptome in schwachen Beinen oder einer Gangunsicherheit bemerkbar.

     

    Der schmerzlose Verlauf von ALS wandelt sich später in Schmerzen um. Und zwar dann, wenn ein spürbarer Muskelschwund auftritt. Als Grund für derartige schmerzhafte Symptome kommt insbesondere die erhebliche Belastung des knöchernen Stützapparats in Betracht.

     

    Außerdem entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung einige Patienten mit amyotropher Lateralsklerose ausgeprägte Symptome einer Demenz.

     

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