Schlagwort: Darm

  • Äpfel – vielseitige Helfer für die Gesundheit

    Äpfel – vielseitige Helfer für die Gesundheit

    Das beliebteste Obst der Deutschen findet sich in vielerlei Varianten auf unseren Obsttellern, in Büroschubladen, Brotdosen oder Handtaschen. Ebenfalls im Apfelkuchen verarbeitet mögen wir den Obstklassiker.

     

    Äpfel – wahres Zellschutzmittel

    Äpfel lassen sich sehr gut das komplette Jahr lagern. Obwohl in Äpfeln nur ein minimaler Vitamingehalt vorhanden ist, ist das Obst für den Menschen sehr wertvoll. In ihnen sind spezielle dreifach wirkende Ballaststoffe wie antioxidative Polyphenole mit einer hohen Wirksamkeit enthalten.

     

    Polyphenole wirken gegen Zellschäden, da sie die vom Menschen gefürchteten freien Radikalen abfangen. Demzufolge können sie

    • die Adern elastisch halten
    • gegen Krebs wirken
    • vor frühzeitiger Hautalterung schützen

     

    Durchgeführte Studien und Versuche in Laboren zeigten, dass der Verzehr von Äpfeln das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken senken kann. Im Allgemeinen ist das beliebte Obst für den gesamten Verdauungstrakt sehr gut geeignet. Demzufolge können sich die in ihm enthaltenen Ballaststoffe wie ein Schutzfilm über die gereizte Magen-Darm-Schleimhaut legen. Dies hat eine vorbeugende Wirkung gegen Gastritis und unterstützt zudem die Heilung.

     

    Der Ballaststoff Pektin wirkt sich fernerhin positiv auf das menschliche Immunsystem und das komplette Wohlbefinden aus. Entsprechend einer Studie aus Florida trägt er zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels bei.

     

    Welcher Apfelsorte den Vorzug geben

    Am besten wird auf die sogenannten alten Sorten, wie

    • Cox Orange
    • Boskop
    • Red Delicious
    • Kaiser-Wilhelm-Apfel

     

    zurückgegriffen. In diesen Apfelsorten sind erheblich mehr Polyphenole enthalten als beispielsweise im Golden Delicious oder Granny Smith. Bio Äpfel enthalten nicht zwingend mehr Antioxidantien.

     

    Perfekte Zubereitung von Äpfeln

    In der Hauptsache finden sich Polyphenole in der Apfelschale. Hitze vertragen diese nicht. Empfehlenswert ist der Verzehr von frischen, ungeschälten Äpfeln. Ob pur, geraspelt in einem Müsli oder stückig im Obstsalat – dies hängt vom individuellen Geschmack ab.

     

    Auch als Apfelmus, -saft oder -kuchen bleiben die gesunden Stoffe erhalten. Die für die Darmpflege bedeutsamen Pektine befinden sich direkt im Fruchtfleisch. Für die Zubereitung von Apfelmus empfiehlt es sich daher, gekochte oder frische Äpfel fein zu pürieren.

  • Das gehört in Ihre homöopathische Hausapotheke

    Das gehört in Ihre homöopathische Hausapotheke

    Vor allem Familien mit Kindern wissen, wie wichtig es sein kann, über eine gut sortierte Hausapotheke zu verfügen. Diese sollte nicht nur regelmäßig „ausgemistet“, sondern auch immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Nur so ist es möglich, im Notfall verlässlich agieren zu können. Doch was gehört eigentlich alles in eine Hausapotheke, die sich vor allem die alternative Medizin auf die Fahne geschrieben hat?

     

    Ein Beispiel für eine gut ausgestattete homöopathische Hausapotheke

    Mittlerweile ist es möglich, die meisten häufig auftretenden Krankheiten aus dem Magen-Darm- und Erkältungsbereich homöopathisch zu behandeln. Unter anderem gehören entsprechend:

    • Cuprum metallicum D 12 (gegen Magenbeschwerden und Durchfall)
    • Nux vomica D 12 (gegen Verdauungsbeschwerden)
    • Belladonna D 12 (gegen Fieber, Ohrenschmerzen und allgemeine Erkältungsbeschwerden)
    • Bryonia D 12 (gegen Bronchitis)
    • Arnica D 12 (gegen die Folgen von Stößen und Stürzen)

    und Zincum metallicum D 12 zur Standardausstattung einer klassischen alternativen Hausapotheke. Beachten Sie jedoch auch, dass besonders die homöopathischen Arzneimittel nicht bei jedem Menschen gleich schnell und intensiv wirken. Hier gilt es, die einzelnen Medikamente bei Bedarf auszutesten, gegebenenfalls auf Alternativen zurückzugreifen und entsprechend die eigenen Favoriten zu finden. Passen Sie Ihre Hausapotheke auch unbedingt an die Bedürfnisse Ihrer Kinder an. Besonders in der Phase des Zahnens wirken Globulis hier oft wahre Wunder gegen Schmerzen.

     

    So bewahren Sie Ihre homöopathischen Arzneimittel richtig auf

    Mit Hinblick auf die Lagerung der alternativen Medizin gilt, dass Sie sich für einen Ort entscheiden sollten, der sowohl kühl, als auch trocken und dunkel ist. Nur so entfalten die Medikamente ihre komplette Wirkung und bleiben zudem lange haltbar.

    Bitte vermeiden Sie auch die Lagerung neben extrem stark riechenden Produkten, wie Duftölen.

    Wie immer gilt, dass Sie sich -sofern Unsicherheiten mit Hinblick auf Haltbarkeit, Dosierung und Co. bestehen, immer an Ihren behandelnden Arzt wenden sollten. Dieser klärt Sie gegebenenfalls auch über Alternativen zu der von Ihnen bisher verwendeten Medizin auf und unterstützt damit eventuell einen noch schnelleren Heilungsprozess. Viele Mediziner haben sich in der heutigen Zeit ohnehin auf Teile der alternativen Medizin spezialisiert, so dass diese Sie optimal beraten können.

     

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  • Bakterien

    Bakterien

    Bakterien gehören zu den ältesten Kleinstlebensformen der Erde und sind gleichzeitig Lebensgrundlage aller Lebewesen. Beispielsweise beeinflussen sie Stoffwechsel, Körperfunktion und die Nahrungskette. Viele Bakterien sind in der Lage, Schad- und Giftstoffe zu zersetzen. Ebenfalls Gewässer biologisch rein zu halten und den Boden fruchtbar zu machen.

     

    Förderliche und schädliche Funktionen von Bakterien

    Es ist falsch, beim Begriff Bakterien gleich an Krankheiten zu denken. Kurzum der übergroße Teil der Bakterien auf der Erde hat lebenserhaltende Funktionen. Sie sind an der Zersetzung vieler Schadstoffe in Wasser und Boden beteiligt. Diese machen aus einem Kompost Dünger.

     

    Sie dienen dem Stoffwechsel höherer Lebewesen, indem sie die Verdauung ermöglichen. Ebenfalls wäre unser menschlicher Körper ohne Bakterien nicht lebensfähig. Darmbakterien sorgen für Nahrungszersetzung und Aufspaltung von Stoffen, halten die Darmflora im Gleichgewicht. Bakterien auf Schleimhäuten sorgen für einen ausgewogenen, gesunden Säurestatus.

     

    Auf der Haut siedeln Milliarden von Bakterien, die sie schützen und in ihren Aufgaben unterstützen. Nur ein im Vergleich dazu geringer Anteil der Bakterien wird gefährlich, denn sie übertragen Krankheiten. Manche sind nur für bestimmte Tiere eine Gefahr, andere ausschließlich für den Menschen. Die eigentliche Krankheitsursache ist jedoch häufig ein defektes oder geschwächtes Immunsystem.

     

    Durch die Erfindung des Penicillins und die Weiterentwicklung vieler Antibiotika können sehr viele bakterielle Krankheiten heute erfolgreich behandelt werden. Allerdings wandeln und entwickeln sich die Bakterien und können Resistenzen gegen Antibiotika ausprägen. Das trifft besonders auf Keime zu, die im stationären Umfeld von Kliniken auftreten.

     

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  • Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Damit Kinder sorgenlos im Sandkasten spielen können ist ein Tetanusschutz essentiell. Ohne diesen Schutz kann die kleinste Verletzung schon tödlich sein. Tetanus ist vielen auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt. Der Erreger ist auf der ganzen Welt verbreitet. Dank zahlreicher Impfmöglichkeiten sind Erkrankungen in Deutschland selten. Zur Erreichung des Schutzes bei Kindern müssen immer drei Impfungen in gewissen Zeitabständen erfolgen.

    Tetanus alle zehn Jahre auffrischen

    Nach der dritten Impfung muss immer nach zehn Jahren eine Auffrischung erfolgen. Im Laufe der Jahre nehmen die wichtigen Antikörper ab, wodurch kein Schutz mehr besteht. Grundsätzlich ist es von Mensch zu Mensch verschieden, wie lange die Antikörper vorhanden sind. Experten raten jedoch dazu, jeweils nach zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung zu machen. Ein Verzicht auf die Auffrischungsimpfung kann lebensgefährlich werden. Dann genügen bereits Bagatellverletzungen, den Erreger in den Körper eindringen zu lassen. Die tödlichen Giftstoffe entwickeln sich relativ schnell.

    Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus

    Tetanus Erreger befinden sich im Boden. Aus diesem Grund sollten Kinder so früh wie möglich gegen Tetanus geimpft werden. Bei Kindern und Babys empfiehlt ständige Impfkommission, folgendermaßen zu impfen:

     

    • Ab dem zweiten Monat erfolgt die erste Impfung
    • Nach dem dritten Monat erfolgt die zweite Impfung
    • Und die Dritte Impfung erfolgt nach dem vierten Monat
    • Die letzte der Impfungen erfolgt dann zwischen dem 11. und 14. Monat.

    Die nächste Impfung wird im Alter von sechs Jahren gemacht, dann mit 17 Jahren. Anschließend macht sich eine Auffrischung der Tetanus Impfung in einem Rhythmus von zehn Jahren erforderlich. Säuglinge werden in der Regel grundimmunisiert, und das mit einer Impfung, die gegen sechs Erkrankungen immun macht. Zu der Sechsfachimpfung gehören

    • Tetanus
    • Diphtherie
    • Pertussis
    • Plio
    • Hib und
    • Hepatitis B.

     

    Nebenwirkung der Impfung

    Grundsätzlich sind die Impfungen von heute sehr gut verträglich. Dennoch kann es immer wieder zu Reaktionen kommen. Sehr oft kommt es zu Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle. Dies hat einen ganz simplen Grund. Denn es kommt zu der Anregung der körpereigenen Abwehr.

     

    Ferner kann es vorkommen, dass Lymphknoten anschwellen. Dies ist jedoch vollkommen unbedenklich. Immer wieder sind allgemeine Krankheitsgefühle mit Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen möglich. Auch Fieber kann nach der Impfung auftreten, ebenso wie Magen-Darm-Beschwerden.

     

    Symptome wie bei einer Erkältung sind keine Seltenheit. Aber bereits nach drei Tagen sollten alle Reaktionen auf die Impfung wieder abgeklungen sein. Es kann allerdings gegebenenfalls auch eine allergische Reaktion auf den Impfstoff vorkommen, was aber sehr selten ist.

     

    Tetanus – die große Gefahr

    Der Erreger wird immer über eine Wunde in den Körper und somit eben in den Kreislauf gelangen. Dabei kann es sich auch wirklich nur um ganz kleine Verletzungen handeln.

     

    Zu den ersten Symptomen kommt es nach etwa drei Tagen, die bis hin zu drei Wochen andauern können. Anfängliche Symptome äußern sich in Krämpfen in der Gesichtsmuskulatur, der Patient hat die Gesichtsmuskeln einfach nicht mehr im Griff. Der Mund scheint immer zu grinsen.

     

    Anschließend kann dies auf alle anderen Muskelgruppen übergehen. Besonders die Muskulatur des Kehlkopfes und der Brustmuskulatur sind betroffen. Genau das kann zu einem qualvollen Erstickungstod führen.

     

    Auch heute noch sind es fast 20 % der Erkrankten, die an Herzversagen oder Ersticken sterben. In Ländern mit schlechtem hygienischen Standard und ohne Impfungen sterben viele Frauen und Säuglinge an Wundstarrkrampf. Es sind nicht die Bakterien, welche die Todesgefahr darstellen, sondern die Gifte, die als Abfallprodukt von den Bakterien ausgeschieden werden.

     

    Wer nicht geimpft ist und an Tetanus erkrankt, muss mit einem langen Leidensweg rechnen. Die Wunden werden oft in aufwendigen OPs gesäubert und der Wirkstoff einer Auffrischimpfung gespritzt. Daher kann eine Tetanusimpfung Leben retten. Aber spätestens nach 10 Jahren muss die Impfung immer wieder aufgefrischt werden.

  • Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histamin entwickelt sich mit der Lagerung bzw. Reifung von Lebensmitteln. Menschen, welche an einer Intoleranz leiden, sollten daher vor allem auf frische Lebensmittel achten. Wichtig ist, dass diese weitestgehend unverarbeitet sind. Gerade Fertiggerichte oder Konserven weisen einen hohen Histamingehalt auf. Aber auch Wein gehört zu einem Genussmittel, welches bei einer Intoleranz zur Unverträglichkeit führen kann. Durch die Fermentation ist in dem alkoholischen Getränk besonders viel Histamin zu finden. Ebenso verhält es sich mit Räucherwaren. Lebensmittel zu finden, welche mit einer etwaigen Intoleranz verträglich sind, ist aufgrund der Verarbeitung nicht einfach. Betroffene sehen sich daher oftmals vor eine Herausforderung gestellt.

     

    Symptome einer Histaminintoleranz

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Unverträglichkeit auf Histamin bei jedem Menschen eine andere Reaktion auslösen kann. Übliche Symptome sind:

    • Magen-Darm-Probleme: Haben Menschen eine Intoleranz gegen Histamine, kann es neben Bauchschmerzen und Durchfall auch zu Übelkeit kommen. Ebenso äußern sich Beschwerden in Krämpfen im Bauchbereich und Blähungen.
    • Kopfschmerzen: Schmerzen im Kopf aufgrund einer Histaminunverträglichkeit müssen nicht direkt nach dem Verzehr betreffender Lebensmittel auftreten. Es ist ebenso möglich, dass eine zeitlich versetzte Reaktion folgt.
    • Hautausschläge: Äußern sich die Beschwerden in Form eines Ausschlages, kann es zu Juckreiz, Schwellungen sowie Rötungen kommen.
    • Atembeschwerden: Liegt eine Intoleranz vor, kann sich das auch auf die Atemwege auswirken. Die Folge dessen sind Hustenreiz, Probleme mit der Nase oder sogar asthmaähnliche Anfälle.
    • Herz-Kreislauf-Probleme: Die Unverträglichkeit kann sich sogar auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Betroffene weisen Symptome wie Herzklopfen oder Schwindelgefühl auf.

     

     

    Nicht selten werden die Symptome mit einer Allergie verwechselt. Die Beschwerden können dabei in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Leiden die einen an leichten Schnupfphasen, können andere richtige Migräneanfälle erleiden. Häufig treten die Symptome aber auch erst nach einer Stunde auf. In diesem Fall kommt es meist zu Bauchschmerzen und anschließend Durchfall.

     

    Lebensmittel mit wenig Histamin, aber Begünstigung des Überschusses

    Neben Nahrungsmitteln, die einen hohen Gehalt an Histamin aufweisen, existieren auch Produkte mit einem geringen Gehalt. Jedoch können diese ebenso zu Reaktionen führen. Sie begünstigen die Ausschüttung des Stoffes im Darm. Die sogenannten Histaminliberatoren können sogar das histaminabbauende DAO-Enzym blockieren. Menschen, die an einer Intoleranz leiden, sollten aus diesem Grund auf Lebensmittel wie Schokolade, Kakao, aber auch auf bestimmte Obstsorten verzichten. Vor allem Erdbeeren und Zitrusfrüchte bergen ein hohes Reaktionsrisiko. Ebenso unvorteilhaft ist der Konsum von Tomaten und Nüssen.

     

    Lebensmittel mit einem geringen Gehalt an Histamin

    Nachdem nun ein Einblick in die Lebensmittel gegeben wurde, die bei einer Unverträglichkeit von Histamin vermieden werden sollten, bleibt die Frage: Was darf ich als betroffene eigentlich noch essen? Lebensmittel bleiben nur selten unverarbeitet und weisen mit zunehmender Lagerung einen steigenden Gehalt des Stoffes auf. Aus diesem Grund sind vor allem frische und unverarbeitete Nahrungsmittel, die einen geringen Anteil an Histamin haben, zu empfehlen.

    Zu diesen gehören:

    • Frisch gefangener Fisch
    • Bismarckheringe
    • Tiefkühlfisch
    • Rindfleisch
    • Butterkäse
    • Schafskäse
    • Apfelessig
    • Bier

     

    Neben den genannten Lebensmitteln gibt es auch eine Reihe von Produkten, die nur einen mäßigen Anteil des Stoffes beinhalten:

    • Sardinen
    • Sardellen
    • Thunfisch
    • Avocado
    • Aubergine
    • Spinat
    • Cheddar
    • Rotwein
    • Weißwein

     

    Menschen, die an einer Unverträglichkeit von Histamin leiden, können also durchaus auch auf Genussmittel zurückgreifen. Die Frage ist, wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist. In jedem Fall sollten Sie bei den oben genannten Symptomen Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser kann nicht nur die Beschwerden einstufen, auch kann er Ihnen empfehlen, wie Sie Ihre Ernährung passend umstellen können.

     

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  • Schmetterlinge im Bauch

    Schmetterlinge im Bauch

    Kindsbewegung – ab wann erste Kindheitsbewegungen: Schmetterlinge im Bauch

    Nicht nur Schwangere erfreuen sich an den ersten Bewegungen des Nachwuchses, auch der werdende Vater bekommt bei den ersten Aktivitäten zum ersten Mal ein Gespür für das Ungeborene. Gerade in der ersten Schwangerschaft kann es jedoch sein, dass sich die künftige Mutter unsicher ist, ob es sich um Kindsbewegungen handelt. Alternativ könne die vermeintliche Bewegung auch ein aktiver Darm sein. Aus diesem Grund sind nachfolgend alle wichtigen Informationen, wie sich erste Kindsbewegungen bestimmen lassen, zu finden.

     

    Zeitpunkt der ersten Bewegung des Kindes

    Ungeborene bewegen sich in der Regel ab der 8 SSW. Allerdings sind diese Bewegungen aufgrund der Größe des Fötus noch nicht bemerkbar, da die Bauchdecke nicht erreicht wird. Ein genauer Zeitpunkt, wann der Nachwuchs die Bauchdecke berührt, ist nicht bekannt. Eine Faustregel besagt jedoch, dass werdende Mütter die Kindsbewegungen ab der 20. SSW spüren können. Abhängig ist der Zeitpunkt, wann die ersten Bewegungen, die sich wie Schmetterlinge anfühlen, zu spüren sind, von folgenden Aspekten:

    • Richtet sich die Plazenta gen Bauchdecke aus, wird die Bewegung des Nachwuchses vom Mutterkuchen abgefangen. Somit kann es sein, dass die ersten Kindsbewegungen erst später spürbar sind.
    • Molligere Frauen haben eine gut gepolsterte Bauchdecke. Mit dieser werden ebenfalls die Bewegungen gedämmt, so dass es zu einer verspäteten Wahrnehmung kommen kann.

    Nachdem Sie nun erfahren haben, wann sich Ihr Ungeborenes zum ersten Mal bemerkbar macht, besteht die Frage darin, wie Kindsbewegungen erkannt werden können.

     

    Schmetterlinge durch den ungeborenen Nachwuchs

    Viele Schwangere erwarten Tritte des Nachwuchses. Jedoch bleiben diese gerade in den ersten SSW aus. Ebenso sind äußerlich erst in dem späteren Verlauf der Schwangerschaft Bewegungen erkennbar. Dennoch lassen sich die ersten Kindsbewegungen zumindest seitens der Mutter spüren. Während Schwangere die ersten Aktivitäten des Ungeborenen wie ein zartes Flattern des Schmetterlings beschreiben oder äußern, dass sich der Nachwuchs wie ein Fisch, der von innen stupst, anfühlt, müssen werdende Väter bis zum Zeitpunkt der Tritte warten.

     

    Möglichkeiten, Kindsbewegungen früher zu spüren

    Für ungeduldige Schwangere gibt es natürliche Methoden, mit denen die flatternden Schmetterlinge im Bauch früher erkannt werden können. Da sich die ersten Kindsbewegungen nur selten im Alltag ergeben, sondern Zeit, Ruhe und vor allem Aufmerksamkeit erfordern, können künftige Mütter wie folgt verfahren, um den Nachwuchs zu ersten Bewegungen zu animieren:

     

    Entspannen als Dreh- und Angelpunkt

    Auf dem Rücken liegend sollte der höchste Punkt der Gebärmutter gesucht werden. Sind Sie sich unsicher, können Sie die Hand einfach zwischen das Schambein und den Bauchnabel legen. Die Hand sollte dabei flach und entspannt positioniert werden. Der Atem sollte normal fließen und nicht angespannt sein. Mit etwas Geduld zeigt das Ungeborene Bewegungen, die sonst nicht gespürt werden. Jedoch sollten Sie nicht enttäuscht sein, wenn der Nachwuchs nicht reagiert. Eine fordernde Erwartung führt nur selten zum Erfolg. Auch kann es sein, dass das Baby in diesem Moment schläft. Ein späterer Versuch kann durchaus erfolgreich sein und Glücksgefühle auslösen. Mit einer täglichen Kontaktaufnahme erhöhen sich zudem die Chancen, das Baby zu spüren. Auch gibt es dem Nachwuchs Aufmerksamkeit und ein Gefühl von Liebe. Das Verfahren lässt sich ebenso während Meditationsphasen anwenden. Bei Glück reagiert das Baby sogar regelmäßig und freut sich auf eine gemeinsame Zeit der Entspannung.

     

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