Schlagwort: Darm

  • Was Sie bisher noch nicht über Goji-Beeren wussten

    Was Sie bisher noch nicht über Goji-Beeren wussten

    Superfood gehört zu den Schlagwörtern 2016, was nicht zuletzt an den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen liegen mag. In diesem Zusammenhang sorgen vor allen Dingen Goji-Beeren für mächtig Wirbel. Die jahrtausendealte Frucht scheint ein Allrounder im Hinblick auf die Gesundheit zu sein und liefert ein wahres Kraftpaket in ihrer unscheinbar roten Hülle.

     

    Goji-Beeren – die Könige des Superfoods

    Das Erfolgsgeheimnis dieser Beere sind ihre Inhaltsstoffe, die sich in dieser Konstellation in nahezu keinem anderen Nahrungsmittel finden lassen. Zu Recht ist im Zusammenhang mit den Goji-Beeren von den Königen des Superfoods die Rede. Doch das Geheimnis ist eigentlich keine große Überraschung. Es reicht bis auf 6000 Jahre zurück.

    So wurden die Inhaltsstoffe schon in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt, um Krankheiten vorzubeugen und dem Körper die wichtige Lebensenergie zu liefern. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Zellschutz und der Immunabwehr konnten Wissenschaftler herausfinden, dass Goji-Beeren eine Wirksamkeit mit sich bringen. In Asien und insbesondere in China geht man so weit und setzt diese Beeren sogar in der Chemotherapie ein. Vereinzelte Studien konnten hier bereits positive Wirkungen nachweisen.

     

    Was bewirken Goji-Beeren im Körper?

    Ursprünglich wurden die Goji-Beeren im Nangxia-Tal im Herzen von China angebaut. Sind die Früchte einmal reif, werden sie geerntet und getrocknet und dann in die ganze Welt exportiert. Gerade im deutschen Sprachraum ist weniger von Goji-Beeren als von der Wolfsbeere die Rede. Diese Früchte finden nahezu in allen Lebensbereichen ihre Anwendung.

    Sie wirken sich gut auf die Augen aus und entfalten ihre antioxidative Wirkung, die auf den ganzen Körper ausstrahlt. Darüber hinaus profitieren Immunsystem und Darmflora von dem regelmäßigen Konsum der getrockneten Früchte, die den Körper vollständig entgiften und von den Ablagerungen des Alltags befreien.

     

    Mit Goji-Beeren schneller abnehmen

    Plagen Sie sich gerade mit einer Diät oder versuchen überflüssige Pfunde loszuwerden? Dann greifen Sie zu Goji-Beeren. Sie liefern Spurenelemente und Vitamine, die den Stoffwechsel ankurbeln und die Fettverbrennung nach vorn bringen. Zudem wirken sich die Ballaststoffe in der Frucht direkt auf unser Sättigungsgefühl aus, sodass Goji-Beeren zumeist auch gegen die berüchtigten Heißhungerattacken helfen und die eigene Leistungsfähigkeit steigern.

     

    Wie schmecken die Goji-Beeren am besten?

    Die Frage nach dem Geschmack lässt sich nur schwerlich beantworten. Mittlerweile haben sich unterschiedliche Geschmacksvarianten durchgesetzt, wobei aus der chinesischen Heimat immer noch die süßesten Goji-Beeren kommen. Bauen Sie die Früchte in Ihrem Garten an, können Sie keine Geschmacksexplosion erwarten. Tatsächlich reichen die Geschmacksnuancen dann bis ins Herbsäuerliche. In den meisten Fällen werden Goji-Beeren in den folgenden Speisen verarbeitet:

    • Cornflakes und Müsli,
    • Joghurt und Quark,
    • Smoothies und Shakes.

    Selbstverständlich können Sie Goji-Beeren auch als Snack am Abend zu ein paar Nüssen genießen, der süßliche Geschmack ist äußerst angenehm und entfaltet ein herrliches Aroma.

     

    Was liefert eine Hand voll Goji-Beeren?

    Mit nur 10 g dieser Früchte nehmen Sie den gesamten Bedarf der Vitamine an einem Tag auf. Keine Sorge: Haben Sie etwas kräftiger zugelangt und sind über die Menge hinausgegangen, hat eine Überdosierung keinerlei Folgen. Der Körper scheidet die Vitamine, die er nicht verarbeiten kann, wieder aus. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Produkte, die sich bei den positiven Eigenschaften der Früchte bedienen, wie zum Beispiel Säfte, Kapseln, Tee, Pulver, aber auch Marmelade und Presslinge.

    Letzteres gilt als praktische Variante dieses Produkts, das sich besonders für unterwegs eignet. In konzentrierter Form nehmen Sie die Beeren in Kapseln zu sich. Hier schätzen Verbraucher vor allen Dingen die Anit-Aging-Wirkung und müssen sich im gleichen Zusammenhang nicht mit einem gewöhnungsbedürftigen Geschmack zufrieden geben.

     

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  • Jeden Tag Leinsamen – Was passiert mit dem Körper?

    Jeden Tag Leinsamen – Was passiert mit dem Körper?

    Leinsamen haben den Ruf, die Verdauung anzuregen und damit bei einer Gewichtsreduktion unterstützend zu wirken. Darüber hinaus weisen die Samen der Flachspflanze einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auf. Ebenso sind sie reich an Ballaststoffe und versorgen den Körper mit einer Vielzahl an Vitaminen. Wie wirkt sich also der tägliche Konsum der Leinsamen auf den Körper aus?

     

    Positive Wirkung auf den Körper

    Leinsamen entstammen der Flachspflanze und sind für ihre Wirkung, die Verdauung anzuregen, bekannt. Der tägliche Konsum wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Verdauung aus. Auch sind die Samen reich an Inhaltsstoffen. Der Körper wird durch den Konsum der Samen mit Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen sowie Vitaminen versorgt.

    Darüber hinaus haben kubanische Ärzte dank einer Jahresstudie nun festgestellt, dass Leinsamen den Blutdruck senken. Zudem hat sich herausgestellt, dass die Samen eine positive Wirkung auf Hormonschwankungen nehmen sollen. Der Grund hierfür sollen die enthaltenen Lignane sein. Diese gehören zu den Phytohormonen, welche ähnlich wie Östrogene wirken. Somit soll der tägliche Konsum von Leinsamen eine reinere Haut bewirken.

     

    Leinsamen gegen Magenbeschwerden

    Neben den genannten Wirkungen wie der Verdauungsanregung und dem Eindämmen von Hormonschwankungen sagt man Leinsamen nach, lindernd bei Magen-Darm-Beschwerden zu wirken. Ursächlich hierfür sei, dass die Samen Schleimstoffe, welche sich schützend auf die Schleimhäute des Magens und Darms legen würden, enthalten. Somit würden sich die Samen nicht nur lindernd auf Entzündungen auswirken, sondern auch Verstopfungen entgegen wirken.

     

    Wie viel Leinsamen am Tag?

    Als Tagesdosis sollten nicht mehr wie 45 g der Leinsamen konsumiert werden. Andernfalls kann es zu Vergiftungserscheinungen aufgrund des Inhaltsstoffes Cyanid kommen. Die Wirkung der Samen setzt in der Regel 12 bis 24 Stunden nach Beginn der ersten Einnahme ein. Bis die Leinsamen ihre volle Wirkung entfalten, kann es zwei bis drei Tage dauern.

     

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  • Schwangerschaftscholestase

    Schwangerschaftscholestase

    Bei der Schwangerschaftscholestase dreht es sich um ein relativ selten auftretendes Leberleiden, das während der Schwangerschaft auftritt. Frauen, die hiervon betroffen sind, verspüren einen mitunter heftigen Juckreiz.

     

    Ursachen einer Schwangerschaftscholestase

    Die Auslöser einer Schwangerschaftscholestase sind bislang noch nicht gänzlich erforscht. Außer Frage steht, dass die Cholestase mit der von der Leber produzierten Gallenflüssigkeit in Zusammenhang steht. Der menschliche Organismus benötigt Galle zur Zerlegung von Lebensmitteln im Darm.

     

    Im Normalfall passiert die Galle den Gallengang, bis sie den Darm erreicht. An einer Schwangerschaftscholestase Erkrankte zeigen einen erhöhten Gallensäulenspiegel im Blut. Einigen Experten zufolge kommen als Ursachen der Erkrankung die Hormone Progesteron und Östrogen in Frage. Der Organismus könnte empfindlich auf die hohe Hormonkonzentration reagieren, wodurch die Leberfunktion beeinträchtigt wird.

     

    Allerdings könnte auch ein genetischer Defekt für eine Schwangerschaftscholestase verantwortlich zeichnen. Gehäuft tritt dieses Phänomen bei Frau pakistanisch-asiatischer oder indisch-asiatischer Abstammung auf.

     

    Symptomatik der Schwangerschafts-Cholestase

    Das Hauptsymptom der Schwangerschafts-Cholestase besteht im Juckreiz. Dieser kann jedoch auch eine harmlose Ursache haben. Handelt es sich um eine Cholestase, so ist mit einem erstmaligen Auftreten des Juckreizes im letzten Drittel der Schwangerschaft zu rechnen. Dieser tritt vornehmlich an den Fußsohlen wie in den Handflächen auf. Dabei kann der Juckreiz eine enorme Stärke haben und in der Nacht sich noch verstärken. Ein zusätzlicher Hautausschlag kann nicht beobachtet werden.

     

    Gelegentlich entwickeln Frauen mit einer Schwangerschafts-Cholestase gleichzeitig eine Gelbsucht. Daraus resultieren die Gelbfärbung der Haut und ein allgemeines Unwohlsein. Bei Vorliegen einer Gelbsucht verfärbt sich der Urin dunkler, die Fäkalien werden hingegen blasser.

     

    Stellen Frauen während der Schwangerschaft oben genannte Symptome fest, empfiehlt es sich, mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme darüber zu sprechen. Diese können eventuelle andere Gründe für das Vorliegen des Juckreizes ausschließen. Besteht ein Verdacht auf eine Schwangerschaftscholestase, folgen Blutuntersuchungen.

     

    Bei diesen Untersuchungen wird die Höhe des Anteils der Gallensäuren im Blut festgestellt sowie wie die Leber arbeitet. Gegebenenfalls müssen diese Tests wiederholt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der quälende Juckreiz einige Wochen vorher auftritt und sich im Blut noch keine Gallen- oder Leberprobleme nachweisen lassen.

     

    Auswirkungen einer Schwangerschafts-Cholestase

    Eine Schwangerschafts-Cholestase kann der Frau kaum Schaden zufügen. Allerdings kann der stetige Juckreiz als äußerst unangenehm empfunden werden. In der Nacht ist dieser meist stärker. Mitunter kann der Juckreiz sich so verstärken, dass die betroffenen Frauen um ihren Schlaf gebracht werden.

     

    Relativ selten wird eine Beeinträchtigung der Blutgerinnung auf Grund einer Schwangerschaftscholestase beobachtet. Blutet eine schwangere Frau, so kann es etwas länger dauern, bis die Blutung gestillt ist. Der behandelnde Arzt verordnet unter Umständen Vitamin K.

     

    Liegt eine Schwangerschafts-Cholestase vor, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die behandelnde Ärztin oder den Arzt aufzusuchen. Dieser führt weitere Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests durch. In den meisten Fällen wird zu einer Geburt in einem vollausgestatteten Krankenhaus geraten.

     

    Auswirkungen der Schwangerschafts-Cholestase auf das Neugeborene

    Die meisten Schwangeren haben Sorge, dass es zu einer Frühgeburt auf Grund der Schwangerschaftscholestase kommt. Die Hebamme und die Ärztin überwachen die Schwangerschaft jedoch sehr sorgfältig und führen ergänzende Untersuchungen durch. Zu diesen Untersuchungen zählen unter anderem

     

    • Ultraschalluntersuchungen
    • Analyse der Kindsbewegungen
    • Elektronische Überwachung des Herzschlags des Babys

     

    Unter Umständen müssen die Wehen früher eingeleitet werden. Dies ist abhängig von den Blutwerten und dem Befinden des Babys.

     

    Therapie einer Schwangerschafts-Cholestase

    Die einzige Hilfe besteht in der Geburt. Die behandelnde Ärztin oder der Arzt können betroffenen Frauen durch die Gabe von Antihistamin-Tabletten und Salben den Juckreiz erträglicher machen.

     

    Gegebenenfalls erhält die schwangere Frau Ursodeoxycholsäure. Das Medikament zeigt des Öfteren positive Wirkungen bei einer Schwangerschafts-Cholestase. Nebenwirkungen beim Kind sind bislang nicht bekannt, sofern das Medikament im letzten Drittel der Schwangerschaft Anwendung findet. Ursodeoxycholsäure kann zu einer normalen Leberfunktion verhelfen, die Gallensäure senken sowie zur Linderung des Juckreizes beitragen.

     

    Die Gabe von Vitamin K kann zusätzlich bei der Therapie der Schwangerschafts-Cholestase helfen. Vitamin K hilft bei der Risikosenkung, nach der Geburt zu stark zu bluten.

  • Morbus Parkinson – eine Krankheit auf dem Vormarsch

    Morbus Parkinson – eine Krankheit auf dem Vormarsch

    Allein in Deutschland gibt es mittlerweile rund 350.000 Menschen, die an der Parkinson-Krankheit leiden. Sie zählt somit bereits jetzt zu einer der häufigsten Nervenerkrankungen, die zwar nicht heilbar ist, aber mit der man unter Umständen trotzdem gut leben kann.

    Oft beginnt es mit einem leichten Zittern der Hand oder des Fußes. Manchmal schmerzt auch nur ein bestimmter Muskel, was häufig mit einem Muskelkater falsch interpretiert wird. Die ersten Anzeichen sind meist nicht eindeutig, weshalb die Diagnose Morbus Parkinson in vielen Fällen nicht eindeutig und auch erst sehr spät gestellt werden kann. Welche Ursachen diese Krankheit hat, ist abschließend noch nicht erforscht worden. Bekannt ist bislang nur, dass zahlreiche Nervenzellen im Gehirn absterben.

     

    Nicht nur das Gehirn ist betroffen

    Mittlerweile hat sich bestätigt, dass nicht nur Gehirnzellen absterben, sondern sehr häufig auch andere Teile des Nervensystems betroffen sein können. Hierzu zählt beispielsweise die Schädigung der Nervenzellen im Magen-Darm-System. Diese Schädigung kann in vielen Fällen wesentlich schneller nachgewiesen werden, da hierbei eindeutigere Symptome auftreten, die den Patienten sehr früh bereits beunruhigen können. Hierzu zählen beispielsweise Beeinträchtigungen der Geruchs- oder Geschmacksnerven oder Verdauungsstörungen. Die typischen Bewegungsstörungen treten erst wesentlich später auf.

    Morbus Parkinson macht sich häufig erst dann bemerkbar, wenn rund 80 % der Nervenzellen in der sogenannten schwarzen Gehirnsubstanz zerstört sind. Erst dann treten die Hauptsymtome wie Zittern, Muskelsteifigkeit, Bewegungsarmut oder Gleichgewichtsstörungen verstärkt auf.

     

    Mit der Diagnose Parkinson leben

    Morbus Parkinson ist eine schleichende Krankheit, die über Jahre hinweg fortschreitet. Die jeweiligen Veränderungen bzw. Verschlechterungen kann man als Patient oder Angehöriger nur sehr wage wahrnehmen, was den Umgang durch den Gewöhnungsprozess ein wenig erleichtern kann. Bis sich das vollständige Krankheitsbild entwickelt hat, können unter Umständen durchaus einmal 20 Jahre vergehen. Dann allerdings sind viele Patienten bereits schwer gezeichnet.

    Nicht immer sind nur ältere Menschen betroffen. Ein sehr prominentes Beispiel ist der US-Schauspieler Michael J. Fox, der bereits in jungen Jahren seine Diagnose erhielt. Er setzt sich mittlerweile massiv für die Forschung und für die gesellschaftliche Anerkennung der Parkinson-Krankheit ein.

    Die Bewegungen werden langsamer, die Haltung verändert sich, die Sturzgefahr vergrößert sich und die Mimik erscheint immer häufiger ausdruckslos. Auch die Sprache gerät sehr häufig in Mitleidenschaft. Die Stimme wirkt monoton, verlangsamt und sehr leise. Das typische Zittern erkennt man meist nur, wenn sich der Patient in einer Ruhephase befindet. Trotz allem bedeutet dies, dass der Erkrankte nun pflegebedürftig geworden ist und auf Hilfe angewiesen ist.

     

    Morbus Parkinson ist derzeit noch unheilbar

    Morbus Parkinson ist leider immer noch nicht heilbar. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Krankheit, bei der das Nervensystem gut mittels ausgewählter Medikamente behandelbar ist. Im Übrigen hat die Erkrankung keinen Einfluss auf die Lebenserwartung des betroffenen Patienten.

    Grundsätzlich sollte man wissen, dass die Parkinson-Erkrankung auf einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn zurückzuführen ist.

     

    Medikamentöse Behandlung von Parkinson

    Es gibt im Handel mehrere gut wirkende Medikamente, die diesen Dopamin-Mangel ausgleichen können. Welche Medikamente letztendlich eingesetzt werden können oder müssen, entscheiden hier die behandelnden Ärzte. Man sollte dann als Angehöriger oder Pfleger peinlichst genau darauf achten, dass der Patient die Medikamente auch regelmäßig nimmt und dass dem Körper auch genügend Flüssigkeit zugeführt wird.

     

    Die Alternative zur medikamentösen Behandlung von Morbus Parkinson

    Reicht die medikamentöse Behandlung allein nicht aus, so kann man auch über einen chirurgischen Eingriff nachdenken. Hierfür setzt ein erfahrener Chirurg gezielt an bestimmten Orten Elektroden ein, damit hier mittels Impulse die Bereiche des Gehirns stimuliert bzw. gereizt werden können. So können die bislang aufgetretenen Beschwerden ganz gezielt verbessert werden.

     

     

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  • Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde wurde bereits in der Antike vielseitig als Naturheilmittel in Sachen Gesundheit und Schönheit verwendet. Das aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnene Pulver besteht aus wichtigen Mineralien und Spurenelementen, die bei den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden eingesetzt werden können. Gerade die Tierwelt zeigt, wie man mit Erde und Schlamm gegen Hautkrankheiten und Verdauungsprobleme gezielt vorgehen kann, um diese aus der Welt zu schaffen. Wer kennt sie nicht, die sich in Matschpfützen suhlenden Schweine oder Hunde? Und genau zu diesen Zwecken können auch wir Menschen die uns bekannte Heilerde zu unserem Vorteil nutzen.

     

    Anwendungsbereiche mit Heilerde

    Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden.

     

    Äußere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Akne

    Besonders bei fettiger Haut, die von Pickeln und Akne gekennzeichnet ist, kann Heilerde für ein besseres und gesünderes Hautbild sorgen. Entweder greift man hier auf eine Paste zurück, die es fertig zu kaufen gibt, oder man rührt sich die heilende Gesichtsmaske selbst mit etwas Wasser zu einer breiartigen Masse an, die man anschließend auf Gesicht und Hals aufträgt (auch für weitere Körperpartien geeignet, falls diese betroffen sind). Nun muss man ca. 20 – 30 Minuten warten, bis die Maske vollständig getrocknet ist. Im Winter hilft es, wenn man Rotlicht benutzt, im Sommer kann man sich dazu in die Sonne setzen. Dass die Heilerde vollständig getrocknet ist, erkennt man daran, dass keine dunklen Flecken mehr zu sehen sind, die auf eine Restfeuchte hindeuten. Da Heilerde eine austrocknende Wirkung hat, ist es bei äußerst empfindlicher Haut ratsam, die Maske etwas früher zu entfernen, damit man trockene Hautstellen nicht zusätzlich strapaziert und austrocknet. Bei besonders fettiger Haut und starker Akne empfiehlt sich anfangs eine mehrmalige Anwendung pro Woche (2- bis 3-mal). Später sollte eine wöchentliche Maske ausreichen.

     

    Heilerde bei Gelenkschmerzen und Rheuma

    Neben diversen Hautproblemen kann der Einsatz von Heilerde auch diverse Gelenkprobleme wie Rheuma oder Sehnenscheidenentzündung lindern. Hier empfiehlt sich ein Gelenkwickel, der ebenfalls mit dem Pulver der Heilerde und Wasser angerührt wird. Nachdem die zubereitete Heilerde fingerdick an den betroffenen Stellen aufgetragen wurde, wird ein feuchtes Tuch darum gewickelt und mit weiteren, trockenen Tüchern fixiert. Während die Heilerde nun beginnt zu trocknen, entfalten sich die Wirkstoffe. Die enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für eine bessere Durchblutung und können den Schmerz lindern. Sobald die Heilerde getrocknet ist und bröckelt, kann die Kompresse entfernt und die Heilerde abgewaschen werden. Bei regelmäßiger Anwendung sollte recht bald eine gewisse Schmerzlinderung eintreten. Wer Zweifel hat, kann vorher einen Arzt zu Rate ziehen.

     

    Heilerde bei Sonnenbrand und Neurodermitis

    Wer in der heißen Jahreszeit einen Sonnenbrand erleidet, hat die Möglichkeit, durch einen Wickel mit Heilerde die Schmerzen zu lindern und der beanspruchten Haut etwas Gutes zu tun. Die Paste wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen und erst abgewaschen, sobald alles getrocknet ist. Heilerde hat einen kühlenden Effekt und lindert somit die ersten Beschwerden im Falle eines Sonnenbrands.

    Neben der richtigen Ernährung und Vermeidung von Stress können Betroffene, die unter Neurodermitis leiden, auf Heilerde zurückgreifen, um akuten Schüben der unheilbaren Hautkrankheit vorzubeugen. Da chemische Pflegemittel hier nicht in Frage kommen und die gereizte Haut nur noch mehr strapaziert würde, ist es wichtig, auf natürliche Weise gegenzusteuern. Da Heilerde ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, kann Neurodermitis hierdurch unterstützend behandelt werden.

     

     

    Innere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Durchfall und Erbrechen

    Bei Beschwerden wie akutem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen kann es sinnvoll sein, Heilerde einzunehmen und so die Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Empfehlenswert sind 2 bis 4 Gläser Wasser, die mit Heilerde angerührt wurden und löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Sollten die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht abgeklungen sein, ist ein Arztbesuch unumgänglich!

     

     

    Heilerde bei Sodbrennen

    Sodbrennen hat viele Gesichter: ganz gleich ob es am fettigen Sonntagsbraten liegt, man großen Hunger verspürt oder sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befindet – Sodbrennen ist kein angenehmes Gefühl und ungern möchte man die Beschwerden mit Tabletten oder sonstigen Mitteln behandeln. Wenn das obligatorische Glas Milch nicht mehr ausreicht, greift man auch hier am besten zu einer natürlichen Methode, um Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Bereits mit einem Glas Heilerdewasser nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen und vor dem Schlafengehen können für Linderung sorgen. Wer unter starkem Sodbrennen leidet, kann alternativ ungefähr eine Stunde vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel Heilerde zu sich nehmen. Bei regelmäßigem Sodbrennen und Reizhusten sollte man jedoch den Arzt aufsuchen, um weitere Krankheiten ausschließen zu können.

     

     

    Mit Heilerde natürlich gesund leben

    Nicht immer muss man bei bestimmten Beschwerden die Chemiekeule schwingen. Neben den genannten Anwendungsgebieten kann man Heilerde auch problemlos bei folgenden Symptomen einsetzen:

     

    – Cellulite

    – Halsschmerzen und Mandelentzündung

    – Muskel- und Gelenkbeschwerden

    – Mückenstiche

    – Offene Hautwunden

    – Verstauchung und Prellungen

    – Arthrose

    – Reizdarm

     

    Die Anwendung mit Heilerde ersetzt jedoch keinerlei medizinische Behandlung. Bei regelmäßigen Beschwerden sollte man immer zuerst einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Krankheiten abzuklären.

     

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  • Reizdarm – Gute Verträglichkeit von Brot

    Reizdarm – Gute Verträglichkeit von Brot

    Das Reizdarmsyndrom äußert sich hauptsächlich in Durchfällen, Verstopfung und Bauchkrämpfen. Betroffene unternehmen alles, um die Auslöser zu vermeiden. Dazu zählt auch das Verzichten auf bestimmte Nahrungsmittel, beispielsweise auch frisches Brot. Dies muss jedoch nicht sein.

     

    Verzicht auf frisches Brot muss nicht sein

     

    Personen mit einem Reizdarm müssen nicht zwingend auf den Verzehr von frischem Brot verzichten. Hierbei kommt es einzig auf die Zubereitung an. Obwohl einige Betroffene meinen, Gebäcke – hergestellt aus Urgetreiden wie Dinkel, Emmer und Durum werden wesentlich besser vertragen, liegen die Ursachen zumeist nicht am gewählten Getreide. Vielmehr zeichnen für das Reizdarmsyndrom bestimmte Zucker verantwortlich.

     

    Bedenkliche Zucker in Brot enthalten

     

    In Brot sind kurzkettige Zuckermoleküle enthalten, die auch FODMAPs genannt werden. Diese können, basierend auf ihrer verminderten Länge im Dünndarm weniger gut aufgenommen werden. Rutschen diese einfach hindurch, werden sie nicht verdaut. Bakterien bauen diese Zucker im Dickdarm ab. Hieraus entstehen Blähungen und weitere Symptome, die für den Reizdarm verantwortlich zeichnen.

     

    Zwar sind in Urgetreidearten geringere Menge dieser FODMAP Zucker enthalten, allerdings immer noch ausreichend, um trotzdem derartige Beschwerden verursachen zu können. Dass diese Getreide dennoch besser vertragen werden, liegt in den unterschiedlichen Zeitpunkten der Zubereitung von Brot begründet.

     

    Slow baking ist die Lösung

     

    Das Resultat angestellter Forschungen des Reizdarmsyndroms brachte an den Tag, dass ein Teig, der über einen längeren Zeitraum gehen darf wesentlich geringere Mengen dieser bedenklichen Zuckermoleküle enthält. Vergleichsweise zu einer Gehzeit von 60 Minuten enthielt ein Brot, das viereinhalb Stunden ging, gerade einmal noch zehn Prozent dieser FODMAPs.

     

    Die Form des so genannten Slow baking weist darüber hinaus noch einen zusätzlichen Vorteil auf: Die im Brot enthaltenen Aromen können sich durch die längere Gehzeit des Brotteiges um ein Vielfaches besser entfalten. Wer ganz sichergehen möchte, dass die Gehzeit des Brotes für ihn ideal gewählt ist, der kann sich selbst einmal im Brotbacken versuchen.

     

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