Schlagwort: Diät

  • Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vermeiden?

    Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vermeiden?

    Frauen, die ein Baby erwarten, freuen sich auf den Nachwuchs, sie freuen sich aber nicht über die sogenannten Schwangerschaftsstreifen. Diese rötlich blau schimmernden Streifen, die besonders am Bauch, an den Brüsten, am Po und auch an den Oberschenkeln auftreten, bekommt jede zweite Frau im Verlauf der Schwangerschaft, und die meisten suchen nach einer Möglichkeit, diese Schwangerschaftsstreifen wieder los zu werden.

    Die schlechte Nachricht ist, dass Schwangerschaftsstreifen nie mehr ganz verschwinden, aber es gibt Möglichkeiten, um die unschönen Streifen zu verblassen.

    Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

    In der Schwangerschaft dehnt die Haut sich aus und immer wenn das der Fall ist, dann kann es passieren, dass das Gewebe der Unterhaut reißt. Wenn das geschieht, dann ist das äußerlich sichtbar, und zwar in Form von Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen. Bei vielen Frauen sind die Streifen sehr ausgeprägt, bei anderen sind die Streifen eher unscheinbar. Ist die Haut einmal gerissen, dann kann sie sich nicht mehr regenerieren, die Streifen bleiben ein Leben lang.

    Das gleiche Problem haben aber auch Menschen, die nach einer Diät sehr viel in einem sehr kurzen Zeit abgenommen haben, und auch Jugendliche in der Pubertät, die zu schnell wachsen, können Dehnungsstreifen bekommen. Selbst Menschen, die gerne und viel ins Fitnessstudio gehen und Gewichte stemmen, müssen damit rechnen, dass ihre Haut bei Überbeanspruchung reißt und sich Streifen bilden. Hauptsächlich sind aber schwangere Frauen betroffen.

    Schwangerschaftsstreifen – Frühzeitig eincremen

    Damit es erst gar nicht zu Schwangerschaftsstreifen kommt, ist es wichtig, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, denn nur dann bleibt die Haut elastisch und die Gefahr, dass sie reißt, ist geringer. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, sollten Frauen schon gleich zu Beginn der Schwangerschaft alle relevanten Körperpartien mit einer Creme oder einer reichhaltigen Lotion einreiben, um der Haut Spannkraft zu verleihen.

    Auch spezielle Cremes, die es in der Apotheke zu kaufen gibt, helfen effektiv dabei, Schwangerschaftsstreifen zu bekämpfen und die Haut gesund zu erhalten.

    Hilfe durch moderne Technik  Schwangerschaftsstreifen

    Wenn Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen nicht mehr helfen, dann ist es vielleicht die moderne Technik, die hilfreich sein kann. Mit dem Laser werden auch ausgeprägte Schwangerschaftsstreifen blasser und sind weniger prägnant. Allerdings sind für ein optimales Ergebnis mehrere Sitzungen beim Hautarzt notwendig und das kann teuer werden, da die Krankenkassen diese Form der Behandlung nicht bezahlen.

    Auch Cool Scalping bietet eine Möglichkeit, um die Streifen blasser zu machen. Bei dieser Methode werden Saugnäpfe auf dem Bauch oder am Po angebracht und mithilfe von Kälte werden die beschädigten Zellen im Unterhautgewebe abgesaugt und dann vom Immunsystem abtransportiert. Eine weitere Alternative ist eine operative Straffung der Bauchdecke. Diese Option beseitigt die Schwangerschaftsstreifen, aber wie die Laserbehandlung, so muss auch dieser operative Eingriff aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

    Richtig ernähren

    Die meisten Frauen nehmen in der Schwangerschaft zwischen zehn und zwölf Kilogramm zu, aber auch 20 kg Gewichtszunahme sind keine Seltenheit. Schwangere Frauen sind daher gut beraten auf ihre Ernährung zu achten und während der neun Monate wenig Fett und Zucker zu essen. Stattdessen sollten Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, aber auch weißes Fleisch und viel Fisch auf der Speisekarte stehen.

  • Colonox und Lipotol

    Colonox und Lipotol

    Das Abnehmen wird jetzt jedem leicht gemacht, dank Colonox und Lipotol. Viele leiden unter Übergewicht, das zieht Folgeerkrankungen mit sich. Diabetes und Gelenkprobleme treten auf, wenn man mehr wiegt, als das eigentliche Normalgewicht wäre. Normale Diäten haben den Nachteil, dass sie sich nur schwer mit Familie und Beruf in Einklang bringen lassen. Einseitige Diäten wiederum sind nicht gut für die Gesundheit, da Mangelerscheinungen entstehen. Außerdem dauert es ziemlich lange, bis der erste Erfolg zu sehen ist. Ein weiterer Nebeneffekt einer Diät sind die Heißhungerattacken, die sich unweigerlich einstellen.

    Was ist in Colonox enthalten?

    Colonox enthält nur natürliche Substanzen. Hauptbestandteil ist der Extrakt der Gracinia Cambodia Frucht. Diese ähnelt einem kleinen Kürbis. In der Schale ist eine Säure namens hydroxycitrische Säure enthalten. Diese beschleunigt den Fettabbau und daher auch die Gewichtsabnahme. Die Aminosäure L-Tyrosin bewirkt, zusammen mit dem Extrakt des grünen Tees einen thermogenen Effekt, der über 4 Stunden anhält. In Colonox ist daher auch der Grüne-Tee-Extrakt enthalten. Die Aminosäure wirkt auch stimmungsaufhellend, dadurch ist es leichter, die Diät durchzuhalten. Ein weiterer Effekt von L-Tyrosin ist, dass es den Appetit senkt. Heißhungerattacken werden daher vermieden.

    Inhaltsstoffe von Lipotol

    Lipotol enthält als Hauptwirkstoff Sinetrol. Er besteht aus Guarana und Citrusfrüchten. Die Wirkung ist erwiesen, Probanden verloren Fett an Bauch, Hüfte und Taille. Der Wirkstoff setzt Fettsäuren 10 mal schneller frei. Der Extrakt aus grünen Kaffeebohnen kurbelt die Fettverbrennung an. Seit Jahren ist die Acai Beere für ihre fettverbrennende Wirkung bekannt. Sie enthält zusätzlich noch Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen. Bromelain in hochkonzentrierter Form findet man ebenso in Lipotol. Dieses Enzym wird aus der Ananas gewonnen. Es regt die Verdauung an, indem es Eiweiße spaltet. Eine Abnehmwaffe ist der aus Asien stammende weiße Tee. Seine Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Produktion der Fettzellen gebremst wird. Für den Stoffwechsel ist Natriumselenit notwendig. Es ist ein Spurenelement, das die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Muskelkrämpfe werden durch die Zufuhr von Magnesium vermieden. Magnesium baut auch das Fett in den Fettzellen ab. Die Mineralstoffe Selen und Zink reduzieren das Körperfett und regen den Eiweißstoffwechsel an.

    Lipotol und Colonox – die perfekte Kombination um Kilos loszuwerden

    Entgegen anderer Produkte zur Gewichtsreduktion sind Lipotol und Colonox bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten angemeldet. Für den Kunden bedeutet das, dass er ein absolut geprüftes, vertrauenswürdiges und effektives Produkt kauft. Die Produkte werden in Deutschland erzeugt. Daher unterliegen die Produktion und die Wirkstoffe strengster Kontrollen. Die Produkte können online erworben werden. Als Bezahlmöglichkeiten stehen dem Kunden die Bezahlung mit Kreditkarte, Paypal, GiroPay oder Sofortüberweisung zur Verfügung. Geliefert wird das Paket mit GLS Logistics. Nach der Bestellung bekommt der Kunde eine sogenannte Trackingnummer, mit der er das Paket online verfolgen kann. So weiß er genau, wo sich sein Paket gerade befindet und wann es ihm zugestellt wird.

  • Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Immer mehr Menschen leiden unter Diabetes, aber viele wissen es noch gar nicht. Diabetes im Volksmund auch Zucker genannt, ist eine immer chronisch verlaufende Erkrankung des Stoffwechsels, an der mittlerweile weltweit mehr als 380 Millionen Menschen leiden. Unterschieden wird Diabetes in zwei Typen. Typ 1 ist die eher seltene Form, während Diabetes Typ 2 in 95 von 100 Diabetes Fällen diagnostiziert wird.

    Was genau ist Diabetes und wie müssen Betroffene mit der Krankheit umgehen? Was ist zu tun, wenn es zu einem Zuckerschock kommt und wie kann man erkennen, ob man Zucker hat?

    Diabetes Typ 1

    Diabetes Typ 1 betrifft hauptsächlich Kinder und Jugendliche und ist der Typ der Zuckerkrankheit, der die meisten Beschwerden verursacht. Beim Diabetes Typ 1 werden in der Bauchspeicheldrüse die sogenannten Beta-Zellen zerstört, die eigentlich dafür zuständig sind, das für den Körper wichtige Hormon Insulin zu produzieren. Insulin ist sehr wichtig, denn das Hormon sorgt dafür, dass der Zucker über die Nahrung ins Blut gelangt und von den Zellen verarbeitet werden kann. Fehlt dem Körper das Insulin, dann bleibt der Zucker im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

    Alle, die an Diabetes Typ 1 erkranken, müssen regelmäßig Insulin spritzen, um die mangelhafte Versorgung mit dem Hormon auszugleichen.

    Diabetes Typ 2

    Früher war Diabetes Typ 2 der Zucker der älteren Menschen und wurde deshalb auch Altersdiabetes genannt. Heute stimmt das nicht mehr so ganz, denn es erkranken mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen an dieser Form der Zuckerkrankheit, und auch schon Kinder sind davon betroffen. Bei Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, versorgt die Bauchspeicheldrüse den Körper zwar mit der ausreichenden Menge Insulin, aber die Körperzellen reagieren empfindlich auf das Insulin und werden dagegen resistent. Wenn das der Fall ist, dann steigt der Blutzuckerspiegel.

    Gefährlich an Diabetes Typ 2 ist, dass die Betroffenen lange Zeit keine Symptome verspürten und erst dann, wenn sich Spätfolgen zeigen, wird die Krankheit auch erkannt. Typ 2 Erkrankte müssen zwar kein Insulin spritzen, aber sie müssen auf ihre Lebensweise achten, damit es nicht zu gravierenden Spätfolgen kommt.

    Welche Symptome treten bei Diabetes auf?

    Es gibt einige deutliche Hinweise darauf, dass eine Diabetes Erkrankung vorliegt. Zu den typischen Symptomen gehören:

    • Starker Durst
    • Vermehrter Harndrang
    • Heißhunger
    • Starker Juckreiz, besonders im Intimbereich
    • Abgeschlagenheit
    • Müdigkeit

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart2″ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und einen schnellen, aber sicheren Zuckertest machen zu lassen. Sollten die Symptome aber nicht beachtet werden, dann kann das schwerwiegende Folgen haben, denn zu den Folgeerkrankungen gehören:

    • Schlaganfall
    • Herzinfarkt
    • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, die nicht selten in einer Amputation enden
    • Veränderungen der Netzhaut, die zur Erblindung führen können
    • Störungen der Nierenfunktion
    • Erektionsstörungen

    Wie kann man Diabetes vorbeugen?

    Um Diabetes gezielt vorzubeugen, ist vor allem eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig, aber auch Sport kann effektiv dabei helfen, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Übergewicht ist vielfach ein Auslöser von Diabetes und bei vielen reicht schon eine gezielte Diät, um den Zucker im Schach zu halten. Je eher Diabetes bekämpft wird, umso geringer sind die Risiken für Spätfolgen.

  • Bewährte Durchfall Hausmittel

    Bewährte Durchfall Hausmittel

    Durchfall kann viele Ursache haben, aber eines bleibt Durchfall immer: sehr unangenehm. Eine Magen-Darm Grippe kann schuld sein, wenn es zu Durchfall kommt, aber auch wenn etwas Falsches gegessen wurde, dann ist Durchfall keine Seltenheit. Ist die Aufregung groß, auch dann ist der Durchfall oft nicht weit, denn auch physische Ursachen können eine Diarrhoe auslösen.

    Aber ganz gleich, was der Auslöser für den Durchfall ist, man möchte ihn so schnell wie möglich wieder loswerden und dabei können viele unterschiedliche Hausmittel sehr effektiv helfen. Es muss nicht immer ein Mittel aus der Apotheke sein.

    Viel trinken bei Durchfall

    Die meisten Durchfälle verschwinden nach wenigen Tagen wieder von alleine, wichtig ist es aber, immer ausreichend zu trinken. Mit dem wässrigen Stuhlgang verliert der Körper Flüssigkeit und wenn diese Flüssigkeit nicht wieder aufgefüllt wird, dann kann es zu Problemen mit dem Kreislauf kommen, im schlimmsten Fall droht sogar ein Kreislaufkollaps. Tees sind eine gute Wahl, um den Kreislauf auf Trab zu halten, besonders Kamille, Fenchel und auch Kümmel sind Teesorten, die den Darm beruhigen und den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht halten.

    Äpfel und Möhren bei Durchfall

    Zu den bewährten Durchfall Hausmitteln gehören Äpfel und Möhren. Bei akutem Durchfall wird ein Apfel sehr fein gerieben und gegessen. Äpfel enthalten Pektin, das im Darm aufquillt und den Stuhlgang verdickt. Außerdem wirkt Pektin wie ein Schutzfilm, der sich über die Darmwand legt, eventuelle Gift- und Schadstoffe können damit nicht in die Darmschleimhaut eindringen.

    Einen hohen Anteil an Pektin haben aber auch Möhren, und wer Durchfall wirkungsvoll bekämpfen will, der sollte Möhren in Stücke schneiden, sie dann in Wasser kochen und anschließend zu einem Brei pürieren. Diesen Brei am besten über den Tag verteilt löffeln und der Durchfall verschwindet schnell wieder.

    Was darf bei Durchfall gegessen werden?

    Wer unter Durchfall leidet, der sollte fette und gut gewürzte Speisen meiden, denn sie reizen den Darm noch mehr und lassen sich nur schwer verdauen. Ist der Durchfall akut, dann ist trockener Zwieback ebenso erlaubt wie auch eine zerdrückte Banane und weich gekochte Nudeln oder Reis. Knäckebrot füllt den Magen, aber belastet den Darm nicht und auch ein Rührei, das mit Wasser statt mit Milch gerührt wurde, hilft dem Darm wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

    Süßigkeiten wie Schokolade sind tabu und auch Hülsenfrüchte sind kein geeignetes Durchfall Hausmittel, und das gilt auch für dunkle Schokolade, die zu Unrecht ein Durchfall Hausmittel ist. Ein weiterer Irrtum ist, dass Salzstangen und Cola dabei helfen können den Durchfall zu besiegen, denn Cola enthält jede Menge Zucker. Zucker hat die Eigenschaft, dass noch mehr Wasser an den Darm abgegeben wird und das macht den Stuhlgang noch flüssiger. Vor allem bei Kindern ist die sogenannte „italienische Diät“ aus Salzstangen und Cola als Durchfall Hausmittel nicht zu empfehlen, denn sie kann zu einem Kalziummangel führen.

    Wann sollte der Arzt aufgesucht werden?

    Auch wenn es viele effektive Durchfall Hausmittel gibt, wenn folgende Symptome auftreten, dann muss ein Arzt aufgesucht werden:

    • Wenn zum Durchfall Fieber kommt
    • Wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält
    • Wenn Blut im Stuhl ist
    • Wenn man sich müde und erschöpft fühlt

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Alle diese Symptome können einen ernsten Hintergrund haben. Daher ist es wichtig zum Arzt zu gehen und die Ursache für den Durchfall abklären zu lassen.

  • Warum wird man dick?

    Warum wird man dick?

    Warum werden wir eigentlich dick?

    Eine Frage die auch immer mehr Wissenschaftler beschäftigt. Diese nennen übrigens vermehrt psychosoziale Faktoren wie beispielsweise Stress und die emotionale Dauerbelastung im Beruf und Familienalltag als Mitverursacher für das metabolische Syndrom und Dickmacher. Doch auch wenn diese Faktoren sicherlich ihren Teil dazu beitragen, so gelten immer noch drei ganz andere Punkte als Hauptverursacher dafür, dass die Deutschen immer mehr an Gewicht zulegen:

    • Bewegungsarmer Alltag
    • Überangebot an kalorienreichen Nahrungsmitteln
    • Ungünstige Essgewohnheiten

    Erschreckend, wenn man bedenkt das es noch bis vor ungefähr 60 Jahren kein Problem war richtig zu essen und zu trinken und dabei ein entsprechendes Gewicht zu halten. Schaut man sich die Situation heute an, dann scheint eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine regelrechte Herausforderung zu sein, die so manchen regelrecht überfordert. Hinzu kommt noch, dass die Menschen heute nicht einfach nur mehr essen, sondern auch gleichzeitig viel mehr Fett zu sich nehmen als es früher der Fall war. Vitamine und Mineralstoffe hingegen werden deutlich weniger aufgenommen.

    Dabei müsste es hingegen mittlerweile jedem klar sein, was der menschliche Stoffwechsel benötigt um gut und reibungslos zu funktionieren. Denn in wie so vielen anderen bereichen macht es auch hier, wie sollte es auch anders sein, die richtige Mischung. Eine Ernährung die unseren Körper mit Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß sowie guten Fetten versorgt. All diese Nahrungsbestandteile gewährleisten einen normalen Stoffwechsel. Allerdings muss unbedingt auf die richtige Balance geachtet werden, denn stimmt diese nicht, dann kann selbst der vitalste Stoffwechsel nicht mehr ohne Probleme funktionieren.

     

    Warum werden wir dick? Die Essgewohnheiten haben sich verändert?

    Das belegen die Daten des britischen National-Food-Survey-Registers, denn das besagt das der Anteil der „guten“ Kohlenhydrate 1950 noch bei über 50% lag. Im Jahr 1990 waren es dann immerhin noch 45%. In der gleichen Zeit aber stieg der Fettanteil von etwa 35% auf über 40% an.

     

    Weshalb ist richtig essen eigentlich so schwer?

    Betrachten wir den Durchschnitt, dann nimmt heutzutage jeder Deutsche mehrere 100 Kilokalorien täglich zu sich. Genau das sorgt für eine anhaltende positive Energiebilanz. Genau diese positive Bilanz zeigt sich früher oder später auch am Bauch. Das Gemeine an der Sache ist, dass viele dieses Plus an Kalorien einfach gar nicht richtig wahrnehmen, da sich in den modernen Lebensmitteln zahlreiche Fette und leere Kohlenhydrate verstecken. Beispiele hierfür wären Wurst-und Fleischwaren, Süßigkeiten, Softdrinks, Alkohol und Weißmehlprodukte. So hat sich die Zusammensetzung unsrer Speisen im Laufe der letzten Jahrzehnte stetig geändert und das nicht zum Positiven hin. So ist der Anteil an Fetten, insbesondere der Anteil an ungesunden und gesättigten Fettsäuren gestiegen, während hingegen der Anteil an komplexen Kohlenhydraten stetig sank.

     

    Traurig aber wahr: Diäten machen dick

    Denn Diäten zielen in der Regel nicht darauf ab, dass man lernt schlechte Essgewohnheiten abzustellen, sondern vielmehr geht es darum in einem bestimmten Zeitraum möglichst viel Gewicht zu verlieren. Doch das Schlimmste ist, dass der Körper während der Diät den Grundumsatz nach unten korrigiert. Isst man nun nach der Diät wieder genau so wie vor der Diät, dann schlagen die aufgenommenen Kalorien gleich doppelt zu Buche und man wiegt recht bald, mehr als vor der Diät.

     

    Schlechte Angewohnheiten und geheime Dickmacher

    Schon oft reichen nur kleine veränderungen aus, um der einen oder anderen Kalorienfalle zu entgehen. Hier haben wir ein paar kleine Hinweise zusammengestellt, wo Kalorienfallen lauern:

    • In manchen Fertiggerichten sorgen diverse Farb- und Geruchsstoffe dafür das, dass Essen appetitlicher ausschaut und das macht natürlich Lust auf mehr.
    • In der Regel haben die meisten Fastfoodmahlzeiten einen zu hohen Gehalt an Zucker, Salz und Fett. Dabei werden sie auch noch so schnell verzehrt das sie entweder gar nicht oder nur kurzfristig sättigen.
    • Glutamat kennen wir alle als Geschmacksverstärker, doch Glutamat wirkt sich eben nicht nur auf den Geschmack sondern auch auf das Sättigungsgefühl aus. In diesem Fall eher negativ, denn Glutamat verhindert das Sättigungsgefühl.
    • Essen als Ersatz. Wer kennt es nicht? Man ist gefrustet, traurig oder man hat Langeweile – was tut man? Man greift zu Schokolade, Chips und Co. In diesem Fall dient Essen als Ersatz- oder Übersprungshandlung. Also ein schnell verfügbarer Ersatz für persönliche oder emotionale Zuwendung.
    • Schnell mal beim Fernsehen nebenbei eine Pizza verzehren oder einen Burger beim Zocken? Viele kennen genau das – Essen geschieht heutzutage viel zu oft nebenbei. Machen Sie Schluss damit und nehmen Sie sich endlich mal wieder Zeit, dass Essen auch wirklich bewusst zu genießen.
  • Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall

    Chronischer Durchfall – Erkennen, Behandeln und die Symptome

     

    Das Magen-Darm-Leiden Chronische Diarrhö bezeichnet eine Durchfall-Erkrankung mit so genanntem ‚ungeformtem Stuhl‘ von mehr als drei bis vier Wochen Dauer. In aller Regel spricht man daher von chronischem Durchfall, wenn der Betroffene mindestens dreimal am Tag oder mehr unter wässrigem Stuhlgang leidet und der Stuhl im Schnitt bei über 200 Gramm/Tag liegt.

    Ursachen von Chronischem Durchfall

    Die Ursachen lassen sich in Untergruppen einteilen, auch müssen Erkrankungen mit ähnlicher oder nahezu identischer Symptomatik bedacht werden. In den meisten Fällen ist eine Darminfektion die Ursache der Diarrhö. Sie kann unterschiedliche Erreger haben. Während im Akutfall Salmonellen vorherrsch, werden beim chronischen Verlauf meist Parasiten oder Viren, aber auch Bakterien wie der Campylobacter jejuni nachgewiesen. Auch vorliegende Grunderkrankungen können als Begleiterscheinung einen chronischen Durchfall auslösen, etwa ein akuter Schub bei Morbus Crohn (chronische Darmkrankheit) oder Colitis ulcerosa (Dickdarmentzündung), aber auch bei Reiz-Darm oder Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit). Letzteres leitet über zum dritten Ursachenbereich der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Viertens kann eine chronische Diarrhö das Anzeichen für Medikamenten-Missbrauch oder -Vergiftung sein. Unsachgemäßer Gebrauch von Abführmitteln oder Entwässerungstabletten (Diuretika) sind hier zu nennen. Aber auch verordnete Antibiotika, Eisenpräparate und Magenmedikamente können kontraproduktiv wirken. Weitere Ursachen sind Intoxikationen mit Umweltgiften wie etwa Kupfer und Quecksilber, aber auch andauernder Stress.

    Symptome Chronischer Durchfall

    Neben dem klassischen Symptom des mehrfach täglichen, wässrigen und ungeformten Stuhls können in unterschiedlicher Ausprägung Übelkeit und Erbrechen mit Magen-Darm-Krämpfen hinzukommen. Auch Fieber ist möglich. Bei fortschreitender Erkrankung leidet der Körper unter Dehydratation und Gewichtsverlust. Je nach vorliegender Differentialdiagnose sind weitere Beschwerden möglich, die der auslösenden Grunderkrankung zuzuordnen sind. Zu nennen wären hier etwa Leberwerterhöhungen, Gelenkbeschwerden oder Lymphknotenvergrößerungen. Ist der chronische Durchfall von bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgelöst, kann auch Arthritis hinzukommen.

    Ist der Flüssigkeitsverlust durch die Diarrhöe sehr hoch und kann der Patient diese nicht mehr durch ausreichendes Trinken ausgleichen, kommt es im Verlauf des chronifizierten Durchfalls zur schon erwähnten Dehydration. Der Flüssigkeitsmangel macht sich je nach Austrocknungsgrad an einer sehr trockenen Zunge bemerkbar. Ein kleiner Test gibt weiteren Aufschluss: Bleibt nach leichtem Zwicken die Haut in Falten stehen, ist Alarm angesagt. Dies gilt auch, wenn die Urinmenge abnimmt und der Harn zudem von auffällig dunkler Farbe ist. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Diarrhö fühlen sich die Betroffenen durch den Flüssigkeits- wie Nährstoffverlust schläfrig bis benommen. Es drohen ernsthafte Komplikationen wie ein Kreislaufzusammenbruch und/oder Nierenschäden.

    Therapie bei Chronischem Durchfall

    Die individuelle Therapie richtet sich nach der jeweiligen Erkrankungsursache des chronischen Durchfalls, weswegen die Auswertung des Blutbildes und eine Darmspieglung – vor allem bei Blut im Stuhl – sinnvoll sind. Im Fall von offensichtlicher Nahrungsmittelallergie oder Medikamentenunverträglichkeit kann bereits eine entsprechende Diät oder das Absetzen des Medikaments Abhilfe verschaffen. Gegen die Darmkrämpfe können kurzzeitig krampf- und schmerzlösende Heilmittel verabreicht werden, auch Wärme lindert. Medikamente, die den Durchfall bremsen, sind nur bedingt sinnvoll, vor allem, wenn Bakterien die Ursache sein sollte. Anders gesagt: Kohletabletten tragen eben nicht zu einer ursächlichen Behandlung der Diarrhö bei. Antibiotika sind wiederum nur bei bestimmten Erregern sinnvoll.

    Stets sollten die Betroffenen viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Wichtig sind die Zufuhr von Elektrolyte und Mineralstoffen. Danach sollte ein langsamer Kostaufbau erfolgen. Probiotika können helfen, die Darmflora wieder herzustellen.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata