Schlagwort: Diät

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück? Die macht dick und ist ungesund, so zumindest lauten die offiziellen negativen Eigenschaften der süßen Versuchung. So ganz stimmt es aber nicht, wer nämlich ein paar Kilos verlieren möchte, der sollte zum Frühstück unbedingt Schokolade essen. Das Vorbild für diese ungewöhnliche Empfehlung ist Bridget Jones, sie hatte mit dieser Methode tatsächlich Erfolg. Doch es gibt auch Wissenschaftler (Universität Tel Aviv), die von dieser Wirkung überzeugt sind und eine entsprechende Studie vorweisen können. Jetzt schnell in den Supermarkt laufen und zehn Tafeln kaufen ist allerdings nicht unbedingt klug, es gibt nämlich auch hier Grenzen und Spielregeln, die schnell überstiegen werden können. Das A und O ist die Menge, die man zu sich nimmt. Ansonsten greift der positive Effekt schnell auf die negative Seite über.

     

    Die positiv auswirkenden Inhaltsstoffe

    In einer Schokolade ist generell Kakao drinnen, der den Körper positiv beeinflusst. Das ist schon länger bekannt und ist den Antioxidantien geschuldet. Sie sollen angeblich vor Arthritis, Infarkten und vor Krebs schützen. Weiterhin wird der Blutdruck gesenkt und die Durchblutung im Gehirn gesteigert. Das fördert wiederum die Konzentration. Die Menge dieser Inhaltsstoffe hängt vom Farbton ab, je dunkler, umso mehr davon ist enthalten.

    Aber was genau ist nun tatsächlich so gesund und macht schlank? Es ist die Tatsache, dass die Schokolade den Stoffwechsel anregt und das Risiko auf eine Heißhungerattacke tagsüber minimiert. Man ist also konzentrierter und verhindert in der Regel den bekannten Nachmittagsgusto. Für den Körper bedeutet das weniger schlechte Fette, die normalerweise direkt an die Hüften gelangen. Ebenso freut sich die Waage, denn es wird weniger Nahrung aufgenommen.

     

    Schokolade zum Frühstück ein Muss

    Wer also in der Früh statt einem Kaffee ein Stück dunkle Schokolade zu sich nimmt, der tut dem Körper was Gutes und fördert eine eventuell angefangene Diät. Natürlich sind auch Fett und Zucker verarbeitet, deshalb ist die Einhaltung eines kleinen Stücks extrem wichtig. Sobald es mehr wird (zum Beispiel eine halbe Tafel), verliert es die eigentliche Wirkung.

     

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  • Kinder mit Diabetes – was ist zu beachten und was hilft?

    Kinder mit Diabetes – was ist zu beachten und was hilft?

    Kinder mit Diabetes sehen sich im Alltag oft mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Wichtig ist es für Eltern, vor allem darauf zu achten, dass der Nachwuchs beispielsweise ausreichend mit Kohlehydraten versorgt wird. Diese sollten jedoch nicht verstärkt durch Süßigkeiten zu sich genommen werden. Im Allgemeinen sind Kohlehydrate für Heranwachsende außerordentlich wichtig. So legten Experten erst kürzlich wieder fest, dass der Ernährungstagesplan zu mindestens 50% aus ihnen bestehen sollte.

     

    Besonders wichtig bei Kinder mit Diabetes ist eine ausgeglichene Ernährung

    Für Kinder mit Diabetes ist es sehr wichtig, sich ausgeglichen zu ernähren. Somit ist sichergestellt, dass in der Regel keine besonderen Diäten gehalten werden müssen. Lediglich mit Hinblick auf die benötigte Kohlenhydratmenge zeigen sich Unterschiede zu den gesunden Kindern.

    Fast Food und Süßigkeiten wirken hier besonders auf Kinder verführerisch. Oftmals steht der kurze Genuss für sie im Vordergrund. Die Notwendigkeit der Insulinspritze wird hier nur allzu gern verdrängt. Das Einhalten der festen Mahlzeiten, eine angepasste Kohlenhydrataufnahme und eine allgemein ausgewogene Ernährung sind für ein Kind mit Diabetes jedoch unersetzlich.

     

    Der Appell an das eigene Verantwortungsgefühl

    Je älter Kinder werden, umso schwerer ist es für die Eltern selbstverständlich auch, deren Essensgewohnheiten zu kontrollieren. Daher ist es wichtig, den Jugendlichen die Notwendigkeit einer regelmäßigen Messung des Blutzuckerspiegels zu erklären. Unter anderem gilt es hier auch zu berücksichtigen, dass die betroffenen Kinder:

    • auf gesüßte Getränke und große Mengen an Naschereien verzichten und stattdessen…
    • eher zu Nahrung mit einem geringeren glykämischen Index greifen sollten
    • die Freude am Essen nicht verlieren und Ihre Möglichkeiten entsprechend in vollem Umfang ausschöpfen.

    Hilfreich ist es auch, den Kindergarten und die Schule über die Erkrankung zu informieren. Somit ist sichergestellt, dass die Grundvoraussetzungen für eine angepasste und ausgeglichene Ernährung gegeben sind.

     

    Tiefgreifende Einschränkungen sind in der Regel nicht notwendig

    Kinder mit Diabetes haben heute weitaus mehr Möglichkeiten, als es die Meinung der Gesellschaft oft den Anschein haben lässt. Mit ein wenig Recherche, den passenden Nahrungsmitteln und ausreichend Bewegung steht einem gesunden Alltag nichts im Wege.

     

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  • Forschung von Lipödem: Wenn Fettzellen nicht verschwinden wollen!

    Forschung von Lipödem: Wenn Fettzellen nicht verschwinden wollen!

    Die Forschung von Lipödem ist noch lange nicht abgeschlossen.

    Fettzellen sind unbeliebt, doch ohne sie gäbe es zum Beispiel keine wärmende Schutzschicht für den Körper. Sowohl gesunde als auch kranke Menschen sind auf die Fettablagerungen angewiesen, jedoch verteilen sich diese nicht immer korrekt. Fülligere Typen kennen dieses Problem, doch was wenn Arme und Beine trotz Diät nicht weniger werden? Der Rest des Körpers nimmt ab, nur bestimmte Stellen wollen einfach nicht weggehen. Der Gang zum Arzt bringt ebenfalls keine Abhilfe und in der Gesellschaft wird man als Fastfood-Junkie abgestempelt. Für Betroffene ist es ein qualvoller Lebensabschnitt, da die Bevölkerung die Wahrheit nicht kennt. Dabei hat man bereits Versuche unternommen und ist selbst nicht zufrieden mit sich. Was also stimmt nicht? In den meisten Fällen ist die Krankheit Lipödem dafür verantwortlich. Sie sorgt für die unvorteilhaften, markanten Ablagerungen der Fettzellen und bereitet nicht selten Schmerzen.

    Mehr Forschung von Lipödem nötig

    Die Erfahrungswerte über das Lipödem sind begrenzt. Das ist ein Grund, warum die meisten Doktoren die Krankheit gar nicht erkennen. Einer der Ausnahmen ist allerdings der Chirurg Dr. Falk-Christian Heck, er nimmt seit 15 Jahren Patientinnen auf, die damit zu kämpfen haben. Der Müllheimer betont dabei deutlich, dass ca. acht Prozent der Frauen betroffen sind und das Sport keine Abhilfe schafft. Die Problemzonen (meistens die Arme und die Beine) bleiben bestehen und erfordern andere Maßnahmen.

    Ganz oben steht zunächst die Entstauungstherapie, die aus einer Kompressionsbestrumpfung beziehungsweise aus Lymphdrainagen besteht. Manchen Patienten ist damit so weit geholfen, dass zumindest eine ausreichende Linderung eintritt. Der Nachteil ist allerdings die lebenslange Behandlung dieser Therapie. Sollte diese Form der Behandlung nicht ausreichen, dann kommt nur mehr eine Liposuktion (Fettabsaugung) infrage. Zwar wird die Krankheit dadurch nicht geheilt, doch zumindest tritt ein Stopp ein und die Schmerzen werden bekämpft. Es sind mehrere Eingriffe nötig, die jeweils um die 5000 Euro kosten. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht flächendeckend, es wird von Fall zu Fall entschieden.

     

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  • Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Grund für Jo-Jo Effekt gefunden – Darmflora durcheinander

    Gewicht zu verlieren ist bereits eine große Herausforderung, noch schwieriger ist es allerdings auf der Erfolgsspur zu bleiben ohne Jo-Jo Effekt. Jeder der sich mal mit einer Diät auseinandergesetzt hat kennt den fiesen Jo-Jo-Effekt, dabei nimmt man nach Ende der Schlankheitskur wieder zu. In vielen Fällen zeigt die Waage sogar mehr als vorher an. Doch woran liegt das? Theoretisch kann es doch gar nicht möglich sein, wenn die Essensgewohnheiten nach der Diät nicht verändert wurden. Praktisch ist es dann aber leider doch irgendwie möglich. Eine lang gesuchte Antwort könnten nun Wissenschaftler liefern, die bei ihrer Forschung auf eine interessante Erkenntnis gestoßen sind.

    Jo-Jo Effekt Mechanismus entschlüsselt?

    Die Hauptverursacher sollen Darmbakterien sein. Während der Diät, in der man meist weniger isst oder die Kalorien reduziert, nimmt der Körper das Signal auf, weniger verbrauchen zu müssen und eine Art Vorrat zu speichern. In diesem „Energiesparmodus“ werden dann auch die Nährstoffe besonders effizient verarbeitet. Das führt zu einem Gewichtsverlust und zu einem Lächeln im Gesicht. Ist die Diät vorbei und das Essen „normalisiert“ sich wieder, dann fehlt der Umschwung in den „Normalmodus“ und jeder Bissen vom Schnitzel wird so gut es geht weiter als Vorrat angelegt. Und da dies mehr ist als während der Diät, nimmt man nach dem erfolgreichen Gewichtsverlust wieder zu.

    Darmflora durcheinander

    Bei schlanken Menschen dominieren im Verdauungstrakt die Escherichia-coli-Bakterien. Bei übergewichtigen Personen hingegen sind nicht nur weitere Bakterienarten vorhanden, sondern es aktivieren sich auch fürs Zunehmen fördernde Gene. In einem Versuch mit Mäusen vergingen 21 Wochen, bis das Ausgangsgewicht wieder erreicht war.

    Weitere Tests

    Dieses Phänomen bestätigte sich auch in weiteren Untersuchungen, sodass ein Zusammenhang sicher ist. Man transplantierte zum Beispiel auch das Mikrobiom einer dicken Maus in eine schlanke Kontrollmaus. Das Ergebnis war eine Gewichtszunahme. Mit dieser neuen Erkenntnis sollen Lösungen gefunden werden, die das Verdauungssystem erst gar nicht in den Energiesparmodus setzen.   

    Übringens entfällt der Jo-Jo Effekt beim Clean-9 in 99% der Fälle. Wir haben das Program hier vorgestellt.

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  • Die Dukan Diät – Proteindiät zur Gewichtsreduktion

    Die Dukan Diät – Proteindiät zur Gewichtsreduktion

    Was ist die Dukan Diät? Bei der Dukan Diät handelt es sich eigentlich um nichts Neues und dennoch ist sie etwas Anderes. Dabei wird hier auf den Verzehr von mageren Milchprodukten, Gemüse, fettarmes Fleisch und Fisch gesetzt. Verglichen werden kann die Diät mit anderen Proteindiäten. Auf Kohlenhydrate wird verzichtet. Dies bedeutet, der Körper bekommt keine neue Energie, die er verbrennen kann. Daher greift er auf die Reserven, das Fett im Körper, zurück. Der Effekt ist dann sicher: Dank der Dukan Diät kommt es zur Gewichtsreduktion.

     

    Der Plan zur Dukan Diät

    Um Hungergefühle zu vermeiden, empfiehlt es sich, auf bestimmte Nahrungsmittel zurückzugreifen. Zwar erhält der Körper viel sättigendes Protein, und wir auch den Muskeln entsprechend mit allem notwendigen versorgt. Aber dennoch kann das Protein nicht in Energie umgewandelt werden. Und genau das bewirkt, dass es zu keiner Gewichtszunahme kommen kann. Gemüse spielt bei dieser Diät eine sehr wichtige Rolle. Es steckt voller

    • Ballaststoffe
    • Wasser
    • Vitamine und
    • Mineralstoffe.

     

    Und genau dieses wird während der Diät notwendig, um Müdigkeit und Antriebslosigkeit im Keim zu ersticken.

     

    Die Dukan Diät – Der Erfinder Pierre Dukan

    Grundsätzlich kann bei der von Pierre Dukan entwickelten Diät nicht behauptet werden, dass vollkommen auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Diese werden reduziert, aber nicht vollkommen gestrichen. Die Dukan Diät teilt sich in vier Phasen auf.

     

    Die vier Phasen der Dukan Diät

    • Gewichtsverlust: Phase 1
    • Stärkung: Phase 2
    • Konsolidierung: Phase 3
    • Stabilisierung: Phase 4

     

    Die Phase 1

    In der ersten Phase geht es um den Angriff des Gewichts. Die Dauer beträgt genau sieben Tage. Dabei wird eine Reduzierung der Energie erzwungen. In dieser Phase wird also für den Fettabbau im Körper gesorgt. In den sieben Tagen ist ein Gewichtsverlust bis zu drei Kilo möglich. Wer nicht ganz so viel abnehmen will, der kann diese erste Phase kürzer halten. Zu essen gibt es dennoch reichlich. Dazu gehören

    • mageres Fleisch
    • Eier
    • magerer Schinken und
    • Milchprodukte mit null Prozent Fett.

     

    Von großer Bedeutung ist ein ausreichendes Trinken. Zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag sollten es auf jeden Fall sein. Auch Bewegung ist wichtig. Dabei unterstützen bereits 20 Minuten täglich den Gewichtsverlust.

     

    Die Phase 2

    Die zweite Phase ist die Stärkungsphase, auch Cruising genannt. Die Dauer dieser Phase beträgt 100 Tage oder solange bis das Wunschgewicht erreicht ist.

    Ist das Wunschgewicht erreicht, lautet das Motto ab sofort, dieses zu stabilisieren. Erst im nächsten Schritt geht es mit der Gewichtsreduzierung weiter. Dennoch bleibt es nach wie vor bei einer eiweißhaltigen Ernährung. Zusätzlich ist jetzt sogar eine schrittweise Erhöhung der Kohlenhydrate vorgesehen. Anderenfalls könnte es vorkommen, dass der Hormonhaushalt komplett aus den Fugen geraten würde.

    Gegessen werden in Phase zwei vor allem Proteine und Gemüse. Diese beiden Lebensmittelgruppen werden miteinander kombiniert. Aber nur jeden zweiten Tag stehen Proteine auf dem Speiseplan. Kartoffeln, Mais, Reis und Nudeln werden gemieden.

    Wie auch bereits in Phase eins wird weiterhin auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet. Nach Möglichkeit wird das Sportprogramm von 20 auf mindestens 30 Minuten erhöht.

     

    Die Phase 3

    Die dritte Phase nennt sich die Konsolidierungsphase. Ihre Dauer beträgt rund 150 Tage. Der Speiseplan unterscheidet sich nicht wesentlich von jenem in der zweiten Phase. Der einzige Unterschied beginnt darin, dass ein- bis zweimal pro Woche das gegessen werden darf, worauf man Appetit hat.

    Auch etwas Alkohol kann getrunken werden. Aber höchstens an zwei Tagen in der Woche. Bei Obst und Gemüse darf nun wahllos zugegriffen werden, außer zu zuckerhaltigen Sorten. Ein Proteintag in der Woche ist Pflicht. Als Grundregel gilt: pro Kilogramm an verlorenem Gewicht bleibt die abnehmwillige Person etwa 10 Tage in dieser Phase.

     

    Die Phase 4

    Phase vier wird die Stabilisierungsphase genannt. In dieser vierten und letzten Phase wird kein Gewicht mehr verloren. In dieser Phase geht es um das langfristige Halten des Gewichts.

    Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, wird damit keine Probleme haben. Phase vier sieht pro Woche einen Dukan Diät Tag vor. Dies bedeutet, es werden jetzt nur eiweißhaltige Lebensmittel gegessen. Daraus resultiert, dass der Körper ausschließlich auf die körpereigenen Fettreserven zurückgreift.

     

    Die Dukan Diät sieht keinen kompletten Verzicht auf Kohlenhydrate vor. Diese werden zur Energieversorgung des Organismus benötigt.

     

    Gibt es Risiken?

    Grundsätzlich sollten immer nur gesunde Menschen eine Diät starten. Ansonsten sollte vor Beginn stets ein Arzt konsultiert werden. Die Dukan Diat kann vorallem bei Menschen Probleme geben, die unter Nieren- oder Leberproblemen leiden. Zuviel Eiweiß bedeutet viel Arbeit für die Nieren und Leber. Zudem ist es sehr wichtig, unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

     

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