Schlagwort: die Haut

  • Mücken – was hilft wirklich gegen die kleinen Plagegeister?

    Mücken – was hilft wirklich gegen die kleinen Plagegeister?

    Im Sommer, wenn wir wieder gern im Freien sitzen und die lauen Abendstunden genießen, sind auch die Mücken nicht fern. Wie können wir uns optimal vor ihnen schützen?

    Was wirklich gegen Mücken hilft

    Duftkerzen, ein Moskitonetz oder Mückenspray. Wir probieren viel aus, um die lästigen Insekten fernzuhalten. Nicht nur in freier Natur, auch nachts rauben uns die Mücken oftmals den sprichwörtlichen letzten Nerv. Das Mückensummen lässt so manchen in der Nacht nicht zur Ruhe kommen. Zahlreiche Menschen beginnen sogar mit einer regelrechten Jagd auf die Moskitos. Dabei ist das Ganze durchaus verständlich. Denn die oftmals stark juckenden und zudem angeschwollenen Einstichkanäle sind für viele Menschen äußerst unangenehm. Meistens stechen ausschließlich die Weibchen. Denn diese benötigen für ihre Eier die Nährstoffe aus dem menschlichen Blut.

     

    Effektiver Schutz vor Stechmücken

    Wie Professor Burkhard Schricker – Insektenexperte des Instituts für Zoologie der Freien Universität Berlin – weiß, ziehen der Schweißgeruch des Menschen sowie das durch die Haut abgegebene CO2 die lästigen Insekten an. Am besten schützen Sie sich vor Steckmücken mithilfe von Duftkerzen. Denn die Düfte von Geranien und Zitronenmelisse können Mücken nicht vertragen und halten diese auf Abstand. Aber auch die echten Pflanzen bringen den gleichen positiven Effekt.

     

    Ferner haben sich verschiedene ätherische Öle im Kampf gegen die Plagegeister bewährt. Um von unserem Schweißgeruch abzulenken, geben Sie einfach in ein Schälchen Wasser das Öl hinzu. Am besten eignen sich Düfte wie Eukalyptus, Zitrusfrüchte und Zedernholz. Auch das Eincremen der Haut mit einer Bodylotion in diesen Duftkreationen kann hilfreich sein. Apotheken halten unterschiedliche Lotionen und Sprays zur effektiven Mückenabwehr bereit.

     

    Professor Schricker betont, dass ein Moskitonetz zwar vor normalen Mücken einen zuverlässigen Schutz bietet. Allerdings können hier die winzigen Kriebelmücken hindurchschlüpfen und weiterhin für Beschwerden sorgen. Bestenfalls tragen Sie zum Schutz vor Stechmücken und Co. lange Kleidung in hellen Farbtönen. Helle Baumwollkleidung ist bei Moskitos weniger beliebt. Ferner hält der Handel so genannte Mückenpiepser bereit. Der ausgesandte hochfrequente Ton soll die Insekten verscheuchen. Für Menschen ist der Ton kaum hörbar.

     

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  • Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Für manche Menschen endet das lang herbei gesehnte Sonnenbad mit einer Sonnenallergie. Dabei sorgt Sonne tanken für bessere Stimmung und ist der menschlichen Gesundheit dienlich. Denn die UV-Strahlen helfen uns bei der Bildung des lebensnotwendigen Vitamins D. Ferner stärken sie das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Darüber hinaus sind die Strahlen in der Lage unseren Hormonhaushalt zu steuern.

     

    Sonnenallergie – wenn das Sonnenbad zur Qual wird

    Doch nicht jeder kann Sonne vertragen. Die Haut reagiert allergisch. Dabei zeigen sich Hautreaktionen wie stark juckende rote Flecken, Blasen, Pickel oder Pusteln. Eine Sonnenallergie kann sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen. Meistens ist sie äußerst schmerzhaft. Gesundheitsexperten stellen eine starke Zunahme der Betroffenen fest. Insbesondere Kinder leiden vermehrt unter einer diesem Phänomen.

     

    Symptome einer Allergie erst Tage später bemerkbar

    Im Allgemeinen zeigen sich die Symptome einer Sonnenallergie erst nach einigen Stunden. Nicht selten machen sich diese aber auch erst Tage später nach dem Sonnenbad bemerkbar. Zwar lassen die Beschwerden im Verlaufe des Sommers wieder nach, jedoch sind sie eine echte Belastung für die betroffenen Personen. Wer von einer solchen Allergie betroffen ist, dem kann nur noch das Tragen von langer Kleidung helfen. Ein anderer Schutz vor dem UV-Licht ist nicht gegeben. Wie genau diese Allergie entsteht ließ sich bislang noch nicht von Experten klären. Die Vermutungen gehen dahin, dass UV-Licht für die Entstehung eines Allergens im Organismus verantwortlich zeichnet.

     

    Neue Hoffnung für Patienten mit Sonnenallergie

    Hautärzte entdeckten eine neue Methode, mit der einer Sonnenallergie vorgebeugt werden kann. So erläutert Christoph Liebich, Hautarzt aus München und Mitglied des Berufsverbands Deutscher Dermatogen, dass eine UV-Lichttherapie Erleichterung schaffen kann. Dabei können Betroffene im Jahr zuvor ihre Haut auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Da eine Sonnenallergie hauptsächlich durch UV-A-Strahlen hervorgerufen wird, bringt es nichts, sich vorher in einem Sonnenstudio vorzubräunen. Denn Sonnenstudios setzen ebenfalls UV-A-Strahlen ein. Dahingegen kann eine gering dosierte UV-Lichttherapie als vorbeugende Maßnahme Schutz bieten.

     

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  • Als Schwangere die Hitze überstehen

    Als Schwangere die Hitze überstehen

    Im Sommer strahlt nicht nur die Sonne, auch viele Menschen sind besser gelaunt und freuen sich auf diverse Aktivitäten. Eis essen oder ein Besuch im Schwimmbad, das sind definitiv zwei der beliebtesten Möglichkeiten. So schön das Ganze auch ist, nicht alle können ihre Freude mit dem Sommer teilen. Vor allem Schwangere sind betroffen, da ihnen die Saunatemperaturen schnell auf den Körper schlagen. Das ist gleich doppelt unangenehm, denn schon ohne Hitze müssen der Kreislauf und der Körper viel arbeiten. Mit den folgenden Tipps wird es aber zumindest nicht ganz so schlimm.

    Keine Anstrengung!

    Schwangere Frauen dürfen sich von Haus aus nicht zu viel anstrengen, diese Regel trifft jedoch besonders auf die Mittagszeit zu. Dann strahlt die Sonne am stärksten vom Himmel, was zu einer unnötigen Belastung führt. Im schlimmsten Fall kann man sogar umkippen. Das heißt also, dass Termine und Verabredungen nach vorne oder nach hinten verschoben werden sollten. Geht es gar nicht anders, dann sind zumindest ein schattiges Plätzchen und viel Flüssigkeit Pflicht.

    Die Haut schützen

    Sonne und Haut vertragen sich nur für eine bestimmte Zeit, danach ist ein Schutz mittels Sonnencreme nötig. In der Schwangerschaft ist es nochmals gefährlicher, da die Haut noch empfindlicher auf die UV-Strahlen reagiert. Aus diesem Grund sollte keine schwangere Frau das Haus ohne hohen Sonnenschutz verlassen. Auch dann nicht, wenn man normalerweise nicht so anfällig für einen Sonnenbrand ist.

    Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten

    Jeder muss im Sommer viel trinken, eine besondere Aufmerksamkeit sollten aber Schwangere ihrem Trinkverhalten widmen. Kommt nämlich zu wenig Flüssigkeit an, dann besteht das Risiko einer schlechteren Sauerstoffversorgung fürs Baby. Grund ist eine langsamere Zirkulation des Bluts. Ärzte raten zu einem Wert von mindestens zwei Litern täglich. Tee, lauwarmes Wasser oder verdünnter Fruchtsaft, all diese Säfte sind empfehlenswert.

    Unter Vorsicht schwimmen gehen

    Natürlich möchten auch zukünftige Mütter das erfrischende Nass der Seen genießen, und das dürfen sie. Es entlastet den Rücken und sorgt für eine angenehme Abkühlung. Einfach ins Wasser springen geht aber nicht, die Temperaturveränderungen müssen langsam auf den Körper einwirken. Also erst mal kalt duschen, rein bis zu den Knien ins Wasser und erst dann komplett eintauchen.

    Wasserablagerungen vorbeugen

    Die meisten Schwangeren haben im Sommer mit Wasserablagerungen zu kämpfen. Geschwollene Finger/Füße sind die Auswirkungen. Eine unangenehme Sache, aber in der Regel harmlos. Vorbeugen kann man trotzdem, einfach die Beine so oft wie möglich hochlegen und beim Sitzen das Übereinanderschlagen vermeiden.

  • So schützen sich Outdoor-Sportler vor der Sonne

    So schützen sich Outdoor-Sportler vor der Sonne

    Sommertage sind ideal für sportliche Aktivitäten im Freien. Ob Schwimmen, Rudern, Tennis oder Radfahren, schönes Wetter zieht einem magisch an und wirkt motivierend. Alles schön und gut, doch leider wird oft auf die Haut vergessen. Sie ist jedoch der prallen Sonne ausgesetzt und bekommt viel UV-Strahlung ab. Sonnenbrand ist dann die häufigste Folge, wenn kein Sonnenschutz vorhanden ist. Outdoor-Sportler sollten also das Thema ernst nehmen und zu einer der vielen Möglichkeiten greifen. Kombiniert kommen sie freilich noch besser zur Geltung, doch das ist je nach Typ unterschiedlich. Jeder mag es nicht.

    Die altbekannte Sonnencreme

    Das A und O beim Aufenthalt in der Sonne ist die Sonnencreme. Je nach Hauttyp, Dauer und Stärke der Strahlung muss ein anderer Lichtschutzfaktor her. Allerdings kennt nicht jeder seinen idealen Wert, sodass am besten zu einem höheren Lichtschutzfaktor gegriffen wird. Dadurch werden Risiken und eventuell später auftretende Schmerzen verhindert. Vor allem auf dem Wasser und in den Bergen benötigt die Haut einen intensiven Schutz. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Produkte gegen Wasser und Schweiß resistent sind.

    Laut Experten sollte man sich bereits rund 30 Minuten vor dem Gang ins Freie eincremen. Dauert die sportliche Aktivität mehrere Stunden, dann ist ein erneutes beziehungsweise mehrmaliges Auftragen durchzuführen. Infolge von Stress und Hektik kann man schon mal wichtige Stellen übersehen, dazu gehören unter anderem die Augen, die Stirn, die Ohren und der Nacken.

    Kleidung

    Handelsübliche Sportkleidung lässt bis zu 30 Prozent UV-Strahlung durch. Nicht ideal, sodass besser Kleidung mit gekennzeichnetem UV-Schutz angezogen wird. Dieser Tipp gilt besonders für Wassersportarten. Die Übergangsstellen zur Haut muss man freilich trotzdem eincremen. Die Bekleidung und das Eincremen sind übrigens nicht nur bei strahlendem Sonnenschein anzuwenden, auch bei einem bewölkten Himmel sollte niemand die Kraft des gelben Balls unterschätzen.

    Kopfbedeckung

    Ohne Kopfbedeckung geht nichts. Es muss auch gar nichts Aufwendiges sein, schon ein Helm, ein Sonnenhut oder eine Baseball-Kappe reicht aus. Anschließend gilt es wieder alle freiliegenden Bereiche mit Sonnencreme zu versorgen. Als letzter wichtiger Punkt sind die Augen dran. Ideal wäre hier eine rutschfeste Sportbrille, welche mit einem hohen UV-Faktor ausgestattet ist. Kennt man sich damit nur wenig aus, dann hilft jeder Optiker gerne weiter.

  • Es gibt keine gesunde Sonnenbräune

    Es gibt keine gesunde Sonnenbräune

    Sobald die Außentemperatur auf über 25 oder 26 Grad ansteigt, zieht es viele Menschen nach draußen in die Sonne. Die warmen Strahlen geben dem Körper nicht nur Energie, sondern es entsteht mit der Zeit auch eine gewisse Bräune. Aber Vorsicht, Ärzte raten von einem plötzlichen Überraschungsangriff auf die Haut ab. Wer es dennoch tut, der schädigt sich. Und das kann fatale Folgen haben, denn genau durch solche Fehler entsteht zum Beispiel Hautkrebs. Das Ganze lässt sich mit einem Marathon vergleichen, bei dem man ohne vorheriges Training und ohne Vorbereitung teilnehmen würde. Die Haut muss also quasi eine Vorbereitung auf die pralle Sonne erhalten, was zum Beispiel mit langsamen Steigerungen möglich ist. Der Einsatz von Sonnencreme ist natürlich selbstverständlich.

    Das macht die Sonne mit uns

    Sobald Sonnenstrahlen auf die Haut kommen, wird der braune Hautfarbstoff Melanin produziert. Dies wird von Pigmentzellen erledigt, wobei das Melanin unsere Erbsubstanz vor schlimmeren beziehungsweise vor noch mehr Schäden bewahrt. Klingt gut, allerdings ist diese Schutzwirkung begrenzt. Wer sich also zwei Stunden in die Sonne legt, der hat keinen Schutz mehr. Es verträgt auch nicht jeder gleich viel Sonne, Hautärzte vergeben dafür vier Typen. Angefangen von sehr hell bis hin zu dunkel. Auch die Zeit des Eigenschutzes variiert und schwankt zwischen fünf und 40 Minuten. Wir brauchen zwar den gelben, heißen Planet, doch zu viel davon schädigt unsere Haut. Es kommt wie immer auf die Dauer an, wie lange sich jemand in der Sonne aufhält.

    Die Gefahr von Hautkrebs

    Laut Mediziner gibt es keine gesunde Bräune. Es liegt an unserer Gesellschaft, dass wir gebräunte Haut attraktiv finden. Ein Fehler, denn in 90 Prozent der Fälle ist Hautkrebs auf UV-Strahlen zurückzuführen. Dieser entsteht durch Schäden, die sich über die Jahre hinweg ansammeln. Irgendwann sind so viele vorhanden, dass sich die Zellen nicht mehr vollständig reparieren können. Und genau dann kommt der Krebswachstum ins Spiel, der zum Beispiel durch Sonnenbrände eine zusätzliche Förderung erhält. Wer in seiner Kindheit fünf starke Sonnenbrände hatte, der hat im Erwachsenenalter ein doppelt so hohes Risiko für Hautkrebs. Ein weiterer Nachteil von zu viel Sonne ist die Förderung von Faltenbildung.

     

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  • Das steckt hinter der Nesselsucht

    Das steckt hinter der Nesselsucht

    Viele von uns kennen die Wirkung der Brennnessel aus ihrer Kindheit. Kommt die Haut damit in Berührung, dann brennt es und kleine Bläschen erheben sich. Besonders gemein ist der Juckreiz, der erst nach einiger Zeit nachlässt. Geht man nun zur Nesselsucht über, dann fallen viele Gemeinsamkeiten auf. Bei diesem Typ Hautausschlag brennt es nämlich ebenfalls, juckende Quaddeln runden die Folgen ab. Die gute Nachricht ist, dass der Ausschlag in den meisten Fällen keine Lebensgefahr darstellt. Der Juckreiz schränkt aber natürlich den Alltag ein. Die Therapiemöglichkeiten sind leider noch nicht so weit, um das Krankheitsbild heilen zu können. Lediglich eine symptomatische Behandlung ist möglich.

    Die Entstehung ist unklar

    Leidet jemand an der Nesselsucht, dann handelt es sich um eine bislang nicht definierbare Körperreaktion. Aus mehreren Gründen aktivieren sich sogenannte Mastzellen, die wiederum den Botenstoff Histamin freisetzen. Das führt zu durchlässigen Hautzellen und einem Wasseraustritt aus den Zellen. Es sammelt sich anschließend als Ödem und lässt die Haut rötlich erscheinen. Das Problem ist, dass die Gründe bislang noch nicht erforscht werden konnten. Man weiß also nicht, wieso Mastzellen aktiviert werden beziehungsweise Histamin freigesetzt wird. Genauso fraglich sind die Ursachen, die von Kälte bis hin zu einem vorhergegangenen Infekt reichen können.

    Symptomatische Therapie

    Mediziner unterscheiden zwischen einer akuten und einer chronischen Nesselsucht. Bei einer Dauer von maximal sechs Wochen tritt der erste Fall ein, alles darüber fällt in den zweiten Fall. Wichtig für die Therapie sind Untersuchungen wie eine Blutanalyse, denn dadurch können unter anderem Allergien nachgewiesen werden. Nach der Diagnose werden einem in der Regel Antihistaminika und Kortison verschrieben. Das kann die Krankheit nicht heilen, aber zumindest lindert es die Auswirkungen. Psychischer Stress ist übrigens auch ein Faktor. In so einer Situation hilft dann ein autogenes Training oder ein Entspannungsverfahren.

    In extremen und sehr seltenen Fällen breitet sich Nesselsucht im Hals- und Rachenbereich aus. Das ist dann tatsächlich lebensbedrohlich, da die Atemwege aufgrund der Schwellung verschlossen werden könnten.

     

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