Schlagwort: Dusche

  • Häufiges Duschen schadet der Haut

    Häufiges Duschen schadet der Haut

    Jeder zweite Deutsche steht morgens rund elf Minuten unter der Dusche und ahnt wahrscheinlich nicht, wie sehr seine Haut darunter leidet. Die tägliche Dusche ist wohltuend, aus hygienischer Sicht ist sie aber nicht notwendig, denn Haut und Haar brauchen im Grunde weder Shampoo noch Duschgel oder parfümierte Seife. Bei jeder Dusche verliert die Haut nämlich ein kleines bisschen von ihrer schützenden Fettschicht, die sie von Natur aus samtig weich und geschmeidig hält. Wird zu häufig geduscht, dann reagiert die Haut, sie wird spröde, rau und fühlt sich eines Tages wie knittriges Papier an.

    Beim Duschen wird der Schutzschild zerstört

    Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und auf ihrer Oberfläche leben unzählige Bakterien und Keime. Diese „gesunden“ Keime bilden so etwas wie einen natürlichen Schutzschild, denn sie wehren die krankheitserregenden Keime ab. Wird zu oft und vor allem auch zu heiß geduscht, dann kommen die Keime aus ihrem natürlichen Rhythmus, die Krankheitserreger haben leichtes Spiel und können sich auf der Hautoberfläche nach Belieben ausbreiten. So wird zum Beispiel das Wachstum von Warzen und Ekzemen begünstigt.

    Jeder Haut ist anders

    Haut ist wie der Charakter eines Menschen, immer individuell und nicht allen schadet das häufige Duschen. Alle, die eine eher fettige Haut haben, wird die morgendliche Dusche wahrscheinlich weniger schaden als denjenigen, die eine dünne trockene Haut haben. Um der Haut unter der Dusche nicht übermäßig zu schaden, raten Dermatologen dazu, immer eine milde Seife zu wählen und die Dusche nicht über Gebühr auszudehnen. Auch sollte das Wasser nicht allzu heiß sein, denn Duschgel und aggressive Seife sind zusammen mit zu heißem Wasser eine ungünstige Kombination.

    Duschöl – eine gute Alternative

    Die Wassertemperatur sollte im Idealfall die 37° Grad nicht übersteigen und die empfindlichen Stellen, wie beispielsweise der Intimbereich, sollten generell nur mit lauwarmem Wasser abgebraust werden. Eine gute Alternative zum herkömmlichen Duschgel sind Duschöle, denn ein Öl trocknet die Haut nicht aus und es legt einen Schutzfilm auf die Haut. Nach dem Duschen eine Bodylotion oder eine fetthaltige Creme zu benutzen, ist ebenfalls eine gute Idee, denn dann bekommt die Haut noch eine Extraportion Fett. Wer aber zu fettiger Haut neigt, der sollte nur eine leichte Lotion nehmen, denn sonst wird die Haut überfordert.

    Kinder nicht zu oft baden

    Dermatologen raten Eltern davon ab, ihre Kinder jeden Tag zu baden, denn die kindliche Haut muss Gelegenheit haben, einen natürlichen Schutzfilm aus Keimen aufzubauen. Wird die Haut zu oft mit Seife gewaschen, dann geht die Schutzschicht zu schnell verloren und die Kinder werden später anfälliger für Allergien und Infektionen. Babys sollten nur in lauwarmem Wasser mit einem weichen Waschlappen gewaschen werden, Badezusätze und Seifen sind noch nicht erforderlich. Nach dem Baden ist eine milde Lotion eine gute Wahl, die die Haut mit Nährstoffe versorgt.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph

  • Ice Bucket Challenge – was wurde aus den Millionen?

    Ice Bucket Challenge – was wurde aus den Millionen?

    Wer kann sich noch an die Ice Bucket Challenge erinnern? Im Sommer 2014 hatte es den Anschein, als würde sich keiner der eiskalten Dusche aus dem Eimer entziehen können, vor allem die zahlreichen Stars und selbst erklärten Prominenten konnten sich nicht schnell genug den Eimer mit Eiswasser über den Kopf kippen. In den sozialen Netzwerken wie besonders Facebook, wurde die Ice Bucket Challenge gehypt, aber kaum jemand, der sich daran beteiligt hat, wusste auch, worum es dabei ging.

    Die Geschichte der Ice Bucket Challenge

    Die Geschichte der Ice Bucket Challenge ist auch eine Geschichte der unheilbaren Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Das Ziel der Aktion war, dass 440 Millionen Menschen dabei zusehen, wie sich prominente Mitmenschen, bekannte Sportler, aber auch Bekannte, Freunde, Verwandte oder auch wildfremde Menschen einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf schütten. Innerhalb kürzester Zeit gab es 17 Millionen Videos alleine auf Facebook, und zehn Milliarden Menschen haben diese Spots der Ice Bucket Challenge angeklickt und mit einem „Like“ versehen. Mit der Ice Bucket Challenge sollte Geld für die Erforschung der Nervenkrankheit gesammelt werden, denn bislang gibt es weder ein wirksames Medikament noch eine Therapie für die Menschen, die unter ALS leiden.

    Eine tückische Krankheit

    Wer an ALS erkrankt, der verliert nach und nach die Kontrolle über seinen Körper, da die für die Motorik zuständigen Zellen angegriffen werden, das Gehirn ist davon nicht betroffen. Der ALS Kranke bleibt bis zu seinem Tod geistig hellwach, was bedeutet, er muss seinem eigenen Verfall hilflos zusehen. Die meisten Betroffenen sterben in den ersten zwei bis fünf Jahren an ihrer Krankheit. Die Ice Bucket Challenge hatte ursprünglich nichts mit ALS zu tun, es war der amerikanische Golfer Chris Kennedy, der mit seiner Eisdusche zu Spenden aufrief.

    Viel Geld

    Im Rahmen der Ice Bucket Challenge wurden weltweit 190 Millionen Euro gespendet, von denen die ALSA, die ALS Association, 100 Millionen Euro bekam. Für die Organisation, die sich um die Forschung nach einem Heilmittel kümmert, war die Ice Bucket Challenge ein großer Erfolg, denn im Rahmen der Spendenaktion gab es 30-mal mehr Geldspenden als in den Jahren zuvor. 41 Millionen wurden bereits ausgegeben und jede dieser Ausgaben kann auf der Internetseite der ALSA nachverfolgt werden. Trotzdem wurde der ALSA vorgeworfen, sie würde zu wenig Geld in die Forschung investieren. Die ALSA kann dieser Kritik nicht zustimmen und belegt, dass über zwei Drittel der eingenommenen Spendengelder für die Forschung nach Medikamenten und Therapien ausgegeben wurde. So wurden unter anderem klinische Studien unterstützt, Forscher bekamen die nötigen Mittel, um Gene identifizieren zu können, und auch in der Stammzellenforschung konnte mit dem Geld aus der Ice Bucket Challenge weiter gearbeitet werden. 20 % des Geldes kamen aber den Betroffenen zu Gute.

    Bild: © Depositphotos.com / IlianaMihaleva

  • Kartographierter Alltag / Ein Pflegetagebuch kann gar nicht zu detailliert sein – ein paar Beispiele

    Baierbrunn (ots) – Wer einen Angehörigen zuhause pflegt und Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen will, sollte ein Pflegetagebuch führen. Es hilft auch dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherer (MDK) bei seiner Beurteilung. Das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ rät, diese Dokumentation sehr detailreich zu führen. Beispiel Hilfen beim Waschen, Baden oder Duschen: Stellen Sie etwa der pflegebedürftigen Person einen Hocker hin? Reichen Sie ihr den Waschlappen? Schrauben Sie die Zahnpastatube auf und zu? Oder Toilettengang: Wischen Sie den Po ab? Helfen Sie dabei, die Kleider wieder zu richten? Wechseln Sie Vorlagen oder Stomabeutel? Verschweigen Sie dies nicht aus falscher Scham. Zwar muss sich der Mitarbeiter des MDK auch selbst einen Eindruck verschaffen, was der Gepflegte selbst noch kann und wozu er Hilfe braucht, aber das Pflegetagebuch spielt immer eine Rolle und ist im Falle eines Widerspruch gegen einen nicht akzeptablen Bescheid ein wichtiges Dokument.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3106838
  • Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Ständige Müdigkeit – normal oder bedenklich?

    Besonders zum Start in die neue Woche sind viele Menschen davon betroffen: Müdigkeit sorgt für schlechte Laune und mangelnde Konzentration. Vor allem am Arbeitsplatz kann das zu großen Schwierigkeiten führen. Doch auch wenn der Alltag von einer ständigen Müdigkeit bestimmt wird, bringt das langfristige Folgen mit sich. Diese reichen von der Gesundheit bis hin zum sozialen Umfeld. Denn eines steht fest: Wer müde ist, kann sein Leben nicht in vollen Zügen genießen.

    Was für die einen ein Zeichen für mangelnden Schlaf ist, ist für die anderen ein Vorbote für schwere Krankheiten. Müdigkeit – besonders wenn sie sehr häufig auftritt – ist in jedem Fall ein Warnsignal des Körpers, das es zu beachten gilt. Ein Grund zur Panik ist es hingegen erst einmal nicht.

    Generell stimmt es, dass Müdigkeit die Reaktion des Körpers auf Schlafmangel ist. Müdigkeit ist ein Schutzmechanismus. Das Bedürfnis, zu schlafen, sorgt dafür, dass wir uns nicht überanstrengen und regelmäßige Ruhephasen einlegen. Wäre der Mensch niemals müde, würde er wahrscheinlich nie schlafen und an Erschöpfung sterben. Wer also regelmäßig schläft und sich Ruhe gönnt, wirkt der Müdigkeit entgegen.

    Bedenklich wird es erst, wenn die Müdigkeit öfter auftritt oder sogar chronisch wird. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass sie ein Symptom für eine Mangelerscheinung oder Krankheit ist. Wenn Sie bemerken, dass Sie überdurchschnittlich oft müde sind, sollten Sie sich auf jeden Fall an Ihren Hausarzt werden.

    Gründe für ständige Müdigkeit sind unter anderem

    • Schlafapnoe
    • Eisen-Mangel
    • Vitamin-Mangel
    • Depressionen
    • Krebs
    • Andere Erkrankungen

    Um herauszufinden, was der Grund für Ihre Müdigkeit ist, sollten Sie sich umfangreich untersuchen lassen. Wenn eine Mangelerscheinung festgestellt wird, hilft häufig schon die Umstellung der Ernährung, um Ihrem Leben wieder mehr Schwung zu verleihen. Wenn eine Krankheit aufgrund ständiger Müdigkeit diagnostiziert wurde, sind andere Schritte nötig.

    Wichtig bei der Frage, ob die Müdigkeit normal oder besorgniserregend ist, ist Ihr persönliches Empfinden. Solang Sie selbst Ihre Müdigkeit als verständnisvoll empfinden (weil Sie zum Beispiel mal wieder nachts um die Häuser gezogen sind oder einen anstrengenden Tag hatten), besteht kein Grund zur Besorgnis. Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Müdigkeit als anstrengend empfinden und sich dabei nicht wohlfühlen. In diesem Fall sollten Sie sich vorsichtshalber an einen Arzt werden.

    Was hilft gegen ständige Müdigkeit?

    Um ein Problem zu lösen, ist es immer wichtig, die Ursache herauszufinden. Versuchen Sie daher, festzustellen, ob Ihre Müdigkeit eine Folge von Schlafmangel, Stress, Nährstoffmangel oder Krankhit ist. Danach wird es Ihnen leichter fallen, das Gefühl der ständigen Erschöpfung zu behandeln.

    Übrigens muss Müdigkeit nicht immer nur eine Folge von Schlafmangel sein. Auch eine „Extra-Portion“ Schlaf kann dazu führen, dass Ihr Körper schnell erschöpft ist. Zu viel Schlaf sorgt dafür, dass er mit den alltäglichen Anforderungen überfordert ist und mit Müdigkeit reagiert.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihre Schlafdauer in gesundem Maße regulieren. Experten sind sich einig, dass sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht ausreichend sind.

    Darüber hinaus hilft auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung gegen Müdigkeit. Besonders wichtig: Obst, Gemüse, Wasser und ballaststoffreiche Kost. Dieser Mix sorgt für die ideale Vitalisierung Ihres Körpers und versorgt Sie mit ausreichend Vitaminen, Nährstoffen und Energie.
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    Auch ein „eingeschlafener“ Kreislauf kann der Ausschlag für Ihre Müdigkeit sein. Daher gilt: Bringen Sie ihn in Schwung. Eine kalte Dusche am Morgen oder eine Sport-Einheit vor der Arbeit wirken wahre Wunder.

    Weitere Maßnahmen gegen Müdigkeit:

    • Regelmäßige Entspannungs- und Ruhephasen über den Tag verteilt
    • Frische Luft
    • Sonnenlicht
    • (schwungvolle) Musik, die zum Mitsingen und Tanzen animiert
    • Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke

    Ständige Müdigkeit beeinflusst das komplette Leben. Darum sollten Sie sie auf keinen Fall missachten. Oft helfen schon kleine Tricks wie eine kalte Dusche oder ein Spaziergang an der frischen Luft, um richtig wach zu werden. Lässt sich die Müdigkeit absolut nicht bekämpfen, könnte sie ein Anzeichen für eine Krankheit sein. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Wenn die Reinigung mit einer üblichen Handzahnbürste nicht mehr ausreichend ist, sollte stets auch Zahnseide zum Standard der Zahnpflege gehören. Eine noch bessere Handhabung bietet jedoch eine zusätzliche Munddusche. Diese sollte allerdings nicht als Ersatz für die Zahnbürste gesehen werden.

    Vorteile einer Munddusche im Rahmen der Zahnpflege

    Personen, die zum Reinigen der Zahnzwischenräume keine Zahnseide verwenden, können wahlweise auf eine Munddusche zurückgreifen. Eine vollwertige Alternativlösung zur täglichen Zahnreinigung stellt eine Munddusche jedoch nicht dar. Sie kann als Ergänzung zum täglichen Zähneputzen zum Einsatz kommen. Im besten Fall werden Munddusche und Zahnseide abwechselnd benutzt, um so eine effektive Reinigung der Zahnzwischenräume erreichen zu können. Einzig Personen, welche meinen, sich nun ausschließlich auf eine Munddusche verlassen und völlig auf ihre Zahnbürste verzichten zu können, sind im Irrtum.

    Hauptsächlich für die Entfernung von Plaque und Speiseresten aus den Zahnzwischenräumen und weiteren schwer erreichbaren Stellen im Mundraum, die mit einer handelsüblichen Handzahnbürste meist nicht erreicht werden können, macht eine Munddusche durchaus Sinn. Basierend auf deren rotierendem Wasserstrahl und der daraus resultierenden hohen Säuberungswirkung ist eine perfekte Pflege des kompletten Mundraums gegeben. Aber auch für Personen, welche unter Parodontose zu leiden haben, ist die Anschaffung einer elektrischen Munddusche sinnvoll. Die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen sind mit Bakterien besiedelt. Hieraus können sich bei ungenügender Pflege und Reinigung schnell Eiterablagerungen und schwerwiegende Entzündungen bilden. Mithilfe einer Munddusche kann diesen Problemen effektiv entgegen gewirkt werden.

    Welche Hersteller von Mundduschen sind für eine perfekte Zahnpflege geeignet?

    Am bekanntesten sind Mundduschen namhafter Hersteller unter den Bezeichnungen

    • Braun Oral-B Professional Care Oxy Jet
    • Panasonic EW1211
    • Philips Sonicare Air Floss
    • Waterpick

    Diese und ähnliche gute Mundduschen für die perfekte Zahnpflege können guten Gewissens als ergänzende Maßnahme zum alltäglichen Zähneputzen empfohlen werden.

    Beachtenswerte Eigenschaften einer guten Munddusche

    Menschen, die sich für eine gute Munddusche zur ergänzenden Zahnpflege interessieren, sollten darauf achten, dass diese über nachfolgende Eigenschaften verfügen:

    • Akku sollte unbedingt austauschbar sein und für mehrere Verwendungen ausreichen
    • Beim stärksten Wasserstrahl muss der Wassertank wenigstens eine halbe Minute halten
    • Wasserdruck sollte verstellbar sein, um auch sensibles Zahnfleisch nicht zu schädigen

    Tipp: Wer auf die lange Sicht eine gute Munddusche besitzen möchte, sollte auf eine sehr gute Verarbeitung des Produktes beim Kauf achten.

    Lohnt sich die Anschaffung einer Munddusche zur Zahnpflege?

    Wie der Verbrauch von etwa 2 cm Zahnseide im Jahr innerhalb Deutschland offenlegt, ist der Einsatz von Mundduschen durchaus lohnenswert. Eine Munddusche muss auf jeden Fall eine hohe Qualität im Rahmen der Zahnreinigung gewährleisten. Eine Vielzahl der getesteten Mundduschen weisen keinen ausreichend starken Druck beim Wasserstrahl auf, so dass dieser eher als Erfrischung als zur Reinigung des Zahnraumes geeignet ist. Hierbei ist den Geräten der Vorzug zu geben, deren Wasserstrahl stufenlos verstellt werden kann.

    Entscheidend für eine gute Munddusche ist auch ein Akku von guter Qualität. Dieser sollte eine gewisse Weile halten. Des Weiteren spielt der Wassertank keine unwesentliche Rolle. Für eine intensive Verwendung der Munddusche sollte der Wassertank nicht zu schnell entleerbar sein. Empfehlenswert sind Mundduschen, deren Wassertank eine halbe bis im besten Fall eine ganze Minute lang durchhalten.

    Wie bei Ultraschallgeräten oder anderen Schallzahnbürsten macht es sich auch bei einer Munddusche erforderlich, nach einer bestimmten Zeit den Bürstenkopf auszutauschen. Empfohlen wird dieser Wechsel spätestens nach einem halben Jahr.

    Fernerhin spielt eine hervorragende Verarbeitung und Qualität eine maßgebliche Rolle bei einer Munddusche. In aller Regel besteht zwar eine Gewährleistungsgarantie von zwei Jahren. Dennoch ist es unschön, sich mit eventuellen Reklamationen ärgern zu müssen. Noch mehr Probleme und Ärger verursachen Mundduschen, die kurz vor dem Ablauf der Garantieansprüche kaputt gehen.

    Wer seine Zahnreinigung maximieren will, dem kann durchaus der Kauf einer qualitativ hochwertigen Munddusche empfohlen werden. Allerdings sollte stets bedacht werden: eine Munddusche stellt niemals einen Ersatz für die Zahnbürste dar! Eine ausschließlich Zahnpflege nur anhand einer Munddusche lässt sich auf keinen Fall effektiv durchführen. Wer Probleme beim Umgang mit einer herkömmlichen Handzahnbürste hat, der kann gegebenenfalls auf eine elektrische Zahnbürste zur Säuberung von Zahnfleisch und der Zähne zurückgreifen. Des Weiteren wird eine Nutzung von Zahnseide von wenigstens zweimal in der Woche zur Kontrolle der Leistung der Munddusche empfohlen. Gröbere Verunreinigungen lassen sich mittels Zahnseide am besten beseitigen.

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  • Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Was vom Arzt in der Regel als Lumbago oder Lumbalgie bezeichnet wird, ist im Volksmund viel eher als Hexenschuss bekannt – und gefürchtet. Die Symptome sind schnell erklärt: Plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Rücken, verbunden mit einer Verspannung der Muskulatur, die dazu führt, dass eine aufrechte Position des Körpers nicht mehr möglich ist. Das Resultat ist ein gebeugter Rücken, der an das Erscheinungsbild einer Hexe erinnert.

    Damit wäre zwar die Herkunft des Namens, jedoch nicht die Herkunft der Schmerzen geklärt. Diese kommen beim Hexenschuss so plötzlich und unverhofft, dass Betroffene keine Chance haben, dem entgegenzuwirken. Die gute Nachricht: Oft gehen die Schmerzen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

    Viele verschiedene Ursachen für einen Hexenschuss

    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Hexenschuss dadurch hervorgerufen wird, dass ein Nerv (in diesem Zusammenhang wird besonders gern der Ischias-Nerv genannt), eingeklemmt ist. Diese Information stimmt teilweise. Es ist richtig, dass ein Einklemmen von Nerven der Grund für einen Hexenschuss sein kann. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Faktoren, die die plötzlichen und starken Schmerzen hervorrufen können. Hierzu gehören unter anderem:

    • Blockierung eines Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenks
    • Bandscheibenvorfall
    • Verschleiß von Wirbelgelenken

    Da der Rücken- und insbesondere der Lendenbereich von unzähligen (schmerzempfindlichen) Nerven durchzogen wird, reichen schon kleine Auslöser aus, um einen stattlichen Hexenschuss herbeizuführen.

    Dass nur ältere Menschen Opfer der starken Schmerz-Attacke werden, ist übrigens ein Irrglaube. Tatsächlich kann jeder Mensch mit Ausnahme von Kindern, einen Hexenschuss bekommen.

    Hexenschuss – Was tun wenn die Hexe schießt?

    Da der Hexenschuss, wie bereits beschrieben, in der Regel sehr plötzlich auftritt, ist es fast unmöglich, sofort zu handeln. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, die Schmerzen zu minimieren und den Körper zu entspannen. In jedem Fall sollten Sie nach einem Hexenschuss einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Unter Umständen können Sie dann auch krankgeschrieben werden.

    Wer zu Hause von einem Hexenschuss überrascht wird, sollte folgende Hinweise beachten, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.

    • Legen Sie sich vorsichtig auf den Rücken und heben Sie Ihre Beine an, bis sie rechtwinklig in der Luft stehen. Verwenden Sie unter Umständen ein großes Kissen oder einen Sessel beziehungsweise Stuhl als Hilfsmittel.
    • Wenn Sie nicht auf dem Rücken liegen können, drehen Sie sich auf die Seite und nehmen Sie die Embryonal-Stellung ein. Dazu müssen Sie versuchen, die Beine möglichst nahe an den Körper zu ziehen.
    • Wärme oder Kälte hilft gegen Schmerzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Hexenschuss haben, sollten Sie zunächst ausprobieren, was Ihnen mehr hilft.
      • Zur Wärmebehandlung eignen sich Wärmflaschen, Körnerkissen, Wärmepflaster aus der Apotheke und eine warme Fango-Packung
      • Zur Kältebehandlung eignen sich spezielle Gel-Akkus. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich. Wenn Sie solche Akkus nicht haben, hilft auch eine Packung Tiefkühl-Erbsen.
    • Halten die Schmerzen an, können Sie diverse Schmerzmittel einsetzen, um sie einzudämmen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
      • Konventionelle Schmerzmittel aus der Apotheke
      • Natur-Heilmittel wie Arnika, Teufelskralle oder Ingwer
    • Versuchen Sie nach einer Weile vorsichtig aufzustehen. Wenn Sie wieder fest und aufrecht stehen können, sollten Sie eine lange Dusche oder ein heißes Bad nehmen. Das entspannt Muskulatur und Nerven.

    Wichtig ist, dass Sie sich im Falle eines Hexenschusses nicht überanstrengen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie sich Wärmekissen, Schmerzmittel und Co. von jemandem bringen. Wenn Sie allein sind, ist es ratsam, zunächst einmal in der Rücken- oder Seitenlage zu verharren, bis sich die Schmerzen weitestgehend gelegt haben.

    Ein Hexenschuss ist eine wahrhaft unangenehme Angelegenheit, auf die jeder gern verzichten würde. Die richtigen Verhaltensweisen helfen jedoch bei der schnellen Linderung der Schmerzen. Und noch gute Nachricht zum Schluss: Ein Hexenschuss hat keine bleibenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon