Schlagwort: Eiweiß

  • Nierenschmerzen

    Nierenschmerzen

    Nierenschmerzen sind Schmerzen, die in der Nierengegend oder im unteren Rücken auftreten. Die Nieren sind wichtige Organe, die für die Reinigung des Blutes und die Ausscheidung von Abfallstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Körper verantwortlich sind.

    Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für Nierenschmerzen, wie zum Beispiel:

    • Nierenentzündung
    • Nierenstein
    • Tumor in der Niere
    • Verletzung der Niere
    • Blasenentzündung

    Nierenschmerzen können auch durch andere Erkrankungen oder Verletzungen verursacht werden, die nicht direkt mit den Nieren zusammenhängen, wie zum Beispiel:

    • Schmerzen im unteren Rücken, die sich in die Nierengegend ausbreiten
    • Erkrankungen der Harnwege
    • Erkrankungen des Darms

    Wenn Sie Schmerzen in der Nierengegend oder im unteren Rücken haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.

    Nierenschmerzen selbst testen

    Es gibt keine Möglichkeit, Nierenschmerzen selbst zu testen. Wenn Sie Schmerzen in der Nierengegend haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Selbsttests können zu falschen Ergebnissen führen und die Diagnose und Behandlung verzögern.

    Es gibt jedoch einige Anzeichen, die auf mögliche Nierenprobleme hinweisen können, wie zum Beispiel:

    • Schmerzen in der Nierengegend oder im unteren Rücken
    • Häufiger oder schmerzhafter Harndrang
    • Blut im Urin
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • Änderungen in der Farbe oder Konsistenz des Urins
    • Fieber

    Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Nierenprobleme können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wenn sie nicht behandelt werden.

    Nierenschmerzen test Arzt

    Es gibt verschiedene Tests, die von einem Arzt durchgeführt werden können, um Nierenschmerzen zu diagnostizieren. Dazu gehören:

    1. Blutuntersuchung: Hierbei wird eine Blutprobe entnommen, um den Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut zu messen. Erhöhte Werte können auf Nierenprobleme hinweisen.
    2. Urinuntersuchung: Hierbei wird eine Urinprobe entnommen, um mögliche Anomalien wie Blut im Urin oder eine erhöhte Menge an Eiweiß zu entdecken, die auf Nierenprobleme hinweisen können.
    3. Ultraschall: Hierbei wird ein Schallkopf über die Nierengegend geführt, um Bilder der Nieren zu erstellen und mögliche Veränderungen oder Vergrößerungen aufzudecken.
    4. CT-Scan oder MRT: Hierbei werden Röntgenstrahlen oder Magnetfelder verwendet, um detaillierte Bilder der Nieren und anderer Organe zu erstellen.
    5. Nierenbiopsie: Hierbei wird eine kleine Probe aus der Niere entnommen, um sie auf mögliche Erkrankungen oder Veränderungen untersuchen zu lassen.

    Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn Sie Nierenschmerzen haben. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, schwerwiegende gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

    Nahrungsmittel welche die Nierenfunktion positiv unterstützen

    Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die gut für die Nierenfunktion sind, da sie die Gesundheit der Nieren unterstützen und das Risiko von Nierenerkrankungen reduzieren können. Dazu gehören:

    1. Obst und Gemüse: Obst und Gemüse sind reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen, die für eine gesunde Nierenfunktion wichtig sind. Empfehlenswert sind besonders Obst und Gemüse mit hohem Vitamin C-Gehalt wie Orangen, Kiwis und Papayas, da Vitamin C die Nieren unterstützt und das Risiko von Nierensteinen reduziert.
    2. Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen sind reich an Proteinen und Ballaststoffen und können die Nierenfunktion unterstützen. Sie sind auch eine gute Alternative zu Fleisch, da eine hohe Fleischaufnahme das Risiko von Nierenerkrankungen erhöhen kann.
    3. Geflügel und Fisch: Geflügel und Fisch sind reich an Proteinen und enthalten wenig Fett, was gut für die Nierenfunktion ist. Fisch ist auch eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die für die Gesundheit der Nieren wichtig sind.
    4. Vollkornprodukte: Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis sind reich an Ballaststoffen und können die Nierenfunktion unterstützen. Sie sind auch eine gute Quelle für B-Vitamine, die für die Gesundheit der Nieren wichtig sind.
    5. Wasser: Trinken Sie ausreichend Wasser, um die Nierenfunktion zu unterstützen und Verstopfungen zu vermeiden. Es wird empfohlen, täglich mindestens 8 Gläser Wasser zu trinken.

    Es ist wichtig, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren, um die Nierenfunktion zu unterstützen und das Risiko von Nierenerkrankungen zu reduzieren. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Nahrungsmittel für Sie am besten geeignet sind, sollten Sie sich an einen Arzt oder Ernährungsberater wenden.

  • Ein kurzer Einblick in die Welt der Mikronährstoffe

    Ein kurzer Einblick in die Welt der Mikronährstoffe

    Gesund und ohne Beschwerden ein hohes Alter erreichen, dieses Ziel verfolgen wohl die meisten Menschen. Manchen gelingt dieses Vorhaben ohne großen Aufwand, andere wiederum gehen aktiv an die Sache ran und schaffen es nur bedingt. Ein Hauptgrund für solche Unterschiede ist der Lebensstil, denn jeder Mensch hat eine andere Einstellung dazu. Einige leben von Haus aus gesund und treiben Sport, andere wiederum haben es zwar vor, doch sie schaffen es nicht so richtig. Man kann jetzt unzählige Diskussionen darüber starten, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht, doch eine Sache ist unumstritten: Mikronährstoffe haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit.

    Was sind Mikronährstoffe eigentlich?

    Die folgenden Zeilen geben nur einen kurzen Einblick in die Thematik, denn es handelt sich um ein sehr breitgefächertes Thema, das wesentlich mehr Platz benötigen würde. Wer sich aber trotzdem intensiver damit beschäftigen möchte, der sollte die Internetseite vom „VitaminDoctor“ besuchen. Dahinter verbirgt sich nämlich ein unabhängiges Informationsportal, das sich voll und ganz auf diesen Punkt spezialisiert hat. Spätestens nach dem ersten Besuch wird man auch merken, welche interessantes Dinge es dazu zu erzählen gibt.

    Und nun aber kurz auf eine Erklärung einzugehen: Spricht man von Mikronährstoffen, dann sind damit Stoffe für den menschlichen Organismus gemeint, die trotz Aufnahmepflicht keine Energie liefern. Der Körper benötigt sie also, sie geben jedoch keine Energie ab. Würde man von diesen sprechen, dann wären die Makronährstoffe (wie Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett) gemeint. In die Liste der Mikronährstoffe fallen unter anderem Vitamine und Mineralstoffe.

    Was bringen Mikronährstoffe unserem Körper?

    Obwohl die Stoffe keine Leistung abgeben, ist der menschliche Organismus zwingend darauf angewiesen. Um ein paar Beispiele zu nennen: Arginin ist ein natürlicher Blutdrucksenker, Calcium wiederum wird für gesunde Zähne und für gesunde Knochen benötigt. Die Einnahme von Coenzym Q10 fördert das Herz und die Muskeln, Galaktose dagegen unterstützt das Gehirn. Und nicht nur das, Mikronährstoffe können auch bei der Bekämpfung von Krankheiten (wie Harnwegsinfekten) helfen und fördern die Gesundheit auf Dauer.

    Wenn die Aufnahme über die Nahrung zu gering ist

    Leider ist die Aufnahme der Stoffe durch Lebensmittel sehr oft nicht ausreichend. Dies kann beziehungsweise wird sich auch auf die Gesundheit auswirken, allerdings kann man im Ernstfall auch durch Nahrungsergänzungsmittel nachhelfen. Dies sollte allerdings nicht durch Selbstexperimente erfolgen, denn man selbst weiß natürlich nicht genau, welche Mengen von welchen Stoffen fehlen. Besser ist es einen Arzt aufzusuchen und mit ihm das Thema anzugehen, um am Ende den größtmöglichen Erfolg zu haben. Zu viel von etwas ist nämlich auch wieder nicht gesund.

  • Allergien – bereits im Winter vorbeugen

    Allergien – bereits im Winter vorbeugen

    Hausstaub, Insektenstiche oder Pollen – nahezu jede Familie ist heutzutage von Allergien betroffen. Zwischenzeitlich haben sich Allergien zu einer Volkskrankheit entwickelt. Dabei sind im Raum Deutschland rund 30 Prozent aller Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren betroffen. Dies fand das europäische Zentrum für Allergieforschung – Stiftung ECARF – heraus. Meist lässt sich bereits im Winter vorbeugen.

     

    Was genau verstehen wir unter Allergien?

    Mediziner erklären eine Allergie als eine übertrieben starke Reaktion des Immunsystems. Hierdurch bedingt ist dieses nicht in der Lage, Allergene in ausreichendem Maße abzuwehren. Bislang sind über 20.000 Allergieauslöser bekannt. Dabei handelt es sich bei vielen um kleinere Eiweißbruchstücke pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Somit kommen unter anderem Blütenpollen, Insektengift, Milben, Schimmelpilze oder Tierhaare in Betracht. Bei einer allergischen Reaktion auf eines oder mehrere dieser Allergene können Beschwerden wie Kribbeln in den Atemwegen oder in der Nase auftreten. Aber auch Juckreiz sowie tränende Augen bis zu schweren allergischen Schocks zählen zum Repertoire von Allergien.

     

    Was können Betroffene gegen Allergien unternehmen?

    Hilfreich für Allergiker wirkt sich das Einleiten von Maßnahmen bereits in der kalten Jahreszeit aus. Damit können Stärke der Allergie und deren Symptome besser kontrolliert werden. Beispielsweise setzen Naturheilkundler darauf, das Immunsystem zu sanieren. Aber auch ein Ausbalancieren des Stoffwechsels ist essentiell. Dadurch kann der Körper des Menschen Abwehrkräfte bilden, Allergiesymptome treten gar nicht erst auf oder nur in abgeschwächter Form.

     

    Darm nimmt zentrale Rolle im Kampf gegen Allergien ein

    Der menschliche Darm ist nicht ausschließlich das größte Organ. Er nimmt auch eine zentrale Rolle in Bezug auf das Immunsystem ein. Rund 70 Prozent sämtlicher Immunzellen befinden sich direkt auf der Darmschleimhaut. Zusammen mit den Darmbakterien bilden sie eine enorme Abwehr gegen das Einwirken schädlicher Stoffe auf den Organismus. Mit anderen Worten: befindet sich der Darm im Gleichgewicht können Allergien erfolgreich abgewehrt werden. Zur Sanierung der Darmflora finden oftmals homöopathische Mittel und Schüssler-Salze erfolgreich Anwendung.

     

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  • Kartoffeln – besser als ihr Ruf

    Kartoffeln – besser als ihr Ruf

    Kartoffeln sind besser als ihr Ruf. Gerade im Raum Deutschland erfreuen sich die Knollen großer Beliebtheit. Verpönt als Dickmacher hängt dies einzig von der Zubereitung ab. Denn in der Knollenfrucht sind moderate Kalorienmengen enthalten. Für Übergewicht sorgt die Knolle erst dann, wenn Sie diese beispielsweise in Form von Chips oder Pommes verzehren. Dahingegen kann die Kartoffel – richtig zubereitet – durchaus ein gesundes Nahrungsmittel sein.

     

    Kartoffeln sind besser als ihr Ruf

    In den kleinen Knollen ist zwar nur ein geringfügiger Anteil an Eiweiß vorhanden. Allerdings ist dieser Anteil von hochwertiger Natur. Ferner weist die Kartoffel einen enormen Gehalt an C- und B-Vitaminen auf. Ergänzend kommen in ihr zahlreiche komplexe Kohlenhydrate vor. Zudem stecken in der Knollenfrucht unterschiedliche Spurenelemente und Mineralstoffe, die für den Menschen essentiell sind. Dass Kartoffeln einen gewissen Gesundheitsgrad bieten, konnte bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden. Beispielsweise fanden US-amerikanische Forscher heraus, dass der Verzehr von blauen Kartoffeln sich ideal zur Blutdrucksenkung eignet. Zwischenzeitlich sind diese auch in Deutschland erhältlich.

     

    Schonende Zubereitung von Bedeutung

    Damit Sie Ihrer Gesundheit nicht schaden, sollten Sie auf die richtige Zubereitung achten. Essen Sie beispielsweise ausschließlich frittierte oder gebratene Kartoffeln, ist dies der Gesundheit weniger zuträglich. Denn während des Frittierens und Bratens können Transfettsäuren entstehen. Diese wirken sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Somit kann sich das Risiko einer Fettstoffwechselstörung erhöhen. Ferner nimmt das Risiko einer koronaren Herzkrankheit zu.

    Dahingegen geht die Empfehlung dahin, die Knollenfrucht nicht mit Butter zu braten. Darauf weist die Oecotrophologin Dagmar von Cramm hin. Entsprechend der Expertin nehmen wir gerade einmal 70 Kilokalorien zu, wenn wir 100 Gramm festkochende Kartoffeln fettarm und schonend zubereiten. Eine vergleichbare Menge Reis enthält mehr Kalorien. Dabei ist es ratsam, die Knollen mit der Schale zuzubereiten. Dadurch verdampfen die Nährstoffe nicht. Als Zubereitungstipp empfiehlt von Cramm Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Olivenöl. Aber auch Kartoffelpüree mit Buttermilch ist gut verträglich und kein Dickmacher.

  • Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Im Spätsommer nimmt die Anzahl der Wespen merklich zu, Wespenstiche könnten die Folge sein. Denn gerade jetzt gehen die kleinen schwarz-gelben Insekten vermehrt auf Nahrungssuche. Besonders verlockend sind dabei auch die Speisen des Menschen. Damit steigt das Risiko auf einen schmerzhaften Wespenstich. Dann ist schnelles Handeln unabdingbar. Am besten helfen Hausmittel, um ein Ausbreiten des Gifts im Organismus zu verhindern.

     

    Wespenstiche – für Allergiker lebensgefährlich

    Sticht eine Wespe in den Rachenraum, ist ein sofortiger Arztbesuch unabdingbar. Anderenfalls können die Atemwege zuschwellen. Aber auch für Allergiker ist das Konsultieren eines Arztes oder gegebenenfalls Notarztes zwingend notwendig. Denn wer allergisch auf Wespenstiche reagiert, für den kann dieser Stich lebensbedrohlich sein. Selbst Nicht-Allergiker sind nicht vor teilweise ernstzunehmenden Komplikationen geschützt. Ein schnelles Entfernen des Gifts aus der Stichwunde sollte umgehend erfolgen.

     

    Welche Hausmittel können Abhilfe schaffen?

    Positive Resultate können Sie mithilfe eines angefeuchteten Stücks Würfelzucker erzielen. Direkt auf die Einstichstelle gelegt kann der Würfelzucker das Gift aus der Wunde ziehen. Die gleiche Wirkung lässt sich mit Hitzeeinwirkung erzielen. Denn Wespengift besteht aus Eiweißmolekülen. Tupfen Sie hierfür mittels eines erhitzten Löffels die Einstichstelle vorsichtig ab. Diesen Prozess können Sie mehrmals wiederholen.

     

    Wie schützen Sie sich am besten gegen Wespenstiche?

    Wer Speisen und Getränke im Freien genießen möchte, sollte diese unbedingt vor Wespen schützen. Dafür decken Sie am besten Ihre Getränke mit einer Serviette oder einem Bierdeckel ab. Dosen und Flaschen, die nicht einsehbar sind, sollten keine Verwendung finden. Ferner ist das sofortige Abräumen von Essensresten nach einer beendeten Mahlzeit essentiell. Verirrt sich eine Wespe in der Kleidung, achten Sie auf ein vorsichtiges Ausziehen derselben. Quetschen Sie die Wespe dabei nicht, um keinen Stich zu provozieren.

     

    Als Allergiker reagieren Sie binnen weniger Minuten auf einen Wespenstich mit Atemnot. Weitere schwere Symptome können folgen. Aus diesem Grund sollten Sie immer ein Notfall-Set dabei haben. Für Nicht-Allergiker hält der Handel so genannte Anti-Biss-Stifte bereit. Durch das sofortige Auftragen des Stifts erzielen Sie eine schnelle Zerstörung des Wespengifts.

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  • Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Medien wollen stets Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund arbeiten sie mit Schlagzeilen, die zum Lesen eines Artikels verführen sollen. Im besten Fall erhält der entsprechende Beitrag eine weltweite Bekanntheit, das Magazin dahinter profitiert. So in etwa spielte es sich mit US-Medien ab, die Überschriften wie „Ein Schlüssel für die Krebsvorbeugung?“ oder „Eine Waffe gegen metastasierende Krebszellen?“ verwendet haben. Zwar kam stets ein Fragezeichen am Ende zum Einsatz, aber trotzdem versprechen die Schlagzeilen zu viel. Lediglich ein Titel („Lebensmittel könnten die Ausbreitung von Krebs beeinflussen“) traf es auf den Punkt, diese stammte von der BBC News. Ausschlaggebend für diese Berichte war eine US-amerikanische-britische Studie, sie hat man in „Nature“ veröffentlicht (dabei handelt es sich um eine der renommiertesten Wissenschaftsjournale). Die Untersuchung konzentrierte sich auf Mäuse, die darauf untersucht worden sind, wie sich die Ernährung auf Krebszellen auswirkt. Das Ergebnis fiel zwar positiv aus, doch zu große Hoffnungen sind fehl am Platz.

    So verlief die Studie

    Labormäuse, die eine Form von Brustkrebs hatten und eine Behandlung nur schwer möglich war, bekamen Lebensmittel verabreicht, welche ausschließlich einen geringen Anteil des Eiweißbausteins Asparagin hatten. Dies war beziehungsweise wäre für uns Menschen gar nicht so einfach, denn der Eiweißbaustein findet sich zum Beispiel in Erdäpfel, Spargel, Geflügel, Nüssen und Meeresfischen wieder (also in nahezu jedem bekannten Lebensmittel). Doch zumindest das Ergebnis entschädigte, denn auch wenn der eigentliche Tumor keinen Effekt zeigte, konnte man eine deutlich geringere Bildung an Metastasen nachweisen. Zum Vergleich machte man die Gegenprobe mit viel Asparagin, und tatsächlich waren es in diesem Fall um einige Tochtergeschwüre mehr. Für die Forscher heißt das: Brustkrebszellen benötigen den Eiweißbaustein, um die Bildung von Metastasen zu realisieren. Es gibt außerdem immer mehr Hinweise, dass manche Tumore auf bestimmte Inhaltsstoffe aus unserer Ernährung angewiesen sind.

    Die Hoffnung auf neue Produkte

    Sollte man das Ergebnis auch auf den Menschen übertragen können, dann wäre die Herstellung von asparaginarmen Spezialgetränken denkbar. Sie könnte man zum Beispiel zusätzlich zu einer Krebstherapie verabreichen, sodass die Chance auf Heilung steigt. Noch ist es aber leider nicht so weit, man spricht aber trotzdem von einem „zukünftigen Hoffnungsgebiet“.

     

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