Schlagwort: Entzündung

  • Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Bei Zahn Schmerzen muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden

    Zahnschmerzen werden nach dem WHO Standard ICD-10 unter der Kennung K08.8 klassifiziert. Auch wenn man nach dem Äußeren und den sichtbaren Strukturen der Zähne annehmen könnte, dass es sich um lebloses Material handelt, ist das nicht der Fall. Sie besitzen neben dem Hauptnerv viele winzige Nervenstränge, die über feine Kanäle bis an die Oberfläche reichen. Sie bekommt man spätestens dann zu spüren, wenn sie hoch sensibel sind und mit Schmerzen auf den Kontakt mit Kälte uns Hitze reagieren.

    Die Ursachen von Zahnschmerzen können sehr vielfältiger Natur sein. Sie reichen von mechanischen Beschädigungen der Zähne über frei liegende Zahnhälse bis zu Entzündungen im Wurzelbereich. Auch die Nerven selbst können bei Entzündungen heftige Zahnschmerzen verursachen. Deshalb nimmt der Zahnarzt eine Differentialdiagnose einerseits nach der Art der Zahnschmerzen, über eine visuelle Untersuchung und mit Hilfe von bildgebenden Verfahren vor. Kann dabei kein Befund erhoben werden, besteht der nächste Schritt darin, neurologische Faktoren wie zum Beispiel Phantomschmerzen auszuschließen. Bei neurologisch verursachten Zahnschmerzen fehlen auch typische Anzeichen wie Rötungen und Schwellungen.

    Die Zahnschmerzen werden vom Mediziner nach den Ursachen gegliedert. Das kann eine Karies aber auch eine Pulpitis sein. Bei der Karies tritt kein temporärer Spontanschmerz auf. Solche nur zeitweise und vorwiegend nachts auftretenden Zahnschmerzen sind meist ein Anzeichen für Pulpitis. Bei einer apikalen Pulpitis wird der betroffene Zahn noch dazu klopfempfindlich. Ein Gangrän wird durch das Absterben und Verwesen von versorgenden Teilen der Zähne verursacht. Dieses muss nicht zwangsläufig mit Zahnschmerzen verbunden sein. Typisch ist hier ein strenger Mundgeruch, der durch die Verwesung selbst zustande kommt.

    Wichtig:
    Zahn Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören Löcher im Zahn, durch die Bakterien in die Nervenkanäle eindringen und dort für Entzündungen sorgen können. Absterbende Nerven sind weitere häufige Ursachen für Zahn Schmerzen. Hinzu kommen entzündliche Vorgänge beim Zahnfleisch und im Kieferknochen. Auch können für Zahn Schmerzen neurologische Ursachen in Frage kommen. Von der jeweiligen Diagnose hängt dann auch die Art der Behandlung ab. Wir erklären einige der Ursachen und zeigen, wie man dagegen vorbeugen kann. Für diejenigen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, gibt es gleich auch noch ein paar Tipps, wie man ihr zu Leibe rücken kann. Doch der beste Weg, um sich mit Zahn Schmerzen gar nicht erst beschäftigen zu müssen, sind eine gute Pflege und die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen.
    Karies – Vorbeugen, erkennen und heilen

    Die Bezeichnung Karies leitet sich ab von der lateinischen Vokabel „caries“, die als Synonym für Fäulnis und Zerfall benutzt wird. Dieser Zerfall ist ein schleichender Prozess, der vom Zahnarzt in verschiedene Stadien unterteilt wird. Die erste Stufe ist die so genannte Initialkaries. Sie entsteht dadurch, dass den Zähnen der für die Aufrechterhaltung der Stabilität notwendige Kalk fehlt. Der Zahnmediziner erkennt das an kleinen weißen Flecken in der Zahnsubstanz. Diese auch als „,macula alba“ bezeichneten Spots werden in der Folge durch die Anlagerung von Pigmenten dunkel. In diesem Stadium werden sie „macula fusca“ genannt. Hier erfolgt in der Regel eine Behandlung mit Fluorid, um dem Zahn die fehlenden Mineralien gezielt zur Regeneration zuzuführen.

     

    Vergessen zum Zahnarzt zu gehen?

    Wenn man die Behandlung in diesem Stadium verpasst hat, folgt die Dentinkaries. Das Dentin wird auf Deutsch auch als Zahnbein bezeichnet und stellt den größten Anteil der Substanz des Zahns. Reichlich zwei Drittel davon bestehen aus Kalziumhydroxylapatit. Der Rest verteilt sich auf Kollagen und Wasser. Das Zahnbein ist der Schutz des Zahnmarks. Ist es durch eine Karies beschädigt, liegen die Nerven frei und es kommt zu heftigen Zahn Schmerzen.

    Im dritten Stadium einer Karies wird von einer „caries profunda“ gesprochen. Sie beginnt, wenn die Schädigung bereits tief in das Dentin vorgedrungen ist. Als tief werden hier zwei Drittel des Wegs bis zum Zahnmarkt angenommen. Das schlimmste Stadium ist die „caries penetrans“. Sie liegt vor, wenn bereits eine direkte Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Zahnmarkt besteht.

    Aktuelle Studien weisen aus, dass 99 Prozent der Deuten Karies in einem der beschrieben Stadien haben. Das zeigt, wie dringend notwendig die Prävention ist, die einerseits in einer guten Zahnpflege und andererseits in regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und der fachmännischen Behandlung kleinster Schäden besteht.

     

    Wurzelbehandlung – die Chance, einen Zahn zu erhalten

    Eine Wurzelbehandlung kann an einem Zahn mit einem vitalen oder abgestorbenen Zahnmark durchgeführt werden. Am vitalen Zahnmark wird sie meistens dann gemacht, wenn dieses eine Entzündung aufweist, die sich mit Medikamenten oder anderen Therapien nicht eindämmen lässt.

    Die Ursachen für Entzündungen des Zahnmarks als Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung können sehr vielfältig sein. Sie reichen von mechanischen und kariösen Beschädigungen des Zahns bis hin zu Infektionen des Kieferbereichs. Bei Letzterem spricht der Zahnarzt von so genannten Zahntaschen und sie können dafür sorgen, dass die Krankheitserreger über den Wurzelkanal in den Zahn gelangen können. Eine Entzündung des Zahnmarks muss nicht zwangsläufig Zahn Schmerzen als begleitendes Symptom haben, was vor allem dann gilt, wenn sie bereits chronisch geworden ist. Die akute Form dagegen verursacht fast immer Zahnschmerzen oder zumindest dumpfe Schmerzen, die sich im Kiefer ausbreiten und nicht genau lokalisiert werden können.

    Bei der Wurzelbehandlung wird das komplette Zahnmark nebst alle darin befindlichen Nerven entfernt. Um möglichst alle Restkeime abzutöten, kann es sein, dass dafür mehrere Sitzungen notwendig sind, weil übergangsweise eine Füllung mit antibiotikahaltigen Materialien eingebracht wird. Abschließend werden die Hohlräume mit einer Füllung versehen, die vom menschlichen Stoffwechsel nicht resorbiert werden können.

    Eine Wurzelbehandlung wird immer erst dann durchgeführt, wenn zuvor eine Röntgendiagnostik erfolgt ist. Zusätzlich können die Lage und die Größe des Wurzelkanals manuell mit Messnadeln oder mit Hilfe eines elektronischen Apex-Lokalisators bestimmt werden. Eine Wurzelbehandlung wird immer mit einer Lokalanästhesie durchgeführt. Angstpatienten sollten sich dabei an Praxen wenden, in denen eine vorbereitende Entspannung mit Hypnose oder autogenem Training durchgeführt werden kann.

    Wie kann man Löcher im Zahn wirksam vermeiden?

    Wer keine Löcher im Zahn haben und sein von Mutter Natur gegebenes Gebiss möglichst lange behalten möchte, der sollte so früh wie möglich mit der Zahnpflege anfangen. Selbst Kleinkinder kann man dort bereits auf spielerische Weise heranführen. Auch sollte man den Kindern frühzeitig die Angst vorm Zahnarzt nehmen. Das ist ganz einfach möglich, indem man sie zu den eigenen Vorsorgeuntersuchungen mitnimmt, wo sie dem „Onkel Doktor“ ein wenig über die Schultern schauen können. In den meisten Praxen ist das heute kein Problem. Dort sollte nicht nur eine Sichtkontrolle, sondern auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Zahnstein wird nicht umsonst nachgesagt, dass er einerseits den Zahnhals „auslaugt“ und durch seine raue Oberfläche einerseits mechanische Reize auslösen kann und andererseits Bakterien einen optimalen Ort zum Siedeln bietet.

    Um Löcher im Zahn und die damit meist verbundenen Schmerzen zu vermeiden, sollte man kontinuierlich die von den Krankenkassen angebotenen Maßnahmen zur Vorsorge unbedingt wahrnehmen. Das gilt für Eltern und Kinder, denn eine flächendeckende Kontrolle in den Kindergärten und Schulen ist leider nicht überall gegeben und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können dabei nur offensichtlich bestehende Schädigungen erkennen.

    Bei Kindern, wo gerade die bleibenden Zähne heranwachsen, sollte eine kurztaktige Kontrolle beim Zahnarzt durchgeführt werden. Der Zahnmediziner hat bei ihnen auch die Chance, Löcher im Zahn zum Beispiel durch einen schützenden Überzug der Kaufläche mit gut verträglichem Kunststoff zu verhindern. Das ist vor allem bei den Kids ratsam, die Bonbons gern einmal kauen statt lutschen. Auch sollte man bei seinen Kids darauf achten, ob sie eventuell nachts mit den Zähnen knirschen. Dann bieten Zahnschutzschienen eine gute Möglichkeit der Prävention.

  • Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Was ist eigentlich Schwindel

    Schwindel, oder auch Vertigo genannt, kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Palette reicht von Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan bis hin zu Begleitwirkungen von Medikamenten. Schwindel kann also nur dann wirksam bekämpft werden, wenn die Ursachen dafür ausgemacht und beseitigt werden. Dafür ist eventuell eine längerfristige Selbstbeobachtung des Patienten notwendig. Wir klären über einige Ursachen auf und geben Tipps, wie man sich als Betroffener verhalten sollte, damit man sich nicht noch dem Risiko von Folgeverletzungen durch das häufig auftretende Umkippen aussetzen muss. Aufklärung ist allein schon deshalb wichtig, weil durch Schwindel beispielsweise bestehende Angstzustände noch einmal zusätzlich verstärkt werden können. Auch kann der Schwindel selbst für den Patienten so beunruhigend sein, dass er sogar eine Panikattacke auslösen kann, was die Symptome verschlechtern würde.

    Ist man von Schwindel betroffen, ist Ursachenforschung wichtig.

    Der Mediziner bezeichnet das Gefühl des Schwindelig Seins als „Vertigo“. Die Bezeichnung ist treffend gewählt, denn es ist von der lateinischen Vokabel „vertere“ abgeleitet, die wörtlich übersetzt wenden und drehen bedeutet. Genau das kennzeichnet das Schwindelig Sein auch. Der Betroffene hat den Eindruck, dass sich alles um ihn herum dreht oder zumindest heftig schwankt. Diese Bewegung findet nur scheinbar statt und kann so weit führen, dass der Patient meint, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen.

    Mit ist Schwindlig – Was kann man gegen Schwindel tun?

    Nach dem ICD-10-Standard kann Schwindel in drei Arten unterschieden werden. Unter der Nummer H81.0-9 werden die sogenannten „Störungen der Vestibularfunktion“ zusammen gefasst. Damit bezeichnet der Mediziner den Gleichgewichtssinn des Menschen. Mit der Kennziffer H82 wird Schwindel zusammen gefasst, der bei anderen Krankheiten als Nebenerscheinung vorliegen kann. Mit der Bezeichnung R42 kennzeichnet der Mediziner Schwindel ohne weitere Angaben. Das bedeutet, dass hier auch die Arten von Schwindelgefühlen einsortiert werden, die beispielsweise als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen auftreten können.
    Daran ist schon erkennbar, dass es für Schwindel nicht nur eine Ursache geben kann. Der erste Schritt wird deshalb immer eine umfangreiche Anamnese sein. Demjenigen, dem es öfter einmal schwindelig ist, kann nur geraten werden, ein wenig Tagebuch zu führen. Dafür gibt es spezielle Vorlagen, die man beim Arzt bekommt oder sich aus dem Internet herunter laden kann. Sie ähneln vom Aufbau her dem Allergie- und Kopfschmerztagebuch und erfassen auch, was der Betroffene vor dem Schwindelanfall getan hat. Daraus lassen sich kausale Zusammenhänge herstellen, aus denen wiederum Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Ursachen gezogen werden können.
    Eine allgemein verbindliche Therapie gegen Schwindel gibt es nicht, weil immer die jeweilige Ursache behoben werden muss. Aber einige Sicherheitshinweise sollte man beachten. Wenn Einem schwindelig wird, wird sofortiges Hinsetzen (Fußboden) oder Legen empfohlen, um Folgeverletzungen zu vermeiden. Die Beine hoch zu lagern, ist nicht immer sinnvoll, da es sich bei einigen Ursachen auch negativ auswirken kann.

    Einige Ursachen für den Schwindel

    Schwindel kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Hinzu kommen äußere Einwirkungen. Sie bewirken, dass der Gleichgewichtssinn nicht richtig funktioniert. Auch die Umgebungswahrnehmung kann verändert sein.
    Zur Gruppe der psychischen Ursachen für Schwindel gehören vor allem Depressionen und verschiedene Angststörungen. Hier findet häufig eine Überlagerung der tatsächlichen Wahrnehmung mit den vom Unterbewusstsein „gezeigten“ Bilder statt. Dadurch wird die Umwelt zunehmend instabil. Bei Panikattacken werden große Mengen an Adrenalin ausgeschüttet, die unter Anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. In dem Zusammenhang tritt häufig ein rauschendes Ohrgeräusch auf, das auch die das Gleichgewichtsorgan und dessen Funktion beeinträchtigt.
    Für Schwindel gibt es daneben einige psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen . So gehört Schwindel zu den klassischen Begleitsymptomen bei Migräne und epileptischen Anfällen. Während einer Schwangerschaft tritt Schwindel ebenfalls häufig auf, was auf die stattfindenden hormonellen Veränderungen zurück zu führen ist. Für einen Großteil der Steuerung des Hormonhaushalts ist die Schilddrüse zuständig und diese regelt auch den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Eine Schilddrüsenfehlfunktion könnte demnach ebenfalls eine Ursache für periodisch wiederkehrende Schwindelattacken sein.
    Weitere physische Faktoren für Schwindel könnten Hör- und Sehstörungen sein, weiterhin kommt ein Entzündung im Ohr in Betracht. Möglich ist auch eine Störung des Gleichgewichtsorgans selbst. Diverse Erkrankungen des Kreislaufsystems, wie zum Beispiel das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, oder des Hirns, wie die Narkolepsie, weisen in der Begleitsymptomatik ebenfalls Schwindelattacken auf. Hinzu kommen Hirnhautentzündungen, Borreliose sowie eingeengte und bedrängte Nervenverläufe in der Halswirbelsäule.
    Die äußeren Faktoren für Schwindel sind fehlende Objekte zum Fixieren im Umfeld des Patienten. Das typische Beispiel dafür ist die Seekrankheit oder der Schwindel, der dann auftritt, wenn Betroffene in großer Höhe und/oder auf stark schwankendem Untergrund stehen.

    Was kennzeichnet den Schwankschwindel?

    Die typischen Anzeichen von Schwankschwindel sind Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Sie gehen einher mit einem erhöhten Sturzrisiko. Die bei anderen Arten von Schwindel verzeichneten Begleitsymptome wie Erbrechen oder Übelkeit fehlen hier in der Regel. Auch ein Zittern von Armen und Beinen sowie unkontrollierte Bewegungen der Augen treten hier üblicherweise nicht auf.
    Beim Auftreten von Schwankschwindel werden Unterschiede bei Männern und Frauen beobachtet. Die Statistiken weisen aus, dass Anfälle von Schwankschwindel bei Frauen besonders häufig im vierten Lebensjahrzehnt erstmals auftreten. Bei Männern wird Schwankschwindel zumeist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erstmalig diagnostiziert. Ein kausaler Zusammenhang mit hormonellen Änderungen konnte hier allerdings bisher noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Als häufigste Ursache für Schwankschwindel wurden psychische Belastungen ausgemacht. Auch als Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung tritt Schwankschwindel mit besonderer Häufigkeit auf. Deshalb wird er auch als psychogener Schwindel bezeichnet. Ebenfalls üblich ist die Bezeichnung phobischer Schwindel, weil der Schwankschwindel eines der Begleitsymptome einer Panikattacke sein kann. Hier tritt die Besonderheit auf, dass ein sich selbst verstärkender Mechanismus in Gang kommt, da der Schwankschwindel selbst dem Betroffenen noch zusätzlich Angst macht und die Kaskade der körperlichen Reaktionen weiter anheizt.
    Eine weitere Gruppe der Ursachen für Schwankschwindel stellen die Kinetosen und Pseudokinetosen aus. Sie werden durch visuelle Wahrnehmungen ausgelöst, die sich nicht mit den tatsächlich über die Sensorik wahrgenommenen Bewegungen in Übereinklang bringen lassen. Ein gutes Beispiel dafür sind die 3D-Kinos, bei denen starre Sitzreihen vorhanden sind. Dort entsteht sensorisch der Eindruck von Stabilität, während optisch der Eindruck von Bewegung vermittelt wird. Bei der Seekrankheit ist es genau umgekehrt. Die Sensorik nimmt die Bewegungen des Schiffs wahr, während der Horizont optisch den Eindruck von Ruhe vermittelt.

  • Neurodermitis – mehr als eine Hautkrankheit

    Neurodermitis – mehr als eine Hautkrankheit

    Keine andere Erkrankung der Haut kommt so häufig vor wie Neurodermitis und das nicht nur bei Kindern, auch viele Erwachsene Menschen leiden darunter. Neurodermitis tritt sehr häufig bereits im Kleinkindalter auf. Es gibt zwei Arten Neurodermitis, zum einen die Form, die chronisch wird und zum anderen die deutlich häufiger vorkommende Form, bei der die Hautentzündungen schubweise auftreten.

    Warum Neurodermitis auftritt und was der Auslöser ist, das ist bis heute unbekannt, Forscher vermuten aber, dass es eine genetisch bedingte Erkrankung ist. Auch Belastungen durch die Umwelt und schädliche Stoffe in der Nahrung und der Kleidung können dafür sorgen, dass es zu Neurodermitis kommt. Neuere Forschungen machen auch die Seele für Neurodermitis verantwortlich, denn es kommt immer wieder vor, dass die Hautkrankheit im Zusammenhang mit Depressionen entstehen kann.

    Welche Neurodermitis Symptome gibt es?

    Ein sehr starker Juckreiz und eine sehr trockene, rissige Haut sind die ersten Anzeichen dafür, dass es sich um Neurodermitis handeln könnte. Die Haut wird schuppig, sie weist rote Stellen auf und entzündet sich. Das ist vor allem für kleine Kinder sehr belastend, denn sie leiden besonders stark unter dem Juckreiz, denn sie wissen nicht, dass sie sich nicht unkontrolliert kratzen dürfen.

    Schon leicht ausgeprägte Symptome der Neurodermitis können das Leben beeinträchtigen, denn viele empfinden das veränderte Hautbild als belastend. Auch der ständige Juckreiz ist oft quälend und macht das Leben schwer.

    Welche Neurodermitis Behandlungen gibt es?

    Alle Behandlungen gegen Neurodermitis haben nur ein Ziel: eine Rückfettung der Haut. Behandelt wird die Hautkrankheit in zwei Therapieformen, der sogenannten Basistherapie und der eigentlichen Behandlung der Krankheit. Die Basistherapie besteht in der Hauptsache aus dem Eincremen der betroffenen Hautstellen. Dabei dürfen die Pflegeprodukte ruhig großzügig auf der Haut verteilt werden, damit sie für die notwendige Feuchtigkeit sorgen, die die Haut bei Neurodermitis so dringend braucht.

    Neben Cremes für die äußere Anwendung gibt es auch Medikamente, die der Hautarzt verordnen kann und die verhindern sollen, dass sich die Haut noch weiter entzündet und austrocknend. Wenn die Krankheit in Schüben verläuft, dann helfen die entsprechenden Medikamente dabei, einen neuerlichen Schub deutlich abzuschwächen. Bei einem schwächer ausgeprägten Krankheitsverlauf ist die Kombination aus Medikamenten und Lotionen eine gute Wahl, oftmals reicht es sogar schon, die Neurodermitis nur mit Pflegeprodukten zu behandeln.

    Was tun bei schwerer Neurodermitis?

    Vor allem Kindern sind sehr oft von einer schweren Form der Neurodermitis betroffen. Bei akuten Schüben legen Ärzte in diesen Fällen einen Tropf an, der die Beschwerden lindern soll. Umstritten, aber bei Neurodermitis keine Seltenheit ist die Verabreichung von Kortison, was aber bei kleinen Patienten oft nur dann gegeben wird, wenn die Krankheit einen besonders starken Verlauf nimmt.

    Wichtig ist es, bei einer schweren Form der Neurodermitis rechtzeitig und früh genug mit einer Therapie zu beginnen, denn nur wenn die Symptome noch nicht so ausgeprägt sind, dann ist die Chance auf einen günstigen Verlauf sehr hoch. Eltern sind daher sehr gut beraten die Haut ihrer Kinder sehr genau zu beobachten, wenn der Verdacht besteht, dass das Kind an Neurodermitis erkrankt sein könnte und die Haut schon vorher zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

     

  • Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Besonders Kinder klagen in der kalten Jahreszeit häufig darüber, dass der Hals schmerzt. Schuld an diesen Beschwerden ist meist ein Erreger, der die Rachenmandeln angreift. Das Schlucken fällt schwer, der Hals tut weh und nicht selten kommt es auch zu Fieber, wenn eine akute Entzündung der Mandeln vorliegt. Eine Mandelentzündung lässt sich relativ schnell und einfach behandeln, aber sie sollte behandelt werden, denn sonst kann es passieren, dass die Mandeln dauerhaft und chronisch entzündet bleiben.

    Die Ursachen einer Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung wird in den meisten Fällen von einem Virus oder aber durch Bakterien ausgelöst. Diese als Streptokokken bekannten Erreger dringen durch den Mund ein und setzen sich an den Rachenmandeln fest. Wenn dann auch noch das Immunsystem geschwächt ist und die Abwehr nicht mehr wie gewohnt funktioniert, dann kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung.

    Immer dann, wenn eine Mandelentzündung häufiger auftritt, dann kann es sein, dass sie chronisch geworden und das Gewebe der tiefen Rachenmandeln auf Dauer geschädigt ist. Abgestorbene Zellen und Bakterien lagern sich in den Hautvertiefungen der Schleimhäute ein und sorgen so für eine dauerhafte Entzündung. Anders als bei einer akuten Mandelentzündung ist eine chronische Entzündung kaum noch schmerzhaft, da das Gewebe vernarbt ist.

    Welche Symptome sind typisch für eine Mandelentzündung?

    Wenn sich die ersten Symptome melden, dann ist es meist schon zu spät und die Mandelentzündung ist bereits da. Aber auf welche Symptome sollte man achten?

    • Halsschmerzen
    • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
    • Schluckbeschwerden
    • Leichtes Fieber
    • Belegte Stimme
    • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen
    • Vermehrter Speichelfluss

    In einigen Fällen kommt es auch zu Kopfschmerzen und beim Gähnen kann es sein, dass die Schmerzen bis in die Ohren ausstrahlen.

    Nicht alle der genannte Symptome deuten auch auf eine Mandelentzündung hin, es können auch Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber, Scharlach oder Diphtherie sein.

    Welche Therapie bei Mandelentzündung ist die richtige?

    Bei einer normalen Mandelentzündung kann es schon helfen Eis zu lutschen, um den entzündeten Rachenraum zu kühlen. Auch ein Halswickel ist eine gute Idee, denn das sorgt dafür, dass die Mandeln wieder abschwellen. Wer möchte, der kann auch mit Kamille oder Salbei gurgeln, denn sowohl die Kamille als auch der Salbei haben entzündungshemmende Eigenschaften.

    Kommt es zu Fieber, dann sind bei Kindern Wadenwickel zu empfehlen, die das Fieber schnell, sicher und auf natürliche Weise senken. Steigt das Thermometer aber über die kritische 39° Grad Marke, dann sollte ein fiebersenkendes Mittel gegeben werden. Bei hartnäckigen Mandelentzündungen ist Penicillin ein hilfreiches Mittel, denn das Antibiotikum beschleunigt den Heilungsprozess und lässt die Entzündung sicher abklingen. Penicillin wird auch immer dann gegeben, wenn sich die einfache Mandelentzündung in eine eitrige Mandelentzündung verwandelt. Wenn die Mandeln vereitert sind, dann ist eine schnelle effektive Behandlung notwendig, denn der Eiter kann Bakterien enthalten, die für den Körper gefährlich sind.

    Da es bei einer nicht behandelten Mandelentzündung zu Folgeschäden besonders an Herz und Nieren kommen kann, ist es immer wichtig, dass ein Arzt aufgesucht wird, der die richtige Therapie einleitet. Wenn eine Mandelentzündung frühzeitig erkannt und behandelt wird, dann ist sie in der Regel nach maximal zwei Wochen komplett auskuriert.

  • Pseudo-Krupp bei Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kindern

    Die Folge einer akuten viralen Kehlkopfentzündung kann bei Kindern Pseudo-Krupp sein. Meist hatten die Kinder einige Tage zuvor Fieber, Husten und angeschwollene Schleimhäute im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder. Es empfiehlt sich daher frühzeitig den HNO aufzusuchen, um von vornherein Pseudo Krupp zu vermeiden. Pseudo-Krupp ist streng vom „Echten Krupp“ zu unterscheiden.
    Beim „Echten Krupp“ handelt es sich eigentlich um die Infektionskrankheit Diphtherie. Dr. Lohaus des Deutschen Berufsverbandes der HNO Ärzte erklärt, dass aufgrund der Impferfolge Diphtherie in Deutschland gar nicht mehr angetroffen wird. In Osteuropa käme es aber immer wieder zur Ansteckung mit dem Diphtherie-Erreger. Deshalb empfiehlt Lohaus unbedingt die Impfung auch in Deutschland weiter beizubehalten, damit der Schutz aufrecht erhalten werden kann.

     

    Pseudo Krupp Keine Panik vor Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kleinkindern zeigt sich meist als trockener, starker, bellender Husten meist mit Atemnot verbunden. Doch Eltern sollten nicht in Panik geraten erklärt Dr. Lohaus. Die Aufregung der Eltern würde nur die Angst des Kindes verstärken und noch mehr Atemnot auslösen. Viel eher sollten die Eltern Ruhe bewahren und das Kind an die frische Luft bringen. Bei kalter Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit klingen die Symptome meist sofort wieder ab, dies gelte auch für nächtliche Anfälle.
    Ein Notarzt muss jedoch bei schwerer Atemnot, blass-grauer Haut und bläulicher Verfärbung der Lippen gerufen werden. Zu den weiteren Warnzeichen gehören das sichtbare Einziehen der Haut zwischen Rippen beim Atmen, stärker werdende Pfeifgeräusche beim Einatmen und bebende Nasenflügel, erklärt der Berliner Landesvorsitzende vom HNO-Berufsverband. „Besondere Eile ist bei Babys und Kleinkindern bis zu 2 Jahren geboten, weil bei ihnen die Atemwege besonders schnell zuschwellen können.“ Sind die Symptome nicht so stark, reicht meist das Öffnen des Fensters oder man bringt das Kind auf den Balkon oder in den Garten. Weitere Informationen zu HNO-Erkrankungen findet man hier: www.hno-aerzte-im-netz.de

    Pseudo-Krupp Vorgeschichte und Symptome

    • Oft ist das Kind vorher erkältet.
    • Das Kind erwacht öfter mit einen trockenen, bellenden oder ähnlichem Husten.
    • Das Kind zeigt oft Angst zu ersticken. Erwachsene kennen oft ähnliche Symptome, die sie selber als trockenen Husten bezeichnen täten.
    • Beim Weinen sind bei den bei den Atemzügen rasche Pfeif, bzw. Einatmungsgeräusche zu hören.
    • Das Kind ist klassisch heiser, auch ähnlich trockener Schleimhäute.
    • Das Kind ist eher unruig.
    • Je nach Situation Angst, Panik können Fiebersymptome auftreten, ohne dass das Kind tatsächlich an höherem Fieber oder Fieber überhaupt erkrankt ist
    • Der Puls ist erhöht bis schnell.
    • Die Wangen sind rot.
    • Am Tag nach dem Anfall sieht das Kind meist gesund und munter aus.

     

    Pseudo Krupp – Empfohlene Untersuchung

    Es empfiehlt sich, grundsätzlich nicht selber zu diagnostizieren. Eine Abklärung auf die Influenza, trockene Sinusitis, Allergie, Kehlkopfentzündung oder auch auf Reaktion auf trockene Raumluft muss erfolgen. Auch sind Impfungen ratsam. Der echte Krupp ist nämlich die Diphtherie.

     

    Behandlungstipps und Vorsicht vor starkem Medikamenten

    Je nach tatsächlicher Diagnose, sind manchmal gar keine Medikamente vonnöten. Teilweise propagieren Ärzte Kortison, das normalerweise eher nur im Notfall eingesetzt werden dürfte und eher nicht zur regelmäßigen Standardbehandlung von Kleinkindern zählen sollte. Bei akuter Atemwegsverengung bei Pseudo-Krupp ist jedoch oft Kortison das Mittel der Wahl. Ein Test auf Allergien ist sinnvoll. Es könnte nämlich ein klein geschnittene anti-Allergika-Tablette schon zur Behandlung ausreichen. Sprechen Sie mit einem Facharzt. Nicht jedes Arzneimittel ist in Wahrheit für Kinder geeignet.

    Erstaunlicherweise war bereits zu lesen, dass man unruhigen Kleinkindern sogar Diazepam verabreichte. Dabei handelt es sich in Wahrheit um starke Psychopharmaka, die süchtig machen können und drogenähnlich sind. Sogar 80 kg schwere Erwachsene benötigen oft nur ein Viertel oder ein Achtel einer Tablette, um in einen totalen Ruhezustand zu geraten.

    Ein Arzt für Naturheilverfahren oder ein speziell ausgebildeter Homöopath kann mithilfe einer kompletten Untersuchung teilweise schon mit 3 Globuli helfen, um die wahre Grunderkrankung zu heilen.

    Manchmal kann auch eine kleine Aphthe (Eiterstelle im Rachen) oder sogar eine nicht gut gekaute Speise zu Verletzungen im Rachen und Hustenanfällen mit Reizzuständen führen. Erwachsene kennen das auch, wenn sie nämlich zu schnell Kartoffelchips essen und nicht genügend kauen und zu wenig nachtrinken.

  • Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten – Welche Kinderkrankheiten gibt es?

    Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, dann sind auch die ersten Kinderkrankheiten nicht mehr fern. Masern, Mumps und die Röteln gehören ebenso zu den Kinderkrankheiten, wie auch die Wind- und Wasserpocken.

    Auch wenn Scharlach und Keuchhusten heute nicht mehr so häufig vorkommen, so gehören sie auch heute noch zu den Krankheiten, die Kinder bekommen können. Sicherlich gibt es noch mehr der Kinderkrankheiten, aber die genannten sind die häufigsten Kinderkrankheiten.

    Masern und Mumps

    Die Masern sind so etwas wie ein Klassiker unter den Kinderkrankheiten und hoch ansteckend. Die Krankheit verläuft in zwei Stadien. In der ersten Phase treten Symptome auf, die einem grippalen Infekt ähneln, in der zweiten Phase kommen dann die für Masern typischen dunkelroten und großförmigen Flecken, die zuerst hinter den Ohren zu sehen sind und die sich dann über den gesamten Oberkörper ausbreiten. Auch wenn sich weißliche Flecken im Mund zeigen und gleichzeitig hohes Fieber einsetzt, dann sind das Zeichen für eine Masernerkrankung. Wer einmal an Masern erkrankt ist, der ist für das ganze Leben dagegen immun.

    Wie die Masern, so wird auch Mumps durch Tröpfchen übertragen. Ein Anhusten oder Anniesen reicht und das Kind hat sich mit der im Volksmund auch Ziegenpeter genannten Kinderkrankheit angesteckt. Die ersten Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine deutliche Vergrößerung der Ohrspeicheldrüsen, die wie Hamsterbacken aussehen. Mumps verursacht keine Schmerzen und den meisten Kindern geht es während der Erkrankung gut.

    Röteln und Windpocken

    Röteln oder Rubella gehört zwar zu den klassischen Kinderkrankheiten, aber diese Viruserkrankung ist meldepflichtig, da sie sehr ansteckend ist. Nicht selten verlaufen die Röteln unbemerkt, es kann aber auch zu leichtem Fieber, geschwollenen Lymphknoten und zu den typischen roten Flecken kommen. In der Regel verkraften Kinder die Röteln ohne Probleme, für Erwachsene ist die an sich harmlose Kinderkrankheit aber sehr gefährlich. Besonders schwerwiegende Folgen können die Röteln bei schwangeren Frauen haben, denn die Viren, die die Krankheit auslösen, können dem Embryo schaden und zu Missbildungen führen.

    Harmloser sind da die Windpocken, die besonders bei Kleinkindern sehr häufig auftreten. Wie die Masern, so verlaufen auch die Windpocken in zwei Phasen. In der ersten Phase erinnern die Symptome an eine Erkältung, erst in der zweiten Phase kommen dann die Flecken und kleinen Bläschen dazu, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen. Im Schnitt dauert es bis zu zehn Tage, bis die Bläschen wieder verschwunden sind. Ist die Krankheit überstanden, dann nisten sich die Viren in den Enden der Nervenzellen ein und können jederzeit wieder ausbrechen, aber dann in Form einer schmerzhaften Gürtelrose.

    Impfen oder nicht impfen?

    Da Windpocken sehr ansteckend sind, aber nur eine kurze Inkubationszeit von zwei bis drei Tagen haben, kann sowohl vorbeugend am besten zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr geimpft werden, als auch aktiv, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Die aktive Impfung schwächt die Symptome ab, aber sie macht immun. Gegen Röteln sollten vor allem Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren zum ersten Mal geimpft werden, denn dann besteht keine Gefahr mehr, an den Röteln in der Schwangerschaft zu erkranken. Die zweite Impfung sollte dann bis zum 18. Lebensjahr erfolgen oder dann, wenn ein Kinderwunsch besteht.

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-checkmark2″ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn gegen die hochansteckenden Masern geimpft wird, dann empfiehlt sich eine Kombiimpfung, denn es reicht ein Impfstoff, um auch gleichzeitig gegen Mumps und Röteln zu impfen. Eine Masernimpfung ist immer sinnvoll, denn auch wenn es sich „nur“ um eine Kinderkrankheit handelt, Masern können schlimme Folgen haben, wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung.