Schlagwort: Entzündung

  • Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Welche Mittel bei Erkältung helfen

    Erkältungen oder auch grippale Infekte sind Erkrankungen, die besonders häufig vorkommen. Im Schnitt haben Erwachsene zwei bis drei Mal im Jahr eine Erkältung, Kinder sind mit vier bis acht Mal pro Jahr noch häufiger krank. Unter einer Erkältung versteht der Arzt eine Erkrankung der oberen Atemwege, die durch Viren ausgelöst werden. Aber auch starke Kälteeinwirkung, die das Immunsystem des Körpers schwächt, kann ein Grund für eine Erkältung sein.

    Auf Erkältungen mit Antibiotika zu reagieren wäre so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber es gibt eine Reihe von sehr wirksamen Hausmitteln, die jeder Erkältung schnell und einfach ein Ende bereiten.

    Die Symptome

    Erkältungen haben sichere Symptome und dazu gehören:

    • Husten
    • Schnupfen
    • Halsschmerzen
    • Heiserkeit
    • Kopf- und Gliederschmerzen

    Wenn diese Symptome auftreten, dann wird es Zeit für die Mittel, die schon die Großmutter kannte und die bis heute nichts von ihrer Effektivität verloren haben. Wirken können diese alten bewährten Hausmittel aber nur dann, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Daher ist es sehr wichtig, sich bei Erkältungen hinzulegen und auszuruhen.

    Welche Hausmittel helfen bei Erkältungen?

    Wenn der Hals schmerzt, die Nase läuft und der Kopf brummt, dann ist eine heiße Hühnersuppe eine sehr gute Wahl. Die Suppe sollte heiß getrunken werden und dann geht es ab ins Bett, um tüchtig zu schwitzen. Wer sich nicht mit einer Hühnersuppe anfreunden kann, der ist auch mit heißem Holundersaft auf der richtigen Seite. Der Saft wird mit einem Drittel Wasser verdünnt, heiß gemacht und dann auch heiß getrunken. Wer möchte, der kann auch noch einen Teelöffel Honig in den Saft rühren, denn Honig ist ein wunderbarer Virenkiller. Nach dem heißen Holundersaft geht es wieder ab ins Bett zum Schwitzen.

    Halschmerzen sind unangenehm und bekämpft werden können sie mit Salz und Wasser. Zwei Teelöffel normales Speisesalz in Wasser auflösen und dann mit dieser Mischung gurgeln sorgt dafür, dass die Halsschmerzen verschwinden. Ein heißer Halswickel mit zerdrückten Kartoffeln ist ebenfalls eine gute Idee, denn auch die Kartoffel kann Viren den Garaus machen.

    Effektive Hilfe bei Husten

    Auch ein hartnäckiger Husten gehört bei den meisten Menschen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen, wenn sie eine Erkältung haben. Die Viren sorgen dafür, dass die oberen Luftwege und die Bronchien verschleimen und dieser Schleim löst einen Hustenreiz aus, der für schlaflose Nächte sorgt. Um den Husten mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen und zu besiegen, muss nur eine klein geschnittene Zwiebel mit Kandiszucker zu einem zähen Brei verkocht werden. Dieser Brei sollte nach Möglichkeit immer warm stehen, zum Beispiel auf der Heizung, und dann löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Die Zwiebel hat eine antibakterielle Wirkung und der Kandis befreit die Bronchien vom Schleim. Auch heiße Milch mit Honig ist für die oberen Atemwege eine gute Sache, denn die Milch beruhigt, und der Honig wirkt wie die Zwiebel auch, als Antibiotikum.

    Grippe oder Erkältung?

    Auch wenn Erkältungen grippale Infekte genannt werden, mit einer echten Grippe haben sie nichts zu tun. Eine Grippe oder Influenza ist leicht an ihren typischen Symptomen zu erkennen:

    • Hohes Fieber über 39° Grad
    • Schüttelfrost
    • Heftige Gliederschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Muskelschmerzen

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Gegen eine echte Grippe helfen keine Hausmittel mehr, hier muss mit Antibiotika geholfen werden. Eine verschleppte Grippe, die nicht rechtzeitig und richtig behandelt wird, kann zu einer Herzmuskelentzündung und damit auch zum Tod führen.

  • Migräne mit Aura

    Migräne mit Aura

    Nur wer schon mal eine richtige Migräne hatte, der weiß, wovon die Rede ist. Unerträgliche Kopfschmerzen legen den Patienten komplett flach. Nichts ist mehr möglich. Am allerliebsten würde man sich in ein dunkles Zimmer zurückziehen und einfach gar nichts mehr, um sicher herum mitbekommen zu müssen. Schön wäre es zu schlafen und erst wieder aufzuwachen, wenn, der Schmerz weg ist. Nicht jeder leidet „nur“ unter Migräne, denn viele leiden zusätzlich noch unter den Folgen der Migräne mit Aura. Dabei kann es zu unzählig vielen Symptomen kommen, welche die Kopfschmerzen noch unerträglicher machen. Dabei macht es echt Sinn, einen Arzt oder einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dieser Symptomatik auskennt.

    Was gegen Migräne hilft

    Mutterkraut auch unter dem Namen (Chrysanthemum parthenium) kann die Symptome der Migräne lindern. Versuchen Sie ein paar Wochen lang ob es Ihnen hilft. Das Mutterkraut ist pflanzlich und sie brauchen sich keine Sorgen wegen der Einnahme machen. Was ebenso gut hilft sind sogenannte Kombipräperate diese helfen gegen die Schmerzen und ebenso gegen die Übelkeit. Ihr Arzt kann Ihnen außerdem Triptane verordnen. Dieses Medikament ist derzeit das wirksamste Medikament gegen Migräne. Erhältlich ist dieses Medikament in Form von Tabletten, Nasenspray und Spritzen.

    Was sie außerdem noch tun können ist zum Beispiel:

    • Legen Sie sich in einen dunklen Raum
    • Versuchen Sie etwas zu schlafen
    • Bei hellem Tageslicht setzen sie sich eine Sonnenbrille auf
    • Trinken Sie immer wieder ein Schluck Wasser• Nehmen sie bei den ersten Syptomen Schmerzmittel ein

    Was genau ist denn eigentlich Migräne

    Bei einer Migräne ist es so, dass die Kopfschmerzen in Attacken immer wieder auftreten. Der Kopf beginnt dabei zu bohren und zu hämmern wie verrückt und jede Bewegung macht die Schmerzen nur noch schlimmer. Die Schmerzen können für wenige Stunden, aber auch für mehre Tage anhalten. Auf Licht reagiert der Betroffene sehr empfindlich, denn das Licht ist fast unerträglich. Auch Lärm ist etwas, was fast nicht ertragen werden kann. Viele der Migränepatienten leiden während eines Anfalls auch noch unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder auch Durchfall. Die Symptome sich bei Migräne sehr unterschiedlich. Viele der Patienten leiden auch noch unter einer sogenannten Aura, das bedeutet, dass diese Aurasymptome die Migräne ankündigen. Dabei kommt es ein paar Stunden vor dem eigentlichen Migräneanfall zu eindeutigen Symptomen. Das können zum Beispiel Sehstörungen sein. Die Aura bei einer Migräne lässt ein gestörtes Sinnesempfinden auftreten. Das kann ein sehr starker Schwindel sein, auch geänderte Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen sind vorhanden. Können, muss aber nicht, bei jedem Patienten äußert sich die Aura verschieden. Bei einer Migräne mit Aura handelt es sich immer um eine neurologische Störung.

    Die Auslöser für Migräne mit Aura

    Was die Auslöser für Migräne betrifft, oder die Aura, so gibt es da noch keine handfeste Anhaltspunkte. Alle Theorien, basieren auf Vermutungen. Expertenmeinungen gehen aber dennoch davon aus, dass es sich um eine Fehlfunktion des Gehirnstoffwechsels handelt. Irgendwas läuft da falsch und es werden falsche Informationen im Gehirn weitergeleitet. Was zur Folge haben kann, dass die Schmerzempfindlichkeit in den Blutgefäßen beeinflusst wird. Es wird davon ausgegangen, dass es zu vielen kleinen Entzündungen im Gehirn, oder besser gesagt in dessen Blutgefäßen kommt und diese lösen dann eben die Migräne und die Aura aus.

    Die Ursache der Migräne mit Aura

    Viele wissen leider gar nicht, dass sie unter eine Migräne mit Aura leiden, denn sie sind dann eben der Meinung, dass es zu den normalen Migräne Symptomen gehört. Die Migräne ist ganz eng verwandt mit epileptischen Anfällen. Die Aura beginnt in etwa 60 Minuten vor dem Migräne Anfall. Und es können wirklich die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Wer nun also vor dem Anfall unter Sehstörungen leidet, der wird vermutlich an einer sogenannten Augenmigräne leiden. Personen, die einen Migräneanfall haben, schütten vor dem Anfall extern viele Botenstoffe des Glückshormon Serotonin aus. Das lässt die Adern verengen und löst die Attacken aus. Leider ist dagegen noch nicht wirklich ein Medikament entwickelt worden, welches diesen Vorgang stoppen kann. Mittlerweile werden einige Medikamente, die zufällig entdeckt worden sind, angeboten, aber diese sind eigentlich für andere Erkrankungen gedacht, wie zum Beispiel Betablocker oder auch Tabletten, die Epileptikern verabreicht werden. Die Frage ist da grundsätzlich, wie hoch ist der Preis dafür, um diese Medikamente bei Migräne dauerhaft einzunehmen.

    Die Auslöser der Aura

    Wer nun also unter starken Kopfschmerzen leidet und starke Aurasymptome hat, der hat das bestimmten Teilen im Gehirn zu verdanken. Denn bei einem Anfall ist es so, dass die hintere Gehirnhälfte schlechter durchblutet ist und das sorgt dafür, dass die Aura Symptome überhaupt erst entstehen. Durch die schlechte Durchblutung kommt es soweit, dass dieser hintere Teil mangelversorgt wird. Das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff und führt eben zu diesen unangenehmem Vorboten eines Migräneanfalls. Leider ist es echt so, dass die Migräne mit Aura viel zu wenig erforscht ist.

  • Blasenentzündung mit Heilkräutern behandeln

    Blasenentzündung mit Heilkräutern behandeln

    Eine Blasenentzündung ist eine sehr unangenehme Sache. In den meisten Fällen ist sie harmlos, aber es ist ganz wichtig, dass die Symptome ernst genommen werden und auch bald mit der Therapie begonnen wird. Sobald die ersten Zechen auftreten, muss auch schon damit begonnen werden, denn ansonsten kann aus einer harmlosen Blasenentzündung eine recht ernsthafte Sache werden. Heilkräuter eignen sich hervorragend, um gegen eine Blasenentzündung anzugehen. Die Natur hält sehr viele Heilkräuter für uns bereit, die oft besser wirken, als ein Antibiotika. Bärentraubenblätter sind desinfizierend und daher auch die Nummer eins gegen Blasenentzündung. Zudem verhindert dieses Kraut, dass sich die Viren weiter im Körper verteilen können. Bärentraubenblätter werden als Tee getrunken. Es gibt noch jede Menge anderer Heilkräuter, welche gegen eine Blasenentzündung eingesetzt werden können, so die Goldroute, sie ist harntreibend und sie löst Krämpfe. Wie bei vielen Heilkräutern ist es auch bei denen gegen Blasenentzündung so, dass der Geschmack recht gewöhnungsbedürftig ist, aber die Heilkräuter helfen dagegen. Der Tee kann auch gerne mit Zucker oder Honig gesüßt werden, dann fällt es einfacher, den doch bitteren Geschmack, zu ignorieren.

    Vorsorge gegen Blasenentzündung

    Gehört man zu den Personen, die zu Blasenentzündungen neigen, dann ist es gut vorzubeugen. Niemals auf kalte Untergründe setzen. Und was ganz wichtig ist, wäre, mindestens täglich 2 Liter Wasser zu trinken, so werden die Bakterien gleich herausgespült und haben erst gar keine Chance sich zu verbreiten. Werden nun also die ersten Symptome wie häufiges Wasserlassen oder auch ein Brennen gespürt, dann kann sofort mit den Heilkräutern begonnen werden. Und die Blasenentzündung wird dabei im Keim erstickt. Diese Heilkräuter können ganz einfach über Apotheken oder auch Reformhäuser bezogen werden.

    Die Blasenentzündung und die Therapie

    Handelt es sich also um eine harmlose Blasenentzündung, dann sind die Heilkräuter die Wahl Nummer eins, wenn es um die Behandlung geht. Antibiotika muss es nicht wirklich sein, oder eben erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wird die Blasenentzündung mit Antibiotika behandelt und nach drei Tagen kommt es zu keiner Besserung, ist es besser, dann einen Arzt aufzusuchen. Denn dann kann es sein, dass die Bakterien schon zu hartnäckig sind und bereits in die Harnröhre gedrungen sind. Dann kann der Arzt noch immer eine Therapie mit Antibiotika einleiten. Damit es aber eben erst gar nicht soweit kommen wird, sollte eben schon bei den ersten Zeichen, mit einer Therapie mit Heilkräutern begonnen werden. Dabei muss man aber auch unbedingt auf seinen Körper hören und die Zeichen der Blasenentzündung richtig deuten können. Somit lässt sich verhindern, dass es zu einer chronischen Blasenentzündung kommen wird und diese dann wiederum lässt sich nicht so einfach behandeln.

    So lässt sich die Blasenentzündung vermeiden

    Blase und Nieren müssen immer warmgehalten werden. Kommt es zu schmerzen, dann hilft auch Wärme hervorragend, dazu nimmt man entweder ein Kräuterkissen oder auch eine Wärmflasche. Und zusätzlich werden eben die Heilkräuterpräparate getrunken und das in ausreichender Menge, um somit eben Blase und Nieren ordentlich zu spülen. Erst dann, wenn die Nieren ordentlich gespült werden, dann können auch die Erreger ausgespült werden und so kann eben verhindert werden, dass es zu einer hartnäckigen Blasenentzündung kommen wird.

  • Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Insbesondere im Frühjahr und Sommer macht der Heuschnupfen von sich reden. Denn dann sind die meisten Pflanzenpollen aktiv. Der Deutsche Allergie-Asthmabund geht davon aus, dass etwa 16% der Deutschen an einer Pollenallergie leidet. Auch der Heuschnupfen fällt unter das Dach der Pollenallergien.

    Heuschnupfen ist selbstverständlich nicht die fachlich korrekte Bezeichnung für den allergischen Schnupfen, der durch Pflanzenpollen ausgelöst wird. Ärzte bezeichnen den Heuschnupfen entweder als saisonale Rhinitis allergica oder aber als Pollinose. Ähnlich wie bei allen allergischen Reaktionen kommt es auch beim Heuschnupfen zu einer sogenannten Überreaktion des Immunsystems. Das bedeutet, nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen produziert der Körper vermehrt Antikörper. Die produzierten Antikörper docken an den Mastzellen an und folglich wird die Produktion von bestimmten Stoffen, wie beispielsweise Histamin, angeregt. Kommt es zu einem erneuten Kontakt mit dem Allergen, dann ist der Körper sofort in der Lage die entsprechenden Substanzen zu produzieren.

    Pollen sind die Auslöser für Heuschnupfen

    Dabei zählen die Pollen von Laubbäumen wie beispielsweise der Birke oder aber von Sträuchern wie zum Beispiel der Haselnussstrauch zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen. Aber auch die Pollen von Gräsern oder Kräutern können den allergischen Schnupfen verursachen.

    Auch wenn die Symptome eines allergischen Schnupfens ähnlich wie bei einem normalen Schnupfen sind, ist es ratsam bei Verdacht auf Heuschnupfen einen Arzt aufzusuchen. Wird der Heuschnupfen nämlich nicht behandelt, dann kann daraus unter Umständen ein allergisches Asthma entstehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich eine Kreuzallergie entwickelt. Das kann beispielsweise dann passieren wenn der Patient zusätzlich noch an einer Lebensmittelallergie leidet.

    In der Regel tritt der allergische Schnupfen bereits in der Kindheit auf und sollte da auch möglichst früh behandelt werden. Heutzutage bietet die Sensibilisierung, neben den Medikamenten zu Linderung der Symptome, eine gute Alternative wenn es um die langfristige Besserung des Heuschnupfens geht.

    Je nachdem auf welche Pollen der Betroffene allergisch reagiert, kann der Heuschnupfen zu ganz unterschiedlichen Zeiten auftreten. Gute Hilfe leistet hier ein Pollenflugkalender, der Aufschluss darüber gibt, wann welche Pollen wie stark fliegen. So hat man dann die Möglichkeit entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wobei es in manchen Fällen kaum möglich ist die Stoffe die die allergische Reaktion auslösen, gänzlich zu meiden. Allerdings können Kleinigkeiten wie beispielsweise das tägliche Waschen der Haare oder das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche dabei helfen die Symptome zu mildern.

    Heuschnupfen und seine Symptome

    Der allergische Schnupfen äußert sich durch einige äußerliche Anzeichen, von denen manche denen eines Erkältungsschnupfens gleich sind. In der Regel tritt nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff ein Juckreiz auf. In diesem Fall sind in aller Regel Mund, Nase und Augen betroffen. In manchen Fällen können allerdings auch Ohren und Rachen davon betroffen sein. Im Verlauf kann der Juckreiz an Stärke zu nehmen. Es kommt zu einer Schwellung der Nasenschleimhäute und die Augen beginnen zu tränen. Nicht wenige Betroffene bekommen heftige Niesanfälle. Auch eine Bindehautentzündung kann infolge des Heuschnupfens auftreten.

    Besteht der Verdacht an Heuschnupfen zu leiden, dann sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser wird bei Bestätigung des Verdachts, an einen Allergologen verweisen. In vielen Fällen hat sich das Führen eines Allergietagebuchs bewährt. Dies kann die oft zeitintensive Suche nach den allergieauslösenden Stoffen verkürzen. Da manche Pollen eben nur zu ganz bestimmten Zeiten aktiv sind.

    Wie sieht es mit der Diagnostik aus?

    Hier steht dem Allergologen eine ganze Reihe von Testverfahren zur Verfügung. Am häufigsten wird der sogenannte Pricktest angewandt. Hierbei werden alle Allergene die infrage kommen auf die Haut aufgetragen und an den behandelnden Stellen wird die Haut aufgepickt.

    Aber auch Laboruntersuchungen können im Laufe der Diagnostik zum Einsatz kommen. Hierbei wird entweder die Gesamtkonzentration von Antikörpern oder aber typische Antikörper im Blut ermittelt. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test gehört hier unter anderem dazu. Bei einigen Betroffenen werden auch sogenannte Provokationstests durchgeführt. Hierbei werden Allergene auf die Schleimhäute der Bindehaut oder Nase aufgetragen beziehungsweise inhaliert. Diese Testverfahren sind allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet und sollten daher nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Denn hier kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

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  • Magenschleimhautentzündung – Was ist das?

    Was ist eine Magenschleimhautentzündung?

    Die verschiedenen Formen der Magenschleimhautentzündung werden in der Medizin unter dem Oberbegriff Gastritis zusammen gefasst. Der Internist unterscheidet die A-, B- und C-Gastritis sowie die Stauungsgastritis. Der Begriff A-Gastritis wird angewendet, wenn es sich bei der Magenschleimhautentzündung um eine Autoimmunkrankheit handelt. Liegt der Magenschleimhautentzündung dagegen eine Besiedelung mit Bakterie zugrunde, wird von einer B-Gastritis gesprochen. Hier kommen micht nur Helicobacter pylori, sondern auch mehr als hundert weitere Bakterienarten in Frage.

    Die Bezeichnung C-Gastritis wird verwendet, wenn die Magenschleimhautentzündung durch chemische Stoffe verursacht wird. Das können zum Beispiel Alkohol- und Tabakmissbrauch sein. Aber auch die übermäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure und Diflonenac aus Schmerzmitteln kann eine Magenschleimhautentzündung verursachen. Hinzu kommen hier versehentlich in den Magen gelangte Stoffe wie beispielsweise Reinigungsmittel oder die Aufnahme von Toxinen aus Pilzen, giftigen Fischen oder den Giftstoffen, die in gammeligen Lebensmitteln enthalten sind. Auch die in grünen Bohnen enthaltene Blausäure verursacht eine Magenschleimhautentzündung der Kategorie C-Gastritis.

    Welche Ursachen und Beschwerden hat eine Magenschleimhautentzündung?

    Eine Magenschleimhautentzündung kann aber auch durch mechanische Reize verursacht werden. Ein typisches Beispiel ist der Zwerchfellbruch. Er sorgt dafür, dass er obere Teil des Magens durch die zu groß geratene Öffnung rutschen kann. Dabei wird der Magen zusammen gepresst und die empfindlichen Schleimhäute reiben aneinander. Besonders kalt und heiß genossene Lebensmittel können thermische Reize auslösen, die ebenfalls eine Magenschleimhautentzündung nach sich ziehen können.

    Die Magenschleimhautentzündung geht mit teils sehr heftigen Magenschmerzen einher. Sie können dauerhaft oder schubweise auftreten und in den gesamten Bauch sowie bis in den Rücken hinein ausstrahlen.  Ob sie bei vollem oder leerem Magen auftreten, gibt dem behandelnden Arzt einen Hinweis auf mögliche Ursachen. Mit der Magenschleimhautentzündung können auch Durchfall und Erbrechen verbunden sein.

  • Der menschliche Dünndarm

    Der menschliche Dünndarm

    Welche Rolle spielt der Dünndarm bei der Verdauung?

    Zu finden ist der Dünndarm beim Menschen als Verbindung zwischen dem Magen und dem Dickdarm. Er wird vom Mediziner auf Lateinisch als Intestinum tenue bezeichnet und besteht aus drei Teilen. Unmittelbar an den Magen schließt sich das Duodenum oder – anders ausgedrückt – der Zwölffingerdarm an. Den mittleren Teil beim Dünndarm stellt der Leerdarm, der vom Internisten auch als Jejunum bezeichnet wird. Den Abschluss des Dünndarms und damit den Übergang zum Dickdarm stellt das Ileium, auf Deutsch auch Krummdarm genannt. Für alle drei Teile zusammen wird auch die Bezeichnung Dünndarm mit Gekröse verwendet.

    Der Dünndarm hat mehrere Aufgaben zu erfüllen. Er ist für die Steuerung des Wasserhaushalts des Menschen zuständig. Pro Tag nimmt er rund neun Liter Flüssigkeit auf. Diese Menge ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa ein Sechstel davon über die Nahrung und das Trinken zusammen genommen zuführt. Die Speicheldrüsen tragen etwa einen Liter zu diesem Flüssigkeitsvolumen bei. Hinzu kommen 0,6 Liter Gallenflüssigkeit und etwa 1,5 Liter an Magensäften. Da bleibt eine Differenz von rund drei Litern, die vom Dünndarm selbst als Sekrete aus den Verdauungsdrüsen mit beisteuert.

    Der Dünndarm ist der Teil des Verdauungstraktes, in dem auch die Magensäure wieder neuralisiert wird. Immerhin kann der Speisebrei bei seiner Ankunft im Zwölffingerdarm einen pH-Wert von bis zu 8,3 haben. Außerdem ist der Dünndarm für die Spaltung der einzelnen Nährstoffe verantwortlich. Deshalb werden dem Nahrungsbrei dort auch die Sekrete hinzu gefügt, die von der Bauchspeicheldrüse bereit gestellt werden. Auch die Gallenflüssigkeit wird dem Nahrungsbrei hier zugefügt.

    Der Dünndarm insgesamt ist für die Hauptarbeit bei der Übergabe der durch das Essen aufgenommenen Nährstoffe an den Stoffwechsel verantwortlich. Auch ein Großteil der Vitamine wird hier aus der Nahrung gezogen. Das geschieht vorwiegend im Krummdarm, also dem letzten Abschnitt des Dünndarms, der damit auch zu den Bestandteilen des menschlichen Immunsystems gerechnet werden muss.

    Weiteres:

    Das menschliche Verdauungssystem ist sehr komplexer Natur. Eine Schlüsselposition nimmt dabei der Dünndarm ein. Er besteht aus drei Abschnitten und ist dafür zuständig, dass einerseits die Magensäure im weiteren Verdauungstrakt keinen Schaden anrichten kann und andererseits dem Nahrungsbrei wichtige Nährstoffe entzogen und an den Stoffwechsel übergeben werden können. Auch beim Flüssigkeitskreislauf spielt der Dünndarm eine enorm wichtige Rolle. Bei einem gesunden Menschen sollte der Dünndarm in der Lage sein, pro Tag um die neun Liter Flüssigkeit resorbieren zu können. Der Dünndarm arbeitet dabei sehr eng sowohl mit der Bauchspeicheldrüse als auch mit der Galle und der Leber zusammen. Außerdem ist der letzte Abschnitt des Dünndarms mit dafür verantwortlich, wie gut das Immunsystem funktioniert. Erkrankungen am Dünndarm sollten deshalb sehr ernst genommen werden.

    Von welcher Dünndarm Länge sollte man ausgehen?

    Der Dünndarm ist beim Menschen normalerweise zwischen drei und sechs Metern lang. Diese Bandbreite ist nicht nur von den Körpermaßen des Menschen abhängig. Eine wesentlich größere Rolle bei den Schwankungen der Dünndarm Länge spielt die Tatsache, dass der Dünndarm verschiedene Spannungszustände annehmen kann.

    Die Dünndarm Länge gliedert sich in die drei Teile Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm auf. Der Zwölffingerdarm, auch als Duodenum bezeichnet, ist zwölf Finger lang, was einer Länge von etwa 24 Zentimetern entspricht. Das Duodenum ist der oberste Teil des Dünndarms, schließt sich also direkt an den Magen an.

    Den größten Anteil der Dünndarm Länge nimmt der mittlere Teil ein. Dabei handelt es sich um den Leerdarm, der in der Medizin als Jejunum bezeichnet wird. Er macht fast zwei Drittel der gesamten Dünndarm Länge aus. Im entspannten Zustand ist er demnach fast 3,5 Meter lang. Der letzte Abschnitt der Dünndarm Länge ist der Krummdarm, der rund vierzig Prozent der Gesamtlänge ausmacht.

    Wesentlich interessanter als die Dünndarm Länge ist der Blick auf die Oberfläche, die dieser Teil des menschlichen Verdauungstrakts zur Verfügung stellt. Sie wird durch Falten, Zotten und Mirovilli bestimmt. Die Zotten muss man sich vorstellen wie unzählige Fransen, die von der Darmwand ausgehend in den Darm hinein ragen.

    Als Mikrovilli dagegen werden bürstenförmige Gebilde auf den Zotten. Sie weisen eine Stärke von etwa einem Nanometer und eine Länge von bis zu zwei Nanometern auf. Die Mikrovilli können die Aufnahmefläche des Dünndarms um das Vierzigfache vergrößern. Damit tragen sie die Hauptverantwortung dafür, dass die gesamte Resorptionsfläche des Dünndarms eines gesunden Menschen etwa 180 Quadratmeter beträgt. Zum Vergleich: Das ist mehr als die doppelte Grundfläche einer durchschnittlichen Drei-Raum-Wohnung.

    Welche Folgen und Ursachen hat eine Dünndarm Entzündung?

    Eine Dünndarm Entzündung kann die verschiedensten Ursachen haben, die bereits bei einer Fehlernährung beginnen. Dadurch kann es zu einer so genannten Fehlbesiedelung kommen. Davon spricht man dann, wenn pro Milliliter Darmflüssigkeit mehr als 100.000 Keime gezählt werden. Hier wird durch die Gabe von Antiotika das üblicherweise im Darm vorhandene Gleichgewicht zwischen Bakterien und Pilzen wiederhergestellt. Umgekehrt können auch die Pilze die Oberhand gewinnen, was beispielsweise eine Folge einer längerfristigen Behandlung mit einem aggressiven Breitbandantibiotikum sein kann. Hier müsste dann mit einem Antimykotikum gegengesteuert werden.

    Darüber hinaus können auch Parasiten oder Lebensmittelunverträglichkeiten zu einer Dünndarm Entzündung führen. Besonders häufig werden hier eine Intoleranz von Lactose, eine Allergie gegen Bestandteile von Weizen oder eine Zöliakie festgestellt. Unter Letzterer versteht der Mediziner eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten, das im Volksmund auch Klebereiweiß genannt wird.

    Aber auch physischer Dauerstress kann zu den akuten und chronischen Formen einer Dünndarm Entzündung führen. Bei Morbus Crohn und beim Ulcus duodeni wird beispielsweise von einer Mitbeteiligung der Psyche ausgegangen.

    Die typischen Symptome einer Dünndarm Entzündung sind Schmerzen im Oberbauch. In den meisten Fällen zeigen sie sich als so genannter Nüchternschmerz, der in den frühen Morgenstunden auftritt. Ist der Zwölffingerdarm betroffen, können die Schmerzen bis in die linke Seite des Rückens hinein ausstrahlen. Durchfall und allgemeine Abgeschlagenheit sowie eine verstärkte Anfälligkeit für Krankheiten kommt hinzu. Das und der ebenfalls häufig auftretende Gewichtsverlust haben ihre Ursache darin, dass durch die Dünndarm Entzündung trotz ausgewogener Ernährung keine optimale Versorgung des Stoffwechsels mehr stattfinden kann. Bei besonders schlimmen Fällen muss deshalb im akuten Schub eventuell sogar künstlich ernährt werden.

    Wie kann Krebs im Dünndarm erkannt werden?

    Der Verdacht auf Dünndarm Krebs kommt immer dann auf, wenn Beschwerden wie Schmerzen und Durchfall längere Zeitanhalten oder ständig wiederkommen. Auch eine rapide Abnahme sowie ein überdurchschnittlicher Flüssigkeitsverlust des Körpers können erste Anzeichen von Krebs Dünndarm sein.

    Dann wird der Arzt zur Diagnose zuerst einmal die Symptome erfassen. Danach tastet er den Bauch ab, ob es zu Abwehrspannungen oder zu Druckstellen wegen Stauungen im Darm kommt. Durch Abhören kann er erkennen, wo sich besonders viele Gase bilden. Daneben kann er verschiedene serologische Untersuchungen anberaumen. Das Blut kann beispielsweise auf die typischen Veränderungen durch Entzündungen oder eine mangelhaft stattfindende Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen untersuchen. Im Stuhl können Keime, Blutbeimischungen und Parasiten erkannt werden.

    Um Krebs Dünndarm erkennen zu können, stehen mehrere bildgebende Verfahren zur Auswahl. Das Röntgen kann mit und ohne Kontrastmittel erfolgen. Eine spezielle Variante davon ist das Enteroklysma, bei dem Bariumsulfat eingebracht und dieses durch eine zweite Flüssigkeit durch den Dünndarm geschoben wird. So können Wucherungen gefunden werden. Nicht angewendet werden darf diese Untersuchungsmethode, wenn der Verdacht auf eine Perforation der Darmwand besteht.

    Wesentlich schonender sind die endoskopischen Untersuchungen. Der Zwölffingerdarm zum Beispiel kann im Rahmen einer Magenspiegelung mit besichtigt werden. Krebs Dünndarm kann in den beiden unteren Teilen auch durch die Kapselendoskopie durchgeführt werden. Die mit einer Minikamera ausgestatteten Kapseln werden geschluckt. So kann der gesamte Verdauungstrakt in Augenschein genommen werden. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn es um das Auffinden von Blutungsherden im Verdauungstrakt geht. Der Vorteil dabei liegt in der entfallenden Belastung durch Röntgenstrahlung und Kontrastmittel.