Schlagwort: Erkältung

  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim

  • Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Insbesondere in Räumen von Dachwohnungen erreichen die Temperaturen im Sommer mitunter unerträgliche Werte. Aber auch Büroräume sind davor nicht immer gut geschützt. Nicht jeder kann sich zur Kühlung von Räumlichkeiten eine kostenintensive Klimaanlage leisten, die nicht nur preislich gesehen sehr teuer ist, sondern darüber hinaus auch nicht sehr freundlich zur Umwelt ist.

    Einfache Tipps zur Raumkühlung

    Solange es in den Räumen noch kühler ist als draußen, sollten sämtliche Fenster geschlossen halten. Damit wird verhindert, dass die warme Luft von draußen nach innen eindringen kann. Sowie jedoch die Temperatur in den Räumlichkeiten derart angestiegen ist, dass es faktisch draußen kühler ist, empfiehlt es sich, die Fenster weit zu öffnen. Durch die Luftzirkulation kann die in den Räumen entstandene Hitze erträglicher gemacht werden.

    Empfehlenswert ist die Anschaffung von Außen- und Innenthermometern, um so eine effektive und energiesparende Kühlung von Räumen ermöglichen zu können.

    Des Weiteren sollten tagsüber vorhandene Jalousien und Vorhänge geschlossen gehalten werden. Denn die Luft innerhalb von Räumen heizt sich auch durch die vorhandene Infrarotstrahlung des einfallenden Sonnenlichts erheblich auf.

    Eine weitere effektive Methode der Raumkühlung besteht in dem Aufhängen nasser Handtücher im zu kühlenden Raum. Dabei sollte jedoch stets auf eine genügende Belüftung Wert gelegt werden, damit die Luftfeuchtigkeit Gelegenheit hat, aus dem Raum entweichen zu können. Dies beugt auch einer Schimmelbildung an den Wänden vor.

    Der Einsatz von Sonnenschutzfolie zur Raumkühlung

    Innenräume erwärmen sich ganz besonders dann, wenn das Sonnenlicht ungehindert die Möglichkeit hat, in die Räume zu gelangen. Ein Lüften sollte daher ausschließlich in den späten Abendstunden und zur Nacht erfolgen. Bevor am Morgen das Haus verlassen wird, sollten sämtliche Fenster wieder geschlossen werden. Somit hat die warme Luft keine Möglichkeit, in die Räume einzudringen.

    Sonnenschutzfolien können eine Reduzierung um rund 75 % der Sonneneinstrahlung erreichen. In Verbindung mit einer Klimaanlage kann die Verwendung von Sonnenschutzfolie eine wesentliche Energieeinsparung hervorrufen. Sonnenschutzfolien funktionieren bei jedem beliebigen Sonneneinfallswinkel. Die Wärme absorbierende Schutzschicht einer Sonnenschutzfolie hält im Sommer die heiße Wärme draußen und kann diese im Winter zur Raumheizung einsetzen. Dank dieser speziellen Folie wird für ein gesundes Raumklima und deutlich sinkender Energiekosten beigetragen.

    Anbringung der Sonnenschutzfolie

    Vor der Anwendung einer Sonnenschutzfolie sollten die Glasoberflächen der Fensterscheiben komplett fett- und staubfrei sein. Am besten werden diese mithilfe einer Mischung von Wasser und Glasreiniger im Verhältnis von 1¬:4 vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie gereinigt. Geeignet für die Säuberung sind Gummischaber. Zum Trocknen der Glasränder sollten Flusen freie Tücher Verwendung finden. Kurz vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie sollte die Fensterscheibe noch einmal gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden.

    Bevor die Sonnenschutzfolie angebracht wird, kann diese entsprechend der Fenstergröße zugeschnitten werden. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass jeweils an den Rändern ein Überstand von etwa einem Zentimeter belassen wird. Dieser kann nach der endgültigen Fixierung der Folie dann entfernt werden. Im Rahmen des Anbringens der Sonnenschutzfolie wird das Fensterglas mit der Montageflüssigkeit etwas befeuchtet. Die Folie wird mit der Rückseite an der Glasfläche fixiert. Anschließend kann die Schutzfolie vorsichtig beseitigt werden. Während des Anbringens darf die Klebeschicht nicht mit den Händen berührt werden. Es wird empfohlen, die Hände vorsichtshalber ein wenig zu befeuchten. Dabei wird die Montageflüssigkeit gleichmäßig auf der Sonnenschutzfolie verteilt und mittels eines Gummiwischers ausgestrichen. Vermieden werden sollten hierbei Stauchungen oder Knicke.

    Für den Fall, dass Staubpartikel unterhalb der Sonnenschutzfolie sichtbar werden, besteht die Möglichkeit, die Folie vorsichtig anzuheben und diese zu beseitigen. Anschließend wird die Sonnenschutzfolie erneut gründlich mit der Montageflüssigkeit eingerieben und an die Glasscheibe angebracht.

    Der überstehende Rand von etwa einem Zentimeter wird abschließend mithilfe eines Schneidmessers vorsichtig entfernt. Nach etwa drei Wochen ist die Sonnenschutzfolie komplett fixiert und getrocknet.

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    Raumkühlung mithilfe von Ventilatoren

    Wer einen Ventilator sein Eigen nennt, kann diesen auch im Schlafzimmer anwenden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die schlafende Person während der Anwendung nicht einer unmittelbaren Zugluft ausgesetzt ist. Daraus können gesundheitliche Probleme wie

    • Erkältungen oder
    • Verspannungen

    entstehen.

    Beim Neukauf eines Ventilators sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser über mehrere Stufen und eine möglichst geringe Geräuschentwicklung während des Betriebs verfügt.

    Unterschiedliche Arten von Ventilatoren

    Es existieren verschiedene Arten von Ventilatoren am Markt. So können beispielsweise ein Tischventilator oder ein Standventilator für ausreichende Bewegung der Luft sorgen. Eine Vielzahl dieser Ventilatoren ist mit einem Schwingmechanismus „Auto Swing“ ausgestattet. Diese spezielle Funktion sorgt für eine zusätzliche Auf- und Ab-Bewegung des Ventilators. Dadurch kann die Luft besser fließen. Abhängig vom gewählten Programm macht der Ventilator auch Pausen für das Erreichen einer verbesserten Luftzirkulation.

    Neuere Modelle verfügen sogar über eine Fernbedienung, mit deren Hilfe die unterschiedlichen Programme gesteuert werden können. Top-Modelle sind mit einem Ionisator ausgestattet. Dieser lädt die Luft zusätzlich mit positiven Ionen aus, was eine wesentliche Verbesserung des Raumklimas zur Folge hat.

    Eine weitere Variation von Ventilatoren ist der Deckenventilator. Dieser verschafft im Hochsommer bei extrem hohen Temperaturen Erleichterung in überhitzten Räumen. Der starke Luftstrom trägt zur Kühlung des Körpers bei. Deckenventilatoren gibt es in einem breiten Angebot von formschönen und leistungsstarken Ventilatoren

    • mit Beleuchtung
    • ohne Beleuchtung
    • mit Fernbedienung
    • mit Wandschalter
    • mit Zugschalter

    Deckenventilatoren können ihren Einsatz auch im Winter zur Wärmerückführung finden. Denn die unterhalb der Decke angesammelte Wärme kann mit deren Hilfe ideal zurück in den Bereich des Bodens geführt werden. Eine Vielzahl von Modellen an Deckenventilatoren bietet eine sehr hohe Luftleistung, arbeiten dennoch mit einer kaum hörbaren Geräuschentwicklung.

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    Alternativ kann die Wahl aber auch auf Bodenventilatoren fallen. Der Unterschied zwischen einem Bodenventilator und den vorgenannten Ventilator Modellen besteht in dem nicht vorhandenen Standbein. An deren Stelle tritt bei den kompakten Ventilator Modellen die Möglichkeit, den Bodenventilator in Ständern einhängen zu können. Aus diesem Grunde ist ein Bodenventilator auch nicht in der Lage zu oszillieren. Bodenventilatoren pusten stets starr geradeaus. Um dieses Manko wieder auszugleichen, sind diese Modelle an Ventilatoren jedoch neigbar, wodurch sie bei einer entsprechend vorhandenen Leistung selbst an kühlen Tagen warme Luft von oben herab holen können. Ähnlich wie Deckenventilatoren können auch Bodenventilatoren beim Einsparen von Heizkosten in kalten Wintermonaten behilflich sein. Bodenventilatoren sind nahezu ohne mannigfaltige Sonderfunktionen ausgestattet. Sie setzen vollständig auf Luftleistung und finden daher ihren kostengünstigen Einsatz gegenüber Ventilatoren mit einer vergleichbaren Stärke.

    Bild: © Depositphotos.com / VladisChern

  • TCM – Warum die traditionelle chinesische Medizin heute noch wirksam ist

    TCM – Warum die traditionelle chinesische Medizin heute noch wirksam ist

    Immer mehr Menschen suchen nach einer Alternative zur modernen, technisch hochgerüsteten Apparatemedizin und immer öfter fällt dabei die Wahl auf die traditionelle chinesische Medizin, kurz auch TCM genannt. Auch wenn es den Begriff traditionelle chinesische Medizin erst seit dem 20. Jahrhundert gibt, die Verfahren, Behandlungen und Therapien gibt es bereits seit Jahrhunderten. Die Chinesen nennen die TCM auch die Fünf-Elemente-Lehre und sie begründet sich auf die Lehren des Konfuzius. Heute ist TCM auch im Westen sehr populär, zu den bekanntesten Behandlungsformen gehört die Akupunktur. Die traditionelle chinesische Medizin hat aber noch mehr zu bieten.

    Was beinhaltet die traditionelle chinesische Medizin?

    TCM ist ein eigenständiges und sehr komplexes medizinisches System mit Diagnose- und mit Therapieverfahren. Die klassische Schulmedizin und TCM müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen, sie können sich vielmehr ergänzen. Schwere chronische Erkrankungen und auch Krankheiten wie Krebs müssen mithilfe der modernen Schulmedizin behandelt werden, aber wenn es zum Beispiel darum geht, die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu minimieren, dann ist die traditionelle chinesische Medizin eine große Hilfe. Auch von vielen Ärzten wird TCM heute als eine sinnvolle Ergänzung betrachtet, die bei vielen Leiden helfen kann. Zum Einsatz kommt TCM unter anderem bei:

    • Rheumatischen Beschwerden
    • Kopfschmerzen und Migräne
    • Schmerzen nach Amputationen
    • Ischias und Hexenschuss
    • Muskelverspannungen
    • Erkältungen, Bronchitis und Asthma
    • Magenschleimhautentzündung
    • Niedrigem Blutdruck
    • Menstruationsbeschwerden
    • Allergien wie Heuschnupfen
    • Schlafstörungen
    • Blasenentzündungen

    Selbst Unfruchtbarkeit, Schuppenflechte oder Neurodermitis können mit den Methoden der traditionellen chinesischen Medizin erfolgreich behandelt werden.

    Wie funktioniert TCM?

    Die traditionelle chinesische Medizin funktioniert im Grunde nach einem sehr einfachen Prinzip: Sie hilft dem Körper dabei, sich selbst zu heilen. Durch gezielte Reize werden die natürlichen Heilkräfte praktisch geweckt und dann gestärkt. Von der klassischen Schulmedizin unterschiedet sich TCM in einigen Punkten. So wird immer der Körper als Ganzes gesehen und die Therapien zielen darauf ab, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das passiert zum Beispiel durch Yin und Yang, aber auch durch Qi, die Lebensenergie. Wenn eine der Kräfte ungleich stärker oder schwächer wird, dann kann durch TCM das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

    Die Diagnose wird in der traditionellen chinesischen Medizin mit der Hilfe von vier Methoden gestellt.

    1. Die Befragung
    2. Die Betrachtung
    3. Das Hören und Riechen
    4. Das Betasten

    Wie in der Schulmedizin, so beruht auch die traditionelle chinesische Medizin auf einer gründlichen Anamnese und wenn es sich nicht um schwerwiegende Erkrankungen handelt, dann kann auch die Behandlung mit TCM durchgeführt werden.

    Die Medizin der Gegensätze

    Balance und Ausgeglichenheit sind die Eckpfeiler der traditionellen chinesischen Medizin. Wer friert, der wird mit Wärme behandelt, wer schwitzt, mit Kälte. Ist der Körper schwach, dann wird er angeregt, ist er aber überaktiv, dann wird er beruhigt. Eine wichtige Rolle nimmt die Therapie mit traditionellen Arzneimittel ein. Die Grundlagen dieser Arzneimittel sind immer natürlichen Ursprungs und können sowohl tierisch als auch pflanzlich sein. Verschiedene Stoffe, die sich aber ergänzen, werden gemischt und dann zum Beispiel als Tee aufgebrüht und getrunken. Alle Tees, die Verwendung finden, werden zunächst in kaltes klares Wasser gegeben, dann zweimal aufgekocht und schließlich abgegossen.

    Auch die äußere Anwendung von Hilfsmitteln ist in der TCM ein wichtiger Bestandteil. Akupunktur ist eine der bekanntesten Therapieformen, die auch in der Schulmedizin ihren Platz gefunden hat. Jeder Mensch hat bestimmte Akupunkturpunkte und über diese Punkte können mit der Hilfe von Nadeln der Organismus, aber auch einzelne Organe beeinflusst werden. Verstärkt wird die Akupunktur durch das Abbrennen der sogenannten Moxa-Wolle, die an den Nadeln abgebrannt wird. Die erhitzten Nadeln werden unter anderem bei kalten Füßen oder Händen eingesetzt. Auch wenn es um eine Narkose geht, dann ist Akupunktur heute ein bewährtes Mittel und macht so manches Narkotikum überflüssig.

    Bild: © Depositphotos.com / jochenschneider

  • Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Unter chronischer Nebenhöhlenentzündung, im Fachjargon chronische Sinusitis genannt, fallen je nach genauem Entzündungsort die Stirnhöhlen- oder Kiefernhöhlenentzündung. Bei der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, die oft einige Monate anhalten kann, treten meist Symptome wie Fieber und Druckgefühl, sowie Kopf-, Gesichts- und Zahnschmerzen auf.

    In allen Fällen – ob Stirn- oder Kieferhöhlen – handelt es sich stets um Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die den an sich kompakten Schädelknochen leichter machen. Sie liegen über der Nase oberhalb der Augenbrauen, zwischen Nase und innerem Augenwinkel (Siebbeinhöhlen) und zu beiden Seiten der Nase. Alle sind mit Schleimhäuten ausgekleidet, deren Absonderungen und Sekrete im Normalfall dafür sorgen, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden. Wird der Sekret-Abfluss jedoch – etwa bei einem Schnupfen – gestört, weil etwa die Nasenschleimhäute angeschwollen sind, so können sich in dem sonst gut ‚belüfteten‘ System Bakterien ansiedeln, die die empfindlichen Flimmerzellen der Schleimhäute angreifen. Es kommt zu schmerzhaften Entzündungen.

    Ursachen und Symptome der Sinusitis

    Die Ursachen dafür können unterschiedlichster Art sein, meist gehen der chronischen mehrere akute, nicht ausreichend ausgeheilte Nebenhöhlenentzündung voraus. Die Auslöser sind zumeist andere Atemwegsinfekte wie Allergien (Heuschnupfen) oder eine Erkältung mit verstopfter Nase. Auch körperliche, bis zur chronischen Sinusitis meist unentdeckte Dysfunktionen können Nebenhöhlenentzündungen begünstigen. Dazu zählen etwa eine verkrümmte Nasenscheidewand oder die so genannten Rachenmandeln (Polypen). Auch von Natur aus verengte Ausgänge der Nebenhöhlen können das empfindliche Gleichgewicht der dortigen Schleimhäute beeinträchtigen. Es soll auch vorkommen, dass entzündete Zahnwurzeln Auslöser der Sinusitis sind.

    Eine chronische Sinusitis ist gegeben, wenn die Symptome bei Erwachsenen länger als acht, bei Kindern über zwölf Wochen beobachtet werden können. Dazu zählen im akuten Krankheitsverlauf zunächst eine verstopfte Nase und daraus resultierende Atemprobleme. Es kommt zu vermehrten Ausfluss von Nasensekret, anfangs meist wässrig, mit fortschreitender Entzündung immer dickflüssiger. Im hochinfektiösen Zustand ist das Sekret gelbgrün. Der Geruchssinn leidet, auch der Geschmackssinn ist oft eingeschränkt. Zudem kann Fieber auftreten, das das Krankheitsgefühl und die Abgeschlagenheit noch verstärkt.

    Hinzu kommt, dass je nach Lokalisierung der Nebenhöhlenentzündung ein schmerzhaftes Druckgefühl über den Augen oder an den Wangenknochen auftritt. Es verstärkt sich bei Bewegung, besonders, wenn der Kopf vorgebeugt wird. Im Akutfall spielt sich dies innerhalb von etwa drei Tagen ab. Hat die Sinusitis jedoch chronische Züge angenommen, heilen die Schwellungen nicht richtig ab. Die Betroffenen haben ständig mit zähem Schnupfen zu tun, neigen zu verstopfter Nase.

    Der Druck im Gesicht ist latent gegenwärtig. So setzt sich der Kreislauf der Nebenhöhlenentzündung fort, da der Schleim ein dauerhafter Nährboden für neue Bakterienangriffe (meist Pneumokokken oder Streptokokken) ist. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu weiteren Komplikationen führen, z. B. Augenentzündungen.

    Diagnostik und Therapie

    Eine Untersuchung des Nasengangs bietet meist erste Erkenntnisse, auch können Röntgenaufnahmen oder Ultraschalluntersuchungen den Umfang der Sinusitis gut darstellen – und Veränderungen im Laufe der Therapie aufzeigen.

    Während bei schweren akuten Fällen die Einnahme von Antibiotika oft unumgänglich ist, um die bakterielle Entzündung einzudämmen, sind bei einer chronifizierten Nebenhöhlenentzündung meist andere Ansätze sinnvoll. Hier wie dort sind abschwellende Nasentropfen nützlich, doch nur begrenzt einsetzbar. Zur Langzeittherapie empfehlen sich Meersalzsprays und Inhalationen mit Salzwasser.

    Auch regelmäßige Nasenduschen mit Kochsalzlösungen sind praktikabel. Kräutertees können chronischen Sinusitis-Patienten ebenfalls Linderung verschaffen, zumal, wenn deren warme Dämpfe eingeatmet werden. Ganz wichtig – die richtige Nasenputztechnik: Immer nur einseitig Schnauben.

    Man selbst kann neben der Einnahme von Medikamenten und den anderen beschriebenen Maßnahmen allerdings auch einiges tun, um die chronische Sinusitis zu behandeln oder ihr sogar vorzubeugen:

    • Viel Wasser und ungesüßten Kräutertee trinken. Dies hilft dabei, den Schleim abzulösen, der bei der Entzündung der Schleimhäute entsteht.
    • Auch Inhalieren mit ätherischen Ölen in ruhigen und langsamen Atemzügen wirkt beruhigend und befreiend auf die Nasennebenhöhlen.
    • Ein weiteres viel eingesetztes Hilfsmittel ist die Nasenspülung, bzw. Nasendusche. Diese kann man täglich und auch vorbeugend anwenden, damit die Entzündung gar nicht erst entstehen kann.
    • Zur Vorbeugung gilt es, dem Körper regelmäßig frische Luft zu gönnen und ihn mit Sport fit zu halten.

    Lediglich in Ausnahmefällen ist übrigens eine Operation die Lösung; etwa, wenn eine krumme Nasenscheidewand die Nebenhöhlenausgänge dauerhaft behindert. Dauert die chronische Nasennebenhöhlenentzündung bereits viele Monate an, ist eine Operation der Nasennebenhöhlen in einigen Fällen unumgänglich. Hierbei wird die Nasenscheidewand begradigt und der Schleim kann besser abfließen.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Chronische Blasenentzündung

    Chronische Blasenentzündung

    Unter einer chronischen Blasenentzündung, auch chronische Zystitis genannt, leiden weitaus mehr Frauen als Männer. Der Grund: ihr Harnleiter ist kürzer. Außerdem liegt die Öffnung der Harnröhre näher am After. So können Krankheitserreger leichter bis in die Harnblase vordringen und dort zu einer Entzündung des Organs führen, denn oftmals handelt es sich bei einer Blasenentzündung originär um eine „Schmierinfektion“.

    Ursachen und Risikofaktoren für eine Zystitis

    Die Nähe zu After oder Stuhl begünstigt bei Frauen eine so genannte aufsteigende Infektion. Als deren häufigste Ursache gelten Darmbakterien namens Escherichia coli, ein an sich harmloser und natürlicher Bestandteil der Darmflora. Aber auch Mykoplasmen, Hefen, Chlamydien, Pilze, Viren und chemische oder mechanische Reize können eine Blasentzündung auslösen. Wird diese nicht richtig ausgeheilt, kann sie chronisch werden.

    Denn für eine Chronifizierung des Harnweginfekts sorgen eine Vielzahl an Risikofaktoren: falsche Intimhygiene sind da ebenso zu nennen wie Harnabflussstörungen durch Blasensteine oder – bei Männern – Prostatabeschwerden, weswegen die Blase nie ganz gelehrt wird und somit Keime und Bakterien nicht komplett ausgeschieden werden können. Zystitis-gefährdet sind auch Patienten, die mit Antibiotika behandelt werden oder denen aus gesundheitlichen Gründen ein Blasen-Katheder gelegt wurde. Auch Stress und Stoffwechselerkrankungen wie Zucker oder Gicht, ja selbst eine Schwangerschaft können eine chronische Blasenentzündung begünstigen. Und: Wer sich verkühlt, kann nicht nur eine Erkältung, sondern auch eine Zystitis bekommen, vor allem wenn eine Abwehrschwäche – etwa durch eine Vorerkrankung – vorliegt.

    Symptomatik bei einer Blasenentzündung

    Die Symptome sind klassischerweise ein unangenehmes, starkes Brennen beim Wasserlassen, Blasenschwäche und schmerzhafte Krämpfe im Unterbauch gepaart mit häufigem Harndrang, bei dem aber nur geringe Mengen Urin ausgeschieden werden. Je nach Grad der Blasenentzündung ist der Urin trüb bis übel riechend, was auf die bakteriellen Erreger zurückzuführen ist. In seltenen Fällen findet sich auch Blut im Urin. Wenn die Entzündung auch auf die Nieren oder Prostata übergreift, können noch als weitere Beschwerden Fieber, Schüttelfrost und Rückenschmerzen hinzukommen. Als Komplikation kann dann on top eine Nierenbeckenentzündung ausgelöst werden. Ein Nierenversagen oder eine Blutvergiftung sind glücklicherweise äußerst selten, da die Behandlung heute rechtzeitig wirksam einsetzt.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Blasenentzündungen sind äußerst unangenehm und im schlimmsten Fall stets wiederkehrend. Aufgrund der in den meisten Fällen zugrunde liegenden Infektion mit E. coli Bakterien ist der landläufige Therapieansatz eine Antibiotika-Kur, um den Bakterien den Garaus zu machen. Bevor man zur antibiotischen „Keule“ greift, sollte man es mit Hausmitteln versuchen. Richtiges und regelmäßiges Trinken, mindestens zwei Liter pro Tag gelten als reichliche Flüssigkeitszufuhr zwecks ‚Spülung‘ der Blase. Durch die Flüssigkeit werden die Erreger leichter ausgeschwemmt. Alkoholische Getränke und Kaffee sollten gemieden werden. Statt dessen sollte viel entzündungshemmender und harntreibender Kräutertee getrunken werden

    Außerdem ist eine regelmäßige Blasenentleerung wichtig, auch wenn der Betroffene letzteres aus Schmerzgründen gern hinauszögern möchte. Gegen die Krämpfe bei einer Zystitis empfiehlt sich lokale Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Wärmekissens.

    Eine vitaminreiche Ernährung stärkt die Abwehrkräfte, so dass die Blasenentzündung möglichst nicht erst chronische Ausmaße annimmt. Falls mit Hausmitteln binnen zwei bis drei Tage keine Besserung eintritt, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Wichtig ist, dass die verschriebenen Antibiotika trotz rasch abklingender Beschwerden ausreichend lange eingenommen werden, da die Blasenentzündung ansonsten schnell zurückkehrt.

    Die Behandlung einer chronischen Zystitis unterscheidet sich damit grundsätzlich nicht groß von der einer akuten Infektion. Bei rezidivierenden, also immer wiederkehrenden Harnweginfekten sollte jedoch der Prophylaxe Beachtung geschenkt werden, damit daraus nicht eine chronische Blasenentzündung wird. Es sollten daher auch die Intimpflege (Stichwort Wischtechnik: von vorn nach hinten, niemals umgekehrt!) wie auch Maßnahmen beim Sexualverkehr angesprochen werden, denn sexuell aktivere Frauen sind erfahrungsgemäß häufiger betroffen (Stichwort Honeymoon-Zystitis).

    Vorbeugend soll übrigens auch Cranberry-Saft wirken. Cranberrys enthalten nämlich Wirkstoffe, die verhindern können, dass sich die Bakterien in den Schleimhäuten einnisten und Entzündung auslösen. Auch die natürliche Aminosäure L-Methionin wird in Sachen Vorbeugung oft genannt, bei Frauen in den Wechseljahren können Östrogene Abhilfe schaffen

    Bild: © Depositphotos.com / CITAlliance

  • Chronische Müdigkeit / Chronisches Erschöpfungssynrom (CFS)

    Chronische Müdigkeit / Chronisches Erschöpfungssynrom (CFS)

    Die chronische Müdigkeit, auch bekannt als chronisches Erschöpfungs– oder Müdigkeitssyndrom, abgeleitet vom englischen Begriff Chronic fatigue syndrome, kurz CFS, gehört zu jenen chronischen Erkrankungen mit der wohl größten Dunkelziffer an Betroffenen und den noch immer am wenigsten gesicherten Erkenntnissen. Denn Arzt wie Betroffene haben es mit einem Krankheitsbild unklarer Herkunft zu tun, das durch monatelange Erschöpfung charakterisiert ist. Es befällt vor allem Menschen zwischen 30 und 50 Jahren. Das Tückische: Die CFS beginnt oft schlagartig. Sie kann innerhalb weniger Stunden oder Tage aus einem zuvor kraftvollen, mitten im Leben stehenden Menschen eine Person machen, nur noch über einen Bruchteil ihrer früheren Energie verfügt. Die Patienten sind meist nicht mehr in der Lage, den Alltag zu bewältigen – selbst harmlose Abläufe können zur Qual werden. Denn die den Betroffenen quasi lähmende körperliche und geistige Erschöpfung bessert sich auch in Ruhephasen nicht.

    Wissenschaftler in aller Welt forschen nach den Ursachen für die chronische Müdigkeit, aber noch immer ist vieles unklar. Die Erbanlagen können eine Rolle spielen, aber auch Viren, Allergien oder Umweltgifte. Es wurden auch Veränderungen im Gehirn festgestellt, genetische Aktivitäten oder Hormonstörungen wurden ebenfalls in dem Zusammenhang schon registriert. Auch lange anhaltender Stress kommt als auslösender Faktor infrage, aber es gilt die vorherrschende Meinung, dass CFS dennoch keine psychosomatische Erkrankung ist. Die Liste der bislang nachgewiesenen Veränderungen deutet auf ein organisches Problem hin.

    Es verwischen sich die Grenzen zwischen Ursachen und Symptomen, was auch die Diagnose so schwer macht: Das Erschöpfungssyndrom beginnt zunächst mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, so wie man es von einer Erkältung her kennt. Doch bleiben die Symptome hartnäckig, die teils starken Schmerzen befallen die unterschiedlichsten Körperteile und manifestieren sich als Muskel-, Gelenk- und Gliederschmerzen, ähnlich wie man es von der Fybromyalgie her kennt. Dazu kommen dann noch Abgeschlagenheit, die in einer grenzenlosen Müdigkeit mündet, dazu erhebliche Schlafstörungen, damit einhergehend Konzentrationsschwierigkeiten. Auch eine erhöhte Körpertemperatur sowie Lymphknoten- und Mandelschwellungen sind im weiteren Verlauf immer wieder feststellbar. Hinzu kommen allerlei Begleiterscheinungen, die individuell ganz unterschiedlich ausfallen können: Die einen haben dann auch mit Allergien zu tun, die anderen klagen über Schwindel. Dritte haben zusätzlich mit Magen-Darm-Leiden zu kämpfen, bei vielen CFS-Patienten werden Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen festgestellt. Auch Nachtschweiß oder Sensibilitätsstörungen sind möglich.

    Die Behandlung der chronischen Müdigkeit ist schwierig und kann bislang fast nur symptomatisch erfolgen. Es gilt vor allem eins: Der Patient braucht Ruhe und Zeit, um Stress zu vermeiden und echte Erholungsphasen für ihn zu schaffen. Ratsam scheint es, auch wenn es Überwindung kostet, auf ausreichend Bewegung zu achten. Auch Wechselduschen und eine gesunde Ernährung können der Gesundung zuträglich sein.

    Ein Herantasten an den normalen Alltag erfolgt in kleinen Belastungs- und Aufgabenschritten. Wichtig ist, dass der CFS-Patient seine individuellen Belastungsgrenzen erkennt und einhält. In aller Regel erfolgt eine begleitende Unterstützung des Immunsystems, auch können festgestellter niedriger Blutdruck, Blutarmut oder Jod- und Zinkmangel eine medikamentöse Therapie nötig machen. Helfen können zudem Vitamingaben, auch basische Mineralstoffe gegen Übersäuerung oder Sauerstoffanwendungen finden im Einzelfall Anwendung. Psychologische Betreuung ist sinnvoll, vor allem bei auftretenden Depressionen. Auch das Burnout-Syndrom ist eine Störung der Belastungs- und Stresstoleranz.

    Das Burnout-Syndrom

    Ein Burnout wird diagnostiziert bei Menschen die emotional ausgebrannt und erschöpft sind. Im Allgemeinen äußert es sich durch apathisches Verhalten, psychosomatische Beschwerden und führt schließlich bis zur Depression oder erhöht die Aggrssionsbereitschaft erheblich. Außerdem wird das Suchtrisiko gesteigert.

    Das Burnout-Syndrom ist eine Überlastung, durch die Probleme und Aufgaben im Beruf oder Privatleben nicht mehr bewältigt werden können und wird meist durch Stress hervorgerufen.

    An einem Burnout erkranken kann grundsätzlich jeder. Allerdings ist das Risiko bei jedem unterschiedlich hoch. Besonders bei Personen mit einer hohen Grundanspannung fehlt oft nicht viel, um die Schwelle zum Burnout zu überschreiten. Menschen, die im Alltag wenig Stress haben oder sich in ihrer Freizeit angemessene Ausgleiche und Entspannungsmöglichkeiten geschaffen haben, verfügen meist über eine höhere Stresstoleranz.

    Bild: © Depositphotos.com / ridofranz