Schlagwort: Erkrankungen

  • Tumor – Brustkrebs

    Tumor – Brustkrebs

    Tumor

    Definition und Beschreibung

    Der Name Tumor stammt aus dem Lateinischen. Dabei bedeutet dieses Wort so viel wie etwa Schwellung oder Geschwulst. Im weiteren Sinne ist jede Zunahme des Gewebevolumens unabhängig davon ob es erweitert oder verdient wird, ein Tumor.

    In der Medizin gibt es zwei gültige Definitionen des Begriffs: einerseits der berühmte Platzbedarf des IS oder eine Verhärtung, welche erfüllbar ist. Auch eine Schwellung, welche mit einer Entzündung verbunden ist, wird in der Fachsprache als Tumor bezeichnet. Der Begrifftumor ist da der sehr unscharf definiert.

    Ursachen und Symptome

    Tumore können jede Art von Organen betreffen. Dabei können Sie entweder gutartig oder bösartig sein. Die bösartige Variante des Tumors wird als maligne bezeichnet. Die gutartige hingegen wird als benigner Tumor bezeichnet. Außerdem können Tumore an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Je nach Lokalisation des Tumors gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

    Die Entstehung der verschiedenen Tumore wird von unterschiedlichen Faktoren begünstigt. Neben dem Rauchen ist auch ein hoher Alkoholkonsum für die Entstehung von Tumoren verantwortlich.

    Außerdem können bestimmte Schadstoffe wie zum Beispiel Asbest oder Chrom, aber auch bestimmte Inhaltsstoffe von Farben und Lacken, welche die wie die beschädigen, Tumore auslösen. Eine geringe, aber dennoch wichtige Rolle, spielen Faktoren, wie zum Beispiel die radioaktive Strahlung oder die ultraviolette Strahlen. Aber auch eine schlechte Mundhygiene oder ein geschwächtes Immunsystem können Angriffspunkte für Tumore sein.

    Tumore äußern sich zunächst schmerzlich. Ab einen gewissen Stadium treten neben den Schmerzen auch sichtbare Oberflächenveränderungen auf der Haut bzw. an der betroffenen Körperstelle auf.

    Diagnose und Verlauf

    Benigne Tumoren beeinträchtigen den Körper in der Regel nicht sehr. Leider kann es passieren, dass benigne Tumoren sich zu malignen Tumoren entwickeln. Vor allem Kolonadenome sind eine Art der Tumore, welche oft auf diese Weise verlaufen. Zudem existieren so genannte hormonproduzierende Adenome, welche allerdings erst im Zusammenspiel mit ihrer Wirkung zum schweren Erkrankungen führen können.

    Auswirkungen und Komplikationen von Tumore sind häufig eine hochgradige Obstruktion von Hohlorganen, aber auch ein Orkusverschluss lässt sich bei dieser Art von Tumoren nicht ausschließen. Schluckstörungen, Gelbsucht, der so genannte Gallengangverschluss, aber auch Darmverschluss, können Symptome von Tumoren im Anfangsstadium sein.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Tumortherapie kann durch operative Verfahren eingeleitet werden. So kann zum Beispiel eine Bestrahlung mit ionisierenden Strahlen durchgeführt werden. Bei bestimmten sehr bösartigen Tumoren gibt es spezielle Therapieoptionen. So zum Beispiel bei dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Im Stadium der Entwicklung, bei welchem der Körper mit spezieller Oberflächenbelastung, als Zellmerkmalen, geimpft wird.

    Neue Medikamente werden je nach Tumorart (Krebs) entwickelt, erprobt und eingesetzt. So können direkt ins Tumorzentrum gespritzte Mittel gezielt angreifen. Es ist bei Krebs, d. h. der bösartigen Tumorform, wichtig, dass das Immunsystem lahmgelegt wird, damit die Krankheit keine Angriffsfläche hat. Deshalb sollten auch immunstärkende Mittel nicht während der Bestrahlung und Chemotherapie eingenommen werden. Beides sind gängige Behandlungsmethoden beim bösartigen Tumor.

    Daneben werden böse- wie gutartige Tumore (die entarten können zu Krebs) operiert. Die Hochvolttherapie nach Manfred von Ardenne ist ebenfalls ein anerkanntes Behandlungsverfahren gegen malinge Tumoren, wobei der Körper überhitzt und dadurch die Krebszellen abgetötet werden.

    Brustkrebs

    Definition und Beschreibung

    Der Brustkrebs ist einer der bösartigsten Tumore. Dieser Tumor tritt an der Brustdrüse des Menschen auf. Hauptsächlich kommt dieser Tumor bei Frauen vor. Etwa ein Prozent der Erkrankungen an Brustkrebs treten bei Männern auf. Die Erkrankungen sind häufig zufällig. Dabei existieren sowohl erbliche als auch erworbene Faktoren, welche das Risiko des Brustkrebs erhöhen. Der Brustkrebs ist mittlerweile bedingt, je nach Stärke, behandelbar.

    Ursachen und Symptome

    Der Brustkrebs kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Brauchen, das einatmen giftiger Stoffe, sowie das aussetzen der Brust an eine krebsverursachende Substanz, kann zum Brustkrebs führen.

    Vor allem weibliche Körperzellen sind empfänglich für Tumore. Die Sexual Hormone ist. Die Sexualhormone Estrogene und Gestagene sind verantwortlich für die Bildung von Tumoren an der. Vor allem für Menschen, die sich in den Wechseljahren befinden, gibt es besondere Medikamente, welche die Beschwerden vermindern bzw. ganz beseitigen können. Aber auch bei Frauen, welche sich noch in der Pubertät befinden, sind anfällig für den Brustkrebs. Gerüchte besagen, dass die Antibabypille das Risiko eines Brustkrebs erhöhen solle. Diese Vermutungen sind bis heute nur einschlägig bestätigt.

    Letztlich ist aber bewiesen, dass Abbrüche der Schwangerschaft zu einen erhöhten Risiko des Brustkrebs für. Dennoch gibt es Studien, welche einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abbruch der Schwangerschaft widerlegen.

    Auch unterschiedliche Lebensweisen können das Risiko des Brustkrebs beeinflussen. So erkranken vor allem übergewichtige Frauen etwa dreimal so häufig wie normal gewichtig. Langes, sowie intensives Zigarettenrauchen, verstärken ebenso wurde das Risiko eines Brustkrebs mangelnde Vitaminversorgung, aber auch ein Kalziummangel kann den Brustkrebs verursachen. Auch der Einfluss intensive Strahlung, so zum Beispiel bei intensiver Sonneneinstrahlung, kann zum Brustkrebs führen. Aber auch Menschen, welche in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben, sind häufiger von Tumoren, wie dem Brustkrebs betroffen.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden

    die Therapie des Brustkrebs wird in der Regel an das Erkrankungsstadium angepasst. Dabei ist die Behandlung oftmals eine Kombination aus Operation und Therapie. Die Therapie kann durch Strahlentherapie aber auch durch Hormontherapie erfolgen neuere Ansätze aus dem Gebiet der Krebstherapien sind Therapien, bei welchem monoklonale Antikörper eingesetzt werden. Die derzeit existierenden Möglichkeiten der Therapie führen auf zahlreiche Studien weltweit zu. Die Leitlinie sind heutzutage mittlerweile standardisiert. Ebenfalls gibt es heutzutage Früherkennungsprogramme, welche zur strukturierten Behandlung des Brustkrebs beitragen. Dabei haben diese Programme die Aufgabe die Mortalität, d.h. die Sterblichkeit des Betroffenen zu senken.

    Eine ärztliche Krebsfrüherkennung kann einen Tumor solcher Art ebenfalls rechtzeitig erkennen. Eine klinische Untersuchung der Brust, ist Bestandteil der gesetzlichen Unterstützung von Früherkennungsprogrammen. Diese werden ab dem 30. Lebensjahr von der Versicherung angeboten. Die Aussagefähigkeit derartiger Untersuchungen ist zwar relativ bedeutend, dennoch nicht sicher. Die neue Testverfahren und Diagnosemöglichkeiten bieten dem Betroffenen allerdings eine höhere Sicherheit bei der Diagnose als noch vor wenigen Jahren.

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  • Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Definition und Beschreibung

    unter Darmkrebs werden im allgemeinen alle Erkrankungen an Krebs des Dickdarms und des so genannten Mastdarms bezeichnet. Der Begriff Darmkrebs kennzeichnet somit alle Krebserkrankungen, die von der Schleimhaut oder vom Deckgewebe der jeweiligen Haut ausgehen. Im Falle der Schleimhaut des Dickdarms spricht man von einem Dickdarmkrebs.

    Ursachen und Symptome

    Der Darmkrebs entwickelt sich vor allem in den Abschnitten des Dickdarms und des Mastdarms. Schwerpunktmäßig findet sich der Krebs in den untersten Zentimetern des Dickdarms. Dieser entsteht, wie jeder andere bösartige Tumor, durch Zellbefall. Dabei wird die Zelle von dem jeweiligen Bakterium befallen. Dieses Bakterium lässt die entsprechende Zelle mutieren. Durch die Veränderung der Zelle, kann diese nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Stattdessen vernichtet sie sich durch die vom Bakterium verursachten Vorgänge selbst.

    Die tatsächlichen Ursachen für den Darmkrebs sind bis heute noch nicht vollständig erforscht. Inzwischen weiß man jedoch, dass verschiedene Ursachen für den Darmkrebs verantwortlich sind. Wenn das Wachstum der Zellen durch Mutation außer Kontrolle gerät, entsteht Krebs. Pilzähnliche Vorwölbungen der Darmschleimhaut, lassen den Krebs sichtbar werden. Normale, gesunde Zellen werden auf diese Weise beschädigt.

    In seltenen Fällen kann der Darmkrebs auf die bereits bei Geburt vorhandenen Erbgutveränderungen zurückgeführt werden. Diese Ursache für die Entstehung des Darmkrebs ist nur bei etwa 10 % aller Betroffenen der Fall.

    Vor allem Menschen die an einer chronischen Entzündung der Schleimhaut des Darms leiden, sind häufig von dem Darmkrebs betroffen. Aber auch Menschen, welche Fälle von Darmkrebs in der Familie haben, erkranken öfter an Darmkrebs. Das bedeutet, dass diese Krebsart vererbt werden kann.

    Allgemeine Behandlungsmethoden

    Aufgrund der intensiven Forschung bei Krebsarten, stehen heute mittlerweile sehr viele Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sehr bedeutend sind vor allem die Operation, die  Chemotherapie, die Strahlentherapie, aber auch diverse Kombinationen verschiedener Therapiearten. So existiert zum Beispiel die so genannte Radio-Chemotherapie. Diese stellt auf dem Fundament der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eine sehr zielgerichtete Therapie mit hoher Erfolgsquote dar. Aber auch die Immuntherapie ist in den letzten Jahren weiterentwickelt geworden. Letztlich gibt es auch einige physikalische Verfahren zur Behandlung von bösartigen Tumoren, speziell des Darmkrebses.

    Trotz jeglicher Behandlungsmethoden kann es passieren, dass sich so genannte Tochtergeschwülste bilden. Diese können an anderen Organen auftreten. Vor allem bei Patienten, bei welchem das Tumorgewebe genetisch bedingt ist, ist eine wiederholte Behandlung des Tumors zu einem späteren Zeitpunkt notwendig. D.h., auch wenn alle sichtbaren Tumorgewebe entfernt wurden, kann es durchaus sein, dass auch noch nach Jahren sich ein Tumor fortbildet. Deshalb sind nach der Darmkrebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Form einer Koloskopie oder Rektoskopie notwendig. In diesem Zusammenhang wird auch meistens eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs angefertigt. So kann zum Beispiel beurteilt werden, ob in der Lunge Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, entstanden sind. Je nachdem, wie die Ausgangsdiagnose bei der Kontrolle lautet, können auch noch weitere diagnostische Untersuchungen notwendig sein.

    Manchmal muss ein Stück Darm entfernt werden. Dann wird ein künstlicher Darmausgang gelegt. Meist müssen die Menschen dann nach der Uhr auf Toilette gehen. Um Passagehindernisse im Magen-Darm-Trakt zu umgehen, kann es notwendig sein, einen Bypass zu legen. Diese Operation wird in der Fachsprache Gastroenterostomie genannt.

    Wie geht eine Gastroenterostomie vonstatten?

    Zunächst wird dem Patienten eine Intubationsnarkose verabreicht. Ein zusätzlicher Rückenmarkskatheter spart Schmerzmittel während des Eingriffs und erleichtert die Behandlung nach der Bypass-Operation. Anschließend wird beim Patienten mittels Bauchschnitt (Laparotomie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie) der Bauch eröffnet bzw. bei der Laparoskopie ein winziger Schnitt am Bauchnabel gesetzt. Der Operateur führt ein optisches Gerät mit Videokamera (Laparoskop) in den Bauchraum ein.

    Das Bauchgewölbe wird mithilfe von CO2-Gas aufgespannt, der Operateur setzt weitere Schnitte und führt die Instrumente in den Bauchraum ein. Das Operationsgebiet wird durch Monitoring überwacht. Zwischen dem Magen und dem Leerdarm (Jejunum) legt der Arzt eine Anastomose, indem er die oberste Jejunumschlinge seitlich an den Magen näht oder klammert. Magensaft und Nahrung fließen nun an der Engstelle vorbei und gelangen vom Magen unmittelbar in den Dünndarm. Den Pylorus (Magenpförtner) sowie den Zwölffingerdarm umgeht der Bypass.

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  • Angst und Depressionen

    Angst und Depressionen

    Wer an einer Angsterkrankung leidet, hat häufig auch mit Depressionen zu kämpfen. Eine Angsterkrankung löst regelrechte Panikattacken aus. Wer über seine Leiden Bescheid weiß und es annimmt, der kann auch besser damit umgehen. Auch der Behandlungserfolg hängt davon ab, wie Betroffene und ihre Angehörigen mit dem Thema Angst und Depressionen umgehen.

    Ängste

    In der Geschichte der Evolution waren Ängste als Warnsignale sinnvoll, die passende Reaktion war die Flucht vor den Folgen der Angst. Normalerweise gehört die Angst zu den Gefühlen, genau wie Traurigkeit, Freude Ode Wut. Ängste äußern sich in körperlichen Symptomen, Gedanken und bestimmten Verhaltensweisen.

    Sind Ängste jedoch unbegründet und nicht zu kontrollieren, so spricht man von krankhafter Angst. Diese wird als äußerst unangenehm und bedrohlich von den Betroffenen empfunden. Ängste sind zwar nicht gefährlich, aber sie beeinflussen das Leben Betroffener und ein großer Leidensdruck kann daraus entstehen.

    Es gibt verschiedene Formen von Angst, so wie sie auch unterschiedliche Ursachen hat. Die Symptome sind jeweils verschieden und auch unterschiedlich stark. Diese Ängste werden durch bestimmte Dinge oder Situationen ausgelöst, wie z. B. Zahnarztangst, Angst vor Spinnen, Höhenangst oder Angst in engen Räumen (Klaustrophobie). Hat jemand eine soziale Phobie, so handelt es sich dabei um eine dauerhafte, irrationale Angst vor der Begegnung oder dem Kontakt mit Menschen überhaupt. Sie kann sich aber auch als Angst vor Autoritätspersonen, fremden Menschen oder Personen des anderen Geschlechts äußern.

    Verbreitung und Hilfe

    Angsterkrankungen sind weit verbreitet, mehr als 10 Prozent aller Erwachsenen und weitaus mehr Jugendliche leiden darunter. Jeder 10. Mensch leidet so stark unter seiner Angst, dass er sie zu vermeiden versucht, was das Leiden verschlimmert und das Alltagsleben stark einschränkt. Jeder 3. Betroffene zeigt schwerwiegende Komplikationen, die aus der Angst resultieren. Häufig führen diese zu weiteren Problemen, wie der Abhängigkeit von Medikamenten oder Alkohol.

    Doch nur jeder 3. Betroffene sucht auch Hilfe beim Therapeuten oder Arzt, meist erst, wenn viele Komplikationen, wie Panikattacken, aufgetreten sind. Die Scham wegen der Angst ist leider riesig und wenn sich die Angst erst einmal richtig gefestigt hat, so ist das tägliche Leben kaum noch möglich. Nimmt man jedoch die Hilfe in Anspruch, sind die Behandlungsmöglichkeiten hervorragend, deshalb sollte man für einem Erfolg beizeiten mit der kognitiven Verhaltenstherapie, kombiniert mit Konfrontationstherapie beginnen. Dadurch ist die Angst recht gut in den Griff zu bekommen.

    Depressionen und Angst

    Um eine Depression handelt es sich, wenn eine traurige Grundstimmung länger als zwei Wochen andauert und/oder bestimmte Symptome dafür sprechen, dass es sich um mehr als nur eine vorübergehende negative Stimmung handelt. Hier sind professionelle Hilfe und Unterstützung nötig; ebenso bei Ängsten. Dies erfordert jedoch die Einsicht Betroffener. Depressionen und Ängste sind sehr gut behandelbar trotz aller Vorurteile. Angehörige sollten die Kranken unterstützen und sehr viel Verständnis aufbringen. Wer unter Ängsten und/oder Depressionen leidet, ist nicht „geisteskrank“ oder „verrückt“. Beide Leiden sind weiter verbreitet, als man denkt und keiner steht mit diesem Problem vollkommen alleine da. Es gibt auch keinen Grund, sich für seine Krankheit zu schämen.

    Wer über seine Krankheit sprechen kann, für den ist die Psychotherapie eine entscheidende Hilfe. Unterstützend kommen Medikamente zum Einsatz. Welche Therapie wann sinnvoll ist, entscheidet der Fachmann. Mann kann auch erste Möglichkeiten zur Selbsthilfe nutzen. Angst und Depressionen sind eng miteinander verbunden. Verliert der Depressive Selbstsicherheit und wird unsicher, entstehen häufig Ängste. Oder aber man kämpft mit seinen Ängsten, denen man hilflos ausgeliefert scheint, verfällt in eine hoffnungslose Stimmungslage und wird so Opfer einer Depression.

    Allerdings können Ängste auch Ausdruck anderer Erkrankungen sind. So treten beispielsweise Ängste bei Schizophrenie oder Borderline auf. Panikattacken können auch wie „der Blitz aus heiterem Himmel“ kommen und zunächst gar keine erkennbare Ursache haben. Plötzlich kann der Betroffene nicht mehr Auto fahren oder Tätigkeiten seines beruflichen und privaten Alltags verrichten. Eine gezielte Psychotherapie bei einem einfühlsamen Therapeuten sowie Notfall-Tabletten können das Problem nach und nach beseitigen.

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  • Chronische Krankheiten

    Chronische Krankheiten

    Die chronischen Krankheiten oder auch chronische Erkrankungen sind zumeist dauerhafte, seltener ständig wiederkehrende, oft auch in Schüben auftretende körperliche Beschwerden unterschiedlichen Ursprungs. Der Begriff „chronisch“ leitet sich vom griechischen Wort “chronos“, das „Zeit“ bedeutet. Chronische Erkrankungen weisen auch eine akute Phase auf, die zu jedem Zeitpunkt des Krankheitsverlaufs auftreten kann. Diese Exazerbationen (regelmäßige Schübe) der chronischen Erkrankung sollten nicht mit einer akuten Ersterkrankung verwechselt werden.

    Welche chronischen Krankheiten gibt es (Auswahl)

    Darunter fallen sowohl degenerative Erkrankungen, die schleichende Prozessverläufe haben, aber auch auslösende Krankheiten und Unfälle, die zu einer chronifizierten gesundheitlichen Schädigung oder Behinderung führen. Dabei ist es unerheblich, in welchem Grad die chronische Erkrankung auf das Leben des Betroffenen einwirkt, denn mit zahlreichen von ihnen leben viele oft jahrelang, manchmal sogar unentdeckt.

    Zu den bekanntesten chronischen Krankheiten zählen etwa Bluthochdruck, Rheuma, Osteoporose und Asthma oder Bronchitis, aber auch die immer mehr Menschen betreffenden allergischen Erkrankungen. Angefangen dort etwa bei Pollen- über Lebensmittelallergien bis hin zu oft von Umweltfaktoren mitbestimmten Krankheitsbildern wie etwa Morbus Crohn.

    Hinzu kommt noch das weite Feld der Schmerzerkrankungen, die teils orthopädischen, teils neurologischen, nicht selten auch psychosomatischen Ursprungs sein können. Hierzu zählen etwa Kopfschmerzen und Migräne oder auch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Aber auch Depressionen, das Erschöpfungssyndrom sowie bestimmte Entzündungen können chronifizieren.

    Weiterhin gelten Autoimmunerkrankungen, Ekzemen, Allergien, endokrine Erkrankungen, z. B. Diabetes mellitus, Virusinfektionen wie Herpes oder AIDS, Asthma, Herzerkrankungen und bösartige Tumore als chronische Erkrankungen.

    Woran erkennt man chronische Krankheiten?

    Chronische Erkrankungen sind andauernd und schwer heilbar, haben eine Tendenz zu Verschlechterung der Symptomatik, verursachen Beschwerden, Schmerzen, Behinderungen oder können sogar zum Tod führen. Eine einheitliche Definition existiert nicht.

    Wenn eine Erkrankung eine Tendenz von der vorübergehenden zur dauerhaften Präsenz eines Symptoms oder Beschwerden hat, spricht man von einer chronifizierten Erkrankung. Typische Beispiele hierfür sind die Chronifizierung von Rückenschmerzen. Kehren die Beschwerden wieder zurück, bildet sich Angst vor erneuten Schmerzen, woraus Schonverhalten resultiert, das wiederum die Verspannungen verursacht. So nehmen 80% allen Rückenschmerzen einen chronischen Verlauf.

    Chronische Krankheiten bestimmen – wie schon erwähnt – mal mehr, mal weniger das Leben der Betroffenen, denn in aller Regel müssen sich die daran Erkrankten auf eine langwierige, meist schwer oder im schlimmsten Fall auch gar nicht heilbare Krankheit einstellen. Das bedeutet in allen Fällen, dass sich die Patienten meist in eine ständige medizinische Versorgung begeben müssen. Darunter fallen ärztliche oder psycho- sowie physiotherapeutische Behandlungen, langfristige Arzneimitteltherapien, aber auch die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln, ohne die eine gegebenenfalls sogar lebensbedrohliche Verschlimmerung derselben eintreten kann.

    Meist geht mit chronischen Krankheiten eine Verminderung der allgemeinen Lebenserwartung, zumindest aber eine stete Beeinträchtigung der Lebensqualität einher, weil der Patient beispielsweise mit ständigen Verhaltens- und Ernährungsregeln sowie dauerhafter Medikamenteneinnahme leben muss. In der gesetzlichen Krankenversicherung hat die Definition ‚schwerwiegende chronische Krankheit‘ daher nicht ohne Grund im Rahmen der Härtefallregelungen Auswirkungen auf die Höhe der jährlichen Patienten-Zuzahlungen.

    Doch stellen chronische Erkrankungen nicht nur Anforderungen an die Patienten. Auswirkungen haben sie auch auf deren Partner und Familienangehörige, vor allem, wenn diese von Therapie und Pflege mit betroffenen sind. Und auch das medizinische Personal muss sich bei der Betreuung chronisch Kranker auf andere, da langwierige Abläufe und einen andern Patientenkontakt einstellen.

    Chronische Erkrankung und Pflegebedürftigkeit

    Wenn eine Erkrankung über ein Jahr einen langwierigen Verlauf hat und mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt wurde spricht man von einer schwerwiegend chronischen Erkrankung. Außerdem soll die Erkrankung eines der folgenden Merkmale aufweisen:

    • es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 vor
    • es liegt eine Behinderung von mindestens 60 oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent vor
    • wegen der vorliegenden Erkrankung ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (Arzneimitteltherapie, ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung usw.) erforderlich, damit sich nach Ansicht der Ärzte die Krankheit nicht lebensbedrohlich verschlimmert.

    Die Prävalenz (Kennzahl in Bezug auf die Krankheitsausbreitung) chronischer Erkrankungen ist somit eine wichtige Maßnahme für den Gesundheitszustand der Bevölkerung.

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  • Abnehmen mit Sport

    Abnehmen mit Sport

    Abnehmen ist in heutigen Zeiten in aller Munde. Es ist bekannt, dass gerade durch Übergewicht Erkrankungen entstehen, die dauerhafte Schäden hervorrufen können. Aber wie nimmt man nun richtig ab?

    Definitiv ist es anzuraten, beim Abnehmen Sport zu treiben, denn für eine lang anhaltende Reduktion des eigenen Körpergewichtes ist er absolut unerlässlich. Beim Sport wird der Kalorienverbrauch im Körper gesteigert. Da beim Abnehmen auf eine reduzierte Kalorienzufuhr geachtet wird, liegt das Ergebnis auf der Hand. Denn so ist es dauerhaft möglich, das Gewicht zu reduzieren. Beim Abnehmen Sport zu treiben ist aber ebenfalls aus einem anderen Grund nötig. Denn wer nur eine Diät hält und keinen Sport treibt, riskiert damit, dass die Muskelmasse sich ebenfalls abbaut. Der Körper passt sich an und die Körperfettreduktion wird relativ schnell gestoppt. Es beginnt irgendwann der sogenannte Jojo-Effekt.

    Der Mix macht’s

    Es ist anzuraten, eine gute Mischung zwischen Ausdauersport und Kraftsport zu betreiben. Wer ein leichtes Kraftsporttraining absolviert, wird feststellen, dass relativ schnell Muskelmasse aufgebaut wird. Dies führt zwar im ersten Moment dazu, dass sich das Gewicht insgesamt erhöhen kann, aber dennoch kann sich in einer guten Muskelmasse kein Fett festsetzen, daher wird das Gewicht recht schnell wieder normalisiert sein. Der Ausdauersport kann insgesamt auf einen längeren Zeitraum durchgeführt werden und dient somit zur Erhaltung der aufgebauten Muskelmasse. Durch diese Form des Sportes wird gleichermaßen das Herz-Kreislauf-System trainiert, so dass es zu einer besseren Durchblutung des Körpers und durch eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers kommt.

    Die richtige Intensität

    Es kommt aber auch auf die Intensität beim Sport an. Auf jeden Fall ist es wichtig, es nicht zu übertreiben. Sicherlich mag eine höhere Intensität den Energieverbrauch steigern, aber es ist nachgewiesen, dass dann die Kondition schneller nachlassen kann und die Lust dann verloren geht.

    Daher ist es empfehlenswerter, die Intensität der einzelnen Übungen eher geringer zu halten, damit länger durchgehalten wird. Auf Dauer wird somit mehr Fett verbrannt. Dies ist besonders im Anfangsstadium wichtig, denn wer später eine bessere Kondition hat, wird bemerken, dass er automatisch besser durchhält, Gewicht und Wiederholungen steigern kann. Nicht jeder Sport ist geeignet. In erster Linie sollte natürlich der Spaß im Vordergrund stehen, denn eine Sportart, die den Sportler nicht befriedigt, wird er auf Dauer nicht lange durchhalten.

    Wie man weiß, sind Eiweiße und darunter auch das Protein wichtig für die Muskeln. Betrachtet man die Muskulatur als eine Art Fabriken zur Fettverbrennung, dann erkennt jeder, wie wichtig die Zufuhr von Proteinen für den Prozess des Abnehmens und der Figur-Definition ist.

    Proteine – wichtige Nahrung für die „Muskel-Kraftwerke“

    Proteine sind Grundbausteine des Lebens. Hunderttausende von Proteinen werden aus lediglich zwanzig Aminosäuren gebildet. Proteine sind für den Aufbau aller Zellen Grundvoraussetzung, sie bewirken Zellstruktur und die biochemischen Vorgänge innerhalb des Stoffwechsels. Ihr Aufbau bedingt wesentliche Eigenschaften des Organismus.

    Proteine im menschlichen Körper

    Ohne Proteine, die auch häufig einfach als Eiweiße bezeichnet werden, ist das hoch entwickelte Zellsystem höheren Lebens und unseres menschlichen Körpers nicht möglich. Proteine erfüllen eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Vorgängen im Körper. Dazu sind bestimmte Protein-Verkettungen für jeweils ganz spezielle Funktionen zuständig. So gehört das wichtige Collagen zu den Strukturproteinen, es gibt Transportproteine, wie das Hämoglobin, die Immunproteine und die Hormonproteine. Allein schon diese sehr reduzierte Aufzählung von Proteinen und ihren Bestimmungen macht deutlich, wie wichtig sie für jede Funktion im gesamten Organismus sind. In wirklich läuft nicht eine Körperfunktion ohne sie ab.

    Proteine in der Nahrung

    Protein muss dem Körper auch über die Ernährung zugeführt werden. Im Normalfall genügt dafür eine Kost, die ausreichend eiweißhaltig ist. Ein Teil von Proteinen spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Muskeln. Wer bei sportlicher Tätigkeit seine Muskulatur hartem Training aussetzt, Muskeln aufbauen will, ist auf eine solche Kost stärker angewiesen. Natürlich gehört dazu nicht nur die Anreicherung von Eiweiß, sondern auch Kohlehydrate und Vitamine. Beim reinen Muskelaufbautraining wird häufig noch die Zufuhr von Eiweiß über Nahrungsergänzungsstoffe empfohlen. Bei normaler sportlicher Tätigkeit, die den Körper mehr oder weniger gleichmäßig belastet und allgemeine Fitness schaffen soll, sind die Präparate verzichtbar.

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  • Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Mit „rheuma“ wird im Altgriechischen die Strömung oder der Fluss bezeichnet. In der aktuellen Medizin kommt dieses Wort bei allen Beschwerden am Bewegungsapparat zur Anwendung, wenn der Patient z. B. über ziehende, reißende oder auch fließende Schmerzen klagt, die in der Regel auch die Bewegungsfähigkeit einschränken. In der modernen Medizin spricht man im Zusammenhang mit Rheuma etwas allgemeiner von den „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

    Von Rheuma betroffen sein können:

    • die Knochen, dann geht es meistens um Gelenk- und/oder Knochenrheuma, was auch oft als Arthrose bezeichnet wird,
    • die Muskeln einschließlich das mit ihnen verbundene Gewebe, dann spricht man von Weichteilrheuma, hier sind vor allem Myalgien zu nennen,
    • die Organfunktionen aufgrund von Stoffwechselstörungen,
    • die Kollagene, wobei es sich um Bindegewebsrheuma (Kollagenose, Lupus erythematodes) handelt.

    Ursachen und Erscheinungsformen

    Es hat sich gezeigt, dass eine Unterteilung nach den Ursachen, die im Rahmen der Diagnose hoffentlich erkannt werden, sinnvoller ist. Das, was (traditionell) im Volksmund vor allem unter Rheuma verstanden wird, das sind die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, die man auch als Autoimmun-Störungen bezeichnen kann, das bedeutet, dass das eigene Abwehrsystem z. B. die eigenen Knorpelzellen als fremde Eindringlinge identifiziert und bekämpft. In der IT-Branche wäre so etwas eine Fehlprogrammierung. Zu dieser großen Gruppe von Erkrankungen gehören:

    • Rheumatoide Arthritis, z. B. chronische Polyarthritis,
    • Psoriasis-Arthritis,
    • Spondylitis ankylosans, z. B. Morbus Bechterew,
    • Juvenile idiopathische Arthritis,
    • Reaktive Arthritis,
    • Wegener-Granulomatose, z. B. Morbus Wegener,
    • Kollagenosen, das sind Bindegewebserkrankungen, und Vaskulitiden, das sind entzündliche Gefäßerkrankungen wie Sklerodermie, Lupus erythematodes, Mischkollagenose, Sjögren-Syndrom, Dermatomyositis oder Polymyositis

    Die Arthrose, die medizinisch ebenfalls zu den rheumatischen Erkrankungen gehört, ist dagegen in erster Linie eine degenerative Erkrankung im Sinne eines Verschleißes.

    Auch Stoffwechselstörungen können rheumatische Beschwerden auslösen, die bekanntesten und häufigsten Vertreter sind die Gicht und andere Krankheitsformen, die mit der Ablagerung von Kristallen zu tun haben, die Osteoporose und die Hämochromatose, das ist eine Eisen-Stoffwechselstörung.

    Bei Schmerzen im Bereich der Sehnen und Muskulatur, die sogenannten Weichteile, handelt es sich meistens um den entzündlichen Weichteilrheumatismus „Polymyalgia rheumatica“ oder um eine Entzündung des Muskelgewebes „Polymyositis“.

    Diagnostik

    Eine Diagnose muss immer auf einer gründlichen Anamnese (das eingehende Gespräch zwischen Arzt und Patient) und auf der körperlichen Untersuchung basieren. Für die genauere Einordnung der Erkrankung werden ggf. bestimmte Antikörper im Labortest nachgewiesen und zur genauen Untersuchung des Blutes gehört auch das Aufspüren genetischer Marker.

    In den nächsten Schritten kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz, z. B. Röntgenaufnahmen (Rheumastatus), Magnetresonanztomografie, Computertomografie oder die Szintigrafie. Mit Hilfe dieser Verfahren wird die Diagnose gesichert, es kann das Stadium der Erkrankung ermittelt werden, und durch Wiederholung ist eine Verlaufskontrolle beim Voranschreiten bzw. bei einer Besserung der Erkrankung möglich.

    Therapien

    Die meisten Krankheiten, die zum rheumatischen Formenkreis gehören, sind vor allem erst mal durch ihre schmerzhaften Symptome gekennzeichnet, wobei die Ursachen in der Regel an ganz anderer Stelle liegen als gerade dort, wo beispielsweise entzündete Fingergelenke sichtbar werden. Zur Zeit werden rheumatische Erkrankungen fast ausschließlich mit Medikamenten behandelt, Kortison als bewährtes Mittel gegen überbordende Entzündungen spielt dabei eine große Rolle.

    Aber eine Änderungen der Lebensweise, und dazu zählt insbesondere eine gesunde, ausgewogene Ernährung, kann eine sehr wichtige unterstützende Maßnahme sein. Als Beispiel sei die Gicht genannt, die auf einem gestörten Purinabbau basiert. Wer also die Zufuhr von Purinen in Form von Innereien, Fleisch, Alkohol drosselt, kommt auf Dauer mit deutlich weniger Medikamenten aus. Man findet übrigens viel Literatur, die die Vorzüge der vegetarischen Ernährungsweise bei Rheuma umfassend begründet.

    Operative Eingriffe, die teilweise kaum zu umgehen sind, ändern aber nichts an der Ursache der Erkrankung. Es gibt auch verschiedene physikalische Therapien, hier sei stellvertretend mal die Kältetherapie genannt, die den Entzündungs- und Schmerzzustand zurück fahren kann, aber auch hier gilt, dass damit die Ursache der Erkrankung nicht beseitigt werden kann.

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